18. März 2021 - 17:45 Uhr

Burning Crusade Classic: Blizzard geht gegen Streamer auf Privatservern vor

Auf der BlizzConline 2021 wurde offiziell von Blizzard angekündigt, dass Burning Crusade Classic noch in diesem Jahr veröffentlicht wird. Nachdem WoW Classic ein voller Erfolg war, war es nicht ganz abwegig, dass die Entwickler auch die erste Erweiterung noch einmal herausbringen möchten. Nicht ganz unschuldig an dem Erfolg waren wohl die WoW-Privatserver beziehungsweise die Community, welche auf diesen unterwegs war.

Im Jahr 2016 wurde einer der bekanntesten Privatserver geschlossen: Nostalrius. Betroffen waren zu dem Zeitpunkt knapp 150.000 aktive Spieler, welche sich nach der Schließung selbstredend nach einer Rückkehr von Classic sehnten. Im Anschluss rollte die Welle an Wünschen bei der Spieleschmiede ein und der Kanon wurde immer lauter. Im Endeffekt kann man dieser wohl auch verdanken, dass Blizzard sich dann dazu entschloss, WoW Classic im August 2019 zu veröffentlichen.

Rechtlich erlaubt waren Privatserver noch nie. Jedoch gab es kaum Anmerkungen seitens der Spieleschmiede, welche in Richtung Streamern oder generell Spielern ging. Deswegen war die Schließung von Nostralius zum Beispiel auch keine Überraschung. In den letzten Wochen gab es jedoch einige Aktionen seitens Blizzard, die gegen Streamer und Youtuber gerichtet waren, welche auf Privatservern von Burning Crusade unterwegs waren und regelmäßig Content ablieferten.

Auch wir haben davon mitbekommen, denn es gab von der europäischen Communitymanagerin eine Warnung an die Content-Creator: „Ich möchte noch einmal daran erinnern, dass Privatserver nicht mit unseren Nutzungsbedingungen überein gehen. Es ist nicht in Ordnung, Content zu produzieren oder zu streamen oder generell auf Privatservern zu spielen. Sollten wir mitbekommen, dass irgendwer von euch auf einem Privatserver unterwegs ist, werden wir die Zusammenarbeit beenden und euch unter anderem keine Einladungen mehr für etwaige Betaphasen zukommen lassen. Teilt diese Nachricht gerne mit euren Freunden.

Des Weiteren wurden die Ansprechpartner bei Twitch ebenfalls von Blizzard auf die Problematik mit den BC Privatservern aufmerksam gemacht. Es wurden einige bekannte WoW-Streamer wie beispielsweise Crix und Pandarama kurzzeitig von Twitch gebannt, da sie Inhalte von Privatservern gestreamed hatten.

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Robbels - Mitglied
Da ich auf keinen Privatserver spiele, betrifft es mich nicht. Trotzdem tut es mir einfach unglaublich leid für die Spieler, Streamer und deren Zuschauern. Auf der anderen Seite finde ich es auch extrem Egoistisch von Blizzard die Leute zu bestrafen. 

Würden nicht so viele Leute so lange auf Privatservern gespielt haben, wären sie niemals auf die Idee gekommen Classic und TBC Server zu eröffnen. Diese Leute haben einfach mehr für Blizzard und die Spielerschaft getan, als Blizzard sich selbst eingestehen will. Diese Server haben viele Jahre lang einfach dafür gesorgt dass Classic überhaupt in den Köpfen der Menschen geblieben ist und am ende auch für die Spieler gesorgt, die sich entschieden haben auf die Classic Server zu wechseln und ihr Abo wieder zu aktivieren.

Natürlich ist es verboten, weil es in den Richtlinien steht. Aber das Argument "Es ist verboten, weil es illegal ist" war noch nie ein gutes.

Meiner Meinung nach sollten sie freundlich mit den Leuten reden, sie noch bis zum Release dort spielen und streamen lassen und dann einfach untersagen dort zu streamen und stattdessen auf den Offiziellen zu wechseln. Alles Respektvoll und mit den gleichen Effekt. Aber ich kann dieses Respektlose und harsche Verhalten einfach überhaupt nichts abgewinnen...
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Rosenstolz - Mitglied
Was genau tut Dir leid?

