29. Oktober 2019 - 09:49 Uhr

Lichkönig Bolvar - Können wir ihm trauen? Auf welcher Seite steht er?

Es muss immer einen Lichkönig geben - Dieser Satz war ausschlaggebend dafür, dass heutzutage hoch oben auf der Spitze der Eiskronenzitadelle Bolvar Fordragon sitzt, um die Geißel auf Nordend im Zaun zu halten. Damals, nach dem Sieg über Arthas, folgte Tirion Fordring schweren Herzens den Anweisungen von Bolvar und setzt ihm den Helm der Dominanz auf. Bolvar wurde komplett auf dem Frostthron vom Eis eingeschlossen und warnte Tirion, der Welt nichts davon zu erzählen, um den Frieden zu gewährleisten, und nie mehr wiederzukehren.

Das ist nun viele Jahre her und lange Zeit haben wir auch nichts mehr von Blovar und der Geißel gehört. Friede, Freude, Eierkuchen also! Doch mit Legion wurde die Geschichte des Lichkönigs wiederaufgenommen. Passend zur Invasion der Brennenden Legion auf Azeroth erwachte Bolvar aus seinem kalten Schlaf, um uns beim Kampf gegen Sargeras und seine Dämonen zu unterstützen. Doch ist das der einzige Grund für die Rückkehr des Lichkönigs? Es hat den Anschein, als wäre Bolvar nicht mehr er selbst. In Battle for Azeroth ging es nun weiter und schlussendlich wird Bolvar eine größere Rolle in der achten World of Warcraft-Erweiterung erhalten. Grund genug sich die folgende Frage zu stellen: ist er gut oder böse?
 

Die Rückkehr des Lichkönigs

Zum Start der Abenteuer auf den Verheerten Inseln bekommen Todesritter eine Quest von Lichkönig Bolvar, der aus seinem Schlaf erwacht ist (aber weiterhin im Eis festsitzt). Es ist wird klar, dass Bolvar uns helfen will die Brennende Legion zurückzuschlagen und die Ritter der Schwarzen Klingen, die früher noch gegen Lichkönig Arthas gekämpft hatten, wollen Bolvar unterstützen, solange die Geißel dort bleibt, wo sie ist: in Nordend. Frost-Todesritter erlangen während der Questreihe die Klingen des gefallenen Prinzen als Artefaktwaffe. Geschmiedet aus den Splitter von Frostgram selbst, ist diese Waffe genauso, wenn nicht sogar mächtiger, als jenes Schwert, welches den Lichkönig damals zu unzähligen Siegen geführt hat. 

Nachdem man als Todesritter seine Waffe erhalten hat, steigt man zum Todesgebieter der Schwarzen Klingen auf. Die Schwarzen Klingen folgen einem nun im Krieg gegen die Brennende Legion. Doch dabei soll man nicht vergessen, dass sie nicht dem Lichkönig dienen. Sie sehen in ihm einen unverzichtbaren Verbündeten in der Schlacht um Azeroth. Darion Mograine selbst warnt sogar die Spieler des Öfteren vor den Entscheidungen, die Bolvar trifft, um uns stärker zu machen. 
 
 

Mord, Folter und Gehorsam - Wiederholt sich die Geschichte?

Schauen wir einmal auf das Startgebiet der Todesritter zurück, so erinnern wir uns an einige schlimme Taten, die man als Todesritter unter der Herrschaft von Lichkönig Arthas begangen hat. Bestes Beispiel dafür ist das Abschlachten von wehrlosen Zivilisten in der Scharlachroten Enklave oder die Folter derer, um an Informationen heranzukommen. Doch damals standen wir natürlich unter dem Einfluss von Arthas und waren somit nicht bei Verstand. Nun haben wir einen freien Willen und wissen, was sich gehört. Oder doch nicht? Während der Kampagne des Todesritter in Legion hat man das Gefühl, dass sich die Geschichte ein wenig wiederholt.

Der größte Knackpunkt ist dabei die erneute Schlacht an der Kapelle des hoffnungsvollen Lichts, der Klassenhalle der Paladine. Auf unserer Mission, die vier Reiter der Apokalypse neu zu formieren, soll der Leichnam von Tirion Fordring aus seinem Grabe geholt werden, um ihn als Anführer der Reiter wiederzuerwecken. Etwas was auch Darion Mograine nicht gutheißen konnte, doch er folgte der Entscheidung des Spielers, der wiederum die Befehle des Lichkönigs ausführte, um starke Verbündete zu erlangen. 
 

