14. November 2019 - 09:36 Uhr

Patch 8.3 - Loreschnipsel: Dunkle Waldläuferin Velonara & N'Zoths Geschenk

Nachdem die Testserver von Patch 8.3 wieder mit einem neuen Build aktualisiert wurden, konnten die Dataminer auch neue Dialogtexte aus den Spieldateien ziehen, die uns mehr über die Zukunft bestimmter Charaktere verraten. Gestern berichteten wir bereits über Bolvar und Darion, die die neuen Todesritter auf der Spitze der Eiskronenzitadelle begrüßen. Heute geht es weiter mit zwei ebenfalls interessanten Themen. So stellt sich die Frage wie eigentlich die dunklen Waldläufer von Sylvanas zu ihr stehen. Außerdem: was genau passiert mit dem Geschenk von N'Zoth welches die Spieler auf ihrem Kopf tragen? 


Die Dunkle Waldläuferin Velonara

Die dunklen Waldläufer sind untote Bogenschützen im Dienst der Verlassenen und werden von Lord Nathanos Pestrufer angeführt. Einst waren es Hochelfen, hauptsächlich die Weltenwanderer aus Quel'Thalas, bevor Lichkönig Arthas die Geißel in ihrer Heimat hat wüten lassen. Die dunklen Waldläufer fungieren als Elite-Agenten der Verlassenen oder als persönliche Wachen der Bansheekönigin Sylvanas Windläufer. Eine sehr bekannte Wache von ihr ist Velonara, mit der vor allem Hordler in Battle for Azeroth ein wenig was zu tun hatten.
 

Doch sind die dunklen Waldläufer der Fürstin weiterhin untergeben? Sylvanas hat vor den Toren Orgrimmars eine ziemlich klare Stellung zur gesamten Horde bezogen und auch ihre eigenen Untertanen miteinbezogen, die größtenteils den Glauben an ihr verloren haben. Nathanos steht weiterhin auf ihrer Seite, aber wer noch? Offenbar nicht viele, bis auf ein paar Loyalisten, die sich nun in den Schatten verstecken. Die dunkle Waldläuferin Velonara hat dazu folgendes zu sagen.

Dialog von Velonara
  • Wir dunklen Waldläufer waren Sylvanas gegenüber sehr loyal. Wir vertrauten ihr ... folgten ihren Befehlen. Es ist klar, dass unsere Loyalität nie wirklich erwidert wurde. Einige meiner Schwestern und Brüder haben beschlossen, an der Seite der Dunklen Fürstin zu bleiben. Ich und viele andere haben es nicht. <Velonaras Gesichtsausdruck wird stählern. Entschlossen.> Ich weigere mich, ein Sklave dieser Qual zu sein. Sowohl die Sin'dorei als auch die Verlassenen sind meine Familie. Ich stehe bei ihnen und bei der Horde.


Das Geschenk von N'Zoth

Mit dem Tiegel der Stürme nahm die Geschichte rund um den alten Gott N'Zoth in Battle for Azeroth endlich Form an. Die Champions von Azeroth halfen Xal'atath die Relikte der Macht in den Tiegel der Stürme zu bringen und im Gegenzug wurde sie vom alten Gott aus ihrem Gefängnis befreit. Nach tausenden von Jahren als Essenz in einem Dolch eingesperrt, kann Xal'atath nun endlich ihren eigenen Weg gehen und sicherlich werden wir ihr noch begegnen. Aber auch für uns hatte N'Zoth ein Geschenk mit dem passenden Namen N'Zoths Geschenk


Ein Buff, durch den eine Krone mit einem Auge auf dem Kopf der Spieler erscheint. Manchmal hört man ein Flüstern oder sieht NPCs, die ebenfalls das Auge tragen. Doch es war möglich sich zu entscheiden dieses Geschenk reinigen zu lassen. Im Gegenzug erhielt man das Spielzeug Zuckender Augapfel. Aber was ist mit den Loyalisten des alten Gotts, die seinem Geflüster nicht abgeneigt waren? Eine Antwort darauf gibt es heute nicht, denn die Geschichte bleibt nach dem Kampf gegen den alten Gott offen. So wird es nach dem Raid Ny'alotha Dialoge mit NPCs geben, die ebenfalls das Geschenk von N'Zoth bei sich tragen und nur mit Spielern reden, die das auch tun.

