Etwas, was schon seit vielen Jahren an World of Warcraft kritisiert wird, ist die Tatsache, dass die Geschichte nicht nur im Spiel fortgeführt wird, sondern eben auch in den Romanen. Vor allem die Übergänge zwischen den Erweiterungen. Im Falle von Battel for Azeroth im Buch Before the Storm. Spieler, die sich die Romane nicht kaufen, bekommen viele wichtige Aspekte der Lore gar nicht mit und fragen sich dann später, wieso bestimmte Dinge im Spiel auf einmal so sind, wie sie sind. Und nun gibt es wieder einen Fall solcher Geschichtsentwicklungen, die eben nur in Büchern nachzulesen ist.
Wie eventuell einige gar nicht wussten, gibt es nicht nur Before the Storm als Buch für Battle for Azeroth, sondern auch die beiden Novellen Klagelied und Ein guter Krieg. Dabei handelt es sich um Kurzgeschichten mit schicken Illustrationen, die der Collector's Edition der siebten World of Warcraft Erweiterung beiliegen. Bisher waren die Storys unbekannt, doch nun wurde sie enthüllt, da erste Boxen an Influencer verschickt wurden. Und das, was in den Texten geschrieben steht, wirft ein etwas anderes Licht auf die so stark diskutieren Ereignisse an der Dunkelküste.
Wir haben für euch einmal die allerwichtigsten Infos zusammengefasst und übersetzt. Laut Blizzard sollten diese Novellen auch irgendwann online kostenlos verfügbar gemacht werden, damit sie sich jeder anschauen kann. Und das ist auch notwendig, um die Zusammenhänge zwischen den Ereignissen richtig deuten zu können.
Äußerst wichtig ist ein Gespräch zwischen Saurfang und Sylvanas vor dem Krieg der Dornen. So offenbart Sylvanas dem Orc ihren Plan zum Krieg, mit dem er nicht einverstanden ist. Er sagt zu ihr, dass sie doch nicht Garrosh Höllschrei sei. Wieso will sie die Horde erneut in den Fleischwolf werfen? Sie fragt ihn, wie lange wohl der Frieden mit der Allianz anhalten wird. Ein Jahr? Saurfang bejaht dies. Doch danach geht es weiter. Zwei Jahre? Fünf? Zehn? Fünfzig? Saurfang weiß, dass Sylvanas Recht hat und sitzt in der Falle. Doch er erwidert damit, dass man zusammen gegen die Brennende Legion gekämpft hat. Das hat ein Band zwischen Allianz und Horde geschmiedet, welches nicht so einfach gebrochen werden kann.
Doch Sylvanas sagt, dass mit der Zeit jedes Band gebrochen wird. Also fragt sie Saurfang, fünf oder fünfzig Jahre? Saurfang erwidert mit einer Gegenfrage: "Es ist egal was ich glaube. Was glaubt ihr?". Sylvanas führt aus: "Ich glaube, die Flüchtlinge von Gilneas werden der Horde niemals vergeben, sie aus ihrer Heimat verjagt zu haben. Ich glaube, die lebenden Menschen von Lordaeron denken es ist Blasphemie, dass meine Leute noch immer die Stadt halten. Ich glaube, dass die schon so lange existierende Teilung der Verbündeten aus Silbermond und ihren Verwandten aus Darnassus nicht so einfach zu reparieren ist" - Sylvanas lächelt.
"Ich glaube, dass der Dunkelspeer-Stamm nicht vergessen hat, wer sie von ihrer Insel vertrieben hat. Ich glaube, dass jeder Orc im gleichen Alter wie du, sich immer daran erinnern wird, wie man jahrelang in Käfigen saß. Man versucht hat in verschmutzten Lagern durch die Abfälle der Menschen zu überleben. Ich glaube, jeder Mensch wird sich an die Geschichten erinnern, wie die schreckliche Horde für so viel Zerstörung während der ersten Invasion gesorgt hat. Und ich glaube, dass dafür jeder Orc verantwortlich gemacht wird, egal wie sehr man es auch versucht hat wiedergutzumachen. "
"Und ich erinnere mich auch sehr gut daran, dass meine ersten Verlassenen einst loyale Allianzler waren. Wir sind für das Löwenbanner gestorben und was war unsere Belohnung? Wir wurden wie Tiere gejagt! Ich glaube, dass es keinen permanenten Frieden mit der Allianz geben kann. Nicht so lange man diesen nicht auf dem Schlachtfeld nach unseren Bedingungen gewonnen hat.". Sylvanas fügt hinzu: "Also beantworte mit eine Frage Saurfang: Warum das Unvermeidliche hinauszögern?".
