19. März 2021 - 17:19 Uhr

Entlassungen bei Activision Blizzard & Bonus von 200 Millionen für CEO

Seit ein paar Jahren kriselt es weltweit in den Büros von Activision Blizzard. Im Laufe vom Jahr 2018 wurden knapp 8 Prozent aller Mitarbeiter entlassen. 2019 ging es dann weiter, dass Europa durch einen Umstrukturierungsprozess des Unternehmens fast alle Community Manager verlor. Zusätzlich wurden damals weite Bereiche an Subunternehmen abgegeben. Wir berichteten im November des Jahres über die Umstellung, die uns damals erwartete. Übrig blieb eine einzige Community Managerin für alle europäischen Länder: Thyvene.

Diese verlässt in absehbarer Zeit jedoch auch das Unternehmen und wir wissen bislang noch nicht, wie es dann mit dem Kontakt zu Activision Blizzard weitergeht. Denn wie wir ebenfalls berichteten, wird demnächst das größte europäische Büro von Blizzard in Frankreich geschlossen und Ende des Jahres 2020 wurden auch alle Büros in Deutschland geschlossen, die primär für Marketing zuständig waren.


Weitere Entlassungen

Jetzt sind wir im Jahr 2021 und die Entlassungen sind noch nicht vorbei. Erst kürzlich gab es die Meldung, dass Activision Blizzard Mitarbeitern kündigt, die für den E-Sport und andere Liveevents zuständig gewesen sind. Insgesamt sollen es unter 190 Angestellte sein, die die Kündigungen betreffen. Eine genaue Zahl konnte laut dem bekannten Gaming-Journalist Jason Schreier auf der englischen Webseite bloomberg.com nicht genannt werden. Die Quelle wolle nicht konkreter auf Zahlen eingehen, hieß es.

Als Grund für die Entlassungen wurde die Corona-Pandemie und interne Umstrukturierungen genannt. Eine Abfindung gab es für die Betroffenen in Höher von Gehalt für die nächsten 90 Tage, Versicherung im Krankenfall für ein Jahr sowie ein 200-Dollar-Gutschein für’s Battle.net. Außerdem bietet Activision Blizzard beim Übergang in einen neuen Job Unterstützung an.
 

Kotick zahlt sich 200 Millionen-Bonus

Doch das war noch nicht alles, was Unmut in der Community, in den internen Reihen´und sogar bei den Investoren aufkommen lässt. So zahlt der Spielekonzern dem eigenen CEO Bobby Kotick nämlich einen Bonus in Höhe von 200 Millionen US-Dollar aus. Dieser Schritt wurde scheinbar getätigt, weil in Koticks Vertrag eine Klausel festgesetzt wurde, welche besagt, dass er sich unabhängig vom Firmenerfolg in den letzten Jahren eine aktienbasierte Vergütung auszahlen lassen darf.

Die CtW Investment Group kritisiert diesen Schritt ziemlich vehement. Es hieß, dass die Auszahlung ein unethisches Verhalten darstelle, besonders jetzt nach den Entlassungen. Der Director of Executive Compensation Research Michael Varner ließ verlauten.

Offizielles Statement
  • „Dass der Aktionwert so stark angestiegen ist, ist irgendwie sehr erstaunlich, gerechtfertigt aber eine solch hohe Auszahlung an den CEO nicht. Es gibt viele Faktoren, die an dem Erfolg mitgewirkt haben und es muss nicht direkt mit der Führung von Robert Kotick (Bobby Kotick) in Verbindung stehen. Dass viele Menschen zurzeit Videospiele als eine der wenigen Beschäftigungsmöglichkeiten während der Covid-19-Pandemie ansehen, spielt da sicherlich eine größere Rolle. Das ist auch bei anderen Unternehmen in der Gaming Industrie der Fall.“

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Arthis - Mitglied
Ich habe bis letztes Jahr Aktien von ActionvisionBlizzard gehalten. Nach der Kündiungswelle und Abgänge einiger Kapazitäten habe ich mich entschlossen von den Aktien zu trennen. Außerdem ist unter dem Dach ActionvisionBlizzard  kein einziges neues wegweisendes Spiel in Entwicklung oder in Aussicht, das evenutell mal nichts mit einem virtuellen Geschlachte zu tun hat. Ich bin zwar kein Hardcore Pazifist, aber das muss nicht sein. Die einfachste und billigste Art Games zu machen. Der einzige Unterschied ist die Grafik, die Stories sind beliebig und hatte ich genug.

