24. April 2020 - 09:15 Uhr

Shadowlands - Die Story von Battle for Azeroth wird umgeschrieben?

Eine schöne und passende Starterfahrung für komplett neue Spieler von World of Warcraft. Das möchten die Entwickler unter anderem durch die Umstellung der Levelphase in Shadowlands erreichen. Denn aktuell ist der Weg bis zur Maximalstufe für Neuankömmlinge auf Azeroth ziemlich verwirrend und schlecht strukturiert. Aus diesem Grund läuft es ab Patch 9.0.1 so ab, dass die frischen Abenteuer mit ihrem ersten Charakter die Insel des Verbannten, das neue Tutorial-Gebiet, bis Stufe 10 besuchen und danach vom König / Kriegshäuptling nach Kul Tiras / Zandalar geschickt werden, um dort bis Stufe 50 zu leveln. Danach geht es direkt weiter ins Jenseits, um den aktuellen Content zu spielen.


Kein Azerit, kein Teldrassil

Doch wie man auf den Alphaservern sehen kann, sieht das Abenteuer in Battle for Azeroth für die Neulinge ganz anders aus, als wir es aktuell erleben können. Die Entwickler haben die Story geändert und einige Inhalte entfernt. Wenn ein Allianzler nach der Insel des Verbannten nach Sturmwind kommt, wird er von König Anduin direkt nach Kul Tiras geschickt, da die Horde die Zandalaritrolle als neue Verbündete gewonnen hat und wir die Menschen von Kul Tiras auf unsere Seite holen sollen. Punkt, Ende und aus!

Es gibt keine Schlacht um Lordaeron und es gibt auch kein Herz von Azeroth. Jegliche Erwähnungen bezüglich Azerit oder der Schlacht wurden entfernt. Das betrifft natürlich auch die Zerstörung von Teldrassil durch die Horde. In der veränderten Levelphase von Battle for Azeroth geht es tatsächlich nur noch um Kul Tiras oder Zandalar und natürlich den Krieg zwischen Allianz und Horde. Das wurde wahrscheinlich gemacht, um neue Spieler nicht zu sehr mit Storys rund um Battle for Azeroth in den Lore-Bann zu ziehen, da nach dem Erreichen von Level 50 schließlich sofort der Sprung rein ins Jenseits kommt.

Komisch daran ist allerdings, dass der Krieg zwischen den Fraktionen in Shadowlands bekanntlich nicht existiert, während die Spieler in Battle for Azeroth aber genau diesen Krieg erleben, der kein Ende während der Levlephase findet, sondern erst im Endgame von BfA, welches nicht gespielt wird. Wir sind natürlich noch in der Alpha und eventuell werden noch weitere Dinge angepasst, doch aktuell wird mit dieser überarbeiteten Starterfahrung nicht das erreicht, was die Entwickler sich als Ziel gesetzt haben. Eine logische Story! Ob das überhaupt möglich ist, wenn Spieler doch erst alten Content mit einer eigenen Hauptstory spielen müssen, das ist wohl eine andere Frage.


Die "neuen" Untoten

Eine wichtige Änderung gibt es nun noch. Denn passend zum neuen allgemeinen Intro auf der Insel des Verbannten, wurden auch ein paar kurze Sätze für jedes spielbare Volk eingefügt, die während der erste Zwischensequenz vorgelesen werden. Im Falle der Untoten lauten diese: "Als einer der untoten Verlassenen wurdet ihr durch dunkle Magie wiederbelebt. Obwohl ihr von den Lebenden gemieden werdet, bemüht ihr euch unermüdlich, sie zu beschützen.". Offenbar sind hiermit bereits die "neuen" Untoten gemeint, die von Sylvanas verlassen wurden und nun von Calia Menethil und Derek Prachtmeer Hilfe bekommen. 

Diese Beschreibung wurde erst mit dem letzten Update auf den Alphaservern angepasst. Vorher lautete sie: "Ihr tragt den Fluch der Verlassenen, die aus dem Grab zurückgekehrt sind. Ihr habt die Wahl, was ihr mit dieser zweiten Chance im Leben macht. ". Diese ist etwas allgemeiner gehalten und lässt ganz klar offen, wie man als Untoter nun zu den Lebenden und seiner persönlichen aktuellen Situation steht. Doch neue Spieler wissen sowieso nicht viel über die ganzen spielbaren Völker, da sie auch nicht (direkt) die exklusiven Startgebiete von ihnen spielen können, in denen die Story (Stand Cataclysm) genauer erklärt wird.


Geht es überhaupt besser?

Zu guter Letzt noch eine Frage, die wir mal in den Raum werfen. Ist es überhaupt möglich, dass man neuen Spielern eine vernünftige und logische Starterfahrung bieten kann? Denn immer, wenn sie erst alten Content spielen müssen, läuft es im Endeffekt darauf hinaus, dass sie alte Geschichten erzählt bekommen, die auch keinen Abschluss haben, da dieser erst im Endgame der entsprechenden Erweiterung erzählt wird. Der einzige Weg für die Entwickler wäre eigentlich der, dass sie entweder eine neutrale Levelphase anbieten oder aber neue Spieler direkt in den aktuellen Content schicken. Im besten Falle mit der Möglichkeit selbst zu entscheiden, ob man später die alten Geschichten erleben will. Wie z.B. über Chromie-Time!

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Ryukatsu - Mitglied
Wurde das nun nur Ingame geändert oder hat das Brennen des Baumes in der Story tatsächlich nie stattgefunden?
Kam das nicht auch in einem Roman vor? Wenn ja, wäre der dann ungültig?
Telepathie - Mitglied
Ich denke sie werden Teldrassil und Unterstadt direkt rausnehmen und das irgendwie in einer Quest einbringen.
Man kann halt nur nicht die Einführungsquests von Kul Tiras und Zandalar spielen, genauso wie die Schlacht von Lordaeron wie ich das mitbekommen hab.
Muhkuh - Mitglied
Man kann halt nur nicht die Einführungsquests von Kul Tiras und Zandalar spielen, genauso wie die Schlacht von Lordaeron wie ich das mitbekommen hab.



Zumindest, wenn man den dann vorgesehnen Standard- Weg - Einführung bis 10, BfA 10-50, Shadowlands 50-60 - zum Leveln nimmt .

@Ryukatsu: Selbstverständlich hat das auch writerhin stattgefunden, msn spielt es nur nicht mehr, bevor man nach Zandalar/Kul'Tiras geht. Tut man bei Teldrasil auch jetzt schon nicht, übrigens. 
Shadeja - Mitglied
Wie wäre es, wenn Chromie den Spielern hin und wieder eine Zusammenfassung  oder einen Epilog zu jeder Erweiterung liefert? Dann braucht man keine zusätzlichen Cinematics produzieren und der Spieler erfährt trotzdem die wichtigen Dinge aus den Endcontents. Natürlich optional, denn nicht jeden wird dies interessieren. So kann man auch Lücken schließen, die entstehen, wenn Teile der Lore nur in Büchern erscheinen.
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Djibril - Mitglied
Naja halten wir fest wie es ist.