Saurfang antwortet damit, dass der Junge in Sturmwind morgen keinen Krieg starten wird. Daraufhin erwidert Sylvanas: "Mit Genn Graumähne in seinen Ohren? Das werden wir ja sehen!". Dann erinnert sich Saurfang daran, dass Genn während des Kampfes gegen die Brennende Legion versucht hatte, Sylvanas zu töten. Dadurch wurden weitere, der wenigen verbliebenden Luftschiffe der Allianz zerstört. Und es gibt Gerüchte, dass Genn diesen Angriff ohne eine Bestätigung von Anduin ausgeführt hatte. Doch dafür wurde er nicht bestraft. Die einzige mögliche Erklärung dafür ist: Der alte Worgen wird immer wieder versuchen, die Allianz zum Krieg gegen die Horde aufzubringen.
Sylvanas fügt hinzu: "Und der Junge wird bald ein Mann. Was, wenn dieser Mann entscheidet, dass er keine andere Wahl hat, als einen Krieg gegen uns zu starten?"
Im Laufe der Geschichte wird zudem klar, dass Sylvanas Plan der ist, Streitigkeiten unter die Allianz zu bringen, wodurch sie sich selbst von innen zerstören. Sie wollen den Weltenbaum einnehmen und die Nachtelfen vertreiben. Was macht die Allianz dann? Würde sie sofort versuchen das Zuhause zurückzuerobern, lehnen sie sich gegen die Worgen auf. Denn ihre Heimat ist bereits seit Jahren von der Horde besetzt. Aber wenn man den Nachtelfen nicht hilft, sieht das auch nicht gerade toll aus. Weitere Angriffe auf andere Ziele würden dafür sorgen, dass jedes Volk der Allianz für sich selbst kämpft und sich aus dem Bund der Völker zurückzieht. So zumindest Sylvanas Glaube.
Genau das, was Sylvanas vorhat, klappt jedoch nicht. Es gibt ein Gespräch zwischen Anduin und Genn, in dem Anduin genau erkennt, was Sylvanas plant. So fragt er Genn, was er darüber denken würde, wenn der nun den Kaldorei zuerst helfen wird, statt den Worgen von Gilneas. Er fügt hinzu: "Ich kann nicht agieren, wenn die Allianz sich in verschiedene Grüppchen aufteilt. Denn genau das ist, was Sylvanas versucht zu machen. Sie will nicht nur Darnassus angreifen, sondern das Angreifen, was die Allianz stark macht. Die Gemeinschaft. Sie will einen Keil zwischen die Völker treiben. Das ist der große Plan und ich war ein Narr, dass ich das nicht früher gesehen habe".
Genn erwidert: "Wann habt ihr so viel über Kriegsstrategien gelernt?". Daraufhin antwortet Anduin: "Ich habe gelesen, als ich eigentlich Schwertkampfübungen machen sollte!". Und nun kommen die erlösenden Worte von Genn: "Ja, ihr seid ein Narr. Ein Narr, auch nur für einen Moment zu glauben, dass ich euch nicht mehr unterstützen würde, nur weil ihr den Kaldorei helft. Will ich mein Königreich zurück? Will ich, dass meine Leute zurückkehren können? Ja, klar will ich das! Aber will ich es so so sehr, dass ich die Nachtelfen leiden lasse, die uns vor vielen Jahren geholfen haben? Die uns aufgenommen haben? Die den Fluch der Worgen abgeschwächt habe, wodurch wir wieder halbwegs normal leben können?".
"Nein, das würde ich niemals wollen. Ich würde ihnen niemals den Rücken zukehren. Sylvanas versteht die Allianz offensichtlich nicht. Sie wird noch ihr blaues Wunder erleben. Merkt dir meine Worte!". Anduin ist froh und erwidert: "Ich werde mir deine Worte merken, Genn Graumähne. Sie sind ein Hoffnungsschimmer, in einer so dunklen Zeit.".
Und nun kommt es noch zu einem sehr wichtigen Punkt, der ganz klar falsch im Spiel dargestellt wurde. Zum einen wusste Sylvanas zum Zeitpunkt des feurigen Angriffs auf Teldrassil bereits, dass Saurfang Malfurion verschont hatte. Wodurch ihr kompletter Plan nicht auf ging und weshalb sie sich dann wohl doch für den Feuerangriff entschied. Zum anderen gibt es eine Szene, in der Saurfang stark bereut, was dort an der Dunkelküste passiert ist. Er schämt sich selbst dafür, dass er dort mitgemacht hat.
