In den vergangenen Wochen haben wir sehr sehr viel über die Lore von Battle for Azeroth erfahren und viele Fragen wurden beantwortet. Doch weiterhin ist nicht bekannt, wie denn nun überhaupt dieser große Krieg zwischen Horde und Allianz ausbricht. Wieso greift Sylvanas Teldrassil an? Den Grund dafür sollen wir im Roman "Before the Storm" von Christie Golden bekommen, der am 12. Juni 2018 in englischer Sprache veröffentlicht wird. Denn in diesem wird die Geschichte erzählt, die zwischen den beiden Erweiterungen Legion und Battle for Azeroth stattfindet.
Wer nicht mehr länger warten will, der bekommt bereits heute eine Antwort auf die offene Frage, denn auf der Produktseite des Buchs im amerikanischen Amazon.com-Shop wurde nun eine große Vorschau veröffentlicht. Wir erhalten Einblick in 62 Seiten aus dem Roman und es gibt einen großen Spoiler, der auf jeden Fall für viele Diskussionen sorgen dürfte. Folgend haben wir euch die Infos zusammengefasst, aber wer wirklich alles wissen will, der sollte sich selbst die Preview-Seiten durchlesen!
Wer nicht mehr länger warten will, der bekommt bereits heute eine Antwort auf die offene Frage, denn auf der Produktseite des Buchs im amerikanischen Amazon.com-Shop wurde nun eine große Vorschau veröffentlicht. Wir erhalten Einblick in 62 Seiten aus dem Roman und es gibt einen großen Spoiler, der auf jeden Fall für viele Diskussionen sorgen dürfte. Folgend haben wir euch die Infos zusammengefasst, aber wer wirklich alles wissen will, der sollte sich selbst die Preview-Seiten durchlesen!
Zusammenfassung der Geschichte
- Hauptspoiler
Anduin versucht Frieden zwischen Allianz und Horde herbeizuführen, da er genau weiß, dass das Azerit eine Bedrohung darstellt und viele Leben kosten könnte. Aus diesem Grund möchte er die Verlassenen und die Allianz wieder vereinen. Er will es möglich machen, dass sich die Verwandten Menschen und Untoten wiedersehen, wenn sie es möchten. Deshalb arrangiert er in Zusammenarbeit mit Sylvanas ein Treffen. Zwar lehnen dieses viele Bürger Sturmwinds ab, doch einige stimmen auch zu, um ihre Familienmitglieder wiederzusehen. Sylvanas ist sehr skeptisch zu all dem, da es auch ein bösartiger Plan sein könnte.
Aber das Treffen findet statt, auf den grünen Feldern des Arathihochlands. Anduin bekam Unterstützung bei der Planung des Treffens, von niemand anderes als Calia Menethil, die Schwester von Arthas. Sie weiß, dass ihr Bruder für all das verantwortlich ist und will ein wenig von dem, was geschehen ist, wiedergutmachen. Sie möchte den Bewohnern von Lordaeron helfen. Aus diesem Grund mischt sie sich auch vermummt unter die Familien, um zu sehen ob alles klappt. Und ja, der Plan ging auf. Gelächter, glückliche Gesichter und eine gute Stimmung breitet sich beim dem Treffen aus. Alles läuft gut, was Sylvanas gar nicht gefällt. Sie hat das Gefühl, dass die Allianz die Verlassenen auf ihre Seite ziehen möchte.
Und ihr Verdacht bestätigt sich, ihrer Meinung nach, als ihr mitgeteilt wird, dass Calia Menethil sich unter den Leuten befindet. Eine Menethil! Ein Mitglied der Familie, die für all das verantwortlich ist, was den Verlassenen zugestoßen ist. Sylvanas denkt, dass Calia die Führung über die Verlassenen haben will, während Sylvanas "beiseite geschafft" wird. Sie gibt den Befehl zum Kampf und aus dem Treffen wir ein Gemetzel. Doch es werden keine Menschen getötet, sondern die unbewaffneten Verlassenen, die voller Angst und Furcht in alle Richtungen rennen. Die, die aus Sylvanas Sicht Verrat begehen! Nur ein Mensch stirbt: Calia Menethil. Wie Sylvanas glaubt, war sie es, die all das organisiert hat. Nicht Anduin, nur sie, die ungekrönte Königin von Lordaeron, die sowohl den König der Allianz, als auch den Kriegshäuptling der Horde reingelegt hat.
Aber Calia ist nicht verloren, denn Anduin kann sie mit Hilfe vom Priester Alonsius Faol und den Naaru im Netherlichttempel wiederauferstehen lassen. Allerdings ist sie kein Mensch mehr, sondern eine Mischung aus Mensch und Verlassene! Die letzten Worte von Anduin in der Vorschau sind, dass sich Leute ändern können, doch einige werden es niemals schaffen und Sylvanas Windläufer ist so jemand. Er ist nun überzeugt davon, dass Sylvanas verloren ist ...
- Weitere Teilinformationen
- Azerit hat keine bösen Eigenschaften an sich, sondern strahlt positive und warme Energie aus. Velen vergleicht es mit einem Stück eines Naarus. Die Spekulationen, ob es sich nicht um das Blut eines alten Gotts handeln könnte, sind somit überflüssig.
- Im Buch wird etwas deutlicher, dass die Welt durch die Tat von Sargeras langsam stirbt. So brechen z.B. unerwartete Erdbeben aus.
- Kalecgos und Jaina sind weiterhin ein Paar und lieben sich. Sie treffen sich z.B. in Dalaran und küssen sich dort auch liebevoll zum Abschied.
- Sylvanas will es irgendwie schaffen, dass ihr Volk ewig leben kann. Deshalb versuchte sie auch in Legion die Val'kyr zu kontrollieren. Aber nicht alle Verlassenen wollen ewig leben. Sie sind nicht einverstanden mit dem, was Sylvanas plant und wollen selbst darüber bestimmen, wie sie leben. In Unterstadt hat sich das "Desolate Council" gegründet, die alle eine andere Denkweise als die dunkle Königin haben und immer mehr Untote auf ihre Seite bringen. Sie haben unter anderem auch dazu beigetragen, dass das Treffen zwischen Allianz und Verlassenen stattfindet. Doch nun sind alle von ihnen tot.
