13. Februar 2019 - 08:48 Uhr

Eine Nachricht von J. Allen Brack zu den kommenden Veränderungen!

Gestern Abend, während des neusten Earnings Call von Activision Blizzard, wurden große Veränderungen im Unternehmen angekündigt - Umstrukturierungen, wie es so schön genannt wird. Dies hat leider zur Folge, dass 8% der Mitarbeiter entlassen, jedoch in Zukunft auch wieder neue eingestellt werden. Der Plan ist der, dass administrative Rollen und Arbeiter in Abteilungen, die nicht direkt etwas mit der Entwicklung von Produkten zu tun haben, reduziert werden, dafür aber neue talentierte Entwickler zu den Teams stoßen. Um es genauer zu sagen, sollen die Abteilungen für Warcraft, Diablo, Hearthstone und Overwatch einen Zuwachs von etwa 20% erhalten. 

Entlassungen sind niemals schön, vor allem nicht in den USA, wo es keine Kündigungsfrist gibt. Mit unter den Betroffenen ist auch Community Manager Ythisens, der in den Foren stark aktiv und unter anderem auch ein Sprachrohr für die Classic-Community war. Kurze Zeit nach diesen Meldungen, wendete sich auch Blizzards Executive Producer J. Allen Brack mit einem offenen Brief an die Community. In diesem schreibt er, dass alle Mitarbeiter, die die Blizzard-Familie leider verlassen müssen, Unterstützung erhalten. So gibt es zusätzliche Zahlungen, eine Fortführung von Zusatzleistungen sowie Unterstützung dabei, einen neuen Job zu finden. 

Zusätzlich erwähnt er auch noch, dass die Zukunft von Blizzard auf jeden Fall zuversichtlich aussieht. All das wird gemacht, um mehr Inhalte sowie unangekündigte Projekte zu präsentieren. Immer mit einem Auge auf super Qualität und einem hohen Niveau. Dies braucht Zeit sowie talentierte Mitarbeiter. In Zukunft werden wir mehr darüber erfahren...
 MESSAGE FROM J. ALLEN BRACK 

Blizzard Community…

Over the past few months, I’ve met with many people throughout Blizzard, talking about how we create our future. One thing that remains constant: we are committed to creating epic games and entertainment experiences.

Our development pipeline is strong, and we have the largest lineup of games that we’ve ever had. At the same time, Blizzard tries to have a level of craftsmanship and excellence in all that we do. Maintaining those standards as we continue expanding these worlds takes both time and talented developers.

With that in mind, we have plans to add to game development. We are dedicated to bringing you more content across existing game franchises and bringing our unannounced projects to life. Esports and the Overwatch League are also important priorities, and we will continue to produce great competitive content.

To better support these priorities, we need to reorganize some of our non-development teams. As a result, we will be reducing the number of non-development positions in North America and anticipate a related process in our regional offices over the coming months subject to local requirements. This was an extremely difficult decision, and we want to acknowledge the effort of everyone who has contributed to Blizzard. To assist with the transition, we are offering each impacted employee a severance package that includes additional pay, benefits continuation, and career and recruiting support to help them find their next opportunity. These people are members of the Blizzard family—they’ve cared deeply and contributed greatly to our work here and we are extremely grateful for all they’ve done.

As difficult as some of these organizational changes are, I am confident in Blizzard’s future and we will continue working hard to live up to not only our mission, but your expectations. We look forward to sharing everything with you when it’s ready.

J. Allen Brack

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Nighthaven - Supporter
Also meine Familie wirft mich nicht so ohne weiteres raus..

Nun ja, man sollte sich das Schöngerede sparen, ist halt ne wirtschaftliche Entscheidung eines Unternehmens in Einklang mit der Gesetzeslage in dem Land, wo die Entlassungen durchgeführt werden/wurden. Wie dem auch sei, mein letzter Kontakt mit dem WoW-Kundenservice war eher unterdurchschnittlich. Atal'Dazar auf Mythic abgeschlossen, aber da die Gruppe den Questboss ausgelassen hat, kam ich zu spät zum Endbossfight, so dass ich diesen zwar looten konnte, er aber nicht für die Weekly-Quest zählte. ID hatte ich allerdings schon für de Ini. Also "durfte" ich 5 Mythics machen, da keiner der beiden angeschriebenen Gamemaster sich in der Lage sah, den Abschlus der Instanz - wenn auch Endboss nur VOR dem Tor teilgenommen - anzuerkennen. (für die Worldquest hat der Yazma-Kill allerdings gezählt - kurios!)

