28. Februar 2021 - 15:13 Uhr

Bekommen Raids, Dungeons & PvP wieder eine klarere Trennung?

Früher war es so, dass das PvP und PvE ziemlich strikt voneinander getrennt waren. Heutzutage ist es möglich sich über das PvE für das PvP auszurüsten und umgekehrt. Ein guter PvPler kann auch mal schnell in einen heroischen Raid gehen, da das Itemlevel passend und die Werteverteilung ganz in Ordnung ist. Gleiches gilt natürlich auch für die mythisch-plus Dungeons mit relativ hoher Stufe. Das Motto "Spiele so, wie du es willst", welches World of Warcraft und anderen MMOs schon seit langer Zeit verfolgen, wird also recht gut getroffen. Hat man heute mal Lust auf PvP, macht man dies. Will man lieber mythische Dungeons spielen, kein Problem! Und am nächsten Tag geht es dann in den Raid.

Klingt alles super gut, oder? Jein, denn wo es Positives gibt, gibt es natürlich ebenso Negatives. Auch den Entwicklern ist das bewusst und in Shadowlands haben sich deshalb schon ein paar Dinge geändert. Doch das war eventuell erst der Anfang. Denn während er BlizzConline 2021 gab es durch verschiedene Interviews Hinweise darauf, dass wir in Zukunft vielleicht wieder inhaltsbezogene Items bekommen, um Dungeons, Raids und PvP etwas mehr voneinander zu trennen!


PvP und PvE 

Ein Kritikpunkt beim aktuellen System ist die Schnelllebigkeit von World of Warcraft. Dadurch, dass man sich nun über alle Endgameinhalte ausrüsten und diese dann spielen kann, kommt schneller das Gefühl auf, dass es nichts mehr zu tun gibt. Früher musste man klein anfangen. Erst einmal z.B. PvP-Ausrüstung von Handwerker herstellen lassen, dann in nicht gewerteten Schlachtfeldern eine Währung sammeln, um sich bessere Rüstung zu holen und danach ging es dann erst mit dem "richtigen" PvP los. Das komplettes Ausrüstungsset mit Teilen vom PvE aufzufüllen war nicht wirklich ratsam, weil es zusätzlich auch spezielle PvP-Attribute gab (Abhärtung, PvP-Macht etc.), die nötig waren, um länger zu überleben.
 
Klingt nach einem recht natürlichen Fortschritt, der sich doch ganz gut anhört. Doch es gab dabei auch den großen Nachteil, dass dadurch der Einstieg ins PvP sehr unschön war, wenn man nicht direkt zum Start einer neuen Saison anfing mitzumischen. Das Sammeln der Währung auf Schlachtfeldern gestaltete sich schwierig und man verbrachte die meiste Zeit eher auf dem Friedhof und hoffte darauf, irgendwann besser Ausrüstung zu haben, um richtig mitkämpfen zu können. Wollte man zusammen mit Freunden ein wenig PvP machen, musste man natürlich darauf hoffen, dass sie das entsprechende Equip hatten. Im Vergleich zu heute ein Unterschied wie Tag und Nacht. 

Ein weiterer Nachteil vom aktuellen System ist der, dass die beiden Spielmodi PvE und PvP sich vermischen und vor allem Ausrüstung aus dem PvE Vorteile im PvP bringt. Angefangen damit, dass es viel einfacher ist ein hohes Itemlevel durch PvE-Aktivitäten zu erreichen als durch das PvP, wenn man noch keine Wertung hat. Bedeutet also, man muss auf jeden Fall am Anfang PvE spielen, um nicht ganz amateurhaft dazustehen. DIes wurde mal versucht durch Skalierungsmechaniken zu verhindern, doch trotzdem gewann man durch ein höheres Itemlevel noch ein paar Prozente mehr an Stärke hinzu. 

Andersherum bringen auch PvP-Rüstungsteile Vorteile im PvE. Zumindest bei den Klassen / Spielweisen, die Vielseitigkeit als Attribut benötigen. Dies merkt man besonders aktuell in Shadowlands, da Vielseitigkeit einen besonders hohen Stellenwert im PvP hat und auf allen Items dieser Wert zu finden ist. Zum Release war es auch noch so, dass die Ehrerüstung recht einfach zu bekommen und ein hohes Itemlevel hatte, weshalb sich allerlei Spieler dazu gezwungen gefühlt haben Items beim PvP-Händler zu kaufen, vor allem wenn das Lootpech wieder zugeschlagen hat. 
 