- Turaylon ist immer noch sehr bestürzt darüber, was Xe'ra auf Argus getan hat. Welche Züge das Licht annehmen kann. Das es auch gefährlich sein kann!
- Genn Graumähne, der die Verlassenen mehr hasst als alles andere und kein Befürworter dieses Treffens war, hat nun gemerkt, dass nicht alle Untoten so sind, wie der denkt. Er hat gesehen, dass auch sie Gefühle haben, dass nicht alle Sylvanas folgend und sie einfach nur in Frieden leben wollen. Nicht sie waren es, die dieses Leben gewählt haben, denn sie hatten keine Wahl.
Auch das es nur Horde Charaktere sind, meist mit tiefen Hintergrund Geschichten, die verfeuert werden find ich nicht so pralle.
Die Horde hat Thrall, Cairne, Garrosh (auch wenn den keiner mehr mit Pandaria mochte), Voljin und jetzt wohl auch noch Sylvanas verloren. Wen hattn die Allianz veloren....Varian...und selbst das wird der Horde in die Schuhe geschoben obwohl wir damit nichts zu tun hatten. Die ganzen "Neben"Charaktere der Horde Mal ausgelassen!
Wird mir langsam bisschen zu einseitig. Können ruhig Mal ein paar Allianz Anführer hopps gehen. Das würde auch dazu beitragen das die Allianzgeschichten frischen Aufwind bekommen.
VG,
Cosy
Du kannst mir glauben, dass das Thema ganz oben auf meiner Wunschliste steht. Leider ist das aktuell gar nicht möglich, da es so viele andere (wichtigere oder aktuellere) Themen gibt. Aber ich hoffe es irgendwann dann machen zu können. ;)
Ganz im Gegenteil, diese Erkenntnis, dass diese Untote zum Teil noch die Personen sind, die auch er persönlich gekannt und geschätzt hat, wird ihn in seinem Hass auf Sylvanas noch verstärken und entschlossener machen und jetzt hat er, im Bezug auf Sylvanas, auch Anduin auf seiner Seite und nach Teldrassil sowieso.
Auf jeden Fall zeigt dies auch sehr schön, warum Anduin keinerlei Probleme hat Sylvanas anzugreifen. Denn er trauert: Um die Chance, die vertan wurde, um die Menschen, die jetzt zum zweiten Mal ihre Angehörigen verloren haben UND um die Verlassenen. Für Anduin ist Sylvanas der Störfaktor für den Frieden zwischen Allianz und Horde, Teldrassil wird da das Fass zum Überlaufen bringen.
Und ich denke, dass Blizzard das durchaus meinte, als sie sagten, dass alles ZWEI Seiten hat. Für Sylvanas sah das am Ende wohl wie ein Verrat aus, der es ja nicht war. So wie für die Allianz der Tod von Varian als Verrat aussah, der es ja nicht war.
Und ich sehe immer noch nicht, dass sich Sylvanas für die Horde als Horde interessiert, sondern lediglich als Werkzeug. Als Mittel zum Zweck.
Vielleicht wird sie der Endboss von Legion, aber sie wird definitiv nicht ,,sterben". Dafür ist sie zu groß und zu wichtig. Es wird auch kein Garrosh 2.0/ Siege of Orgrimmar 2.0 geben.
Ich wäre nicht überrascht, wenn wir sie am Ende aufhalten und sie ins Exil geht. Calia wird hier zur neuen Anführerin der Verlassenen aufgebaut. Eventuell kommt im nächsten Addon auch wieder der Lichking ins Spiel. Hier könnte dann tatsächlich Sylvanas etwas selbstloses tun und den LichKing auslöschen indem sie sich selbst opfert und die Geisel besiegt, Durch die Tat erhält sie das was sie sich seit langem sehnlichst wünscht: Frieden. Am ende wird Sylvanas dann zu einer Valkyrie und steigt auf :)
Eventuell schenkt sie ,,ihren" verlassen noch ein Geschenk des unendlichen Lebens oder eine Gabe das sie sich fortpflanzen können - wie auch immer
PS: Ich geh mich dann mal bei Blizz bewerben xD
Bleibt nur noch zu schreiben: Für die Horde und Sylvanas! :D
Mfg Psycho
Klar kann man alles aus mehreren Blickwinkeln sehen, aber auch bei Garrosh war dies der Fall . So hat er immer aus Ehre gehandelt und selbst eigene Leute die unehrenhaft waren bestraft.
Ich wüsste auch nicht, wie man da ein nicht eindeutiges Bild von gut und böse sieht. Ich habe noch keine einzige Handlung der Allianz, außer Genn vor dem Sinneswandel, sehen können den man als böse abstempeln könnte.
Edit: Es war spannender und unklarer als man noch keine Lore hatte und nur die Ereignisse kannte.
Meiner Meinung war aber die Säuberung Dalarans von Jaina eine Aktion die man so abstempeln könnte, da sie ja alle Sonnenhäscher vertrieben bzw. getötet hat. Selbst unerfahrene Studenten wurden ja nicht mal vom Massaker verschont. Ich fands übertrieben, kann die Haltung aber auch in gewisserweise nachvollziehen, darum auch für mich Grau bis böse.
Grundsätzlich ist die angesprochene Aktion in Dalaran aber nicht der Allianz anzuhängen. Dalaran war zu diesem Zeitpunkt vor allem erst mal Unabhängig und Neutral. Daher war Dalaran ja auch von beiden Fraktionen besuchbar. Die Horde hat hier nicht die Allianz angegriffen, sondern Dalaran. Die daraus resultierende "Säuberung", muss man als Reaktion von Dalaran ansehen, welches sich danach dann vorerst der Allianz angeschlossen hat.