Fazit: Man muss sich fragen, ob an den richtigen Stellen gespart wird.
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Muhkuh - Mitglied
In deinem Profil steht "Nintendo Gamer" - Nintendo arbeitet aktuell für fast jede seiner originären IPs an  "Händi-Crapware" bzw. hat solche bereits veröffentlicht. Dort ist es ok oder ist das auch doof?
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MetaBowser - Mitglied
@Muhkuh: Das mag sein, aber immerhin bringt Nintendo immer noch primär Games für die hauseigenen Konsolen. Super Mario Run ist sogar am Handy ein halbwegs seriöser Content: Das Game kostet nen Zehner und gehört dann dir - keinerlei MicroTransaction Abzocke und nix, und selbst Fire Emblem Heroes enthält zwar In-App Käufe, diese sind aber absolut überflüssig, da man selbst ohne Echtgeld prima voran kommt, sofern man mit Fire Emblem einigermaßen vertraut ist...

Bei Blizz besteht Grund zur Sorge, daß die ganzen Ressourcen in Handy-Abzocke-Müll gehen, und die richtigen Gamer in die Röhre gucken
MetaBowser - Mitglied

Dort ist es ok oder ist das auch doof?

Und ja, da ist bei Nintendo grunsätzlich auch doof... auch da könnte man die Ressourcen sinnvoller nutzen... z. B. endlich man n neues F Zero oder Striker Football oder so was
Muhkuh - Mitglied
Bei Blizz besteht Grund zur Sorge, daß die ganzen Ressourcen in Handy-Abzocke-Müll gehen, und die richtigen Gamer in die Röhre gucken

Auch beim bisher einzigen Beispiel von Blizzard, Diablo sind aktuell mehrere Projekte in Arbeit - und nicht alle davon sind Handy-Games - und auch für Immortal sind nach bisherigen Informationen nichts über Microtransaktionen bekannt. Wieso besteht also hier - ohne, dass man irgendetwas Handfestes weiß - "Grund zur Sorge", dass das alles nur "Abzocke-Müll" sein sollte?
Und wenn NetEase "Abzockemüll" macht, was macht denn dann eigentlich Niantic, die das größe und bekannteste Nintendo-Handygame entwickelt haben - eigentlich haben sie ursprünglich sogar nur ihr bereits seit 2013 bestehendes Spiel Ingress "reskined" und aufgepeppt - und betreuen? ^^
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MetaBowser - Mitglied

Auch bei Diablo sind mehrere Projekte in Arbeit - und nicht alle davon sind Handy-Games - und auch für Immortal sind nach bisherigen Informationen nichts über Microtransaktionen bekannt.

Dein Wort auf Gottes Trommelfell... das Problem ist nicht der bloße Umstand, daß es am Handy ist... ich wär sogar bereit für D Immortal 20 € zu bezahlen, wenn ich dafür dann ein Game bekomm, das vollumfänglich mir gehört, und ich nicht bei jedem Death nen Ankh um 50 Cent kaufen muß (oder sowas)

Und nein Pokémongo ist KEIN Nintendo Game... Nintendo hat derzeit ein Exklusivrecht an den Games der Pokémon Main Generations... Die Pokémongos sind ein Produkt der Pokémon Company und Niantic... Nintendo hat hier nur einen kleinen Minderheitsanteil... also ist dieser Abzockemüll vieles aber definitiv kein Nintendo Game
Gorni22 - Mitglied
@muhkuh
das ist zwar Offtopic aber ich frage mich bei deinem Namen, ob die früher auf Kel'thuzad einen Jäger gespielt hast? 
Grüsse Gorni
Kyriae - Mitglied
 Es braucht Leute, die mit der Community reden und vorallem zuhören und verstehen.

