2. Februar 2018 - 10:06 Uhr

Patchzyklus vielleicht etwas zu schnell - Pläne für Battle for Azeroth

Ein stetiger Fluss an neuen Inhalten. Das haben sich die Entwickler für Legion gewünscht und das haben sie auch geschafft umzusetzen. Ziemlich überraschend, denn in der Vergangenheit hat es eigentlich nie so richtig geklappt. Zwar konnten die Entwickler schon in Mists of Pandaria einen schnelleren Patchzyklus anbieten, die Updates waren dafür aber nicht so vollgepackt mit Content. Über Warlords of Draenor wollen wir lieber nicht reden, aber dann mit Legion war beides im Gesamtpaket drin. Schnelle Updates und viele neue Inhalte. 

Um es genauer zu sagen alle 77 Tage! Zumindest zwischen Patch 7.1 und Patch 7.3.2! Das war auf jeden Fall eine Ansage und einigen Spielern sogar zu schnell. Denn Legion bietet sowieso so viele Inhalte an, dass es generell mehr denn je zu tun gibt. Twinks sind da ein großes Thema, denn durch die vielen klassenspezifischen Inhalte will der eine oder andere Abenteuer natürlich auch alle Geschichten erleben, Klassenmounts freischalten und Artefaktdesigns sammeln. Dazu dann die immer wieder neuen Inhalte in den Contentpatches, da konnte es schnell etwas viel werden.

Vor allem der erste Patch von Legion - Patch 7.1 - kam sehr schnell auf die Liveserver. Nämlich bereits acht Wochen nach der Veröffentlichung von Legion. Also noch schneller als die Patches danach und das Update brachte den neuen Mega-Dungeon Karazhan, die zweite Storykampagne in Suramar, einen weiteren Raid und vieles mehr. Natürlich muss auch hier gesagt sein, dass viele Inhalte im Laufe von Legion hinter einer kleinen Timegating-Mechanik lagen, aber darüber haben sich einige wahrscheinlich sogar gefreut, denn so hatten sie mehr Zeit, um sich um den "alten" Content zu kümmern.

In einem Interview verrieten die Entwickler nun, dass sie es eventuell auch ein wenig übertrieben haben. Vor allem der erste Patch nach dem Release einer Erweiterung muss nicht so schnell kommen. Schließlich hat man gerade zum Release eines Addon mehr als genug zu tun und auch wenn neue Inhalte fertig sind, müssen sie ja nicht vorzeitig veröffentlicht werden. Eventuell war es in Legion ganz gut, damit man zeigen konnte, dass wirklich ein sehr aggressiver Patchzyklus angestrebt wird, doch das wissen wir nun und demnach kann etwas anders geplant werden. Also Patch 8.1 wird definitiv etwas länger auf sich warten lassen. 

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punny - Mitglied
Also ich fands eigentlich okay so mit Legion. Aber was ich eh besser fände, ist wenn es noch mehr Patches geben würde. Aber mit weniger Inhalt.
z.B. 7.1 hatte ja Karazhan, Trial of Valor und Suramar. Anstatt alles auf einmal raus zu hauen, hätte man das in 3 Teile teilen können mit jeweils dann sagen wir mal 4-5 Wochen dazwischen und schon hätte man den gleichen Inhalt auf mehr Zeit(12-15 Wochen halt) verteilt und trotzdem das Gefühl vermittelt das die sachen schneller kommen
 
Icendan - Mitglied
Eine Sache die man bei dem Thema auch beachten muss und viele leider oft übersehen: bei Blizzard arbeiten auch nur Menschen. Die bräuchten auch mal ne Pause/ Urlaub/ Kreative Schaffungszeit etc. Wenn die ständig mit vollgas alles Programieren und Neu raus hauen kann es schnell dazu kommen, das die Qualität der Inhalte leidet. Das hat man, meiner Ansicht nacht sehr bei den letzten beiden Patches gesehen.

7.3.5. hat diverse bugs mit ins Spiel gebracht und auch die Allied Races hätten ruhig auch noch 2 - 3 Wochen später kommen können und dafür mit einem ordentlichen Nightborne-Modell. Daher begrüße ich es, wenn Blizzard sich mit bfa 2-3 Wochen mehr Zeit nimmt für Patches und dafür saubere Arbeit abgibt
mrnevernever - Mitglied
Also mir ist dann ein Patchzyklus, der "ein bisschen zu schnell" abläuft lieber, als einer, wo es zu lange dauert. Nur weil in dem Spiel das ich zocke, neue Inhalte gepatcht werden, bin ich doch nicht überfordert, weil ich eigentlich noch nicht an dem Punkt bin, um sofort damit weiterzumachen. Auch bestand ja immer die Möglichkeit, sich das Neue anzuschauen, und dann trotzdem seinen Stand fortzuführen - durch die Staffelung der Inhalte. 
Nichtsdestotrotz kam der erste Content Patch unbenötigt früh, wie schon erwähnt wurde. Schließlich war Legion grad frisch erschienen. Was Suramar betrifft, empfand ich das "Time-Gating" als genau richtig, mit jeder Woche ein neues Kapitel der Geschichte. Demgegenüber fühlte es sich an der verheerten Küste nur als Mittel zum Zweck an, als würde es nicht genug zu erzählen geben und deshalb extra in die Länge gezogen ... "Kampagne" konnte man das bei den Legionsrichtern ja nicht wirklich nennen.

Ich denke ein guter Mittelweg wird die beste Lösung sein. Der Patchzyklus könnte sich auch, je länger die Erweiterung besteht und "alter Hut" wird, schneller ablaufen, um immer neue frische Häppchen zu liefern.
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Lysander - Mitglied
11 Wochen finde ich echt legitim, eventuell 12 Wochen. 13 Wochen wären blöd, weil 13 und 14 Wochen wären wieder zu lang. Also ich bin mehr als zufrieden gewesen. 
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