31. Mai 2018 - 07:14 Uhr

Before the Storm - Preview: Ein Brief von Anduin Wrynn an Sylvanas Windläufer!

Blizzard startet mit der Lore-technischen Vorbereitung auf die nächste World of Warcraft Erweiterung - Battle for Azeroth. Nachdem bereits zwei Comics veröffentlicht wurden - Jaina und Magni - gibt es nun die erste offizielle Vorschau auf den Roman Before the Storm. Dieser erscheint in der englischen Ausgabe bereits in zwei Wochen, am 12. Juni 2018, und kann auf Amazon.de vorbestellt werden. Über die deutsche Veröffentlichung ist bisher leider nichts bekannt. In diesem Buch sollen wir erfahren, wie genau es dazu kommt, dass der große Krieg zwischen Horde und Allianz ausbricht. Was genau bringt Sylvanas dazu Teldrassil zu zerstören?

Bereits vor zwei Wochen gab es ein großes Preview zum Buch, bei dem bekannt wurde, dass Anduin ein Treffen zwischen Menschen und Untoten plant und zusammen mit dem Einverständnis der eher misstrauischen Sylvanas ausführt. Einzig und allein, um ein wenig mehr, aber nicht den absoluten, Frieden zwischen den Fraktionen zu bringen. Doch das Ganze geht auf Grund eines Missverständnis schief. Dies könnt ihr in unserer Zusammenfassung durchlesen. Blizzard hat nun ebenfalls eine Vorschau online gebracht. Insgesamt soll es in den nächsten Wochen drei Stück geben und im ersten Preview dürfen wir den Brief lesen, den Anduin an Sylvanas schickt! Aktuell gibt es nur die englische Version.
 


Brief in Klartext

Unto Queen Sylvanas Windrunner, Dark Lady of the Forsaken and warchief of the Horde, King Anduin Llane Wrynn gives respectful greetings. 

I write to you with a proposition that has nothing to do with armies, territories, or goods, but it is one that I believe will serve both the Horde and the Alliance. 

I will cut directly to the heart of the matter. When you approached the Alliance, seeking a home for your people, you were refused. We were still reeling in terror from what Arthas had done to Lordaeron and couldn’t understand that your Forsaken were truly different. 

I have spoken recently with a Forsaken who was greatly respected in life and have learned that despite all he has endured, he still follows the Light. His name is Alonsus Faol, and he was once archbishop of Lordaeron. He has agreed to be a go-between in the interest of helping both the living and the undead. 

This missive is about families. Families that were torn apart not by Horde and Alliance but by Arthas, who rained despair and devastation upon all of us. Spouses, children, parents—so many separated, divided first by death, then by fear and anger. Perhaps, if we can work together, those driven apart can at last be reunited. 

We are not currently at war. But I am not so naive as to believe that means hostilities do not still linger. We have 

experienced recent tumultuous change to our very world in the form of Azerite—a manifestation of the pain Azeroth herself is feeling. With unity, we could direct our exploration of this substance in ways that can save her. Let us therefore focus on a smaller but no less important gesture of unity as a first step toward a potential future that benefits both the Horde and the Alliance. 

I propose what amounts to a single day of a cease-fire. On this day, those families who have been divided by war and death will have a chance to meet with the ones they lost. Participation will be strictly voluntary. All those on the Alliance side will be thoroughly vetted, and no one who I believe would be a danger to the Forsaken will be allowed. I would ask the same of you. We will determine a limited number of participants. 

A site suitable for this event is the Arathi Highlands. I will have my people assemble at the ancient fortress of Stromgarde Keep. Thoradin’s Wall is close to a Horde outpost. There, in the open field, with sufficient protection as agreed upon by the two of us as leaders of human and Forsaken, these ruptured families will meet. It will last from dawn until dusk. With your agreement, Archbishop Faol and other priests will facilitate, assist, and offer comfort as needed. 

Should any harm befall my people, be certain I will not hesitate to retaliate in kind. 

I also understand that should my people harm any Forsaken, you will do likewise. 