Dialoge für die Gläubigen
  • Grüße Glaubensgenosse. Hörst du immer noch das Flüstern?
  • Ich kann den Weg nicht sehen. Wir müssen hoffen, dass er uns den Weg zeigt.
  • Ich sehe Dich.
  • Wie konnten wir uns so geirrt haben?
  • Wir waren blind. Wir sind jetzt blind. Ich muss die Augen blenden.
  • Blendet alle Augen.
  • Was haben wir ihm erlaubt zu sehen?
  • Bitte, flüstere mir zu. Wir brauchen Anweisungen.
  • Die Stille ist ohrenbetäubend.
  • Ich habe die Gerüchte gehört. Sie sagen, er ist tot. In Ny'alotha getötet.
  • Das kann nicht sein. Wir tragen immer noch seine Gabe.
  • Ich glaube nicht, dass Sterbliche einen solchen Kampf gewinnen könnten.
  • Was werden wir tun?
  • Wir sollten vorsichtig sein. Diejenigen, die ihn besiegt haben, könnten nach uns suchen.
  • Vertraue auf Ihn.

Erneut ein klarer Hinweis darauf, dass wir N'Zoth besiegen werden, so wie schon länger bekannt. Doch weiterhin stellt sich die Frage, ob es wirklich ein Sieg ist. Wie in einem Dialog schon gesagt wird: wie sollten Sterbliche einen solchen Kampf gewinnen? Weiterhin muss man abwarten, ob im abschließenden In-Game-Cinematic von Ny'alotha noch irgendwas Unerwartetes passiert, was uns daran zweifeln lässt, dass N'Zoth zurückgeschlagen werden konnte. Wer weiß was auf Azeroth passiert, während wir in den Schattenlanden unterwegs sind ... 

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LikeADwarf - Mitglied
Ich meine, es ist nicht überraschend und ich habe ehrlich gesagt auch nie wirklich etwas anderes erwartet, doch ich finde diese ganze Loyalistensachen nachwievor so traurig.

Mit meinem Main-Hunter war ich immer auf Sylvanas Seite und würde ihr auch jetzt weiter folgen, auch wenn Sie (offenbar) gegenüber Lebenden nicht die selbe Liebe zeigt, wie Ihre Loyalisten ihr. Mich ärgert es einfach so sehr, dass man am Ende in Ogrimmar chillt als wäre nie etwas gewesen. Ich meinte Etrigg sagt ernsthaft, nachdem ich ihn fast gekillt und zur Hinrichtung zu Nathanos geleitet habe "Schwamm drüber, die Horde  muss zusammenhalten."
Ich liebe die Horde und ich liebe es auch wie es quasi mit der Saurfang Loyalistengruppe weiter geht. So gesehen ist auch alles okay, aber aus Rollenspielsicht ist es doch mega enttäuschend. Geil wäre es halt gewesen in "Shadowlands" als Sylvanas Loyalist einen geheimen Packt zu erhalten oder so etwas ...

Naja, was solls.
Bock hat die Story von BfA dennoch gemacht. Für mich dennoch eon großartiges Addon und mit WotlK, MoP und Legion das Beste! :D
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Muhkuh - Mitglied
"RP-"technisch hat sich, wie zB. bei Velonara auch, deine Loyalität zu Sylvanas sich in eine Loyalität zur Horde gewandelt (War sie denn je etwas Anderes? Hatten nicht alle Loyalisten geglaubt, Sylvanas Tun wäre zwar nicht lupenrein aber das Beste/Einzige, um die Horde zu retten und für sie nachhaltig Frieden zu schaffen?), nachdem du während dem Mak'gora gesehen hast, dass Sylvanas nie das Wohl der Horde oder das der Verlassenen im Auge hatte und ihr diese überhaupt nichts bedeuten - Problem gelöst. :P
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Faen - Mitglied
Ich stimme dir da zu dwarf. Man hat viel potenial mit dieser geschichte verschenkt. Wenn man schon sowas benutzt dann sollte man auch einem die möglichkeit geben und sei es nur als Agent für Sylvi weiter zu arbeiten.
Ogratosh - Mitglied
da Sieht man wieder wie unterschiedlich der Geschmack und die Meinungen sind. Ich fand das addon jetzt nicht komplett schlecht aber ich fand es nach cata das Schlechteste. Aber naja ist halt echt Geschmacksache. Ich fand zb auch wod gar nicht schlecht, was scheinbar ein Großteil schlecht fand. Die Story in bfa fand ich an sich ganz ok nur etwas verwirrend und viel zu viele nebenstränge. Ich hatte oft das Gefühl das es irgendwie total durcheinander war. 

