30. Oktober 2020 - 09:24 Uhr

Das Vermächtnis von Arthas Menethil in Shadowlands

Achtung: Dieser Artikel enthält allerlei Spoiler zur Geschichte von Shadowlands!

Bereits während der ersten Vorstellung von Shadowlands auf der BlizzCon 2019 brannte vielen Lore-Fans vor allem eine Frage auf der Zunge: Werden wir Arthas in den Schattenlanden treffen? Damals hielten sich die Entwickler noch ziemlich bedeckt und gaben nur sehr allgemein gehaltene Antworten. Alles in allem macht es den Anschein, dass ein Treffen mit dem Ex-Lichkönig wohl erst einmal nicht auf dem Plan steht. Doch das Team hat offenbar ein gutes Poker-Face, denn Arthas Menethil spielt eine größere Rolle, als die Entwickler uns weismachen wollten. 

Spätestens seit dem Release des ersten Teils der Nachleben-Videoserie, in der Uther Lichtbringer und die Bastion im Fokus stehen, ist ein Auftritt von Arthas in Shadowlands unumgänglich. Oder besser gesagt eine weiterer Blick auf seine Geschichte. Durch die vielen Infos aus der Beta, Interviews und auch aus dem Artbook der Collectors Edition wissen wir, dass der Kerkermeister selbst die Kontrolle über die Krone der Dominanz hatte und die Macht des Kerkermeisters sowie des Schlunds durch den Lichkönig über Azeroth wandelte. Mit Hilfe von Arthas wollte Zovaal seinem Gefängnis entkommen und sich über den Kosmos hermachen.

Wie Lead Narrative Designer Steve Danuser nun in einem Interview mit Screen Rant erwähnte, wovon es bisher nur einen Teaser gibt, werden wir im Laufe der Erweiterung den Ursprung der dunklen Macht erforschen, die das Herz des jungen Prinzen verzehrt hat. Während dieser Reise werden wir mehr über Arthas und diejenigen erfahren, deren Leben durch den Einfluss des Lichkönigs für immer verändert wurden. Am Ende des ersten Story-Akts in Shadowlands werden wir eine Szene sehen, in der einige der Hauptfiguren über das Vermächtnis von Arthas Menethil sprechen. Das komplette Interview wird demnächst veröffentlicht und wir sind schon sehr gespannt darauf, was Steve Danuser noch so verraten hat. 

Zitat aus dem Interview
At the conclusion of the first act of the Shadowlands arc, there is a scene in which several of our main characters discuss the legacy of Arthas Menethil. They note that his specter hangs over all of them like a shroud - an apt metaphor for an expansion focused on Death. The story of Arthas from Warcraft III to its conclusion at the end of Wrath of the Lich King is one of the most iconic tales of our canon. We do not invoke his name lightly. At the same time, Shadowlands allows us to explore the origins of the darkness that consumed the heart of the young prince. In the process, we just might learn more about him and the others whose lives were forever impacted by the choices Arthas made.

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Kyriae - Mitglied
Um diesen Jammerlappen endgültig zu killen, würde ich mich sogar mit Sylvanas zusammentun. 
Bee - Mitglied
Hab ich versucht. Durfte nicht. Hab mich sogar für Sylvanas entschieden...ohne Effekt....
Achne halt wir reden von Arthas....bei jammerlappen fällt mir immer das Milchbrötchen ein, das jetzt auf dem Thron sitzt. Aber im Ernst wenn Arthas für dich schon ein Jammerlappen ist, was genau is dann Anduin für dich ? :D

 
Graphiel - Mitglied
Hm... heißt das jetzt es besteht Hoffnung, dass der lächerliche Wendyzeitschrift-Gedenkplot von Christie Golden aus der Lore gestrichen wird? Ihr wisst schon.. die Geschichte im Arthasroman, dass ja alles nur passiert ist weil Jaina so gemein war und vor allem das tragische Ende von seinen armen, armen Gaul? :D

