22. Juli 2021 - 10:19 Uhr

Activision Blizzard wegen Diskriminierung weiblicher Angestellter verklagt

Wie die Webseite Bloomberg Law berichtet, wurde Activision Blizzard vom kalifornischen Ministerium für faire Beschäftigung und Wohnungswesen nach einer zweijährigen Untersuchung der Behauptungen, dass das Unternehmen weibliche Angestellte diskriminiert habe, verklagt. Der Bericht beschreibt zahlreiche sehr erschreckende Vorwürfe von Diskriminierung, ungleicher Bezahlung und sexueller Belästigung bei Activision Blizzard, einschließlich spezifischer Erwähnungen des World of Warcraft-Teams. 

Der vollständige Gerichtsbericht enthält viele weitere Anschuldigungen, darunter eine Aussage auf Seite 15 über Alex Afrasiabi, den ehemaligen Senior Creative Director von WoW, der Blizzard Entertainment im Juni 2020 ohne großartige Erwähnung verließ. Laut der Klage belästigte Alex Afrasiabi häufig Frauen, wovon andere bekannte Mitarbeiter von Blizzard wussten, aber nichts gegen taten. Folgend haben wir drei der im Bericht erwähnten Fälle für euch übersetzt. Beachtet dabei, dass dies explizite Beispiele für sexuelle Belästigung und Diskriminierung sind.


#1 - Auszüge aus dem Bericht

​Laut der am Dienstag beim Los Angeles Superior Court eingereichten Beschwerde machen weibliche Angestellte etwa 20% der Activision-Belegschaft aus und sind einer "um sich greifenden "Frat Boy"-Arbeitsplatzkultur“ ausgesetzt. Einschließlich dem sogenannten „Cube Crawls“, bei denen männliche Mitarbeiter viel Alkohol trinken, durch die verschiedene Räume im Büro kriechen und oft unangemessenes Verhalten gegenüber weiblichen Mitarbeitern zeigen. Die zuständige Anwaltsagentur behauptet, dass männliche Mitarbeiter während des Arbeitstages Videospiele spielen, während sie ihre Verantwortung an weibliche Mitarbeiter delegieren, sich an sexuellen Geplänkel beteiligen und unter anderem offen über Vergewaltigungen scherzen.

Weibliche Angestellte, die für das World of Warcraft-Team arbeiteten, berichteten, dass männliche Angestellte und Vorgesetzte sie verbal attackieren, abfällige Kommentare über Vergewaltigungen abgeben und anderweitig erniedrigendes Verhalten zeigen würden.


#2 - Auszüge aus dem Bericht

In einem Beispiel wird beschrieben, wie der Angestellte Alex Afrasiabi, der ehemalige Senior Creative Director von World of Warcraft bei Blizzard Entertainment, aufgrund seines Dienstalters/ seiner Position offensichtliche sexuelle Belästigung bei Kolleginnen ausüben konnte, ohne dass es großartige Auswirkungen hat. Während einer Firmenveranstaltung (einer jährlichen Convention namens BlizzCon) schlug Afrasiabi weibliche Angestellte an, sagte ihnen, er wolle sie heiraten, versuchte sie zu küssen und legte seine Arme um sie. Dies war für andere männliche Mitarbeiter, einschließlich Vorgesetzten, klar erkennbar und sie zogen ihn deshalb auch oft zurück.

Afrasiabi war so bekannt dafür, Frauen zu belästigen, dass sei Hotelzimmer den Spitznamen "Cosby Suite" nach dem mutmaßlichen Vergewaltiger Bill Cosby erhielt. Afrasiabi sprach Frauen auch bei Firmenveranstaltungen mit abfälligen Namen an. Das Verhalten von Afrasiabi war den Führungskräften von Blizzard Entertainment bekannt, die keine wirksamen Maßnahmen ergriffen, um dies zu unterbinden.

J. Allen Brack, Präsident von Blizzard Entertainment, hatte angeblich mehrere Gespräche mit Afrasiabi über seinen Alkoholkonsum und dass er bei Firmenveranstaltungen "zu freundlich" gegenüber weiblichen Angestellten gewesen sei. Doch er gab Afrasiabi nur eine leichte Ohrfeige und hoffe auf Besserung. Doch Afrasiabi machte weiterhin ungewollte Annäherungsversuche gegenüber weiblichen Angestellten, indem er unter anderem die Hand einer weiblichen Angestellten packte und sie in sein Hotelzimmer einlud und eine andere Frau begrapschte.


#3 - Auszüge aus dem Bericht

Der Bericht weist auch auf eine weibliche Activision-Mitarbeiterin hin, die sich das Leben genommen hat, während sie auf einem Betriebsausflug mit ihrem männlichen Vorgesetzten war. Dem Mitarbeiter wird intensive sexuelle Belästigung vorgeworfen, die er bis kurz vor dem Tod seiner Kollegin durchführte. Einschließlich des Herumreichens von Nacktfotos bei einer Betriebsfeier.


Erschreckende Berichte aus den Hause Activsion Blizzard und vor allem auch aus dem World of Warcraft-Team. Das Unternehmen hat sich bereits zu all dem geäußert (Übersetzung weiter unten) und wirft der Untersuchungskommision DFEH vor, dass sie verzerrte Informationen in ihrem Bericht geteilt haben. Wie geschrieben wird, ist "das Bild, das die DFEH zeichnet, nicht der Blizzard-Arbeitsplatz von heute". Was nun stimmt und was nicht, das wird sich wohl vor Gericht in der nächsten Zeit zeigen.

