2. August 2018 - 15:05 Uhr

Chris Metzen sagt: "Atmet tief durch und genießt die Fahrt, ihr habt noch nicht alles gesehen ..."

Weiterhin haben viele Lore-Fans den zweiten Teil der Kriegsbringer-Serie und das Finale des Kriegs der Dornen noch nicht so richtig gut verkraftet. Die Diskussionen, Memes und Beleidigungen gegen Mitarbeiter von Blizzard brechen nicht ab. Doch zumindest kommt auch ein wenig Gegenwind von Spielern, die alles ein wenig anders sehen und die daran glauben, dass Blizzard tatsächlich noch tief in die Trickkiste greifen wird, um uns alle zu überraschen oder zumindest positiv zu stimmen.

Einen zusätzlichen Hoffnungsschimmer gibt nun ein Tweet von Niemandem geringeren als Chris Metzen selbst. Der damalige Senior Vice President of Story and Franchise Development von Blizzard Entertainement. Der Miterschaffer des World of Warcraft Universums. Für viele der absolute Lore-Gott. Das Abbild von "Green Jesus" Thrall. Der Mann, der Gamerherzen höherschlagen lässt. Und auch er empfiehlt uns, tief durchzuatmen und die Fahrt zu genießen. So wie er es auch tun wird. Wir haben noch nicht die komplette Form der Welle gesehen, die da auf uns zukommt. Und um es mit den Worten von Douglas Adams (Autor von "Per Anhalter durch die Galaxis") zu sagen: Don't panic!


Diesen Tweet verfasste er auf Grundlage eines anderes Tweets vom Spieler TheDreadmistMan. So schrieb er nämlich eine kleine interessante Geschichte. Er erinnert sich gut an das BlizzCon Charity Dinner, als er mit Chris Metzen selbst und anderen Fans über das Storytelling von Blizzard und Warcraft geplaudert hat. Ein Kritiker warf dabei ein, dass er nicht einverstanden mit der aktuellen Richtung ist, doch Chris sagte dazu: "Ich weiß, dass wir manchmal enttäuscht haben und, dass die Leute manchmal nicht mit dem einverstanden sind, was wir machen. Aber ich hoffe, dass ihr wisst, dass es sich nur um "Story Beats" handelt. Es sind nur Teile von etwas Großem. Und dass ihr am Ende doch den Glauben an uns habt, dass wir eine Geschichte erzählen". 

Und genau an diesen Worten hält TheDreadmistMan derzeit fest. Es gab schon einige Momente, in denen auch er nicht einverstanden war mit bestimmten "Beats" und vor allem aktuell ist wieder so ein Moment gekommen. Doch er bleibt standhaft und glaubt daran, was Chris ihm erzählt hat. Es ist alles ein Teil einer größeren Geschichte. Auch wenn alles total offensichtlich ist, es gibt noch mehr zu erfahren. Wir wissen, die alten Götter sind da. Sie sind nicht verschwunden. Er glaubt daran, dass alles was passiert ist, einem höheren Zweck dient und sich alles irgendwann aufklärt. Dass es eine Story gibt, die es Wert ist, erzählt zu werden. Dass die Fahrt sich lohnt.


Das ist doch mal eine interessante Geschichte und wenn selbst Chris dem zustimmt, dann sollten wir alle wohl mal wieder etwas zu diesem Glauben zurückkehren. Auch wenn es tatsächlich schwer fällt zum aktuellen Zeitpunkt. Wer wirklich bisher dachte, dass seit Chris Metzens ausstieg alles den Bach runter geht, der sollte sich übrigens auch darüber im Klaren sein, dass der Verlauf der Story von World of Warcraft schon seit langer Zeit geplant wird. All das, was wir derzeit erleben, wurde bereits vor Jahren aufgebaut, als Chris Metzen noch vollkommen da war. Und auch wenn er es nicht selbst geschrieben haben mag, hat er es abgesegnet. 

... Don't panic! 

