10. Juni 2021 - 19:57 Uhr

Burning Crusade Classic - Blizzard bannt Goldkäufer

Wer World of Warcraft spielt, wird das Problem kennen: der Goldbeutel ist chronisch leer und wenn ihr mal was angespart habt, sind die Münzen schneller wieder weg, als ihr schauen könnt. Zahlreiche Spieler haben in der Vergangenheit den sogenannten Chinafarmen einen Gefallen getan und Gold gegen Geld gekauft. Nicht gerade die beste Möglichkeit, an Ingamewährung zu kommen, wenn das Ganze offiziell komplett verboten ist. Dennoch hielt es Spieler nicht ab, gegen die Regeln zu verstoßen und so im Zweifelsfalle einen Bann zu kassieren, wenn der Handel auffliegt.

Blizzard bietet seit Warlords of Draenor die WoW Marke an, bei der ihr ganz legal Echtgeld in Spielwährung umwandeln könnt. Mit diesem System hat die Spieleschmiede recht erfolgreich Goldverkäufe eingeschränkt, da potenzielle Käufer nun auf rechtmäßigem Wege Spielwährung erwerben können. Schließlich ist der Handel mit Accounts und Gold seit dem Beginn von World of Warcraft illegal und ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von Blizzard.
 

Goldkauf in BC Classic wird bestraft

Doch wo Retail-Spieler auf die WoW-Marke zugreifen können, bleibt den Classic-Fans nur eines: Farmen und selbst Gold erwirtschaften. In WoW Classic und Burning Crusade Classic gibt es das System nämlich nicht. Nun mit dem Release der ersten Classic-Erweiterung sind die Goldkäufe im Spiel angestiegen, was damit zusammenhängt, dass es viele neue Dinge zu kaufen gibt und Gold eine wichtige Rolle auf Stufe 70 spielt. Schon allein der Kauf der Fähigkeit für Flugreittiere kostet einen ganzen Batzen Münzen.

Goldkäufe bleiben natürlich nicht unentdeckt und wie man bei einem Blick in die unterschiedlichen Foren feststellt, trifft es dieses Mal vor allem die Käufer von Gold und nicht die Verkäufer. In den letzten Tagen gab es vermehrt Meldungen, dass Spieler beim Kauf von Ingamewährung gegen Echtgeld erwischt und anschließend mit einem Bann bestraft wurden. Meist handelte es sich scheinbar um 3-Tages-Banns, wenn es das erste Mal war, dass ein Spieler auffiel. Zugleich gibt es eine sehr deutliche Mahnung von Blizzard, dass der permanente Ausschluss droht, sollten noch einmal Goldkäufe getätigt werden.
 


Selbstredend wird dann auch das gekaufte Gold oder eben Gegenstände, die von gekauftem Gold erworben wurden, entfernt. Dadurch, dass das Geld dann auch weg ist, gibt es für Käufer also zweierlei Verlust.

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Hotwings - Mitglied
gibt genug leute die retail -> classic/tbc tausch anbieten .. kla wenn man retail auch kaum was hat wird es schwierig .. aber dann muss man seine ansprüche auch ein wenig senken 
Garatak Champion
Das ist das Ding mit der WoW MAkr in Retail, die Leute die Gld kaufen wollen können und die es Verkaufen wollen können das auch, auch wenn es dann an das Guthaben des Accounts gebunden ist. Klar gab es immer Goldverkäufer/käufer aber seit der WoW Marke hab ich davon in retails nichts mehr groß mitbekommen. Warum auch die WoW makre ist doch nahezu immer wenn nicht immer billiger, jeh nachdem wie grad Angebot und Nachfrage sind.

So kann ich beide seiten verstehen, die einen sagen ich kann Gold einfach farmen und Verdien mir was dazu und die andern, Ich hab keine Lust/Zeit Gold zufarmen ich kauf mir das.
Ich denke wenn es eine WoW Marke für TBC geben würde, würde das den Goldsellern ordentlich den han Abdrehen und auch richtig viel Geld aus dem Game saugen.

Nebeneffekt wäre das die Classic Spieler sich nun auch Ihr game finazieren könnten wenn sie wollen ohne in Retail was amchen zu müssen.
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Rosenstolz - Mitglied
Einfach Lifetime-Banns für Leute, die Gold für Echtgeld (außerhalb von Retail) kaufen.
Wenn es keine konsequenten Folgen hat, lernen die Leute nicht dazu.
(Gut, gibt es Folgen, wird nur MIMIMIMI betrieben und die Leute lernen auch nichts dazu...)
#tollsteCommunity
 
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kaito - Mitglied
Wie wie genau sollen ein Lifetime-Bann zum lernen animieren?
Lernen≠Abschreckung
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Snippey - Mitglied
Ein relativ kurzer Bann und der Verlust des Echtgelds, des Golds und der damit bereit erkauften Sachen (abgesehen von Boosts vermutlich, obwohl ich es hoffen würde) sollte schon lehrreich und konsequent genug sein. Warum sollte Blizzard direkt die Permabann-Keule schwingen? 

