10. April 2018 - 07:12 Uhr

Battle for Azeroth - Der Kriegsmodus und die (tolle) Zukunft vom Open-World-PvP!

Mit dem Kriegsmodus und der Abschaffung der PvP-Server, wollen die Entwickler versuchen das Open-World-PvP wieder aufleben zu lassen. Zu Zeiten von Classic und auch zu Burning Crusade war dies noch äußerst stark vertreten. Auch in Wrath of the Lich King konnten dazu allerlei Spieler begeistert werden, doch es wurden immer weniger. Heutzutage ist es eigentlich so gut wie nicht mehr vorhanden. Und das ist auch ganz logisch, denn es gibt überhaupt keinen Anreiz mehr dazu. Nun, da der Krieg zwischen Horde und Allianz in den Mittelpunkt rückt, passt es natürlich perfekt, dass Blizzard auch in diesem Bereich etwas tun will.

Das ständige rumhängen in Instanzen ist zur Gewohnheit geworden und die offene Welt ist kein Schauplatz mehr für Kämpfe zwischen Spielern. Das soll sich ändern! Aber kann dies wirklich alleine durch den Kriegsmodus erreicht werden? Das fragen sich viele PvP-Fans und auf dem Media Event zu Battle for Azeroth hatte Game Director Ion Hazzikostas etwas dazu zu sagen.
 

Eine rosige Zukunft durch Open-World-PvP-Inhalte

Schön und gut, dass man sich bald auf egal welchem Server ins Gemetzel stürzen kann, aber wieso? Welche Motivation hat man dafür? Erst einmal wird es natürlich das Eroberungssystem geben, welches in einem sehr rohen Zustand in den Spieldateien steckt. Doch ist das nicht alles. Wie Ion sagt, haben die Entwickler viele Ideen, die früher nie umgesetzt werden konnten. Denn dann hätte man PvP- oder PvE-Server bezüglich des Contents unterscheiden müssen. Nun ist das nicht mehr nötig! 

Gerne will man in Zukunft Anreize schaffen, dass Spieler in die offene Welt gehen müssen, um sich zu bekämpfen. Als Beispiel wurde eine sehr simple Mechanik genannt, die aber einen großen Nutzen hat. So könnte es sein, dass eine Versorgungsbox irgendwo in einer Zone fallen gelassen wird. Diese können Spieler nach einer bestimmten Zeit öffnen. Aber nur, wenn sie gerade nicht von einem Gegner angegriffen werden. Ähnlich wie in der Arena des Schlingendorntals. Nur, dass es an verschiedenen Punkte in der Welt passiert. Dadurch entstehen also bekannte PvP-Schauplätze, wo des Öfteren aktives World-PvP gespielt wird, weil eben jeder diese Kiste haben will.

Auch andere Dinge sind möglich. So könnte man verschiedene Systeme aus den Schlachtfeldern in die offene Welt übernehmen. Wie z.B. Basen, die eingenommen und gehalten werden müssen. Oder aber auch Events, die etwas mit dem Sammeln von Ressourcen zu tun haben. Oder wie wäre es mit einer Karawane, die eine Fraktion beschützen muss! Zum Release von Battle for Azeroth wird dies nicht kommen, aber wahrscheinlich dann später, um weiteren Anreiz zu schaffen, dass Spieler den Kriegsmodus aktivieren.

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Stygia - Mitglied
So toll sich das anhört...so lange es keine brauchbaren Belohnungen dafür gibt können die noch soviele Sachen einbauen. Es wird vor sich hin gammeln, wie die Mikrofeiertage! Bringt mir nix, spiel ich nicht. Das klingt traurig ist aber nun Mal eine weit verbreitete Einstellung. Und ich gestehe ohne Scham das ich dazu gehöre. Solange ich keinen wirklichen Nutzen aus diesen Kisten usw. ziehe wie spezielle Transmogs oder Items oder Pets oder Mounts warum zum Geier sollte ich mich auf sowas stressiges (andere Spieler iiiiih[sarkasmus]) einlassen?
Earl - Mitglied
Das hört sich für mich als Open World PvP-Fans ehr geil an. hoffentlich kriegen sies irgendwie umgesetzt.
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Aegwinn - Mitglied
Meine Analyse über das Sterben von World PvP ist ganz simpel:
Die Spieler haben sich dahin verändert, dass sie nix mehr wirklich tun weil es Spass macht sondern weil es einem persönlich etwas nützt. Hier hat Blizzard nicht wirklich die Hauptschuld, aber anstatt sich dem Strom entgegenzustellen, sind sie mitgeschwommen und haben Belohnungen für jeden Scheiss eingefügt. WoD hatte viel zu bieten, aber nicht alles gab eine Belohnung. 