Welchem Teil der Community sollen sie denn zuhören? Und nach welchem Teil der Community sollen sie sich richten?
Den Pro-Gilden? Den Spielern, die denken, sie wären DIE Elite schlechthin und sind dabei soziale Deppen? Den Causals, die beide vorgenannten Gruppen gerne als Idioten bezeichnen und als die Gruppe, die die Fresse zu halten hat?
Wem sollen sie zuhören und nach wem sollen sie sich richten?
Die, die 24/7 spielen können? Die, die mit WoW groß geworden sind und jetzt arbeiten bzw Familie haben oder gar beides und somit nicht mehr 24/7 spielen können?

Und vor allem, WAS sollen sie denn zuhören?
WO ist denn die KONSTRUKTIVE Kritik der Spieler?
Es gab ganz am Anfang, während der Beta-Phase und ca 2 Wochen danach konstruktive Kritik der Spieler und genau diese hat sich Blizzard angenommen und arbeitet dran, das geht nicht von heute auf morgen, dass weiß sogar ich Technik-Idiot.
Alles was danach kam und noch kommt, ist keine konstruktive Kritik, das ist noch nicht mal Kritik, das ist nur ein Jammern von neidvollen und missgünstigen Menschen, die im realen Leben so verkackt haben, dass sie das im Spiel kompensieren müssen. 
Das ist Hass und Hass ist gerade Mode dank Trump und AfD und Co. Das ist keine Kritik.

Interessant ist auch, dass die Leute, die z.B. über Klassen motzen zum großen Teil diese Klasse nicht über Level 5 gebracht haben.
Interessant ist auch, dass Leute, denen die Änderungen nicht gefallen, gleich sagen: Ja, Blizzard hört ja nicht auf die Community.
Sorry, aber DU bist nicht DIE Community. Genauso wenig wie ICH DIE Community bin. Wir sind BEIDE ein Teil der Community und Blizzard muss schauen, dass wir beide zufrieden sind.
Das werden wir beide niemals zu 100% sein, aber das Leben besteht nun mal aus Kompromissen und das muss die Community wie auch die Gesellschaft, die immer mehr zum Egoisten wird, langsam wieder lernen.
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Aegwinn - Mitglied
@ChokiDoki: Dass mehr Entwickler eingestellt werden sollen für die Franchise ... schonmal an die Aussage zurück gedacht, dass für jedes Franchise ein Mobile Game rauskommen soll? Sollen dahin etwa die Entwickler? Am Ende braucht WoW nicht mehr Entwickler. Es braucht Struktur und einen klaren Plan. Es braucht Leute, die mit der Community reden und vorallem zuhören und verstehen. Muhkuh hat das im anderen Artikel sehr schön aufgezeigt welche Leute das sind. Das wären genau die Leute, die mit der Community zusammen arbeiten. 

Es geht mir gar nicht so sehr um die Entlassungen, interessiert mich persönlich ja nicht wirklich. Tut mir Leid für die Leute aber ich kann daran nichts ändern. Mir geht es um das Marketing Gewäsch, dass hier wiedermal veranstaltet wird. Das kotzt mich einfach an. 
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ChokiDoki - Mitglied
Jetzt hör doch auf den Teufel an die Wand zu malen. Ja, auch ich bin traumatisiert von dem Immortal Desaster, aber man muss doch irgendwann wieder Hoffnung schöpfen ^^

"Am Ende braucht WoW nicht mehr Entwickler. Es braucht Struktur und einen klaren Plan."
Also wenn du nicht gerade ein Insider bist, würde ich mich hüten solche Feststellungen zu machen. Aber wenn es tatsächlich so sein sollte, würden sie dann neue Leute einstellen ? Noch mehr Gehaltskosten auf sich nehmen, wenn es ein "klarer Plan" ausreichen würde ? Ist aber auch Wurst, solange sie das Problem der Entwicklungszeit damit lösen.

Beim Feedback muss ich dir zustimmen. Wobei auch hier vieles mit Vorsicht zu genießen ist. Nur selten sind die wirklich konstruktiven Vorschläge die populärsten im Forum. Allerdings hat das bei Blizzard immer ganz gut geklappt. Allein jetzt in BfA haben sie sehr viel Änderungen vorgenommen um den Forderungen der Spieler Rechnung zu tragen. Auch wenn es fast ein halbes Jahr gedauert hat bis sie alles umgesetzt haben. Aber auch hier bin ich mir sicher, BfA hätte eine längere Entwicklung gut getan. Dann hätte man nicht Monatelang diese selbstgelegten Brände löschen müssen.

