18. Juni 2020 - 10:03 Uhr

Riesige Bannwelle - Über 74.000 WoW-Accounts betroffen!

Bots und Cheater sind nicht gerne gesehen, da sie oftmals den Spielspaß von allen anderen Spielern verringern. Das gilt für das moderne World of Warcraft genauso wie für das klassische World of Warcraft. Die Entwickler haben in der vergangenen Nacht den Bannhammer geschwungen und im amerikanischen sowie europäischen Raum über 74.000 Account entweder komplett geschlossen oder temporär eingefroren. Ein super Sache, zumal in letzter Zeit vor allem das Thema Bots wieder stark diskutiert wurde.

Passend zu dieser Aktion gibt es auch einen recht umfangreichen Bluepost von den Entwicklern, wo sie noch ein wenig mehr auf ihre Vorgehensweise eingehen. Wer der englischen Sprache mächtig ist, der kann sich ihn durchlesen. Im Endeffekt geht es darum, dass es dem Team sehr wichtig ist bei solchen Themen hart durchzugreifen, es oftmals aber nicht so einfach ist Bots zu identifizieren, auch wenn viele Spieler andere Spieler, von denen sie glauben, dass es sich um Bots oder Cheater handelt, melden. 
 Actions Taken to Address Exploitative Gameplay 
We’ve recently completed a round of actions against players who were found to be cheating in World of Warcraft.

We rarely communicate publicly about this, because we’ve found that describing our sources and methods can make it easier for malicious actors to work around them, but we feel that it’s worthwhile to expand on the subject today, as many players have recently asked us for more details.

Including today’s actions, over the last month in the Americas, Oceania, and Europe regions, we’ve closed or suspended over 74,000 WoW accounts that were found to be in violation of our End-User License Agreement. The majority of these were found to be using gameplay automation tools, typically to farm resources or kill enemies much more efficiently than legitimate players can.

While today’s suspensions were applied in a batch (often referred to as a “banwave”), it is a top priority for us to identify accounts that are botting and remove them. Our team works around the clock, every day of the week, and many of the suspensions and account closures over the last few months have gone out in the middle of the night, or on weekends.

Like you, we play World of Warcraft. We understand what it’s like to spot a player in-game who appears to be botting. We always want to eliminate the botting player, if it can be proved that they are indeed cheating. And that raises a big difficulty in addressing this issue – we have to prove to ourselves that the accused player is not a person who’s actually controlling a character with their hands on a keyboard.

We use powerful systems to determine if the suspected player is using an identifiable cheat, and our heuristics (which we do not outline publicly) are constantly improving and evolving. But when we examine a suspect and these measurements aren’t out of line, we have to manually gather evidence against the accused player, which can be very time consuming and complex. It’s worthwhile though, because we never want to take action against a legitimate player.

Yes, there have been cases where a legitimate player appeared (to another player) to be botting. In those cases, where a legitimate player is reported and then cleared of wrongdoing, it can be very frustrating to the reporting player to again see what they think is a bot. We’ve also seen examples where the reported player was caught exploiting the game, and was removed from the game, and then quickly returned to doing the same thing on a new account with the same character name. That’s an infuriating sight for the players who initially reported it. We greatly appreciate your reports, and we understand how you feel about this.

We’re ultimately working to unravel a challenging circumstance. Real money trading drives third parties to put an enormous amount of effort into circumventing our detection systems. As much as this is a very high priority for us, it is the only priority for profit-driven botting organizations. The bans we issue are simply a cost of doing business for them.

We’re working on further improvements to every part of the game that might address cheating issues more swiftly and completely, and we’ll continue to let you know as those next steps are taken.

Thank you very much for your feedback on these issues, and thank you for your reports!

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Metac - Mitglied
Jetzt wäre noch ein Boostspamchannel sehr gut und einige Multiboxer halten sich auch nicht an die Regeln (Open World PvP z.b.). Ach und dieser LvL 1 Char der vorm AH im Tal der Stärke boosts gegen Echtgeld anbietet steht immernoch da! Ich meld ihn schon täglich, aber irgendwie passiert da nix.

Kann Blizzard eigentlich nicht gegen Seiten wie Mmoga etc vorgehen? Weil schließlich machen die ja ziemlich viel Geld mit dem Goldverkauf.
Muhkuh - Mitglied
Kann Blizzard eigentlich nicht gegen Seiten wie Mmoga etc vorgehen?