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MetaBowser - Mitglied
Ich seh das auch nach Metzens Sicht: Einfach mal machen lassen. Blizz hat einiger der besten Lore Autoren, die es geben kann. Etwas mehr Vertrauen in die Köpfe...

Ist grade so, als würd ich mit dem Auto ans Meer fahren und dann sagen, der Urlaub ist scheiße, nur weil da Stau ist auf der Autobahn...
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Darkdanjo - Mitglied

Ich habe lange genug, versucht ruhig zu bleiben. Habe mir die Kommentare, hier und auch im Warcraft Forum durchgelesen. Viele Horde Mitglieder und auch Allianz Mitglieder, schießen gegen das was Blizzard da nun vor unserer Nase gesetzt hat. Ich kann es bei weitem nicht verstehen warum Leute so dagegen wettern. Aber bleiben wir mal sachlich und kühl, ist ja auch ziemlich Warm.
  1. Warum macht Blizzard das?
  2. Wieso tun sie das?
  3. Was soll es bewirken?


Diese Fragen müssen wir uns stellen um dies etwas nüchterner zu betrachten.

Zu 1. Blizzard tut dies nicht ohne Grund, Seit Warcraft 1 hat sich Blizzard dabei was gedacht und möchte den Spielern welche den Content bespielen, kleine Story erzählen, Dabei dreht es sich um einen Plot der erzählt wird oder für Anime-Gurus ein Ark. Sie behandeln die Spieler als Teil der Welt und diese müssen in dieser zurecht kommen und eine Geschichte kann immer einen Plottwist haben, den hat Blizzard hier uns geliefert, einen kräftigen aber sehr eindrucksvollen. Womit wir bei der 2. Frage wären das Wieso? Nun das Spiel heißt Warcraft und soll ein Post Apokalyptischen Mittelalter Fantasy Setting sein. (meine Meinung) Und in solch einem Setting, geht es darum, jedes mal die Welt vor einem Bösen Ullewu zu beschützen. Dies gelingt halt nicht immer. Deshalb denke ich das Blizzard dahingegen, nun Charaktere nimmt, Genannt Lore-Charaktere denn das sind wir als Spieler nicht sondern Npcs. Diese werden uns an die Hand gegeben um, die ganze Story zu entwickeln. Denn wenn man bedenkt wir wären die Lore- Charaktere wären wir natürlich OP und selbst ein Sargaeras hätte sich vor uns richtig in seinen feines Schlüpferchen geholzt, diese Lore-Charaktere geben uns nun die Story an die Hand, mache dies, mach das und so entwickelt sich die Geschichte. Nun das Was soll es bewirken. Jeder denkt sich Meine Fresse komm zum Punkt. Aber ganz ehrlich wir wollen es ja nüchtern betrachten. Dies bewirkt das die Story und die Welt dynamischer wirkt und wir immer wieder etwas haben, wo wir denken. WTF. Was geht denn mit Blizzard ab wieder zu viel Troll- Juju geraucht. Oder wir erstarren zur Salzsäule und bekommen Gänsehaut-Momente. Alles erzeugt eine Wirkung auf uns, dass Gute sowie auch das Schlechte. Deshalb sollten viele Hordler und Allis die nun sagen EYY Sylvanas wird wohl bald das zeitliche Segnen. Niemals so darüber denken, sondern, IHR solltet darüber nachdenken WAS birgt die Geschichte, was macht es so spannend, viele die Raiden gehen hören selten auf das Was Encounter sagen. Nehmen wir doch Varimatras der uns einiges sagt, was sich auf die Verlassenen bezieht. Wie z.b. zu den Horde Spielern „"So findet sie mich endlich. Schickt ihre Schoßhunde, um die Aufgabe zu beenden. Sagt mir, hat sie euch auch in ihre Dienste gezwungen, als sie den Thron aus Haut und Knochen bestieg? Nein... ich wette, dass ihr es freiwillig getan habt... Oder ihr wart überzeugt, dass ihr es getan habt." Selbst die Encounter in den Raids geben euch dinge an die Hand die wichtig sind für die Story. Das die Bücher und Novells damit zuzählen finde ich sogar richtig gut. Denn für Personen die sich mit der Lore auseinandersetzen. Ist es wichtig auch die Geschichte drumherum zu kennen. Was sind die Intensionen, warum tut der und der Charakter das. Kann ich mich in seine Lage versetzen. Und ja ich kann mich in Sylvanas hineinversetzen.