Man sollte aber trotzdem immer im Hinterkopf behalten, dass es kein Geheimnis ist, dass es in der Spieleindustrie noch immer starke Probleme mit der Gleichstellung sowie fairen Behandlung von Frauen gibt. So gab es z.B. im Jahr 2018 schwere Vorwürfe gegen RIOT, wo Geschlechterdiskriminierung fast schon zur Unternehmenskultur gehörte. Auch der heutige Fall macht wieder Aufmerksam auf all die Probleme und man kann nur hoffen, dass in den kommenden Jahren auch der letzte "Frat Boy" versteht, dass Frauen keine Spielzeuge sind, mit denen man machen kann, was man möchte!


Stellungnahme von Blizzard

Wir schätzen Vielfalt und bemühen uns, einen Arbeitsplatz zu fördern, der Inklusivität für alle bietet. In unserem Unternehmen oder unserer Branche oder in irgendeiner Branche ist kein Platz für sexuelles Fehlverhalten oder Belästigung jeglicher Art. Wir nehmen jeden Vorwurf ernst und gehen allen Vorwürfen nach. In Fällen im Zusammenhang mit Fehlverhalten wurden Maßnahmen ergriffen, um das Problem zu beheben.

Die DFEH enthält verzerrte und in vielen Fällen falsche Beschreibungen von Blizzards Vergangenheit. Wir waren während ihrer Ermittlungen äußerst kooperativ mit der DFEH, einschließlich der Bereitstellung umfassender Daten und umfassender Dokumentation, aber sie weigerten sich, uns mitzuteilen, welche Probleme sie wahrgenommen hatten. Sie waren gesetzlich verpflichtet, angemessene Nachforschungen anzustellen und Gespräche in gutem Glauben mit uns zu führen, um alle Ansprüche oder Bedenken besser zu verstehen und zu klären, bevor sie einen Rechtsstreit einleiten, aber sie haben dies nicht getan. Stattdessen haben sie sehr schnell gearbeitet und dadurch eine ungenaue Beschwerde eingereicht, wie wir vor Gericht zeigen werden. Uns empört das verwerfliche Verhalten der DFEH, den tragischen Selbstmord einer Mitarbeiterin in die Klage einzubeziehen, deren Tod keinerlei Bedeutung für diesen Fall hat und ohne Rücksicht auf ihre trauernde Familie. Obwohl wir dieses Verhalten als schändlich und unprofessionell empfinden, ist es leider ein Beispiel dafür, wie sie sich im Laufe ihrer Ermittlungen verhalten haben. Es ist diese Art von unverantwortlichem Verhalten von nicht rechenschaftspflichtigen Staatsbürokraten, die viele der besten Unternehmen des Staates aus Kalifornien vertreiben.

Das Bild, das die DFEH zeichnet, ist nicht der Blizzard-Arbeitsplatz von heute. In den letzten Jahren und seit Beginn der ersten Untersuchung haben wir bedeutende Änderungen vorgenommen, um die Unternehmenskultur zu verbessern und mehr Vielfalt in unseren Führungsteams widerzuspiegeln. Wir haben unseren Verhaltenskodex aktualisiert, um einen strikten Fokus auf Vergeltung zu betonen, interne Programme und Kanäle für Mitarbeiter zur Meldung von Verstößen erweitert, einschließlich der „ASK-Liste“ mit einer vertraulichen Integritäts-Hotline, und ein Mitarbeiter-Beziehungs-Team eingeführt, das sich der Untersuchung von Mitarbeitersorgen widmet. Wir haben unser Engagement für Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion verstärkt und unsere Mitarbeiternetzwerke auf globaler Ebene gebündelt, um zusätzliche Unterstützung zu bieten. Außerdem werden Mitarbeiter regelmäßig und seit vielen Jahren in Anti-Belästigungs-Seminaren geschult.

Wir unternehmen enorme Anstrengungen, um faire und lohnende Vergütungspakete und -richtlinien zu schaffen, die unsere Kultur und unser Geschäft widerspiegeln, und wir bemühen uns, alle Mitarbeiter für gleiche oder im Wesentlichen ähnliche Arbeit fair zu bezahlen. Wir unternehmen eine Vielzahl proaktiver Schritte, um sicherzustellen, dass die Bezahlung von nicht diskriminierenden Faktoren bestimmt wird. Zum Beispiel belohnen und entlohnen wir Mitarbeiter auf der Grundlage ihrer Leistung und führen umfangreiche Antidiskriminierungsschulungen durch, auch für diejenigen, die Teil des Vergütungsprozesses sind.

Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Praktiken als Arbeitgeber für Chancengleichheit demonstrieren können, der einen unterstützenden, vielfältigen und integrativen Arbeitsplatz für unsere Mitarbeiter fördert, und wir verpflichten uns, diese Bemühungen in den kommenden Jahren fortzusetzen. Es ist eine Schande, dass die DFEH sich nicht mit uns darüber austauschen wollte, was ihrer Meinung nach bei ihren Ermittlungen zu sehen war.

 

Reaktionen von ehemaligen Mitarbeitern

Auch wenn Activision Blizzard sagt, dass das Unternehmen sich bereits positiv verändert hat, was ja impliziert, dass es früher nicht gut gelaufen ist, scheint an den vielen Vorwürfen aber genug dran zu sein, dass sich ehemalige Mitarbeiter auf Twitter zu Wort melden und teilweise bestätigen, was im Gerichtsbericht steht. Natürlich wissen wir bei solchen persönlichen Kommentaren nicht, wie viel Wahrheit dahintersteckt und wie stark Personen von ihren Emotionen gesteuert werden, doch folgend einmal ein paar Tweets, die wir bei unserer Recherche zum Thema gefunden haben.
 

Was man aus diesen kurzen Berichten herauslesen kann ist, dass diese Art des Umgangs mit Frauen offenbar zur Unternehmenskultur von Blizzard gehörte. In einigen Tweets haben wir zudem gelesen, dass ein paar Frauen sich zwar darüber bewusst waren, was dort passierte, doch sie haben einfach gehofft, dass sich davon verschont bleiben und das machen können, wieso sie zu Blizzard gekommen sind: an coolen großen Projekten arbeiten! Etwas, was wir schon öfters in Bezug auf schwierige Arbeitsbedingungen bei Blizzard gehört haben.