Jetzt wird auch Genn, der wirklich mal potential gehabt hätte etwas "böses" zu fabrizieren, zu einem "Guten". Was ist nur los bei euch? Es wirkt alles so unrealistisch, so komplett daneben. Es gibt bei der Allianz nur noch Gutmenschen. Bei der Horde muss wohl jede Aktion vom Kriegshäuptlich immer direkt negativ dargestellt werden. Fehler macht nur die Horde. Die Allianz ist makellos, fehlerlos. Wie wärs mal mit Anduin steigert sich immer mehr zu einem Licht Fanatiker auf, Turalyon hat ja bemerkt, dass das Licht nicht 100% gut ist. Man stelle sich vor, der Anführer der Allianz würde aus lauter Fanatsismus beginnen Volker der Allianz als nicht rein genug anzuschauen.
Oder Genn würde einen Angriff auf wehrlose Untote starten. Die Gnome würden eine Waffe bauen, die explodiert und hunderte Zivilisten töten. usw. usw.
Sylvanas ist ein Charakter, der den typischen guten Badass inne hatte. Ihre Methoden sind fragwürdig, hat aber stets das grössere Wohl im Sinne. Die Allianz sieht nur das Böse, die Horde sieht aber primär das gute. So kann man dann auch den Konflikt immer gut weitererzählen. Es muss anschuldigungen geben. Die Allianz UND die Horde haben Kriegstreiber in ihren Reihen, die den Konflikt wollen. Die Anführer haben verschiedene Methode und können sowohl als auch reagieren.
Aber nöööö der gute Anduin ist das gute in Person. Wie langweilig.
Wo genau wird er das? Ein Guter?
Er sagt lediglich, dass er sich im Bezug auf die Monster Verlassenen geirrt hat und das einige von denen wohl keine Monster sind sondern die Personen, die sie vorher auch waren. Das ändert aber rein gar nichts an seinem Hass.
Sylvanas ist ein Charakter, der den typischen guten Badass inne hatte. Ihre Methoden sind fragwürdig, hat aber stets das grössere Wohl im Sinne.
Bisher hat mir noch keiner, der dies behauptet hat, beweisen können, dass dies so ist.
Sylvanas interessiert sich nicht für das Wohl der Horde, sie interessiert sich nicht einmal für das Wohl der Verlassenen, sie interessiert sich nur dafür, nicht mehr sterben zu müssen, weil sie ANGST vor dem hat was sie dann erwartet.
Sie will Sturmwind angreifen, weil Sturmwind Menschen hat. Menschen heißt Material für die Verlassenen: Die, die als Verlassene leben wollen, verstärken die Reihen, die die das nicht wollen, werden Ersatzteillager
Jetzt könnte man natürlich anmerken, dass sie sich ja doch um die Verlassenen kümmert, aber kümmert sie sich? Weil wenn das so wäre, dann würde sie den Willen - nämlich nicht ewig zu Leben - eines Teil ihres Volkes respektieren. Das tut sie aber nicht.
Gut, sie könnte den Verlassenen aber auch erzählen, was sie erwartet, wenn sie noch einmal sterben. Das tut sie aber auch nicht bzw hat das wohl nur einer Handvoll Auserwählten erzählt.
Warum nicht?
Um sie zu schützen? Wohl kaum. Sylvanas interessiert sich ja nicht für die Gefühle der anderen, sie interessiert sich nur für sich.
Sie braucht die Verlassenen als Schutz vor dem Tod, sie braucht die Horde um die Verlassenen zu schützen und wenn möglich zu mehren.
Sie will Frieden für die Horde? Mit Anduin an der Spitze der Allianz hätte sie diesen Frieden haben können.
Sie wollte ihn eben nicht.
Zudem: Sylvanas redet immer von IHRER Horde. Es ist nicht ihre Horde. Es ist die Horde.
Und der Warchief hat der Horde zu dienen und nicht umgekehrt. Und selbst Garrosh wäre für "seine" Horde gestorben, aber dazu ist Sylvanas zu feige.Sie wird sich niemals opfern. Sie erwartet nur Opfer.
Ich finde Hordespieler immer wieder interessant: Einerseits laufen sie den größten Kriegsverbrechern hinterher und finden eine Ausrede nach der anderen für dessen Taten, aber andererseits fangen sie an nach Mama zu jammern, wenn sie denn die Bösen sind.
Entweder ihr steht dazu, dass ihr in Reih und Glied einem Despoten hinterher lauft oder ihr jammert, dass ihr immer die Bösen seid. Beides ist unglaubwürdig.
Wäre dadurch die Allianz weniger bedrohlich, weil schwächer und müsste man da also nicht ständig auf der Hut sein, dass man nicht vielleicht doch irgendwann irgendwie angegriffen wird, weil XY sich es jetzt doch anders überlegt hat? Ja, sie will Frieden für die Horde - allerdings einen Frieden beruhend darauf, dass sich der Feind nicht mehr anzugreifen traut oder icht mehr angreift - also einen Frieden, der nicht auf sich ständig ändernder Diplomatie, sondern auf Vormacht fußt.
Die Sache mit dem Einfluss klingt im ersten Moment als plausible Erklärung, würde die Horde als ganzes am Ende aber nur noch blöder dastehen lassen.
Nach den ersten Infos zu BfA, wurde von vielen Leuten angenommen das die Horde abermals zu den "Bösen" werden, wie schon unter Garrosh. Es wurde immer wieder gesagt das man uns noch überraschen würde weil ja alles anders ist. Wenn aber nun die Vorschau auf das Buch nicht auch eine "Fakenews" darstellt, bin ich langsam aber sicher ratlos wie man da noch etwas drehen will.
Im Gegenteil, ich finde die Vorschau stellt die Allianz sogar nochmal besser dar. Anduin will Frieden und selbst jemand wie Genn scheint "vernüftig" darauf zu reagieren. Für die Horde hingegen wird nur abermals ein neuer Schnipsel geliefert, der auf eine Sylvanas hindeutet die paraniod, wahnsinnig und abgrundtief böse ist. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich angenommen das Sylvanas wirklich das Wohl ihrer Verlassenen über alles setzen würde, aber es scheint das sie auch unter den eigenen ein hartes und diktatorisches Regime führt und jegliche Gegenstimme einfach verstummen lässt.