Raids und Dungeons

So viel zum PvP, aber schauen wir auch noch einmal genauer auf die mythisch-plus Dungeons. Seitdem der Modus in Legion eingeführt wurde gibt es vor allem einen großen Kritikpunkt. Nämlich der, dass zwei Endgame-Inhalte im PvE-Bereich existieren, die sich einerseits ergänzen, andererseits aber auch für ein Ungleichgewicht sorgen. Fangen wir erst einmal mit den positiven Aspekten an. Dungeons sind die ganze Erweiterung lang aktiv! Früher hat man sich als PvEler in Dungeons ausgerüstet und danach ging es dann weiter mit dem Raid. Dungeons wurden kaum bis gar nicht mehr besucht. Wenn überhaupt, dann nur für kosmetische Highlights.

Ein anderer Vorteil ist der, dass man auch mit kleinen Gruppen einen herausfordernden Content hat, durch den der eigene Charakter ein hohes Itemlevel erreichen kann. Doch nicht nur das, auch sind Dungeons nicht so zeitintensiv wie Raids. Die meisten Raidabende laufen zwei bis drei Stunden, während Dungeons um die 25-35 Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Man kann nur einen oder ein paar mehr besuchen, je nachdem wie viel Zeit vorhanden ist. 

Gehen wir weiter zum Thema Ausrüstung, wo dann auch die Diskussionen beginnen. Items aus Raids und Dungeons unterscheiden sich kaum. Es gibt in beiden Inhaltsarten mächtige Gegenstände, die auch in beiden Inhalten genutzt werden können. Wer die Zeit hat, der kann sich also schneller ein gutes Set zusammenstellen, da Dungeons und Raids besucht werden. Vor allem in Raidgruppe kann dies zu einem Ungleichgewicht führen, wodurch Vielspieler die Wenigspieler überholen, was wiederum zu Spannungen sowie Druck untereinander führen kann.

Apropos Spannungen, diese liegen leider generell bei primären Raidern und Dungeonläufern in der Luft. Die einen sagen, dass Dungeons viel einfacher als Raids sind, es unfair ist, dass es Rüstungsteile auf dem gleichen Niveau gibt und man sich sogar schneller sein Set zusammenfarmen kann. Die anderen sagen, dass es viel einfacher ist sich in Raids auszurüsten, da dort mehr Beute fallen gelassen wird und der Schwierigkeitsgrad bei 15+ Dungeons ist weitaus höher als in mythischen Raids. 

Wer nun Recht hat, darum soll es hier nicht gehen. Klar ist aber, dass zwei PvE-Endgameinhalte auf hohem Niveau zwar schön für die Vielfalt sind, dafür aber auch zu diversen Problemen führen. Denn anders als bei einem PvE- und PvP-Endgameinhalt, werden Dungeons und Raids meist von den gleichen Spielern besucht, es sind grundlegend keine wirklich stark unterschiedlichen Aktivitäten.


Jeder Content mit eigenen Vorteilen?

Kommen wir nun dazu, was sich in Zukunft ändern könnte. Kurz gesagt, alle drei großen Endgame-Inhalte Dungeons, Raids und PvP könnten sich wieder mehr durch spezifische Ausrüstung unterscheiden, die es nur in diesem Content zu holen gibt und Vorteile bieten. In einem Interview mit Game Director Ion Hazzikostas sprach der Entwickler darüber, dass dem Team bewusst ist, dass Dungeonläufer sowie PvPler die Raider überschatten. Deshalb steht aktuell auf dem Plan, dass es im nächsten Raidcontent spezielle Effekte auf Ausrüstungsteilen geben wird.

Zwar gab es keine genaueren Details, aber man kann wohl davon ausgehen, dass die Gegenstände aus dem Raid die Spieler in diesem Content zusätzlich verstärken, wodurch es sich, bis zu einem gewissen Grad, mehr lohnen wird Raidausrüstung zu tragen statt Dungeon- oder PvP-Ausrüstung. Beispiele für solche Effekte gab es schon öfters in der Vergangenheit. Wie z.B. Schmuckstücke, die stärker wurden, je mehr Spieler sie angelegt hatten. Solche Effekte könnten großflächiger in der Itemization von Schlachtzügen eingesetzt werden.

