5. Oktober 2020 - 09:54 Uhr

Method Rebuild - Wiederaufbau der Organisation und TOP-Gilde!

Nach den vier sehr erfolgreichen Raidtiers in Battle for Azeroth und der Etablierung des Formats "Race to World First" hätten die Mitglieder der weltweit bekannten TOP-Gilde Method wohl nicht zufriedener sein können und die Vorfreude auf das nächste Rennen um die World-First-Kills in Shadowlands war sicherlich vorhanden. Doch statt sich gemeinsam auf die neuen Raidencounter in Schloss Nathria vorzubereiten, kam alles ganz anders. Im Juni dieses Jahres zerbrach die Gilde Method an den Vorwürfen der sexuellen Belästigung rund um einige Mitglieder. Viele der ehemaligen Raidkollegen haben sich zwar in der neuen Gilde Echo wieder vereint, um in Shadowlands erneut durchzustarten, doch vor allem einer fehlte dabei: Scott McMillan.

Der Gründer und Chef der Organisation Method, die sehr viel mehr ist als nur eine Gilde in World of Warcraft, baute das ganze Unternehmen viele Jahre lang auf und erschuf eine bekannte Marke im eSports-Bereich, die von einem auf den anderen Tag stark beschädigt wurde. In den letzten Monaten war es recht still auf den öffentlichen Kanälen von "Sco", doch nun meldet er sich mit einer Ankündigung zurück: Method wird wieder aufgebaut! Mit vielen Umstrukturierungen, neuen Mitgliedern und neuen Werten. Das Ziel ist dasselbe wie schon in den letzten Jahren: die beste Gilde der Welt zu sein!
 
Auf der umgestalteten Webseite von Method könnt ihr euch die Pläne, Ziele und Änderungen an der Unternehmensstruktur genauer durchlesen. Folgend haben wir euch aber die wichtigsten Informationen einmal zusammengefasst. Am Ende des Artikels könnt ihr euch zudem noch einen längeren Livestream anschauen, in dem Sco mit einigen weiteren Mitgliedern der Organisation über den Wiederaufbau redet.
  • Der Aufbau eines fast komplett neuen Raidkaders für eine World-First-Gilde ist kein einfaches Unterfangen, weshalb es zum Release von Shadowlands wohl auch noch keine großartigen Leistungen von Method zu sehen geben wird. Doch spätestens zum letzten Raidtier der Erweiterungen will das Team wieder ganz vorne mitmischen. Wollt ihr euch bewerbe? Los geht's!
  • Jedes Mitglied von Method soll zukünftig im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen und ein Aushängeschild für die Gilde sein. Jeder soll seine Leidenschaft zu seinem Beruf machen können.
  • Man arbeitet mit einem externen Personalberater (HR-Consultant) zusammen, um interne Abläufe besser zu strukturieren und auch überwachen zu können. Zusammen wurde ein Angestellten-Kodex niedergeschreiben, der die neuen Werte des Unternehmens festhält. Falls es zu Verletzungen des Kodex kommen sollte, treten neue Disziplinarverfahren in Kraft, die zusammen mit dem HR-Consultant entwickelt wurden.
  • Das Management der Organisation hat an Anti-Harassment- sowie Anti-Discrimination-Trainings teilgenommen, um ein besseres Auge für diese Themen zu haben. Zukünftig wird es außerdem Management-Training-Sessions für die obere und mittlere Führungsebene Methods geben. 
  • Es gibt neue Reporting-, Management- sowie Onboarding-Tools und es werden interne Feedback-Umfrage stattfinden, um die Meinung aller Mitglieder in die Optimierungsprozessen einfließen zu lassen.
  • Das Ziel ist es langfristig auch interne Personalberatungsstellen zu schaffen und durch Team-Building-Programme sollen die Initiativen der Mitarbeiterbindung unterstützt werden. 
 