PvP hat einem in Classic seltene Titel gegeben, aber es war süchtigmachend und die eigene Fraktion war der grössere Feind als die gegnerische Fraktion. BC und WotlK haben das mit Halaa und 1k Winter schon ganz richtig gemacht. Es braucht ein nutzen, aber der muss nicht immer so offensichtlich sein. Der kann auch wie in 1k ein Boss sein, den man nur machen kann, wenn man die Basis einnimmt. Oder man kann nur Mounts kaufen, wenn man Halaa eingenommen hat. usw. Das hat eine kleine Belohnung, aber der Wunsch, dass die gegnerische Fraktion eben nicht die Basis kriegt, liegt viel mehr im Vordergrund.

Ausserdem gibt es heute auch viel mehr zu tun. Ich habe früher viele male World PvP gespielt weil ich sonst nix zu tun hatte. Seit die Erze und Kräuter alle instanziert sind, gibt es auch keinen Grund mehr den blöden Ally/Hordler während dem pflücken anzugreifen. Im Gegenteil, es hat heute sogar Vorteile, wenn an es nicht tut. Könnt ihr euch noch an BC und WotlK erinnern, als man ein Erz mehrfach abbauen muste. Da warst du teilweise 30-40s dran. Genügend Zeit um angegriffen zu werden, sodass der blöde Schurke die letzten 2 Aufladungen vom Erz abbauen kann. Die restliche Stunde rennst du dann dem Schurken hinterher und machst ihm das Leben zur Hölle, inkl. jedem der den /1 liest. So entstand World PvP.

Zum Artikel: Finde ich sehr gut. Mir gefallen die Änderungen am PvP sehr gut. Vorallem die Geschichte mit den Servern. Gerade die Kriegsfronten wären so ein tolles Feature für PvP. Ich finde fürs World PvP muss zwangsläufig auch immer die gleichen Server miteinander verbundne werden. Man muss die Leute mit der Zeit kennen. Nur so entsteht Liebe und Hass. Wenn mir der Gegner unbekannt ist, habe ich direkt weniger Interesse. Seh ich aber den gleichen Schamanen immer und immer wieder, weil er mich im letzten Moment noch tötet, will ich auch häufier PvP spielen um es ihm zu zeigen.
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zanto - Mitglied
Ich finde es schon interessant das blizzard seit längerer Zeit immer von Belohnung und anreitze spricht damit Spieler überhaupt gewisse Dinge im Spiel tuhen aber das openWorld pvp aus mangelnden Belohnungen nicht mehr so gespielt  wird..... Denken die den nicht das es auch mehr daran liegen könnte das es Leute gibt da darauf generell keine Lust haben oder das dass pvp in wow einfach nicht so gut balancet ist
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Taiki - Mitglied
An sich nett nur dieses "keine anreize" oder "keinen Sinn" in zusammenhängen mit Open PvP zu hören ist immer strange, wir machen dat einfach weil wir bock drauf haben, ist ja das selbe wie mit BGs oder so wirklich viel Sinn und krasse belohnungen gibt es nicht aber wenn man PvP affin ist bockt es halt einfach dennoch. (Deutsche Server vielleicht nicht so weil da extrem viele Ehre leecher unterwegs sind und sobald man gegen anderes land spielt zu 90% verliert.)

Legion war dass erste Addon das es einem extrem schwer gemacht wurde vernünftig Open PvP zu betreiben, wegen der unnormal krassen Auswirkung von Gs unterschieden unso. Wir haben unsere Gebiete wo wir gegeneinander fighten und auch in Stormwind finde ich eig. Täglich Hordler zum Töten, allerdings muss man dafür atm aufm richtigen Server dafür befinden.

Bin wirklich froh über die änderungen und auch viele freunde und leute die ähnlich ticken sind extrem hyped!

Ps: Auch in Legion haben wir aber große schlachten gehabt in Goldshire, Duskwood oder Hellfire Pen erst vor kurzem hat mal ebend eine Horden PvP Gilde mit einem Raid Goldshire überrand und fix haben wir einen verteidigungsraid gehabt und haben die da fett umgezergt also möglich isses noch aber die änderungen sind wirklich nötig!

Nur mal die sicht von jem der viel Open PvP betreibt! ;)

Lg. Taiki
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Earl - Mitglied
JA vielleicht unterstützen die Ändrungen mti BFA solche Spaßraids in ZUkunft und sie werden häufiger.
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