2. August 2018 - 23:09 Uhr

Kurzgeschichten aus der Collector's Edition, bringen Gründe für Sylvanas Taten ans Licht!

Etwas, was schon seit vielen Jahren an World of Warcraft kritisiert wird, ist die Tatsache, dass die Geschichte nicht nur im Spiel fortgeführt wird, sondern eben auch in den Romanen. Vor allem die Übergänge zwischen den Erweiterungen. Im Falle von Battel for Azeroth im Buch Before the Storm. Spieler, die sich die Romane nicht kaufen, bekommen viele wichtige Aspekte der Lore gar nicht mit und fragen sich dann später, wieso bestimmte Dinge im Spiel auf einmal so sind, wie sie sind. Und nun gibt es wieder einen Fall solcher Geschichtsentwicklungen, die eben nur in Büchern nachzulesen ist. 

Wie eventuell einige gar nicht wussten, gibt es nicht nur Before the Storm als Buch für Battle for Azeroth, sondern auch die beiden Novellen Klagelied und Ein guter Krieg. Dabei handelt es sich um Kurzgeschichten mit schicken Illustrationen, die der Collector's Edition der siebten World of Warcraft Erweiterung beiliegen. Bisher waren die Storys unbekannt, doch nun wurde sie enthüllt, da erste Boxen an Influencer verschickt wurden. Und das, was in den Texten geschrieben steht, wirft ein etwas anderes Licht auf die so stark diskutieren Ereignisse an der Dunkelküste. 

Wir haben für euch einmal die allerwichtigsten Infos zusammengefasst und übersetzt. Laut Blizzard sollten diese Novellen auch irgendwann online kostenlos verfügbar gemacht werden, damit sie sich jeder anschauen kann. Und das ist auch notwendig, um die Zusammenhänge zwischen den Ereignissen richtig deuten zu können. 


Sylvanas Kriegspläne

Äußerst wichtig ist ein Gespräch zwischen Saurfang und Sylvanas vor dem Krieg der Dornen. So offenbart Sylvanas dem Orc ihren Plan zum Krieg, mit dem er nicht einverstanden ist. Er sagt zu ihr, dass sie doch nicht Garrosh Höllschrei sei. Wieso will sie die Horde erneut in den Fleischwolf werfen? Sie fragt ihn, wie lange wohl der Frieden mit der Allianz anhalten wird. Ein Jahr? Saurfang bejaht dies. Doch danach geht es weiter. Zwei Jahre? Fünf? Zehn? Fünfzig? Saurfang weiß, dass Sylvanas Recht hat und sitzt in der Falle. Doch er erwidert damit, dass man zusammen gegen die Brennende Legion gekämpft hat. Das hat ein Band zwischen Allianz und Horde geschmiedet, welches nicht so einfach gebrochen werden kann.

Doch Sylvanas sagt, dass mit der Zeit jedes Band gebrochen wird. Also fragt sie Saurfang, fünf oder fünfzig Jahre? Saurfang erwidert mit einer Gegenfrage: "Es ist egal was ich glaube. Was glaubt ihr?". Sylvanas führt aus: "Ich glaube, die Flüchtlinge von Gilneas werden der Horde niemals vergeben, sie aus ihrer Heimat verjagt zu haben. Ich glaube, die lebenden Menschen von Lordaeron denken es ist Blasphemie, dass meine Leute noch immer die Stadt halten. Ich glaube, dass die schon so lange existierende Teilung der Verbündeten aus Silbermond und ihren Verwandten aus Darnassus nicht so einfach zu reparieren ist" - Sylvanas lächelt.

