28. April 2018 - 08:07 Uhr

Battle for Azeroth - Die Kultiraner, Norddeutschland in World of Warcraft!

In den vielen Jahren, die World of Warcraft nun schon existiert, wurde die Spielwelt stark vergrößert. Hatte man früher nur die zwei großen Kontinente Kalimdor und östliche Königreiche, kann man sich vor neuer Landmasse heutzutage kaum noch retten. Und mit jedem neuen Kontinent, der eingefügt wird, werden auch neue Volksgruppen und Geschöpfe mit vielen Geschichten eingefügt. Doch dabei handelt es sich nicht einfach immer nur um ganz normale Kreaturen, die sich nahtlos in die bisherige Welt einfügen, sondern man trifft auf viele verschiedene Kulturen. Es ist fast schon bemerkenswert, dass obwohl wir schon so viel auf Azeroth gesehen haben, die Entwickler es immer wieder schaffen, doch noch komplett neue Sachen zu implementieren.

Zum Beispiel haben wir in Pandaria einen sehr starken Einfluss der asiatischen Kultur erfahren. Die Vrykul brachten die skandinavische Kultur nach Azeroth, in Gilneas gibt es einen Blick auf den britischen Lebensstil und in Uldum, da braucht man nicht lange überlegen, begrüßt uns Ägypten. Die Zandalaritrolle kann man ein wenig mit den Azteken vergleichen und die Sethrak haben einen orientalischen Touch abbekommen. Auch von verschiedene Mythologien lassen die Entwickler sich inspirieren. Wie z.B. die nordischen Götter, wovon wir in den Sturmgipfeln oder auch in Sturmheim viel gesehen haben. Auf Kul Tiras wiederum fließt der keltische Stil mit ein.

Und da die Amerikaner Bier lieben, haben sie sogar unserer deutschen Kultur einen Auftritt verpasst. Nämlich durch das Braufest, welches stark am bayrischen Oktoberfest angelehnt ist. Mit Battle for Azeroth geht es dann vom Süden in den Norden, denn das Lokalisierungs-Team von World of Warcraft hat sich gedacht, dass Kul Tiras als Seefahrernation auf Azeroth doch eigentlich ganz gut mit dem norddeutschen Stil verbunden werden kann. Zwar kommen die Kultiraner aus Gilneas, aber mit der Zeit, haben sie ihre eigene Kultur entwickelt. So fühlt man sich in Boralus wie auf dem Hamburger Fischmarkt inklusive dem passenden Akzent und einem lockeren "Moin, Moin" als Begrüßung!
 

Doch nicht nur die Sprachausgabe und die Dialoge erinnern stark an den deutschen Norden, sondern auch die Namensgebung der NPCs. Hier mal ein paar Beispiele: Willi Meinhold, Harald Atschloss, Wildbert Berhold, Rolf Zedrach, Dirk Harms, Sara Barlett, Patrick Markson, Wilfried Klimper, Carsten Jammerthal, Finn Schönwind, Mathilde Classen, Lousia, Susi, Johanna Weber, Torben Grün, Annie Lüddeke, Kristina Sievert, Jan Brandt oder auch Henrik Möllner! 

Übrigens sind diese Lokalisierungen nur im deutschen Client vorhanden. Der deutsche Touch kommt bei der englischen Spracheinstellung leider nicht so gut rüber. Schade eigentlich! Dann würden vor allem die amerikanischen Spieler zumindest auch mal einen etwas anderen Eindruck von Deutschland bekommen, als nur das Bild der Lederhosen-tragenden Biertrinker, welches meist im Ausland kursiert. 

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Thools - Mitglied
Ich steh da doch eher auf das was derzeit gegeben ist. Odin und co :)
VeriteGolem - Mitglied
Ich schätze mal im Englischen ,was ich seit der Einführungen von Cpt. Koboldkerze und Schlingendorntal vorziehe, wird der Akzent der Corkneys oder von Maine bedient. Ist mir lieber. Hab keine Lust ständig in den Himmel gucken zu müssen ob ne Möwe den Anflug auf mein Krabbenbrötchen plant.
Schattendings - Mitglied
Verflixt, eigentlich wollte ich  nicht mehr auf Deutsch stellen. :-)
 
MetaBowser - Mitglied
Ähnlich wie bei Hans'gar und Franzok in der Schwarzfelsgießerei. Deren Humor kommt auch nur dann gut rüber, wenn man das auf Deutsch spielt
Teron - Mitglied
Der Tiragardesund hat mich von Anfang an stark an Norddeutschland erinnert, auch wenn es im Tiragardesund ja durchaus ein paar Erhebungen gibt. Und Boralus sieht irgendwie so aus, wie ich mir Hamburg im 19. Jahrhundert vorstelle. Rein subjektiver erster Eindruck.

Kul Tiras ist wieder viel nüchterner und spartanischer geraten, im Vergleich zum bunten, spektakulären, teilweise überfrachteten Legion. Es wäre Blizzard auch sehr schwer gefallen da nochmal einen drauf zu setzen. Die verheerten Inseln haben mir sicher auch gefallen, aber als überzeugter Norddeutscher gefällt mir Kul Tiras absolut :)
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Kyriae - Mitglied
Als Schleswig-Holsteinerin fühle ich mich in Kul'Tiras bereits wie zu Hause. Das einzige was nervt ist Jaina, die ist der Dobrindt von Azeroth :P
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Teron - Mitglied
Ich fand Jaina früher wirklich toll. Ihr Standardspruch "Ich wollte einfach nur studieren" war einfach niedlich. Aber die Bezeichnung "Dobrindt von Azeroth" hat sie nun auch nicht verdient. Das ist schon hart ;)
Eisenflamme - Mitglied
Das passt :) erinnert etwas an die Hanse, welche ja auch ein Bund war und mächtig zur See.
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