14. Dezember 2018 - 08:46 Uhr

Blizzard versetzt Heroes of the Storm in Nachhaltigkeits-Modus

Zugegeben, das hier ist eine World of Warcraft Fanseite und demnach berichten wir nicht so oft über andere Spiele aus dem Hause Blizzard. Doch heute gibt es eine Meldung aus der Spieleschmiede, die doch recht interessant für alle Fans ist. Wie J. Allen Brack - Präsident von Blizzard Entertainement - in einem offenen Brief schreibt, wurden diverse Entwickler vom Projekt Heroes of the Storm abgezogen und in andere Teams gesteckt. Aus diesem Grund wird es in Zukunft nur noch selten Updates geben. Jedoch sollen diese weiterhin in Form von neuen Helden, Events und anderen Inhalten kommen. 

Der Plan ist es das MOBA in eine Art Nachhaltigkeits-Modus zu versetzen. Sprich, wenige Aktualisierungen, aber langfristiger Spielspaß für Gamer, die es einfach gerne spielen. Ebenfalls wird es keine großen eSports-Turniere mehr geben. Heroes Global Championship und Heroes of the Dorm werden im Jahr 2019 demnach nicht mehr abgehalten. Wie J. schreibt, war es keine leichte Entscheidung, doch man freut sich auf die Zukunft, um zu sehen, was die Entwickler in anderen Teams so auf die Beine stellen! Unter anderem auch in Sachen unangekündigte Projekte! 
 HEROES OF THE STORM NEWS . . . 
We’re constantly changing and evolving not only our games, but how we support and grow them. This evolution is vital to our ability to continue doing what we love to do—making great games—and it’s what makes Blizzard, Blizzard.

Over the past several years, the work of evaluating our development processes and making hard decisions has led to new games and other products that we’re proud of. We now have more live games and unannounced projects than at any point in the company’s history. We’re also at a point where we need to take some of our talented developers and bring their skills to other projects. As a result, we’ve made the difficult decision to shift some developers from Heroes of the Storm to other teams, and we’re excited to see the passion, knowledge, and experience that they’ll bring to those projects. This isn’t the first time we’ve had to make tough choices like this. Games like Diablo II, World of Warcraft, StarCraft II, Overwatch, and more would not exist had we not made similar decisions in the past.

Despite the change, Heroes of the Storm remains our love letter to Blizzard’s worlds and characters. We’ll continue actively supporting the game with new heroes, themed events, and other content that our community loves, though the cadence will change. Ultimately, we’re setting up the game for long-term sustainability. We’re so grateful for the support the community has shown from the beginning, and the development team will continue to support Heroes with the same passion, dedication, and creativity that has made the game such a unique experience.

We’ve also evaluated our plans around Heroes esports—after looking at all of our priorities and options in light of the change with the game, the Heroes Global Championship and Heroes of the Dorm will not return in 2019. This was another very difficult decision for us to make. The love that the community has for these programs is deeply felt by everyone who works on them, but we ultimately feel this is the right decision versus moving forward in a way that would not meet the standards that players and fans have come to expect.

While we don’t make these decisions lightly, we do look to the future excited about what the decisions will mean for our other live games and all the projects we have in the works. We appreciate all of our hard-working developers and everyone in the Blizzard community, and look forward to sharing many more epic gaming experiences with you in the future.

J. Allen Brack and Ray Gresko

Schreibe einen Kommentar

Du darfst keine Kommentare schreiben
Nur Mitglieder auf Vanion.eu können Kommentare schreiben und beantworten, sowie Votes abgeben. Logge dich also ein oder erstelle dir jetzt einen Account. Hat schließlich keine Nachteile.
Nighthaven - Supporter
Der Todesstoß für das Spiel!

E-Sport ist gescheitert und ansonsten lässt sich auch kaum Geld verdienen.

Ich mag das Spiel sehr und spiele es praktisch täglich, finde den Mix mit all den Helden super. Sie haben in den letzten Jahren sehr viel verbessert, aber das Hauptproblem NIE gelöst.

Das Matchmaking ist grausam schlecht, nur bei ca. 30% der Spiele hat man das Gefühl, dass der Gegner nicht von vornerein feststeht. Man wird als erfahrener Spieler mit Leuten  zusammengewürfelt, die nichtmal die Grundmechaniken beherrschen.

Da nun der E-Sport wegfällt und die anderen Spieler sich das nicht antun wollen, so sehr das Spiel auch Spaß machen kann, wird Heroes langsam ausbluten. Hart für die, die soviel Geld da reingesteckt haben.

----

Meine große Befürchtung ist zudem, dass die abgezogenen Entwickler für irgendso einen Mobilescheiß eingesetzt werden. Eine Schande, die wohl aus wirtschaftlicher HInsicht vernünftig ist, wenn man an den asiatischen Markt denkt.