"Ich glaube, dass der Dunkelspeer-Stamm nicht vergessen hat, wer sie von ihrer Insel vertrieben hat. Ich glaube, dass jeder Orc im gleichen Alter wie du, sich immer daran erinnern wird, wie man jahrelang in Käfigen saß. Man versucht hat in verschmutzten Lagern durch die Abfälle der Menschen zu überleben. Ich glaube, jeder Mensch wird sich an die Geschichten erinnern, wie die schreckliche Horde für so viel Zerstörung während der ersten Invasion gesorgt hat. Und ich glaube, dass dafür jeder Orc verantwortlich gemacht wird, egal wie sehr man es auch versucht hat wiedergutzumachen. "

"Und ich erinnere mich auch sehr gut daran, dass meine ersten Verlassenen einst loyale Allianzler waren. Wir sind für das Löwenbanner gestorben und was war unsere Belohnung? Wir wurden wie Tiere gejagt! Ich glaube, dass es keinen permanenten Frieden mit der Allianz geben kann. Nicht so lange man diesen nicht auf dem Schlachtfeld nach unseren Bedingungen gewonnen hat.". Sylvanas fügt hinzu: "Also beantworte mit eine Frage Saurfang: Warum das Unvermeidliche hinauszögern?".

Saurfang antwortet damit, dass der Junge in Sturmwind morgen keinen Krieg starten wird. Daraufhin erwidert Sylvanas: "Mit Genn Graumähne in seinen Ohren? Das werden wir ja sehen!". Dann erinnert sich Saurfang daran, dass Genn während des Kampfes gegen die Brennende Legion versucht hatte, Sylvanas zu töten. Dadurch wurden weitere, der wenigen verbliebenden Luftschiffe der Allianz zerstört. Und es gibt Gerüchte, dass Genn diesen Angriff ohne eine Bestätigung von Anduin ausgeführt hatte. Doch dafür wurde er nicht bestraft. Die einzige mögliche Erklärung dafür ist: Der alte Worgen wird immer wieder versuchen, die Allianz zum Krieg gegen die Horde aufzubringen.

Sylvanas fügt hinzu: "Und der Junge wird bald ein Mann. Was, wenn dieser Mann entscheidet, dass er keine andere Wahl hat, als einen Krieg gegen uns zu starten?"

Im Laufe der Geschichte wird zudem klar, dass Sylvanas Plan der ist, Streitigkeiten unter die Allianz zu bringen, wodurch sie sich selbst von innen zerstören. Sie wollen den Weltenbaum einnehmen und die Nachtelfen vertreiben. Was macht die Allianz dann? Würde sie sofort versuchen das Zuhause zurückzuerobern, lehnen sie sich gegen die Worgen auf. Denn ihre Heimat ist bereits seit Jahren von der Horde besetzt. Aber wenn man den Nachtelfen nicht hilft, sieht das auch nicht gerade toll aus. Weitere Angriffe auf andere Ziele würden dafür sorgen, dass jedes Volk der Allianz für sich selbst kämpft und sich aus dem Bund der Völker zurückzieht. So zumindest Sylvanas Glaube.
 


Genn und Anduin

Genau das, was Sylvanas vorhat, klappt jedoch nicht. Es gibt ein Gespräch zwischen Anduin und Genn, in dem Anduin genau erkennt, was Sylvanas plant. So fragt er Genn, was er darüber denken würde, wenn der nun den Kaldorei zuerst helfen wird, statt den Worgen von Gilneas. Er fügt hinzu: "Ich kann nicht agieren, wenn die Allianz sich in verschiedene Grüppchen aufteilt. Denn genau das ist, was Sylvanas versucht zu machen. Sie will nicht nur Darnassus angreifen, sondern das Angreifen, was die Allianz stark macht. Die Gemeinschaft. Sie will einen Keil zwischen die Völker treiben. Das ist der große Plan und ich war ein Narr, dass ich das nicht früher gesehen habe".

Genn erwidert: "Wann habt ihr so viel über Kriegsstrategien gelernt?". Daraufhin antwortet Anduin: "Ich habe gelesen, als ich eigentlich Schwertkampfübungen machen sollte!". Und nun kommen die erlösenden Worte von Genn: "Ja, ihr seid ein Narr. Ein Narr, auch nur für einen Moment zu glauben, dass ich euch nicht mehr unterstützen würde, nur weil ihr den Kaldorei helft. Will ich mein Königreich zurück? Will ich, dass meine Leute zurückkehren können? Ja, klar will ich das! Aber will ich es so so sehr, dass ich die Nachtelfen leiden lasse, die uns vor vielen Jahren geholfen haben? Die uns aufgenommen haben? Die den Fluch der Worgen abgeschwächt habe, wodurch wir wieder halbwegs normal leben können?".