Mir fehtl schlichtweg eine Vision. Außer "making Money".

Mir war letztes Jahr bereits klar das Mr. Kotick sich demnächst einen ganzen Batzen Dollars gönnen wird. Ich habe kein Problem wenn ein Unternehmen Geld macht, mach ich auch und in schlechten Zeiten auch entsprechend agieren muss. Aber ich befürchte das Mr. Kotick nun endgültig den Spirit gekillt hat den besonders das Entwicklerstudio Blizzard ausgemacht hat. Für ActionvisionBlizzard sind dies keine schlecht Zeiten im Lockdown sondern gute. Ich halte Herrn Kotick zwar für einen guten Manager, leider ist er aber ein lausige Führungkraft. 
 
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Regenbogenschwan - Mitglied
Dieser Moment, wenn deine Branche von Corona profitiert und du deine Mitarbeiter so hasst, dass du sie dennoch mit der Begründung "Corona" entlässt. :D
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Bee - Mitglied
Also es werden Mitarbeiter entlassen, welche im Bereich E-Sports Live events tätig waren. Wie lange gibt es schon keine Live(!!) E-Sports Events mehr so Coronabedingt ?
Solange wurden diese Mitarbeiter also trotzdem weiterbschäftigt, weil sie ja so gehasst werden. Wohlgemerkt in einem Land wo das entlassen von Mitarbeitern so einfach ist wie Wasser trinken, weil es keinen nennenswerten Arbeitnehmerschutz gibt.
Aber gut, nach dem diese so dolle gehassten Mitarbeiter also etwa ein Jahr lang weiterbeschäftigt wurden, obwohl sie ihrem Tätigkeitsfeld nicht nachgehen konnten, wurden sie also entlassen. 
Und weil die Mitarbeiter so gehasst werden bekamen sie eine Abfindung von 3 Monatsgehältern, eine einjährige AG Krankenversicherung und die pöse 200 Dollar bnet Giftcard. Achja und natürlich auf Wunsch Hilfe bei der Suche nach einem neuen Job.

Damit man das mal einordnen kann:
Im amerikanischen Arbeitsrecht ist keine Kündigungsfrist vorgesehen. So nicht vertraglich etwas anderes vereinbart wurde, kann fristlos ohne Nennung von Gründen gekündigt werden.
Es wäre also vermutlich nicht notwendig gewesen, 3 Monate weiter Gehalt zu zahlen.
Eine Krankenversicherung in den USA kostet je nach Gesundheitszustand etwa 200-300 Dollar. Pro Person. Pro Monat. Dabei gibt es allerdings meist noch eine Selbstbeteiligung die gerne auch mal dreistellig ausfällt. 
Arbeitgeber Krankenversicherungen haben den Vorteil das sie meist keine(!) oder nur eine minimale Selbstbeteiligung vorsehen und im Regelfall die ganze Familie geschützt ist. Eine Familienversicherung in den USA kostet auch so ab 700 Dollar aufwärts, im Monat wohlgemerkt. 

Die Hilfe bei der Arbeitsstellensuche erledigen im Regelfall Agenturen, und man darf mal raten, das kostet normalerweise auch gerne mal was.

Zusammengefasst, die gehassten Mitarbeiter wurden kanpp eine Jahr weiterbeschäftigt, obwohl man sie leicht hätte "loswerden" können, bekommen eine Gehaltsfortzahlung oder Abfindung die vermutlich, je nach Vertrag, nicht nötig gewesen wäre. Bekommen eine üppige Krankenversucherung für eine Jahr und noch gerne mal kostenpflichtige Hilfe bei der neuen Jobsuche. 
Und das alles in einem Land wo regelmässige Arbeitsstellenwechsel doch ziemlich normal sind, denn das deutsche Idealbild bei seinem Ausbildungsbetrieb irgendwann mal in Rente zu gehen, gibts dort nicht.