Dass sie Items, Charaktere etc "verlieren", die sie nicht "besessen" haben?
Oder die "Arbeit", die sie in derartigen Nicht-Besitz gesteckt haben?
Wer mitdenkt, weiß, dass ein Privatserver früher oder später abgeschalten wird...
Aber ist wie mit C O Vid ... erst muss man LEIDEN, um Fakten einzusehen.
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Teng - Mitglied
Ohne Privatserver hätten wir jetzt ganz sicher kein offizielles WoW-Classic und noch weniger ein zukünftiges TBC-Classic. Soviel ist mal sicher. Ein Schaden entsteht Blizzard durch Privatserver also nicht, eher profitieren sie. Ist es trotzdem verboten? Ja sicher! Es ist so verboten wie sich auf einem großen komplett leeren Parkplatz 2min vor Ladenschluss auf den Behindertenparkplatz zu stellen. Verboten, aber vollkommen irrelevant und für niemanden auch nur im geringsten von Belang. Außer für Rentner "Karl-Heinz" der wie jeden Abend seinen Spaziergang macht und als selbsternannter Sheriff für Ordnung sorgt! Die Anzeige gegen den Falschparker ist die 50. diese Woche, ein guter Schnitt. Was wäre die Welt doch ohne ihn .....
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Aegwinn - Mitglied
An sich richtig, aber du musst es dir so vorstellen, dass die Streamer warten sollen auf die offizielle Beta. Damit die Leute auf die Blizzard Server gehyped sind und nicht auf die Privat Server. Ich denke, Blizzard glaubt, dass sie dadurch interesse auf privat Server lenken und nicht ihre eigenen offiziellen Server :) Sonst wär das nicht so kurz vor Beta Release passiert.
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kaiza - Mitglied
Ich würde gern mal deine Arguementation dazu hören inwiefern Blizzard von Privatservern profitiert?! Ein Markt auf den sie keinen Zugriff haben, bringt ihnen etwas? Nein es schadet ihnen. Durch Classic haben sie sich den Markt jetzt wieder zurück geholt und nehmen die Abos für die Classic Spieler wieder mit, welche durch die Privatserver entgangen sind...
Snippey - Mitglied
Der Vergleich mit dem Parkplatz hinkt in der Form. Da entsteht kein Schaden. Der Schaden besteht darin dass Blizzard durch die Spieler, die nur auf privaten Servern spielen, Abo-Gebühren in welcher Form auch immer flöten gehen. Wenn das wirklich im Privaten geschieht, hat Blizzard das bisher größtenteils geduldet - erlaubt war es nie. 

Ein besserer Vergleich wäre: neben dem gebührenpflichtigen Parkplatz hat ein kostenfreier aufgemacht. Um dahin zu kommen, muss man sich die Straße dorthin so umbauen, dass sie nur noch zum letzteren Parkplatz führt. Außerdem wurde der Parkplatz nicht nur dem gebührenpflichtigen nachempfunden, es wurden sogar Baumaterialien des Herstellers verwendet. Wenigstens wird auf dem neuen Parkplatz selbst gefegt.
 
kaito - Mitglied
@kaiza:
Also nur mal der Logik wegen, wenn ich etwas nicht anbiete kann ich die damit verbundenen Kunden nicht verlieren. Das einfach mal nur zum Verständnis.
Viele Jahre haben Spieler immer wieder den Wunsch geäußert, das sie gern wie die Möglichkeit hätten Classic zu spielen. Da Blizzard dies nicht im Angebot hatte, sind diese Spieler auf private Server ausgewichen die genau das anbieten. Kurz um, haben diese Privatserver einen Markt geschaffen und gepflegt, den Blizzard anschließend übernehmen konnte als sie merkten, das rein rechnerisch es sich durchaus lohnen würde diese Kunden wieder für sich zu gewinnen.
Hier sind keine Spieler Blizzard weg genommen worden, sondern vielmehr bei Laune gehalten worden um dann zu Blizzard, als diese das Angebot endlich hatten zu wechseln. Das Blizzard diesen Wechsel dann noch damit verstärkte, das sie das vorherige Angebot das nicht legal war geschlossen haben ist zwar auf der Recht-Seite, hat aber in der ersten Linie eben nichts mit Recht zutun, sondern mit wirschaftlichen Interessen.
Sicher wird der ein oder andere Spieler damals von Retail zu Classic-Privat gewechselt sein und hätte dies vielleicht nicht gemacht wenn es keine Classic-Privat-Server gegeben hätte, aber ich behaupte jetzt mal ohne die Zahlen zu kennen, das dies eine sehr geschwindet geringe Anzahl war.