"Nein, das würde ich niemals wollen. Ich würde ihnen niemals den Rücken zukehren. Sylvanas versteht die Allianz offensichtlich nicht. Sie wird noch ihr blaues Wunder erleben. Merkt dir meine Worte!". Anduin ist froh und erwidert: "Ich werde mir deine Worte merken, Genn Graumähne. Sie sind ein Hoffnungsschimmer, in einer so dunklen Zeit.".
 


Das Umdenken von Saurfang

Und nun kommt es noch zu einem sehr wichtigen Punkt, der ganz klar falsch im Spiel dargestellt wurde. Zum einen wusste Sylvanas zum Zeitpunkt des feurigen Angriffs auf Teldrassil bereits, dass Saurfang Malfurion verschont hatte. Wodurch ihr kompletter Plan nicht auf ging und weshalb sie sich dann wohl doch für den Feuerangriff entschied. Zum anderen gibt es eine Szene, in der Saurfang stark bereut, was dort an der Dunkelküste passiert ist. Er schämt sich selbst dafür, dass er dort mitgemacht hat.

Tatsächlich hat er sogar versucht die Soldaten aufzuhalten, die die Katapulte mit den Feuerkugeln bestückten, womit der Weltenbaum abgeschossen wurde. Doch er konnte sie nicht davon überzeugen zu stoppen. Er erinnert sich daran, dass dieser ganze Krieg so wie damals war. Damals in Shattrath oder damals in Sturmwind. Er selbst mochte damals diesen Krieg, er hat es geliebt. Laut Geschichte stand er mehrere Stunden lang am Strand der Dunkelküste, bis die letzten Schreie verstummten. 

Er dachte darüber nach, was Malfurion gesagt hatte. Er hat die Horde in die Hände des Todes geführt. Wie konnte Saurfang nun noch seinen Soldaten in die Augen blicken? Wir kann er seine Taten erklären? Er kann es nicht. Er wird es niemals können. Aber dies ist seine Bürde, die er für immer mit sich tragen wird, bis zu seinem Todestag. Und als Saurfang sich umdrehte, hoffte er, dass dieser Tag schnell kommen wird ...
 


Und vieles mehr...

Es gibt noch viele weitere interessante Textpassagen in diesen Novellen, die die Geschichte ganz anders herüberbringen. Und für solche wichtigen Ereignisse, ist es wirklich sehr schade, dass Blizzard es nicht geschafft hat, sie auch gut im Spiel zu verpacken. Kein Wunder also, wieso es einen solchen Aufstand gibt. Hätte man die Geschichte direkt so erzählt, wäre einiges anders abgelaufen!

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Hogzor - Mitglied
Anduin will den Nachtelfen nicht helfen weil er fürchtet dass dann der Köter böse auf ihn ist? Aber ob die Nachtelfen böse auf ihn sind und sterben ist ihm egal? Ergibt für mich keinen Sinn.
Muhkuh - Mitglied
Ne, so ist das nicht - Anduin fragt Genn bloß, ob er den Nachtelfen helfen würde oder eher seinen Traum, von der Rückeroberung von Gilneas verfolgt.
Stygia - Mitglied
Man hätte diese Novellen gar nicht erst exklusiv für die CE und spääääääter iiiiiirgendwaaaaann vielleicht Mal online einsehbar machen dürfen. Nein sie hätten mit dem ersten Teil vom Krieg der Dornen veröffentlicht werden müssen (also letzte Woche Mittwoch) damit wäre der ganze Shitstorm gar nicht erst losgegangen. Trotz der Erkenntisfetzen die wir hier bekommen halte ich die Entscheidung Teldrassil zu verbrennen immer noch für falsch.
Inastari - Mitglied

Hätte man die Geschichte direkt so erzählt, wäre einiges anders abgelaufen!