Wer die Kampagne selbst gespielt hat, der wird wissen, dass Darion beim Angriff auf die Kapelle sein Leben ließ. Doch nicht für lange, denn er wurde mit der Macht des Todesritter wiedererweckt und zum Anführer sowie vierten Reiter der Apokalypse ernannt. Interessant daran: seit er wiedererweckt wurde, verlor er kein einziges negatives Wort mehr über Lichkönig Bolvar. Bedeutet dies also eventuell, dass Bolvar wusste, dass ein Angriff auf die Klassenhalle der Paladine in einem Fiasko enden würde? Hat er es nur gemacht, um Darion sterben zu lassen, später mit einem gebrochenen Willen wiederzubeleben und somit mehr Einfluss auf die Ritter der Schwarzen Klinge zu haben?
 

Die Warnung von Arthas

Ein weiterer interessanter Fakt ist der, dass Frost-Todesritter mit den Klingen des gefallenen Prinzen in den Gebieten auf den Verheerten Inseln manchmal ein Echo von Arthas sehen können. Das Echo sagt folgendes: Ihr glaubt, die Kontrolle und einen eigenen Willen zu haben ... Ihr glaubt, frei zu sein, dabei seid Ihr immer nur sein Werkzeug. Dabei herrscht ER über euch. ER bestimmt Euer Schicksal. Wer "Er" ist, wird nicht genauer beschrieben, aber falls Bolvar gemeint ist, und davon gehen wir nun einfach mal aus, könnte das ein weiterer sehr direkter Hinweis darauf sein, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. 
 
 

Andere Pläne

Der letzte Kontakt der Todesritter mit Bolvar (in Legion) spielt sich während der Questreihe für das Klassenmount ab. Während der Suche nach noch mehr Macht im Krieg gegen die Brennende Legion, schlachtet man die Drachen im rubinroten Drachenschrein ab, um an Informationen heranzukommen. Zudem wird eine neue Brutmutter für untote Drachen erschaffen. Kurz bevor das Ziel erreicht ist, meldet sich Bolvar erneut zu Wort. Er teilt uns mit, dass falls wir versagen, er sich Archerus und somit die Ritter der Schwarzen Klinge unter den Nagel reißen wird. Arthas wollte damals Rache an der Zitadelle nehmen, doch Bolvar hat ... andere Pläne! 
 
 

Es müssen Opfer gebracht werden!

Auf diversen Plattformen gibt es bereits reichlich Diskussionen darüber, was die Kampagne des Todesritter für die Zukunft der Geißel und Bolvar zu bedeuten hat. Es gibt jedoch gespaltene Meinungen. So gibt es auch die Sichtweise, dass Bolvar uns tatsächlich nur im Kampf gegen die Brennende Legion unterstützen will und dafür müssen halt Opfer gebracht werden. Andere wiederum sagen, dass es ganz klar war, dass Bolvar durch den Helm der Dominanz irgendwann wieder korrumpiert werden würde. 

Eine Szene, an der man sehen kann, dass es Bolvar gar nicht unbedingt um den Sieg über die Brennende Legion geht, sieht man als Todesritter lustigerweise gar nicht, sondern als Feuer-Magier. Um die Artefaktwaffen Felo'melorn zu erhalten, muss der Spieler wie die Todesritter einen Abstecher in die Eiskronenzitadelle machen. Dort angekommen, spricht Lichkönig Bolvar mit einem und sagt dem Spieler sehr direkt, dass er einem nicht helfen wird. Ganz im Gegenteil, wenn man versagt, wird der Lichkönig ein Mitglied der Geißel aus dem Magier machen. Ziemlich komisch, dass der, der einem Todesritter beim Sieg über Sargeras helfen möchte, anderen Helden nicht dabei unterstützt stärker zu werden! 
 
 

Das falsche Spiel von Bolvar

Nachdem es nun bereits 2-mal einen Lichkönig gab, hat die böse Macht eventuell aus der Vergangenheit gelernt und versucht dieses Mal anders an die Herrschaft zu gelangen. Mit der Neuformierung der 4 Reiter, der neuen Brutmutter für untote Drachen, dem Tod sowie der Wiedergeburt von Darion und dem Beschaffen einer wahrscheinlich noch mächtigeren Waffe als Frostgram, hat man als Spieler gut was geschafft. Bolvar hat einem viele Geschenke bereitet, die den Todesritter stärker machen.