Letztendlich komme ich immernoch zu dem Fazit, dass sie genau an der richtigen Stellschraube versuchen zu drehen. BfA hat das stärker als nötig aufgezeigt. Es fehlte an Entwicklung. Ob sie nun zu unstrukturiert oder zu wenige Entwickler waren. Sie gehen das Problem an. Hoffen wir das beste.








 
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khamul93 - Mitglied
@Aegwyn
tbh wenn man keinr Ahnung hat einfach still sein....
Was du dchreibst ist purer Bullshit und schon nahe dran an Verschwörungstheorie.
WoW braucht nicht mehr Entwickler? Wer bist du so eine dreiste Aussage raus zu klatschen....
Mehr Entwickler für Mobile Games? Sry aber bist du dumm?
Warum sollte Blizzard mehr Entwickler einstellen für Mobile Games die von einem chinesischem Mobile Game Developer produziert werden....
Immortal wird ja auch für Blizzard produziert umd nicht von.....
Aegwinn - Mitglied
@ChokiDoki: Das hat nichts mit Insiderwissen oder sonst etwas zu tun, sondern viel mehr, dass du dir mal die Kritik durchlesen musst. Hast du in den letzten Jahren irgendwie mal das Gefühl gehabt, also mehr Entwickler hätten definitiv ein besseres Spielerlebnis gebracht. Ich kann mich an keines erinnern. Früher war das mal anders, in WoD als sich viele Leute darüber beklagt haben, dass es zu wenig Content gab, da konnte ich es noch verstehen, aber auch damals war es nicht das Problem, dass es zu wenig Entwickler gab, sondern dass sie in einem späten Stadion nochmals alles über den Haufen geworfen haben. Aber ich geh mal nicht weiter darauf ein, gibt ein paar nette Info's über WoD.

Das beste Beispiel ist aus meiner Sicht Legion. Während Legion wurde von Blizzard gross herausposaunt dass mehr Entwickler an WoW arbeiten als je zuvor. Legion war voll von Content, es gab so viel zu tun, dass die Spieler sich über Burnout beklagten. Man wurde zugeworfen mit Dingen, die man tun konnte. Es ist also doch möglich Content zu liefern(Das war aus meiner Erinnerung noch VOR der Aufstockung aber ich kann mich irren). 

Ich arbeite seit 7 Jahren in Firmen die Software entwickeln. Die grössten Hürden sind stets, mangelnde Planung und schlechte Führung. Ich will jetzt nicht mit Statistiken um mich schlagen, aber 91% aller IT-Projekte scheitern(Zahlen sind soweit ich weiss von 2015 oder 16. Klar is die Spieleentwicklung etwas anders, aber am Ende doch ziemlich gleich. Es braucht nicht mehr Köche, es braucht einen Chef der einen guten Projektplan hat und nicht einfach mal Budget gibt und sagt ... gib ihm, wir sehen und ins 3 Monaten. Agile bedeutet nicht einfach mal machen. Aber wenn ich sehe, wie die Garnison herauskam und was am Anfang die Idee war, dann wird mir übel. Genau das gleiche mit der Warfront. Idee super, Umsetzung kacke. Es ist langweilig, immer das gleiche, ohne Abwechslung, du kannst praktisch nicht verlieren, es kommt keine Spannung auf und du hast keine Entscheidungen. Das sollte RTS in WoW sein?? Ich seh das Projektteam vor mir. Am anfang voll die geilen Idee'n, voller Begeisterung ... und dann kam die Ernüchterung.

Ja, es gibt Leute die mögen die Warfront, aber die grosse Mehrheit(Ich gebe zu gefühlt, aber du liest es echt überall) findet sie echt nicht der Burner. man macht sie wegen gratis loot.