Bin mal auf den angeblichen Storytwist gespannt. Bis jetzt bleibt es dabei, die Horde sind leider die Bösen udn die Allianz die Guten.
Den Tod von Calia Menethil fand ich sehr interessant. Gut möglich, dass uns in dem ganzen "Verbündete Völker Wahn" (stehe voll drauf) eine neue Allianzrasse erwartet: die Halblebende oder Untotlebende; unter der Führung von Calia Menethil.
Die Spoiler bzgl. des Angriffes auf Teldrassil.
Der Einsatz der Seuche beim Verteidigen von UC.
Dieses Gemetzel an den Verlassenen und der Tod von Calia Menethil...
Angeblich soll es ja, laut Blizz, keinen eindeutigen "Bösen" geben.. aber selbst Genn, der die Verlassenen hasst wie die Pest (padamm, Wortspiel), wird in die Softcore Schiene geschrieben/geschoben.
Ich sehe Sylvie schon an einer Fahnenstange in Stormwind baumeln, was mich jetzt nicht weiter stören würde, aber dann ist schon wieder ein Warchief hin.
Blizzard wechselt seine Warchief's auch, wie getragene Unterwäsche. Ob mir das so gefallen mag? Eher nicht. :/ Wobei, es sind nicht nur die Warchiefs, auch die Anführer der jeweiligen Völker, die immer mehr ausgetauscht werden...
Welcher namhafte Charakter ist denn noch wirklich geblieben?
Thrall ist defacto weg, Cairne (Ja gut, kein Warchief, aber dennoch eine der Charakter der damaligen WC3 Horde), Vol'Jin. Sylvanas scheint abgesägt zu werden. Gallywixx scheint auch bald zu fallen, schaue ich mir den Spoiler so an. Nur Lor'themar ist die letzte Konstante.
Orc's: Thrall - Garrosh - Saurfang (lezterer könnte wieder kommen) - und jetzt, Ettrigg??
Trolle: Vol'jin - Trolldruidendame (Name vergessen) als Nachfolger von Vol'jin, wie es aussieht
Tauren: Cairne - Baine als Nachfolger
Goblins: Gallywixx und als Nachfolger?
Blutelfen: Lor'Themar, die letzte Konstante
Schaut man sich die Allianz an, hat Sie da wesentlich mehr Glück.
Nachtelfen: Malfurion/Tyrande (bleiben wohl)
Gnome: Mekkadrill (bleibt wohl)
Worgen: Genn, (bleibt wohl)
Zwerge: Magni - Moira (bleibt wohl)
Menschen: Erst Varian, der war ja dann weg, dann "übernahm" Anduin (bzw. Onyxia und Bolvar) die "Geschäfte", dann wieder Varian und nun Anduin.
Okay.. das liest wich wie ein kleines "Mimimi", aber irgendwie zeichnet das eine düstere Zukunft für die Anführer der Horde.
Es erscheint aber so, dass die gute Garrosh Windrunner dieses Addon noch Ihr Ende findet.
Sie verscherzt es sich mit Saurfang, mit Malfuranda, Genn sowieso, Anduin, Calia, mit einigen Verlassenen in Undercity...
Generell halt mit der Allianz, nach Teldrassil und ihrer Reaktion auch verständlich...
Ich weiß wirklich nicht, wie man das wieder hinbiegen sollte. Wie?
Außer einem heroischen Selbstopfer, dass Ihre Sünden (ala Grom) wieder rein wäscht, würde mir kein Szenario einfallen.
Ihre Handlungen scheinen aus reinen Gefühlen zu entstehen, nicht aus wohl überlegten Planungen. (auch wenn Sie im nachhinein geplant werden!)
Das Abschlachten der Untoten und Calia bspw., erscheint mir mehr wie ein "mimimi ich fühle mich verraten und Calia nimmt mir alles weg", statt eines "Gut, Calia ist da, überlegen wir mal sinnvoll, was wir machen können".
Auch der Einsatz der Seuche vor UC, bei dem viele Hordesoldaten gestorben sind, finde ich nicht so toll. Ebenso dass Sie die Seuchenfässer zerstört, um die Allianzführer zu töten. Naja. Da kann man sich gerne streiten.
Ich weiß auch nicht, ob Ihr "Überlebenstrieb" aus der Überzeugung hervor geht, dass die Verlassenen es verdient hätten, weiter zu existieren, oder aber aus Ihrer Angst vor dem, was nach einem erneuten Tod auf Sie wartet. (Thema Selbstmord, ICC, Ihrere Angst usw)
Wir sehen nur die Auswirkungen, ihre verzweifelten Versuche, alles dafür zu tun, dass die Verlassenen ewig leben.
Es besteht ein großer Unterschied zwischen Garrosh und Sylvanas. Garrosh war ein Rassist durch und durch, die Horde, als Verbund der verschiedenen Völker, war ihm völlig und absolut egal, wichtig waren einzig und alleine die Orcs und sein persönliches Vorankommen - Sylvanas ist kein Rassist, wie auch, sie hat so gut wie niemanden, der so ist wie sie, für sie zählt einzig und alleine das Überleben der Horde - und deshalb haben die Geister sie auch gewählt, als Vol'jin sie um Rat fragte - und das der Verlassenen, ganz egal zu welchem Mittel sie dazu greifen muss, ganz egal, ob sie zum Überleben des Ganzen das einzelne Individuum opfern muss oder nicht, wichtig ist einzig das Überleben, mit jedem sich bietenden Mittel.
Sylvannas interessiert nur das Überleben der Horde, da Sie mit der Horde, das Überleben der Verlassenen sichern kann. Ihr erklärtes Ziel ist es, das Überleben der Verlassenen zu sichern und sieht die Horde als Mittel zum Zweck. (Thema Zweckbündnis, hat Sie meine ich selbst mal gesagt).