Tatsächlich hat er sogar versucht die Soldaten aufzuhalten, die die Katapulte mit den Feuerkugeln bestückten, womit der Weltenbaum abgeschossen wurde. Doch er konnte sie nicht davon überzeugen zu stoppen. Er erinnert sich daran, dass dieser ganze Krieg so wie damals war. Damals in Shattrath oder damals in Sturmwind. Er selbst mochte damals diesen Krieg, er hat es geliebt. Laut Geschichte stand er mehrere Stunden lang am Strand der Dunkelküste, bis die letzten Schreie verstummten.
Er dachte darüber nach, was Malfurion gesagt hatte. Er hat die Horde in die Hände des Todes geführt. Wie konnte Saurfang nun noch seinen Soldaten in die Augen blicken? Wir kann er seine Taten erklären? Er kann es nicht. Er wird es niemals können. Aber dies ist seine Bürde, die er für immer mit sich tragen wird, bis zu seinem Todestag. Und als Saurfang sich umdrehte, hoffte er, dass dieser Tag schnell kommen wird ...
Es gibt noch viele weitere interessante Textpassagen in diesen Novellen, die die Geschichte ganz anders herüberbringen. Und für solche wichtigen Ereignisse, ist es wirklich sehr schade, dass Blizzard es nicht geschafft hat, sie auch gut im Spiel zu verpacken. Kein Wunder also, wieso es einen solchen Aufstand gibt. Hätte man die Geschichte direkt so erzählt, wäre einiges anders abgelaufen!
Wie eventuell einige gar nicht wussten, gibt es nicht nur Before the Storm als Buch für Battle for Azeroth, sondern auch die beiden Novellen Klagelied und Ein guter Krieg. Dabei handelt es sich um Kurzgeschichten mit schicken Illustrationen, die der Collector's Edition der siebten World of Warcraft Erweiterung beiliegen. Bisher waren die Storys unbekannt, doch nun wurde sie enthüllt, da erste Boxen an Influencer verschickt wurden. Und das, was in den Texten geschrieben steht, wirft ein etwas anderes Licht auf die so stark diskutieren Ereignisse an der Dunkelküste.
Wir haben für euch einmal die allerwichtigsten Infos zusammengefasst und übersetzt. Laut Blizzard sollten diese Novellen auch irgendwann online kostenlos verfügbar gemacht werden, damit sie sich jeder anschauen kann. Und das ist auch notwendig, um die Zusammenhänge zwischen den Ereignissen richtig deuten zu können.
Sylvanas Kriegspläne
Äußerst wichtig ist ein Gespräch zwischen Saurfang und Sylvanas vor dem Krieg der Dornen. So offenbart Sylvanas dem Orc ihren Plan zum Krieg, mit dem er nicht einverstanden ist. Er sagt zu ihr, dass sie doch nicht Garrosh Höllschrei sei. Wieso will sie die Horde erneut in den Fleischwolf werfen? Sie fragt ihn, wie lange wohl der Frieden mit der Allianz anhalten wird. Ein Jahr? Saurfang bejaht dies. Doch danach geht es weiter. Zwei Jahre? Fünf? Zehn? Fünfzig? Saurfang weiß, dass Sylvanas Recht hat und sitzt in der Falle. Doch er erwidert damit, dass man zusammen gegen die Brennende Legion gekämpft hat. Das hat ein Band zwischen Allianz und Horde geschmiedet, welches nicht so einfach gebrochen werden kann.Doch Sylvanas sagt, dass mit der Zeit jedes Band gebrochen wird. Also fragt sie Saurfang, fünf oder fünfzig Jahre? Saurfang erwidert mit einer Gegenfrage: "Es ist egal was ich glaube. Was glaubt ihr?". Sylvanas führt aus: "Ich glaube, die Flüchtlinge von Gilneas werden der Horde niemals vergeben, sie aus ihrer Heimat verjagt zu haben. Ich glaube, die lebenden Menschen von Lordaeron denken es ist Blasphemie, dass meine Leute noch immer die Stadt halten. Ich glaube, dass die schon so lange existierende Teilung der Verbündeten aus Silbermond und ihren Verwandten aus Darnassus nicht so einfach zu reparieren ist" - Sylvanas lächelt.