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rinoa - Mitglied
Wir wissen, dass einige der oberen Riege von Method mehr gewusst haben als sie zugeben wollen. Aber keiner hat hat was gesagt, nur um den Betrieb aufrecht zu erhalten. 
Manche sind als Echo wiederauferstanden und ich wette, sie hoffen noch immer, dass keiner rausfindet, wieviel Dreck sie wirklich am Stecken haben, weil sie Tatsachen bzw. Vermutungen unter den Teppich gekehrt haben.
Für mich sind beide Gilden tot. In beiden sind Mitläufer und Ja-Sager. Dass so etwas wie mit Josh ein zweites Mal passiert-er hat alle angelogen und sie haben ihm leichtgläubig vetraut, anstatt die Augen zu öffnen-ist nicht auszuschließen.
Jetzt muss der Rest vom unverkauften Merchandise irgendwie an den Mann gebracht werden. Method is back.
hammer27 - Mitglied
Wenn ich hier lese Hass ist angebracht, dann finde ich die Leute die das schreiben schlimmer wie jemand der den Fehler gemacht hat einen Gildenmitglied zu vertrauen aber nicht etwas genauer nachzuhaken und zu forschen was da wirklich abgelaufen ist. Das sollte man bei einem professionellen Esportverein/gilde erwarten können. Aber wie Sco jetzt an die Wand gestellt wird von einigen ist nicht fair und auch nicht richtig. Er hat niemand vergewaltigt oder  Kinder geschändet (was übrigens im Fall Josh bis jetzt nirgends als bewiesen erklärt wurde). Er versucht Method jetzt wieder aufzubauen , wobei ich Ihm viel Glück wünsche und hoffe das Method wieder so stark wird. Ob sie es schaffen wird man sehen, wenn nicht dann können ja alle die Sco und Method in der neuen Form nicht abkönnen sich freuen. 
Eyora - Mitglied
Es geht nicht um Hass.
Die Orga hat es gewusst und verschleiert, ihm damit geholfen weitere Straftaten zu begehen.
Und solche Handlungen sind nicht zu tollerieren. Es ist nicht einfach nur ein "Fehler", wenn Kinder misshandelt werden.
 
Naemie - Mitglied
Hallo Zusammen,

finde ich super, drücke auf jedenfall die Daumen. Es ist klar, dass jemand nachdem was passiert ist sich erstmal zurückzieht, aber dann wiederzukommen, schaffen nicht viele. Daher Respekt.
Mathurion - Mitglied
Ich finde es richtig und wichtig, dass die Leute Method wieder aufbauen wollen. Sich einfach zurückziehen und/oder was neues gründen kann jeder, Sco ist sich jedoch seiner Schuld bewusst und hat so die Chance dieses wichtige Thema präsent zu machen. Jeder wird jetzt ein Auge auf die Gilde haben und Sie können damit auch aufmerksam auf solche und andere ähnliche Probleme machen, welche definitiv nicht nur Method hat oder hatte.

Klar, war absolut nicht richtig was dort damals vorgegangen ist. Umso Besser, dass man sich seine Schuld eingesteht und es jetzt besser umsetzt. Transparenz ist jetzt für Method das wichtigste.
Ducrayne - Mitglied
da sie den Andi nicht haben, werden die nie Top sein, muahaha xD

ne Spaß bei Seite, die werden wieder in die obere Liga Aufsteigen, Definitiv :) 
Kronara - Mitglied
Naja man darf nicht vergessen, dass McMillan als Chef des Ganzen auch ein nicht unerheblicher Teil des Problems war und somit auch noch immer ist!
Als Chef kann man nicht ignorieren, was die Leute unter einem machen, vor allem nicht, wenn man davon Kentniss erlangt (und das hat er ja nachweislich).
Von daher ist für mich die Marke Method tot und erst Recht, solange McMillan noch irgend was damit zu tun hat!
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Firizen - Mitglied
Kompletter Blödsinn. Solange die Öffentlichkeit nichts mitbekommt, was hinter geschlossenen Türen passiert, wird überall Alles vertuscht. Bei jeder Firma.
Keine einziger Vorstand oder Geschäftsführer würde sich ins eigene Fleisch (Geld) schneiden und mit einem mehr oder minder schweren Vorfall freiwillig an die Öffentlichkeit gehen. 
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Faen - Mitglied
Keine Ahnung.. ist einmal der Ruf komplett zerstört wegen sowas.. gibt es kaum ne Chance das die wieder Groß raus kommen.

