2. November 2019 - 15:09 Uhr

Shadowlands - Kein Cross-Faction-Play & Ende der Loyalisten-Story!

Viele Spekulationen und Wünsche gab es vor der BlizzCon 2019. Nicht nur in Bezug auf das Thema der nächsten World of Warcraft-Erweiterung, sondern auch was das Ende des aktuellen Addon Battle for Azeroth angeht. Ein Krieg wurde geschlagen und nun ist Frieden eingekehrt. Hoffentlich endgültig, denn in nächster Zeit will wohl kaum mehr jemand den Fraktionskrieg als Thema für eine Erweiterung erleben. Also der passende Moment, um die Fraktionen zu vereinen, es möglich zu machen zusammen zu spielen sowie zu kommunizieren, der Diskussion rund um das Fraktion-Balancing ein Ende zu machen. Nicht wahr? Nun, das sehen die Entwickler ein wenig anders. 

Es wird kein Cross-Faction-Play in Shadowlands geben! So bestätigte es Ion Hazzikostas in einem Interview.  Man arbeitet in den Schattenlanden nur Lore-technisch zusammen, nicht Gameplay-technisch. Der Game Director sagte dazu auch, dass zwar nun Frieden zwischen Allianz und Horde herrscht, doch es gibt genug Mitglieder der Allianz, die nicht einfach so vergessen können, was die Horde getan hat. Ebenso gibt es genug Hodler, die nicht mit der Allianz zusammenarbeiten wollen. Am Ende des Tages sind Horde und Allianz ein wichtiger Standpfeiler des Warcraft-Franchise und das wird sich nicht ändern.

Und wie sieht es mit der Geschichte rund um die Loyalisten von Sylvanas aus? Die Wahl der Hordler, sich für Saurfang oder Sylvanas zu entscheiden, empfanden die Entwickler auf Grund des Themas von Battle for Azeroth sehr passend. In Shadowlands ist dieses Kapitel aber abgeschlossen. Eine neue Geschichte beginnt und die Entscheidungen, die Spieler getroffen haben, sind nur für sie persönlich relevant.

Für die Loyalisten von Sylvanas war die zusätzliche Zwischensequenz nach den Ereignissen vor den Toren Orgrimmars das Ende der Geschichte. Sylvanas sagt im Grunde: "Du warst bei mir, du hast diese Entscheidungen getroffen, du warst auf der richtigen Seite. Diese Entscheidungen können dich nicht vor dem retten, was kommen wird." Es war also von den Entwicklern beabsichtigt, diese Story zu schließen, weil sie sie nicht mit ins nächsten Addon mitnehmen wollten, wie Entwickler Steve Danuser in einem Interview erklärte.

Schreibe einen Kommentar

Du darfst keine Kommentare schreiben
Nur Mitglieder auf Vanion.eu können Kommentare schreiben und beantworten, sowie Votes abgeben. Logge dich also ein oder erstelle dir jetzt einen Account. Hat schließlich keine Nachteile.
Ulquiorra4004 - Mitglied
Also das sie die Loyalisten Questline einfach so beenden finde ich schon der schwach, mal ehrlich das war eher so ein "to be Continued" antatt ein Ende, dann hätte man auch gleich sagen können "Leute Ihr könnt euch nicht für eine Seite entscheiden und Punkt". So fühlt es sich für mich jetzt an das ich den ganzen Weg über BfA an Sylvanas Seite stand nur um ihr am Ende wieder eins aufn Deckel geben zu müssen weil sie in ihrgend einem Raid der Endboss wird. Ergibt logisch gesehen keinen Sinn nach dem was man alles auf ihrer Seite getan hat einfach zu sagen ach ich klatch dich doch um was solls. Das ist der größte Dämpfer für das neue Addon für mich obwohl alles andere so Positiv aus sah. Schade :(
1
wowhunter - Mitglied
Es müsste ja kein Cross-Faction geben. Aber Rassenfreiheit.
Pandaren dürfen sich aussuchen, ob Horde oder Allianz. Wieso darf sich ein Mensch nicht auch entscheiden, sich der Horde anzuschließen?
Immerhin bekommen die Untoten demnächst Allianzler als Anführer eventuell.
kionus - Mitglied
Ich bezweifle, dass Genn Graumäne es so lustig fände wenn die ganze zeit allianz Orcs in SW rumlaufen. Loretechnisch gibt es einfach keinen richtigen Grund warum sich jetzt irgendwelche leute der anderen fraktion anschließen wollen sollten. Außerdem ist da das misstrauen doch viel zu groß. Jeder Orc in SW würde als Spion vermutet werden, genau wie anders herum.
Kronara - Mitglied
Das liegt an der Geschichte von WoW. Warcraft begann mit dem Krieg zwischen Menschen und Orcs. Diese Feindseeligkeit besteht bis heute. Die Hordler würden daher nie einen Menschen in ihren Reihen akzeptieren... vielleicht mal den ein oder anderen tolerieren, wenn es dem eigenne Vorteil dient.
Und umgekehrt ist es genauso. So wü+rde die Allianz auch nie einen Untoten akzeptieren. Da würde Genn schon nen Aufstand proben und mit den Worgen schnell die Allianz verlassen.