So gab es vor knapp einem Jahr einen Bericht über die Unterbezahlung von Mitarbeitern bei Blizzard, die aber vor allem von Neulingen in der Industrie in Kauf genommen wird, um bei einem großen sowie bekannten Unternehmen arbeiten zu können. Ebenso wie die schwierigen Lebensbedingungen in Irvine, wo das HQ von Blizzard liegt. Hohe Lebenserhaltungskosten durch Mieten, schlechte Verbindungen durch den ÖPNV und so weiter. Nicht vergleichbar mit Diskriminierung, aber ein weiterer Punkt auf der Liste "Was man in Kauf nimmt, um bei Blizzard (und Co.) zu arbeiten.

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Berthier - Mitglied
Machtpositionen führen zu genau dem Schlammasel.....Menschen die wegsehen aus Angst ihren Arbeitsplatz zuverlieren sind nicht viel besser als Menschen die ihre Position ausnutzen und andere auszunutzen.
Wer sich das gefallen lässt ist auch selber Schuld denn niemand zwingt dich dort zuarbeiten und dir das gefallen zulassen steh auf und wehre dich als alles über dich ergehen zulassen aus Angst deinen Job zuverlieren, denn selbst wenn du alles verlierst dir bleibt immer noch deine Würde dein Seelenheil.

Menschen die Angst haben etwas zuverlieren sei es Job Status Freunde Dinge sehen nicht die möglichkeit die daraus resultiert das neue Ereignisse mit sich bringt. Es ist nicht das Ende der Welt sich für sich selber einzustehen aber das ist eben der schwere Weg viele sind zu gemütlich und Leben in ihrer eigenen Fantasie Blase deswegen flüchten so viele in Spiele, Serien, Filme was ja nicht schlimm wäre wenn man es begrenzt tun würde. Und so stapeln sich die Probleme all die Wut die Ungerechtigkeit die sich staut bis man eines Tages explodiert.

Mir tun diese Menschen nicht Leid weil bemittleiden keinem was bringt sie brauchen Menschen die ihnen Kraft geben damit sie das durchstehen und nicht wieder in so ein Muster verfallen in einer anderen Firma. Ich Wünsche ihnen eine bessere Zukunft und das sie Frieden finden denn einige sind bestimmt sehr Traumatisiert und nur sie selbst wissen durch welche Höllen sie durchgehen mussten.

Was aber WoW angeht und das verhalten dieser als Menschen getarnten Kreaturen ohne Empathie ohne Seele ohne Herz so hoffe ich das sie sehr SEHR HART bestraft werden ich glaube ja an Karma und nur deswegen weiß ich das diese abstoßenden Kreaturen Blechen werden vl nicht Heute vl nicht Morgen oder in 1 Jahr aber eines Tages ganz Sicher.

Tja und zu WoW hab ich nicht viel zusagen Drama zieht Drama an ich habe vor 2 Wochen aufgehört ist der erste Content den ich seit 16 Jahren auslasse. Raiden reicht nicht  mehr aus für mich und solche Dramen bestärken nur noch mehr abgänge eventuell erleben wir die berühmte WoW kills WoW vorhersage oder es ist das Ende vom Anfang.
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akaji - Mitglied
@Berthier
Du hast wohl in der Schule nicht aufgepasst. wenn du in Amerika Arbeitslos bist, ohne sofort einen neuen Job zu haben, bist du nach 2 Monaten, wenn du eine Familie zu ernähren hast, "gefickt"!
Ausserdem finde ich es PERVERS von dir, das du sagst "mitleid" wird nicht verdient weil sich ja auch nur eine weibliche Arbeiterin auf einer Geschäftreise das Leben nahm, als Sie mit einem Senior unterwegs war! Dieser dann auch noch einen "Analplug" dabei hatte UND Sie mehrere male vonn anderen Mitarbeitern auch Sexuell belästigt wurde.Sowie von dem Senior, mit dem Sie unterwegs war auch noch Bilder Ihrer Vagina bei Konzern Veranstaltungen rumzeigte/schickte. Du bist ekelhaft, genau wie der "Senior" Arbeiter!

Auch wenn du an Karma denken/glauben solltest. Ist dein Verhalten einnfach pervers ekelhaft!
Stell dir vor dieser Scheiß würde deiner Mutter, Schwester oder gar Freundin/Frau passieren!
Würdest du dann auch noch immer sagen, dass diese "selber Schuld" sind, das die dort arbeiten!?
Bist du bescheuert!?

Edit.: Ausserdem, ist es jetzt, zu diesem Zeitpunkt meines erachtens nach verwerflich, WoW noch weiter "supporten" zu wollen. Shadowlands war Schmutz (oh wunder oh wunder, bei diesen Arbeitsbedingungen :shrug) und jetzt, da diese auch mal verklagt werden.
Ich habe in JEDEM Satz, den ich in dem Bericht gelesen habe einfach nur "Shadowlands" erkannt und dachte mir einfach nur noch, dass das kein WUnder ist, das dieses Addon zu "Unfertig" unbalanced und SCHMUTZ ist, im Vergleich zu anderen Addons davor :D
 
Berthier - Mitglied
@akaji:
Erstens: Was hat die Deutsche oder in meinem fall Österreichische Schule mit dem Amerikanischem System zu tun bzw wieso sollten man sowas hier Lehren? Unsere Systeme sind zu verschieden. Also würdest du dich ausnutzen lassen für Geld und alles ertragen anstatt nach Lösungen zusuchen wie einen anderen Job? Geld ist nicht alles dann gehst du eben für paar Monate arbeiten als Hilfsarbeiter bis du einen gleichwertigeren Job findest bzw vl eine andere Ausbildung einen ganz anderen Weg. Wovor haben Menschen Angst ? Das zu verlieren was sie haben dabei kann hinter all den anderen möglichkeiten eine viele bessere Chance warten.