"Ich glaube, dass der Dunkelspeer-Stamm nicht vergessen hat, wer sie von ihrer Insel vertrieben hat. Ich glaube, dass jeder Orc im gleichen Alter wie du, sich immer daran erinnern wird, wie man jahrelang in Käfigen saß. Man versucht hat in verschmutzten Lagern durch die Abfälle der Menschen zu überleben. Ich glaube, jeder Mensch wird sich an die Geschichten erinnern, wie die schreckliche Horde für so viel Zerstörung während der ersten Invasion gesorgt hat. Und ich glaube, dass dafür jeder Orc verantwortlich gemacht wird, egal wie sehr man es auch versucht hat wiedergutzumachen. "
"Und ich erinnere mich auch sehr gut daran, dass meine ersten Verlassenen einst loyale Allianzler waren. Wir sind für das Löwenbanner gestorben und was war unsere Belohnung? Wir wurden wie Tiere gejagt! Ich glaube, dass es keinen permanenten Frieden mit der Allianz geben kann. Nicht so lange man diesen nicht auf dem Schlachtfeld nach unseren Bedingungen gewonnen hat.". Sylvanas fügt hinzu: "Also beantworte mit eine Frage Saurfang: Warum das Unvermeidliche hinauszögern?".
Saurfang antwortet damit, dass der Junge in Sturmwind morgen keinen Krieg starten wird. Daraufhin erwidert Sylvanas: "Mit Genn Graumähne in seinen Ohren? Das werden wir ja sehen!". Dann erinnert sich Saurfang daran, dass Genn während des Kampfes gegen die Brennende Legion versucht hatte, Sylvanas zu töten. Dadurch wurden weitere, der wenigen verbliebenden Luftschiffe der Allianz zerstört. Und es gibt Gerüchte, dass Genn diesen Angriff ohne eine Bestätigung von Anduin ausgeführt hatte. Doch dafür wurde er nicht bestraft. Die einzige mögliche Erklärung dafür ist: Der alte Worgen wird immer wieder versuchen, die Allianz zum Krieg gegen die Horde aufzubringen.
Sylvanas fügt hinzu: "Und der Junge wird bald ein Mann. Was, wenn dieser Mann entscheidet, dass er keine andere Wahl hat, als einen Krieg gegen uns zu starten?"
Im Laufe der Geschichte wird zudem klar, dass Sylvanas Plan der ist, Streitigkeiten unter die Allianz zu bringen, wodurch sie sich selbst von innen zerstören. Sie wollen den Weltenbaum einnehmen und die Nachtelfen vertreiben. Was macht die Allianz dann? Würde sie sofort versuchen das Zuhause zurückzuerobern, lehnen sie sich gegen die Worgen auf. Denn ihre Heimat ist bereits seit Jahren von der Horde besetzt. Aber wenn man den Nachtelfen nicht hilft, sieht das auch nicht gerade toll aus. Weitere Angriffe auf andere Ziele würden dafür sorgen, dass jedes Volk der Allianz für sich selbst kämpft und sich aus dem Bund der Völker zurückzieht. So zumindest Sylvanas Glaube.
Genn und Anduin
Genau das, was Sylvanas vorhat, klappt jedoch nicht. Es gibt ein Gespräch zwischen Anduin und Genn, in dem Anduin genau erkennt, was Sylvanas plant. So fragt er Genn, was er darüber denken würde, wenn der nun den Kaldorei zuerst helfen wird, statt den Worgen von Gilneas. Er fügt hinzu: "Ich kann nicht agieren, wenn die Allianz sich in verschiedene Grüppchen aufteilt. Denn genau das ist, was Sylvanas versucht zu machen. Sie will nicht nur Darnassus angreifen, sondern das Angreifen, was die Allianz stark macht. Die Gemeinschaft. Sie will einen Keil zwischen die Völker treiben. Das ist der große Plan und ich war ein Narr, dass ich das nicht früher gesehen habe".Genn erwidert: "Wann habt ihr so viel über Kriegsstrategien gelernt?". Daraufhin antwortet Anduin: "Ich habe gelesen, als ich eigentlich Schwertkampfübungen machen sollte!". Und nun kommen die erlösenden Worte von Genn: "Ja, ihr seid ein Narr. Ein Narr, auch nur für einen Moment zu glauben, dass ich euch nicht mehr unterstützen würde, nur weil ihr den Kaldorei helft. Will ich mein Königreich zurück? Will ich, dass meine Leute zurückkehren können? Ja, klar will ich das! Aber will ich es so so sehr, dass ich die Nachtelfen leiden lasse, die uns vor vielen Jahren geholfen haben? Die uns aufgenommen haben? Die den Fluch der Worgen abgeschwächt habe, wodurch wir wieder halbwegs normal leben können?".