So sehe ich es zumindest.
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jelzone - Mitglied
Bei all den charity events und andere Leistungen haben sie sich definitiv eine zweite Chance verdient. 
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Kronara - Mitglied
Naja ich bezweifle, dass die Sponsoren das mit der zweiten Chance auch so einfach sehen. Von daher wird es künftig mit Charity auch nicht so viel.
Und was die vergangenen Leistungen angeht... das Recht darauf aufzubauen hat McMillan selber verwirkt!
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Snippey - Mitglied
@jelzone
deinen Satz könnte man auch so interpretieren: es ist für berühmte Personen(gruppen) okay, öffentlich ein Fehlverhalten an den Tag zu legen, solange sie ihre Leistung bringen und viele Spendengelder sammeln.

Ich würde einen Wiederaufbau von Method nur begrüßen, wenn alle an den Missständen beteiligten Personen ausgeschlossen würden. Das schließt auch insbesondere die Leitung mit ein, die sich Deckung bzw. Vertuschung zuzuschreiben hat. Wie Faen sagt, wird ein Neustart nach dieser Rufschädigung alles andere als leicht. Da bedarf es nicht noch mehr vermeidbare Konfliktsituationen.
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jelzone - Mitglied
Wenn man es falsch verstehen will dann kann man es natürlich falsch verstehen
Eyora - Mitglied
Interessant die Kommentare. Wie schnell die unterstützung für Kinderschänder vergessen wird.

Finde ich einen vollkommen falschen Ansatz die Gilde wieder auf zu bauen.
Diese menschlichen verfehlungen kann man nicht einfach durch ein paar Trainingssitzungen, zu den Akten legen.
Wer sagt das, dass Managment bei den nächsten Straftaten von guten Spielern reagieren wird und nicht wieder zum schluß behauptet, von nichts zu wissen?
 
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Metac - Mitglied
Hast du mir die Seite wo das mit Josh und seiner Verurteilung steht? Denn ich finde dazu nichts im Internet, solang nix offizielles da ist gilt die Unschuld. Typisches SJW Verhalten
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Kronara - Mitglied
Richtig , zumal der Chef, der ja Teil des Problems war, ja immer nich der selbe ist!

@Metac
Von der strafrechtlichen Seite mal abgesehen, wurde das Ganze doch zugegeben und McMillan hat das Ganze auch noch gedeckt.
Und sebst wenn es unwahr sein sollte... McMillan hätte reagieren müssen und zwar nicht mit Vertuschung!

Das hat mit SJW NICHTS zu tun! Ganz im Gegenteil!
Selbst bei einem Verdacht hat man dann als Chef die rechtliche und moralische Pflicht da aufklärend und präventiv tätig zu werden. Und nicht zu versuchen es zu vertuschen, weil es einen der Top Spieler damit an den Kragen gehen könnte. Dabei ist am Ende auch egal, ob die Vorwürfe stimmen oder nicht!
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Eyora - Mitglied
Danke @Kronara hätte ich selbst nicht besser zusammen fassen können.

Ich war ein riesiger Method Fan.
Aber es wurden Grenzen überschritten, die durch nichts entschuldbar sind.
Und bei so etwas kann ich nie wieder guten Gewissens unterstützend tätig sein. Ich fühle mich bis heute schuldig, deren Merch gekauft
und so ein System unterstützt zu haben, wenn auch unwissend... was keine Entschuldigung ist.

