Weiterhin haben viele Lore-Fans den zweiten Teil der Kriegsbringer-Serie und das Finale des Kriegs der Dornen noch nicht so richtig gut verkraftet. Die Diskussionen, Memes und Beleidigungen gegen Mitarbeiter von Blizzard brechen nicht ab. Doch zumindest kommt auch ein wenig Gegenwind von Spielern, die alles ein wenig anders sehen und die daran glauben, dass Blizzard tatsächlich noch tief in die Trickkiste greifen wird, um uns alle zu überraschen oder zumindest positiv zu stimmen.
Einen zusätzlichen Hoffnungsschimmer gibt nun ein Tweet von Niemandem geringeren als Chris Metzen selbst. Der damalige Senior Vice President of Story and Franchise Development von Blizzard Entertainement. Der Miterschaffer des World of Warcraft Universums. Für viele der absolute Lore-Gott. Das Abbild von "Green Jesus" Thrall. Der Mann, der Gamerherzen höherschlagen lässt. Und auch er empfiehlt uns, tief durchzuatmen und die Fahrt zu genießen. So wie er es auch tun wird. Wir haben noch nicht die komplette Form der Welle gesehen, die da auf uns zukommt. Und um es mit den Worten von Douglas Adams (Autor von "Per Anhalter durch die Galaxis") zu sagen: Don't panic!
Diesen Tweet verfasste er auf Grundlage eines anderes Tweets vom Spieler TheDreadmistMan. So schrieb er nämlich eine kleine interessante Geschichte. Er erinnert sich gut an das BlizzCon Charity Dinner, als er mit Chris Metzen selbst und anderen Fans über das Storytelling von Blizzard und Warcraft geplaudert hat. Ein Kritiker warf dabei ein, dass er nicht einverstanden mit der aktuellen Richtung ist, doch Chris sagte dazu: "Ich weiß, dass wir manchmal enttäuscht haben und, dass die Leute manchmal nicht mit dem einverstanden sind, was wir machen. Aber ich hoffe, dass ihr wisst, dass es sich nur um "Story Beats" handelt. Es sind nur Teile von etwas Großem. Und dass ihr am Ende doch den Glauben an uns habt, dass wir eine Geschichte erzählen".
Und genau an diesen Worten hält TheDreadmistMan derzeit fest. Es gab schon einige Momente, in denen auch er nicht einverstanden war mit bestimmten "Beats" und vor allem aktuell ist wieder so ein Moment gekommen. Doch er bleibt standhaft und glaubt daran, was Chris ihm erzählt hat. Es ist alles ein Teil einer größeren Geschichte. Auch wenn alles total offensichtlich ist, es gibt noch mehr zu erfahren. Wir wissen, die alten Götter sind da. Sie sind nicht verschwunden. Er glaubt daran, dass alles was passiert ist, einem höheren Zweck dient und sich alles irgendwann aufklärt. Dass es eine Story gibt, die es Wert ist, erzählt zu werden. Dass die Fahrt sich lohnt.
Das ist doch mal eine interessante Geschichte und wenn selbst Chris dem zustimmt, dann sollten wir alle wohl mal wieder etwas zu diesem Glauben zurückkehren. Auch wenn es tatsächlich schwer fällt zum aktuellen Zeitpunkt. Wer wirklich bisher dachte, dass seit Chris Metzens ausstieg alles den Bach runter geht, der sollte sich übrigens auch darüber im Klaren sein, dass der Verlauf der Story von World of Warcraft schon seit langer Zeit geplant wird. All das, was wir derzeit erleben, wurde bereits vor Jahren aufgebaut, als Chris Metzen noch vollkommen da war. Und auch wenn er es nicht selbst geschrieben haben mag, hat er es abgesegnet.
... Don't panic!