Also, generell gesagt stimmt die Aussage durchaus das Blizzard von den privaten Servern zu einem Teil provitiert, vor allem weil man hier ablesen kann was wie wohlmöglich ankommen könnte und ob sich das rechnen würde, dieses Angebot selbst zu machen und daraus Gewinn zu schlagen. Ich kann mir gut vorstellen, das ein nicht unerheblicher Teil von Privat-Server-usern bei nicht bestehen dieser Angebote freiwillig zu Blizzard gehen würden. Es sind also keine verlorenden Kunden, vielmehr können es gewonnene Kunden sein, wenn ich dieses Angebot selbst bringe.
Somit kann man durchaus sagen, das Privat-Server bis zu einem gewissen Grad Bedarfswecker sind, die, so es sich rechnet, dann von Blizzard übernommen werden können. 

Schaden kann also nur entstehen, wenn jemand das gleiche kostenlos oder weniger Geld anbietet, oder aber genug Interessenten vom aktuellen Angebot mit einem eigenen weiter gebauten weglockt. Der erste Fall ist scheiße, der zweite sollte eher zum Nachdenken anregen, auch wenn er eben so scheiße ist.
 
kaito - Mitglied
p.s.: Es kann auch noch ein anderer Schaden, nämlich der Imageschaden passieren, aber den hab ich jetzt mal an der Stelle außer Acht gelassen.
Snippey - Mitglied
@kaito:
Natürlich kann ich von einer Sache, die ich nicht mehr anbiete, Kunden verlieren, wenn andere sie anbieten. Nehmen wir die Sportkollektion deines Lieblingsdesigners als Beispiel. Nur weil ich jährlich eine neue Kollektion anbiete, ist es für andere Anbieter - auch nicht kostenlos - nicht okay, die Auslaufmodelle nachzuschneidern und zu verschenken bzw. zum Herstellungspreis zu verkaufen. 

Natürlich sind es wirtschaftliche Interessen, und diese sind natürlich auch gesetzlich geregelt. Wie soll es auch sonst funktionieren? Markenrecht, Urheberrecht, Patentrecht dienen allein dem Schutz wirtschaftlicher Interessen... Wie im Modebeispiel es in einigen Ländern passiert, haben Privatserver auf diese Gesetze gesch...en. Blizzard hat es eine zeitlang geduldet, bzw. duldet es, solange es im Rahmen bleibt. Mit den Classic-Servern haben sie wieder ein eigenes Angebot geschaffen - eine Retrokollektion sozusagen. In einem Bericht von 2016 wird eine Zahl von 150.000 aktiven(!) Spielern auf Privatservern angegeben - das sind knapp 20 Millionen Euro zusätzlicher jährlicher Umsatz, die Blizzard für sich verbuchen könnte. Das ist für jedes MMO eine beachtliche Summe.

Ich empfehle allen mal das Video "Das ist doch auch Werbung für dich" von Ralph Ruthe. Mit ein wenig Transferleistung kann man die Kernaussage auch auf Privatserver-Spieler-Mentalität projizieren... 
Faen - Mitglied
Albern sowas ein Fass wegen einem so Alten Spiel aufzumachen nur weil es leute gibt die halt immernoch da spielen.

Privatserver existieren nicht ohne grund.
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Teron - Mitglied
Privatserver existieren nicht ohne grund.
Ich kenne den Grund. Es gibt halt genug Leute, denen die Rechte von Spielefirmen an von diesen Firmen produziertem Kram scheißegal sind. Hauptsache sie haben ihren Spaß. An dieser Tatsache ändern auch solche pubertären Posts wie deiner nichts.
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Faen - Mitglied
@Teron:

Ach rede doch nicht so einen unsinn.