Eine relativ einfache Taktik, die man mit Sicherheit schon aus vielen anderen Spielen, Filmen und eventuell sogar aus dem realen Leben kennt. Statt jemanden zu zwingen etwas zu tun, versucht man ihn durch etwas vermeitlich positives dazu zu bringen. Gleichzeitig hat Bolvar selbst dadurch ja sogar Vorteile für sich herausgeholt. Was auch immer das bedeuten mag, es hört sich auf jeden Fall nicht sonderlich gut an. Generell kann man während der Auftritte von Lichkönig Bolvar merken, dass seine Ausdrucksweisen einen eher böswilligen Ton aufweisen. Den Bolvar, dem wir in Wrath of the Lich King begegnet sind, erkennt man nicht mehr wirklich. Zudem muss es eigentlich noch ein Nachspiel für die Taten der Todesritter geben. Vor allem bezüglich des Angriffs auf die Kapelle des hoffnungsvollen Lichts!


Die Suche nach Antworten

Werfen wir nun noch einmal einen Blick auf die Ereignisse in Battle for Azeroth. Während der Questreihe rund um Vol'jin, versuchen der verstorbene Kriegshäuptling, Baine Bluthuf, Talanji und ein Abenteurer der Horde (wir), herauszufinden, wer dem Troll auf seinem Sterbebett zuflüsterte, er solle Sylvanas zum neuen Kriegshäuptling nennen, und wer für seine Rückkehr ins Reich der Lebenden verantwortlich ist. Bisher ging Vol'jin davon aus, dass es die Loa waren, doch er änderte seine Meinung. Nachdem was Sylvanas angerichtet hat, muss es etwas Dunkleres und Stärkeres gewesen sein. Während der Suche nach Antworten, reist die Truppe auch zum gefrorenen Thron, um sich dem Lichkönig zu stellen.

Dieser sagte Vol'jin, dass er nicht verantwortlich sei und dass Sylvanas das Gleichgewicht zwischen Leben und Tod stören würde. Bedeutet also, dass er selbst überhaupt nicht gutheißen kann, was sie aktuell macht. Darüber hinaus teilt der Lichkönig Vol'jin mit, dass seine Seele weitaus mehr verändert wurde, als er bisher annahm. Er ist weder untot noch verdammt und gehört deshalb auch nicht an diesen Ort. Danach beschwört Bolvar Ghule herauf und fordert die Gruppe auf, diesen Ort zu verlassen oder für immer zu bleiben! Nicht gerade nett, schließlich wollten sie nur ein paar Antworten haben.

Zusätzlich erwähnenswert ist hierbei auch, dass man als Spieler vom Loa Bwonsamdi während der Quest erklärt bekommt, dass der Frostthron in Eiskrone ein Anker ist, der die Schattenlande und Azeroth miteinander verbindet. Demnach ist es für den Lichkönig einfach möglich zwischen der Welt der Toten und der Welt der Sterblichen hin- und herzureisen. Bolvar wäre also dazu in der Lage gewesen, die Seele von Vol'jin aus den Schattenlanden zu befreien. Spricht er die Wahrheit oder lügt der Lichkönig? Nach dieser Quest geht die Geschichte nicht weiter und Antworten gibt es bisher nicht.
 


Taelia - Die Tochter von Bolvar

Während Hordler vor dem Lichkönig persönlich stehen, haben auch Allianzler in Battle for Azeroth etwas mit Bolvar zu tun. Nämlich durch seine Tochter Taelia Fordragon. Sie ist einer der ersten neuen Charaktere, mit der es Allianzler auf Kul Tiras zu tun bekommen. Dank ihr schaffen wir es zusammen mit Finn Schönwind aus dem Gefängnis auf Tol Dagor zu fliehen und nach Boralus zurückzukehren, nachdem die Verhandlungen mit Katherine Prachtmeer fehlgeschlagen sind. Sie zeigt uns auch die Stadt und erzählt uns dabei, dass sie einst in den östlichen Königreichen gelebt hat und ihr Vater ein Ritter von Sturmwind war.

Allerdings wurde sie als Kleinkind zu Beginn des dritten Krieges nach Kul Tiras gebracht, um in Sicherheit zu sein. Ihr Vater selbst ist im Kampf gegen den Lichkönig gefallen. Eine traurige Geschichte, doch Taelia hat sich gut entwickelt. Sie ist ein Mitglied der Prachtmeer-Marine und sorgt für Sicherheit in der Stadt Boralus. Zusammen schaffen wir es auch die Intrigen von Lady Aschenwind aufzudecken. Im späteren Verlauf, wird Taelia König Anduin Wrynn vorgestellt und in diesem Gespräch erfahren wir ihre wahre Identität. Denn ihr Vater ist niemand anderes als Bolvar Fordragon. Wovon sie aber natürlich nichts weiß! 
 