Bezüglich dem Feedback noch schnell: Es wurde klipp und klar in den Klassenforen von Anfang an gesagt, was nicht funktioniert. Man hat einfach drauf geschissen, sorry die ausdrucksweise. Es war ihnen einfach egal, die Arroganz der Klassenverantwortlichen macht teilweise sprachlos. Während Legion wurde sogar ein Guide von dem Monk Tank Verantwortlichen gebracht, weil offensichtlich niemand den Specc richtig spielte ... lange Rede kurzer Sinn, am Ende nach Monaten live Betrieb, wurde es endlich angepasst. Hätte man schon 10 Monate vorher machen können.
Aegwinn - Mitglied
@khamul93: 1. ist mein Name Aegwinn, wenn du nichtmal meinen Benutzernamen lesen und verstehen kannst, wundert mich der Rest deines Textes auch nicht mehr. 2. Das ist richtig, dass Diablo Imortal von einer anderen Firma entwickelt wird. Wenn du aber etwas Erfahrung hättest, wüsstest du dass es dennoch interne Verantwortliche gibt, meist selbst Entwickler. Diese Info ziehe ich auch meiner Erfahrung in Softwareschmieden. Aber wo sprach ich eigentlich von Diablo Immortal? Blizzard sagte selbst, sie wollen in ihren Franchise überall Mobile Games entwickeln, wer sagt, dass sie alles outsourcen? 

Bezüglich der Anzahl Entwickler habe ich bereits ChokiDoki geantwortet. Die grössten Kritikpunkte an WoW sind Entscheidungen die getroffen wurde, nicht Content. Ausserdem behaupte ich(wenn ich etwas behaupte dann kennzeichne ich das) dass es in BfA nicht an der Anzahl Entwickler scheiterte. Sie haben einfach viel zu viel Zeit in die Inselexpeditionen und die Warfronts gesteckt. Anders kann ich mir nicht erklären, warum so dermassen wenig Content da ist. Die Kriegskampagne ist ein Witz, das sind lächerlich wenige Quests und viele davon sind einfach nur zuhören Quests. Wo ist Suramar? Wo sind die 12x Klassenquests hin? Es wurden keine Entwickler entlassen, also wohin sind die Ressourcen? Wohl in die Warfront und die Inselexpeditionen und die sind nunmal wie sie sind, meiner Meinung nach kacke. 
ChokiDoki - Mitglied
@Aegwinn

Jetzt betreibst du aber richtiges "BlaBla".
Ich lese viel von Gefühlen und von stark eingefärbten Meinungen.
Aber keinen einzigen wirklichen Fakt oder auch nur eine rational hergeleitete Theorie.




 
Aegwinn - Mitglied
@ChokiDoki: hehe ja logo xDD Was erwartest du bitte? Ich kann doch nicht mehr hier schreiben als meine Meinung, ansonsten müsste ich Einblick in die internen Prozesse von Blizzard haben. Ich sage lediglich meine Meinung die auf meinen Erfahrungen in dem Bereich basiert. Evt. irritiert es dich, dass ich nicht irgendwelche Fakten erfinde um damit meine Meinung zu untermauern, das macht ja mittlerweile fast jeder im Internet. Auch könnte es dich verwirren, dass ich Behauptungen bewusst kennzeichne, dass jeder weiss, dass dies nur meine subjektive Meinung ist.

Btw. interessant, dass du eine auf fakten basierte und mit Statistiken unterstütze Herleitung offensichtlich nicht gesehen hast. Wie gesagt, 91% aller IT Projekte scheitern. Sag mir einen Grund, warum das in der Spieleentwicklung nicht genauso sein sollte. Weisst du eigentlich wie viele Games niemals released wurden? Weisst du wie häufig bereits ein Hardstop gemacht werden musste und ein halbfertiges Spiel released werden musste? Kannst du dich noch an Gothic 3 erinern? Nur ein Beispiel. All das hat mir Projektmanagement zu tun. Agile muss gelernt und geübt sein um es richtig anzuwenden. Mit dem Wasserfallmodell kannst du praktisch kein Spiel entwickeln, es sei denn du weisst wirklich ganz genau wie alles sein soll und hast bereits so viel Erfahrung, dass du die Planung so hinbekommst. Aber auch dann, wirst du wohl eine Mischung zwischen Agile und Wasserfall anwenden.