Sie will Frieden für die Welt Azeroth, sie möchte alle Rassen unter Ihren Banner vereinen. Damit würde es niemals wieder Krieg unter den Verlassenen geben denn es wäre eine Rasse. Und genau das sind ihre Intensionen. Mögen sie gut sein. Würden wir es auf die Realität beziehen würden wir es verabscheuen. Doch es ist eine Geschichte die Blizzard uns erzählt also nehmt es wie Chris Metzen und bleibt cool.

Euer Danjo
 
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Kronara - Mitglied
Einer der Besten Artikel von Dir Andi. Spricht mir absolut aus der Seele :)
Wir sollten alle abwarten, wie Chris es auch meint.
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Nighthaven - Supporter
Da wird sich gar nichts zum Guten wenden. Für das Addon müssen sie ja Hass schüren, daher diese drastischen Maßnahmen. Da sie aber wohl kaum Sylvannas "sterben" lassen wollen mit dem Addon, wird sie hinter ganz sicher rehabilitiert.

"Jaja, böser Einfluss der Alten Götter"...so kann man sich rausreden, ist aber arm. Ist dann wie eine Serie, wo am Ende alles nur ein Zeitparadoxon war...
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Ernie - Mitglied
weil die einen was böses machen und die anderen nicht ist es gleich scheiße? 
ich frage mich in welcher rosaroten welt der ein oder andere lebt. 
1. ist es ein spiel
2. versucht blizzard alles um jeden glücklich zu machen 
3. zwingt niemand euch dazu etwas zu spielen was euch nicht gefällt 
4. ist kritik immer ok, nur dieses rumgejammer „heul die anderen sind lieb und wir nicht“ hat mit kritik nichts zu tun. 
5. mir gefällt die geschichte und alles bisher sehr gut und bin gespannt was so passiert. habe schon viele interessante ideen gehört und freue mich drauf. 
wenns am ende langweilig/blöd war ist schade; ich habe aber immernoch ein gutes spiel gespielt. 
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Dennis - Mitglied
Drauf gekackt auf den Weltenbaum, das Artwork von Arthas hat mich gepackt. So lange isses her
:(

Hoffe Arthas kommt zurück und macht es wie Illidan <3 Zumindest in guter Form und dann kann sich Jaina abregen, weil ihr lover wieder da ist :D

 
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jelzone - Mitglied
Ich würde jedes verrückte Szenario welches arthas zurück bringt in Kauf nehmen:D
Stygia - Mitglied
Ahjaaaaa......Mal sehen vielleicht fackelt sie dann als nächstes den Weltenbaum im Hjal ab...

Diesen Shitstorm hat sich Blizzard einfach Mal selber eingebrockt mit ihrem großen Rumposaune von "wir werden sehen das beide Fraktionen schlechte Dinge tun" also bisher sehe ich nur das die Horde zum Racheinstrument einer labilen Banshee wird und auf den Grundwerten der Horde wie sie Thrall gründete herumtrampelt. Wenn es dann heißt "welche fraktion spielst du denn? Horde. Ah die Psyschos....*rutscht n stück weg*" hätt ich auchn Hals auf die Storywriter. Egal was, es ist immer die Horde die den "bösen Buben" spielen muss.

Dagegen hat Anduin/ die Allianz bisher nichts verwerfliches getan und versucht nur Schadensbegrenzung zu betreiben.
 