Anduin ist verblüfft über diese Nachricht und erinnert sich daran, dass Bolvar früher Briefe an sie geschrieben hat. Er lädt sie nach Sturmwind ein, um ihr mehr über ihren Vater zu erzählen! Zu diesem Treffen kam es bisher nicht, doch in Patch 8.3 wird wieder Bezug darauf genommen, denn Taelia fragt nach, ob sie demnächst vorbeikommen kann. Ziemlich passend zum Abschluss des Addons, wo es nun doch bald wieder um Bolvar gehen wird. Anduin ist sich allerdings nicht sicher, ob er ihr wirklich die Wahrheit erzählen sollte. Es könnte ihr das Herz brechen.

Es gibt nun viele verschiedene Möglichkeiten, wie was ganze weitergehen könnte. Falls Lichkönig Bolvar keine guten Absichten hat, könnte Taelia sein gefrorenes Herz eventuell wieder erwärmen. Etwas makaber, aber auch möglich wäre es, dass Bolvar seine Tochter tötet, um sie als Todesritterin wiederzuerwecken, damit er mit ihr zusammen sein kann. Was auch immer passiert, Taelia wird sicherlich ein sehr viel wichtigerer Charakter, als sie es aktuell in Battle for Azeroth ist. 


Die neuen Todesritter

Kommen wir zum Schluss aber noch auf die Möglichkeit zu sprechen, dass Bolvar uns auch unterstützen könnte. Eventuell nicht ganz ohne Hintergedanken, aber das ignorieren wir nun mal. In den Spieldateien von Patch 8.3 gibt es ganz klare Hinweise darauf, dass bald neue Todesritter ausgebildet werden und somit auch endlich Verbündete Völker sowie Pandaren diese Heldenklasse auswählen können. Wer sollte dazu wohl besser geeignet sein als Bolvar selbst. 

Natürlich war es in Wrath of the Lich King auch so, dass Arthas Todesritter für seine eigenen Zwecke ausbilden ließ und diese ihm später den Rücken zugekehrt haben. Doch wäre es wirklich so spannend, wenn sich die ganze Geschichte mit Bolvar wiederholt? Es wäre sehr gut vorstellbar, dass der neue Lichkönig uns bei der Bekämpfung einer neuen Bedrohung, welche auch immer das sein wird, seine Hilfe anbietet. Oder andersherum, er ist es, der uns auf die Bedrohung (aus den Schattenlanden? durch Sylvanas?) Aufmerksam macht.

Da wir davon ausgehen können, dass die neue Bedrohung etwas mit dem Tod zu tun hat, wäre es gar nicht mal so verkehrt, die gleichen Waffen zu nutzen, wie der neue Feind: den Tod. Die Spekulationen können noch weiter gesponnen werden. Werden in dem neuen Startgebiet für die Todesritter von Bolvar ebentuell nicht nur Todesritter ausgebildet, sondern auch noch eine neue Klasse? Wie wäre es mit Nekromanten?

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Jaina - Mitglied
In den Schattenlande im Westen gibt es ein Ort dass sich Voljin Reste nennt, dort werden wir mehr erfahren und dann später Voljin wieder zurückzu rufen und somit wieder ein Anführer der Horde zu haben.

Sylvanas go Lich Queen. Der pöse pöse Bolvar usw.

Find die Story schon interessanter, und wohl schon seid einigen Jahren geplant.
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TetsuroKirisaki - Mitglied
Wollte die Horde nicht diese Kriegshäuptlings sache ein für alle mal lassen und stattdessen einen Rat gründen?
Hogzor - Mitglied
Ist das mit dem Bing Übersetzer über 8 verschieden Sprachen übersetzt worden?
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Hrym - Mitglied
Irgendwie sehe ich Silvanas am Ende auf dem Frostthron sitzen. Kann mir gut vorstellen, dass sie so versuchen möchte den Untod zu vereinen, auch wenn sie die Verlassenen verloren hat.
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Toranato - Mitglied
Zu dem teil von Taelia
Im späteren Verlauf, wird Taelia König Anduin Wrynn vorgestellt und in diesem Gespräch erfahren wir ihre wahre Identität. Denn ihr Vater ist niemand anderes als Bolvar Fordragon. Wovon sie aber natürlich nichts weiß! 
Ich hab ihrgend wie in erinnerung das sie schon wusste wer ihr Vater war aber nicht was mit ihm Passiert ist.? 
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Cocoon26 - Mitglied
Ich meine auch das sie es wusste wer er ist aber nicht was mit ihm geschehen ist.
Sousou - Mitglied
Ja sie wusste es und auch, dass er sie nach Kul Tiras geschickt hat. Aber sie hat irgendwann keine Briefe mehr bekommen und für Taelia ist Bolvard im moment tot. Gestorben an der Pforte...
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Telepathie - Mitglied
Ich glaube sie wusste gar nicht mal, dass er an den Pforten gestorben ist.
Kamen nicht einfach nur keine Briefe mehr ohne einen Mucks?
Valerion - Mitglied
Ich glaube nicht, dass das LK alleine aus seinem Eis kommt. Irgendjemand, ich vermute Sylvanas, wird etwas machen was ihn dazu bewegt den Backofen anzuschmeißen und aufzutauen. 
Zu beginn wird er uns freundlich gesonnen sein, was sich aber im Laufe des XPacs ändern wird. Dann kommen Sylvanas wahre Motive zum Vorschein und der LK wird uns nur als Werkzeug benutzt haben....... :)