Fakt ist: Blizzard hat mit Legion gezeigt wie viel Content möglich wäre. Fakt ist, Blizzard hat gezeigt, wie wenig Content möglich ist, siehe WoD.  Fakt ist, BfA hat extrem wenig zu bieten für einen einzelnen Charakter was Quests anbelangt. Die Quests auf dem anderen Kontinent? AHHAHAHAHA kann ich den Witz nochmal in Farbe hören? Wir haben 3 Gebiete gekriegt. Das wars. Keine wunderschönes Questerlebnis wie Suramar(Wer nicht gerne questet, logo dass ihm Suramar nicht gefällt). Keine 5-8 Gebiete zum Questen wie früher. 3 Gebiete ... wow. Und danach? Nix, die Kriegskampagne ist ein Witz. Das Grindfest auf den Inselexpeditionen stumpfes Hack and Slay. Die Warfront ist halb afk rumstehen bis der Loot kommt. 
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Aegwinn - Mitglied
Zusammengefasst: Marketing Bla Bla. Man kann jeder Kacke schönreden.
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ChokiDoki - Mitglied
Manchmal braucht es eine Restrukturierung in Firmen.
Gerade wenn sie lange existieren.
Das ist weder verwerflich noch ungewöhnlich.

Natürlich ist es hart nach unseren deutschen Standards, wenn man ohne Kündigungsfrist gehen muss. Aber das ist dort Normalität. Dazu tut Blizzard ja sogar nur einiges mehr als sie müssten. Man sollte dann wirklich überlegen ob man den, der es versucht besser zu machen, immernoch doof anmacht. In jedem Business in den USA hätte man sie rausgeschmissen und damit wärs vorbei.

Dazu begrüße ich es persönlich, dass die Ressourcen jetzt in die Entwicklung gesteckt werden. Gerade bei WoW und Diablo sind große Kritikpunkte die lange Entwicklung bzw. die Contentlöcher. Damit will man genau diese Probleme angehen.

P.S:
Man kann Leute auch nicht aus Mitleid weiterbeschäftigen. Blizzard ist eine Firma im freien Markt die sich der Konkurrenz stellen muss. Dabei bindet man sich natürlich nicht gern einen unnötigen Klotz ans Bein.

 
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Aegwinn - Mitglied
Ach weisst du @ChokiDoki, wenn du schon in Firmen gearbeitet hast(gerade auch in Europa) dann werden Umstrukturierungen teilweise alle 3 Jahre durchgeführt. Es werden Leute entlassen und Millionen an Euros oder Dollars verbraucht. Am Ende stehen Leute auf der Strasse und irgend jemand kann sich mit den Zahlen profilieren. 

Es gibt immer Leute, die alles schön reden. Schonmal die Diskussionen um Kryptowährungen mitgekriegt? Einbruch des Kurses: "Das ist eine gesunde Entwicklung", "Es war schon längst überfällig" bla bla bla blaaa

Um Geld in neue Projekte zu investieren, muss man keine Community Manager entlassen. Um mehr Entwickler anzustellen, muss man nicht die Leute entlassen, die sich Jahrelang um Events und Community gekümmert haben. 

Du fällst auch echt auf jedes Marketinggewäsch ein. Es gibt auch Leute die glauben, dass das Entfernen des Zug WC's oder der Mülleimer, etwas gutes ist, weil die Bahn einem das so verkaufen will. Am Ende hat man keinen Ort mehr zum kacken und seinen Müll kann man auch nicht entfernen. Aber das ist alles für die Kunden ... Dass man kein Bock mehr hatte die Reinigungskosten zu bezahlen, interessiert niemanden. Dass somit wieder weniger Reinigungsleute angestellt werden müssen, interessiert auch niemanden.

PS: Sprich Nachtrag. Der Satz: "Es werden mehr Ressourcen in die Entwicklung gesteckt" ist der grösste Lacher in deinem Kommentar. Der Satz bedeutet auf Deutsch: "Wir müssen echt mal was tun" "GENAUUUUUU", gut dass wir das jetzt mal gesagt haben, weiter gehts. Geändert wird nichts, aber der Satz klingt gut.
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Demage - Mitglied
Tja, diese Agilität und Mobilität ist es, dass der gesamte Softwaremarkt von den Amerikaner Dominiert wird und nicht von Europäern.


Jetzt kriegen Junge gut ausgebildetete Menschen eine Chance die Produkte besser zumachen, das nennt man Optimierung.


Während hier der Alte Informatiker (der in den 70er in Karlsruhe studiert hat) in den Führungspositionen sitzen und 0 Ahnung von Trends und Digitalisierung haben, stellen die Firmen wie Netflix, Amazon und Blizzard neue Junge Leute ein die viel aktelles Wisses einbringen.