Einen zusätzlichen Hoffnungsschimmer gibt nun ein Tweet von Niemandem geringeren als Chris Metzen selbst. Der damalige Senior Vice President of Story and Franchise Development von Blizzard Entertainement. Der Miterschaffer des World of Warcraft Universums. Für viele der absolute Lore-Gott. Das Abbild von "Green Jesus" Thrall. Der Mann, der Gamerherzen höherschlagen lässt. Und auch er empfiehlt uns, tief durchzuatmen und die Fahrt zu genießen. So wie er es auch tun wird. Wir haben noch nicht die komplette Form der Welle gesehen, die da auf uns zukommt. Und um es mit den Worten von Douglas Adams (Autor von "Per Anhalter durch die Galaxis") zu sagen: Don't panic!
Diesen Tweet verfasste er auf Grundlage eines anderes Tweets vom Spieler TheDreadmistMan. So schrieb er nämlich eine kleine interessante Geschichte. Er erinnert sich gut an das BlizzCon Charity Dinner, als er mit Chris Metzen selbst und anderen Fans über das Storytelling von Blizzard und Warcraft geplaudert hat. Ein Kritiker warf dabei ein, dass er nicht einverstanden mit der aktuellen Richtung ist, doch Chris sagte dazu: "Ich weiß, dass wir manchmal enttäuscht haben und, dass die Leute manchmal nicht mit dem einverstanden sind, was wir machen. Aber ich hoffe, dass ihr wisst, dass es sich nur um "Story Beats" handelt. Es sind nur Teile von etwas Großem. Und dass ihr am Ende doch den Glauben an uns habt, dass wir eine Geschichte erzählen".
Und genau an diesen Worten hält TheDreadmistMan derzeit fest. Es gab schon einige Momente, in denen auch er nicht einverstanden war mit bestimmten "Beats" und vor allem aktuell ist wieder so ein Moment gekommen. Doch er bleibt standhaft und glaubt daran, was Chris ihm erzählt hat. Es ist alles ein Teil einer größeren Geschichte. Auch wenn alles total offensichtlich ist, es gibt noch mehr zu erfahren. Wir wissen, die alten Götter sind da. Sie sind nicht verschwunden. Er glaubt daran, dass alles was passiert ist, einem höheren Zweck dient und sich alles irgendwann aufklärt. Dass es eine Story gibt, die es Wert ist, erzählt zu werden. Dass die Fahrt sich lohnt.
Das ist doch mal eine interessante Geschichte und wenn selbst Chris dem zustimmt, dann sollten wir alle wohl mal wieder etwas zu diesem Glauben zurückkehren. Auch wenn es tatsächlich schwer fällt zum aktuellen Zeitpunkt. Wer wirklich bisher dachte, dass seit Chris Metzens ausstieg alles den Bach runter geht, der sollte sich übrigens auch darüber im Klaren sein, dass der Verlauf der Story von World of Warcraft schon seit langer Zeit geplant wird. All das, was wir derzeit erleben, wurde bereits vor Jahren aufgebaut, als Chris Metzen noch vollkommen da war. Und auch wenn er es nicht selbst geschrieben haben mag, hat er es abgesegnet.
... Don't panic!
Ist grade so, als würd ich mit dem Auto ans Meer fahren und dann sagen, der Urlaub ist scheiße, nur weil da Stau ist auf der Autobahn...
Ich habe lange genug, versucht ruhig zu bleiben. Habe mir die Kommentare, hier und auch im Warcraft Forum durchgelesen. Viele Horde Mitglieder und auch Allianz Mitglieder, schießen gegen das was Blizzard da nun vor unserer Nase gesetzt hat. Ich kann es bei weitem nicht verstehen warum Leute so dagegen wettern. Aber bleiben wir mal sachlich und kühl, ist ja auch ziemlich Warm.
Diese Fragen müssen wir uns stellen um dies etwas nüchterner zu betrachten.
Zu 1. Blizzard tut dies nicht ohne Grund, Seit Warcraft 1 hat sich Blizzard dabei was gedacht und möchte den Spielern welche den Content bespielen, kleine Story erzählen, Dabei dreht es sich um einen Plot der erzählt wird oder für Anime-Gurus ein Ark. Sie behandeln die Spieler als Teil der Welt und diese müssen in dieser zurecht kommen und eine Geschichte kann immer einen Plottwist haben, den hat Blizzard hier uns geliefert, einen kräftigen aber sehr eindrucksvollen. Womit wir bei der 2. Frage wären das Wieso? Nun das Spiel heißt Warcraft und soll ein Post Apokalyptischen Mittelalter Fantasy Setting sein. (meine Meinung) Und in solch einem Setting, geht es darum, jedes mal die Welt vor einem Bösen Ullewu zu beschützen. Dies gelingt halt nicht immer. Deshalb denke ich das Blizzard dahingegen, nun Charaktere nimmt, Genannt Lore-Charaktere denn das sind wir als Spieler nicht sondern Npcs. Diese werden uns an die Hand gegeben um, die ganze Story zu entwickeln. Denn wenn man bedenkt wir wären die Lore- Charaktere wären wir natürlich OP und selbst ein Sargaeras hätte sich vor uns richtig in seinen feines Schlüpferchen geholzt, diese Lore-Charaktere geben uns nun die Story an die Hand, mache dies, mach das und so entwickelt sich die Geschichte. Nun das Was soll es bewirken. Jeder denkt sich Meine Fresse komm zum Punkt. Aber ganz ehrlich wir wollen es ja nüchtern betrachten. Dies bewirkt das die Story und die Welt dynamischer wirkt und wir immer wieder etwas haben, wo wir denken. WTF. Was geht denn mit Blizzard ab wieder zu viel Troll- Juju geraucht. Oder wir erstarren zur Salzsäule und bekommen Gänsehaut-Momente. Alles erzeugt eine Wirkung auf uns, dass Gute sowie auch das Schlechte. Deshalb sollten viele Hordler und Allis die nun sagen EYY Sylvanas wird wohl bald das zeitliche Segnen. Niemals so darüber denken, sondern, IHR solltet darüber nachdenken WAS birgt die Geschichte, was macht es so spannend, viele die Raiden gehen hören selten auf das Was Encounter sagen. Nehmen wir doch Varimatras der uns einiges sagt, was sich auf die Verlassenen bezieht. Wie z.b. zu den Horde Spielern „"So findet sie mich endlich. Schickt ihre Schoßhunde, um die Aufgabe zu beenden. Sagt mir, hat sie euch auch in ihre Dienste gezwungen, als sie den Thron aus Haut und Knochen bestieg? Nein... ich wette, dass ihr es freiwillig getan habt... Oder ihr wart überzeugt, dass ihr es getan habt." Selbst die Encounter in den Raids geben euch dinge an die Hand die wichtig sind für die Story. Das die Bücher und Novells damit zuzählen finde ich sogar richtig gut. Denn für Personen die sich mit der Lore auseinandersetzen. Ist es wichtig auch die Geschichte drumherum zu kennen. Was sind die Intensionen, warum tut der und der Charakter das. Kann ich mich in seine Lage versetzen. Und ja ich kann mich in Sylvanas hineinversetzen.
Sie will Frieden für die Welt Azeroth, sie möchte alle Rassen unter Ihren Banner vereinen. Damit würde es niemals wieder Krieg unter den Verlassenen geben denn es wäre eine Rasse. Und genau das sind ihre Intensionen. Mögen sie gut sein. Würden wir es auf die Realität beziehen würden wir es verabscheuen. Doch es ist eine Geschichte die Blizzard uns erzählt also nehmt es wie Chris Metzen und bleibt cool.
Euer Danjo
Wir sollten alle abwarten, wie Chris es auch meint.
"Jaja, böser Einfluss der Alten Götter"...so kann man sich rausreden, ist aber arm. Ist dann wie eine Serie, wo am Ende alles nur ein Zeitparadoxon war...
ich frage mich in welcher rosaroten welt der ein oder andere lebt.
1. ist es ein spiel
2. versucht blizzard alles um jeden glücklich zu machen
3. zwingt niemand euch dazu etwas zu spielen was euch nicht gefällt
4. ist kritik immer ok, nur dieses rumgejammer „heul die anderen sind lieb und wir nicht“ hat mit kritik nichts zu tun.
5. mir gefällt die geschichte und alles bisher sehr gut und bin gespannt was so passiert. habe schon viele interessante ideen gehört und freue mich drauf.
wenns am ende langweilig/blöd war ist schade; ich habe aber immernoch ein gutes spiel gespielt.
:(
Hoffe Arthas kommt zurück und macht es wie Illidan <3 Zumindest in guter Form und dann kann sich Jaina abregen, weil ihr lover wieder da ist :D
Diesen Shitstorm hat sich Blizzard einfach Mal selber eingebrockt mit ihrem großen Rumposaune von "wir werden sehen das beide Fraktionen schlechte Dinge tun" also bisher sehe ich nur das die Horde zum Racheinstrument einer labilen Banshee wird und auf den Grundwerten der Horde wie sie Thrall gründete herumtrampelt. Wenn es dann heißt "welche fraktion spielst du denn? Horde. Ah die Psyschos....*rutscht n stück weg*" hätt ich auchn Hals auf die Storywriter. Egal was, es ist immer die Horde die den "bösen Buben" spielen muss.
Dagegen hat Anduin/ die Allianz bisher nichts verwerfliches getan und versucht nur Schadensbegrenzung zu betreiben.
es wird mit 100%iger Sicherheit nicht gerade weiterlaufen
Das Ding ist ja wir wissen nicht was im addon noch alles passiert. Aber das intressiert die angepissten Horde Spieler gar nicht. Sie sehen was JETZT passiert und was JETZT mit der Fraktion die sie lieben/mögen passiert passt ihnen nicht. Sie kritisieren mit dem Wissen was wir JETZT besitzen. Und bisher wissen wir nur schlechtes über die Horde und nur gutes über die Allianz.
Da brauchen die Entwickler gar nicht mit der dämlichen Ausrede "Kommt noch alles chillt mal" kommen. Is ja nich so als ob die Horde damit sagt "joah okay genug krieg für dieses addon ab jetzt sind wir voll nett und so und voll kuschelig" während auf der allianseite es erst losgeht mit kriegsverbrechen. Ne die Horde macht ja in BFA fleißig weiter!
Die Story dazu kannste in Warcraft 3 und auch in Nordend sehn^^
Ich meine...sorry. Die Allianz führt ihre Kriege immer moralisch und mit konventionellen Methoden. Es ist die Horde die permanent auf Massenvernichtungswaffen zurückgreift.
Und erkläre mir wie Sylvanas bitteschön morally grey ist. Sie tut alles was sie tut um sich selbst vor den Konsequenzen ihrer eigenen Aktionen im Nachleben zu schützen und sie führt einen Vernichtungskrieg gegen die Menschheit schon seit Classic, mit BfA kam lediglich ein unprovozierter Vernichtungskrieg gegen die Nachtelfen hinzu. Der Scharlachrote Kreuzzug oder die Amani haben bei weitem weniger für gerechtfertigtere Motive getan und gelten als böse und schurkisch.
Man hätte halt auch direkt auf der Blizzcon sagen können: Sylvanas führt die Horde in den Krieg gegen die Allianz und zündet den Baum an. Dann hätte es zwar gemurre gegeben, dass die Horde mal wieder die bösen sind, aber es hätte sich nicht so eine Spannung aufgebaut die sich nun entladen hat. Dann hätte man immer noch rückwirkend irgendeine Erkenntnis erlangen können. Z.B. Die alten Götter haben Sylvanas beeinflusst oder so (auch wenn ich kein Fan davon wäre).
Horde = böse und macht böse Dinge ist halt immer die einfachste Lösung einfach weil es schon immer so war in Warcraft: Allianz = (eher) gut und Horde = (eher) böse. Wozu man dafür nun ein Story Team braucht ist mir zwar ein Rätsel aber wenn man schon den Weg geht sollte man auch dazu stehen.
Viele Spieler haben sich wohl gewünscht, dass wir eine komplexere Story als Gut gegen Böse bekommen.
*Spoiler*
Wenn man sich ansieht, was als nächstes innerhalb der Story passiert, dann ändert sich daran halt auch nichts und mit 8.1 bekommen wir Aszashara als Endboss, also wohl auch wenig bis kein Fokus auf Horde vs Allianz Konflikt.
*/Spoiler*
Auch die Story von Böser Krieghäuptling führt die Horde (gegen ihren Willen) an hatten wir erst. Betrachtet man die Zeit von MoP bis jetzt aus der Sicht der Entwicklung der Fraktionen, dann hatten wir am Ende von MoP bösen Warchief. In WoD gar nichts (Ok der Troll ist Anführer macht aber nichts) und in Legion nun Broken Shore und die Ereignisse in Stormheim. Da stoppt Genn zwar Sylvanas, diese versuchte aber Emrir(?) zu versklaven. Kann man meiner Meinung nach aber wieder als gute Handlung der Allianz gegen die böse Horde ansehen. Jetzt zu BfA haben wir schon wieder bösen Warchief?
Ich kann auf jeden Fall verstehen, warum einige Leute entäuscht von der Story sind und sich mal Abwechslung von dem Schema der bösen Horde gegen die gute Allianz wünschen. Vorallem wenn Blizzard das ganz als "morally grey" ankündigt. Was es momentan nun einfach nicht ist. Auch wenn das Ganze zu den Charakterenzügen der Protagonisten passt, hätte man mehr daraus machen können. Vorallem wenn man ohnehin schon Storyelemente benutzt die gegen jegliche Logik immun sind. Z.B. ist Sylvanas ja Warchief weil Voljin das so von den Geister zugeflüstert wurde. Hier hätte Blizzard auch ganz einfach jeden anderen Charakter einfügen können und man kann die Story einer ehrenvollen Horde erzählen mit Saurfang als Warchief. Nur mal um ein Beispiel zu nennen.
Das es Leute gibt, die das ganze viel zu weit treiben und gegen Schreiber/Entwickler von Blizzards hetzen und dass sowas natürlich überhaupt nicht in Ordnung ist muss ich ja hoffentlich nicht erwähnen.
Die Story ist wohl wesentlich komplexer, wie wowheads in Zusammenarbeit mit Nobbel erstellte Zusammenfassung und Analyse der Ereignisse zeigt, die sie heute, nachdem sie die beiden Novellen aus der CE nun auch gelesen haben, die wesentlich mehr Storydetails als bisher bekannt, ans Licht bringen, zeigt.
http://www.wowhead.com/news=286021/story-of-the-burning-of-teldrassil-elegy-and-a-good-war-with-nobbel87#battle-for-azeroth-novellas
Ich habe mir das mal durchgelesen aber für mich ist es immer noch genauso. Selbst in dem Artikel wird ja gemutmaßt, dass Sylvanas einfach böse ist.
Auch die Motivation für die Krieg wird eher als meh bezeichnet. Besser als ingame aber nicht wirklich gut.
Der Grund ist btw, dass Sylvanas der Meinung ist, dass der Frieden mit der Allianz aufgrund der Vergangenheit nicht von dauer sein kann und sie davon ausgeht, dass die Allianz vielleicht eines Tages Azerith als Waffe benutzt. Also greifen wir die Allianz an. Ohne dass diese irgendwelche Aggressionen zeigt.
Während dessen bei der Allianz. Was denkt Anduin als er das erste mal Azerith berührt?
Nur gutes natürlich und zeigt man Anzeichen von Aggressionen gegenüber der Horde? Nein, man ist sogar überrascht, dass Sylvanas bereit ist den Frieden/Waffenstillstand der durch den gemeinsamen Kampf gegen die Legion entstanden ist zu brechen.