In WoW ist die Lore schon lange scheiß egal.

Es geht nur noch um das Max-Level und Endgamecontent. Was heißt nur noch.

So war es doch immer. Die Maximalstufe erreichen.Und dort den ganzen Content machen.

Keine Ahnung warum ihr euch jetz alle so aufregt xD

DAS WAR DOCH SCHON IMMER SO. keiner hat in BC gelevlt auf 60 aufgehört und aufeinmal geraidet. Keiner hat es so gemacht in Wotlk. Keiner in Cata... Und so Weiter.... Und nein die 0,5 % zählen nicht. Wir gehen ja nach der MASSE der Spieler und nicht nach Minderheiten. Oder macht ihr es 0,5% der spieler Recht und 99% der Spieler müssen drunter leiden? Nein! Na Also...

 
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Andi Vanion.eu
Den letzten Absatz verstehe ich nicht so ganz. Speziell die ersten zwei Sätze.
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Daraun - Mitglied
Andi er meint, dass die Leute nicht auf dem vorherigen Max-Level aufgehört haben um die Raids zu "erleben" und deren Stories.
Sondern gleich weiter geprescht sind  und somit die Stories hinter den Raids verpasst / übersprungen haben.

So verstehe ich es jedenfalls...
Andi Vanion.eu
Ah okay, das ist richtig. Aber das ist doch genau eines der Probleme. Dass dadurch Neueinsteiger nie die Story richtig verstehen können und das (sowie andere Probleme) wollten sie eigentlich lösen. Was nun aber wieder nicht passiert. 
Kronara - Mitglied
Ist doch Blödsinn. Alles in WoW baut auf die Lore auf und die Lore ist das wichtigste Fundament in WoW.
Aber wie immer, gibt es halt nicht DIE EINE Geschichte, so wie im echten Leben. Es kommt immer darauf an, wer sie erzählt und aus wessen Perspektive.

So war es doch immer. Die Maximalstufe erreichen.Und dort den ganzen Content machen.

Nö, zum Glück nicht. Gerade in Classic, war der Weg das Ziel. Endcontent gab es so viel nicht und war hinter vielen Gates geblockt (Gear, welches man nicht schnell bekam; PreQuests, die ewig dauerten; Ruf der noch länger dauerte usw.).
Und schon imemr war die Story in der Levelphase extrem präsent. Aber sie ist schon immer auf die otpimiert gewesen, die schon länger dabei sind und den vorherigen Content erlebt haben. Er war, bis auf Classic, nie für Neulinge gemacht.

Wie gesagt, es war NICHT SCHON IMMER SO. So wurde es, ca. ab Cata, vom neuen Entwickler Team und den Casual Playern gemacht!
ÄHm und... doch, die MASSE hat, gerade ab Cata, auf dem Endlevel aufgehört zu leveln und die Quests zu machen, hat die Dungeons für Gear gemacht und dann geraidet. An Quests wurde dann nur noch gemacht, was nötig wär, z.B. für Ruf, für Zugänge, um Dailies freizuschalten etc.

@Daraun, ich verstehe es anders (kann mich aber auch irren). Ich verstehe es so, dass er meint, dass man mit dem Endlevel nicht einfach aufhört zu Questen und diese auch mit dem Endlevel fertig macht.
Ich z.B. mache das... aber die Masse halt nicht.

Djibril - Mitglied
Daraun hat mich schon richtig verstanden. Wenn ein Wotlk rauskam, und dann Spieler neu anfangen. Sind es die wenigsten die auf den Weg zu Stufe 80 - mit 60 in die ganzen Raids gehen oder mit 70 in die ganzen Raids gehen.

Das ist halt so...und so wird es auch immer sein. Klar mit der Maxstufe kann man dann die alten Raids nachspielen. Wobei heute ja eher Haustiere und Transmoggs die Leute in alte Raids locken sowie Erfolge. Sonst würde dort wahrscheinlich gar keiner mehr reingehen.

Ihr könnt ja gern mal die Leute fragen die Mythic+, Raids und so weiter am try harden sind. Die lachen euch aus mit "Lore". Klar es gibt auch Ausnahmen. Aber die Masse ist halt so.

Nicht falsch verstehen, ich bin auch schon eher der Typ der gern die Lore verfolgt. Bin auch der Typ, der mal im Schlingendorntal "Die Grünen Hügel" gelesen hat. So ist es ja nicht. Aber im Grunde spielen die meisten Spieler das Spiel um im Endcontent aktiv zu sein...Raiden...M+....PvP...

Zumindest hab ich noch keinen erlebt der gesagt hat auf den Weg zu Stufe 120... "Oh warte mal ich bin ja jetz Stufe 60- ich muss mal in die Raids gehen, da gibts gute Lore!"

Es geht immer nur um den Wettbewerb weiter,schneller,besser...So ist halt die Community geworden, so ist es halt heute mit vielen Dingen im Leben. Die wenigsten können doch noch abschalten und entspannen. Es "muss" immer irgendwas gemacht werden. Man "könnte" ja was verpassen. So beobachte ich das ganze zumindest.

 
Icecube - Mitglied
Hammer, endlich macht Blizzard alles richtig. Ich glaub, jetzt fang ich an WoW zu zucken xD.
dann schnorr ich mich bei den Spielern durch damit ich von denen ihr Gold bekomm und lass mich hochpushen. Jeah Jeah Jeah
Gott sei dank kanns kaum erwarten das es dann bald losgeht.
kaito - Mitglied
Icecube versucht sich gedanklich wohl an die Spieler heranzutesten die Blizzard überwiegend haben will, wobei sie das mit dem Schnorren bei anderen Spielern liebend gern durch Markenkauf dann ersetzten und darauf bauen das keiner mehr schnorren läßt.
Kronara - Mitglied
Also sehe nicht so, dass das die Spieler sind, die Blizzard haben möchte. Ganz im Gegenteil.
Ab Cata bis Legion war Wow genau auf solche Casual Gamer ausgerichtet. Seit BfA kommt wieder die Fokusierung auf die langjährigen Core Gamer (wie sie Blizzard bezeichnet).
Dazu gehört z.B. auch die Rückkehr der Klassenidentitäten in Shadowlands, die reduzierung der Rnd Gruppen Systeme in BfA und vieles mehr!

Trotz allem macht die Level Phase für viele Spieler kaum Sinn, da man durch die Vercasulierung (geiles Wort xD) von damals, nun viel zu schnell durch die Gebiete levelt und dadurch maximal die Story von 1-2 Gebieten pro Erweiterung mitbekommt, wenn überhaupt.