Sie mag sich vlt. in der Hitze der Schlacht vom Charakter her ändern, aber wenn Ihr das Überleben der Horde wichtig gewesen wäre, hätte Sie nicht so bereitwillig während des Kampfes um Undercitiy, die Seuche eingesetzt und so viele Hordesoldaten geopfert, auch wenn die Situation ggf. eng war.
Man kann sich Sylvie's Verhalten schön schreiben, oder aber kritisch hinterfragen.
Wäre aber mal toll, wenn du auch auf meine Anderen Punkte eingehen würdest. Gerade die, die eigentlich wirklich relevant sind und nicht so kleine Wortspiele, die eher scherzhaft gemeint sind. ;)
Noch einmal: Das Überleben des Individuums, mag es für seine Angehörigen noch so wichtig sein, ist absolut unwichtig, wenn es darum geht, den Fortbestand des, nehmen wir einen Begriff aus dem Tierreich, weil er gut passt, Schwarms zu sichern. In der Schlacht um Unterstadt gilt es, die Allianz größtmöglich zu schwächen, auch wenn das bedeutet, sehenden Auges die eigenen Truppen als Kollateralschaden mit zu opfern, wenn es dazu die Seuche braucht, wird die Seuche eingesetzt - jedes Mittel ist dazu Recht. Das Leben des Einzelnen ist für das Überleben des Kollektivs nicht von großer Bedeutung, es wird bereitwillig geopfert, solange das Kollektiv dadurch weiter bestehen kann. Ja, die Horde ist in ihren Augen der einzige Weg, wie die Verlassenen überleben können, deshalb ist das Überleben der Horde von allergrößter Wichtigkeit und wird ohne jeden Skrupel vor dem Leben Einzelner oder diplomatischer Schäden, über alles Andere gestellt.
2. Finde ich die Aktion von Sylvanas mit der Seuche sehr gut. Es wiederspiegelt 1:1 ihren Charakter. Überleben um jeden Preis. Immer mehr Parallelen zu Arthas. Man könnte sogar immer weiter gehen und Sylvanas würde in eine Kriese fallen, weil sie bemerkt, dass sie immer mehr wie Arthas wird. Dass sie beginnt zu verstehen, warum er so reagiert hat. Dies hätte man z.B. mit Calia auslösen können. Aus lauter Wut und Verzweiflung tötet Sylvanas Calia, weil sie ihr den Spiegel vor enthält.
Dies sah man z.B. sehr gut, falls du die Schlacht schon gespielt hast, als Sylvanas zu Saurfang sagte: [...] um mir nochmals zu dienen [...] Dies ist glaube ich 1:1 von Arthas gesagt worden.
Sylvanas kann von mir aus ruhig "böse" Dinge machen, solange ihre Absichten "gut" sind. Ich finde dies viel interessanter, als einfahc 100% egoistisch und böse. Das ist so old school Bösewicht. Heute baut man die "Bösen" doch so auf, dass man sie irgendwie verstehen kann, was es umso schwerer macht, sie zu töten.
Bei den Blutelfen bspw., ist (name von Kael's Vater einfügen) schon im 3ten Krieg gestorben. Kael selbst, wollte die Krone nicht. (soweit ich mich erinnere).
Exakt. Überleben um jeden Preis, dass ist eben eines der Dinge, die ich an Ihr kritisiere. Ihre Handlungen (und aus welcher Vorstellung heraus, Sie resultieren). /hier kleiner Edit:
[Jeder hat das Recht zu leben, so ist es nicht, aber Ihre Handlungen sind zumeist direkt eine Extreme, statt sich ggf. auf eine gemäßigtere Herangehensart zu verständigen]
:) Im Großen und ganzen, kann ich dir da sogar zustimmen, andererseits sollte man das auch wieder hinterfragen.
Dieses "mir ist es egal, ob sie böse Dinge macht, um Gutes zu erreichen" ist meines Erachtens auch falsch. Aber da kann man sich auch wieder drüber streiten.
Die Welt beurteilt dich nach deinen Taten, nicht nach den Zielen, die du damit verfolgst, auch wenn Sie noch so gut sind.
Nun, er war als Prinz Kael'thas bekannt und ich dachte zu Classic zumindest war er noch den Anführer der Blutelfen, aber phuuuu kann ich mich echt nicht erinnern.
Was du sagst, ist absolut richtig und genau da sind wir uns ja einig. Genau ein solcher Charakter sollte Sylvanas sein. Ein Charakter bei dem man streiten kann, ob sie nun gut, böse oder irgendetwas anderes ist. Sie darf ruhig diese Eigenschaften haben, dass sie immer das Extrema wählt. Dass es eben auch auf die Handlung darauf an kommt und nicht nur das Ziel. So kann sich ein Charakter auch entwickeln. Aber Blizzard arbeitet regelrecht darauf hin und teilweise nur mit Müh und Not, teilweise auf Spielerfeedback, bauen sie die Geschichte dann um, dass Sylvanas doch nicht der Bösewicht schlechthin ist. Aber bitte, wo kann man bei ihr etwas gutes erkennen, bei aktuellem Wissensstand? Die Erklärung die genannt wurde, warum Sylvanas so reagiert hat, ist auch total Banane. Überhaupt nicht nachvollziehbar.
Bezüglich der Handlung und der Ziele. Bin ich übrigends anderer Meinung. Die Ziele zählen sehr wohl. Ich bin ein Verfechter der: "Für das grössere Wohl" Politik. Für den Frieden werden Opfer benötigt. Da kann es schonmal sein, dass ein Nachtelfen Kind dabei stirbt. Das mag moralisch verwerflich sein, aber wenn so 100 andere Lebewesen leben können, ein vertretbarer Preis.
Generell hast du aber auch recht.
Eigentlich sind sogar unsere beiden Sichtweisen, auf Ihre Art richtig.
Man muss es nur aus der Sicht anderer beurteilen, in diesem Falle der Allianz. Hier wird bisher ja oft bemängelt, wir als Leser wüssten mehr, als die NPC's im Spiel. Ändert man aber seine Sichtweise auf das, was bspw. die Allianz weiß, ist es auch wieder falsch. :D
Aber naja, wie gesagt, je nach Sichtweise, ist mal deine, mal meine Meinung richtig und überzeugend! Bisher sieht aber alles halt schon nach einem Garrosh 2.0 aus, denn das höhere Wohl ist in diesem Fall kein Schutz vor einem alten Gott o.ä., sinder das Schaffen eines Reiches, allein für die Horde. (Um sicher zu sein, vor möglichen Angriffen der Allianz).
