Goldene Statuen, paradiesische Pflanzen und antike Malereien. All das sehen wir in Zuldazar, der Hauptstadt der Trolle. Doch das ist nur eine Seite der großen Tempelanlage, die sich in drei Bereiche aufteilt. So gib es zuerst einmal Dazar'alor. Ein großer Tempel in der Mitte der Stadt, von dessen Spitze aus König Rastakhan regiert. Dann gibt es den Zocalo, wobei es sich um die Marktstraße von Zuldazar handelt. Hier verkaufen viele einheimische Händler ihre Waren, es gibt Gasthäuser und so weiter.
Zu guter Letzt haben wir dann noch den Hafen und hier geht es so richtig zur Sache. Denn abseits vom Sitz des Herrschers und seinem Beraterstab sieht es nicht ganz so rosig aus. Zwar ist weiterhin alles wunderschön, aber der Blick wird getrügt von allerlei Obdachlosen, Kastenlosen und aggressiven Schlägern, die durch die Straßen wandern. Es ist eine kunterbunte Ansammlung von allen Trollvölkern Azeroth, weitgereisten Händlern und denen, die es nicht so weit im Leben gebracht haben.
Wie bereits beschrieben, ist Zuldazar eine durchweg wunderschöne Stadt, doch im Zocalo und am Hafen sieht man viele Obdachlose herumsitzen, herumstehen und herumliegen. Diese sind kastenlos und bekommen somit nicht viel vom Ruhm und Reichtum der Trolle mit. Doch immerhin werden sie in der Stadt halbwegs geduldet. Spieler mit einem Herz können ihnen jedoch ein wenig Kupfer, Silber oder Gold geben, damit sie sich was zu essen holen können. Eine Belohnung dafür gibt es nicht. Einzig und allein der Gedanke, dass man eine gute Tat vollbracht hat.
Bereits während der Questphase erfährt man, dass der Hafen von Zuldazar aktuell ziemlich gefährlich sein kann, denn einige Trollstämme sind nicht damit einverstanden, dass König Rastakhan die Grenzen für Händler aus aller Welt und vor allem die Horde geöffnet hat. So trifft man unter anderem auf eine Trolldame mit dem schicken Namen Weißer Hai, die mit ihren beiden Schlägern Hojo und Yana die Straßen unsicher macht. Sie bedrohen z.B. Händler Munengo. Steht man kurze Zeit dabei, sagt einem "der" Weiße Hai, dass wir ein Problem mit ihr bekommen, wenn wir nicht sofort verschwinden. Und so ist es auch! Nach 10 Sekunden lassen sie Munengo zufrieden und greifen uns an.
Wie ihr gleich noch erfahren werdet, ist Zandalar offen für jeden Trollstamm und jede Glaubensrichtung. Doch es gibt eine große Ausnahme. Die Bluttrolle dürfen keinen Fuß in die Stadt setzen, denn die Blutmagie ist böse und darf nicht praktiziert werden. Da die Wachen jedoch in letzter Zeit ihren Job nicht mehr so gut gemacht haben, hat sich in den unteren Distrikten der Stadt eine Ansammlung der sogenannten Purpurkultisten breitgemacht, die dort neue Anhänger rekrutieren. Und wie wir auch erfahren, klappt das ganz gut. Immer mehr Trolle, vor allem die Kastenlosen, schließen sich dem Kult an.
Zwar haben die Zandalaritrolle die Kontrolle über Zandalar, aber dennoch ist die Insel eine neutrale Zone, in der sich alle Trollstämme, außer die Bluttrolle, aufhalten dürfen. Das sieht man auch, denn am Hafen gibt es die sogenannte Terrasse der Sprecher, wo man Abgesandte von vielen bekannten Stämmen sieht. Sandtrolle, Frosttrolle, Waldtrolle und so weiter. Die Trolle der Amani und Sandwüter haben sogar komplett eigene Viertel in der Stadt, in die wir Spieler jedoch kein Fuß hineinsetzen sollten, denn sie sind nicht so gut auf uns zu sprechen. Woran das wohl liegen mag ... ? Ach und die Dunkelspeer-Trolle der Horde haben ebenfalls eine eigene Hütte!
Und zum Schluss noch eine eher lustige Sache, die einem in der Stadt begegnen wird. So findet man am Hafen die Zandalarkinder Toko und Likola, die beide offenbar in Zukunft zu Hexendoktoren werden wollen. Das ist auch gar nicht mal so eine schlechte Idee, denn sie haben bereits einige auf Lager. Spricht man mit ihnen, verwandeln sie uns z.B. in einen kleinen Dinosaurier. Der Effekt hält zwar nicht lange, aber immerhin!
Zu guter Letzt haben wir dann noch den Hafen und hier geht es so richtig zur Sache. Denn abseits vom Sitz des Herrschers und seinem Beraterstab sieht es nicht ganz so rosig aus. Zwar ist weiterhin alles wunderschön, aber der Blick wird getrügt von allerlei Obdachlosen, Kastenlosen und aggressiven Schlägern, die durch die Straßen wandern. Es ist eine kunterbunte Ansammlung von allen Trollvölkern Azeroth, weitgereisten Händlern und denen, die es nicht so weit im Leben gebracht haben.
Kastensystem und Loa-Tests
Die Trolle Azeroths leben mit der Einteilung in ein Kastensystem, wie man es z.B. auch aus Indien kennt. Bedeutet im Klartext, dass die Trolle in jungen Jahren in Gruppen eingeteilt werden und nach einer strengen Rangordnung leben. Diese Gruppen sind die Loa und am Hafen kann man unter anderem Priesterin Vulja dabei beobachten, wie sie die Kinder der Zandalar auf eine Verbindung zu den Loa prüft. Falls eine starke Verbindung besteht, werden sie zu einem Priester unter dem Glauben des jeweiligen Loa ausgebildet. Sind sie nicht gesegnet, können sie eine Ausbildung als Krieger beginnen. Sollten jedoch beide Tests fehlschlagen, werden sie kastenlos und kein wirklich angenehmes Leben haben.






















Da gibt es für niemanden Kämpfe, nicht für Trolle, nicht für Orcs, nicht für Blutelfen usw.