Zweitens: Du hast das wohl nicht verstanden bzw missverstanden was ich geschrieben hab oder du verwechselst mitleid mit was anderem. Mitleid hilft keinem Opfer keinem ich finde diese Taten grauenhaft aber wer zwingt dich da mitzumachen was hast du zuverlieren wenn du dich wehrst oder einfach Nein sagst und gehst? Und wie hast du es zulassen können Nacktbilder von dir machen zulassen oder sie zu verschicken? Das sich Menschen deswegen das Leben nahmen ist Schrecklich aber auch Feige egal wie Schlimm/Schwer das Leben ist man darf es nicht wegwerfen. Frauen müssen für sich einstehen und aufstehen auch wenn es Hart ist und viele Konsequenzen nachsich zieht so etwas zuerlauben egal von wem ist in meinen Augen Falsch und dabei zuzusehen/ wegzusehen als mitarbeiter ist genau so Moralisch verwerflich.
Du kannst mich Pervers oder Ekelhaft nennen aber du verstehst die Essenz des Problems nicht und du außerst dich hier sehr unreif weil du sofort Persönlich und Emotional wirst und nicht das Große ganze siehst. Ich weiß nicht warum aber viele Firmen bringen Frauen bei in die Opfer rolle zu gehen und alles zu ignorieren das muss sich ändern und nach diesem Vorfall wird es das.

Drittens: Wenn sowas jemandem in meinem Familienkreis passieren würde wäre meine Antwort: Wieso bist du nicht zu mir gekommen oder Jemanden anderen: Wieso hast du dir das gefallen lassen es gibt keinen Grund, kein Geld dieser Welt damit man sich sowas gefallen lässt. Und natürlich würde ich sie Unterstützen Finanziell/Emotional inklusive den ganzen Gerichtlichen Kram es ist eine harte Prozedur inklusive Traumas und deswegen sagte ich solche Menschen brauchen Familiäre unterstützung und kein Mitleid von Randoms aus dem Internet die Wütend sind wie die Farmer aus dem Mittelalter mit Heugabeln und Fackeln als Wütender Mob ohne Sinn und Logik verurteilen und sofort Köpfen. Was sie brauchen sind Verständniss Kraft Finanzielle sowie Seelische Unterstützung.





 
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Rosenstolz - Mitglied
Tja, wer sich langweilige Storys ausdenkt und ewig an "Content" bastelt, muss sich die Arbeitszeit ja vertreiben....


Mal ehrlich: Wer hat denn etwas Anderes erwartet?
Snippey - Mitglied
Dass dir der aktuelle Patch nicht gefällt, ist eine Sache (eine Meinung, die ich nicht teile). Das aber mit den Anschuldigungen in diesem Artikel in Zusammenhang zu bringen, ist in meinen Augen unterste Schublade.
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akaji - Mitglied
@Snippey:
ich finde eher nicht. Wenn sich die Angestellten jedes mal zum Arbeitengehenn "zwingen" müssen, "Angst" haben müssen, wann der nächste "Versuch" der Kollegen oder Chefs kommt, ist das Endprodukt auch dementsprechend miserabel. Und Shadowlands ist ein dermaßen schlechtes Addon. Also ich würde da ungern weiter 100% Energie geben. Asmongold hat dazu gestern onstream und auf Youtube sehr viel darüber geredet und ich muss Ihn in allem belangen recht geben. Blizzard ist aktuell nur noch auf Crashkurs seit der Sache mit Blitzchung.
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Muhkuh - Mitglied
@akaji:

ich finde eher nicht. Wenn sich die Angestellten jedes mal zum Arbeitengehenn "zwingen" müssen, "Angst" haben müssen, wann der nächste "Versuch" der Kollegen oder Chefs kommt, ist das Endprodukt auch dementsprechend miserabel. Und Shadowlands ist ein dermaßen schlechtes Addon.


Bloß hat sich das alles nicht erst die letzten 2 Jahre zugetragen, sondern passiert/passierte dort seit Jahren und sogar Jahrzehnten...



 
Vengeance - Mitglied
Hier regen sich wieder Leute auf im Internet und verurteilen bisher ist es nur eine Anklageschrift alles andere entscheiden Fachleute und nicht rando's aus'm Internet sollte es stimmen uff das wird weh tun aber man muss dennoch die Spiele davon trennen das sind Leute und Strukturen die scheiße sind nicht die Spiele und schon gar nicht alle die diese machen.
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Miako - Mitglied
Es sind aber die Spiele die diese Leute im Job halten also finanzieren wir deren leben und heißen deren Methoden und Verhalten gut
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Butters - Mitglied
@Miako:
Wenn du danach gehst, dann darfst du so gut wie gar nichts mehr in Anspruch nehmen was irgendwie von anderen stammt. Schwarze Schafe gibt es nämlich mehr oder weniger überall.
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kaito - Mitglied
@ Vengeance
Du solltest dir noch mal die Zusammenhänge genauer ansehen.
Nur weil ein Produkt gut ist, heißt das noch lange nicht, das es moralisch und gerecht produziert wurde.
Sicher sollte man nicht alle über einen Kamm scheren, aber ein Signal setzten sollte man. Sollte, passieren wird es im Gamesektor nicht.
Janine Vanion.eu
@Miako:
Wenn du danach gehst, schädigst du denen, die nun sowieso schon (eventuell) negative Erlebnisse im Job gemacht haben, noch mehr, wenn die Finanzen nicht mehr stimmen und diejenigen gekündigt würden... Trifft ja dann leider meistens nicht die richtigen in solchen Fällen.
Erenjaeger - Mitglied
Auch wenn es nur eine Anklageschrift ist, muss man faierer weise sagen, dass Blizzard auch immer schnell mit irgendwelchen Sanktionen ist, auch es sich am Ende nicht bewahrheitet hat.