Oder muss ich nun Angst haben, dass der Unfug jetzt auch noch mal ingame verankert wird? Ich hoffe nicht, denn da bekam man wenigstens kaum was von dem Blödsinn mit, den sich Golden einst zusammen schrieb. ;)
Kronara - Mitglied
Die Romane sind offizielle Lore! Und was Golden schrieb ist alles Wort für Wort von Blizzard abgesegnet, von daher unwahrscheinlich, dass InGame gro0 etwas anderes erzählt wird.
Snokeseye - Mitglied
Wenn der Jailer derjenige war der Arthas verdorben hat wofür brauchte es dann Nerzhul?^^
 
Muhkuh - Mitglied
Jemand musste "Mittler" oder "Zwischenmann" sein, der Jailer hängt im Schlund fest und kommt da nicht raus und kann von dort auch selbst nicht in die Welt der Lebenden eingreifen.
DerTypausMoria - Mitglied

Durch die vielen Infos aus der Beta, Interviews und auch aus dem Artbook der Collectors Edition wissen wir, dass der Kerkermeister selbst die Kontrolle über die Krone der Dominanz hatte und die Macht des Kerkermeisters sowie des Schlunds durch den Lichkönig über Azeroth wandelte.

Erinnert sich noch wer, wie das ursprünglich mal war: Dass Archimonde das ganze geplant und ausgeführt hatte, um Azeroth invasionsreif zu machen?
Hachja, lang, lang ist's her. :-/

Sekorhex - Mitglied
Einer meiner Kollegen ist schon angepisst wegen der Lore, weil Blizzard mit Shadowlands laut seiner Aussage vieles aus den alten Büchern zunichte macht. Bestes Bespiel wo ich ihm auch zustimme ist der Smaragdgrüne Traum. Man kommt da eig hin wenn man gestorben ist und man regenerieren möchte. Jetzt ist es der Ardenwald. Viele Storystränge von früher sind jetzt nicht mehr nutzbar.
Valina - Mitglied
Moment mal, man kam doch schon immer in die Shadowlands wenn man starb, oder nicht?
Der Smaragdgrüne Traum ist doch das Backup von Azzeroth und die Druiden sind per Meditation hinein gelangt um es Traum zu überwachen, beschützen und anzupassen...
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kaito - Mitglied
Ja wartet doch erst mal ab, das wird sich bald klären… 
Ja wartet doch erst mal ab, das wird sich sehr bald klären… 
​Ja wartet doch erst mal ab, das wird sich sehr bald alles klären… 
​​Ja wartet doch erst mal ab, das wird sich sehr bald alles völlig klären… 
Ja… 
zzzzZZZZZZZZZZZZZZZZzzzzz......


Danke, aber seit BfA bin ich von "das wird sich bald alles aufklären" und was ja angeblich alles für tolle hyperenthüllungen kommen extrem übersättigt.
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Faen - Mitglied
Persönlich denke ich das Arthas die Rolle einnehmen wird wie Illidan es in Legion getan hat. Vermutlich kann man den Kerkermeister wenn er befreit ist nicht so einfach töten weshalb Arthas dann mit der Macht des Pantheons des Todes gemeinsam den Kerkermeister in Schach halten wird. So wirkt das ganze bislang auf mich was ich nicht umbedingt als schlecht empfinden würden.
LikeADwarf - Mitglied
... echt? Aktuell vermute ich eher, dass wir Sylvanas in dieser Rolle sehen werden.
Am Ende muss man mal gucken, wohin die Story dieses Addons geht.

Hoffe sie bleibt durchgehend stark und beginnt nicht wie bei BfA mit einem riesigen Auftakt und wird dann von Patch zu Patch immer schwächer, so das wir am Ende so einen Storygähner wie 8.3. haben ...
Andi Vanion.eu
Ich hoffe wir sehen weder Arthas noch Illidan in der Rolle, danke. ;D 

