1. Juni 2019 - 09:17 Uhr

Patch 8.2 - Was passiert mit der Artefaktstufe? Nichts!

Nachdem das System rund um die Artefakthalskette Herz von Azeroth bisher eher Nebensache war und von viele Spielern müde belächelt wurde, kommen mit Patch 8.2 endlich die großen Neuheiten auf uns zu. Durch Azerit-Essenzen schalten wir zusätzliche Mächte frei, die tatsächlich große Auswirkungen auf unser Gameplay haben können. Die Herzschmiede erlaubt es uns alle paar Artefaktstufen Azerit-Fassungen zu aktivieren, in denen die Essenzen eingesetzt werden. Zwischen Stufe 52 und 70 wird das Herz von Azeroth dadurch immer weiter ausgebaut. In unserem großen Guide zu den Azerit-Essenzen und der Herzschmiede gibt es dazu alle Informationen: zum Guide!

Eine Frage, die bereits sehr oft gestellt wurde, ist die, ab welcher Stufe denn diese Essenzen benutzt werden können. Da in der ersten Testphase auf dem PTR alle Spieler automatisch Stufe 50 mit ihrer Halskette erreicht haben, machte das Gerücht die Runde, dass auch genau dieses Level benötigt wird, um die Herzschmiede freizuschalten. Außerdem gab es hier und da die Information, dass Spieler, die noch nicht diese Stufe erreicht haben, auf den Liveservern automatisch nach Abgabe der Freischaltungsquest aufsteigen, um das neue System nutzen zu können.

Das ist aber alles nicht richtig. Ja, das neue System soll von jedem Spieler sofort genutzt werden können. Aus diesem Grund kann die Freischaltungsquest auch von allen Helden ab Level 120 angenommen und durchgespielt werden. Es ist egal, auf welcher Stufe sich das Herz von Azeroth befindet. Nach der Quest wird die mächtige Azerit-Fassung in der Mitte vom neuen Azerit-Interface freigeschaltet, wodurch die erste Essenz eingesetzt werden kann. Alle weiteren Freischaltungen orientieren sich dann aber an dem Level der Halskette.

Die verschiedenen Freischaltungen
  • Mächtige Azerit-Fassung: Nach der Freischaltungsquest
  • 1. Raute: Artefaktstufe 52 (3% Ausdauer)
  • 1. Geringe Azerit-Fassung: Artefaktstufe 55
  • 2. Raute: Artefaktstufe 57 (3% Ausdauer)
  • 3. Raute: Artefaktstufe 62 (3% Ausdauer)
  • 2. Geringe Azerit-Fassung: Artefaktstufe 65
  • 4. Raute: Artefaktstufe 70 (3% Ausdauer)
     

 
Bedeutet im Klartext, dass es nicht nötig ist, die aktuell maximale Artefaktstufe 50 vor dem Patch zu erreichen. Natürlich wäre es praktisch, um danach schneller die weiteren Freischaltungslevel abklappern zu können, aber da die Artefaktwissensstufe mit dem Update ebenfalls ansteigt, wird das auch nicht sehr lange dauern. Jeder sollte darauf gefasst sein, dass ab Patch 8.2 ein Azerit-Grind wie damals zu Legion gar nicht mal so schlecht ist, da die Essenzen nicht zu vernachlässigen sind und euren Charakter wirklich verstärken. Doch jeder Spieler kann natürlich selbst entscheiden, ob er schneller oder langsam mächtiger werden möchte.

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Kelturion - Mitglied
Oder man spart sich die Mühe, macht einfach garnichts und bekommt es irgendwann auch voll automatisch in den Hintern geschoben. :) Retail WoW Catchup-Style eben. ;)

 
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Kronara - Mitglied
Nö, ohne Grind wirst Du gar nichts bekommen. Selbst wenn es da was gibt, dann ist das kurz vorm Ende des AddOns, was dir dann bis dahin gar nichts bringt. Ganz im Gegenteil, egal ob Riad, M+ oder PvP, die Dinger werden notwendig sein, da Blizzard Mehcaniken und Co. darum aufbaut, wie schon damals bei den Artefaktwaffen.
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kaito - Mitglied
Das ist so falsch wie nur irgendwas Kelturion, aber das mit dem Aufholsystem und dem Sinn dahinter scheinst du noch nicht so ganz auf dem Schirm zu haben, aber da bist du ja nicht alleine mit wie man hier immer wieder an den Kommentaren merkt. 