Man hätte einfach die CE's 1 Woche vorher verschicken können und zumindest der größte Aufruhr wäre erst gar nicht entstanden.
Auch wenn es trotzdem nicht richtig finde, solche Gespräche nicht in irgendeiner (evtl. auch kurz gefassten Form) im Spiel einzubringen. Muss ja nicht viel sein: ein kleiner Dialog oder eine extra "Spechblase", die man anklicken kann, hätte es ja auch getan.
MetaBowser - Mitglied
Etwas, was schon seit vielen Jahren an World of Warcraft kritisiert wird, ist die Tatsache, dass die Geschichte nicht nur im Spiel fortgeführt wird, sondern eben auch in den Romanen.
Das paßt schon so... ich liebe die Bücher :D Wenn jemand wirklich an der Lore interessiert ist, dann checkt er sich diese auch...
khalis - Mitglied
Damit wird mir doch erst Recht bewiesen, das Sylvanas Blind vor Hass und jeglicher Sinn für Diplomatie fehlt, vor allem sollte sie Anduin doch schon irgendwie einschätzen können, durch die Zeit u.a. in Legion und auch vorher. 
Muhkuh - Mitglied
Sylvanas ist seit vielen vielen Jahren tot - Nobbel resümiert, sie weiß einfach nicht - mehr- , wie die Lebenden ticken, wie Dinge wie Hoffnung und Kameradschaft funktionieren.
Zandanial - Mitglied
Danke für die Hintergrundinfos! Bin echt gespannt wie es weiter geht in BfA^^
Vengeance - Mitglied
Sehr coole die Hintergründe nochmal zu lesen und mehr zu verstehen, ich befürchte das viele das nicht begreifen wollen oder werden weil es "Lesen" beinhaltet aber Haters gonna hate

Für die Horde
2case - Mitglied
Seht es mal aus der Sicht eurers Charakters: Ihr erlebt halt nur das, wo ihr direkt beteiligt seid.... Und wer interesiert sich schon für Politik ;)
Sasena - Mitglied
Danke Andi :-)
Dann lag ich mit meinem Vermutungen doch ganz richtig. Graumähne und Jaina wollen die Horde vernichten .. lieber heute als morgen... Der Krieg wäre nur eine Frage der Zeit bis sie Anduin so weit gehabt hätten 
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Dargonet - Mitglied
Also da fragt man sich wirklich, warum nicht noch 1,2 Sequenzen/Quests als Zwischenschritte eingebaut wurden. Man versteht es so nur halb und der zweite Teil des PreEvents ist dann wirklich etwas misslungen, wenn er teils eine andere Geschichte erzählt, als die Novellen aus der Collectors Edition.
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Ced2118 - Mitglied
Was Sylvanas angeht, ändert das für mich gar nichts!

1. Sie ermordet ihre eigenen Verlassenen (im Buch)

2. Sie führt einen Angriffskrieg aufgrund von irgendwelchen Theorien.

3. Sie tötet unschuldige Zivilisten.

4. (Spoiler) Sie tötet in Lordaeron Allianz als auch Hordler mit der Pest um sie als Untote auferstehen zu lassen.

Was auch immer man da jetzt für Gründe finden mag, die Alte dreht frei und ist fällig.

Zu Saurfang: Erst Malfurion die Axt in den Rücken werfen und dann instant umzufallen und zu jammern, wie ehrlos das war? Gensu so schlechtes Storywriting wie Tyrande „Homeportal“ Wisperwinds Move.
Muhkuh - Mitglied
Gensu so schlechtes Storywriting wie Tyrande „Homeportal“ Wisperwinds Move.

Schade, denn auch bei ihr war es anders, als es im Spiel scheint und eine schwere persönliche Entscheidung - auch das steht in den Novellen.
Ced2118 - Mitglied
@Muhkuh  Jetzt mal ganz ohne Witz: Verdient das nicht massive Kritik, dass man nicht nur ein Buch kaufen muss (was ja bislang Standard war) man muss auch Besitzer der CE sein um alle Einzelheiten zu bekommen? Vielleicht könnte man auch noch ein paar Informationen in Hearthstone unterbringen?!