Meine Güte, ich bin neben Retail und auch Classic seit der Existenz der Privatserver im Vanilla bis Aktuell sogar BFA bereich in dieser Szene unterwegs auch in Hinsicht auf Modding und Custom Content. Es ist nicht allen scheiß egal, es gibt viele leute die gerne Vanilla und TBC spielen wegen des Feeling aber auch Custom Content mitnehmen wollen. Neue Raids, neue Items und neue Quests.. neue Ruffraktionen Custom objekte und Items die Blizzard nie erstellt hat.

Es gibt sicher eine kleine Minderheit die das aus Profitgier machen die wirklich darauf scheißen und nur gewinn machen wollen. Aber Holy Jesus ist es engstirnig zu behaupten bei so einem Alten Spiel das es nur darum geht.

Und was einige Modder teilweise aus Bauteilen von Blizzard erschaffen oder gar absolut selbst erschaffen (Modding ist nicht mehr nur einfaches Klauen und gut ist) ist halt sowas von Insane und absolut geil. Also wie gesagt Privatserver existieren nicht ohne Grund.

Funfact: Die Meisten Machinima Videos von 2008-2018 sind sogar mit Privatserver aufgenommen.
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Cocoon26 - Mitglied
@Faen:
Privatserver existieren nicht ohne grund.
Copyrights und Nutzungsbedingungen gibt es auch nicht ohne Grund und da drehen die Aussagen das es Leute immer noch wegen den alten Content oder Modding spielen nix dran.

Ich verstehe was du damit meinst aber es ist Blizzards Recht etwas dagegen zu unternehmen da es deren Produkt ist.
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Kronara - Mitglied
@Faen:

Und was einige Modder teilweise aus Bauteilen von Blizzard erschaffen oder gar absolut selbst erschaffen (Modding ist nicht mehr nur einfaches Klauen und gut ist) ist halt sowas von Insane und absolut geil

Tja und das ist rechtlich ausnahmslos illegal, moralisch absolut verwerflich und uneingeschränkt zu verurteilen! 
Die Wünsche ansah kann man haben, aber wenn der Eigentümer nicht liefer , MUSS man schlicht weg verzichten! 
Es gibt NICHTS womit mag das rechtfertigen kann! 

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Kelturion - Mitglied
@Teron: Wäre halt aber tatsächlich eine berechtigte Frage gegen welche konkreten Rechte sie da genau verstoßen haben. Das Statement schweigt sich dazu auch aus.

Am Spiel selbst kann ja schonmal nichts illegal sein, wenn sie es legal erworben haben

Dann wäre die Frage welche "Nutzungsbedingungen" sie da genau meinen. Die Battle.net Nutzungsbedingungen? Die wären in dem Kontext komplett irrelevant, weil das Battle.net in dem Fall gar nicht genutzt wird.

Die EULA von WoW? Käme dann wohl drauf an wo die Leute herkommen. Und man müsste mal schauen was im Jahr 2007 dort drin stand, denn da wurde BC ja gekauft. Abseits dessen wäre die EULA Hierzulande zumindest nach aktueller Rechtsprechung sowieso komplett ungültig und daher aus rechtlicher Perspektive komplett irrelevant.

Oder gehts um Copyright-Verstöße? Das würde höchstens auf die Serverbetreiber, nicht aber auf die Spieler zutreffen, wobei selbst ersteres wahrscheinlich im Detail auch garnicht so eindeutig wäre.

Fazit: Es wäre allerhöchstens ne rechtliche Grauzone. Eindeutig illegal ist daran aber definitiv garantiert nichts, auch wenn Blizzard das gerne anders sehen würde.
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Rosenstolz - Mitglied
@Kelturion:

Niemand hat das Spiel erworben. Bitte die EULA korrekt lesen. Wir erwerben die Zeit, die wir im Spiel verbringen dürfen.
Uns gehören nicht einmal die Charaktere oder irgendwelche Items.
Aus diesem Grund ist es einfach Diebstahl von geistigem Eigentum. Punkt. Aus. Ende. Schluss.
Es gibt nichts gut zu reden an Privatservern. Custom Content ... ist auch Diebstahl, weil man Elemente nutzt, die sich ein anderer ausgedacht hat.
Das würde man auch in jedem anderen Wirtschaftszweig als Diebstahl bezeichnen.
Das ist damit auch keine "Grauzone", auch wenn man das leicht sagen kann, wenn man sich immer wieder an Pseudoargumenten aufgeilt, warum genau Privatserver "gar nicht so schlimm sind".
 