Die Sparmaßen Blizzards (Server-Sharding in WoW mit Dauerlaggs im Tiragardesund und überhaupt der Open World seit Release im AUGUST) treffen echt die Community. Hätten sie nicht die Abokosten 1 Euro höher setzten können, aber ddann vernünftige Hardware?

RIP Heroes... (schade)
Zodiarcc - Mitglied
Wie kann man so viel Mist reden?
Erstens: Es geht nicht in Mobile Games, nichtmal Diablo Immortal ist von Blizzard. Die bringen EIN Mobile Game raus und alle stürzen sich bei jeder Gelegenheit drauf und entwickeln Verschwörungstheorien.
Serversharding gibt es seit WoD, seitdem hatten wir die 2 cleansten Addonreleasenächte aller Zeiten, Lags in Tiragardesund seit Release höre ich legit das erste Mal.
Außerdem tötet Esports-Aus das Game nicht. Das ist ein sehr geringer Anteil, es war Esports-technisch einfach nicht beliebt genug. Nichtsdestotrotz ist das Game nicht aufgegeben und entwickelt nun neue Schwerpunkte, was negativ sein kann aber auch eine Chance für das Game sich neu zu entwickeln, wäre nicht das erste Mal.

Ja, die Ankündigung von Diablo Immortal war strategisch unfassbar dämlich. Aber dieser Trend aus 2018 auf allem und jedem, und ganz besonders auf Blizzard, rumzubashen ist sowas von unnötig..
Sascha117 - Mitglied
Solange sie keine neuen Spezialisten rausbringen stört mich das nicht das sie weniger updates rausbringen.
hansi3000 - Mitglied
Endlich. Die Ressourcen werden bei Diablo Immortal und anderen mobilen Games dringend gebraucht. 

P.S.: Jetzt wissen wir auch das WOW und D3 im Nachhaltigkeitsmodus arbeiten. Anderenfalls kann ich mir BFA in der Form nicht erklären.
6
Zodiarcc - Mitglied
Diablo Immortal wird immer noch nicht von Blizzard entwickelt, aber Hauptsache mal gehated und Müll erzählt. Klassischer BfA Hater ohne Argumente, der natürlich Legion 7.0 heute viel besser fand obwohl es deutlich schlimmer war. :)
4
hansi3000 - Mitglied
BfA ansich ist in Ordnung. Ich habe nur das Gefühl, dass es auch im Maintancemodus läuft und nur noch das nötigste serviert wird. Man merkt das es kein fertiges Produkt ist und man Contentstrecker eingebaut um Zeit zu schinden um die Spieler bei der Stange zu halten. Viele Dinge wirken unfertig. Klassenbalancing, kürzeste Kampagnen Questreihe ever, sonst nur WQs, verbuggte Quest, Inselexpeditionen... Noch nie habe ich bei einen WOW Addon soviele Hotfixes gesehen, die kommen ja fast im Wochentakt, teilweise sogar mehrere in der Woche und teilweise verursachen die Bugfixes neue Probleme. Stricken die alles mit der heißen Nadel und testen nicht richtig oder keine Zeit weil zuviele Programmierer abgezogen wurden? 

Blizzard sagt selber, dass sie ihre besten Programmierer in das mobile Segment geschoben haben, so wie es aussieht überwiegend in interne Projekte. Ich glaube auch nicht das keiner von Blizzards Programmieren bei Diablo Immortal mitwirkt und NetEase alles alleine macht und nur die Lizenz von Blizzard für Diablo bekommen hat. Mindestens Entwickler für die Qualitätsicherung sind involviert, die NetEase überwachen. Dann noch wahrscheinlich welche in beratender Funktion, wenn die nicht sogar Teile mitprogrammieren. Dann noch Lore- und Grafikdesigner sind mit im Boot.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=AUyFDk6-sJk

Allen Adham:
"Many of us over the last few years have shifted from playing primarily desktop to playing many hours on mobile, and we have many of our best developers now working on new mobile titles across all of our IPs. Some of them are with external partners like Diablo Immortal. Many of them are being developed internally only, and we'll have information to share on those in the future," Adham said. 
"I will say also that we have more new products in development today at Blizzard than we've ever had in our history, and our future is very bright." 

Quelle: https://www.pcgamer.com/blizzard-is-working-on-multiple-mobile-games-across-all-our-ips/

Ich habe absolut nichts dagegen, wenn Blizzard mobile Spiele entwickelt. Nur gefällt es mir nicht dass sie die etablierte PC Basis zu sehr vernachlässigen. Das Gefühl habe ich mittlerweile immer stärker. BFA, D3, HOTS -> Was kommt als nächstes Overwatch?
hansi3000 - Mitglied
@Zodiarcc:  "Klassischer BfA Hater ohne Argumente, der natürlich Legion 7.0 heute viel besser fand obwohl es deutlich schlimmer war. :)"


"Als Mitbegründer Allen Adham 2016 wieder in das Unternehmen zurückkehrte, kündigte er an, dass er eine neue Abteilung leiten würde. Inspiriert durch den großen Erfolg des experimentellen Kartenspiels Hearthstone (2014), sollte seine "Inkubationsabteilung" neue kreative Projekte entwickeln. Diese Herausforderung zog einige der erfahrenen Entwickler von Blizzard an, wie Tom Chilton, der sechs Jahre lang Game Director von World of WarCraft und zuvor sechs Jahre lang Designer war. Jetzt leitet Chilton die Entwicklung eines nicht angekündigten Handyspiels."