Wahrscheinlich genau so gut, wie die einzelnen Publisher gegen das dort betriebene Keyselling vorgehen kann. Was juckt es Unternehmen wie MMOGA, deren Firmensitze nicht ohne grund in Ländern liegen, mit denen es keine vollstreckbaren Urheber- und Lizenzrechtsabkommen gibt, wenn ein Unternehmen in den USA gegen sie vorgehen will.
Metac - Mitglied
Ich wäre für Krieg, alle Länder sollten gleich sein! Geht mir auf die Eier wie ez man ne Firma auf Malta haben kann und alles durchgeht was bei uns strafbär wäre.
Kronara - Mitglied
Der Boost "Spam" soll in den Handelschannel. Da gehört er lt. Blizzard hin.
Für Multiboxer gibt es keine Regeln bzgl. Open World PvP usw. Wenn da nen Multiboxer mit 10 Chars kommt und dich weg ballert... das ist lt. Blizzard erlaubt.

Verkauf gegen Echtgeld ist allerdings Verboten. Nehme mal an, der wird immer mal wieder gebannt und das ist dann nen neuer Char, der nur ähnlich heißt.

Und nein, Blizzard kann gegen Seiten wie MMOGA und Co. nichts machen, da diese nicht in den USA sitzen, nicht mal in der EU. MMOGA sitzt z.B. in China und da kann Blizzard nichts machen. Da kommen sie nicht ran.
Chinesische Gerichte nehmen keine Klagen an und Urteile aus den USA vollstrecken die Behörden in China ebenfalls nicht.

 
Metac - Mitglied
Nein du darfst nicht im Open PVP angreifen, da das Ausnutzen ist. In Mop wurden genug Multiboxer für sowas gebannt. Ich erinnere zu gern an den Multiboxer der ständig auf der Mauer die PvP Händler mit samt Allys umgehauen hat. Permabann ging raus. Multiboxen zerstört die Ökonomie im Spiel. Multiboxer sind der Abschaum den keiner hier will! Ich hoffe Trump bombt endlich mal diese ganzen Länder weg, scheiß China, Malta, Russland
Shneedles - Mitglied
@Andy
kannst du bitte diesen Kriegshetzer Metac mal von der Seite schmeissen bitte? Krieg und Tod wünschen hat hier echt nix zu suchen!!!

Metac:

Ich hoffe Trump bombt endlich mal diese ganzen Länder weg, scheiß China, Malta, Russland

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MrReality - Mitglied
Ob das mit Asmongold Zusammenhängt der gestern mit seinem Stream und einer ganzen Menge follower bots ohne Ende reportet hat... man munkelt. 
Kronara - Mitglied
Nein, kann auf gar keinen Fall damit zu tun haben Der Prozess doch etwas länger dauert.
Heute melden und morgen Bannen... niemals! Dauert meist mehrere Wochen bis Monate, da ZWEIFELSFREI ermittelt werden muss, dass derjenige auch wirklich gebottet hat. Das heißt es muss ne lückenlose und unanfechtbare Untersuchung und Ergebnisse geben.
Denn es kam schon paar mal vor, dass solche Leute sogar geklagt haben. Und wenn dann Blizzard nicht zweifelsfreie Beweise vorlegen kann, könnten nachher alle Bans anfechtbar werden! Selbst wenn Blizzard die Leute dennoch ausschließen kann, kann das aber sehr sehr teuer werden. Das Risikio alleine gehen die schon nicht ein.
MetaBowser - Mitglied

Na endlich... auch wenns nur ein Tropfen aufm heißen Stein ist....

It’s worthwhile though, because we never want to take action against a legitimate player.

Wenn sich jemand in Grauzonen begibt, dann muß er auch das Risiko tragen. Wer auf schwachem Eis Hockey spielt, derf sich nicht wundern, wenn er einbricht. Hier müßte Blizz mal die Eier in der Hose haben und zu vermeintlich "Unschuldigen" sagen: Mitgehangen mitgefangen. Unterm Strich ist das Spielen von Games kein Recht sondern ein Privileg. Wer mit der Bannwelle mitfährt... too bad... Auch bei unschuldsbeteuernden Grenzgängern muß es einen Grund haben, wieso so jemand von einer Bannwelle weggewaschen wird