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Vengeance - Mitglied
Was tun sie denn Böses? Es ist eine absolut "normale" Kriegsführung und wer glaubt das die Story so bleibt kennt wohl nur schwarz und weiß 


es wird mit 100%iger Sicherheit nicht gerade weiterlaufen
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Drehdo - Mitglied
Als ob es nicht vorher schon klar war das sie den Baum niederbrennt.
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Stygia - Mitglied
Hrm also das letzte Mal war Völkermord inhumanes Kriegsverbrechen (für das wir deutschen heute immer noch zahlen dürfen und angeprangert werden) dann wäre noch der ganze Kram aus dem Roman (den ich noch nicht habe).

Das Ding ist ja wir wissen nicht was im addon noch alles passiert. Aber das intressiert die angepissten Horde Spieler gar nicht. Sie sehen was JETZT passiert und was JETZT mit der Fraktion die sie lieben/mögen passiert  passt ihnen nicht. Sie kritisieren mit dem Wissen was wir JETZT besitzen. Und bisher wissen wir nur schlechtes über die Horde und nur gutes über die Allianz.

Da brauchen die Entwickler gar nicht mit der dämlichen Ausrede "Kommt noch alles chillt mal" kommen. Is ja nich so als ob die Horde damit sagt "joah okay genug krieg für dieses addon ab jetzt sind wir voll nett und so und voll kuschelig" während auf der allianseite es erst losgeht mit kriegsverbrechen. Ne die Horde macht ja in BFA fleißig weiter!
 
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Zodiarcc - Mitglied
Nur gutes von der Allianz? Wie der versuchte mord von Genn an Sylvanas? Oder der Verfolgung der verlassenen? Wenn wir weiter zurückgehen dem Verhalten gegenüber der orcs? Alles klar..
Plobi - Mitglied
Ich glaube man kann es nicht jedem Recht machen, es gibt immer 2 Seiten einer Medaillie also leute Kopf hoch
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Rollrick - Mitglied
Leute, auf der Asche von Teldrassil wird wieder ein neuer Baum wachsen und die Elfen sich dort wieder wie die Karnikel vermehren :D. Niemand spricht vom Lich König, aber man sah ja dass er früher Sylvanas von einer Elfe in eine Untoten-Elfe umgewandelt hat, darum auch ihre Tränen auf dem Gesicht. Finde ich "schön" erzählt. Interessiert mich wie es dann mit dem Lich König und Sylvanas weitergeht.
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TrueCaryo - Mitglied

Die Story dazu kannste in Warcraft 3 und auch in Nordend sehn^^

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TrueCaryo - Mitglied
Finds immer komisch wie die Leute die Taten der Horde direkt als Verbrechen ansehen und dann damit argumentieren das der eigene Char gezwungen ist diese Verbrechen für Sylvanas zu begehen und das man das nie mehr rückgängig machen kann etc. XD Es ist Krieg, kein Krieg wurde je ehrenhaft begonnen und geführt, höchstens beendet. Niemand gewinnt einen Krieg, beide Seiten verlieren viel und sind gezwungen oft unmoralische und schreckliche Dinge zu tun. Keiner wird hier der Weiße Ritter sein, auch nicht Anduin Wrynn oder sonst wer. Wir wissen halt kaum etwas davon wies weitergehen wird und was jetzt zb. die Allianz tun wird um ihrem "Sieg" näher zu kommen. Man kennt Sylvanas außerdem schon länger so, man weiß das sie bereit ist Dinge zu tun vor denen andere zurückschrecken und das sie auch vor Verlusten in den eigenen Reihen nicht halt macht, Sylvanas war schon immer dieser, ich sags äußerst ungern, morally grey Charakter, vllt sogar der Archetyp von dem ganzen Begriff. So viele Konflikte und Probleme die sie innerhalb von sich selbst nie lösen konnte, so viele Dinge mit denen sie nie gelernt hat umzugehen. Wurde ja auch relativ ins kalte Wasser geworfen unser Warchief zu sein und jetzt tut sie eben was sie für richtig hält um die Horde zu stärken und am Leben zu erhalten. Ich sehe darin natürlich das was alle kritisieren, die Grausamkeit, die moralischen Konflikte etc. aber ich sehe auch was Sylvanas im Sinn hat, wofür sie es tut. Es ist wirklich kein schlechtes Storytelling, eben einfach mal abwarten und in 2 Wochen den Kram nach und nach selbst spielen und dann die Meinung einfach nochmal überdenken, vllt bleibt der ein oder andere dabei, vllt ändert sich was, vllt wechseln manche auch einfach zur Allianz weil sies nicht mehr ertragen können zur Horde zu gehören :D
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Teldrias - Mitglied
Die Allianz hat den Krieg gegen die Horde in MoP beendet indem sie friedlich aus Orgrimmar abzogen und der Horde dabei offiziell das Besitzrecht auf Azshara zusprachen. Und in Undercity kämpft die Allianz mit vollkommen konventionellen Kriegsmethoden ohne irgendwelche biologischen, chemischen oder Massenvernichtungswaffen und nimmt einen der Anführer der Horde mit allem zu erwartenden Respekt gefangen statt ihn zu töten.