Vergebung ist für die Opfer, nicht für die Täter und Unterstützer.
 
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Credo - Mitglied
Was ich mich eher Frage ist ob auch deutsche mit wenig Englisch sprach Kenntnis genommen werden
Raddi - Mitglied
Ich denke, dass mittelmäßige bis gute Kenntnisse der Englischen Sprache schon eine Vorraussetzung sind, immerhin ist das die Raidsprache. Ein guter Indikator für entsprechende Sprachfähigkeiten ist wohl, wenn man die Recruitment Seite ohne Probleme verstehen und übersetzen kann.
 
Metac - Mitglied
Find ich gut, Echo wird eh zum Serenity 2.0 von daher ist der Kader mit Patch 9.2 wieder vollständig.
Credo - Mitglied
Glaube ich eher nicht nach dem viele der Ansicht waren das Methode ihr Management gegen diese Vorwürfe nichts unternommen hat noch mal zurück kommen wollen. 
Kronara - Mitglied
Das wird kein Sponsor mitmachen. Method ist doch auch nur dewesgen auseinander gebrochen, da die Sponsoren alle die Verträge teils fristlos gekündigt haben!
Solange McMillan der Chef ist, werden auch viele ihre Meinung da nicht ändern. Kommt das ganze Kader, dass ja den Beschuldigten zum Großteil gedeckt hat wieder zusammen, werden alle Sponsoren sich da lieber fern halten. Spätestens wenn dann der dicke Aufschrei der Community und ggf. des (angeblichen) Opfers laut werden.
Teron - Mitglied
Ein oder zwei Method-Mitglieder sind Minderjährigen zu nahe getreten, und die Führungsriege hat darauf zu spät angemessen reagiert. So weit so schlecht. Die Beschuldigten sind inzwischen raus, und die Verantwortlichen scheinen daraus lernen zu wollen.

Was ich Method aber weiterhin übel nehme ist der Echtgeldhandel in WoW. Jaja, ich weiß. Haben doch alle gemacht. Aber die anderen tun halt nicht so, als wäre das völlig in Ordnung und gehen damit auch noch hausieren, so nach dem Motto "Schön blöd wer sowas nicht macht". Diese Tatsache entlarvt das ganze World-First-Rennen als reines B2W. Das hat nichts mehr mit Fleiß oder Skill zu tun. Die schäbige Heuchelei von Blizzard in dieser Frage darf natürlich nicht unerwähnt bleiben. Erst Regeln aufstellen, und wenn diese dann von jemand "wichtigem" verletzt werden, so tun als habe man nichts bemerkt. Nur Gallywix wurde belangt.
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Lederstrumpf - Mitglied
Hm, ich seh das ähnlich, aber nicht ganz so eng.
Scripe hat nicht mit Gold gehandelt oder besser: es verkauft, was schnell suggeriert wird, sondern eben für Echtgeld von Gallywix Gold eingekauft.
Nicht gut, aber auch bei weitem nicht so schlimm, als wenn er selbst Gold verkauft hätte.
Soweit bekannt betrifft das nur Scripe, man kann also nicht pauschal sagen: Die haben Echtgeldhandel betrieben.

Klar, ist unschön -  aber mehr ist nicht bewiesen und ob Scripe´s Account Konsequenzen hatte?
Weiß man auch nicht, der wird wohl auch mehr als einen Account haben.
 
Kronara - Mitglied
Ähm McMillan ist selber einer von denen, die das ganze bewusst und mit Vorsatz vertuschen wollten.
Lernen ist da definitiv zu spät! Es gibt nun mal ein paar wenige Sachen, da hat niemand eine 2. Chance verdient und bei (angeblichen) Kindesmissbrauch haben wir definitiv so einen Fall!