Im Übrigen, wär dem so müsste ich mit meinem Twinks ja nichts tun und sie wären schon 50.
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Kelturion - Mitglied
@kaito: Mir ist durchaus der Sinn bzw. Unsinn dessen bekannt. Aber mein etwas spöttischer Kommentar hat durchaus seinen Grund: Seit geraumer Zeit fährt Blizzard ja einen Kurs, welcher nur noch den aktuellsten Content aus dem aktuellsten Patch Relevanz gibt und alles andere davor quasi per Spielmechanik schon tötet. Im Prinzip passiert das, was damals nur mit neuen Addons passiere, jetzt mit jedem größeren Contetpatch.

Und so werden dann eben Mechanismen eingeführt (Blizzard nennt das Catchup-Mechaniken, ich nenne das eher Kapitulation der Entwickler), die eben jeglichen Neuspielern mit relativ wenig Aufwand (oder manchmal auch komplett ohne Aufwand, weil automatisiert) Zeugs zuschiebt, für das sie im vorherigen Patch noch Aufwand hätten treiben müssen. Klar kann man das tun, wenn man unbedingt forcieren möchte, dass jegliche Spielergruppen ausschließlich den neuesten Content spielen. Man zahlt für aber einen hohen Preis:

- Du schlägst den Spielern, die viel Arbeit in ihre Chars gesteckt haben, mehr oder weniger die Faust ins Gesicht, wenn du ihnen schön vor Augen führst, dass der Mitspieler, der im Gegensatz zu ihnen fast nichts getan hat am Ende mit dem gleichen Ergebnis da steht
- Es nimmt die Motivation überhaupt etwas "grindlastigeres" zu tun, wenn man schon damit rechnen kann, dass wahrscheinlich mit 8.3 ein Mechanismus eingeführt wird, der dich dann im Schnellverfahren zum gleichen Ergebnis führen wird.
- Du schrumpfst den aktuell aktiv bespielten Content enorm zusammen. Es wird faktisch nicht mehr ein Addon bespielt, sondern nur noch ein Patch. Selbst Neueinsteiger werden durch die ersten BfA-Patches ja geradezu mit der Brechstange schon durchgeschoben. Dadurch wird es am Ende halt sehr schnell sehr dünn. Und dadurch entstehen vor allem auch diese Contentlöcher, über die sich seit geraumer Zeit von der Communty massiv beklagt wird.

Schau dir doch mal das Feedback der Spieler an. Die aktuellen Retail-Spieler sind sich permanent am beschweren, dass zuwenig Content da sei, dass alles zu schnell ausgeluscht ist usw. Genau das ist doch eine Auswirkung solcher Mechanismen. Und guck dir mal auf der anderen Seite an, was die aktuellen Classic Beta-Spieler sagen. Dort ist die Begeisterung im Moment enorm groß. Und auch dies ist mit einer der Aspekte, der dort als sehr positiv hervorgehoben wird. Dass eben jeglicher Content relevant bleibt.

Das kannst du auch hier mal nachlesen: https://www.gamestar.de/artikel/wow-classic-beta-spieler-mehr-spass-als-battle-for-azeroth,3344600.amp

Es gibt viele, die diese Catchup-Mechanismen befürworten. Es gibt aber auf der anderen Seite auch Spieler, die diese für fatal halten, wenn diese total aus dem Ruder laufen (und da schließe ich mich selbst auch mit ein). Ich wehre mich daher lediglich gegen die oftmals vertretene Meinung, als sei die Existenz solcher Systeme pauschal etwas gutes für das Spiel und als sei dies unumgänglich. Ich halte sie wiederum für eines der größten Übel des modernen WoWs.
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Chicola - Mitglied
"- Du schlägst den Spielern, die viel Arbeit in ihre Chars gesteckt haben, mehr oder weniger die Faust ins Gesicht, wenn du ihnen schön vor Augen führst, dass der Mitspieler, der im Gegensatz zu ihnen fast nichts getan hat am Ende mit dem gleichen Ergebnis da steht"

