Achtung: Dieser Artikel enthält allerlei Spoiler zur Geschichte von Shadowlands!
Bereits während der ersten Vorstellung von Shadowlands auf der BlizzCon 2019 brannte vielen Lore-Fans vor allem eine Frage auf der Zunge: Werden wir Arthas in den Schattenlanden treffen? Damals hielten sich die Entwickler noch ziemlich bedeckt und gaben nur sehr allgemein gehaltene Antworten. Alles in allem macht es den Anschein, dass ein Treffen mit dem Ex-Lichkönig wohl erst einmal nicht auf dem Plan steht. Doch das Team hat offenbar ein gutes Poker-Face, denn Arthas Menethil spielt eine größere Rolle, als die Entwickler uns weismachen wollten.
Spätestens seit dem Release des ersten Teils der Nachleben-Videoserie, in der Uther Lichtbringer und die Bastion im Fokus stehen, ist ein Auftritt von Arthas in Shadowlands unumgänglich. Oder besser gesagt eine weiterer Blick auf seine Geschichte. Durch die vielen Infos aus der Beta, Interviews und auch aus dem Artbook der Collectors Edition wissen wir, dass der Kerkermeister selbst die Kontrolle über die Krone der Dominanz hatte und die Macht des Kerkermeisters sowie des Schlunds durch den Lichkönig über Azeroth wandelte. Mit Hilfe von Arthas wollte Zovaal seinem Gefängnis entkommen und sich über den Kosmos hermachen.
Wie Lead Narrative Designer Steve Danuser nun in einem Interview mit Screen Rant erwähnte, wovon es bisher nur einen Teaser gibt, werden wir im Laufe der Erweiterung den Ursprung der dunklen Macht erforschen, die das Herz des jungen Prinzen verzehrt hat. Während dieser Reise werden wir mehr über Arthas und diejenigen erfahren, deren Leben durch den Einfluss des Lichkönigs für immer verändert wurden. Am Ende des ersten Story-Akts in Shadowlands werden wir eine Szene sehen, in der einige der Hauptfiguren über das Vermächtnis von Arthas Menethil sprechen. Das komplette Interview wird demnächst veröffentlicht und wir sind schon sehr gespannt darauf, was Steve Danuser noch so verraten hat.
Zitat aus dem Interview
At the conclusion of the first act of the Shadowlands arc, there is a scene in which several of our main characters discuss the legacy of Arthas Menethil. They note that his specter hangs over all of them like a shroud - an apt metaphor for an expansion focused on Death. The story of Arthas from Warcraft III to its conclusion at the end of Wrath of the Lich King is one of the most iconic tales of our canon. We do not invoke his name lightly. At the same time, Shadowlands allows us to explore the origins of the darkness that consumed the heart of the young prince. In the process, we just might learn more about him and the others whose lives were forever impacted by the choices Arthas made.
Bereits während der ersten Vorstellung von Shadowlands auf der BlizzCon 2019 brannte vielen Lore-Fans vor allem eine Frage auf der Zunge: Werden wir Arthas in den Schattenlanden treffen? Damals hielten sich die Entwickler noch ziemlich bedeckt und gaben nur sehr allgemein gehaltene Antworten. Alles in allem macht es den Anschein, dass ein Treffen mit dem Ex-Lichkönig wohl erst einmal nicht auf dem Plan steht. Doch das Team hat offenbar ein gutes Poker-Face, denn Arthas Menethil spielt eine größere Rolle, als die Entwickler uns weismachen wollten.
Spätestens seit dem Release des ersten Teils der Nachleben-Videoserie, in der Uther Lichtbringer und die Bastion im Fokus stehen, ist ein Auftritt von Arthas in Shadowlands unumgänglich. Oder besser gesagt eine weiterer Blick auf seine Geschichte. Durch die vielen Infos aus der Beta, Interviews und auch aus dem Artbook der Collectors Edition wissen wir, dass der Kerkermeister selbst die Kontrolle über die Krone der Dominanz hatte und die Macht des Kerkermeisters sowie des Schlunds durch den Lichkönig über Azeroth wandelte. Mit Hilfe von Arthas wollte Zovaal seinem Gefängnis entkommen und sich über den Kosmos hermachen.
Wie Lead Narrative Designer Steve Danuser nun in einem Interview mit Screen Rant erwähnte, wovon es bisher nur einen Teaser gibt, werden wir im Laufe der Erweiterung den Ursprung der dunklen Macht erforschen, die das Herz des jungen Prinzen verzehrt hat. Während dieser Reise werden wir mehr über Arthas und diejenigen erfahren, deren Leben durch den Einfluss des Lichkönigs für immer verändert wurden. Am Ende des ersten Story-Akts in Shadowlands werden wir eine Szene sehen, in der einige der Hauptfiguren über das Vermächtnis von Arthas Menethil sprechen. Das komplette Interview wird demnächst veröffentlicht und wir sind schon sehr gespannt darauf, was Steve Danuser noch so verraten hat.