Horde und Allianz sind nun mal kein Zusammenschluss von Individuen, sondern von Völkern.

Loretechnisch wäre es absolut unmöglich, das zu realisieren.
Ernie - Mitglied
hat mal einer gefragt ob hordler und allianz (ingame) überhaupt zusammenarbeiten wollen? glaube nach dem genozid würden es viele überhaupt nicht gerne sehen an der seite der anderen nen dungeon oder raid zu machen 
1
Cosy89 - Mitglied
Ich finde es gut jetzt mal ein Cut zu machen und neue Geschichten erzählen wird bestimmt zukünftig aufgebaut und azeroth wird bestimmt auch bald wieder Thema irgentwie komisch jetzt aber auch geil weil quasi alles neu ist :) 
Kronara - Mitglied
Es gibt ja keine neue Geschichte. Gab es in WoW noch nie. Es wird die Warcraft Geschichte nur immer weiter erzählt.
Auch was in den Schattenlanden passiert, fand seinen Ursprung schon in anderen Erweiterungen und zwar mindestens in WotLK, Legion und BfA!
Jasteni - Mitglied
Es ist so schade das die das Gameplay technisch nicht bringen. Und dann noch nichtmal eine erklärung dafür abliefern wieso nicht.
Da kann man nur hoffen das Blizzard das im nächsten Addon spätestens ändert.
Und das man die ganze Loyalisten Story nun beendet ist auch äußerst schwach. Wofür die dann überhaupt bringen. Dann kann man mit jedem Addon auch einfach eine komplett neue Story machen ohne jeglichen zusammenhang.
Ich hoffe sehr das Blizzard bessere schreiber für die Story bekommt die nicht versucht auseinem Videospiel mit zwei Fraktionen eine Serie/Film zu machen mit einer Fraktion und ein paar Nebenrollen. Der ganze Murks fing ja eig. mit ende MoP (SoO) an.
Arbeitsspeicher - Mitglied
Ist für jemanden wie mich zum Beispiel einfach ein Grund Feeling von WoW zu wissen das es immer einen Feind gibt, seiner Fraktion treu zu bleiben und für sie zu kämpfen. Da würde für mich ein Teil des Spiels sterben wenn das nicht mehr wäre. Zu dem ist es ein Rollenspiel und die Fraktionsgeschichte ist zumindest eins der wenigen Details die WoW zu dem machen was es ist. Kann deinen Aspekt auf jedenfalls nachvollziehen, wenn du dann mit deinem Alli Kumpel zusammen zocken könntest. Aber wie Ian bereits sagte ist das mit ein Grundpfeiler von dem Spiel
3
Jasteni - Mitglied
Nein er sagt wieso sie es Lore technisch nicht machen.
Was ändert es im Spiel wenn ich nun mit allen spielern raiden oder in Dungeons gehen kann?
Ich kann in der Story doch trotzdem erzählen wie der Feind "die Allianz/die Horde" bekämpft wird und dort mithelfen.
Ich würde auch gar nicht Anduin unterstützen wollen irgendwie, aber trotzdem würde ich gerne mit der anderen Fraktion zusammen spielen wollen.
jelzone - Mitglied
Die loyalisten story war reiner Fan Service und war nie vorgesehen. 
kaito - Mitglied
Sie haben das Fraktionssystem eigentlich schon zu Legion ad absurdum geführt, aber hätten sie diesen Kurs beibehalten hätten sie Sylvanas nur schwer zum Bösewicht machen können, ist übrigenes mit eins der Dinge die mich an der ganzen BfA-Sache masiv stört. Gut, zu Legion hat die Frau schon ihr eigenes Süppchen gekocht, wie eigentlich immer schon, aber da konnte ich es noch mit der hochgradigen Ignoranz die sie mit Jaina teilt und eigentlichen Unfähigkeit als Warchief zu fungieren abtun. Aber ab von meiner deutlichen Antisympathie die ich für Sylvanas hege ist die Sache mit den Fraktionen zwar durchaus immer irgendwie ein Bestandteil des Spiels gewesen, aber immer eigentlich ein nerviges. Es gibt genug andere Fraktionen mit denen man sich immer und immer wieder in die Wolle bekommen kann, nur sitzten da NSC hinter womit das Problem das PvP hoch zu halten schwer würde, wenn sich nun beide Fraktionen zusammen schließen würden. Zwar seh ich das Warmorde-Experiement als gescheitert an, aber das PvP selbst lebt weiter und ist nun mal ein fester Bestandteil der dann nur schwer erklärebar wäre. Gut, mit etwas Willen würde man das durchaus hin bekommen, aber in manchen Dingen ist und bleibt Blizzard einfach zugenagelt.
Aber mal ehrlich, wenn wir eines bei Blizzard gelernt habe, dann doch das nie nie nie heißt. ;o)