Beim Thema PvP vs. PvE sprach der Game Director darüber, dass aktuell mit dem Gedanken gespielt wird zum System der skalierenden PvP-Rüstung aus Warlords of Draenor zurückzukehren. Dadurch haben die PvP-Items zwei Gegenstandsstufen. Ein hohes, welches in PvP-Kämpfen aktiv wird, und ein niedriges, welches außerhalb des PvPs aktiv ist. Der Vorteil an diesem System ist der, dass man trotzdem noch mit PvE- oder PvP-Ausrüstung den jeweils anderen Content bis zu einem gewissen Niveau spielen kann. Dadurch ist es auch weiterhin möglich z.B. einfach so ins PvP einzusteigen, auch wenn man nur PvE-Ausrüstung besitzt. 


Eine leichte Trennung

Uns haben die möglichen neuen Pläne von Blizzard auf jeden Fall überrascht, denn sie deuten einen erneuten Umschwung der Designphilosophie an. Weg von dem "jeder darf alles mit allem" und wieder zurück zu mehr voneinander getrennten Spielmodi. Allerdings gehen wir aktuell davon aus, dass die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ausrüstungsarten sich in Grenzen halten werden. Nur wer wirklich alles aus seinem Charakter herausholen und den schwierigsten Content spielen will, der muss sich auf den primär gespielten Content fokussieren.

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Zarthan - Mitglied
Ich hatte es schon mal unter einem Anderen Artikel geschrieben. Ich wäre dafür das Loot an ein Markensystem zu koppeln. Egal was man spielt. PVP (Arena, Schlachtfeld, Open-PVP), Dugeon und Raid. Man verdient sich Marken die man in den Kauf und die Aufwertung von Loot investiert. Die Mege der Marken richtet sich nach dem Schwierigkeitsgrad und dem Zeitaufwand.

So weiß man immer wenn man diesen oder jenen Inhalt spielt was man bekommt. Und kann auf ein Ziel hinarbeiten. Man kann sich das gezielt holen was man will. Wie beim PVP jetzt schon.

Ansonsten droppt nix mehr im Inhalt selber und es gibt auch keine Schatzkammer. Und somit keine Lootglück oder Pech mehr. 
Ich weiß, das wäre ganz anders als jetzt. Aber ist es jetzt besser, wenn ich was bekomme nach dem x-ten Versuch und es nicht gebrauchen kann. Es mekern doch eh alle im Moment. Also mal was ganz anderes machen. 

Ansonsten hat WoW aber ein ganz anders Problem. Das Itemlevel. Es mach fast immer Sinn das höhere Itemlevel anzulegen als die Stats zu optimieren. Bis man etwa am levelcap der aktuellen Saison angekommen ist. Das find ich blöd und auch langweilig. 
 
Noshock - Mitglied
Interessant, im endeffekt stimmts, Vielseitigkeit war bisher für die meisten DPS Klassen ziemlich bäääh weil die anderen Werte einfach viel besser skalierten. War eher was für Tanks.
In PvP wars aber Super.

Nun ist Vielseitigkeit für manche der Top Stat geworden und damit hat mein ein starkes Ungleichgewicht generiert, vor allem in der Art wie schnell man in PvP Items farmen kann.
Ist imho die Wurzel allein Übels und sehe das genauso das Raid aktuell stark ins Hintertreffen gekommen ist.
Nur die Itemisierung zu Ändern weährend das Addon läuft? Schwierig.

Abhilfe könnten wie immer extra Sets gewähren, einfach ein System das mehr Power beschert als die Stats. Denbke aber das dies das System etwas durcheinander bringen könnte.

Oder eben in PvP etwas generieren was mehr "gewünscht" wird, das klingt nach dem alten Klassiker Abhärtung/PvP-Macht. Fänd ich besser.


 
kaito - Mitglied
"der Schwierigkeitsgrad bei 15+ Dungeons ist weitaus höher als in mythischen Raids"

Ja, klaaaar. Ist ja auch soooo viel schwerer 5 Hansel zu sortieren wie 20. Das ist der gleiche Bullshit der damals bei der Diskussion der 10er und 25er war, wobei es da dann doch noch durchaus auf Raid und Boss ankam.
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Bee - Mitglied
Je nach Sprecc und grp Setup stimmt das aber. 