As a priest, as king of Stormwind, and as the son of Varian Wrynn, I will guarantee safe passage to the Forsaken who choose to be involved. If this cease-fire is successful, it could be repeated. 

Do not mistake this for an offer of peace. It is only an offer of a single day’s compassion for people who were cruelly torn apart by a force that was neither the Horde nor the Alliance. 

You and I have both lost family, Warchief. Let us not force that upon others who, like us, did not choose it. Done this day by my hand, King Anduin Llane Wrynn

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Foradon - Mitglied
mich stört an den bisherigen Story-Details zu BFA eher, dass die Allianz so verweichlicht auftritt, als das die Horde jetzt "böse" ist. Sylvannas geht so vor, wie man in einer harten Welt voller Konflikte eben gezwungen sein kann vorzugehen. Die Allianz lebt hingegen in einer Rosa-Wolkchen-Blümchen-Welt ^^

So ein Familientreffen ist auch ein ziemlicher Twist für die Verlassenen. Bisher waren diese durch den Untot sehr kalt und skrupellos. Dazu gab es zahlreiche Quests. Und jetzt sollen die plötzliche Interesse an alten Verwandten haben? Passt einfach nicht ^^
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Kyriae - Mitglied
Wo kommt die Allianz verweichlicht rüber?
Eigentlich ist es schade, dass Leute, die auf Frieden hoffen von einigen Kreaturen als verweichlicht angesehen werden. ich möchte dich mal in einem richtigen Krieg erleben. Du wärst der erste der nach Mama und Frieden schreit. Ich wette mein Leben darauf
 
Kronara - Mitglied
Sry, ich sehe es wie Foradon. Und bei mir solltest Du die Wette besser nicht eingehen, Du würdest verlieren!
Dennis - Mitglied
Die Allianz ist wieder sehr zuvorkommend und vorbildlich, was man von der Horde und Sylvanas nicht erwarten kann. Ich als Hordler sehe die Horde mittlerweile als Böse Fraktion an, da kann mir jeder was anderes sagen wie er will, aber in meinen Augen ist es so... vorerst... ! Da wieder ein Held der Horde (Saurfang) sich abgewandt hat, sehe ich schwarz für die Horde. Wenn der Mist noch so weiter geht, bleibt nur noch Gallywix, der sowieso nur an Reichtum denkt und keine Loyalität hat.

Das die Allianz möglicherweise Verlassene bekommt wäre für mich nicht vorstellbar, das wäre ein Grund alle Verlassenen auf meinen Account auf Zandalartrolle zu switchen. (Auch wenn die "Ally Untoten" ein anderes Model bekommen würden). Das nimmt die Einzigartigkeit der Verlassenen aus dem Spiel.
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Kronara - Mitglied
Was hat denn die Horde böses getan? Bisher nichts und alles aus BFA ist bisher spekulation. Selbst die Beta und die Dataminer haben bis jetzt nicht alles offenbart.... zudem steht immer noch im Raum, dass die Story in den Daten ein Fake von Blizzard sein könnte und die echte Story ersat mit dem Release ins Spiel kommt.
Da glaube ich zwar auch nicht dran, aber aktuell gibt es halt diese Möglichkeit.

Bzgl. der Horde oder Sylvanas als "Böse" hat Blizzard im BfA Q&A klar Stellung bezogen: Die Horde und Sylvanas sind NICHT die bösen. Allerdings die Allianz auch nicht. Es herrscht Krieg! Und dfür das erneute Aufflammen des Krieges ist nach aktuellem Stand nachweislich die Allianz schuld.
Während die Horde friedlich das Azerit in Silithus abbaut, schickt die Allianz Killer Kommandos um die Arbeiter dort zu töten und das Azerit selber an sich zu reisen. SO ETWAS nennt man böse!

Zwar mag Sauerfang ein Held der Horde sein, aber er ist für die Horde an sich eher bedeutungslos. Er führt lediglich die Armee der Horde für den Kriegshäuptling an. Das können auch andere.
Und was heißt "iweder"? Welcher Held der Horde hat sich denn schon von dieser abgewandt? Also ich wüsste da gerade keinen.