Bei Wiederholungstätern kann man gerne härter zugschlagen, aber das verspricht Blizzard im Bann ja auch...
plaetzchen - Mitglied
Also ich finde es doof... Damals in BC konnte man für 45 Euro 10000 Gold kaufen, jetzt bekommt man in TBC für 45 EUro nur 1000g ;-(

Aber mal ehrlich? Warum soll man das Gold nicht verkaufen?^^  1k Gold hat man fix gefarmt

Man holt sich selbst das Schnelle Fliegen, bissl was auf die Bank legen und man hat schnell Gold über... Dann lieber verkaufen und die Euronen in die richtige reale Welt investieren

8k Gold sind ca. 320 Euro Wert... und 8k sind als Mage schnell gefarmt ;-)

Biete z.b. schon Pens boost an...

nein, meine email Adresse hier ist nicht mit einem Account verbunden ^^
Kelturion - Mitglied
Es sollte deswegen nicht passieren, weil es falsche Anreize schafft, die das Spiel langfristig kaputt machen.

Was glaubst du denn wo beispielsweise die ganzen Bots herkommen? Die kommen eben weitestgehend von Leuten, die damit Gold farmen und es zu verkaufen. Und je mehr das passiert, je mehr ein solches Verhalten "normalisiert" wird, desto schlimme wird die Situation im Spiel.

Wer sich an solchen Dingen beteiligt sollte sich halt bewusst sein, dass er aktiv einen Teil dazu beträgt das Spiel zugrunde zu richten. Und deshalb ist es auch wichtig und richtig, dass Blizzard dagegen vorgeht. Sowohl auf Verkäufer, wie auch auf Käuferseite.
plaetzchen - Mitglied
@Kelturion:Aber welche Begründung hast du, das durch Bots oder Gold kauf das Spiel zugrunde geht?

Es gab schon immer Bots in WoW... ja auch vor 15 Jahren.... War oder ist  das Spiel deswegen tot? NEIN! Blizz verdient an Bots auch Geld... und vertrau mir, es gibt genug Goldkäufer in WoW ;-) WoW ist eben zum Glück kein pay2win Game...

Es gibt einfach keinen Grund zum Weinen, das es Bots oder Goldverkäufer gibt. Man verschafft sich damit keinen Vorteil. Habe so viel Gold auf Tasche und es vergammelt und ich kann mir damit keinen Vorteil kaufen.

Wenn es keine Goldkäufer gäbe, gäbe es keine Bots oder Verkäufer. Ganz einfach... Kenne genug Spieler, die keinen Mage spielen und keine Lust haben, stundenlang Gold zu farmen. Also kaufen sie es und fertig.

Aber wie gesagt, Bots gibt es schon seit WoW Classic... und WoW hat trotzdem überlebt ;-)


 
kaito - Mitglied
@plaetzchen:
Was immer du schnell gefarmt nennst.
Über das leidige Thema Boost und wie das und Goldhandel das Spiel kaputt machen oder vielmehr den Sinn für viele Spieler zu nichte gemacht hat, reden wir besser nicht, denn ein Einsehen haben Goldhändler und Booster da eh nicht. Ist wie in der Wirtschaft, was interssieren die andern solang mein Sack dick ist.
Pharao - Mitglied
@plaetzchen:
Natürlich haben Bots seit eh und je überlebt, keine Frage.
Wiederum diese nun zu relativieren und als "Harmlos" darstellen zu wollen ist der komplett falsche Ansatz.

Zitat: Es gab schon immer Bots in WoW... ja auch vor 15 Jahren.... War oder ist  das Spiel deswegen tot? NEIN! Blizz verdient an Bots auch Geld... und vertrau mir, es gibt genug Goldkäufer in WoW ;-) WoW ist eben zum Glück kein pay2win Game... - Zitat Ende.

Nein, WoW ist natürlich nicht tot, da das Spiel ein weitreichendes Angebot gibt bei dem man nicht auf Gold angewiesen ist. Alleine das ist der Grund weshalb WoW nicht tot ist.
Hinzukommend ist der Anteil von China-Farmer bzw. Bots und Goldsellern im vergleich zu normalen Spielern ziemlich gering.
Die Auswirkung wiederum beim verharmlosen bzw. auch erlauben von Goldkäufen wären fatal.
Das Spiel würde auf dauer einen schlechten Ruf bekommen, die Wirtschaft wäre komplett kaputt und für Promotion bräuchte Blizzard nicht zu sorgen, da der Laden innerhalb kürzester Zeit am Boden wäre.

Zitat: Es gibt einfach keinen Grund zum Weinen, das es Bots oder Goldverkäufer gibt. Man verschafft sich damit keinen Vorteil. Habe so viel Gold auf Tasche und es vergammelt und ich kann mir damit keinen Vorteil kaufen. - Zitat Ende.