Diese Einschätzung ist so falsch wie verbreitet. Jemand der zum Start des Raids bereits den mythischen Modus spielen kann, weil er vorher bereits viel "gearbeitet" hat, hat es doch viel besser als jemand, der kurz vor  dem nächsten Patch mal mythisch gehen kann, weil die Nachholmechanismen ihm das ermöglichen. Bestimmte Erfolge/Mount/Pets werden Leute nicht erreichen können, die nur Nachholemechanismen spielen.
Mir gefallen die Nachholemechanismen. Bieten sie doch Neueinsteigern und Wiederkommenden die Möglichkeit, zügig mit Freunden zusammen spielen zu können. WoW ist mehr als 10 Jahre alt. Und entsprechend viel Content ist da und entsprechend lange würde das Leveln dauern, wenn man es nicht gestrafft hätte. Glaubst du ernsthaft, jemand würde noch mit WoW anfangen, wenn er erstmal nen Jahr allein spielen müsste, bis er da ankommt, wo die Masse der Spieler spielt?
Aber du hast Recht. WoW ist eben kein E-Sport. Man bekommt mit der Zeit auch viele Dinge, die andere viel schneller haben und dafür mehr Grind gemacht haben. Und das ist gut so.
 
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Kelturion - Mitglied

Jemand der zum Start des Raids bereits den mythischen Modus spielen kann, weil er vorher bereits viel "gearbeitet" hat, > hat es doch viel besser als jemand, der kurz vor  dem nächsten Patch mal mythisch gehen kann, weil dieNachholmechanismen ihm das ermöglichen.

Du darfst das aber nicht auf eine kleine Minderheit an Mythic-Raidern reduzieren, ich rede hier von der Allgemeinheit. Also geh das gleiche Argument nochmal mit dem Otto-Normal-Spieler, der etwas ambitionierter vorgeht, durch. Also jemand, der vielleicht halb Normal, halb Heroic raidet und nebenbei ein bisschen Myth+ spielt, aber durchaus auch etwas grindlastigeren Content angeht.

Genau dieser Spielertyp kriegt von Blizzard durch das Catchup-System einen Schlag ins Gesicht, weil es nahezu alles, was er für sich erreicht hat (und für ihn ggf. trotzdem mit viel Aufwand verbunden war), kurz danach für alle Spieler hinterhergeschmissen gibt.

Bestimmte Erfolge/Mount/Pets werden Leute nicht erreichen können, die nur Nachholemechanismen spielen.

Naja wenn man sich Erfolge/Mounts und Pets als einzige zufriedenstellende Ziele im Spiel setzt und das als einziges Unterscheidungsmerkmal zwischen ambitionierten Spielern und Casuals akzeptiert, dann ist das sicher befriedigend. Ansonsten wirds aber schon etwas schwierig.

Mir gefallen die Nachholemechanismen. Bieten sie doch Neueinsteigern und Wiederkommenden die Möglichkeit, zügig mit Freunden zusammen spielen zu können.

Dafür braucht es aber keine Automatismen, die mit der Brechstange eingebaut werden. Ich hab absolut nichts dagegen wenn man beispielsweise Gilden Möglichkeiten an die Hand gibt Nachzüglern effizient und schnell zu besserem Equipment zu bringen (muss man natürlich schauen, dass die Abusemöglichkeiten begrenzt werden, Stichwort "Sellruns"). Ich finde es aber falsch dies stattdessen einfach nach dem Gießkannenprinzip auf alle Spieler zu verteilen.

WoW ist mehr als 10 Jahre alt. Und entsprechend viel Content ist da und entsprechend lange würde das Leveln dauern, wenn man es nicht gestrafft hätte.

Es ist nirgendwo die Rede davon, dass Neuspieler alle Addons im Original durchspielen sollen. Es geht hier lediglich um den Umstand, dass Blizzard inzwischen eben bereits den Content des aktuellen Addons durch ihre Patches tötet. Und das ist hauptsächlich eben solchen Catchup-Mechanismen und diesem "Jeder soll sofort den Endlevelcontent spielen und alles andere ist egal"-Paradigma geschuldet.