"Nein, das würde ich niemals wollen. Ich würde ihnen niemals den Rücken zukehren. Sylvanas versteht die Allianz offensichtlich nicht. Sie wird noch ihr blaues Wunder erleben. Merkt dir meine Worte!". Anduin ist froh und erwidert: "Ich werde mir deine Worte merken, Genn Graumähne. Sie sind ein Hoffnungsschimmer, in einer so dunklen Zeit.".
Das Umdenken von Saurfang
Und nun kommt es noch zu einem sehr wichtigen Punkt, der ganz klar falsch im Spiel dargestellt wurde. Zum einen wusste Sylvanas zum Zeitpunkt des feurigen Angriffs auf Teldrassil bereits, dass Saurfang Malfurion verschont hatte. Wodurch ihr kompletter Plan nicht auf ging und weshalb sie sich dann wohl doch für den Feuerangriff entschied. Zum anderen gibt es eine Szene, in der Saurfang stark bereut, was dort an der Dunkelküste passiert ist. Er schämt sich selbst dafür, dass er dort mitgemacht hat.Tatsächlich hat er sogar versucht die Soldaten aufzuhalten, die die Katapulte mit den Feuerkugeln bestückten, womit der Weltenbaum abgeschossen wurde. Doch er konnte sie nicht davon überzeugen zu stoppen. Er erinnert sich daran, dass dieser ganze Krieg so wie damals war. Damals in Shattrath oder damals in Sturmwind. Er selbst mochte damals diesen Krieg, er hat es geliebt. Laut Geschichte stand er mehrere Stunden lang am Strand der Dunkelküste, bis die letzten Schreie verstummten.
Er dachte darüber nach, was Malfurion gesagt hatte. Er hat die Horde in die Hände des Todes geführt. Wie konnte Saurfang nun noch seinen Soldaten in die Augen blicken? Wir kann er seine Taten erklären? Er kann es nicht. Er wird es niemals können. Aber dies ist seine Bürde, die er für immer mit sich tragen wird, bis zu seinem Todestag. Und als Saurfang sich umdrehte, hoffte er, dass dieser Tag schnell kommen wird ...
Auch wenn es trotzdem nicht richtig finde, solche Gespräche nicht in irgendeiner (evtl. auch kurz gefassten Form) im Spiel einzubringen. Muss ja nicht viel sein: ein kleiner Dialog oder eine extra "Spechblase", die man anklicken kann, hätte es ja auch getan.
Für die Horde
Dann lag ich mit meinem Vermutungen doch ganz richtig. Graumähne und Jaina wollen die Horde vernichten .. lieber heute als morgen... Der Krieg wäre nur eine Frage der Zeit bis sie Anduin so weit gehabt hätten
1. Sie ermordet ihre eigenen Verlassenen (im Buch)
2. Sie führt einen Angriffskrieg aufgrund von irgendwelchen Theorien.
3. Sie tötet unschuldige Zivilisten.
4. (Spoiler) Sie tötet in Lordaeron Allianz als auch Hordler mit der Pest um sie als Untote auferstehen zu lassen.
Was auch immer man da jetzt für Gründe finden mag, die Alte dreht frei und ist fällig.
Zu Saurfang: Erst Malfurion die Axt in den Rücken werfen und dann instant umzufallen und zu jammern, wie ehrlos das war? Gensu so schlechtes Storywriting wie Tyrande „Homeportal“ Wisperwinds Move.
Schade, denn auch bei ihr war es anders, als es im Spiel scheint und eine schwere persönliche Entscheidung - auch das steht in den Novellen.
Die Entscheidung von Tyrande mag schwer gewesen sein, aber sie lässt den Allianz-Spieler mit den Worten „kümmer du dich darum, dass die Besatzungszeit für die Einwohner einigermaßen erträglich wird“. Sorry, wenn das gutes Storywriting ist, dann bewerbe ich mich da auch mal.
Die Novellen werden gratis im Internet zugänglich gemacht werden, so ist es angekündigt.