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Kelturion - Mitglied
@Rosenstolz:

Du hast meinen Text aber schon gelesen? Also nochmal für dich: Je nachdem wo der Spieler herkommen ist die EULA komplett irrelevant. Von daher ist das völlig Schnuppe was da drinsteht. Das wäre z.B. der Fall wenn einer der Spieler aus Deutschland käme.

Konkreter gesagt (siehe Wikipedia): "In Deutschland sind EULA zu Standardsoftware nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie zwischen Verkäufer und Erwerber der Software bereits beim Kauf vereinbart wurden. Das setzt die Möglichkeit der Kenntnisnahme bei Vertragsschluss voraus. Dem Käufer erst nach dem Kauf zugänglich gemachte Lizenzbestimmungen (zum Beispiel während der Installation oder als gedruckte Beilage in der Verpackung) sind für den Käufer wirkungslos. Dies gilt auch dann, wenn der Käufer bei der Installation "Ich stimme der Lizenzvereinbarung zu" oder Ähnliches anklickt, weil die Software sonst die Installation verweigert."

Darum auch meine Aussage: Kommt drauf an wo der Spieler herkommt.
Rosenstolz - Mitglied
@Kelturion:

Und wieder zeigt sich:
"Pseudoargument xyz" begründet, warum ich Recht habe, auch wenn jeder sieht, dass es nicht so ist.

Patentrecht bleibt Patentrecht.

Akzeptier, dass Du das Spiel oder irgendetwas davon besitzt - weder hier, in Asien oder in Amerika.

Im Übrigen gibt es mehrere Beispiele dafür, dass sich Blizzard gegen Diebstahl von geistigem Eigentum wehrt,
auch wieder hier in Europa, Asien und Amerika. Muss man nur die Augen aufhalten und nicht die Scheuklappen aufsetzen.
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Kelturion - Mitglied
@Rosenstolz: Ich dachte es sei die EULA? Danach wars Diebstahl? Und jetzt ist es auf einmal Patentrecht? Du musst dich schon entscheiden was es nun sein soll, das sind alles grundlegend verschiedene rechtliche Dinge.

Wobei allerdings die These, dass Spieler (Betonung auf SPIELER, nicht Serverbetreiber) von Privatservern gegen Patentrecht verstoßen, schon sehr weit hergeholt ist. Da bräuchte man schon einen sehr kreativen Juristen um das zu verargumentieren.
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Faen - Mitglied
@Cocoon26:
Stimme ich zu aber Blizzard hat in seinen Nutzungsbedingungen auch in seinen Streaming Bedingungen stehen das solange das Projekt kein Kommerzielles Projekt ist das diese ebend nicht von Blizzard Blockiert werden. Für gewöhnlich. Also einer seits gestattet es Blizzard anderer seits gestattet es Blizzard also nicht? Ich habe auch eine Streaming und Videobearbeitungs Lizenz von Blizzard (Damals durfte man bei Blizzard persönlich sogar noch nachfragen) und diese ist auch heute noch Gültig.
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kaito - Mitglied
Diese ganzen Pseudorechtsverdreherrei hier ist immer wieder witzig bis lächerlich. Mal neben dem, das es in den meisten Fällen nicht um Recht geht sondern um Geld und oder Ansehen, wie auch Machtm da wird das Recht gern nur vorgeschobe, weil leicht. Wenn man sich manchen Rechstreit ansieht der um Patentrecht oder Urheberrecht entbrennt, dann grenzt das manchmal nicht nur an Lächerlichkeit, es schieß darüber hinaus. Beste aktuelle Beispiel liefert im Moment Lego.
Letztlich ist das alles doch nur eine Farce die wem genau etwas bringt? 

Man muss aber dabei bedenken, das es auch reichlich dämlich ist von Privatservern zu streamen, denn sobald man das tut hat das, ganz ab von irgendwelcie rechtlichen Dingen nicht mehr mit privat zutun! An dem Punkt kann man Blizzard dann ab von jeglicher Rechtsverdreherei schlicht recht geben, auch wenn sie stellenweise hier nur zucken, weil da mal wieder wer zeigt wie man es besser machen könnte. Aber oft braucht es dafür Zeit, Geld und eine große Portion Idealismus.
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