Weniger Zimperlich mit Usern am Rande der Legalität, dann passiert sowas nicht so oft
Shneedles - Mitglied
Dann möcht ich bitte gerne deine lauten Schreie genießen wenn du unwissenderweise in etwas involviert warst und nen Kickbann ins Gesicht bekommst. Gab schon öfters Situationen in denen es unklar war ob das von Blizzard gewollt oder nicht gewollt war. Solche Spieler pauschal auch wegzustriken ist mehr als eine übertriebene und drakonische Maßnahme! Sollen die Leute in Angst spielen??
Wenn das alles nichts für dich ist, solltest du lieber nen Sidescroller spielen bei dem ALLES vorgegeben ist^^

Blizzard macht das schon richtig so!
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MetaBowser - Mitglied

Dann möcht ich bitte gerne deine lauten Schreie genießen wenn du unwissenderweise in etwas involviert warst und nen Kickbann ins Gesicht bekommst.

Passiert mir nicht (oder nur extrem Unwahrscheinlich), da ich keine dubiosen Farmingpraktiken und/oder AH Geschäfte betreibe

drakonische Maßnahme!

Manchmal muß es drakonisch sein, damits die Menschen kapieren. Wenn man das Spiel zockt wie ein normaler Mensch, ist die Wahrscheinlichkeit, daß man von sowas erwischt wird gegen 0. Und dann erwischt die Heuristik auch keine Unschuldigen
Shneedles - Mitglied
es kann immer mal passieren dass man ingame auf etwas stößt, das sich im nachhinein als "von blizzard nicht beabsichtigt" oder bugusing herausstellt. das kann auch dir passieren! 
leute haben schon gewollte mechaniken als bugs interpretiert. wieso nicht anders herum.
war da nicht mal was mit den mythic key´s die man wegwerfen konnte um sich dann einen neuen zu holen? das wurd gefixt. sollen jetzt alle die das gemacht haben mit nem permabann gebimmst werden?
gibt ja auch noch "clever use of gamemechanics"^^
man muss die kirche schon im dorf lassen!

wer, exploited, bugusing betreitb oder bots einsetzt etc -> right to jail

hier erläutert ein blauer wo blizzard die linie zieht:
https://us.forums.blizzard.com/en/wow/t/its-not-cheating-or-an-exploit-its-a-clever-use-of-game-mechanics-which-blizz-tolerates-and-actually-encourages/301488/82
 
Snippey - Mitglied
Ein erfundenes, weit hergeholtes Beispiel:

Du begibst dich in einen alten Schlachtzug zum Farmen eines Reittiers. Ein neuer Patch hat ergeben, dass ein Debuff, den du bei Boss A bekommst ungewollt dafür sorgt, dass die Dropchance auf das Reittier von Boss B erhöht wird. Gehen wir von einer normalen Dropchance von 0,1% aus, die für dich durch den Debuff jetzt aber aktuell 1% ist. Dein RNG "würfelt" 0,05 und du erhältst das Mount.

Der Bug wird aufgedeckt. Klarer Fall: du hattest den Debuff und erhieltest das Mount, also müsstest du nach deinner Forderung gebannt werden, bevor jemand sich die Zeit nimmt und nachguckt "he, der hätte auch ohne den Debuff das Mount bekommen".

Fair oder unfair?
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MetaBowser - Mitglied

Der Bug wird aufgedeckt. Klarer Fall: du hattest den Debuff und erhieltest das Mount, also müsstest du nach deinner Forderung gebannt werden, bevor jemand sich die Zeit nimmt und nachguckt "he, der hätte auch ohne den Debuff das Mount bekommen".

Der Bann wäre gerechtfertigt. Es geht nämlich nicht darum, was der RNG würfelt sondern um die Tatsache, den Debuff zum Boss zu schleppen und damit unrechtmäßig die Dropchace zu erhöhen. Die Handlung ist der Strafgrund, nicht das Outcome... Hätte das Ding zu allem Überfluß noch unrechtmäßig 0,8 gewürfelt damit das Mount gedroppt, könnte man das als Verschärfung noch dazunehmen
Ajantis - Mitglied
Die Grauzone beginnt doch im Grunde schon, wenn du mit jemanden handelst der was erbottet hat.
Will du dann auch mit "Mitgehangen mitgefangen" argumentieren?
 
Snippey - Mitglied

Der Bann wäre gerechtfertigt.