Im Regelfall macht der Tank die Arbeit und DDs müssen nur ihre Knöppe drücken. Und weder Tank noch Dps dürfen avoidable dmg soaken sonst geht der Heal enrage, aber hat man kein optimales Setup kann 15 schon seeeeeehr anstrengend werden. Schaut man sich Shriekwing Myth an....nunja ich würde den wirklich als leicht ansehen. Klar, hat man Gernod das Movementwunder im Raid wird der nahezu unschaffbar, aber hat man da Spieler die es schaffen ihrne Char halbwegs zu moven oder einfach auf dem Raidlead zu kleben als Gnubbel haben genau 2 Leute da irgednwas zu tun: Besagter Raidlead und der Lampenmeister.
kaito - Mitglied
@Bee:
"Je nach Sprecc und grp Setup stimmt das aber. "

Nein, einfach nur nein. Es stimmt nicht, nicht zuletzt weil du auch im Raid vom Setup abhängig bist wie du ja selbst schreibst. Aber vor allem kannst du 5 Leute schlicht weg besser koordinieren als du jemals 20 oder sogar 30 koordinieren kannst. Da ist erst mal reichlich egal welche Setups oder welchen Boss du nimmst. 
Letztlich ist aber auch das reine Managen eines Raid deutlich schwerer und Zeitintesiver als ein 5er-Trupp es je sein wird. Das liegt einfach an der Natur der Sache. 
Und die Aussage, das im Raid ja mehr Loot wäre ist ja seit diesem Addon erst recht falsch.

Kurz um, wenn Blizzard es irgendwie schaffen sollte das Gear von +Dungeons und Raid endlich zu trennen, dann würde ich das doch mehr als nur begrüßen wenn ich dann nicht ehr gezwungen bin M+ zu laufen nur um irgendwie Loot zu bekommen der mich im Raid weiter bringt, allein ich glaube nicht dran.


"Im Regelfall macht der Tank die Arbeit und DDs müssen nur ihre Knöppe drücken"
Ahja… klaaaaar, nur.
 
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Ferum - Mitglied
Da geb ich kaito absolut Recht als ehemaliger RL. Der Mythic Raid ist ne ganz andere Hausnummer als die 15er Dungeons. Die 14er haben wir ab Woche 1 für das Gear nach unserem raids um 3 Uhr morgens gemacht weil das mehr oder weniger nebenbei geht aber einen gut organisieren Raid hinzubekommen dass man die Konstellation bekommt auch Mythic Bosse zu legen is organisatorisch wie spielerisch deutlich schwerer
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Bee - Mitglied
Lösung ist einfach:

Abhärtung wieder einführen!
Schon hat man PVE und PvP getrennt. Dazu für die Handwerker Beupläne für Basis-Pvp Gear einbauen, so das jeder einen "guten" Start haben kann.

M+ sollte am ende eines 15ers 216 droppen, also mehr als Basis HC-Raid, aber weniger als Endboss HC - Level. Das Valorsystem anpassen das man jeden M+ Gegenstand um 2 Stufen a 3 bzw. 4 Ilvl aufwerten kann.Sprich 216 auf 220 im ersten Schritt, auf 223 im zweiten Schritt. 
Nur Waffen and ide Erfolge koppel, also mit KSM Waffen bis auf 226 aufwertbar wenn man eine 220 Basiswaffe hat. Dazu einen weiteren Erfolg einführen das man mit allen Steinen 18+ oder 20+ Intime, Waffen wie in Pvp auf 233 bringen kann. 18 würde denke ich reichen 20er timen ist schon derbst knackig. Andererseits sind Sire und Generals Mythic sicher auch nicht ganz so einfach (keine ahnung, noch nicht bis dahin gekommen)


Raids kann man ganz leicht aufwerten indem man a) den Lootpool vergrößert! 2-3 mögliche Drops pro Boss sind zu wenig und die Statverteilung is durchaus "garbage". Manche Statverteilungen gibt es im Raid GARNICHT auf verschiedenen Items und man MUSS sich dort entweder ein Leggy craften oder in M+.
Solange das so ist, wird jemand der nach einem möglichst perfektem Gear strebt sowieso beides spielen müssen!
Danach braucht es eigentlich nur wieder T-Sets mit Boni. Zum einen wären die T-Sets für manche ischer ein optischer anreiz da reinzuknattern (für mich nicht...) und die Boni sollten nur im Raid wirken, sprich "Dieser bonus gilt nur in Schloß Natheria". Punkt, fertig. 
Die Lootmenge die es in Schloss Nathria gibt ist durchaus wieder ok nach dem fix.