Die neue Level Erfahrung ist sicher nicht optimal, aber für Neulinge besser. Auch jene die kein Bock aufs Level und Story haben kommt das zugute. Jeden der die Levelphase und Story mag, kann die Gebiete ja wie gewohnt spielen. Wird nur in der Masse niemand machen, da Zeit nun mal Geld ist und heute viele berufstäötige WoW spielen und Abkürzungen, wenn es welche gibt, auch nutzt.
Da es aber im Endeffekt nur alten Content betrifft, den man als "alter" Spieler ja eh schon kennt, ist das eher unwichtig in meinen Augen.
Shalandana - Mitglied
Absoluter Müll ist alles was mir dazu einfällt. Muss man wirklich auch mal klar so benennen.

Anstatt klar den Fehler erkannt zu haben, keine unnötigen Logiklöcher zu erschaffen, ballert sich Blizzard liebe gleich ein neues und zwar mit einer Bazooka.

Daumen könnte nicht deutlicher nach unten zeigen.
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Kronara - Mitglied
1. Ist es noch nicht fertig und 
2. welche Logiklöcher? BItte beachte, wenn alte und neue Lore Infos im Game nicht zusammen passen, gilt offiziell imer das Neuste als richtig!
Faen - Mitglied
Die Story wird nicht umgeschrieben. Ich denke nur Blizzard nimmt den Teil des Fraktionskriegs raus und lässt die Einzelgebietsquests so da liegen.

Sprich Teldrassil ist passiert und der andere Rest auch aber halt ohne die 'Neuen' Helden.
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Andi Vanion.eu
Genau das nicht? Denn der Krieg ist weiterhin Thema. Es gibt sogar die KRIEGSkampagne, die aber ein wenig unlogisch ist, weil man den Anfang des Krieges nicht erlebt hat und das, worauf sich diese Kampagne bezieht. Ich meine man kann nun darüber streiten, ob es "umgeschrieben" ist. Aber in meinen Augen ist es das.
Toranato - Mitglied

die aber ein wenig unlogisch ist, weil man den Anfang des Krieges nicht erlebt hat

So ist das eben wenn man die zeit auf einer Insel verbringt und vom rest der welt nichts mit bekommt ^^.
Aber in meinen Augen ist da auch nichts Umgeschrieben die Story ist immer noch die selbe einzig der eintritt in BFA ist abgekürzt da man eben nicht zu anfang des Krieges eintritt sondern erst nach der schlacht. Das ist für mich nichts umgeschrieben so lange es nur in der zeitwanderung der fall ist.  Derzeit ist man in der schlacht kriegt danach das herz und wird nach Kultiras geschickt. Und genau da zwischen werden neue spieler reingeschmissen. Da ist nichts umgeschrieben in meinen Augen ^^.
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Kyriae - Mitglied
Wenn man das so sieht... dann passt es wieder.

Man muss ja nicht bei dem Ursprung eines Krieges dabei gewesen um in diesem Krieg zu kämpfen.

Vielleicht bekommt man ja ein "Schriftstück" wo es dann heißt: "Nachdem Teldrassil durch den  feigen Angriff der Horde gefallen ist und unser Gegenschlag in Lordaeron nicht den gewünschten Erfolg hatte..... blablablubb ... somit ergeht Euer Befehl mit Lady Jaina Proudmoore nach Kul Tiras zu reisen und die Kul Tiraner davon zu überzeugen sich der Allianz erneut anzuschließen." 

Sowas würde ich gut finden, dann weiß man gleich warum man sich mit der Horde die Köpfe einschlagen muss ;)
Muhkuh - Mitglied
Es gibt sogar die KRIEGSkampagne, die aber ein wenig unlogisch ist, weil man den Anfang des Krieges nicht erlebt hat und das, worauf sich diese Kampagne bezieht

Blie-Bla-Blubb, die Horde hat Teldrassil niedergebrannt, die Allianz hat Unterstadt belagert und Sylvanas hat die Stadt zerstört, der Krieg ist voll entbrannt, die Horde hat Talanji befreit btw. ist kurz davor - UND GENAU ZU DIESEM ZEITPUNKT - wirst du, als neuer Rekrut der Horde, mit dem Schiff und Talanji nach Zandalar geschickt bzw. als frisch ausgebildeter Rekrut der Allianz mit Jaina nach Kul'Tiras, um die jeweils dort herrschenden Fraktionen für deine Seite zu gewinnen.
Der Krieg der Dornen mit seinem Ausgang, ist ja jetzt schon nicht Teil der Levelerfahrung, sondern man steigt, zumindest auf der Seite der Horde, in BfA mit der Schlacht um Unterstadt ein, was man nach BfA, dann eben einen Schritt - den, den bestehende Spieler jetzt schon skippen können - danach ein. Das ist für mich, noch kein "Umschreiben der Story" sondern ganz einfach ein späterer Einstieg in die Story. Es herrscht Krieg, du bist ein frischer Rekrut, grade fertig mit deiner Ausbildung, du hast zu kämpfen und Befehle zu befolgen, du musst nicht bei all dem dabei gewesen sein, was den Krieg hat erneut ausbrechen lassen.
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Toranato - Mitglied

Es herrscht Krieg, du bist ein frischer Rekrut, grade fertig mit deiner Ausbildung, du hast zu kämpfen und Befehle zu befolgen, du musst nicht bei all dem dabei gewesen sein, was den Krieg hat erneut ausbrechen lassen.

Genau dass.  Ich kann mich auch an keinen Punkt im lvl bereich erinnern an dem das Herz wichtig gewesen währe ausser der moment wo man es erhält. Die Allianz sammelt genau wie die Horde Azerit als waffe nicht wie Magni um die Welt zu retten aus reiner sicht eines Soldaten ist das Herz Ohne belangen und damit auch der teil der Story der mit dem Herz zu tun hat.
Telepathie - Mitglied
Wie will man das eigentlich in der Kriegskampagne machen?
Gallywix zweites Wort war "Azerit". Eigentlich drehte sich genau alles in dem Addon um Azerit. Angefangen vom Legion Cinematic nach dem Sieg über Sargeras bis hin zur Halskette von Aschenwind.
Magni redet ja auch nur noch von Azerit.
Wenn man das alles rausnimmt, dann ergibt doch einiges gar kein Sinn.
Das Szenario in Lordaeron war eigentlich eines der besten von BfA und genau das nimmt man raus?
Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn Alleria aus dem Portal erscheint und am Ende vom Szenario noch mal mit Sylvanas "beeft".
Total schade...
Muhkuh - Mitglied

Nur um das vorab klarzustellen - es geht hier um den neuen vorgesehenen Levelweg von 10-50, also Zandalar bzw. Kul'Tiras

Wie will man das eigentlich in der Kriegskampagne machen?
Gallywix zweites Wort war "Azerit". Eigentlich drehte sich genau alles in dem Addon um Azerit. Angefangen vom Legion Cinematic nach dem Sieg über Sargeras bis hin zur Halskette von Aschenwind.