Kann ich sogar verstehen, so ist das nicht, auf der anderen Seite wird solch ein Verhalten, eben in einer Gegenraktion enden...
Wie gesagt, ist man gut, nur weil seine Ziele vlt. gut sind, aber man böse Dinge tut? Oder machen unsere Taten, uns zu einem bösen Individuum, trotz der ggf. höheren Ziele? Das ist eine interessante Frage, die man ggf. auch nicht auf anhieb beantworten kann.
Das erwähnte Beispiel mit Arthas, ist eigentlich ganz gut. An Ihm kann man sehen (wenn auch durch Frostmourne und den LK beeinflusst), dass gute Ziele mit bösen Taten, dich zu einem bösen Charakter werden lassen kann.
Die überleitung zu Sylvanas ist da auch sehr treffen. Ihre Taten sind nicht besonders gut, auch wenn Ihr Ziel vlt. einem Guten Zweck dient. Sie ist einen Pakt mit Helya eingegangen und obwohl Helya nicht mehr ist, könnte bspw. dieser Pakt SIe zu einem bösen Charakter machen. Oder aber es kommt etwas ähnliches während BfA, dass weiß man so noch nicht.
Wie wird das Addon Enden? Im Showdown zwischen Allianz und Horde, oder aber im Kampf (gemeinsam) gegen den alten Gott? Letzteres geht nur, wenn beide Fraktionen über Ihren Schatten springen... was aber nicht danach aussieht.
Ich denke, Sylvanas wird abgesägt werden, ebenso wie Gallywixx (mal so am Rande). Allein um einen vorübergehenden Frieden zu wahren, der einen gemeinsamen Kampf möglich macht. (Gerade mit Blick auf Saurfang, scheint das eine sehr naheliegende Möglichkeit zu sein.)
Das war es aber auch schon mit wirklichen Unterschieden.
Manchmal glaube ich, die Leute mißverstehen, dass Charaktere der Story nicht all das wissen, was wir Konsumenten der Story wissen, sondern nur einen geringen Teil. Versucht doch mal, euch in ihren Standpunkt zu versetzen - was würdet ihr denken, wenn sich plötzlich herausstellen würde, dass die leibliche Schwester eures größten Peinigers und des Mörders eures heutigen Volkes, heimlich unter ein erstmaliges Familientreffen dieser grauenhaft ums Leben gekommenen und brutal versklavten Leute heimlich, ohne euer Wissen, bei diesem Treffen zugegen ist, ja dieses sogar organisiert hat - denkt ihr da:"Cool, das war ja toll von", oder denkt ihr nicht eher:"Warum ist die heimlich da, was hat sie vor, da stimmt doch was nicht, hätte sie gute Absichten müsste die sich doch nicht maskiert unter die Leute mischen, da stimmt doch was nicht".
Exakt. Ich sehe hier aktuell eher eine Parallele zu Varians Tod. Da war aus Allianzsicht eindeutig die Horde Schuld obwohl das objektiv gesehen eben Unsinn war.
Hier sehe ich das ganz ähnlich wenn man das ganze eben einmal konsequent aus Syvannas Sicht sieht.
Einige vermischen hier "Spielerwissen" mit Chjarakterwissen" würde ich beim P&P spielen sagen.
Das ist schon klar, dass der Cahrakter der Story, nicht so viel weiß, wie der Leser.
Aber, besonders mit Blick auf dieses heikle Treffen, hätte Sylvannas anders reagieren können. (und ich betone "können")
Ebenso hätte Calia auch anders an die Sache rangehen können, ganz klar.
Nur wird augenscheinlich deutlich, dass Sylvie, auch gegen den Willen eines Teils Ihres Volkes, darüber bestimmen will, wie die Verlassenen zu leben haben.
Wenn sich nun schon eine Gegenfraktion innerhalb der Verlassenen bildet, kann nicht alles mit rechten Dingen zugehen.
Wir werden sehen, was BfA für Sylvie zu bieten hat. Ich (und das ist nur meine Meinung, bevor das gehate ggf. los geht) sehe Sylvie schon fallen und das bereitet mir Magenschmerzen. Nicht weil ich Sylvie noch groß mag, sondern der Posten des Warchiefs somit erneut ins Lächerliche gezogen wird.
:) Aber da darf jeder so seine Meinung haben.
Vor allem, wenn man vorab doch schon fürchtet, dass das eine Falle sein könnte aber aus gutem Willen trotzdem zustimmt und dann erfährt man plötzlich mittendrin so ein, nicht unwesentliches, Detail.
Natürlich möchte sie das, nein muss sie das, ist die Erhaltung und Rettung des Volkes der Verlassenen um jeden Preis, ihr einziger Lebensinn, seit Arthas Tod und ihrem Selbstmord an der Eiskronenzitadelle und Grundlage ihres Paktes mit ihren Val'kyr. Dass es unter den Verlassenen dagegen wohl nicht wenig gibt, die meinen, ein untotes Leben sei kein lebenswertes Leben und dass ein Aussterben des Volkes daher auch kein Fehler wäre, ist anbetracht der Lebensumstände als verrottendes Etwas, von sllen gehasst, auch klar aber Sylvanas lebt und ist nicht seit Jahren bereits tot, wie von ihr selbst eigentlich initiert, weil die Val'kyr ihr gezeigt haben, dass es ohne sie bald keine Verlassenen mehr geben wird, niemanden, der in mehr oder weniger lebendiger Form für immer an die Opfer und Gräuel des Lichkönigs aber auch an den Sieg des freien Willens über die Versklavung, gemahnt - dass sie zum Zwecke dieser Bewahrung auch selbst in einer Art den freien Willen unterdrücken muss, ist die traurige Ironie an dieser Situation.