Ich meine...sorry. Die Allianz führt ihre Kriege immer moralisch und mit konventionellen Methoden. Es ist die Horde die permanent auf Massenvernichtungswaffen zurückgreift.

Und erkläre mir wie Sylvanas bitteschön morally grey ist. Sie tut alles was sie tut um sich selbst vor den Konsequenzen ihrer eigenen Aktionen im Nachleben zu schützen und sie führt einen Vernichtungskrieg gegen die Menschheit schon seit Classic, mit BfA kam lediglich ein unprovozierter Vernichtungskrieg gegen die Nachtelfen hinzu. Der Scharlachrote Kreuzzug oder die Amani haben bei weitem weniger für gerechtfertigtere Motive getan und gelten als böse und schurkisch. 
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Zodiarcc - Mitglied
Sie führt sie immer ehrenhaft? So wie Genn der in Legion den Waffenstillstand hintergehen wollte um Sylvanas zu töten? Die jahrelange sklaverei der orcs? Das verfolgen der verlassenen? Das Verhalten von Jaina? Wach mal bitte auf..
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Coraptor - Mitglied
Man hätte die ganze Aufregung halt verhindern können, wenn man von Anfang an ehrlich gewesen wäre und nicht so ein Geheimniss darum gemacht hätte. Ist ja ganz logisch, dass die Spieler etwas tolles erwarten wenn man so ein Mysterium um die ganzen Geschehnisse macht. Kommt man dann mit der aller einfachsten und simplesten Auflösung an, fühlen sich die Leute halt etwas verarscht. 
Man hätte halt auch direkt auf der Blizzcon sagen können: Sylvanas führt die Horde in den Krieg gegen die Allianz und zündet den Baum an. Dann hätte es zwar gemurre gegeben, dass die Horde mal wieder die bösen sind, aber es hätte sich nicht so eine Spannung aufgebaut die sich nun entladen hat. Dann hätte man immer noch rückwirkend irgendeine Erkenntnis erlangen können. Z.B. Die alten Götter haben Sylvanas beeinflusst oder so (auch wenn ich kein Fan davon wäre).
Horde = böse und macht böse Dinge ist halt immer die einfachste Lösung einfach weil es schon immer so war in Warcraft: Allianz = (eher) gut und Horde = (eher) böse. Wozu man dafür nun ein Story Team braucht ist mir zwar ein Rätsel aber wenn man schon den Weg geht sollte man auch dazu stehen.
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fttf_tank - Mitglied
Da ist man halt selber Schuld wenn man mit einer gewissen Erwartungshaltung an ein Pre Event herangeht. Da kann man nur enttäsuscht werden. Für mich gibt es keine Argumente für das Verhalten einiger Spieler nur weil deren Erwartung nicht erfüllt wurde. Das Addon hat noch nicht einmal begonnen, und viele heulen jetzt schon wegen der Story rum, das ist einfach nur lächerlich. Das Internet wird immer schlimmer.
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Vengeance - Mitglied
Das einzige Mysterium war Wer den Baum anzündet nicht ob und das Blizzard das so aufkochen lässt um dann straight zu sein was Sylvanas Charakter angeht zeugt für mich von guten storytelling wenn alle minfucked sind wie jetzt und ich würde sagen top pre release den Krieg klar gemacht 
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Coraptor - Mitglied
Natürlich kann man immer sagen man solle nichts erwarten, dann kann man nicht entäuscht werden. Halte ich aber bei einem Unterhaltungsprodukt für fragwürdig. Immerhin gibt man Geld aus um dafür gut unterhalten zu werden. 
Viele Spieler haben sich wohl gewünscht, dass wir eine komplexere Story als Gut gegen Böse bekommen.