Die Entscheidung von Tyrande mag schwer gewesen sein, aber sie lässt den Allianz-Spieler mit den Worten „kümmer du dich darum, dass die Besatzungszeit für die Einwohner einigermaßen erträglich wird“. Sorry, wenn das gutes Storywriting ist, dann bewerbe ich mich da auch mal.
Muhkuh - Mitglied
man muss auch Besitzer der CE sein um alle Einzelheiten zu bekommen? 

Die Novellen werden gratis im Internet zugänglich gemacht werden, so ist es angekündigt.
Die Entscheidung von Tyrande mag schwer gewesen sein, aber sie lässt den Allianz-Spieler mit den Worten „kümmer du dich darum, dass die Besatzungszeit für die Einwohner einigermaßen erträglich wird“. Sorry, wenn das gutes Storywriting ist, dann bewerbe ich mich da auch mal.

Tyrande befindet sich in Sturmwind um zusammen mit den anderen Allianzanführern den drohenden Krieg in Silithus militärisch zu koordinieren und als klar wird, dass die Horde eine Falle gestellt hat, jede Verstärkung zu spät kommen wird und Teldrassil deshalb fallen wird, entschließt sie sich schweren Herzens, nicht nach Teldrassil zurük zu kehren und den von Anfang an aussichtslosen - das wird den Nachtelfen nämlich schnell klar, sie kämpfen nur noch darum, Zeit für Evakuierungen zu gewinnen - Kampf zu kämpfen, sondern den geschockten zivilen Flüchtlingen seelischen Beistand zu leisten, nachdem nicht klar ist, was sie noch alles verlieren werden. Als die Horde dann endgültig vor dem Baum steht, kehrt sie ein letztes Mal nach Teldrassil zurück um sich von ihrer Heimat zu verabschieden und macht sich dann auf die Suche nach Malfurion.
Vengeance - Mitglied
Erstens: Es ist Krieg
Zweitens: Der Kriegshäuptling trifft Entscheidungen
Drittens: Saurfang rettet seinen Häuptling obwohl es ehrlos ist und erfüllt seine Pflicht
Viertens: Was würdest du tun? Sterben dann kannste gar nichts mehr machen 

Schlechtes Storywriting sieht anders aus wenn man bedenkt das es ein Pre Event ist
 
Morfor - Mitglied
Hätte also Saurfang Malfurion einfach wie von Sylvanas befohlen getötet, wäre es nie soweit gekommen dass Sie den Weltenbaum niederbrennt. Finde es richtig mies von Blizz sowas erst zu veröffentlichen nachdem die Geschichte schon im Spiel ist. Da hat jemand richtigen Bockmist gemacht. So ein bisschen kann ich Sylvanas Taten nun verstehen. Dass Saurfang sich mies fühlt mit dem gewissen dass er wenn er Malfurion getötet hätte hunderte Zivilisten hätte retten können ist verständlich, gibt Ihm somit eine klare Mitschuld an dem ganzen Schlamassel. Nur meine Meinung ;)
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kaito - Mitglied
Ob sie den Weltenbaum wirklich nicht niedergebrannt hätte da wäre ich mir nicht sicher, denn der Befehl dazu wirkte doch sehr nach einer Art Kurzschlussreaktion der rein vom Hass der immer in ihr schwelt kommt und nicht aus überlegter Taktik. Werden wir aber auch nie erfahren weil erzählen kann die Frau viel.
Saphael - Mitglied
Ehrlich gesagt muss eine gute Story, -soweit im Spiel-, klar und unmissverständlich erzählt werden. Kann eine Spielefirma das nicht liefern, sollte sie umdenken. Damit meine ich jetzt nicht nur diese zwei Kurzgeschichten, auch das geheime Treffen zwischen Calia und Untoten hätte ich gerne im Spiel gehabt. 