Denke Bolvar ist jetzt der Darth Vader von WoW und seine Tochter wird die Rolle von Luke Skywalker einnehmen. (Da ist noch Gutes in ihm).

PS: Das ist mein Worst-Case Scenario des Addons.
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Kelathras - Mitglied
Ich frage mich gerade, wie die Klasse des Nekromanten aussehen könnte... aber egal was mir so durch den Kopf geht... irgendwie gibt es das schon.

Erst mal müsste man überlegen, was für eine Rüstung der Necro bekommen sollte... und schaut man so auf die Loottabelle, gehe ich stark davon aus, dass es Kette sein wird. (also generell für die nächste Klasse).
Dann müsste man sich überlegen, wieviele Speccs?

3?
Wenn man von 3en ausgeht, MeeleDD, RangeDD, Tank oder Heal?
Ich denke nicht wirklich, dass es ein MeeleDDwerden wird... Weil.. naja.. es schlicht zu viele Meele's gibt.

Also Range.
Caster, Healer oder Range DD like a Hunter?
Vlt. sogar alles 3?

Stelle mir das ungefähr so vor:

1. Als RangeDD, bekommen wir eine Art "dunklem Waldläufer", der mit Bogen/Armbrust oder Gewehr kämpft und neben seinen schatten und giftverseuchten Schüssen, temporäre Untote beschwören kann, die dann das aktuelle Ziel angreifen.
Quasi eine Mischung aus Unholy-DK und MM Hunter. 

2. Der Caster.
Da fällt mir echt nur der Necro aus D2 und D3 ein. Knochenzauber, Blutzauber...
Hardcaster mit 1-2 Dots und ein paar temporären Untoten? Irgendwie muss man ja so ein paar Zauber pro Specc wieder aufgreifen.

3. Heiler
Das stelle ich mir interessant vor.
Ein Heiler, der wie ein Diszi Knochenschilder verteilt. Dazu ein paar temporäre Untote, die Schaden an Gegnern machen und dafür dann prozentual die Gruppe heilen, oder aber, wenn der Necro diverse Marks auf Gruppenmitglieder verteilt, eben nur diese Gruppenmitglieder? Quasi ein Hot, der sich danach richtet, wieviele Adds man draußen hat vlt. eine Umgedrehte Variante der Dots aus den andren 2 Speccs?
Da Direktzauber nicht fehlen dürfen, möchte ich "Blutzauber" mal ins Spiel bringen.
Zauber, die Leben aus der Gruppe nehmen und dafür dann +WertX einen Verbündeten heilen, oder aber dem Gegner Schaden zufügen und dafür dessen Lebensenergie auf Gruppenmitglieder verteilt. Irgendwie sowas. (Oder halt auch Energie der aktuellen, temporären Untoten nimmt und damit die Gruppe heilt?)

:D

Blöde Spinnerei, interessant wäre es.
Alle Speccs dann in Kette.

LG
Vengeance - Mitglied
Mag deine Gedanken dazu auf jeden fall aber der Nekromant wäre ja quasi Unholy dk/Warlock dennoch würde ich skins feiern, die einfach nur die spellanimationen ändern
Kelathras - Mitglied

Mag deine Gedanken dazu auf jeden fall aber der Nekromant wäre ja quasi Unholy dk/Warlock dennoch würde ich skins feiern, die einfach nur die spellanimationen ändern

Da kann man auch sagen:
Naja, Paladine sind ja quasi auch nur Priester/Krieger.

Es sollte schon eine gewisse Einzigartigkeit haben. Halt eben das Grundprinzip vom beschwören niederer Untoter und dem Wirken von Knochen- und Blutzaubern. Blutzauber hat in dem Sinne ja nur der Blut Dk bisher, wieso also nicht auch eine weitere Klasse einfügen, die ebenfalls auf diese Magieart zugreift. Das Gleiche gilt auch für Knochenzauber.