Echtgeldhandel wäre eine Sache, wo man hingegen von "wenn sie daraus lernen" reden könnte.
Wobei die Regel klar einen permanenten Bann vorsieht. Von daher müsste bei Method eh ein komplett neues Manangement und ein neuer Kader antanzen und vom alten Method nichts bleiben, außer der Name.
 
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Initrix - Mitglied
Von mir aus darf der arrogante Haufen wieder scheitern. /keinNeid, da ich nicht einmal aktiv raide
Kronara - Mitglied
Hass ist denke ich hier angemessen.
Sehe nichts verkehrtes daran, (angebliche) Kinderschänder und vor allem jene, die diese decken wollen, zu hassen!
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Todeslock - Mitglied
Was könnte wohl verkehrt daran sein, Hass auf jemanden auszuüben, der unbewiesen und unverurteilt als Kinderschänder gebrandmarkt ist.
"Hab gehört, dass Kronara in der Whatsapp-Gruppe vom Metzelder war." Würde dir das gefallen? Hier wäre Hass laut deiner Aussage ebenso angemessen. Einfach eine Behauptung in den Raum zu werfen, wäre laut deinem Mindset ja ausreichend :)
Snippey - Mitglied
@Todeslock
Mit dem Unterschied, dass die hier betroffenen Person alles zugegeben haben. Unbewiesen ist also hinfällig. Ob dann bei einem Strafverfahren ein Antrag fallengelassen wird oder eine Verurteilung oder ein Freispruch erfolgt, ist zunächst einmal unerheblich.

Fakt ist, dort ist etwas schiefgelaufen, Fakt ist, es war in der Führungsetage bekannt. Ein Neuaufbau mit auch nur einem Teil der Personen - noch dazu in leitenden Funktionen - ist meiner Meinung nach ein Schlag ins Gesicht der Opfer.
Necrofeelya - Mitglied
Wird auch Zeit. Fand es damals schon komplett überzogen. Ein schwarzes Schaf und alle verteufeln plötzlich Method. Wo sonst gibt es so was. Wenn ein Fußballspieler Dreck am Stecken hat, verteufelt kein einziger Fan plötzlich die ganze Mannschaft und fordert das sie sich auflösen.

Ich drück die Daumen und würde mich freuen wenn Method im Laufe des Addons wieder Worldfirst holt und beim AWC abräumt. Würde auch zeigen das es nicht zwingend die individuellen Topspieler sein müssen, sondern Training und Organisation einen großen Stellenwert hat.
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Seromoth - Mitglied
Es war nicht nur ein schwarzes Schaf, sondern mindestens 2, von denen einer (Sascha) auch Co-CEO war. Außerdem wurden nicht die ganze Mannschaft, also die Spieler, sondern die Organisation und Management-Ebene für ihr Umgehen mit der Situation verurteilt. Ein Großteil der Spieler ist dann von sich aus gegangen, weil sie nichts damit zu tun haben wollten.
Freue mich trotzdem, dass sie wieder da sind, ne zweite Chance haben sie verdient. Die Maßnahmen klingen auch sinnvoll, jetzt muss man nur hoffen, dass das auch klappt.
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jelzone - Mitglied
Sehe ich genauso, bestes Beispiel der national Spieler vor kurzem, mit Kinderporngrafischen Inhalten auf seinem Handy, seine Karriere ist nun vorbei, für die restliche Mannschaft hatte es absolut keine Folgen, keine hasskampagne gegenüber der deutschen Nationalmannschaft, nichts. Was method über sich ergehen lassen musste ist einfach völlig überzogen gewesen. 
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Muhkuh - Mitglied
 Was method über sich ergehen lassen musste ist einfach völlig überzogen gewesen. 