Ich zähle mal die Vorteile auf, die man hätte, wenn man von dir genannten Sachen erlauben würde :
Massig Gold um sich Eq im AH kaufen zu können - bspw. BoE's die für manche Klassen BiS sind <- Wäre hier schon eine abgewandelte Form von P2W.
Ohne selbst zu spielen seine Char's leveln
Berufe pushen durch Bots
Boosts in sämtlichen bereichen kaufen
Gold selber verkaufen

Zitat: Wenn es keine Goldkäufer gäbe, gäbe es keine Bots oder Verkäufer. Ganz einfach... Kenne genug Spieler, die keinen Mage spielen und keine Lust haben, stundenlang Gold zu farmen. Also kaufen sie es und fertig. - Zitat Ende

Die Schuld beim Käufer zu suchen statt dem Verkäufer ist schon ein wenig bis sehr banal.

Damit du dir auch mal ein Bild machen kannst, wie es ist wenn WoW nur von Bottern besucht wird, schau dir mal ein paar Beiträge über die Chinesischen Server an bzw. lies diese dir mal durch. Dort kannst du nicht mehr "Spielen", dort wartest du erstmal eine lange Zeit, das die Bots endlich von deinem Levelspot weggehen damit du deine Quest o.ä. abschließen kannst. Die Situation dort ist um ein vielfaches schlimmer als auf den EU oder NA-Servern. 
Gleichermaßen kommen meist die Stimmen, das etwas für Blizzard daraus springt - Yeah, mal kurz Multiboxer anschmeißen, Blizzard 300 Euro in die Hand drücken damit ich Spielzeit für alle meine Char's hab, lasse meinen Bot für 5 Tage laufen, stelle nebenbei alles in's AH und habe nach einer Woche ca. 2m Gold in der Tasche. 
Hey, hab ja noch 3 Wochen Gametime! Lass mal weiter machen.
Resultat - Blizzard hat 300 Euro bekommen
Marktwirtschaft in bestimmten Bereichen ist komplett unten durch 
und viele positiven sachen sind weg aufgrund der Bots. Danke :D
Wie schon anfangs beschrieben, ist das relativieren bzw. Verharmlosen von Bots / Goldseller das dümmste was man machen kann.

mfg,


 
kaito - Mitglied
@Pharao:
"und viele positiven sachen sind weg aufgrund der Bots. Danke :D
Wie schon anfangs beschrieben, ist das relativieren bzw. Verharmlosen von Bots / Goldseller das dümmste was man machen kann."

Kann man so ohne Wenn und Aber unterschrieben.
Kelturion - Mitglied
@kaito: Korrekt.

Abseits dessen ist wohl "Die Spieler haben keine Lust selber zu farmen" mit Abstand das dümmste und bescheuertste Argument von allen. Mit dem Argument könntest ja direkt jede Art von Cheating und Botting problemlos rechtfertigen.

Farmen gehört nunmal zum Spiel dazu, so sind die Spielregeln. Entweder man akzeptiert das oder man lässt es bleiben und spielt was anderes, dann ist das Spiel offenbar das falsche für einen. Es gibt dir aber ganz sicher kein Anrecht dich über die Regeln hinwegzusetzen und ne Extrawurst einzufordern. Wer gegen die Spielregeln verstößt fliegt raus, das war auch schon in der analogen Welt so. Ohne Wenn und Aber. :)
Sekorhex - Mitglied
Finde ich eher semi gut. Es wird 0 an der Wurzel angepackt und die Verkäufer verkaufen weiter munter ihr gold durch ebay und co. Gold ist als ressource schon für viele sehr wichtig geworden, weil man dadurch einfach boost kaufen kann und in classic und bc ist voll von den boosts vorhanden.
Blades Legende
Doch.. es wird exakt an der Wurzel gepackt. Das Problem sind die Goldkäufer. Die wissen das sie etwas verbotenes tun und sind viel effektiver zu bestrafen als die Goldverkäufer die einfach den nächsten gehackten Account nutzen.
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Sekorhex - Mitglied
@Blades:
Naja werden wir sehen wie konsequent blizzard da ran geht und evtl das boosting damit aufhört. Ich glaube aber nicht daran.
Blades Legende
@Sekorhex:
Was hat das mit bosting zu tun? Boosting gegen Gold ist erlaubt und kein Problem.
2
Sekorhex - Mitglied
@Blades:
Nur gehen die meisten Goldeinnahmen entweder durch Ebay oder Keysellern die dann Gold verkaufen.
Belegun - Mitglied
Blades Aktion Reaktion.
Boosting befeuert Goldkäufer 
Indirektes RMT
Vielleicht sind die die Boosten auch die die Goldverkaufen. 

Schau den oberen Post an Glückwunsch das sowas überhaupt existiert. 

Aber der Support ahndet nicht mal mehr Namensverstöße und diese Banns sind mal wieder ein tausendstel eines Tropfens auf der Sonnenoberfläche
kaito - Mitglied
@Blades:
"und kein Problem."

Ahja… na, jedem seine Meinung.
p.s.: ja, ich weiß, war auf Regeln und Strafe bezogen, trozdem…