Bis jetzt ist es aber gut das aus sylvanas kein Garrosh 2.0 geworden ist. Das wäre richtig mies gewesen. Wobei ich Garrosh auch gemocht habe ;P

Naja mal abwarten ob Sylvanas im nächsten addon noch ein Raidboss wird. Jetzt bin ich erstmal auf den letzten raid gespannt und das Abschluss cinematic. Hoffentlich kommt noch irgendeine große Überraschung, das wäre super.
Muhkuh - Mitglied
 Wenn man schon sowas benutzt dann sollte man auch einem die möglichkeit geben und sei es nur als Agent für Sylvi weiter zu arbeiten.

Man hat das allerdings ausschließlich "benutzt", weil Leute nachdem die Story auf den PTR gelandet ist, gejammert haben, sie wollten nicht Saurfang unterstützen und "schon wieder" revoltieren. Es war zuvor nie der Plan, dass es da "Loyalisten" gibt und mit dem Mak'gora wurde dieser BFA-"Fanservice"-Ast der Story, der bis auf 3 zusätzliche Zeilen in den Standardquesttexten und einer Quest nach dem Cinematic, bis da hin noch nicht wirklich großen Aufwand bedeutet hat, wieder zurückgeführt.
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Faen - Mitglied
Geschmäcker sind unterschiedlich das sehe ich auch so ogratosh. Es ist dennoch sehr bedauerlich das blizzard trotz der ganzen resonanz das ganze so fallen lässt.

davon ab mir hat wod vom story telling auch sehr gut gefallen sogar besser als legion im endeffekt.

aber ja gameplay technisch ist bfa find ich der schwächste teil weil es viel zu überladen mit sovielen unnötigen dingen ist die künstlich versuchen spass zu erzeugen.

mal von den ganzen perks und essenzen, titanforge und co abgesehen.
Kyriae - Mitglied
schwächste teil weil es viel zu überladen mit sovielen unnötigen dingen ist die künstlich versuchen spass zu erzeugen.

Sehe ich wieder vollkommen anders. Aber das ist wie Karneval. Die einen finden es toll, für andere wie mich, ist es absolut überflüssig dieses krampfhafte lustig sein und lediglich ein Alibi-Besäufnis-und-F...n-Feier (ähnlich wie auch das Oktoberfest).

Was nun die Loyalisten-Story angeht. Zwar ist mein Quotenhordler Pro-Saurfang gewesen (und wenn ich meine anderen drei Hordler nachziehe werden sie es auch sein), allerdings finde ich es schon schade für die Leute, die Sylvanas treu waren. Wenigstens in die Shadowlands hätte man das bringen können und dann Sylanas irgendwas machen lassen, was sogar den letzten Fanboi gegen sie aufbringt, so dass man auch einen Grund hat gegen sie anzutreten. Und wenn es nur der Glaube ist, dass sie manipuliert wird und man sie retten will und sich dann wohl oder übel mit denen, die sie tot sehen wollen, zusammentut.
LikeADwarf - Mitglied
Ich will dazu nur mal sagen, dass nur weil man die Figur "Sylvanas" mag, noch lange kein Fanboi ist.
Manche Leute spielen in RPG gerne auf der Seite der Bösen (wobei ich in ihr nicht einmal das absolut "Böse" sehe).

Ich weiß es ist immer leicht zu sagen man ist ein Fanboy wenn man etwas mag, dass wer anders nicht versteht, aber tatsächlich liegt es einfach daran das man einen anderen Geschmack hat.