An Horde und Allianz wie sie zur Zeit sind wird sich auch nichts ändern laut den Entwicklern. Die Untoten/Verlassenen bleiben bei der Horde. Sie werden weder Teil der Allianz noch eine dritte neue Fraktion.

Viele Spekulationen könnte man sich sparen, wenn man mal die Aussagen der Entwickler im Q&A gelesen hätte!
Kyriae - Mitglied
In zwei Wochen endlich alles lesen. 
Diese ganzen Happen machen eindeutig Lust auf mehr!
Filina85 - Mitglied
„An Königin Sylvanas Windläufer, Dunkle Fürstin der Verlassenen und Kriegshäuptling der Horde. König Anduin Llane Wrynn überbringt seine respektvollen Grüße.
Ich schreibe Euch, um Euch einen Vorschlag zu unterbreiten, der nichts mit Armeen, Territorien oder Gütern zu tun hat, aber einer ist, von dem ich glaube, dass er sowohl der Horde als auch der Allianz dienlich sein wird.
Ich möchte direkt zum Punkt kommen. Als Ihr an die Allianz herangetreten seid um eine Heimat für Euer Volk zu finden, wurdet ihr abgelehnt. Wir litten noch unter dem Schrecken, den Arthas Lordaeron angetan hatte und konnten nicht verstehen, dass die Verlassenen etwas anderes waren.
Vor Kurzem sprach ich direkt mit einem Verlassenen, der im Leben großen Respekt genoss und ich lernte, dass er trotz allem, was er ertragen musste, noch immer dem Licht folgt. Sein Name ist Alonsus Faol und er war einst der Erzbischof von Lordaeron. Er hat zugestimmt, als Mittelsmann zu agieren, um die Interessen der Lebenden und Untoten zu vertreten.
Dieses Schreiben handelt von Familien. Familien, die nicht von der Horde oder Allianz entzweit wurden, sondern von Arthas, der Verzweiflung und Vernichtung über uns alle regnen ließ. Ehepartner, Kinder, Eltern – So viele wurden voneinander getrennt, entzweit erst durch den Tod und dann durch Furcht und Wut. Vielleicht, wenn wir zusammen arbeiten, können diese Getrennten wieder vereint werden.
Wir befinden uns gegenwärtig nicht im Krieg. Aber ich bin nicht so naiv zu glauben, dass Feindseligkeiten nicht immer noch bestehen würden. Wir haben von Kurzem große Veränderungen an unserer Welt in der Form von Azerit erlebt – eine Manifestation der Schmerzen, die Azeroth fühlt. Vereint könnten wir unsere Erforschung dieser Substanz in eine Richtung lenken, mit der sie gerettet werden kann. Lasst uns deswegen auf eine kleine aber nicht weniger bedeutsame Geste fokussieren – als erster Schritt in eine mögliche Zukunft von der beide, Horde und Allianz, profitieren.
Ich schlage einen einzigen Tag der Feuerpause vor. An diesem Tag werden Familien, die durch Krieg und Tod voneinander getrennt wurden, eine Gelegenheit bekommen, jene zu treffen, die sie verloren haben. Die Teilnahme daran ist streng freiwillig. All jene von der Seite der Alllianz werden gründlich überprüft und niemand wird zugelassen, von dem ich denke, dass er eine Gefahr für die Verlassenen darstellt. Das gleiche erwarte ich von Euch. Wir werden eine begrenzte Zahl an Teilnehmern festlegen.
Ein passender Ort für dieses Ereignis ist das Arathihochland. Ich werde meine Leute an der alten Festung Stromgarde versammeln. Thoradins Wall ist in der Nähe eines Außenposten der Horde. Dort, auf offenem Feld, mit ausreichend Schutz, über den wir beide als Anführer von Menschen und Verlassenen bestimmen, werden sich diese zerrütteten Familien treffen. Es wird von der Morgen- bis zur Abenddämmerung andauern. Mit Eurer Zustimmung wird Erzbischof Faol und andere Priester dies unterstützen und Hilfe anbieten, wie es notwendig ist.