Ja echt gehasst diese Mitarbeiter. Man könnte fast meinen irgendso eine unwichtige Hate-Boy-Streamernervensäge hat mal wieder gegen Blizz vom Leder gezogen, weil das ja "Views" bringt und es wird unreflektiert nachgeplappert.

 
kaito - Mitglied
@Bee:
Jep, red es schön. Was hat die rosarote Billzardbrille eigentlich gekostet?
MetaBowser - Mitglied
@Bee:
Wohlgemerkt in einem Land wo das entlassen von Mitarbeitern so einfach ist wie Wasser trinken, weil es keinen nennenswerten Arbeitnehmerschutz gibt.
Jap, nur daß die hier erwähnten entlassenen Mitarbeiter in Frankreich, Deutschland oder sonstwo in Europa arbeiten, und man diese nicht nach US "Arbeitsrecht" feuern kann. Ich selber bin Österreicher, hab von DE oder FR Arbeitsbedingungen keine Ahnung, aber ich denke, so viel anders wie bei uns wirds nicht sein, was der Grund ist, wieso Blizz da weiterzahlt und so viel Unterstützung gibt - die machen das nicht, weil sie so lieb & nett sind, sondern weils in den Gesetzen oder Kollektivverträgen der jeweiligen Länder steht. Und da man sich davor nicht drücken kann, posaunt mans halt raus, damit man wenigstens a bissel positive Publicity generieren kann und sich auf den Brustkasten hauen kann, was man doch für eine liebe, nette und soziale Firma ist.

Vermutlich auch ein Mitgrund, weshalb man erst mal die Mitarbeiter in Europa absaggelt: Weil dann kann man im Bedarfsfall neue in irgendeinem windigen Satrappenstaat einstellen, die weniger kassieren und leichter zu entsorgen sind.... ein Problem, das die Europäer generell seit längerem plagt
kaito - Mitglied
Solche Perversitäten machen eben auch nicht vor den großen Gamestudios halt und trotzdem machen alle weiter wie bisher.
Aber wie sagen hier so viele? Blizzard will ja auch nur Geld verdienen damit sie bessere Games für ihre User machen können… klaaaaar. 
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Regenbogenschwan - Mitglied
Na ja, das beste was du machen kannst ist, Blizzardgames nicht mehr zu spielen und zu kaufen. Aber so lange sie weiterhin zahlreiche spieler haben, trotz wenig content und mittelmäßiger Qualität der Spiele, machen sie alles richtig. Weniger Qualität, gleiche Preise, weniger Personalkosten, dennoch mehr Spieler :D
Lalaland - Mitglied
Im westen nichts neues. Das gilt nicht nur für Activision/Blizzard. Die Solidarität ist vorbei. Man zahlt sich wieder Fett den Bonus aus - in vielen Unternehmen. Kurzfristiges, egoistisches Denken.
Sheng - Mitglied
Hallo,

ich habe den Artikel gelessen und auch die Kommentare.

Wir müssen um solche Handlungen zu sehen, nicht mal über den Teich schauen. Es reicht schon hier aus dem Fenster zu schauen. Ähnliche Hanldungen passieren hier auch in Deutschland! Es werden Boni gezahlt und dafür hunderte Stellen entlassen!
Zharr - Mitglied
Ja, darum regt es mich auch so auf.

Sonst würd ich vielleicht rüberschauen, mit dem Kopf schütteln und mir denken "gut dass das hier nicht so läuft". 

Ich habe in 2 Firmen miterlebt wie es aussieht wenn ein großer Teil des Personals gegangen wird. Das ist nicht nur für die entlassenen scheiße, das wirkt sich auch auf das verbleibende Personal aus. Mal davon abgesehen dass, über Jahre super eingespielte Teams auseinandergerissen werden, bleibt die Arbeit an den verbleibenden hängen.

Das Beste ist das Prinzip "Einer baut Scheiße und 20 andere fliegen dafür raus, aber der Verantwortliche bleibt oder wird sogar noch "hochgelobt" und verdient noch mehr Kohle". Geile Nummer, wo soll ich unterschreiben?!