Ein gewisses Missverständnis tritt hier wirklich auf, unabhängig davon kann ihre Reaktion trotzdem nicht entschuldigt werden und ist ganz klar nix graues, sondern definitiv als “böse“ abzustempeln
Diese Art zu handeln ist doch eben der Knackpunkt, nicht das Sie handeln muss, um ihrem Volk das Überleben zu sichern.
Klar schreibt man sich persönlich das immer gerne schön, um Sylvanas Handlungen zu rechtfertigen, manchmal kann man das aber leider nicht, wie ich finde.
Die Art und Weise macht die Musik, gerade im geopolitischen Sinne.
Mal eben vermeintliche Verräter umbringen und eine Person von der man meint, Sie würde etwas schlechtes im Schilde führen, ist eben nicht das Gleiche wie, als würde man eben jene Personen erst zu rede stellen. (und sich das Missverstädnis bei Seite legen)
kleines Edit: Sie musste so nicht handeln, wollte aber so handeln.
Sie ist genauso ein Opfer wie Sylvannas auch. Sie hat durch den Lichkönig genauso ihr Volk, quasi ihren Bruder und Ihren Vater verloren.
Wie gestört und paranoid muss Sylvanna denn sein, um wirklich glauben zu können Calia würde ihr die Verlassenen wegnehmen können....Blödsinn
Das ist hier tatsächlich Teil des Mißverständnisses - Sylvanas weiß, dass es diese Opposition gibt, die die Verlassenen gerne aussterben lassen möchte und Sylvanas als einziges Hindernis dazu sieht und sie weiß, dass dies in erster Linie von denen kommt, die in Lordaeron zu den ersten Untoten gemacht wurden. Gleichzeitig vermutet sie in diesem Treffen eine Falle, stimmt ihm aber zu. Nun erfährt sie plötzlich WER hinter dem Treffen steckt und dass der Drahtzieher maskiert unter den Leuten wandelt - natürlich sieht sie sich hier bestätigt, dass das eine Falle der Allianz, zusammen mit Callia und der Opposition ist... Es war kein Plan, die Opposition bewusst auszuradieren - also "böse", sondern eine Eskalation der Situation, basierend auf dem kleinen Teil des Wissens, den sie hat - ein sehr alter Teil ihres Volkes ist gegen sie, genau der Teil trifft sich mit ihrer Erlsubnis mit der Allianz, dem Feind der Untoten und plötzlich ist da die maskierte Schwester des Erschaffers und einzige Thronerbin Lordaerons und die war auch noch heimlich die treibende Kraft hinter dem Treffen - 1+1=2, die Opposition paktiert mit Callia und der Allianz gegen die Monarchin um erst sie und später langsam die Verlassenen aus dem Weg zu räumen, das sind alles Verräter
Man (Sie!) hätte auch anders reagieren können, wollte Sie aber nicht. Das ist doch der Punkt. Sie wollte so handeln und hat es getan, ungeachtet davon, ob Sie so handeln musste, oder eben nicht.
Wir wissen doch gar nicht, wie sie im weiteren Verlauf von BfA noch handeln wird, das einzige was wir wissen ist, dass sie zur Verteidigung Unterstadts ohne Rücksicht auf Verluste, jede Waffe die sie zur Verfügung hat, auch die modifizierte Seuche, einsetzt, dient in ihren Augen doch alles einem höheren Zweck und wichtiger als alles Andere, wichtiger als Ehre oder ein einzelnes Individuum ist der Sieg, denn er bedeutet als einziges, das Überleben des Ganzen. Für Sylanas ist Kollateralschaden kein Verlust, solange dadurch das Ganze, in dem Fall die Horde, weiterlebt und am ehesten lebt in ihren Augen die Horde weiter, wenn es die Allianz entweder gar nicht mehr gibt oder sie keinerlei Zugriffsmöglichkeiten auf die Horde hat, weil sie geschwächt und verjagt wurde.
Ein Thrall oder Voljin hätte Anduin oder gar Calia direkt angesprochen und nicht gleich so etwas rücksichtloses getan. Ich kann ihre Beweggründe zwar schon nach voll ziehen aber wie schon gesagt, sie hätte anders reagieren müssen, so wirkt es als wären ihr die Konsequenzen die es definitiv nicht nur mit der Allianz nach sich tragen wird egal sein und da erwarte ich von einem Warchief mehr.
Ja, denn für sie ist es der einzige Weg, den Zugriff der Allianz auf Kalimdor ein für alle mal einzudämmen und damit das Überleben der Horde zu sichern - ich schreib ja bereits, dass sie bereit ist, jedes sich bietende Mittel zu ergreifen um genau das sicherzustellen - das Überleben der Horde und in ihren Augen geht das nur damit einher, die allianz größtmöglich zu schwächen und ihr den Zugriff auf die Ländereien, die vorrangig von der Horde bewohnt werden, zur Gänze zu unterbinden. Teldrassil ist mit seinem Hafen ein riesiger Anker die Allianz auf Kalimdor, der einzige echte verbliebene Zugriffspunkt denn die Allianz sowohl auf Kalimdor, als auch auf die größte Quelle der Macht, dem azerit in Silithus hat und den gilt es zu lösen um der Allianz diesen zugang zu nehmen und sie gleichzeitig vom Azerit abzuschneiden, einem Stoff, mächtig genug die Allianz stark genug zu machen, die Horde vollständig auszuradieren, selbst wenn die Allianz, zumindest außerhalb des Verborgenen, keinen sichtbaren Schritt macht, das tun zu wollen, doch Vorbeugen ist besser als die Nachsicht zu haben.
Nach Sylvanas Wahnvorstellungen aber, will er den Krieg, weil Calia ja integriert.
Merkst du was?
Wenn man der Hauptaggressor ist, sollte man seine Aktionen nicht mit der präventiven Anwendung von Gewalt (in dem Fall Massenmord) zur Wahrung der eigenen Sicherheit vor möglichen Übergriffen anderer rechtfertigen!