Ich hoffe wir erlösen Arthas irgendwie einfach nur aus dem Schlund und merken halt, dass er für den Großteil seiner Taten nicht verantwortlich ist, Ende. Bitte nicht die ganze Zeit als Hauptfigur neben Bolvar aufstellen. 
Nebel - Mitglied
Ich denke auch das Arthas noch was zu tun haben wird. Ich wurde seid seine Seele in den Schlund geworfen war, die Gedanken daran nicht mehr los. Seine Seele kann ja da nicht unbedingt zerstört worden sein und wer weiß wie wichtig er noch sein könnte. 
Ich bin gespannt und warte ab :)) 
Nova - Mitglied
Arthas weg, Illidan weg, Sylvanas weg. Dann mal was Neues beginnen. Oder mal was ganz altes raus holen: Medivh
Sekorhex - Mitglied
Da ja die Krone der Dominanz zerstört worden ist läuft die Geisel amok, heißt es aber nicht auch im umkehrschluss, dass man jetzt die beste möglichkeit hätte die Geisel komplett für immer auszurotten? Der Lichking war ja die hauptquelle um die Toten wieder lebendig machen zu können oder verstehe ich was falsch?
LikeADwarf - Mitglied
Vorweg: Ich mag Arthas, ich finde seine Geschichte ganz Nett und liebe vor allem den Einfluss den er auf andere Charaktere wie Sylvanas oder Jaina hatte/hat.

Den Hype um Arthas finde ich heutzutage jedoch schwer nachzuvollziehen - da spielt wohl viel Nostalgie mit. Es ist wohl ähnlich wie bei Sephiroth aus den Final Fantasy Spielen. Schurken, die in einer Zeit entstanden sind, in denen die cinematische Darstellung gerade erst begonnen hatte. Damals war das etwas völlig neues die Entwicklung eines Charakters, gar eines Schurken so "episch" mitzuverfolgen. Aus heutiger Sicht ist er jedoch, gerade im Vergleich mit Charakteren wie Illidan, Sylvanas oder Jaina eher etwas blass...
Das man mit Shadowlands seine Story ein wenig erweitert, halte ich persönlich für einen cleveren Schachzug. Man könnte dieser ikonischen Figur so einfach mehr geben. 
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Nova - Mitglied
Also ohne Nostalgie finde ich die Geschichte von arthas weit weit besser als von Jaina oder gar Sylvanas. Würg. Illidan ist sicher interessant aber er ähnelt inzwischen zu sehr einem superhelden.
Ich denke die geeifbarkeit von arthas, den Stärken aber eben auch den Schwächen ist es was diese Story so bekannt macht. 
Muhkuh - Mitglied
ch denke die geeifbarkeit von arthas, den Stärken aber eben auch den Schwächen ist es was diese Story so bekannt macht. 

Kennt man halt schon alles von Anakin Skywalker und Konsorten. "Good guy with best intentions gone bad because of corruption/inner strugle"-Charakterbogen ist so ein Abziehbild in Fantasy und Fantasy-SciFi.
LikeADwarf - Mitglied
Ich wills halt auch niemanden schlecht reden @Nova.
Am Ende des Tages ist das alles Geschmackssache. Ich persönlich erachte die Story von Arthas als wenig kreativ (was jetzt nicht im Umkehrschluss bedeuten soll, dass die Story von z. B. Illidan ein Musterbeispiel der Kreativität ist). Arthas ist in seinem jetzigen Zustand allerdings tatsächlich nicht mehr als eine "langweiligere" Version von Darth Vader. Das auch nur, weil man Vader über all die Jahrzehnte mit vielen Erweiterungen durch Comics und Romane deutlich mehr Persönlichkeit verliehen hat. Genau das ist der Grund, warum ich eine Erweiterung seiner Story als Notwendig ansehe ... :)
Nova - Mitglied
Ja mag sein, dass die Ursprungsstory aus heutiger Sicht nicht mehr viel hergibt, allerdings finde ich Darth Vader besser als Arthas.. :). Ich glaube aber, dass gerade die jetzt weiter erzählte Geschichte mit dem Jailer und der Intention die dahinter steht, schon interessant ist. Ist zwar nicht direkt Arthas aber ok. Er war halt ein Werkzeug. Wenn man es so will geht es aber auch am Ende darum, das vermeintlich Böse in allen Grautönen darzustellen, nicht nur Schwarz und Weiss. Doch ohne Schurken keine Helden. Egal wie man es verpackt. 
Avada - Mitglied
boaaaaaaaa ich habe als kind ungelogen minimal 10x warcaft 3 durchgespielt die story war zu krank, Warcaft 3 Reforge habe ich nur 1x durchgespielt kannte alles auswendig xD was von Arthas wieder zu hören ist einfach mega geil.