Beispiel Swifty und jüngst Kel'thas Voice-Actor.

Beide wurden als unschuldig besprochen und Swifty hat trotzdem sein NPC und Kel'thas seine alte Stimme nicht wieder. Und bei dem Voice-Actor muss man auch noch dazu sagen, dass es total Berufsschädigend ist, wenn man wegen sowas rausgeschmissen wird.

 
Cocoon26 - Mitglied
Wenn das alles stimmt ist es wirklich schade aber irgendwie nicht überraschend.

Ich hoffe das Gericht wird ein faires Urteil sprechen und das die Verantwortlichen eine angemessene Strafe erhalten.
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Muhkuh - Mitglied
Warum sollte es auch bei Entwicklern anders sein, als bei großen Teilen ihrer Kundschaft?...
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wynn - Mitglied


Wenigstens schreibt ihr "Activision-Blizzard" weil viele schreiben nur Blizzard und das was in passiert in den letzten jahren hat nix mehr mit den alten blizzard zu tuen sondern als Bobby kam und eine Aktion AG gegründet hat und alles zur hölle ging in den letzten jahren
 
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kaito - Mitglied
Liegt vielleicht daran, dass Activision-Blizzard als Blizzard wahr genommen wird und es das "alte Blizzard" in dem Sinne sogar nie so richtig gab wie manch Stellen es immer wieder versuchen zu erklären.
Muhkuh - Mitglied
@wynn: Achso?

"Oh yeah, a really important thing: this isn’t some special new thing that happened because of the Activision/Blizzard merger. This is *Blizzard* culture. Don’t give Blizzard yet another pass just because it’s fun to dunk on Bobby Kotick."


Der, als einziger, namentlich angesprochene Herr A., arbeitete seit 2004 bei Blizzard Entertainment, seit 2006 in einer  "führende(re)n Position" - zB. war er "Lead Quest Designer" bei Burning Crusade, das 2007 veröffentlicht wurde. Die Fusion fand im Jahr 2008 statt.
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Blades Legende
Wie andere schildern.. nein... es betraf Afrasiabi der schon Classic machte. Es gibt Beispiele aus 2013. Zitierte Betroffene, siehe verlinkte tweets, sagen es wäre KEIN Problem Kottiks sondern des alten Blizzards.
Also kurzum.. es ist ein Problem des alten Blizzards das wir alle so lieben und desjenigen der des leitete.. Mike Morhaime! Den Namen sollte man hier endlich mal offen ansprechen.
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Talyus - Mitglied
@Blades:
man könnte es sogar noch ein wenig weiter spinnen. und sich fragen ob das zb gründe waren warum alte hasen gehen mußten. 
nur weil man tolle spiele entwickeln kann. bedeutet das nicht das man auch menschlich ein toller mensch ist.
 
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Teron - Mitglied
Der eine sagt dies, der andere sagt das. Wem soll man glauben? Außer den Beteiligten weiß letztendlich niemand was genau vorgefallen ist. Ich warte mal die Gerichtsverhandlung und die Berichterstattung darüber ab. Vielleicht erlaube ich mir dann ein Urteil.

Die Mitarbeiter einer Behörde allerdings als "nicht rechenschaftsplichtige Staatsbürokraten" zu bezeichnen ist billig, selbst wenn deren Vorgehen angreifbar sein sollte. Das erweckt nur den Eindruck, dass abgelenkt werden soll, und dass an den Vorwürfen was dran ist. Sowas ist unterstes Niveau und dazu sollte sich Blizzard nicht herablassen. 
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Snippey - Mitglied
Man sollte tatsächlich die Urteile abwarten, bevor man selbst vorverurteilt. Aber besonders im US-Rechtssystem sind Gerechtigkeit, Recht haben und Recht bekommen sehr unterschiedliche Dinge. Ich denke, mit dem "Disclaimer" wird sich für die Gerichtsverhandlungen positioniert. Billig ist es denke ich nur aus europäischer Sicht.
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kaito - Mitglied
@Snippey:
Nicht nur im US-Rechtssystem. Mal generell Recht ≠ Gerechtigkeit, egal welches System und das ist nicht zynisch gemeint sondern sachlich. Zwar mühen sich manche Rechtsysteme durchaus auch gerecht zu sein, aber trotzdem passen beide nicht so einfach zusammen.
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kaito - Mitglied
@Snippey:
Woran denn gemessen? Am deutschen Rechtsystem? Halte ich für sehr verallgemeinert und damit nicht wirklich schlüssig. Auch hier heißt nicht Recht haben Recht bekommen. Das möchte man zwar gern, die Realität ist eine andere.
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kaito - Mitglied
Früher für gute Schlagzeilen bekannt, heutzutage für miese Schlagzeilen bekannt?
Versucht Blizzard einen Imagewechsel? Ich mein, das laut, verlogen und unangenehm Erfolg hat haben wir an Trump gesehen und nicht nur an dem.

Aber das die Leute für Hungerlöhne und/oder widrige Arbeitbedinungen arbeiten nur um bei den "Großen" gearbeitet zu haben ist halt auch so ein Rattenschwanz für sich.
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Meeki - Mitglied
"bei denen männliche Mitarbeiter viel Alkohol twinken, durch die verschiedenen Räume im Büro kriechen und oft unangemessenes Verhalten gegenüber weiblichen Mitarbeitern zeigen."