Bitte als MEINUNG kennzeichnen, ich sehe das nämlich anders.

Der Bug war vorher nicht bekannt, einen Buff von einem Boss zum nächsten shcleppen ist in alten Dungeons jetzt nichts ungewöhnliches, also hättest du nicht mal Ahnung von dem Bugusing haben können. Keine dubiose Farmtaktik, kein dubioses AH Geschäft. Intention ebenfalls nicht vorhanden (übrigens ein wichtiger Faktor).

Wenn du tatsächlich der Ansicht bist, dass der Bann gerechtfertigt ist, bin ich froh, dass bei Blizzard nicht solche Leute sitzen, die dein Schwarz/Weiß-Denken haben.
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Sahif - Mitglied
Was ihr hier diskutiert ist doch an jeder sinnvollen Thematik vorbei. Blizzard unterscheidet ja nicht zwischen Bug gehabt oder nicht, sondern zwischen Bug ausgenutzt oder nicht. Das beste Beispiel dafür waren denke ich die EP-Fläschchen. Wer ausversehen 2 Stacks hatte hat auch keine Strafe bekommen, wer aber zig Stacks hatte oder es öfter genutzt hat wurde bestraft.

Das man mal unwissentlich auf nen Bug stößt ist nicht unnormal und das weiß Blizzard auch selbst. Beim Botten usw ist das z.B. was anderes. Das macht man nicht unwissentlich.
MetaBowser - Mitglied


Wenn du tatsächlich der Ansicht bist, dass der Bann gerechtfertigt ist, bin ich froh, dass bei Blizzard nicht solche Leute sitzen, die dein Schwarz/Weiß-Denken haben.

Das Problem ist, daß ohne ein gewisses Maß an "Brutalität" und (wie du es titulierst) "Schwarz/Weiß-Denken" uns Cheater und Botter bis in alle Ewigkeit auf der Nase rumtanzen werden
Snippey - Mitglied

Das Problem ist, daß ohne ein gewisses Maß an "Brutalität" und (wie du es titulierst) "Schwarz/Weiß-Denken" uns Cheater und Botter bis in alle Ewigkeit auf der Nase rumtanzen werden

In jedem System, das Profit bringt oder in dem Profit gewittert wird, wirst du Leute finden, die dieses System auszunutzen versuchen um ihren Profit zu maximieren. Das ist kein WoW-Problem und Blizzard wird es nicht allumfänglich lösen können (abgesehen vom Herunterfahren der Server).
Teron - Mitglied
Der Bug wird aufgedeckt. Klarer Fall: du hattest den Debuff und erhieltest das Mount, also müsstest du nach deinner Forderung gebannt werden, bevor jemand sich die Zeit nimmt und nachguckt "he, der hätte auch ohne den Debuff das Mount bekommen".

Der Bann wäre gerechtfertigt. Es geht nämlich nicht darum, was der RNG würfelt sondern um die Tatsache, den Debuff zum Boss zu schleppen und damit unrechtmäßig die Dropchace zu erhöhen. Die Handlung ist der Strafgrund, nicht das Outcome... Hätte das Ding zu allem Überfluß noch unrechtmäßig 0,8 gewürfelt damit das Mount gedroppt, könnte man das als Verschärfung noch dazunehmen

Die derzeitige Aktion ist gerechtfertigt. Was dieses Beispiel betrifft weiß der Spieler nichts von dem Bug. Mount wieder wegnehmen und gut ist. In so einem Fall ist ein Bann eine klare Überreaktion. Zwischen bewussten und versehentlichen Tätern zu unterscheiden ist imho nur gerecht.
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Muhkuh - Mitglied
"Wir reden zwar nicht darüber, wenn wir etwas machen aber wir reden jetzt darüber, dass wir immer was machen und jetzt was gemacht haben"??
Blades Legende
Naja, es geht wohl darum:

"as many players have recently asked us for more details"

Kurzform: Es gab riesige Proteste wegen Bots also sagen wir mal offen das doch was passiert.
LikeADwarf - Mitglied
Oh wow,
dass ist aber eine wirklich riesige Menge.
Manch MMORPG hat nicht einmal so viele User .... x.X

Ich hoffe, dass in Zukunft wirklich weniger gebotet wird. Auf den Retailservern bekommt man davon nicht gaaaaaaaaanz so viel mit, aber gerade die Classicserver sollen ja davon überquillen.