Ich gehöre nicht zu den Fans die jetzt total Enttäuscht sind; zumindest noch nicht. Immerhin hat BfA noch gar nicht richtig angefangen und uns erwarten noch einige Patches. Und endlich gehts wieder mal etwas Bodenständiger zu. Aber, und das fordere ich als Hordespieler, muss das was Sylvanas/Ich getan hat/habe weitreichende Konsquenzen nach sich ziehen. Auch wenn ich als Spieler höchstens eine auf die Finger bekomme (pfui und kusch) muss etwas mit Sylvanas passieren. Und damit meine ich nicht ihren endgültigen Tod (kann sie überhaupt sterben?) oder eine fuliminate Aufopferung. Das wäre meiner Meinung nach zu billig. Sie muss leiden. Und das kann man nur erreichen in dem sie alles verliert was ihr teuer war/ist. Danach muss eine Verbannung oder Gefangenschaft folgen. Für immer alleine mit ihren Gedanken/Erlebnissen. So eine Art Fegefeuer ...  Dann wäre ich zufrieden; das wäre für mich Gerechtigkeit.

... aber was dann? ^^ Es wird immer einen Vorwand für Krieg geben. Tut es in der realen Welt ja auch. 


 
Yaroz - Mitglied
Naja,  Sylvanas hat alles verloren was ihr lieb und teuer war, deswegen ist sie ja so geworden, kann man gut in dem kleinen Cinematic sehen.
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Aegwinn - Mitglied
Was kannst du einer Person weg nehmen, der man bereits alles weggenommen hat? Schlussendlich macht Sylvanas das, was du forderst, nur in umgekehrter Reihenfolge. Zuerst die Bestrafung und dann die Tat.
Scarecrowe - Mitglied
Genau sie hat doch schon alles verloren was sie leibt/geliebt hat, als sie von Arthas getötet und wieder "wiedergeboren" wurde. Das (ehemals) eigene Volk hat sich gegen sie gestellt, die andere Schwester (zu dem Zeitpunkt) hat sie fallen gelassen und auch jetzt Alleria will sie wohl lieber nicht mehr sehen. Denke eh, dass man es verpasst hat, die genaueren Hintergründe zu der Tat aufzuzeigen. Jetzt ist halt das Geheule groß, das sie nun Garrosh 2.0 sei und man sie töten will. Ich für meinen Teil stehe zu meiner Fraktion und den (virtuellen) Taten für die Horde. FOR THE DARK QUEEN
Muhkuh - Mitglied

Und das kann man nur erreichen in dem sie alles verliert was ihr teuer war/ist


Außer ihrer Aufgabe hat sie doch gar nichts mehr? Alles was ihr lieb und teuer war, i wurde ihr bereits vor langer Zeit genommen, einzig ihre Aufgabe die Verlassenen zu schützen und nun die Sache als Anführerin der Horde zu fungieren, ist was ihr geblieben ist.
Jasteni - Mitglied
Zumal du möchtest Gerechtigkeit? Wann gab es jemals Gerichtigkeit in WoW?
Es gab Aktionen und Reaktionen. Richtige Gerechtigkeit habe bisher noch nie gesehen. Und ich spiele seit BC und bin großer Fan der Lore (Bücher, Comics, Ingamequests etc.).

Es gab einmal fast Gerechtigkeit. Und das war als Garrosh angeklagt wurde. Aber das Gerichtsverfahren wurde ja nie beendet.

Gerechtigkeit kann es unter feinden niemals geben. Dort gibt es nur Hass, Wut, Zorn und am Ende bleibt immer die Zerstörung.
Mavf - Mitglied
Das sie denkt sie würde damit unfrieden innerhalb der Allianz stiften leuchtet ja ein aber hat sie auch an die Horde gedacht? Ich könnte mir vorstellen das saurfang nicht der einzige orc ist der diese unehrenhafte Art der Kriegsführung ablehnt.. Und die tauren als friedliebende naturburschen dürften einen angriffskrieg, bei dem der weltenbaum abgebrannt wird, auch nicht sonderlich toll finden. Außerdem sind da noch die blutelfen.. klar viel Feindschaft und lange Jahre des Konflikts aber die nachhelfen sind immernoch ihre vettern und auch lorthemar theron hat sich damals in pandaria kritisch gegenüber sylvanas geäußert... 