Zweifelsohne musste das BFA destaster ja Konsequezen haben, auch das HOTS in den "wartungsmodus" versetzt wurde kann nicht ohne Konsequenzen bleiben, man hat Ziele gesetzt die man nicht erreicht hat, das heißt doch dass es so nicht weiter gehen kann / darf.


Schlimm finde ich dabei nur, dass Blizzard kein bischen mehr auf die Community hört. Denn das BFA nicht so erfolgreich wird, sah man 2017 nach der Blizzcon schon in den Foren und dann als die Beta losging in den Beta Foren. Da haben 100te geschrieben, dass das System komisch ist und die Berufe Sinnlos.Blizzard hört eben nur auf eine Handvoll Streamer und die 100K Abonenten werden dann gedeutet das der Streamer "Gewicht" hat. Dabei ist er nur einer von vielen und die meisten interesieren sich für den "Influcener-Quatsch" gar nicht. Nur weil Streamer xy sagt das Mystik+ farmen extrem cool ist, heißt das nicht das 5 Mio subs das auch so cool finden, selbst wenn sie beim Video sehen zustimmen. Wenns dann Hard auf Hard kommt und die Leute einloggen merken sie wie schlecht die inselexpedion und die Kriegsfeste wirklich ist. Das eine sind Szenarien wie 2012 und das andere LFR aus 2011...

Es war alles keine Überraschung....


 
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ChokiDoki - Mitglied
@Aegwinn
Ganz ehrlich ?
Bei kleineren Firmen würden die Leute mit Verständnis reagieren und es nachvollziehen.
Bei den großen Firmen wird dann plötzlich mit Unverständnis und einem Shitstorm reagiert.
Die machen nichts, was eine andere Firma nicht auch tun würde. Es passiert hier nur auf einem anderen Level. Einem ganz anderen Level, welches man als Mensch nicht mehr wirklich erfassen kann und somit auch keine Empathie dafür aufbringen kann.

Abgesehen davon sollte man erst Urteilen, wenn es denn auch was zu beurteilen gibt. Wenn sie tatsächlich keine Entwickler einstellen und der CEO sich 2 neue Villen kauft, dann war es tatsächlich reines Marketinggewäsch und dann soll der Shitstorm sie treffen.
Andernfalls ist es eine Umstrukturierung die aus der Ferne betrachtet und nach meinem subjektiven Empfinden nicht völlig abewegig scheint. Auch wenn man vielen Aussagen nicht trauen sollte, so kann man doch immer darauf vertrauen das die Obersten ein großes Interesse an Geld und Erfolg haben. Für nachhaltigen Erfolg und Geld, macht es schon Sinn mehr Entwickler in einer Spielefirma einzustellen.
Wenn sie nur "auscashen" wollen, dann hätten sie mehr Marketingleute eingestellt und Entwickler entlassen. Aber das ist ja (noch) nicht der Fall. Nach jetztigen Stand der Informationen gibt es zumindest die Hoffnung das sie tatsählich vorhaben mehr Fokus auf die Entwicklung zu legen. Aber wissen kann das natürlich keiner von uns.
Ich würde auf beide Szenarien nichts wetten wollen, wenn ich ehrlich bin.

Aber bevor hier weiteres geschieht sollte man die Ruhe bewahren. Weder den Teufel, noch Gott an die Wand malen.



 
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Aegwinn - Mitglied
@Demage: Will ich nun, dass junge Leute das Spiel entwickeln? hmm nein, nein das möchte ich eigentlich nicht. Ich kenne junge Entwickler, da ich selber mit ihnen in der Ausbildung war und diese Generation an Spielen, macht mir keinen Spass. Diese junge Entwickler sind mit dem unendlichen Konsum aufgewachsen. Also bitte, stellt weider alte Dungeons&Dragons Entwickler ein, diese Spiele mocht ICH, def. mehr.