Ist das denn dem DFB zuvor schon zu Ohren gekommen, hat dem Spieler aber geglaubt, weil der glaubhaft belegen konnte, dass das nur Gerüchte wären und danach, als es dann wirklich offenbar und öffentlich wurde, so getan, als würde man zum allerersten Mal davon hören und dann sich dann auch noch eine Weile nicht distanziert?
Denn das war das eigentlich Problem von Method. Nicht das Mitglied und sein Verhalten an sich - dafür kann der "Arbeitgeber" ja erstmal nichts- , sondern so zu tun, als würde man zum allerersten Mal davon hören, obwohl man Monate zuvor bereits über derartiges Fehlverhalten informiert wurde und, in gutem Glauben, dem Mitspieler weiter vertraut hat und ewig zu brauchen, um sich zu distanzieren und klar zu stellen, dass das absolut nicht ginge.
Darum haben sich andere Mitglieder von der Gilde und deren Führung distanziert, darum sind Sponsoren ausgestiegen - nicht bloß, weil ein Mitglied sich absolut falsch verhalten hat....
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Kirtyun - Mitglied
Das Problem war nicht, dass einzelne Spieler (zwei, soweit ich weiß) Dreck am Stecken hatten.
Das Problem war, dass Sco und das Managment das wussten aber nichts unternommen haben.
Erst als es öffentlich wurde, dass die Polizei untersuchungen gestartet hat, kam das raus.
Da hatten Sco und Co. keine Wahl mehr als mit der Wahrheit rauszurücken und dass war das Problem.
Die besagten Spieler waren aktiv am Raiden und teil der Gilde als das Managment schon von den Vorwürfen wussten.
Da hätten sie reagieren sollen und die Spieler von der Gilde entfernen sollen und daran ist das ganze zerbrochen.

Aber ich freue mich auch, das Method wieder auf die Beine kommt. Ich denke, jeder macht mal Fehler und solange man daraus lernt, ist das auch völlig inordnung.
jelzone - Mitglied
Ist zwar soweit richtig, dennoch sind Vorwürfe solange nur Vorwürfe bis Beweise erbracht sind. Bis dahin wusste auch das Management nur davon das es Vorwürfe gab,und  eine Anzeige fallen gelassen wurde. Heutzutage werden Existenzen vernichtet weil Vorwürfe erhoben werden ohne jeden Beweis. Lehrer werden entlassen weil falsche Anschuldigungen gemacht werden, dennoch werden diese Leute sofort verurteilt ohne auch nur irgendwas tun zu können, der Ruf bleibt ruiniert.... Sorry bin abgedriftet.. Die heutige cancel culture ist in meinen Augen eine abnormale krankheit. Die Unschuldsvermutung existiert schon lange nicht mehr, es wird über einen gerichtet bevor er selber etwas weiss..damit will ich Josh nicht in Schutz nehmen. So ich Stoppe mich jetzt mal, das ist ein Thema was man einfach nicht gut ausdiskutieren kann
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Kirtyun - Mitglied
jelzone. Da bin ich mit dir einer Meinung. Vieles wird heute viel zu schnell als "schlecht" angesehen und verurteilt.
Aber wenn es um Josh geht, war dass nicht das erste mal, dass sowas vorgefallen ist.
Ich will daran erinnern, das er von Twitch gebannt wurde weil er eine Frau onstream bedroht hat.
Alleine da hätte das Management reagieren sollen.

Aber wie gesagt, ich bin froh dass Method sich wieder aufbaut. Es wäre zu schade gewesen, solch ein Name nie wieder im World-First zu sehen.
Winchester Legende
Ich drücke ihm und dem Team die Daumen. Egal ob man ihn mag oder nicht, einen Ruf zerstören geht in wenigen Sekunden und da reicht auch nur eine Person für.. Ihn wieder aufzubauen und das Vertrauen zurück zu bekommen ist hingegen ein langer und harter Weg.
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Lysander - Mitglied
Ich habe es am Wochenende schon bei Sco gesehen und ich freue mich so sehr. Meinen Support haben er und die Gilde auf jeden Fall.
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