Ich würde es gut finden wenn die einzelnen Mitglieder der Horde ein bisschen Profil kriegen würden und sich vieleicht auch mal kritisch äußern statt immer nur blind dem aktuellen kriegshäuptling nach zu rennen. Und wenn man das als Spieler sogar im Spiel miterleben könnte, wäre das natürlich absolut Bombe:D
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Muhkuh - Mitglied
Baine zB. ist dagegen aber Sylvanas hat ihn in der Hand, weil sie ihm klar gemacht hat, dass sie von seinem Hochverrat weiß, von seiner weiter anhaltenden Korrespondenz mit Anduin.
Yaroz - Mitglied
Varok Saurfang ist einer meiner liebsten Charakete in WoW. Es ist wirklich schade, dass diese Geschichte, in dem Event an der Dunkelküste, nicht richtig dargestellt wurde. Dadurch hat man als Spieler ein schlechteres Bild von ihm. Er hat viele Lasten aus den ganzen Kriegen davon getragen und betreut sie zutiefst. Selbst Anduin sagt, dass Varian einmal zu ihm sagte: " Varok Saurfang steht für die Ehre der Horde", und das will schon was heißen! Ich hoffe das man noch viel mit Saufang zu tun hat, selbst als Alli.

MfG Yaros
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Sascha117 - Mitglied
Hätte Saurfang seine Axt mal auf Sylvanas geworfen und nicht auf Malfurion.
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TrueCaryo - Mitglied
Ja, noch größeren Verrat an der Horde begehen als einen direkten Befehl zu missachten und einen gegnerischen Anführer mit seiner Freundin abziehn zu lassen sorgt bestimmt dafür das Saurfang als Charakter weiter ernst genommen wird^^ Ist so schon nen Joke, wirft Malfurion von hinten seine Axt in den Rücken, schämt sich 5 Sekunden später dafür XD
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Sascha117 - Mitglied
Saurfang sagte schon zu Garrosh: Ihr werdet uns nicht erneut diesen dunklen Pfad entlangführen VORHER werde ich euch eigenhändig töten.
Mal ganz davon abgesehen das Tyrande ihn erschossen hätte wenn er auf Malfurion losgegangen wäre.
Muhkuh - Mitglied
Hätte Saurfang seine Axt mal auf Sylvanas geworfen

Damit wäre er seinem Wunsch zu sterben sehr nahe gekommen, doch es wäre kein Kriegertod geworden - höchster Hochverrat wird mit dem Tode bestraft und noch steht die Horde hinter Sylvanas.
SoliTaris - Mitglied
Solch wichtige Lore Verbindungen nicht ins Spiel zu packen (und technische würde das gehen) finde ich seit Pandaria extrem schrecklich... Gerade zwischen Pandaria und Dreanor war ich extrem verwirrt... denn es wird nicht richtig erklärt was genau passiert war und warum viele Logiklücken entstanden waren...

Dieser Text, ist sehr interessant und gibt wirklich ein besseres Bild ab, wie Sylvanas zur Zeit denkt. Doch wieso geben die soetwas nicht auch allen vorher als einen freien Text wenigstens frei? Und dann auch noch "nur" in Englisch...

Danke auf jeden Fall, dass ihr euch die Mühe gemacht habt dies hier zu veröffentlichen.
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Andi - Staff
Naja die Novellen gibt es auch in Deutsch in der Collector's Edition. ;)
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SoliTaris - Mitglied
Gut in deutsch, ist schön zu hören ^^ aber nicht jeder hat die Collector Editionen^^ leider
Drachenseele - Mitglied
Ja also ich finde sie hätten sich den ganzen Aufruhr erspart wenn Sie das allen im Vorfeld zugänglich gemacht hätten. Gut sie werden wie erwähnt gratis veröffentlicht was ich auch super finde aber im nachhinein erst die wirklichen Gründe und Zusammenhänge zu erfahren wenn die "kacke bereits am dampfen" ist, hat immer nen faden Beigeschmack.
Sie machen so nen guten Job mit der Story da finde ich es schade das sie Ihre eigene Arbeit ein bisschen herabstufen indem sie die Geschichte auf mehrere Wege verteilen.
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