Auch wenn das Thema alles andere als lustig ist, aber diesen übersetzten Satz finde ich super :D
Garuda - Mitglied
Klar ist das Scheiße, das es sowas heute noch gibt ist ein unding , Aber leider gibt es dies in der Usa fast überall allein in Büros.  Es war mir klar ,das es das Bei Blizzard auch gibt gibt. Wie gesagt  gibt es fast überall. Aber es macht mich umso trauriger weil Blizzard immer mit offenheit der Rasse,Geschlecht usw rüberkommt allein in overwatch gibt es, alle arten von Menschen. Aber in der Realität sieht es halt doch noch anders aus. Glaube allgemein muss ne neue Arbeitskultur her sowas kann nicht so weiter gehen.
Rakshasa - Mitglied
Ich sag es immer wieder:
immer wenn große Unternehmen sich scheinbar offen für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung einsetzen passiert das nur aus PR Gründen. Es ist sooo leicht irgend welche Dinge zu sagen die die Kunden gern hören, daher Messe ich Menschen und Unternehmen grundsätzlich an Taten. Und die Blizchung Sache hat gut gezeigt wie es bei Blizzard mit moralischen Werten und der Haltung steht wenn sich mit ihr NICHT gratis PR machen lässt.
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dainhek - Mitglied
Wer hört jetzt mit WoW auf? Kennt Ihr aktive Spieler, die aufhören werden?
Garuda - Mitglied
So Leute wird es immer wieder geben ,besonders leute die es nur Sagen aber nicht tun werden. Menschen unterscheiden nicht mehr Mensch/firma und produkt wie damals wo ein Bsp Michael jackson nur Skandale hatte aber seine Musik besser wie nie gelaufen ist oder Schauspieler. Die Moderne Kultur heut zu tage ist wie damals im mittelalter hat jemand ein fehler gemacht gibt es jetzt immer hass am besten noch mit heugabeln wie Damals. Ansatt mal zu verstehen das Fehler Menschlich sind oder Spiele und skandale mal ausanderhalten . Aber jedes mal Bashen ist einfach uncool
Deady Legende
Ja ich werde mein Account sollte sich nur die Hälfte als Richtig bewahrheiten aufgeben.
Und jeder der mich kennt, weiß was ich für ein Blizz fanboy bin.
Seit Release Wow dabei, fast jede D3 Season mitgespielt. Wow Account mit fast allen Erfolgen etc etc.
Ich habe über viele Shitstorms die letzten Jahre hinweg gesehen, kann aber bei sowas leider dann auch keine Ausrede wie andere hier mehr finden.
Vor allem weil genau diese Diskriminierung bei mir dazu geführt hatte als einziger Azubi den Weg an die IHK zu gehen und für Recht zu kämpfen, daraufhin systematisch das Leben vom Ausbildungsbetrieb zur Hölle gemacht wurde, genau weiß was das alles bedeutet.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass es jedem selbst überlassen sein sollte ob es für ihn moralisch vertretbar noch ist oder nicht.
Für mich und meine Frau leider nicht mehr. Also zwei Accounts werden heute aufgelöst.
Aber ich finde ein Blizz bashing, wie aber auch manche Ausreden von Leuten die Blizz gerade verteidigen gehört hier beides gar nicht hin. Es sollte eine Entscheidung bei jedem persönlich sein.
Und solche Aussagen wie von Garuda sind dann halt auch offensichtlich ganz hart verschoben...
Hier geht es ja nicht nur darum dass einige wenige Menschen im Betrieb schlecht behandelt haben, sondern 80 Prozent der Belegschaft, also der männliche Anteil nichts unternommen hat um das zu vverhindern.und das ist für mich eigentlich das wahre Problem, nicht die Einzelfälle, sondern wie Blizz mit diesen Einzelfällen umgegangen ist.
Und ja die Namen die hier gefallen sind, sprechen für Blizz und nicht für Activision oder sonst wem.
Diese alte Super Firma wie wir Blizz immer gesehen haben, hat wohl nie existiert und das zu realisieren gehört genauso dazu wie dem anderen die moralische Freiheit zu lassen, wie er zukünftig mit den Produkten dieser Menschen umgehen wird.

Und auch ein Sorry für die bescheidene Grammatik hier gerade in meinem Text, aber ich persönlich bin wirklich aufgelöst, weil sich seit gestern Abend bei mir soviele Dinge im Kopf drehen. Ich liebe mein Account und die Spiele, aber ich würde mir selber dreckig vorkommen, wenn ich bei sowas plötzlich hinwegsehe, wo ich sonst immer der erste bin der aufschreit. Das hat also nicht mit dem typischen Blizz ist kacke ich lösch mein Abo bashing zu tun, sondern ganz ehrlich egal wie dumm es klingt wird das für mich heute einer der schwersten Tage meines Lebens... Ja klingt echt blöd.
Aber für viele neben mir bedeutet es immer einen Großteil ihrer Kindheit und schönen Gefühle beerdigen zu müssen. Und jeder der da heute oder die Tage durch muss, sollte halt von Leuten die moralisch etwas toleranter eingestellt ist, nicht als Bauern mit Mistgabeln bezeichnet werden... Für viele ist mit der News etwas in ihnen gestorben... 


 
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Butters - Mitglied
@Deady:
Es steht dir natürlich absolut frei, jetzt schon Konsequenzen zu ziehen.