Achja, generell wäre es toll wenn man wieder Bonussrolls hat, aber abgewandelt. Man darf einen Slot in der Great Vault neu auswürfeln. Und alles was der Slot in der Theorie anbietet kann dabei rauskommen. Also als Beispiel, ich hab Sire HC down, bekomme aber nur den ring angeboten. Nutze meinen einen Bonusroll der woche darauf und mit Pech wirds wieder der Ring, mit Glück das Trinket oder der Lederhelm. Da is dann zwar immernoch RNG drin, aber es ist besser als das ding aufzumachen und zum dritten mal den Ring zusehen.
Würde jedenfalls druck aus dem Kessel nehmen.

Es gibt spieler die haben die der GV sowas von Pech, würde im Strahl kotzen. Sowas wie 5 Optionen, davon 2 Umhänge die keine Verbesserung sind, bzw die man schon in der Vorwoche hatte und 2 Helme (Leggy-Slot) und nen Trash-Trinket.
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Kyriae - Mitglied
Solange ich nicht mit drei verschiedenen Sets in meinen Taschen rumlaufen muss, ist mir das egal.
Ich bin ein spontan-PvP'ler und wenn ich erst zur Bank rennen muss um dort meine PvP-Klamotten rauszukramen, dann ist die Lust aufs PvP schon wieder weg.
Das gleiche ist mit M+ und Raids. Zwar laufe ich den Raid nur einmal die Woche, aber wenn ich für M+ UND für Raid mir extra ein vollständiges Gear anschaffen muss, sehe ich mich persönlich in meinem Spielstil beschnitten. Ich habe schon jetzt "Probleme" nicht zu vergessen bestimmte Schmuckstücke oder das Legendary zu wechseln wenn ich von Raid auf M+und umgekehrt wechsel oder wenn in M+ gewisse Affixe dran sind.


 
Sekorhex - Mitglied
Gibt genug hilfreiche addons die das mit einem klick erledigen ^^ btwloadouts zb
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Wilfriede - Mitglied
@Sekorhex:
Gibts sogar ingame... nennt sich Ausrüstungsmanager. Aber muss ja alles über Addons heutzutage gehen. 
Hallwarg - Mitglied
Was mich aktuell an den Raids noch stört ist, dass es pro Boss so wenig Ausrüstung für die eigene Klasse gibt. Wenn man im Progress z.b. bei 6/10 steht, kann man sich nach einiger Zeit mit dem dropendem gear nicht mehr verbessern. Weil gewisse slots gibt es erst bei späteren Bossen. 

Zu lich king Zeiten gab es noch jede Menge möglichen Loot pro Boss. Ich verstehe nicht warum das geändert wurde. 
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Bee - Mitglied
Das ist in der Tat ein Problem, es gibt genau 1 Kettenschulter aus CN zu holen. Mit Versa (yay...) und Mastery. Und die droppt beim endboss. Wenn man sich auf dem Slot also nicht gerade ein Leggy craften will/kann, muss man M+ laufen und wenn man z.B. Crit auf der schulter will auf die GV hoffen das da die Seuchensturz Schulter drin ist.