Es verschwindet ja - angeblich - nicht "Azerit", es verschwinden lediglich die Aufgaben, dies suchen zu müssen und alles - also Magni -, was ausschließlich mit Azerit bzw. dem "Aufladen" des Herzes von Azeroth zu tun hat. Das Cinematic nach dem Sieg in Legion ist nicht Teil der Zandalar/Kul-Tiras-Geschichte, ja noch nicht einmal Teil von BfA

Magni redet ja auch nur noch von Azerit.


Magni hat nichts mit der Kriegskampagne oder Zandalar/Kul'Tiras an sich zu tun, dessen Dinge sind nur "Zusatz" zu den Stories um die Gebiete.

Wenn man das alles rausnimmt, dann ergibt doch einiges gar kein Sinn.


Ist das so? Du bist neuer Soldat, kommst gerade von deiner Ausbildung, die zufällig während den Geschnissen rund um Unterstadt zu Ende ging, zurück und wirst, an deinem ersten Tag gleich nach Zandalar geschickt, wo die Horde gerade das große Siegel als stützpunkt zur verfügung gestellt bekommen hat, nachdem ein Elitetrupp zufällig zwei bedeutende Gefangene der Allianz befreien konnte und sollst nun alles dafür tun, die Bewohner Zandalars für deine Fraktion zu gewinnen. Oder du bist neuer Soldat und am Tag nach dem Abschluss deiner Ausbildung, nachdem Unterstadt zerstört wurde und die Horde zwei Gefangene aus Sturmwind befreit hat und die Zandalari fast die gesamte Flotte der Allianz ausgelöscht haben, wirst du mit Jaina auf ihrem Schiff in ihre Heimat geschickt, um das letzte Volk, das noch eine größere Flotte hat, die zumindest noch ein wenig an die der Zandalari herankommt, für deine Fraktion zu gewinnen. Eigentlich ergibt das schon Sinn - alles was vor "geh nach Zandalar" und "geh nach Kul'Tiras" ist bereits passiert, du hast es nicht aktiv miterlebt, weil du gerade erst in der Ausbildung warst, jetzt hast du deine Ausbildung abgeschlossen und wirst in Dienst gestellt, gleich bei einer sehr wichtigen Aufgabe zu helfen, die das schicksal deiner Fraktion entscheiden könnte.
Rick88 - Mitglied
Lol ernsthaft :-D
Was ist den das für ein Blödsinn. Mal ebben sämtliche Story aus BfA genommen. Dann können die das ganze auch gleich weglassen und es so machen das man in den Startgebieten bis Level 50 levelt und dann gleich nach Shadowlands kommt und BfA einfach überspringt.
Man kann doch nicht so viele elementare Inhalte einfach streichen und anschließend wundert man sich wieso Tyrande mit schwarzen Augen rumläuft oder wovon Saurfang im Cinematic redet.
Wie hat mal jemand passend geschrieben?
Es heißt Schlacht für Azeroth, nicht Schlacht um Azeroth.
 
Und was ist mit dem Ende Cinematic von Legion wo man sieht wie die Goblins das Azerit abbauen? Wird das auch gestrichen und man wird als neuer Spieler nie wissen was das ist? Wieso die das abbauen?
Wird das Schwert einfach weg sein und das Azerit?  
Was ist mit der Aschewind Company? Die auch mit Azerit zu tun hatte?
Oder Gallywix der pausenlos davon redet in BfA?
Verschwenden die jetzt ernsthaft soviel Zeit damit das alles zu überarbeiten um die armen neuen Spieler nicht zu überfordern?
Was für ein Blödsinn.
Sorry aber man muss neue Spieler doch nicht wie Kleinkinder behandeln die man nicht überfordern darf.
Wenn man so spät in WOW einsteigt ist es klar das eine menge Story auf einen wartet. So ist das nun mal.
Und wenn man schon Inhalte entfernt dann doch nicht von der mit aktuellsten Version. Inhalte die so ziemlich die ganze Erweiterung ausmachen. Wird N´Zoth dann auch gestrichen oder der Spieler klatscht ihn einfach um? Weil Herz von Azeroth gibt es ja nicht mehr. Was ist mit Nazjatar? Wird das auch gestrichen? Weil das Herz und Azerit spielte auch da eine Rolle.
Haben die Entwickler sich überhaupt wirklich Gedanken gemacht?
Wirkt auf mich nicht so.
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Andi Vanion.eu
Also das mit Tyrande erfährt eh keiner, weil das erst im Endgame passiert. 
Muhkuh - Mitglied
Hast du dir denn Gedanken gemacht, WIE gelevelt wird? Ich bin mir nicht sicher, denn viele deiner Beispiele sind Dinge, die man erst NACH dem Leveln überhaupt sehen würde - N'Zoth, Nazjatar, "Tyrande mit schwarzen Augen" - Dinge, die "Endgamecontent" sind, den man noch nie während des Levelns gespielt hat. Keiner spielt, um in WotLK auf 80 zu kommen, das Argentumtunier, keiner spielt um auf Level 90 die Zeitlose Insel oder sieht, wie Garrosh bzw. die Macht von Y'sharj Herz das Tal der Ewigen Blüten zerstört. Niemand sieht, um 100 zu werden, den Tanaandschungel außerhalb der Einführung in WoD, niemand spielt, um Level 110 zu werden, Suramar komplett frei. Ganz einfach, weil das "zu erreichende" Level nicht mehr "das höchstmögliche" ist, sondern nur noch eine Zwischenstation auf dem Weg zum neuen höchstmöglichen Level. Das ist nunmal "das Schicksal" von Endlevelcontent - Beschäftigung während der Zeit, an dem das jeweilige Level das Maximum darstellt, für den Weg zum Maximum aber nicht relevant, weil nur "obenauf gesetzt" auf die Levelphase, nicht Teil davon.
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Muhkuh - Mitglied
Es wurde übrigens nicht nur der "Erklärungstext" der Untoten angepasst, sondern der aller "klassischen" Horde-Völker bis einschließlich der Goblins um die geänderten Verhältnisse in der Welt wiederzuspiegeln.
Muhkuh - Mitglied
Hat auch keiner etwas Anderes behauptet.