Wenn man es gut verpackt, könnte man mit wenig Änderungen,  3 verschiedene Speccs an den Start bringen, die zwar gleiche7ähnliche Zauber nutzen, aber in Ihrer Wirk- und Spielart anders sind.

Blödes Beispiel.
Nehmen wir an der Caster hat, wie in Diablo, den Zauber "Knochenspeer".
Als Caster macht er dann X-Dmg und hinterlässt kleine Knochenfragmente im Körper des Ziels, die X-Schaden über Y-Zeit machen.
Als RangeDD wie oben, wird Knochenspeer dann zum Knochenschuss, wo man mit seiner Waffe Knochenprojektile abfeuert, die x-Waffenschaden +Y-Fähigkeitenschaden machen und ebenfalls einen Dot hinterlassen.

:D Naja. Da sowas eh nicht kommen wird, nette kleine, gedankliche Spielereien.
Muhkuh - Mitglied
halt eben das Grundprinzip vom beschwören niederer Untoter und dem Wirken von Knochen- und Blutzaubern. 

Das eine macht jetzt bereits der Unholy-DK, das andere der Blut-DK. Man kann es natürlich wie beim Dämonenjäger machen und das den Klassen, die das jetzt aktiv nutzen, einfach wegnehmen, so wie damals dem Dämonologie-Hexenmeister, dann muss man aber dort halt wieder Ersatz finden.
Da kann man auch sagen:
Naja, Paladine sind ja quasi auch nur Priester/Krieger.

Der Unterschied ist, als Paladine ins Spiel kamen, gab es noch keine Klassen, die deren "Kernfähigkeiten" bereits nutzen, das wäre bei einem "Nekromanten" anders, da wurde bereits viel für andere Klassen verbaut.
Kelathras - Mitglied

Das eine macht jetzt bereits der Unholy-DK, das andere der Blut-DK. Man kann es natürlich wie beim Dämonenjäger machen und das den Klassen, die das jetzt aktiv nutzen, einfach wegnehmen, so wie damals dem Dämonologie-Hexenmeister, dann muss man aber dort halt wieder Ersatz finden.


Nicht ganz. Man muss die Zauber den Klassen ja nicht wegnehmen. Knochenschild, okay, da muss man sich dann was überlegen. Aber sonst wüsste ich jetzt auf Anhieb keine Fähigkeiten, die man wirklich aktiv anderen Klassen nehmen müsste.
Aber in der Hinsicht bin ich schlicht kein Entwickler. :)
Das wäre nur die einzige Idee, wie man Necro's wirklich einbauen könnte.

Der Unterschied ist, als Paladine ins Spiel kamen, gab es noch keine Klassen, die deren "Kernfähigkeiten" bereits nutzen, das wäre bei einem "Nekormanten" anders, da wurde bereits viel für andere Klassen verbaut.

Welche "Kernfähigkeit" nutzt denn der Paladin und welche nutzt deiner Meinung nach der Necro?

So gesehen nutzt der Paladin das heilige Licht und Nahkampfwaffen.
Der Priester nutzt ebenfalls das Licht, dazu aber noch Schatten, wie ein Warlock.
Ein Warlock nutzt dazu aber noch Fel, wie ein DH. (und so zieht sich das Prinzip jetzt komtplett durch....)

 
Muhkuh - Mitglied
Aber sonst wüsste ich jetzt auf Anhieb keine Fähigkeiten, die man wirklich aktiv anderen Klassen nehmen müsste.

Das Beschwören "niederer Untoter" bzw. deren Kontrolle. :)

https://www.wowhead.com/spell=42650/army-of-the-dead
https://www.wowhead.com/spell=49206/summon-gargoyle
https://www.wowhead.com/spell=111673/control-undead

Welche "Kernfähigkeit" nutzt denn der Paladin und welche nutzt deiner Meinung nach der Necro?


So gesehen nutzt der Paladin das heilige Licht und Nahkampfwaffen.


Schon klar, es war auch eher so gemeint, dass das, was man einem nekro geben würde und wie man sich einen klassischen Nekro vorstellen würde, heute schon auf einige Klassen aufgeteilt ist. "Seuchen/Verseuchungen", "Krankheiten" und "Flüche" schleudern Unheilig-DK, Gebrechenshexer und Schattenpriester, "Lebensentzug" - Hexenmeister, "Blutmagie", "Knochenschilde" sind die Kernfähigkeiten des Blut-DKs, "Seelen" sammelt bereits der Hexer, untote Wesenheiten schafft bzw. kontrolliert der Unheilig-DK. Macht man also einen klassischen Nekromanten, dann besteht die Gefahr, dass er Bestehendem zu ähnlich wird oder man muss das so machen, wie mit dem Dämonenjäger, der ja auch angeblich "nicht möglich ist", weil seine Fähigkeiten schon weitestgehend vom Dämonologie-Hexenmeister in Verwendung waren und nimmt einen teil der Fähigkeiten den heutigen Klassen/Speccs und muss denen dann Neues spendieren.
 