Es gibt sonst keine einzige Schulter mit Crit für Kettenträger im PVE. Ich meine im Ernst, was soll son Käse Blizzard ?
Und das war nur ein Beispiel, gibt da durchaus mehrere wo die auswahl begrenzt ist.
Hallwarg - Mitglied
Das ist mal eine gute idee. Ich mag Raids einfach viel lieber, fühle mich aber dazu gezwungen auch m+ zu gehen weil man da leichter ein höheres ilvl aus der Kiste ziehen kann.
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Azurios - Mitglied
würde es begrüßen wenn speiziell wieder pve und pvp durch diverse werte getrennt wird, da es sich einfach falsch anfühlt als pve spieler oder andersrum im jeweilig gegenteiligen kontent sein bestes gear zu bekommen. Außerdem sehe ich darin die chance das pvp besser zu balencen wie z.B. oneshotklassen oä. was das pve angeht würde es sich meiner meinung nach belohnender anfühlen wenn man für seinen favorisierten kontent auch boni innerhalb von diesem freischalten kann (teleportation zu dem dungeon den man auf +10 intime gespielt hat oder ein zusätzlicher sockel für raid der pro bezwungenem boss boni gewährt) sowas in der art. ebenso könnte man auch viel mehr mit kosmetischen belohnungen arbeiten wie früher im pvp ein komplett eigenes setdesign könnte man auch für m+ anwenden (von thorgast ganz zu schweigen... aber falsches thema) 
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Sekorhex - Mitglied
Ich verstehe den Sinn dahinter nicht Gear in PvP zu farmen. Es geht darum in PvP richtig mit dem Charakter spielen zu können und nicht gear zu farmen. Wann muss ich CCn? Wann muss ich mich hinter Wände verstecken um net weggeburstet zu werden? Wann muss ich mein Burst nutzen um den Maximalen output zu haben? Da sind die Fragen die man sich in PvP stellt. PvP-Gear sollte einfach da sein ohne Währung, einfach holen können mit der Möglichkeit zu sockeln bei jeden Slot und VZ natürlich. Dann geht man Arenageplänkel und übt sich in seine Klasse und danach gewertet um höher in die Ladder zu kommen für die Belohungen wie TMOG, Mounts, Titel, Illusionen etc. So sollte PvP sein nicht anders.
Gully - Mitglied
Mir persönlich geht das ganze mit M+ und PvP mittlerweile echt auf den Geist.
Finde es immer traurig dass durch m+ Raids abgewertet wird.
Genau so ist das bei PvP.
Früher war das halt noch schön, als es auch kein Tmog gab, weil man einfach sehen konnte welcher Charakter was erreicht hat.
Heute ist das alles verwischt und keiner steht mehr irgendwo rum und wird bewundert.
Fand das damals als kleiner WoW Noob immer interessant und bewundernswert wenn jemand mit dem T3 Set oder ähnliches vor einem Stand und man sich dachte, so gut will ich auch mal werden.

Warum macht man das nicht wieder so ähnlich wie in dem Artikel geschrieben, für alle 3 Endgameinhalte 3 verschiedene Sets die in jedem ihrer Inhalte deutlich herausragen aber bei den anderen Inhalten halt nur unter dem Durchschnitt sind.
das wär n Träumchen.

huch da ist wohl etwas die Nostalgie mit mir durchgegangen
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Bee - Mitglied
Naja genauso könntest du Argumentieren das man im PVE mit seinem Char umgehen können muss. Wann muss ich mal unterbrechen, wann muss ich meine CDs ziehen, wann muss ich mich bewegen ohne zu großen Dmg loss, wann muss ich die Bossmechnaik spielen. Ist wie Pvp im großen und ganzen auch nur "Malen nach Zahlen" es gibt natürlich sowohl im PVP wie im PVE eine gewisse zone wo es aufdie eigene Entscheidung ankommt. 
Da entscheidet sich dann auch das können der besseren Spieler" in gute Spieler und eben bessere spieler. (Die schlechten scheitern schon daran aus ihrem Char so in etwa  eine angemessene Leistung rauszuholen).

Von daher könnte man auch sagen man darf sich jegliches Gear kaufen beim Händler und dann geht man LFr und übt, um am ende "Cosmetics" zu holen. Wäre das gleiche Prinzip. Nur dann is wow halt tot. Also wirklich tot. 

Rollenspiele allgemein und MMOs im speziellen haben eine Triebfeder, und die ist "den eigenen Char auszurüsten und stärker zu machen". Und auf diese Triebfeder hat jeder ein Recht sowohl im Pvp als auch um PVE. Übrigens haben selbst RPler diesen drang nach Gear, dann halt aber eher T-Mogs für ihr RP. Ich kann damit nix anfangen, aber ich gönne es jedem. 
Trotzdem ziehst du loot als "Belohnung" da raus, bleibt nicht mehr viel übrig. 

Saruman und Sauron wollten dne Ring der Macht ja auch nicht weil er so "hübsch" ist und man damit super vor Gondor posen kann, sondern weil er sie deutlich mächtiger gemacht hätte ;)
Und ja natürlich ist mir bewusst, das es Spieler gibt die eben das 400. Mount farmen wollen, obwohl sie nur eines reiten können, und die gerne alle möglichen Sets haben wollen um ihre virtuelle Barbiepuppe schön umziehen zu können. Gönne ich jedem, Ich würde wahnsinnig gerne Deko farmen für schöner Wohnen, also Housing, hat halt jeder so seine Vorlieben. Aber ausrüstung als Belohnung aus der Gleichung zu nehmen wäre sehr sehr ungesund.