Aber bedenke: es handelt sich zum jetzigen Zeitpunkt um Anschuldigungen. Die können sich bewahrheiten, es kann sich sogar als noch schlimmer erweisen, es kann aber auch entkräftet werden. Das weiß jetzt noch niemand.
Außerdem wurden „zuletzt“ möglicherweise Konsequenzen gezogen (es haben ja zahlreiche Mitarbeiter die Firma „verlassen“). Vergangene Verfehlungen den aktuellen Akteuren (die vielleichat gar nichts damit zu tun hatten) zuzuschreiben ist auch nicht fair. Es kann natürlich auch sein, dass es immer noch so schlimm ist wie eh und je. Hier solltest du auch deine persönliche Erfahrung bedenken: den Mut aktiv etwas zu ändern habe nicht viele, weil man möglicherweise dann, wie in deinem Fall, selbst zur Zielscheibe wird.
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Blades Legende
@Deady:
Du solltest dich entschedein.. Entweder du wartest bis sich entschieden hat was stimmt oder aber du kündigst heute deine Accounts. Beides gleichzeitig geht einfach nicht.
Eins noch.. Brack hatte 10 Monate die Leitung als die Ermitltungne losgingen.. das meiste trifft die Zeit davor unter Morhaime. Ist Dreamhaven bei dir nun auch raus? Wäre konsequent....
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Karlfrank - Mitglied
@Deady:
ganz ehrlich diese Doppelmoral ist immer super nervig. ist aber normal in der Gamingszene. Kaum macht wer großes was wird direkt Boykottiert.
Es haben so viele Spiele firmen dreck am Stecken. Da braucht man ja gar nicht mehr zocken. Ich will es auf keinen fall verharmlosen. aber dann kann mans direkt komplett lassen. weil nicht nur Blizz hat scheiße gemacht. Ubisoft etc. auch. Da wird aber auch fleißig weiter Investiert. Ist nicht direkt an dich gerichtet aber finds nur zum Kotzen.
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Deady Legende
@Karlfrank:
Gebe ich dir recht, und würde jetzt auch nicht von Blizz nach EA oder Ubisoft laufen...
Im Grunde ist es auch hinsichtlich der Antworten von einigen auf mein comment eine schwere Situation.
Und im Grunde ist es ja das was du sagst. Man kann ja gleich die ganze Gaming Industrie boykottieren.
Aber viele nutzen diese Ausrede oft im Leben um einer unbequemen Konsequenz aus dem Weg zu gehen.
Denn sich in der Öffentlichkeit gegen Diskriminierungen auszusprechen und dann privat es doch an Stellen wo es das eigene Hobby oder in meinem Fall sogar weit mehr darüber hinaus, dann einfach wegzuschlucken, ist auch eine Form von Doppelmoral.

Ich verstehe mittlerweile aber beide Seiten und natürlich auch diejenigen die sagen, dass ein Boykott jetzt zunächst auf die Angestellten negative Folgen hätte. Also jene die eh schon Opfer wurden.
Auf der anderen Seite ist nichts zu tun, und zuzuschauen auch nicht besser den Opfern gegenüber. Sehr schwer die ganze Situation... 
Deady Legende
@Blades:
Ja ich denke das muss jeder realisieren, dass Dreamhaven dann genau diese Menschen sogar wieder konzentriert.
Also ja Dreamhaven wäre logischerweise auch raus. Wobei ich allgemein andere Entwickler bzw. Publisher selber nicht auf dem Schirm habe, da ich ausschließlich Blizz Spiele gespielt habe.
WoW, Diablo, Overwatch und Hearthstone. Fanboy halt
 
Kyriae - Mitglied
Mich würde interessieren ob in diesem Bericht "nur" die sexuellen Belästigungen gegen Frauen stehen (was schon schlimm genug ist, dass es die gibt) oder ob da auch der Fall der einen leitenden Mitarbeiterin drin steht, die ihren untergebenen Mitarbeiter als "black toy boy" bezeichnet hat (was für mich auch sexuelle Belästigung inkl. Rassismus ist).
Der Fall kam ja während MoP lief ans Licht

Aber schockieren, dass es das auch bei Blizzard gibt... nicht wirklich. 
Sowas gibt es leider überall und da helfen auch keine gendergerechte und politisch korrekte Sprache um das zu ändern. 
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Snippey - Mitglied
Wir brauchen nicht darüber diskutieren, dass sexuelle Belästigung schlimm ist, egal wer wen belästigt. Aber warum sollte ein Bericht über die aktuellen Fälle einen Fall aufgreifen, der fast zehn Jahre zurückliegt? Der zeigt doch im Grunde nur, dass das Problem kein neues ist.
lkionus - Mitglied
Es gibt inzwischen kaum eine große spiele schmiede die keinen solchen skandal hat.
Wie so viele branchen in der Unterhaltungsindustrie ist auch die Gaming branche durchzogen von sexismus und misogynie.
Das schlimmste daran ist, dass sich vermutlich eh nichts ändern wird. Die Firma zahlt ein paar millionen dollar schmerzensgeld an einige weibliche mitarbeiter und gelobt in der zukunft "besser auf das verhalten der (hochrangigen) mitarbeiter acht zu geben" und macht dann weiter wie zuvor.
BlacksGood - Mitglied
Das gibt es nicht nur in der Unterhaltungsindustrie oder in Spieleschmieden.
Alle Industrien sind betroffen. Sicherlich die einen mehr und die anderen weniger, jedoch kannst du das nicht von einer Branche abhängig machen.
Deshalb ist es ja, leider, so....wie soll ich sagen, wenig überraschend.
Sekorhex - Mitglied
Blizzard ist halt nicht mehr das was sie früher mal waren. Die Firma kann man mittlerweile auch in die Tonne kloppen wie EA, Ubisoft und co. Nicht nur spielerisch sondern auch wegen kundenzufriedenheit und jetzt belästigung am arbeitsplatz.
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BlacksGood - Mitglied
Dann meide doch alle Spielehersteller und spiele MauMau ;)
Kann auch Spass machen.
 