Zitat aus dem Interview
At the conclusion of the first act of the Shadowlands arc, there is a scene in which several of our main characters discuss the legacy of Arthas Menethil. They note that his specter hangs over all of them like a shroud - an apt metaphor for an expansion focused on Death. The story of Arthas from Warcraft III to its conclusion at the end of Wrath of the Lich King is one of the most iconic tales of our canon. We do not invoke his name lightly. At the same time, Shadowlands allows us to explore the origins of the darkness that consumed the heart of the young prince. In the process, we just might learn more about him and the others whose lives were forever impacted by the choices Arthas made.
Achne halt wir reden von Arthas....bei jammerlappen fällt mir immer das Milchbrötchen ein, das jetzt auf dem Thron sitzt. Aber im Ernst wenn Arthas für dich schon ein Jammerlappen ist, was genau is dann Anduin für dich ? :D
Oder muss ich nun Angst haben, dass der Unfug jetzt auch noch mal ingame verankert wird? Ich hoffe nicht, denn da bekam man wenigstens kaum was von dem Blödsinn mit, den sich Golden einst zusammen schrieb. ;)
Erinnert sich noch wer, wie das ursprünglich mal war: Dass Archimonde das ganze geplant und ausgeführt hatte, um Azeroth invasionsreif zu machen?
Hachja, lang, lang ist's her. :-/
Der Smaragdgrüne Traum ist doch das Backup von Azzeroth und die Druiden sind per Meditation hinein gelangt um es Traum zu überwachen, beschützen und anzupassen...
Ja wartet doch erst mal ab, das wird sich sehr bald klären…
Ja wartet doch erst mal ab, das wird sich sehr bald alles klären…
Ja wartet doch erst mal ab, das wird sich sehr bald alles völlig klären…
Ja…
Danke, aber seit BfA bin ich von "das wird sich bald alles aufklären" und was ja angeblich alles für tolle hyperenthüllungen kommen extrem übersättigt.
Am Ende muss man mal gucken, wohin die Story dieses Addons geht.
Hoffe sie bleibt durchgehend stark und beginnt nicht wie bei BfA mit einem riesigen Auftakt und wird dann von Patch zu Patch immer schwächer, so das wir am Ende so einen Storygähner wie 8.3. haben ...
Ich hoffe wir erlösen Arthas irgendwie einfach nur aus dem Schlund und merken halt, dass er für den Großteil seiner Taten nicht verantwortlich ist, Ende. Bitte nicht die ganze Zeit als Hauptfigur neben Bolvar aufstellen.
Ich bin gespannt und warte ab :))
Den Hype um Arthas finde ich heutzutage jedoch schwer nachzuvollziehen - da spielt wohl viel Nostalgie mit. Es ist wohl ähnlich wie bei Sephiroth aus den Final Fantasy Spielen. Schurken, die in einer Zeit entstanden sind, in denen die cinematische Darstellung gerade erst begonnen hatte. Damals war das etwas völlig neues die Entwicklung eines Charakters, gar eines Schurken so "episch" mitzuverfolgen. Aus heutiger Sicht ist er jedoch, gerade im Vergleich mit Charakteren wie Illidan, Sylvanas oder Jaina eher etwas blass...
Das man mit Shadowlands seine Story ein wenig erweitert, halte ich persönlich für einen cleveren Schachzug. Man könnte dieser ikonischen Figur so einfach mehr geben.
Ich denke die geeifbarkeit von arthas, den Stärken aber eben auch den Schwächen ist es was diese Story so bekannt macht.
Kennt man halt schon alles von Anakin Skywalker und Konsorten. "Good guy with best intentions gone bad because of corruption/inner strugle"-Charakterbogen ist so ein Abziehbild in Fantasy und Fantasy-SciFi.
Am Ende des Tages ist das alles Geschmackssache. Ich persönlich erachte die Story von Arthas als wenig kreativ (was jetzt nicht im Umkehrschluss bedeuten soll, dass die Story von z. B. Illidan ein Musterbeispiel der Kreativität ist). Arthas ist in seinem jetzigen Zustand allerdings tatsächlich nicht mehr als eine "langweiligere" Version von Darth Vader. Das auch nur, weil man Vader über all die Jahrzehnte mit vielen Erweiterungen durch Comics und Romane deutlich mehr Persönlichkeit verliehen hat. Genau das ist der Grund, warum ich eine Erweiterung seiner Story als Notwendig ansehe ... :)