 
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Lumean Legende
@Zharr:
Aber es gibt auch positive Beispiele wie unsere Firma! Mittelständischen Software Unternehmen. CEO verzichtet auf jegliche Dividendenausschüttung für sich im Jahr 2020 und hat absolut alles getan, um jeden Job in der Firma zu erhalten - mit Erfolg und sogar Gewinn zum Jahresende
Andi Vanion.eu
Die Frage, die ich mir immer dabei stelle: was will man mit dem ganzen Geld? Nettes Auto, Partner, Kinder (?) / Hund (?), Haus mit Garten (300-400m²), 2 Urlaube im Jahr, gutes Essen, Geld für Aktivitäten ... ich würde sagen dass das alles auch mit einem humanen Gehalt funktioniert. Aber nun gut, manche haben offenbar ganz anderen Ansprüche im Leben.
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Zharr - Mitglied
@Lumean:

Sehr cool!

Ich will gar nicht behaupten dass alle Chefs und Firmeninhaber immer nur finster unterwegs sind.

Für einen Boss wie deinen arbeitet man doch gerne, weil man das Gefühl hat dass ihm die Mitarbeiter wichtig sind und man fühlt sich wertgeschätzt. Find ich super.

Bei uns ist auch nicht alles scheiße und manchmal klage ich auf hohem Niveau, dessen bin ich mir schon bewusst. Es gibt halt gewisse Punkte (z. B. Ungerechtigkeit) mit denen ich meine Probleme habe und manchmal überkommt es mich und ich muss das einfach loswerden. Kommt natürlich nicht immer gut an ;)

Ich arbeite für ein Dienstleistungsunternhemen in diesem Betrieb und werde von den Kollegen um mich herum besser umsorgt als von meiner eigenen Firma. DAS ist beispliesweise ein Punkt der mich echt nervt. Und bei meinem Arbeitgeber gibt es eben diese "finsteren Gesellen", die sich nen Scheiß dafür interessieren was mit dir ist. Hauptsache du funktionierst, alles andere juckt keinen. Mitarbeitermotivation ist ein Fremdwort.
Kannste nix dran machen - meine Stelle wurde irgendwann ausgegliedert und das wird sich wohl nicht mehr ändern. In meinem Fall immernoch besser als keinen Job zu haben :)
Zharr - Mitglied
@Andi:

Es beruhigt natürlich wenn man sich ums Geld keine Sorgen mehr machen muss. Familie durchfüttern, Auto kaputt, Miete + Nebenkosten usw. - wenn das läuft ohne dass man sich nen Kopf machen muss. Ich glaube das ist schon nicht schlecht.

Ich wäre ja schon mit der 10.000 EURO monatlichen Sofortrente von der Glücksspirale zufrieden ;)
Regenbogenschwan - Mitglied
@Zharr: aber trotzdessen, dass es dich ärgert, zahlst du vermutlich weiter dein WoW Abo und unterstützt dieses Verhalten.
 
Zharr - Mitglied
@Regenbogenschwan:

Klar, denn wenn ich nichts mehr kaufen würde, wovon irgendwo ein *zensiert* profiterit, könnte ich mich im Keller einmauern und darauf warten dass ich vergammle.
Und wer weiß, wer dann an Steinen und Mörtel verdienen würde ;)
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Regenbogenschwan - Mitglied
@Zharr:
Oder du schaust dich nach alternativen Produkten um. :)
Kaninens - Mitglied
Dauert nicht mehr lang, dann wird das Abo auch teurer denke ich. Hauptsache der Aktienkurs stimmt! Trifft sich gut das ich grad keine Spielzeit habe. Finde das Spiel hat für mich auch keine Warcraft-Atmosphäre mehr. Kein Wunder wenn die so mit ihren Mitarbeitern umgehen !
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Garris - Mitglied
Gebe ich dir vollkommen recht. Sie haben ja schon letztens in mehreren Ländern die Abokosten erhöht.
 
Zharr - Mitglied
Naja, wenn irgendwann nur noch die Führungsriege da ist und merkt dass sie ausser arschkriechen und großspurig rumlabern nichts kann, werden sie merken dass ihr Laden im Arsch ist.

Sorry, mich kotzen solche Sachen einfach nur an. Und wenn man kein kompletter Vollwixxer ist, lässt man sich in einer solchen Situation nicht 200 Millionen Dollar Boni auszahlen. Denn diese Gierschlunde nagen auch ohne solch utopische Boni nicht am Hungertuch.

Ich wollte letzens einen Bug in WoW melden. Absoluter Witz was da los ist. Kriegst ne tolle Beschreibung, wie du vorgehen musst und folgst du der, rennst du in ne Sackgasse. Dann hauen sie dir nen Link hin, der ins englische Forum führt. Danke, aber NEIN Danke. Sucht eure Bugs selbst und fickt euch.
Hab mir sogar die Zeit genommen auszuführen, was ich über ihre "Arbeit" diesbezüglich denke, als ich diese bewerten sollte.