Achso und das mit den Loyalisten war lediglich weil irgendeiner schlauer Weise meinte es wäre doch gut den Spielern eine echte Wahl vorgaukeln zu können, um zumindest zum einen ein wenig so was wie eine freie Wahl vortuschen zu können und zum anderen einen Unterschied zu der Stroy in MoP zu haben. Auch wenn sie weiterhin für mich durch weg ein Garrosh 2.0 bleibt.
Der Rollenspielaspekt für die Entscheidung Loyalisten oder Rebell fand ich im Übrigen eine kleine, aber nette Idee, auch wenn ihre Loyalisten nun leider einsehen müssen, dass auch sie einfach nur ausgenutzt wurden und letztlich auch nur Bauernopfer waren.
 
kionus - Mitglied
Ich finde es interesant, dass Leute immernoch behaupten Sylvanas wäre Garrosh 2.0. Beide hatten unterschiedliche Ziele, unterschiedliche Motivationen und unterschiedliche Methoden im Krieg. Aber offensichtlich ist die tatsachte, dass beide "Böse" Kriegshäuptlinge sind genug um sie als Garrosh 2.0 zu marken. Son bisschen als würde man sagen Hitler war nur Willhelm II 2.0, waren schließlich beide Deutsche (ja ich weiß Hitler war Österreicher, mir egal) und beide haben einen Weltkrieg angefangen.

Garrosh hat einen Krieg angefangen, weil er die Allianz vernichten wollte und selber über Azeroth herschen wollte. Dabei saß er die ganze zeit auf seinem sehr hypokritischen hohen ross der "Ehre" und hat Theramore genuked und sha energie entfeselt. Außerdem war er ein Rassist für den alle bis auf die Orcs als niederes Volk galten. Zudem stand er auf kollateralbestrafungen z.B. hat Vol'jin ihm wiedersprochen, dafür hat er ihn umbringen lassen und zusätzlich (damals wusste er noch nicht das Vol'jin überlebt hat) alle Trolle auf den Echoinseln und in Orgrimmar inhaftiert.

Sylvanas hat einen schwelenden Krieg eskaliert, sie wollte nicht die allianz vernichten sondern einfach nur so viel Tod wie möglich verursachen um sich selbst zu stärken.Sie hat dreckig gespielt und anders als Garrosh auch nie etwas anderes behauptet. Auch war sie, bei all dem schlechten was man über sie sagen kann, nicht rassistisch. Alle völker der Horde wurden gleich behandelt unter ihr. Außerdem hat sie nie jemanden bestraft der es nicht "verdient" hätte. Baine hat sie Verraten und es auch offen zugegeben, dafür hat sie ihn, nur ihn, inhaftiert und die Tauren in ruhe gelassen. 