Tyrande befindet sich in Sturmwind um zusammen mit den anderen Allianzanführern den drohenden Krieg in Silithus militärisch zu koordinieren und als klar wird, dass die Horde eine Falle gestellt hat, jede Verstärkung zu spät kommen wird und Teldrassil deshalb fallen wird, entschließt sie sich schweren Herzens, nicht nach Teldrassil zurük zu kehren und den von Anfang an aussichtslosen - das wird den Nachtelfen nämlich schnell klar, sie kämpfen nur noch darum, Zeit für Evakuierungen zu gewinnen - Kampf zu kämpfen, sondern den geschockten zivilen Flüchtlingen seelischen Beistand zu leisten, nachdem nicht klar ist, was sie noch alles verlieren werden. Als die Horde dann endgültig vor dem Baum steht, kehrt sie ein letztes Mal nach Teldrassil zurück um sich von ihrer Heimat zu verabschieden und macht sich dann auf die Suche nach Malfurion.
Zweitens: Der Kriegshäuptling trifft Entscheidungen
Drittens: Saurfang rettet seinen Häuptling obwohl es ehrlos ist und erfüllt seine Pflicht
Viertens: Was würdest du tun? Sterben dann kannste gar nichts mehr machen
Schlechtes Storywriting sieht anders aus wenn man bedenkt das es ein Pre Event ist
Ich gehöre nicht zu den Fans die jetzt total Enttäuscht sind; zumindest noch nicht. Immerhin hat BfA noch gar nicht richtig angefangen und uns erwarten noch einige Patches. Und endlich gehts wieder mal etwas Bodenständiger zu. Aber, und das fordere ich als Hordespieler, muss das was Sylvanas/Ich getan hat/habe weitreichende Konsquenzen nach sich ziehen. Auch wenn ich als Spieler höchstens eine auf die Finger bekomme (pfui und kusch) muss etwas mit Sylvanas passieren. Und damit meine ich nicht ihren endgültigen Tod (kann sie überhaupt sterben?) oder eine fuliminate Aufopferung. Das wäre meiner Meinung nach zu billig. Sie muss leiden. Und das kann man nur erreichen in dem sie alles verliert was ihr teuer war/ist. Danach muss eine Verbannung oder Gefangenschaft folgen. Für immer alleine mit ihren Gedanken/Erlebnissen. So eine Art Fegefeuer ... Dann wäre ich zufrieden; das wäre für mich Gerechtigkeit.
... aber was dann? ^^ Es wird immer einen Vorwand für Krieg geben. Tut es in der realen Welt ja auch.
Außer ihrer Aufgabe hat sie doch gar nichts mehr? Alles was ihr lieb und teuer war, i wurde ihr bereits vor langer Zeit genommen, einzig ihre Aufgabe die Verlassenen zu schützen und nun die Sache als Anführerin der Horde zu fungieren, ist was ihr geblieben ist.
Es gab Aktionen und Reaktionen. Richtige Gerechtigkeit habe bisher noch nie gesehen. Und ich spiele seit BC und bin großer Fan der Lore (Bücher, Comics, Ingamequests etc.).
Es gab einmal fast Gerechtigkeit. Und das war als Garrosh angeklagt wurde. Aber das Gerichtsverfahren wurde ja nie beendet.
Gerechtigkeit kann es unter feinden niemals geben. Dort gibt es nur Hass, Wut, Zorn und am Ende bleibt immer die Zerstörung.
Ich würde es gut finden wenn die einzelnen Mitglieder der Horde ein bisschen Profil kriegen würden und sich vieleicht auch mal kritisch äußern statt immer nur blind dem aktuellen kriegshäuptling nach zu rennen. Und wenn man das als Spieler sogar im Spiel miterleben könnte, wäre das natürlich absolut Bombe:D
MfG Yaros
Mal ganz davon abgesehen das Tyrande ihn erschossen hätte wenn er auf Malfurion losgegangen wäre.
Damit wäre er seinem Wunsch zu sterben sehr nahe gekommen, doch es wäre kein Kriegertod geworden - höchster Hochverrat wird mit dem Tode bestraft und noch steht die Horde hinter Sylvanas.
Dieser Text, ist sehr interessant und gibt wirklich ein besseres Bild ab, wie Sylvanas zur Zeit denkt. Doch wieso geben die soetwas nicht auch allen vorher als einen freien Text wenigstens frei? Und dann auch noch "nur" in Englisch...
Danke auf jeden Fall, dass ihr euch die Mühe gemacht habt dies hier zu veröffentlichen.
Sie machen so nen guten Job mit der Story da finde ich es schade das sie Ihre eigene Arbeit ein bisschen herabstufen indem sie die Geschichte auf mehrere Wege verteilen.