Beim Rest geb ich dir absolut Recht. BfA ist für sehr viele ein reinfall und vieles hätte man vorhersehen können. Es ist sehr frustrierend, wenn man konstruktives Feedback in den Betaforen gibt, dann Blizzard nicht reagiert und erst im Nachhinein wiedermal kommt, daraus mussten wir lernen ... 
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Blades - Mitglied
@Aegewynn

Ich bin selbst in der IT und seit locker 12 Jahren immer wieder von solchen Massnahmen betroffen. Daher weiß ich vorallem eins, als Aussenstehender weiß man eigentlichz nie was sinnvoll ist und was nicht. Ich habe sowohl sinnlose Kürzungen nach dem Rasenmäherprinzip (überall x%) gesehen, als auch solche in denen Bereiche wirklich plötzlich überbesetzt waren.
Was es bei Activison-Bizzard ist... keine Ahnung!
Aber sie haben kein Destiny mehr, sie machen weniger E-Sports, die Accountzahlen in WoW, Overwatch, Hearthstone sinken. Braucht man dafür dann weniger Leute? Eindeutig ja.  Wie das im Community Managment, im Vertrieb, im Support,.. darüberhinaus aussieht wissen wir alle nicht. Wir haben nur alle eben das Gefühl das Entlassungen Scheisse sind. Aber wie schlimm, wie nötig, wie berechtigt, wie gut analysiert,.... diese sind.. das kann keienr von uns sagen!
 
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Demage - Mitglied
@Aegwinn, naja, die alten Entwickler haben es ja erstmal verbockt oder? oder bist du mit BFA zufrieden? Außerdem werden ja neue dazustoßen, ich glaube nicht dass 100% ausgetauscht wird.
Blades - Mitglied
Wieso sollen bei WoW welche dazustossen? WoW wurde ausdrücklich als Beispiel genannt, wo es regelkmässig genug content gibt. Warcraft wurde genannt mit anderen Spielen. Aber da ist eben auch noch der Fakt das alle Franchises Mobile Games bekommen sollen... für die braucht man auch Entwickler.. da dürften die 20% eher hingehen!
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Demage - Mitglied
@Muhkuh, ich meinte die Kriegsfront / Warfront


@Blades, weil das Spiel an vielen Stellen einfach schlecht ist und viele funktionen nicht mehr vorhanden sind oder im Laufe der Zeit stehen geblieben sind.
Z.B Berufe, während TBC und WOTLK noch 2 neue Main Berufe gebracht hat und Cata dann einen Nebenberuf ist seit 2010 nix mehr passiert in dem Bereich.
Statt das "Housing" aus WOD zu verbessern (Als untoter musste ich in einerm Orc Basis stehen, why?)  hat man es einfach wegfallen lassen.... (Bauernhof --> Garnision ->weg)
ebenso bei den Hallen Private Halle --> Klassenhalle --> Gildenhalle? Nada


Skillbäume und funkionen? Eingedampft, Unterschiedliche Optiken für fertikeiten? Schwein statt Scharf, Günesfeuer statt normales Feuer ? Was gibs heute ... nix


eine Klasse für Horde und eine für Alli? zu Aufwenig (obwohl RPG) und weg damit.....


neue BGs? wow von 2012 bis 2018 gab es ein Neues. - theoretisch benötigt jedes Addon seine 3-5 BGs zum Storytelling zubetreiben...


 
Aegwinn - Mitglied
@Demage: Alte = Geburtsalter, nicht wie lange sie in der Firma sind. Daher wohl das Missverständnis. Ich sage, dass Junge Softwareentwickler Spiele rausbringen, die mir persönlich keinen Spass machen. Darum gings mir, um nix anderes. Dass die Entscheidungsträge, und hier sage ich ganz bewusst nicht die Entwickler, dass die Entscheidungsträge versagt haben. Ich kann noch so tolle Software schreiben, noch so geile Models designen, wenn mein Chef mir sagt, so wirds gemacht und nicht anders, habe ich mich zu fügen. Wenn die Chefs sagen, keine Zeit für Berufe oder, ich gebe keine Ressourcen frei das zu überarbeiten, dann wird da nix passieren.

In WoW läuft so vieles falsch aus meiner Sicht, ich teile das die Meinung von @Andi. WoW 2 rausbringen. Die Berufs sind so kacke langweilig. Die Klassen werden so zurechtgestumpft, dass sie ja in das Moba Zeitalter reinpassen. Der Charakterprogress ein Witz, die Itemization katastrophal, der Wunsch nach WoW Classic dermassen hoch ... alles nur Subjektiv und meine Meinung, aber dass hier ganz eindeutig Entscheidungsträger versagt haben und Projektmanagment nicht oder mangelhaft betrieben wurde, interpretiere ich aus dem Resultat und den Aussagen dazu.