*Spoiler*
Wenn man sich ansieht, was als nächstes innerhalb der Story passiert, dann ändert sich daran halt auch nichts und  mit 8.1 bekommen wir Aszashara als Endboss, also wohl auch wenig bis kein Fokus auf Horde vs Allianz Konflikt. 
*/Spoiler*

Auch die Story von Böser Krieghäuptling führt die Horde (gegen ihren Willen) an hatten wir erst. Betrachtet man die Zeit von MoP bis jetzt aus der Sicht der Entwicklung der Fraktionen, dann hatten wir am Ende von MoP bösen Warchief. In WoD gar nichts (Ok der Troll ist Anführer macht aber nichts) und in Legion nun Broken Shore und die Ereignisse in Stormheim. Da stoppt Genn zwar Sylvanas, diese versuchte aber Emrir(?) zu versklaven. Kann man meiner Meinung nach aber wieder als gute Handlung der Allianz gegen die böse Horde ansehen. Jetzt zu BfA haben wir schon wieder bösen Warchief?

Ich kann auf jeden Fall verstehen, warum einige Leute entäuscht von der Story sind und sich mal Abwechslung von dem Schema der bösen Horde gegen die gute Allianz wünschen. Vorallem wenn Blizzard das ganz als "morally grey" ankündigt. Was es momentan nun einfach nicht ist. Auch wenn das Ganze zu den Charakterenzügen der Protagonisten passt, hätte man mehr daraus machen können. Vorallem wenn man ohnehin schon Storyelemente benutzt die gegen jegliche Logik immun sind. Z.B. ist Sylvanas ja Warchief weil Voljin das so von den Geister zugeflüstert wurde. Hier hätte Blizzard auch ganz einfach jeden anderen Charakter einfügen können und man kann die Story einer ehrenvollen Horde erzählen mit Saurfang als Warchief. Nur mal um ein Beispiel zu nennen.

Das es Leute gibt, die das ganze viel zu weit treiben und gegen Schreiber/Entwickler von Blizzards hetzen und dass sowas natürlich überhaupt nicht in Ordnung ist muss ich ja hoffentlich nicht erwähnen. 
Muhkuh - Mitglied
Viele Spieler haben sich wohl gewünscht, dass wir eine komplexere Story als Gut gegen Böse bekommen.

Die Story ist wohl wesentlich komplexer, wie wowheads in Zusammenarbeit mit Nobbel erstellte Zusammenfassung und Analyse der Ereignisse zeigt, die sie heute, nachdem sie die beiden Novellen aus der CE nun auch gelesen haben, die wesentlich mehr Storydetails als bisher bekannt, ans Licht bringen, zeigt.

http://www.wowhead.com/news=286021/story-of-the-burning-of-teldrassil-elegy-and-a-good-war-with-nobbel87#battle-for-azeroth-novellas
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Coraptor - Mitglied
Ich weiß nicht. Vielleicht hab ich ein anderes Verständnis von Gut und Böse.
Ich habe mir das mal durchgelesen aber für mich ist es immer noch genauso. Selbst in dem Artikel wird ja gemutmaßt, dass Sylvanas einfach böse ist. 
but perhaps we shouldn’t expect more nuance for Sylvanas. Perhaps when we talk about the story of Azeroth being morally grey it doesn’t include her.