Kelathras - Mitglied

Das Beschwören "niederer Untoter" bzw. deren Kontrolle.

https://www.wowhead.com/spell=42650/army-of-the-dead
https://www.wowhead.com/spell=49206/summon-gargoyle
https://www.wowhead.com/spell=111673/control-undead


Die Armee der Toten, den Gargoyle und auch das Untote kontrollieren, sind nicht zwingend nötig. Wobei die Army schon interessant wäre, aber da könnte man sich noch was anderes ausdenken. Eine Army wäre, dann für den oben Healspecc, schon etwas zu krass und zu gut, wenn man dann plötzlich +10 oder mehr Untote da stehen hat. (wobei als "HealCD" *grübelt*)

Wie wären denn Eure Ideen bzgl. einer Necro Klasse? :D
Muss ja nciht bedeuten, dass diese auch wirklich kommt.
Toranato - Mitglied
Wenn ich mich recht erinnere hab ich mal gelesen das der Nekromant für WoTLK geplant war neben den Todesrittern. Man jedoch zwei Halbe Klassen hatte und sie dann einfach vermischt hat. Kann zwar Blödsinn sein aber mir fällt halt auch wirklich nichts ein wie man den Nekromanten ins spiel bringen könnte ohne ihn einem DK ähnlich zu machen in mindestens einem Specc. Als DK kommen einen die Speccs schon unterschiedlich vor während ich als UH meine Guhle auf die gegner schupse und als Frost DK doch eher alleine da stehe würde der UH die Guhle verlieren würde ihn das nicht viel anders machen als den Frost Dk.

Der Nekromanten sollte ich dann auch einzigartig anfühlen und wenn ich nur Casts mache und untote beschwöre ist es in meinen augen nichts anderes als den Warlock den wir jetzt schon haben nur mit anderen skins.
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Muhkuh - Mitglied
Wie wären denn Eure Ideen bzgl. einer Necro Klasse? :D
Muss ja nciht bedeuten, dass diese auch wirklich kommt

Ich hab mir da, ehrlich gesagt, keinerlei Gedanken gemacht darüber. Ich bezweifle halt auch, dass ein Nekromant eingebaut werden würde, allerdings habe ich auch einen Dämonenjäger bezweifelt. Im World of Warcraft RPG gab es allerdings die eine oder andere Klasse, die nicht ganz so nah an aktuell bestehenden Speccs dran wären, wie eben den Tinker, den Runenmeister oder den Hexendoktor (es gab da aber auch den Necromanten^^), wobei Blizzard aber auch einiges von diesen Klassen bereits in WoW-Klassen übernommen hat und keine so Recht zu einem "WotLk 2.0"-Addon passen würden, so es überhaupt so etwas wird, was ich trotz einem wohl wieder auftretenden LK Bolvar, nicht so ganz glaube.
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Omnilordi - Mitglied
nekromant wär die chance für blizz mir n traum zu erfüllen n range tank, der über beschworene bzw. wiedererweckte tankt, denke das wär durchaus spannend. ansonsten könnte ich mir auch n heal vorstellen der ähnlich dem diszi funktioniert. 
Toranato - Mitglied
Ich weiss nicht warum aber wenn ich über nen Heal nach denk kommt mir ständig in den kopf das er einen dann so im kampf körperteile antackert xD
Belegun - Mitglied
Umsonst hat Alexstraza Bolvar nicht erschaffen, sie ist der Aspekt des Lebens der ursprüngliche Lichking der Aspekt des Todes erschaffen im Wirbelnden Nether durch Kil'jaeden. Bolvar vereint Tod und Leben. Was mich immer gewundert hat, man weiß das Sylvannas hinter den Angriff auf der Pforte des Zorn stands, nur wenn man im Thronsaal angekommen ist spricht Varimatras mit seinen Meister nur scheint es sp das es nicht Sargearas gewesen ist. Es sah eher aus wie Portal in die Chaoswelt. 
lkionus - Mitglied
1. Alextrasza hat Bolvar nicht absichtlich erschaffen. Er war eher ein Nebenprodukt als sie und ihre Drachen die Pforte des Zorns von der Seuche gereinigt haben.
2. Sylvanas steckt NICHT hinter dem Angriff auf die Pforte des Zorns! Sie hat zwar die Seuche erschaffen lassen aber Putress und Varimathras Verrat war echt. (Es gab seitens der Entwickler zwar Andeutungen, dass noch mehr dahinter steckt aber bisher Weiß man davon nichts.)
 