Kyriae - Mitglied
Du meinst ernsthaft, dass es früher nicht so war bei Blizzard? Sorry, aber da unterstelle ich dir mal absolute Naivität. Früher wird es noch um einiges schlimmer gewesen sein.
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Sekorhex - Mitglied
@Kyriae:
Ich will net sagen, dass es nie sowas gegeben hat. Jedoch merkt man in letzter Zeit wie sehr sie ihren Ruf schädigen. Seit der Blizzcon desaster wegen diablo immortal und wow allgemein bis hin zur chef bzw manager etage die ihre bonis abgreifen und leute kündigen dafür.
Butters - Mitglied
@Kyriae:
Es ist durchaus möglich, dass es „früher“ mal besser war. Ganz einfach deswegen, weil die Branche damals wie heute sehr männlich geprägt ist, damals sogar mehr als heute würde ich behaupten. Es kann also gut sein, dass es damals gar keine Frauen gab, welche man hätte belästigen können.
Talyus - Mitglied
@Butters: in diesem bereich war es scheinbar früher nicht besser.

sondern sogar noch schlimmer wie es scheint. da es leute und fälle sind die schon vor der übernahme/fusion da waren und ihr ding so abzogen.

da könnte man nun spekulieren ob die bekannten alten persönlichkeiten wirklich nur des geldes und der macht wegen gehen mußten. oder ob man sie wegen solcher dinge gedrängt hat zu gehen.
 
Butters - Mitglied
@Talyus:
Wir reden wohl nicht vom selben „früher“.
Mit früher meinte ich tatsächlich eher die Anfänge in den 80er und 90er Jahren. Natürlich kann es da auch schon schlimm oder sogar schlimmer gewesen sein.
Mir ging es jedoch um die Vermutung, dass es vor allem in den Anfängen (als die Teams auch noch viel kleiner waren) oft nur reine Männerteams gab. Und dort können natürlich keine Frauen am Arbeitsplatz belästigt werden.
Das Belästigung bei Blizzard anscheinend jedoch schon viele Jahre ein Problem ist, wird dadurch natürlich kein bisschen besser und die betroffenen „Helden“ der Firma stehen damit dementsprechend in einem ganz schlechten Licht.
Talyus - Mitglied
@Butters: im normalfall meinen die leute wenn sie ''das alte blizzard'' ''früher'' das blizzard zur zeit von warcraft 2 bis wow. 
und da gab es schon frauen bei denen. 

und da blizzard erst seit 1991 besteht kann man das mit den 80er eh vergessen. 

alle reden hier von blizzard. also macht es wenig sinn jetzt von der ganzen brance zu reden.

zumal es halt auch nicht ''besser'' war das man früher so geredet hat weil keine frauen da waren. den abfällig hat man ja trotzdem. bzw gerade weil sie nicht/eher selten dabei waren über sie geredet. ist ja auch heute noch so in berufen wo kaum/wenig frauen sind. 

sehe ich jeden tag in der nacht schicht. 


 
Butters - Mitglied
@Talyus:
Korrekt, Blizzard gibt es erst seit 1991. Gegründet von drei Männern. Da wurden an der Arbeit also keine Frauen belästigt. Seit wann da Frauen im Team sind und seit wann diese durch Kollegen belästigt werden ist jetzt die Frage. Vielleicht hat es schon direkt mit der ersten Frau im Team angefangen, vielleicht später. Das wird sich in diesem Verfahren möglichweise offenbaren.
Jedenfalls wurden dort nicht schon immer Frauen belästigt.

Dass man in Abwesenheit von anderen schlecht über diese redet ist ebenfalls ein Problem, ist aber keine (sexuelle) Belästigung und darum geht es hier doch? Davon abgesehen ist das kein rein männliches Problem, Frauen „ledern“ auch ordentlich über andere ab. Es scheint also eher ein generell menschliches Problem zu sein.
Talyus - Mitglied

@Butters:Dass man in Abwesenheit von anderen schlecht über diese redet ist ebenfalls ein Problem, ist aber keine (sexuelle) Belästigung und darum geht es hier doch? Davon abgesehen ist das kein rein männliches Problem, Frauen „ledern“ auch ordentlich über andere ab. Es scheint also eher ein generell menschliches Problem zu sein.

Es geht halt nicht nur  um sexuelle Belästigung. Sondern auch um Vergewaltigung Fantasien die ausgesprochen wurden. Und das geht garnicht egal ob man nur unter gleiche geschlechtlichen Kollegen oder kumpels ist.

Und natürlich sind Frauen nicht viel besser. Aber das macht es ja auch nicht besser. 

Und es gibt teambilder aus der Zeit von warcraft 2 da ga es schon ein oder zwei Frauen. 
Butters - Mitglied
@Talyus:
Und diese Frauen wurden auch direkt belästigt? Der hier beschuldigte Alex Afrasiabi ist meines Wissens nach erst 2004 bei Blizzard gelandet. Und auch die anderen Anschuldigungen lesen sich für mich so, als ob das alles nach der Jahrtausendwende passiert ist. Seit wann Blizzard dieses Problem hat ist zumindest für mich nicht klar ersichtlich. Einfach zu behaupten „war schon immer so und am Anfang sogar schlimmer“ finde ich aber zu weit hergeholt und mit Blick auf die Anfänge sogar widerlegt, weil die ersten weiblichen Mitarbeiter erst im Laufe der Zeit dazu gekommen sind.
Wie dem auch sei, zum jetzigen Zeitpunkt handelt es bei alle dem um noch unbewiesene Anschuldigungen. Was davon stimmt und was nicht wird sich zeigen und überführte Täter dann hoffentlich auch den angemessenen Konsequenzen zugeführt.
Talyus - Mitglied
@Butters: ich sage nirgends das diese Frauen gleich belästigt wurden. 
Aber der von dir genannte ist Nicht der einzige wie aus dem Bericht auch hervor geht. 
Und aus vielen Meldungen geht auch hervor das eben viele leitende angestellte zu einem gewissen Grad davon wußten. 
 
BlacksGood - Mitglied
Ich muss tatsächlich gestehen, dass es mich wenig überrascht oder schockiert, dass es dieses Thema auch bei Blizzard gibt.
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Lottzel - Mitglied
Dito.
Leider gibt's das überall.
Freundin von mir hatte gerade gestern auch ein Gespräch mit Vorgesetzten wegen mehrfachen Fehlverhalten eines Arbeitskollegen - milde ausgedrückt.
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