Ich mein... theoretisch könnte ich dir auch ins Gesicht schlagen und behaupten, dass habe ich nur gemacht, damit du nicht anfängst.
Das Paradoxon dahinter, ist mir einfach schleierhaft. Besonders verstehe ich nicht, wie es auch noch Menschen gibt, die genau so ein Verhalten total töffte finden. Weil... ist ja richtig sowas. Erst hau' ich dich blau, bevor du mich blau hau'n kannst.
Was für eine Logik ist denn das bitte?
Die Ereignisse aus dem Buch finden VOR Teldrassil und Unterstadt statt, hier war überhaupt noch niemand der Aggressor - außer vermutlich, aus der Sicht von Sylvanas, zuvor Genn, der den Fortbestand der Verlassenen aus für sie reinen persönlichen Rachemotiven heraus, massiv gefährdet hat -, dieses Missverständnis, ausgelöst durch tiefsitzende Angst vor Auslöschung, einer internen, konspirativen Opposition, Hass auf eine Familie inkl. vermeintlicher Sippenhaftung und missinterpretierter Geheimhaltung, von dem wir hier lesen, löst die Ereignisse und den folgenden Präventivschlag auf Teldrassil mit aus.
Wieder zurück zum Thema. Genau das ist aber das Problem. Der Hordespieler sieht sich in keinster weise von der Allianz bedroht. Ich wüsste nicht wie oder wo. Blizzard hätte den Angriff auf Undercity zuerst machen sollen, einfach wenigstens ein einziges Mal die Allys als Agressor in Szene setzen ... aber das wird wohl nie passieren.
Meine Grübelleien resultieren aus all dem, was wir bisher wissen und aus dem bisherigen Wissen, steht Sylvie nicht allzu gut da.
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Ja das ist etwas Off-Topic.
Da werde ich auch nicht groß etwas zu sagen, denn Politik hat hier, in dieser Diskussion, nichts verloren. Alles was ich dazu sage ist, dass mir diese "erst hau ich dir auf's Maul, bevor du mir auf's Maul hauen kannst" Mentalitär nicht zusagt.
2.) Wow Sylvanas ... WOW! Nun kann auch ich sie nicht mehr in Schutz nehmen ...
3) Wenn kein Wunder oder alte Götter Hokuspokus mehr passiert, wird sie wohl tatsächlich sterben dieses Addon ...
- Naja... liest sich eher (so wie immer) wie ein Missverständnis. Aber irgendwie ist es auch etwas witzig. ^^
2.) Wow Sylvanas ... WOW! Nun kann auch ich sie nicht mehr in Schutz nehmen ...
- Lichqueen Garrosh Windrunner dreht durch. :/ Sie wird immer machbesessener, wie ich finde. Ob Sie es selber so mit bekommt (oder mitbekommen soll, man weiß ja nicht, was die Lore-Denker des allmächtigen WoW sich so überlegen), sei mal dahin gestellt.
3) Wenn kein Wunder oder alte Götter Hokuspokus mehr passiert, wird sie wohl tatsächlich sterben dieses Addon ...
- Tja... Bye bye Mrs. Windrunner, hallo Calia Menethil, TwoFace von Azeroth.
Das Calia auftauchen würde, war abzusehen.
Das Sie so ein Ereigniss herauf beschwören würde, irgendwie auch.
Das Sie zu soetwas wird... okay. da musste ich den Satz 3x lesen.
Auch interessant, das Anduin (ich will singen und kein Kämpfer sein) Wrynn, die Verlassenen und die Menschen wieder zusammenführen wollte. Das ist ja einer der Hauptgründe schlechthin gewesen, wieso sich der Krieg zw. Menschen und Untoten (den Verlassenen) erst entwickelt hat.
:/ Bin mal gespannt, wie es weiter geht.
Eines verstehe ich aber immernoch nicht:
Wieso ist Sylvie dann laut den Geistern (Vol'jins Aussage) der passende Warchief? Ist es Absicht, um Calia auf den Thron zu bringen?... :(
Wie gesagt, ich bin echt gespannt, ob sich (und wie sich) da etwas entwickelt.
2.) Also mit so einer Entwicklung hätte ich nun echt nicht gerechnet aber ich liebe Überraschungen XD
3.) Das mit Calia erweckt wie gesagt natürlich Diskussionsstoff, es könnte tatsächlich sein das wir Sylvanas am Ende umhauen und Calia übernimmt. Sie ist halb Mensch, halb Untot sprich vlt. ein ähnliches System wie bei den Pandaren? Man könnte sich aussuchen ob Allianz oder Horde oder ein neutrales Volk sogar? Ich habe mal gelesen das Blizz die Fraktionen evtl. abschaffen will, könnte dies ein weiterer Schritt in diese Richtung werden?
Man munkelt man munkelt :-D auf alle fälle bietet es viel Potenzial!
DieZukunft wird es uns zeigen.
Calia.... weiß nicht was ich davon halten soll, ein mix aus Mensch und Untote.. ich stell sie mir gerade äußerlich vor wie TwoFace nur als TwoBody.
Fehlt nur noch eine gespaltene Persönlichkeit + die menschliche Seite nutzt das Licht , die Untote Seite nutzt die Leere.
Man man, will nicht wissen was sie in diesem Szenario für nen inneren Konflikt haben würde.
Ich glaube auch nach wie vor nicht, dass Sylvanas sterben wird in diesem Addon und wenn doch, schreibe ich tatsächlich einen Brief an Blizzard und fordere die Story Writer auf, ihren Job niederzulegen.
Das denke ich auch nicht und wenn sie es doch täte, dann nicht, weil sie besiegt werden würde oder weil sich, wie bei Garrosh, das Volk zu großen Teilen gegen sie stellen würde, sondern weil auch für ihr Leben gilt, was für das Leben der Fußsoldaten vor Unterstadt gilt, das einzelne Individuum zählt nichts, wichtig ist einzig der Fortbestand des Kollektivs oder weil sie einem verrätersischen Attentat zum Opfer fällt, wobei Ersteres, wenn überhaupt, wesentlich wahrscheinlicher wäre.