Auch die Motivation für die Krieg wird eher als meh bezeichnet. Besser als ingame aber nicht wirklich gut. 
Der Grund ist btw, dass Sylvanas der Meinung ist, dass der Frieden mit der Allianz aufgrund der Vergangenheit nicht von dauer sein kann und sie davon ausgeht, dass die Allianz vielleicht eines Tages Azerith als Waffe benutzt. Also greifen wir die Allianz an. Ohne dass diese irgendwelche Aggressionen zeigt. 
You could argue that if time breaks all bonds then what’s stopping that from causing another war once they claimed dominance, you could argue that words might bring them greater profit, you could argue that order halls still need a better explanation for turning on each other, but man is this so much better then what was portrayed in-game.

Während dessen bei der Allianz. Was denkt Anduin als er das erste mal Azerith berührt? 
 his mind races to how many it could heal? How many could it strengthen, soothe, invigorate, inspire? Yet...how many could it kill and the thought was a gut punch.

Nur gutes natürlich und zeigt man Anzeichen von Aggressionen gegenüber der Horde? Nein, man ist sogar überrascht, dass Sylvanas bereit ist den Frieden/Waffenstillstand der durch den gemeinsamen Kampf gegen die Legion entstanden ist zu brechen.
To think that Sylvanas is ready to cast that unity aside, yet Mathias Shaw leader of the SI:7 shows up with disturbing news

Und am Ende löst man sogar den einzigen wirklichen potentiellen Konflikt innerhalb der Allianz zwischen Genn und Anduin auf. 

Für mich ist das immer noch Gut gegen Böse. Dass Sauerfang dass im laufe der Story seine Meinung über Sylvanas und ihre Aktionen hin zur Abneigung ändert, macht das ganze imo auch nicht besser. Haben wir halt wieder die Garrosh Story. Damals hießen die die sich von dem Kriegshäuptling abwendeten halt Voljin und Cairne. Heute dann halt Sauerfang. 

Jeder kann natürlich seine eigene Meinung über die Story haben und wenn jemand die Entwicklungen klasse findet, dann muss ich das akzeptieren. Ich finde aber leider immer noch, dass man eine Chance auf eine neue und spannende Geschichte vergeben hat.
 
Ernie - Mitglied
es gibt immer und überall nur gut und böse. was man jedoch als solches sieht ist ansichtssache. 
wie aber willst du irgendwelche kämpfe, konflikte usw machen ohne dass es diese gut/böse gedanken gibt?


was hat das mit fehlender ehrlichkeit zu tun? sorry, aber manchmal zweifle ich an dem „intelligenten“ wesen mensch. 
wenn sie damals die ganze story aufgedeckt hätten wäre das geschrei genauso groß. 
es gibt immer welche die grundlos und unangebracht heulen, welche die vernünftig kritik äußern, welche die es nicht interessiert und welche die zufrieden sind. 

wir stehen gerade vor 2 jahren frischer geschichte. wenn bfa vorbei ist solltet ihr mal euer fazit ziehen. 
wenns dann gut wird sagt auch keiner „es tut mir leid dass ich mich so kindisch verhalten und euch beschimpft habe“. 
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Muhkuh - Mitglied

Also greifen wir die Allianz an. Ohne dass diese irgendwelche Aggressionen zeigt. 


Nicht nur deshalb, sondern auch um die Allianz zu spalten, damit sie in kleine Einzelreiche zerfällt, mit denen es leichter wäre Frieden zu schließen als mit dem Moloch Allianz - darum eröffnet sie Genn eine Gelegenheit, Gilneas zurück zu erobern, während man Teldrassil angreift, damit der die ergreift aber dabei die Nachtelfen im Stich lässt. Sylvanas rechnet damit, dass Genn oder ein anderer Anführer, dessen Volk in der Vergangenheit Unrecht getan wurde, irgendwann Anduin weichgeklopft hätte, einzig der Zeitpunkt ist unklar - ob in einem Jahr oder in 50, irgendwann ist er soweit und davon überzeugt, die Horde müsse eliminiert werden.
Coraptor - Mitglied
Das hätte man doch perfekt als Aufhänger nehmen können. Jemand von der Allianz ist nicht mit Anduin und seinen Frieden zufrieden und nimmt das ganze in eigene Hände und greift die Horde irgendwo an. Diese Attacke sieht dann Sylvanas als Bestätigung für ihre Auffassung und führt als Reaktion darauf ihren Feldzug. Dann kann sie ja von mir aus den Baum abfackeln.
Dann hat man innerhalb der Horde den Konflikt  "was ist ok in einem Krieg zu tun und was ist es nicht?" Und die Allianz hat den Konflikt "Wie gehe ich/wir mit jemanden in den eigenen Reihen um, der sich nicht an den Frieden hält". Und vor allem wäre die Horde einmal nicht der Aggressor. 
 