Damit das hier nicht jemand missversteht, ich will hier nicht Sylvanas gutreden, sie ist ne böse bitch, aber mit Garrosh hat sie wenig gemein.
2
Lyantro - Mitglied
@kionus:
Mein Grund warum ich Ähnlichkeiten sehe:

Sylvanas:
- 2 Erweiterungen lang Warchief (Legion - wird Warchief, BfA - wird abgesetzt)
- Kriegsverursacher/Aggressor
- Massenmord (Teldrassil)
- Mordanschlag auf Opposition innerhalb der Horde (Loyalisten-Storyline)
- Deal mit den alten Göttern (Azshara)
- Am Ende der 2. Mit ner Rebellion gegen Sie (Loyalisten-Storyline)
- Nach Flucht Invasion Azeroths durch sie verursacht + Zusaammenschluss mit unserem neuen Gegner (Geißelinvasion 3.0 + The Jailer)

Garrosh:
- 2 Erweiterungen lang Warchief (Cata - wird Warchief, MOP - wird abgesetzt)
- Kriegsverursacher/Aggressor
- Massenmord (Theramore)
- Mordanschlag auf Opposition innerhalb der Horde (Dagger in the Dark)
- Deal mit den alten Göttern (Sha/Y'Shaarj)
- Am Ende der 2. Mit ner Rebellion gegen Ihn (Dagger in the Dark-> SoO)
- Nach Flucht Invasion Azeroths durch ihn verursacht + Zusaammenschluss mit unserem neuen Gegner (Eiserne Horde)

Ja es gibt große Unterschiede in Ihren Mehtoden und Charakterzügen. Aber der Bauplan des Aufstiegs und Falles. Sofern Blizz nicht noch mit was ganz unerwartetem daherkommt, sehe ich sie am Ende einer Kampange (sowie Garrosh...und das wäre echt scheiße schlecht) oder als Raidboss in Shadowlands draufgehen. Naja mal abwarten was hier noch kommt.
 
kionus - Mitglied
@Lyantro
erstmal möchte ich ein bis zwei punkte korrigieren,
1. Sylvie hat sich nicht mit einem alten gott verbündet, ganz im gegenteil, sie hat mit azshara geplotet N'Zoths Tod herbeizuführen.
2. (und hier gebe ich zu ich habe den letzten teil der Loyalisten questline nicht gespielt, nur die Saurfang variante) Hat Sylvie meines wissens nach keine anschläge auf ziele INNERHALB der Horde verübt. Saurfang und Thrall zählen nicht, die waren zu den Zeitpunkt kein teil der Horde mehr, Thrall hat sie schon in Cata verlassen und Saurfang hatte sich in Lordaeron der Befehlsverweigerung schuldig gemacht als er zurück blieb um Anduin zu bekämpfen und sich danach augenscheinlich mit der Allianz zusammen getan, daher ist er als verräter anzusehen. Und Baine sollte für Hochverrat (den er begangen hat, das gibt er auch selber zu) hingerichtet werden.

Nun zu dem was ich eigendlich sagen wollte. 
Du hast recht, sie haben beide einen Krieg angefangen oder Eskaliert, beide sind massenmörder und beide haben am ende des Tages die Horde gegen sich aufgebracht und sind geflohen. 
Aber es geht nicht nur um die Tat. Ich versuche das mit einem Beispiel etwas verständlicher zu machen, hoffentlich funktioniert es.
Wenn ich jemanden umbringen würde, dann würde ich nicht einfach mit ner pauschalstrafe ins Gefängnis gesteckt werden.
Erst müssen alle beweggründe dieser Tat geklärt werden.
War es vielleicht Notwehr? War es aus Versehen oder mit Absicht? War es ein Verbrechen aus Leidenschaft? Ein Hassverbrechen? oder ein verbrechen aus anderen niederen beweggründen? 
Das ist hier eine wichtige Frage! Notwehr wird üblicherweise nicht bestraft, Totschlag geringer als Mord und Mord je nach schwere der Hinterlist oder niederen Beweggründen unterschiedlich stark.

Es ist also immer Extrem wichtig auch die Hintergründe hinter den taten zu sehen und nicht nur die Tat selber. Das sollte man auch bei Garrosh und Sylvanas machen und das machen viel zu wenige. