5. Oktober 2017 - 07:22 Uhr

Christie Golden arbeitet nun vollzeit bei Blizzard

Update - Es gab ein weiteres Update von Christie, nachdem man seit ihrer Einstellung bei Blizzard nicht mehr viel gehört hat. So schreibt sie, dass sie nun einen Vollzeit-Job bei der Firma hat. Zuvor handelte es sich offenbar nur um eine Teilzeit-Arbeitsstelle. Ebenfalls ließ sie verlauten, dass sie nicht nur in der Abteilung von World of Warcraft arbeitet. Ein Ergebnis ihrer Arbeit konnten wir bisher noch nicht sehen. Zumindest nicht offensichtlich. Man darf gespannt sein, ob nicht bald schon (passend zum nächsten Addon) ein neuer Roman von ihr erscheint.
 
Originalmeldung - Es ist nun nicht die News der Woche, aber für Lore-Fans könnte es ganz interessant sein. So gab die Bestseller-Autorin Christie Golden auf ihrem Twitter-Account bekannt, dass sie ab sofort bei Blizzard arbeitet. Welche Stelle ihr angeboten wurde, dass darf sie aktuell nicht sagen. Man kann aber davon ausgehen, dass es irgendwas in der Narrative-Abteilung sein dürfte. Eventuell schreibt sie nun Geschichten für das Spiel. Oder sie ist für Konzepte zur Storyentwicklung zuständig. Es könnte jedoch auch sein, dass sie einen generellen Posten bei Blizzard angenommen hat. Nicht nur für World of Warcraft. Eventuell für die Arbeit an einer Kurzgeschichte.

Für diejenigen unter euch, die nun gerade nicht wissen, wer diese Christie Golden sein soll: Sie hat an acht World of Warcraft Büchern geschrieben. Aber nicht nur das. Auch Roman über Star Wars StarCraft, Stark Trek und Assassin's Creed gehören zu ihrem Portfolio. Erfahrung ist also mehr als genug da! Folgend haben wir euch noch einmal die World of Warcraft Werke von ihr aufgelistet.
 

World of Warcraft Roman von Christie Golden

 

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Balefullbaal - Mitglied
2(3) Möglich bestimmt tolle Ideen - Ingame Storytelling wie in Diablo oder ein richtiges RPG aus dem Azeroth Universe (evtl mitwirkende bei WC4 ??? )
 
Teldrias - Mitglied
Oh mein Gott, nein. Die Frau ist sicherlich keine der besten Autoren die bisher für Blizzard geschrieben haben, doch mit Ausnahme von Knaak mit Sicherheit die schlechteste. Sie kann nicht schreiben. Arthas, Aufstieg des Lichkönigs war eine Katastrophe. Die Frau hat eigenständig einen der ikonischsten Videospielschurken aller Zeiten in einen Jungen verwandelt der böse wurde weil sein Pony starb. Glücklicherweise ist Varian tot und uns wird erstarbt bleiben das sie ihre nervige weißhaarige (Ohhhh, wie exotisch!) Self-Insert-Hexe mit Varian shipped. Wobei, Anduin ist nun ein Kerl...fuck, wir sind doch nicht sicher vor Christie Golden-Senf-Insert. 
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Eyora - Mitglied
Also da muss ich zustimmen. Das Buch "Kriegsverbrechen" hat sich gezogen wie Kaugummi.
Gezeiten des Krieges war ganz ok, aber auch nicht so gut erzählt.
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Muhkuh - Mitglied
Die Frau hat eigenständig einen der ikonischsten Videospielschurken aller Zeiten in einen Jungen verwandelt der böse wurde weil sein Pony starb. 

Du weißt aber schon, dass diese Eckpunkte - zB. der von Arthas Ungestühmheit verschuldete Tod seines geliebten Invincible -  der Story nicht von Golden, sondern Blizzard selbst stammen?^^
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Reykur - Gast

sondern Blizzard selbst stammen?


Ich denke hier war eher gemeint, wie sie das in Szene gesetzt hat.
Shirkhan - Mitglied
Wow danke, endlich mal einer ders auch erkannt hat...das Arthas Buch war zum kotzen.

Ich bin ein gigantischer Warcraft Lore Fan und wie sie die epischste aller Warcraft-Storys genommen und verunstaltet hat war echt katastrophal...sie hat nen Schreibstil wie ein Viertklässler.

Anspruchslos und stupide. Ihr Buch ähnelte mehr einem mangelhaften Essay als einer epischen Saga.

Blizzard hätte lieber bei Richard Knaak bleiben sollen, War of the Ancients ist und bleibt das beste Warcraft Buch bisher!

 
Muhkuh - Mitglied
Blizzard hätte lieber bei Richard Knaak bleiben sollen, War of the Ancients ist und bleibt das beste Warcraft Buch bisher!

1.) Nein, das war "Vol'jin, Schatten der Horde", knapp gefolgt von "Illidan". ;). Geschmäcker, so verschieden :)
2.) Wirklich? Knaak? Der Autor, der "Tag des Drachen", "Nacht des Drachen" und "Untergang der Aspekte", man muss fast schon sagen: " verbrochen" hat? Die beiden Letzteren habe ich als einzige aller Warcraft- Bücher bis heute nicht zu Ende lesen können. Soll heißen, auch Knaak sind bei weitem nicht alle seine Warcraft-Romane gelungen, auch wenn Sturmgrimm und Wolfsherz dann wieder besser waren, während bei Golden zB. "Warcraft: Die Vorgeschichte zum Film" großartig geschrieben war - und bei dem, hat Blizzard keinen so starren Rahmen wie bei den meisten anderen Stories, gerade bei "Arthas" ist dieses ziemlich streng, nur bei "Lord of the Clans" und "Aufstieg der Horde" dürfte das noch strenger gewesen sein.
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Ssar - Mitglied
Man kann von Knaak halten was man will. Aber Krieg der Ahnen sind für mich bisher die besten Bücher aus dem Warcraft Universum. Es mag auch an der Thematik an sich liegen und nicht am Author.
"Vol'jin" hat mir zwar den Troll nähergebracht und seitdem bin ich ein "Fan" von ihm, aber das Buch selbst war mir etwas zu zähflüssig. Zuviel asiatische Philosophie.

Schade das sie keine Bücher über die Handlung der Addons rausbringen, sondern immer nur über die Zeit dazwischen. Ja man spielt die Handlung ja selbst, aber sie zu lesen und so in die Handlung einzutauchen ist einfach intensiver.
So werden in den Büchern dann öfters recht unspektakuläre Themen behandelt, bei denen der Author durchaus recht eingeschränkt ist in seinen Möglichkeiten, da noch was Interessantes draus zu machen.
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rathura - Mitglied
Ich bin da komplett anderer Meinung. Arthas ist nicht das pure Böse. Er ist halt einfach auf den falschen Weg geraten.
Der Tod von seinem geliebten Pferd ( wo er bei der  Geburt dabei war) ist natürlich ein ausschlaggebener Punkt und der wurde zurecht in Szene gesetzt. Das Böse in Arthas ist halt der Lichkönig, der seine Seele verdorben hat. Aber seine Menschliche Seite, die die Allianz liebt und sogar auch noch Jaina nach all den Jahren, ist immernoch da. 
Ich finde das Buch sehr gut geschrieben, weil es nicht einen Gegner von Horde und Allianz in eine Ecke klatscht mit dem restlichen Bösen. Hinter Arthas steckt halt eine tiefere Geschichte.

Für mich definitiv das beste und interessanteste Buch der Reihe (mit Krieg der Ahnen). Gerade wegen dem zwiespalt in Arthas und dass er nicht direkt als das ultimative Böse abgestempelt wird.

Zu Knaak: Krieg der Ahnen war zwar genial, der Rest von ihm aber schrott. Tag der Drachen und Nacht des Drachen hat sich so gezogen und war richtig mies geschrieben.
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Teldrias - Mitglied
Ach komm ich bitte dich. Der Typ hat mehrere Völkermorde begangen, nur weil sein Pferd krepiert ist. Ich meine, andere Schurken die sich ihren Mist rechtfertigen wollen wurden zumindest von ihren Vätern misshandelt oder so ein Mist. Der Mann hat 90% der Elfenbevölkerung abgeschlachtet und die Bevölkerung von Lordaeron massakriert zu dem Punkt an dem es nur noch ein Untotenstaat ist. Selbst Garrosh hat nur einen Bruchteil dieser Verbrechen begangen und tat dies noch aus der Ambition seinen eigenen Staat zur Weltmacht zu befördern heraus, etwas was nachvollziehbar ist, was nüchternen Eigeninteressen folgt und der wird für das Böse schlechthin gehalten. Damn, selbst Darth Vader glaubte seine Ehefrau retten zu können und wurde davon überzeugt es gäbe eine politische Intrige der Jedi. Arthas dagegen ist nur ein weinerlicher kleiner Punk dessen eigene Idiotie sein Pony gekillt hat. Ehrlich, selbst ein totaler Vollidiot wie Joffrey Baratheon in Game of Thrones besäße zumindest das Mindestmaß an gesundem Menschenverstand zu kapieren das eisiges Wetter kein Moment ist mit nem Pony in vollem Galopp durch die Gegend zu reiten. Und dann verliert der Junge noch die Beherrschung und kriegt keinen vernünftigen Heilzauber hin. Bitte? Arthas, du willst ein verdammter Paladin sein! Ein Teil deiner Aufgabe ist es solche Heilzauber in Gefechten an deinen Kameraden durchzuführen, in einer Situation wenn alles um dich herum versucht dich umzubringen. 

Arthas ist ein absoluter Jammerlappen. Leute. Lest George R. R. Martin. Das sind vielschichtige Geschichten mit komplexen handelnden Figuren. Warcraft-Bücher sind...ich würde sogar sagen es ist vermutlich eher noch schädlich sie ernsthaft zu lesen. 
rathura - Mitglied
Freut mich sehr :) Das Arthas Buch war wirklich eines der besten die ich bis jetzt gelesen habe.
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Ssar - Mitglied
Wobei ich immer das Gefühl hatte, es würden ganze Kapitel fehlen. Oder jemand hätte aus dem Master Skript einige Seiten entfernt.
CoDiiLus2 - Mitglied
Uih da haben sich im letzten Abschnitt innerhalb eines Satzes aber viele Fehler eingeschlichen. ^^

Ich diese dann mal dick makiert:

"Auch Roman über Star Warsm StarCraft, Stark Trek und ASsassin's Creed gehören zu ihrem Portfolio."

Zum Thema direkt. Ich findet es nicht schlecht das Sie dort jetzt angestellt ist.
Ich bin gespannt was Sie noch schreibt und was nun Ihre Arbeit direkt bei Blizzard hervor bringt.