 
Blades - Mitglied
Nur leider ändert das wenig. Ja, es könnte jetzt noch eine vernünftige Begründung für Sylvanas Verhalten kommen. Ändert das etwas? Leider nein!

Der Spieler wird die nächsten Monate den Laufburschen in diesem Krieg geben und ihn vorantreiben. Er unterstützt Sylvanas damit bewusst. Egal wie die Story sich dann wendet.. es bleibt ein Spielerchar (Char, nicht Spieler!) der diese Verbrechen so wie sie sich jetzt darstellen gut findet, so gut das er sie weiter unterstützt.
Das lässt sich imho nicht mehr reparieren.
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CoDiiLus2 - Mitglied
Und wo ist das jetzt anders als damals mit Garosh im Pre-Patch von MoP wo man Theramore im Szenario quasi weggebomt hat? Und der Angriff in Pandaria, wohl wissend das dort auch noch ein "neues" Volk lebt? :D
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Blades - Mitglied
Das war damals nicht wirklich besser mit Theramoore.. Aber schon wieder? Und schon wieder hat dieselbe Fraktion das moralische Dilemma während die Allies wieder mal die Guten sein dürfen?
Muhkuh - Mitglied

Und schon wieder hat dieselbe Fraktion das moralische Dilemma während die Allies wieder mal die Guten sein dürfen?


Ist doch gut, wenn die Horde immer wieder derartige Emotionen in ihrer Story erleben darf. Gutes Storytelling wendet sich immer am Emotionen.
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Coraptor - Mitglied
Ist doch gut, wenn die Horde immer wieder derartige Emotionen in ihrer Story erleben darf. Gutes Storytelling wendet sich immer am Emotionen.

Das wäre korrekt, wenn man Entscheidungen treffen könnte. In einem Single Player RPG oder generell Spielen mit Entscheidungsfreiheit sind moralische Dilemmas bzw. schwere Entscheidungen absolut klasse.
In WoW gibt es aber sowas nicht. Ich kann nur die Story so erleben wie sie ist oder das Spiel nicht spielen. (bzw. zur anderen Seite wechseln). Ich kann nichts von alle dem verhindern oder nicht einmal mich abwenden und es geschehen lassen. Ich muss mitwirken.
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Muhkuh - Mitglied
Seit WotLk wissen wir, dass sich die großen Alten schwer tun, mit der Beeinflussung von Untoten. Dort werden alle von Saronit gaga und die Geißel, Arthas und auch die Schwarze Klinge schmieden sich daraus ihre Klamotten und Waffen und es passiert ihnen gar nix.
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Kensde - Mitglied
ja genau Sylvanas Extensions sind aus Saronit :D Eventuell haben sie doch einen Weg gefunden? Das wissen wir erst, wenn es soweit ist ;)
 
Razurajin - Mitglied
Ach Chris... es ist schön mal wieder von ihn zu hören. Jetzt können wir echt nur warten und nicht vorschnell handeln. Mein Handtuch liegt bereit. ^^
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Drachenseele - Mitglied
Jetzt hab ich sogar noch mehr Bock auf die zukünftliche Story als eh schon :-)
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Holybeef - Mitglied
Seh ich auch so! Ich hab schon genug Vertrauen in die Lore-Crew von Blizzard um, auch wenns grade nicht so rosig aussieht, nicht den Glauben zu verlieren.
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