Also, die haben eh schon an allen Ecken und Enden zu wenig Personal und mussten dadurch so einfache Lösungen wie den Bug-Melden-Button abschaffen, aber schmeißen noch mehr Leute raus (die man vielleicht im Support hätte unterbrigen können) und stopfen sich heiter die Taschen voll. Man muss sich ja auch mal was gönnen. Da kommt Corona gerade recht.

Klar, die Fortzahlungen von Löhnen + 1 Jahr Krankenversicherung sind besser als nix, gerade bei den Amis. Aber als Samariter müssen sie sich deswegen auch nicht fühlen.

 
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Kelirehenna - Mitglied
Anstatt, dass sie die Kohle von 200 Millionen für die Mitarbeiter aufwenden. Das nervt mich wirklich. 190 Mitarbeiter entlassen, aber 200 Millionen für so nen Sesselpupser. :/ Ist doch echt ne Verarsche an den Mitarbeitern.
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Bee - Mitglied
Keine firma dieser Welt kann es sich erlauben, Mitarbeiter "mitzuschleppen" die nicht mehr sinnvoll gebraucht werden. Das ist ganz ab vom amerikanischen Hire&Fire überall so. 
Die Abfindung samt Krankenversicherung und Jobhilfe ist für amerikansiche Verhältnisse schon extremst grosszügig.

Was den "Sesselpupser" angeht. Nunja, sein Bonus wird über eine vertragliche Klausel gezahlt.Da sollte man evtl diejenigen kritisieren, die ihm mal diesen Vertrag gegeben haben, aber Spoiler Alarm, er war es nicht selbst.
Der Firma geht es finanziell gesehen gut, also ist sein Bonus üppig. Man kann ja drüber streiten ob solche Summen noch irgendwie nachvollziehbar sind, ist aber am Ende das gleiche Prinzip wie bei einem Fussballer der seinem Verein Millionen in die Kasse spült und auch was von dem Kuchen abhaben will. Ergo hat der "Sesselpupser" nen wirklich guten Job gemacht und bekommt nun seinen Anteil.

Ansonsten war der "Sesselpupser" damals bereit einen dreistelligen Millionen Betrag zusammen mit seinem Co aus eigener Tasche aufzubringen um Blizzard aus den "Fängen" von Vivendi freizukaufen. Für die jJüngeren unter uns, Vivendi waren die "bösen Geldmonster" vor Activision. Achja und warum war Blizzard überhaupt an Vivendi gebunden, hmmm to make long things short, weil es Blizzard sonst garnicht gäbe. Und Fun-Fact dazu "holy Mike Morhaine" der ja nie Mitarbeiter entlassen hätte, ist als einer der drei Gründer Milliardär geworden....komisch da ist her Kotick dann doch noch was entfernt.

 
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DrGober - Mitglied

"...in Höhe von Gehalt für die nächsten 90 Tage, Versicherung im Krankenfall für ein Jahr..."
Du musst bedenken das es sich hier um einen amerikanischen Konzern handelt.
90 Tage Lohnfortzahlung hätten nicht sein müssen - das war aus Sicht des Konzerns schwer nett - welche Institutionen in der Größe machen sowas noch?!
Und zu dem 1 Jahr Krankenversicherung-Save... auch hier: Amerika, du WILLST da keine noch so kleinste Rechnung selber bezahlen...
 

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Kaninens - Mitglied
Ja, aber in Frankreich zählt französisches Arbeitsrecht, da wird's wohl anders aussehen, trotzdem schlecht wenn man Job verliert.
Vibrantlove2000 Legende
Frei nach dem Motto Wasser predigen aber Wein saufen. Und das noch zu Pandemie zeiten. Und dann mit so was mickriges abgespeist zu werden?
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Cryoz - Mitglied
Hey hey hey, die haben immerhin 200€ battle net balance bekommen! Da können die dem Kotick ruhig ma die Füße küssen.
 
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Nighthaven - Supporter

Von 10 Mounts oder 20 Pets wird man ganz sicher satt und kann die Miete zahlen :) .... nc
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