Quelle: http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/Allgemein/1863/2179219/Blizzard_Entertainment.html
--------------------------------------------------------------------
Zodiarcc - Mitglied
"Diablo Immortal wird immer noch nicht von Blizzard entwickelt, aber Hauptsache mal gehated und Müll erzählt."

"... we have many of our best developers now working on new mobile titles across all of our IPs. Some of them are with external partners like Diablo Immortal. Many of them are being developed internally only,..."

Quelle -> Siehe vorheriger Kommentar:
Zodiarcc - Mitglied
Und wieder einseitige Berichterstattung..ja ich erinnere mich an diesen "Leak", aber auch an die Reaktion Blizzards die gesagt haben dass sie dafür kein Team geschwächt haben sondern lediglich neue Teams eröffnet und Schwerpunkte neu verteilt haben. Daraus wird instant eine Massenpanik gemacht.

Zum Thema Klassenbalancing: Ist so gut wie nie, sowohl in Legion als auch in BfA, was Viability von Klassen angeht.
Zum Thema Hotfixes..da hast du Legion und vor allem WoD offenbar falsch in Erinnerung, die waren am Beginn ein wahres Feuerwerk an Hotfixes.

Zu angeblichen Leaks, angeblichen Games etc äußer ich mich nicht mehr..wie oft das schon Fakes waren ist nicht mehr schön.
1
Sekorhex - Mitglied
Logische Erklärung. Man merkt, dass MOBA nicht mehr so toll ist wie es vor paar Jahren war und deshalb investieren sie so wenig Geld wie möglich. Macht durchaus Sinn. Aber krass, dass Blizzard mehr oder weniger Halbherzig mit ihren Spielen umgeht. Blizzard reiht sich eh schon langsam ein wie Betathesda und anderen Publishern und Entwicklern.
3
Jasteni - Mitglied
Naja Halbherzig würde ich jetzt nicht sagen. Aber was sollen sie auch sonst damit machen? Komplett abschalten und alle die es gerne spielen haben Pech gehabt?
1
hansi3000 - Mitglied
"Jasteni - Mitglied
Naja Halbherzig würde ich jetzt nicht sagen. Aber was sollen sie auch sonst damit machen? Komplett abschalten und alle die es gerne spielen haben Pech gehabt?"

Eventuell einen sanfteren Übergang. Zum Beispiel nicht wie jetzt urplötzlich die HOTS WM 2019 absagen. Sondern sagen das wird die letzte HOTS WM in 2019. Es regen sich in der Profiliga Leute auf die die Qualikation gemacht haben auf, dass sie viel Zeit in Training und Vorbereitng investiert haben. 

Zurecht da ist Blizzard in letzter Zeit wenig sensibel im Umgang mit seinen Anhängern gewesen. Hast du etwa kein Handy?
1
Naras - Supporter
HotS ist meiner Meinung nach an den frei zu kaufende Helden gescheitert. 
Marledor - Mitglied
Ich habe frustriert mit HotS aufgehört, einfach weil dieses Spiel nicht meinem Geschmack entspricht. 
Es ist zwar ehrenwert eine Winrate von 50% anzustreben aber Spieler dank einer Siegessträhne nur noch verlieren zu lassen ist auch nicht das wahre.
noHoc - Mitglied
Ja geil!... Vermutlich kommen demnächst noch mehr Games für Handys raus...
1
Jasteni - Mitglied
Noch mehr? Ich hoffe erstmal auf das erste. Aber ja gerne spiele ich gute Spiele auch unterwegs.
1
Zodiarcc - Mitglied
Das Diablo Handy Game wird BTW immer noch nicht von Blizzard entwickelt aber Hauptsache mal gehated.
1
Vincentito - Mitglied
Ich finde es schade, wenn auch wenig überraschend.
Dennoch, wirklich schade.
5
Reistlen - Mitglied
Wundert mich nicht wirklich.  Mich konnte HotS auch nie lange begeistern. Habe es immer nur dann gezwungener Maßen gespielt, wenn ich damit Inhalte in anderen Blizzard-Games freispielen konnte.
3
Regenbogenschwan - Mitglied
Danke für diese News. Wundert mich nicht. Ich habe es bis vor 1 Monat aktiv gespielt. Besonders Ranked.  Aber es fing ja schon damit am alle Wertungen aus der Alpha und Beta zu übernehmen.