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Sousou - Mitglied
2) Ja klar sagt Sylvi das... Wie oft hat sie den nun eigentlich gelogen?
Also mehr ehrlich - du glaubst ihr dass doch nicht? In Gilneas will sie die Seuche doch auch einsetzen...
Jaina - Mitglied
Bolvar der Lich-König schmiedet einen dunklen Packt mit Sylvanas *Hust-Anfall*.

Nachdem wir N'zoth in Ny'alotha gesprengt haben und dann durch dieses Portal in Ny'alotha-Shadowlands landen werden. Werden die wir die beiden bei einem Pik-Nik überraschen.

Sylvanas will die zukünftige Lich-Queen werden nachdem sie von der Horde verbannt wurde hat sie auch nichts anderes zu tun als den Staub mitnem Besen von der Eiskronenzitadelle zu wischen *nochmal hust*.

Das war nur ein Alptraum den ich gestern Nacht geträumt habe, Eure Jaina.
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Lottzel - Mitglied
Ich persönlich finde "gut" zu sein passt zu einer Figur wie dem Lichkönig einfach nicht - ganz egal wer es vorher mal war oder aus welchen Gründen er/sie zum Lichkönig geworden ist.
Muhkuh - Mitglied
Naja, "das Böse", also der von Kil'jaeden verdrehte Geist von Ner'zhul, der ursprüngliche "Lichkönig", der ja im Helm und Teile seiner Essenz in Frotsgram "gefangen" war, wurde nach der Verschmelzung von Arthas mit dem Lichkönig, durch Frostgram und seine eigene Taten böse gewordenen Arthas "getötet", laut gleichnamigem Roman. Arthas wurde von uns in ICC "befreit" und ebenso Frostgram zerstört. Der Helm sollte also eigentlich, loregemäss, frei von Korrumpierungen und "neutral" sein und Bolvar selbst war, zumindest bis zu seinem Tod an der Pforte des Zorns, eigentlich "gut" und der feurige Atem von Alexstrasza, der Bolvar als das Wesen, das sich nach Arthas den Helm, das Zeichen der Kontrolle über die Geißel, aufgesetzt hat, wiederbelebt hat, macht ja jetzt auch nicht unbedingt böse. Die Bösartigkeit müsste also eigentlich woanders herkommen, vielleicht ist die Kontrolle der Geißel via Helm kein Ding eines "einseitigen Flusses" vom Lichkönig zur Geißel, sondern es fließt auch "etwas" zurück.
Lottzel - Mitglied
Jo das ist wahr. 
Er macht auf mich dennoch nicht den Eindruck eines netten Anführers. Allein die Sache mit den roten Drachen während der DK Kampagne in Legion war ja jetzt nun auch nicht wirklich nötig.
Vielleicht weiß ich auch einfach nicht, was ich von ihm halten soll... ich hab da irgendwie ein ungutes Gefühl...
LaserBear - Mitglied
Nicht zu vergessen dass die Eiskrone der besagte Anker gen Schattenlande ist. Wer weiß, wer oder was da noch so nach Oben Telefoniert. Könnte aber auch der Grund sein warum Bolvar nicht zwingend Böse wird sondern eher Chaotisch Neutral oder was auch immer. Zumindest Sylvanas nervt ihn. Das scheint ja ziemlich sicher.. bleibt also abzuwarten gegen wen er kämpfen wird und wem er "Friedlich" gesonnen ist.
TetsuroKirisaki - Mitglied

@Muhkuh

Naja, "das Böse", also der von Kil'jaeden verdrehte Geist von Ner'zhul, der ursprüngliche "Lichkönig", der ja im Helm und Teile seiner Essenz in Frotsgram "gefangen" war, wurde nach der Verschmelzung von Arthas mit dem Lichkönig, durch Frostgram und seine eigene Taten böse gewordenen Arthas "getötet", laut gleichnamigem Roman.

Das war wohl die einzige stelle die ich im Arthas-Roman bescheuert fand
Man hätte es so lassen sollen wie im orginalen WarCraft 3 das Ner'zhul und Arthas ein Wesen wurden anstatt das Arthas Ner'zhul's Seele zerstörte/absorbiert/unterdrückt und am ende die beiden gemeinsamen sterben lassen sollen... ist zumindest meine meinung