Andere Frage, weil mir aufgefallen ist, dass ihr Text nicht neu gemacht wurde bzw. zumindest nirgends Erwähnung findet: Neue Pandaren spielen schon auch das neue Startgebiet?
Toranato - Mitglied
 
Die Entwickler haben die Story geändert und einige Inhalte entfernt
Würde ich gerne wissen wirklich entfernt oder nur für die Chromie zeitwanderung entfernt?. Weil für mich ist da ein unterschied. Während ich die geschichte durch meinen jezigen main erlebt habe war er zu der zeit jeweils dabei und bereits ein in meinen augen gestandene Heldin. Ein neuer spieler der gerade von dieser komischen insel kommt ist für mich erstmal nichts weiter als ein frischer held warum sollte man ihn z.b. das Herz in die Hand drücken?. "Oh hallo du hast diese insel da überlebt hier nimm das Herz von dem all unser leben abhängt und rette uns"  Ähm ja... würde ich bescheuerter finden.  
Wenn ein Allianzler nach der Insel der Verbannten nach Sturmwind kommt, wird er von König Anduin direkt nach Kul Tiras geschickt, da die Horde die Zandalaritrolle als neue Verbündete gewonnen hat und wir die Menschen von Kul Tiras auf unsere Seite holen sollen.
Wird Anduin vermutlich auch den meisten seiner Soldaten erzählt haben schließlich war der Grund nach Kul Tiras zu gehen verbündete zu finden und nicht den Krieg dort aus zu tragen. Das krieg ist wird man spätestens Dort ihrgend wann denk ich erfahren. Als neue Spielerin würde ich mich erschlagen vorkommen wenn ich von der Insel komme gerade nen Oger gekillt habe mir auf einmal ein Mächtiges Artefakt in die Hände gedrückt wird  überall Krieg und verderben um mich drum ist und ich werde los geschickt verbündete zu finden.  Für mich ist es nur eine weitere seite der geschichte. Während mein Main wirklich alles erlebt hat weil sie in meinen Augen eine gestandene Heldin ist die schon Länger dabei ist. Wird ein neuer Spieler oder Charakter eben nur das erleben was ein neuer abenteurer erlebt der heranwächst. Er geht halt nur nach Kul tiras um verbündete zu finden.
Komisch daran ist allerdings, dass der Krieg zwischen den Fraktionen in Shadowlands bekanntlich nicht existiert, während die Spieler in Battle for Azeroth aber genau diesen Krieg erleben, der kein Ende während der Levlephase findet, sondern erst im Endgame von BfA, welches nicht gespielt wird.
 
Das ist der einzige punkt der mir zu bedenken gibt ^^. Neue spieler werden zwar etwas in die jüngste geschichte eingeführt aber der übergang in die nächste wird Grauenhaft sein ^^.
Es gibt keine Schlacht um Lordaeron und es gibt auch kein Herz von Azeroth. Jegliche Erwähnungen bezüglich Azerit oder der Schlacht wurden entfernt. Das betrifft natürlich auch die Zerstörung von Teldrassil durch die Horde
Naja es gibt genug erwähnungen im spiel um auf die ereignisse aufmerksam gemacht zu werden. Zum anderen. Da wir ja los geschickt werden verbündete zu suchen Ist es ja dann zu der zeit passiert wo wir auf der insel steckten. So gesehen müsste die insel geschichte ja noch vor Teldrassil gespielt haben um den teil mit zu erleben der ja auch nur teil des Pre patches war. Einen neuen spieler zu sagen "Hier da wurde ein Baum abgefackelt und des wegen führen wir krieg!"  währe für mich erstmal schlecht ^^ weil es keinerlei erklärung bietet und noch mehr lore rein bringt die am ende nicht zu ende erzählt wird.  Es müsste halt wirklich am ende der lvl phase also mit lvl 50 dann ein Video geben in dem kurz erklärt wird was während der suche nach verbündeten Passiert ist.   Man könnte es auch zwei teilen das nach dem Besuch auf der insel das erste Cinematic kommt indem kurz alles zum ausbruch des Krieges erzählt wird und nach der lvl  Phase zum ende des Krieges. So währe es einfach für neue spieler ein teil der während ihres Abenteuers (Neue verbündete zu finden) Passiert ist und würde sie in die gesammte geschichte einführen.

Zum abschluss :D kurz zusammen gefasst.   Alte spieler Haben die Ganze geschichte erlebt weil es sie eben schon länger gibt und sie mehr erlebt haben schon bekannter wahren eben. Neue spieler sind ein unbeschriebenes blatt warum sollte man denen gleich die Rettung der Welt auferlegen?. Schließlich hat mein Main den Krieg erlebt und ist eine laut titel  Veteranin des Vierten Krieges. Ein neuer spieler ist eben kein teil des krieges an sich.  Wer zu zeiten des Vietnam krieges gelebt hat ist schließlich auch kein Vietnam Veteran Es gab immer noch die Zivilisten Die indirekt geholfen haben aber eben den Krieg nur aus der entfernung gesehen haben. Für mich ist es gerade nichts anderes. Während alte spieler die Veteranen sind. Sind neue spieler zu dieser zeit eben nur Zivilisten.
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Adrianos - Mitglied
Die einzige Möglichkeit, die Story nachvollziehbar zu machen, ist es, sie chronologisch durchspielbar zu machen - vielleicht mit zusammenfassenden Szenarios oder Cinematics am Anfang und am Ende jedes Addons. Das Gegenteil erreicht man, wenn man noch mehr Story und Content streicht. Genau das ist doch letztendlich der Grund, warum die Geschichte momentan so ein endloser Flickenteppich ist. 

Und das mit den Untoten ist doch ein schlechter Scherz. o.o Warum darf es keine "bösen" Fraktionen mehr geben? 
Muhkuh - Mitglied
Weil momentan kein Krieg mehr ist und es außerdem noch nie eine spielbare, echte "böse Fraktion" gab. Zu keiner Zeit. "Böse" waren immer NPC-Fraktionen - und selbst die hatten sogar häufig Gründe, die aus ihrer Sicht durchaus so etwas Ähnliches wie rechtschaffen waren.
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Toranato - Mitglied

Warum darf es keine "bösen" Fraktionen mehr geben?

Böse ist immer ein blick aus einem Standpunkt ^^ Böse muss nicht gleich Böse sein es  kann für jemand anderen auch Gut sein.
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Adrianos - Mitglied
Weil momentan kein Krieg mehr ist und es außerdem noch nie eine spielbare, echte "böse Fraktion" gab. Zu keiner Zeit. "Böse" waren immer NPC-Fraktionen.
Klar. Die Zombies, die Menschen in ihrem unterirdischen Labor gefangen hielten, Leichen aus den Gräbern gerissen, in den Untod 'versklaft' und ganze Landstriche mit 'ner Seuche ausgelöscht haben, waren gut. :o)

Jemand, der von der Fantasy her einen Blümchencharakter spielen will, erstellt sich einen Gnom, Pandaren oder Vulpera... und keinen Untoten.
Toranato - Mitglied
lar. Die Zombies, die Menschen in ihrem unterirdischen Labor gefangen hielten, Leichen aus den Gräbern gerissen, in den Untod 'versklaft' und ganze Landstriche mit 'ner Seuche ausgelöscht haben, waren gut. :o)
Aus deiner sicht waren sie das vll^^ aus ihrer sicht heißt das nicht das sie sich als die Bösen gesehen haben. Wenn ein Zombie als beispiel von hunger angetrieben wird ist Hunger zu haben also etwas Böses? ^^. Wenn man als Beispiel die Kreuzzüge aus unserer welt nimmt. Wer war der Böse in der geschichte? Die Kreuzritter waren der überzeugung das sie das Richtige tun und die Sarazenen eben so. Aus ihren jeweiligen Standpunkten war die andere Partei das Böse.
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Tarso - Mitglied