Und am Ende löst man sogar den einzigen wirklichen potentiellen Konflikt innerhalb der Allianz zwischen Genn und Anduin auf.
Für mich ist das immer noch Gut gegen Böse. Dass Sauerfang dass im laufe der Story seine Meinung über Sylvanas und ihre Aktionen hin zur Abneigung ändert, macht das ganze imo auch nicht besser. Haben wir halt wieder die Garrosh Story. Damals hießen die die sich von dem Kriegshäuptling abwendeten halt Voljin und Cairne. Heute dann halt Sauerfang.
Jeder kann natürlich seine eigene Meinung über die Story haben und wenn jemand die Entwicklungen klasse findet, dann muss ich das akzeptieren. Ich finde aber leider immer noch, dass man eine Chance auf eine neue und spannende Geschichte vergeben hat.
wie aber willst du irgendwelche kämpfe, konflikte usw machen ohne dass es diese gut/böse gedanken gibt?
was hat das mit fehlender ehrlichkeit zu tun? sorry, aber manchmal zweifle ich an dem „intelligenten“ wesen mensch.
wenn sie damals die ganze story aufgedeckt hätten wäre das geschrei genauso groß.
es gibt immer welche die grundlos und unangebracht heulen, welche die vernünftig kritik äußern, welche die es nicht interessiert und welche die zufrieden sind.
wir stehen gerade vor 2 jahren frischer geschichte. wenn bfa vorbei ist solltet ihr mal euer fazit ziehen.
wenns dann gut wird sagt auch keiner „es tut mir leid dass ich mich so kindisch verhalten und euch beschimpft habe“.
Nicht nur deshalb, sondern auch um die Allianz zu spalten, damit sie in kleine Einzelreiche zerfällt, mit denen es leichter wäre Frieden zu schließen als mit dem Moloch Allianz - darum eröffnet sie Genn eine Gelegenheit, Gilneas zurück zu erobern, während man Teldrassil angreift, damit der die ergreift aber dabei die Nachtelfen im Stich lässt. Sylvanas rechnet damit, dass Genn oder ein anderer Anführer, dessen Volk in der Vergangenheit Unrecht getan wurde, irgendwann Anduin weichgeklopft hätte, einzig der Zeitpunkt ist unklar - ob in einem Jahr oder in 50, irgendwann ist er soweit und davon überzeugt, die Horde müsse eliminiert werden.
Dann hat man innerhalb der Horde den Konflikt "was ist ok in einem Krieg zu tun und was ist es nicht?" Und die Allianz hat den Konflikt "Wie gehe ich/wir mit jemanden in den eigenen Reihen um, der sich nicht an den Frieden hält". Und vor allem wäre die Horde einmal nicht der Aggressor.
Der Spieler wird die nächsten Monate den Laufburschen in diesem Krieg geben und ihn vorantreiben. Er unterstützt Sylvanas damit bewusst. Egal wie die Story sich dann wendet.. es bleibt ein Spielerchar (Char, nicht Spieler!) der diese Verbrechen so wie sie sich jetzt darstellen gut findet, so gut das er sie weiter unterstützt.
Das lässt sich imho nicht mehr reparieren.
Ist doch gut, wenn die Horde immer wieder derartige Emotionen in ihrer Story erleben darf. Gutes Storytelling wendet sich immer am Emotionen.
Das wäre korrekt, wenn man Entscheidungen treffen könnte. In einem Single Player RPG oder generell Spielen mit Entscheidungsfreiheit sind moralische Dilemmas bzw. schwere Entscheidungen absolut klasse.
In WoW gibt es aber sowas nicht. Ich kann nur die Story so erleben wie sie ist oder das Spiel nicht spielen. (bzw. zur anderen Seite wechseln). Ich kann nichts von alle dem verhindern oder nicht einmal mich abwenden und es geschehen lassen. Ich muss mitwirken.