Um den Vergleich nochmal zu ziehen: In Classic wurde bis zum Ende eigentlich jeder Content aktiv bespielt. Du hast Gilden für BWL, für AQ40 und wenn du gut warst auch für Naxx gefunden. BWL hat aber nicht MC getötet. AQ40 hat nicht BWL getötet. Und Naxx hat auch nicht AQ40 getötet.

Würde Blizzard Classic im aktuellen Catchup-Stil entwickeln würden sie bei BWL-Release mit der Gießkanne Items auf MC-Niveau verteilen damit alle direkt in BWL durchstarten würden. Und wenn der Naxx-Patch erscheint und alle Spieler mit Equipment auf AQ-Niveau herumlaufen wäre dann eben jeglicher restlicher Content quasi tot.

Und das war der essentielle Unterschied. Und das sorgt dann eben auch für diese gefühlte Content-Leere, weil eben außer dem aktuellen Patch nichts mehr an für die Charakterentwicklung relevanten Inhalten übrig ist.

Glaubst du ernsthaft, jemand würde noch mit WoW anfangen, wenn er erstmal nen Jahr allein spielen müsste, bis er da ankommt, wo die Masse der Spieler spielt?

Und damit wären wir wieder beim Kern des Problems, denn damit bekämpfst ja wieder nur die Symptome. Ich würde an der Stelle eben nicht die Frage stellen "wie bekomme ich Neuspieler maximalst schnell in den Endlevelcontent des letzten Patches", sondern eher die Frage "Warum ist die Masse der Spieler ausschließlich nur noch im Content des letzten Patches unterwegs?".

Aber du hast Recht. WoW ist eben kein E-Sport.

oh lass das mal nicht Blizzard mit ihren aktuellen MDI-Veranstaltungen u.Ä. hören. :D Wenn ich mir zumindest anschaue was in an den Klassen schon rumgeschaut wurde, wieviele Eigenarten zugunsten des Balancings abgeschafft wurden dann habe ich da manchmal doch etwas Zweifel, ob es nicht doch ein Esport-Titel ist. Oder Blizzard gerne möchte, dass es einer wird.

 Man bekommt mit der Zeit auch viele Dinge, die andere viel schneller haben und dafür mehr Grind gemacht haben. Und das ist gut so.

Nein ist es nicht. Das ist lediglich deine persönliche Meinung. Aber die teilt definitiv nicht jeder - siehe die aktuelle Stimmung in der Community und den Classic-Hype.
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Jack55 - Mitglied
Wenn ich sehe habe ich 228k leben und wenn stufe 70 wer und die 12 % ausdauer insgesammt  das wer wenn richtieg gekuckt habe 27360 Lebenspunkte und man hätte 255360 Lebenspunkte.
Es ist nicht die Welt find ich aber auch wenn viele sagen besser als nix oder so :).
Maulbeerbaum - Mitglied

Ich habe noch ein paar Fragen dazu.
Was bedeuten diese Rauten? (Freischaltungsqest und die Stufen 55 und 65 sind Klar)
Lohnt es sich den Paragon Ruf (19999/10000) für jede Fraktion zu farmen?
 
kionus - Mitglied
bekommt man von den Paragon kisten überhaubt Azerit? ich war der meinung nein.

wenn doch lohnt sich das eigendlich nur für extreme min maxer, ob du nun das machst oder einen Tag länger Azerit farmst, wird sich nicht viel geben
Barian - Mitglied
Müssten eigentlich 2,5k sein, sieht man aber nur im Chat und nicht wie sonst durch eine Animation.
Und ist halt vorallem die Frage ob Blizzard dem nicht noch eben einen Riegel vorschiebt oder ob sie es so lassen. Wäre ansonsten aber kaum mehr als ein netter Startbonus.
Ernie - Mitglied
45000 artefaktmacht ist schon ein netter startbonus. 
dadurch dass das artefaktwissen aber weiter steigt, hat man den bonus aber „schnell wieder drin“. 
Gosuob - Mitglied
Ich finde die lohnen bis man mag lvl Heart hat. Hab seit 2 Wochen lvl 50 und eigl nur die paragonkisten durch die abgesanntenquests gegrindet. Inseln hab ich zb garnicht gemacht