Klar. Die Zombies, die Menschen in ihrem unterirdischen Labor gefangen hielten, Leichen aus den Gräbern gerissen, in den Untod 'versklaft' und ganze Landstriche mit 'ner Seuche ausgelöscht haben, waren gut. :o)

Laut deiner Aussage haben sie all das nur aus Jux und dollerei getan weil sie spaß daran haben anderen Leid zuzufügen. Die Untoten haben andere in den Untot versklavt, um ihre eigene Rasse zu erhalten, da sie sich nicht fortpflanzen können.
"Ganze Landstriche mit 'ner Seuche ausgelöscht" - was meinst du damit explizit? Tendenziell war dies auch nur wieder, um die Rasse zu erhalten und um mehr "Rohmaterial" zu bekommen.
Eine Sylvanas, die grade für uns das pure Böse ist, hat ja auch nur ganze Völkermorde und Co. begangen, um Seelen für den Jailor zu sammeln und um ihren eigenen Plan zu verfolgen.
Ein Garrosch wollte damals die Horde nur zu alter Stärke verhelfen um mehr Land und damit auch weniger Krieg für sein Volk zu haben. Sein Weg war es den Krieg mit Krieg zu beenden.
Ein Sargeras wollte alle Welten auslöschen damit die Leerenfürsten keine Weltenseele übernehmen.
Achja, wo wir grade dabei sein: Die alten Götter wollen uns nur alle Korrumpieren um eine Weltenseele für ihre Meister zu erhalten, damit diese in unsere Welt eindringen können und den Krieg zwischen Licht und Schatten für sich entscheiden können.

Jede Figur die man als "Böse" hinstellt hat seine eigenen, vielleicht aus der persönlichen Sicht egoistischen, Motive um ihr Ziel zu erreichen. Für diese personen sind wir die bösen, und sie die guten. Wir diejenigen, die nicht verstehen und nur im Weg sind. Böse ist immer eine definitionssache. Aber ganz allgemein gesagt , komplett vorurteilfrei und neutral, gibt es kein "Böse", denn das würde voraussetzen, dass man wieder sich auf eine gewisse Seite schlägt was den Grundsatz der Neutralität in Frage stellt. Hingegen moralisch verwerflich kann man gewisse Dinge schon sehen.
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Adrianos - Mitglied
Meine Güte... ^^' Es geht um die Darstellung mit Blick von außen. Darum, wie die einzelnen Fraktionen das für sich rechtfertigen oder wie sie sich sehen, geht es mir doch gar nicht. Ich habe ein Problem mit, überspitzt formuliert, "Kuscheluntoten". Die Methoden der Verlassenen und deren Volksfantasy war seit jeher bösartig, düster, gefährlich, skrupellos, egoistisch... mit einem Hang zur Abneigung gegenüber den Lebenden. Und dass nicht nur durch Sylvanas. Das hat mir an ihnen im Kontrast zu anderen Völkern immer sehr gefallen. Ihre Hintergründe dafür machten sie glaubwürdig und haben ihnen Tiefe verliehen.

Ihre Verwandlung in märtyrerische Kämpfer für die Lebenden passt dazu einfach nicht. 

Entspricht das nebenbei ihrer Vorstellung von "gut", wäre das eine 180° Wendung zu ihrem vorherigen, lebensfeindlichem Auftreten und steht damit im krassen Widerspruch dazu.
Toranato - Mitglied

Es geht um die Darstellung mit Blick von außen.

Das ist der Punkt ^^ du kannst von aussen nicht sagen "Die sind Böse, die sind Gut" Weil es ab dem punkt ein standpunkt ist.
Muhkuh - Mitglied
Ihre Verwandlung in märtyrerische Kämpfer für die Lebenden passt dazu einfach nicht. 

Echt? Weißt du was die Opposition - bestehend aus in erster Linie den "ursprünglichen Verlassenen", den noch von Arthas wiederbelebten und von Sylvanas von der Geißel "befreiten" ehemaligen Eineohner Lordaerons - zu Sylvanas, die in "Vor dem Sturm" schließlich "zufällig" fast ausgerottet wollte? Warum sie in Opposition zu Sylvanas, ihrer Befreierin, gegangen sind? Sie wollten a) ein Ende der Wiederbelebung neuer Untoter, im Wissen ob des ständigen weiteren Verfalls jedes Unzoten, b) das Ende der "Bevorzugung" gewisser anderer Untoter, die durch hohen Ressourcenaufwand nicht weiter verfallen, wie Nathanos oder den Dunklen Waldläuferinnen und vor allem c) eine Aussöhnung und Annäherung mit ihren und an ihre überlebenden Verwandten, die damals aus Lordaeron flüchten konnten und in Sturmwind Zuflucht gefunden hatten.
 "Leider", ist dann aus Sicht der sylvanischen Horde ein "Zwischenfall" beim allerersten Treffen mit diesen Verwandten passiert und die untoten Teilnehmer wurden alle als "Verräter" getötet.


Und jetzt das aber: Der Lead Narrative Designer , Steve Danuser, sagt auf Twitter dazu, dass die Änderungen der Texte für die Völker der Horde, die da datamined würden, nicht die endgültige Fassung, sondern ftühe Platzhalter sind und er stimmt zu, dass die Sicht, vor allem die Verlassenenen, sich sicher nicht dahingehend verändern wird und da noch was passieren wird.



To clarify, the Horde race descriptions that were datamined were for content not yet playable. They were placeholders and had not been vetted. I agree that the tone is off, particularly in the Forsaken entry. This was not an intended change of perspective for the race.

 
Adrianos - Mitglied
Das ist der Punkt ^^ du kannst von aussen nicht sagen "Die sind Böse, die sind Gut" Weil es ab dem punkt ein standpunkt ist.
Das sehe ich nicht so. Unabhängig von den Verlassenen könnte es nach deinem Argument das Konzept eines "Bösewichts" im Storytelling in letzter Konsequenz gar nicht geben. Man muss zwischen der Sicht des Zuschauers (des Spielers) und der der Charaktere unterscheiden.
Echt? Weißt du was die Opposition - bestehend aus in erster Linie den "ursprünglichen Verlassenen", den noch von Arthas wiederbelebten und von Sylvanas von der Geißel "befreiten" ehemaligen Eineohner Lordaerons - zu Sylvanas, die in "Vor dem Sturm" schließlich "zufällig" fast ausgerottet wollte? Warum sie in Opposition zu Sylvanas, ihrer Befreierin, gegangen sind? Sie wollten a) ein Ende der Wiederbelebung neuer Untoter, im Wissen ob des ständigen weiteren Verfalls jedes Unzoten, b) das Ende der "Bevorzugung" gewisser anderer Untoter, die durch hohen Ressourcenaufwand nicht weiter verfallen, wie Nathanos oder den Dunklen Waldläuferinnen und vor allem c) eine Aussöhnung und Annäherung mit ihren und an ihre überlebenden Verwandten, die damals aus Lordaeron flüchten konnten und in Sturmwind Zuflucht gefunden hatten.
 "Leider", ist dann aus Sicht der sylvanischen Horde ein "Zwischenfall" beim allerersten Treffen mit diesen Verwandten passiert und die untoten Teilnehmer wurden alle als "Verräter" getötet.
Danke für die Information (auch die mit dem Twitterlink). Es ist aber schade, dass man derart nicht im Spiel erleben kann. Das lässt auch das Schicksal der Opposition offen - und wie es sich mit dem Rest der Verlassenen hält, welcher Teil "überwiegt". Ansonsten bleibt es wohl auch ein gutes Stück Geschmacksfrage.
 
Toranato - Mitglied
Das sehe ich nicht so. Unabhängig von den Verlassenen könnte es nach deinem Argument das Konzept eines "Bösewichts" im Storytelling in letzter Konsequenz gar nicht geben. Man muss zwischen der Sicht des Zuschauers (des Spielers) und der der Charaktere unterscheiden.
Ein Spieler bezieht in seiner sicht auf die dinge aber einen standpunkt egal auf welcher seite er den Bösen sieht. Wenn ich Neutral drauf blicken würde als spieler sehe ich nun mal keinen Bösen und keinen Guten. Böse ist immer das was ich als Böse empfinde. Schlicht weg das reine Böse gibt es einfach nicht ^^   Ab dem moment wo ich als Spieler oder als Charakter etwas als Böse empfinde beziehe ich einen standpunkt auf die sicht der Dinge.
Unabhängig von den Verlassenen könnte es nach deinem Argument das Konzept eines "Bösewichts" im Storytelling in letzter Konsequenz gar nicht geben.
Ein Bösewicht ist man aus dem Blick einer perspektive heraus. Wenn ich eine Geschichte habe mit einem Helden und einem Bösewicht sehe ich nur eine Perspektive der Geschichte das ist in etwa so als wenn ich nur die Story aus seite der Horde sehen würde und sehe was die Allianz alles Böses der Horde an tut aber ausblende was ich der Allianz als Horde spieler alles Böses antue.
Teron - Mitglied
Mir gefällt diese ganze neue Levelphase immer weniger, je mehr ich darüber erfahre. Letztendlich wird die gesamte Geschichte aus WoW getilgt, indem niemand mehr gezwungen sein wird, diese auch nur ansatzweise zu spielen. Und das was wir in den letzten 2 Jahren gespielt haben, wird mal eben mit ein paar Änderungen so hingebogen, dass es halbwegs für neue Spieler "passt". Und das alles nur damit ein paar Leute, die eigentlich gar kein WoW spielen wollen, sondern lieber Autorennen oder Fortnite, ihre Twinks nach wenigen Minuten im Endgame equippen können. Aber wehe es ist dann im Endgame wieder etwas dabei, was auch nur ansatzweise nach Grind riecht. Dann ist das Geschrei groß. Und ohne Grind wird dann gejammert, dass es nach ein paar Wochen nichts mehr zu tun gibt, oder Skill bzw. Übung erfordert.

WoW verkommt immer mehr zu einem reinen Action-Adventure und hat die Bezeichnung "rp" nicht mehr verdient. Ich würde ja eine Verschmelzung mit Diablo vorschlagen, wenn es denn inhaltlich passen würde. Andererseits: Wen interessiert in WoW heute noch die Lore? Die verbliebenen Spieler könnte man auch vor eine Excel-Tabelle setzen, und sie würden sich nicht beklagen. Dieser Holzweg fing damals schon damit an, als beispielsweise Schurken ihre Waffen plötzlich vergiften konnten, mit Giften, die sie garnicht besaßen und Jäger Pfeile verschießen die sie nicht hatten. Es gab vor vielen Jahren auf SPON mal dazu einen sehr treffenden Kommentar eines WoW-spielenden Spiegel-Redakteurs. WoW hat nicht mehr das recht sich als ein mmorpg zu bezeichnen. Es ist kein mmorpg mehr sondern nur noch ein mmog. Wobei man über die Berechtigung des ersten "m" inzwischen auch unterschiedlicher Ansicht sein kann.

WoW bedient nur noch Spieler, die online kommen wollen, pullen, legen, looten, offline gehen. Für Spieler die Wert auf eine authentische und stimmige Spielwelt legen, und ihre Chars als Teil dieser Welt begreifen, ist WoW spätestens mit 9.0 mausetot.

R.I.P.

/awaiting the flames (die ich eh nicht lese)
 
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LikeADwarf - Mitglied
Stimme dir nicht zu.
Kann nicht einmal deine Argumentationbasis verstehen. Klingt für mich so, als sei World of Warcraft nicht dein Game und anhand der aufgezählten Dinge nie wirklich dein Game gewesen. 

Ich würde dir eventuell Pen&Paper basierende Rollenspiele wie Icewind Dale ans Herz legen, da hättest du deine genannten Kritikpunkte nicht und könntest voll in deiner offenbar beschriebenen Vorliebe aufgehen. 

Wunderbares Wochenende dir und wenn du Wow quittest, krieg ich dein Gold? xD
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Muhkuh - Mitglied
Für Spieler die Wert auf eine authentische und stimmige Spielwelt legen, und ihre Chars als Teil dieser Welt begreifen, ist WoW spätestens mit 9.0 mausetot.

Dafür verschwendet Blizzard dann aber ziemlich viel Manpower darauf, eine stimmige und authentische Spielwelt zu bauen. Ginge wesentlich billiger und schneller.
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Toranato - Mitglied

Wen interessiert in WoW heute noch die Lore?

Viele aber da hat in meinen Augen Der Classic bereich wirklich scheisse gebaut weil der hat mich was Lore an geht damals absolut nicht abgeholt. Da liegt das Problem wohl schon länger vor wie?
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Kelturion - Mitglied
Nein kein Flame, sondern volle Zustimmung.

Ich sehe das genauso wie du. Aus dem Grund hab ich das Spiel auch mit BfA endgültig beendet. Und jede weitere Ankündigung wie diese hier bekräftigt mich darin eigentlich auch nur, dass es richtig war. Der Grund ist halt schlichtweg, dass ich ein MMORPG spielen will. Und nicht so ein seltsames Genre-Mischmasch-Konstrukt, was augenscheinlich inzwischen eine gänzlich andere Zielgruppe bedienen soll.
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kaito - Mitglied
Manchmal bekommt man bei einigen Entscheidungen von dem Team echt Kopfschmerzen.

Da haben sie in WoW so viele gar nicht mal so schlechte Ideen schon gehabt wie sie Geschichten die man in dem Sinne nicht spielen kann erzählt bekommt und dann kommen sie mit so was an? Ob nun über kurze Einblicke die man mit Chromie erlebt, in Bücher die man einsteigt (Legion - Hallen der Akademie), oder von wem über eine Art Rückblick erzählt bekommt (Legion - Erzähung der Hochbergtauren), oder ob einem Lehrensucher Cho einen kleinen Veranschaulichung gibt wäre dabei sogar egal. Vielleicht eine Mischung davon. Man könnte alles kurz anreissen, erzählen ohne das es wirklich gespielt werden müsste und hätte einen nahtlosen übergang in die Stroy. Das noch gespickt mit einigen der Cinematix und die Sache wäre rund und sicher ein Erlebnis. 
Dabei kann man immer noch dann einfügen, dass der Spieler die Wahl hat, ob er das alles überhaupt wissen will, oder eben überspringen.

Damit müsste keine Story zerhakstpückelt oder unterschlagen werden. Ich fände so etwas als kleines Feature sogar für alle gut. Eine kleine Halle der Geschichten, oder ähnliches. Eine Idee in der Art hatten sie schon in WoD, auch der Würfel in Legion zeigt in die Richtung und zum GB-Event hatte man auch einige Ideen die man nicht mal auffassen könnte. So könnte man auch noch mal Inhalte her holen deren Questreihen verschwunden sind und sie zumindest erzählen.
 
In Sturmwind könnte man die Halle in die Bibliothek stecken, in OG wird man sicher auch einen Platz dieser Art finden. Oder man steckt in beide Städte einen NSC der einen in eine solche Halle oder Höhle der Zeit schickt. 

Mir fallen gerade massig Ideen ein die nicht mal wirklich viel neues gebaut bekommen müssten, weil vieles davon im Spiel ja schon lange da ist. Man müsste es nur sinnig strukturieren. Aber mal eben für neue Spieler alles alte unterschlagen und die Charakter "belügen"? Würde das neue Spieler nicht viel mehr verwirren? 

Oder muss man darin den Hinweis sehen, dass sie am liebsten diese teils absurde Story von BfA doch am liebsten vergessen wollen? Der ein oder andere mag vielleicht mit den Stolpertsteinen in der BfA Stroy nicht glücklich sein, aber sieht man über diese mal hinweg ist die Geschichte von BfA genau wie alle anderen ein Teil dieses Spiels und ein wie ich finde wichtiges Teil. Obwohl ich seit Classic dabei bin würde ich mir solch eine Halle wo noch mal die ganze Story erzählt wird durchaus wünschen, allein weil manche Geschichten einfach grandios waren.
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Privatier - Mitglied

Es gibt keine Schlacht um Lordaeron und es gibt auch kein Herz von Azeroth. Jegliche Erwähnungen bezüglich Azerit oder der Schlacht wurden entfernt.


Was ist denn mit Silithus? Steckt "Gorribal" nicht mehr in Azeroth? Kann da mal einer rüberfliegen und nachgucken? :)
 

Tarso - Mitglied
Es hieß ja, vor SL werden wir noch was mit dem Schwert zu tun haben...vlt ziehen wir es raus oder zerstören es pew-pew mäßig :P
Muhkuh - Mitglied
 
Es hieß ja, vor SL werden wir noch was mit dem Schwert zu tun haben

Hieß es nicht. Es hieß, dass es durchaus einen Grund hat, warum es weiterhin in Azeroth steckt und, dass es "in Zukunft noch eine Rolle spielen wird", warum und dass es steckt. Aber eben nicht, dass sich das "vor SL" aufklärt.
Tarso - Mitglied
Wie wäre es denn, wenn man vor Start von SL einfach einen teil der Kriegskampagne (ohne Zugangsvoraussetzungen) spielen muss? Was ist, wenn extra für neue Spieler die Quests in einer kompakten Chain aneinandergereiht werden? Und nach Abschluss dieser Quests kommt dann dann ein "Spion" der Eiskrone beobachtet hat und uns davon berichten will *SL Intro Cinematic spielt ab* --> 1. Quest für die Reise ins Jenseits kommt.

Die Kriegskampagne ist ja nix weiteres als das Postgame und eigentlich DER Schlüsselfaktor wieso wir in die Schattenlande wollen. Wen interessiert es, dass eine Jaina ihre Familienbande da überwunden hat, oder, dass ein Rezan gekillt wurde (Wobei das ja noch Thema werden könnte^^)? Das wichtige ist eigentlich die Kriegskampagne. Daher sollte diese für neue Spieler einfach eine verpflichtende Chain sein, und wenn sie einfach nur stark verkürzt wird auf die Main Story Plot Points
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Kyriae - Mitglied
Hm, bin zwiegespalten.
Denn wenn ein völlig neuer Spieler nicht weiß, dass Sylvanas mal Kriegshäuptling der Horde und Anführerin der Verlassenen war, die in ihrer Position als Kriegshäuptling Teldrassil abgefackelt hat, wie will man dann z.B. Tyrandes Abneigung gegen die Horde im Allgemeinen und gegen die Verlassenen im Besonderen erklären?
Oder dass sie mit Elune hadert und angepisst von Anduin ist, weil er ihrer Meinung nach nicht genug gemacht hat und Frieden mit der Horde geschlossen hat?

Man versteht dann doch evtl diverse Dinge überhaupt nicht, die in den Schattenlanden passieren oder angedeutet werden.

Man könnte das auch so machen, dass zwischen der Rettung von der Insel und dem Hinschicken nach Kul Tiras ein kurzes Cinematic gezeigt wird was passiert ist: Teldrassil abgefackelt, Schlacht um Unterstadt, die Horde befreit Talanji und hat sich so einen Vorteil bei den Zandalari geholt.

Dass sie nicht unbedingt das Herz leveln müssen, ok. Aber so halbwegs die original-Lore sollte schon vorhanden sein.

Meiner Meinung nach. 

Weiß eigentlich jemand, ob Wiedereinsteiger (nach einigen Jahren bzw ein paar Monaten) wie völlig neue Spieler behandelt werden oder ob sie zu den "alten" Spielern gehören?
ItsKloppi - Mitglied
Naja ich finde das neue Spieler immer zuerst den alten bzw. zumindest als erstes das letzte Addon spielen sollten, damit sie wissen was zuletzt passiert ist. Das sie dafür extra den Inhalt von BfA ändern finde ich garnicht so schlecht aber es kommt halt drauf an wie sie es ändern werden und ob es dann noch sinn macht. Man könnte ja dadurch, dass andere Inhalte entfernt werden, das Ende von BfA dann irgendwie vorziehen und alles so verpacken das es sinn ergibt und sie dann auch wissen, wieso man dann in die Schattenlande geht.

Aber mal sehen was sie draus machen weil ich finde es gibt schon viele möglichkeiten WoW für Einsteiger freundlicher zu machen.
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Andi Vanion.eu
Ich würde vermuten, dass das zu viel Aufwand wäre. ;D Der dann auch mit jedem neuen Addon wiederholt werden müsste.
Blades Legende
Die jetzige Lösung finde ich eigentlich ganz ok. Imho sollte man aber für jedes Addon eine in game Cinematic von wenigen Minuten erstellen, welches dann nach Abschluss des "Chromie Addons" abläuft und einmal sauber das Addon von Start bis letztem Patch bzgl. des Geschehenen zusammenfasst.
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