Sollte meinen Leuten Leid zustoßen, dann seid gewiss, dass ich nicht zögern werde, Vergeltung zu fordern.
Ich verstehe, dass wenn meine Leute den Verlassenen schaden, Ihr ebenso handeln werdet.
Als Priester, als König von Sturmwind und als der Sohn von Varian Wrynn, garantiere ich sicheres Geleit für alle Verlassenen, die sich dazu entscheiden, teilnehmen zu wollen. Wenn diese Feuerpause erfolgreich ist, könnte man sie wiederholen.
Missversteht dies nicht als Friedensangebot. Dies ist nur das Angebot für einen einzigen Tag des Mitgefühls für Menschen, die auf grausame Weise voneinander getrennt wurden – von einer Macht, die weder Horde noch Allianz war.
Ihr und ich haben beide unsere Familien verloren, Kriegshäuptling. Lasst uns dies nicht anderen aufzwingen, die, genau wie wir, es niemals gewählt haben.
Geschrieben bei meiner eigenen Hand,
König Anduin Llane Wrynn“
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Drachenseele - Mitglied
Echt geil geschrieben ich hoffe sehr das dass Buch vor release erscheint und nicht wie auf Amazon und Thalia vermerkt erst am 27.08. Ich würde es sehr sehr gerne lesen aber das wäre mir dann zu spät dann brauche ich es auch nicht mehr.
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Kronara - Mitglied
Also es ist fast ausgeschlossen, dass die deutsche Version zeitgleich mit der Englischen erscheint. Die wird einige Wochen später erscheinen, daher macht Ende August eher Sinn.
Cocoon - Mitglied
Sowas liebe ich einfach!^^
Das man die Geschichte in Form von deutlichen Sätzen dargestellt bekommt von den jeweiligen Personen die damit zu tun haben. :)
Schade das wir alle wissen wie das Treffen endet... :(
starfoxmk - Mitglied
@Andi Stimmt schon, aber ein Zufallsdatum sieht normalerweise anders aus. Seis drum. Bleibt nur abzuwarten....
rathura - Mitglied
"You and I have both lost family, Warchief. Let us not force that upon others who, like us, did not choose it. Done this day by my hand, King Anduin Llane Wrynn"
Ist das quasi die Bestätigung dass Vereesa stirbt? Oder greift er da noch weiter zurück auf die Invasion der Horde?
Aegwinn - Mitglied
Ich sehe min. zwei Interpretationen. 1. Arthas hat ihr Volk und z.B. ihren kleinen Bruder auf dem Gewissen und ihre Eltern wohl auch. 2. Sieht Sylvanas ihr Volk wohl als ihre Familie an. 
lkionus - Mitglied
der brief spielt vor teldrasil, da wird vareesa definitiv noch nicht tot sein
rathura - Mitglied

der brief spielt vor teldrasil, da wird vareesa definitiv noch nicht tot sein

Das Beantwortet meine Frage, Danke :D
Andi - Staff
Bisher gab es keine offizielle Information dazu und es wäre sehr komisch, wenn das Buch erst nach dem Release erscheint. Zudem ist dieser Artikel auf Amazon ziemlich unfertig eingepflegt.
Muhkuh - Mitglied
Ich hsb es bei Thalia vorbestellt, auch dort wird der 27.08. angegeben - allerdings ist auch dort alles, bis auf den Namen und die ISBN, alles sehr unfertig eingepflegt - sogar sls Autor steht dort Paul Kemp, nicht Christie Golden, weil der Artikel einfach das Buch von Kemp, das letztes Jahr rumgeisterte, das über die Trollkriege, ersetzt hat auf deren Seite.
CoDiiLus2 - Mitglied
Großartig geschrieben :)
Also quasi das Vorwort zu dem was uns im Buch erwartet.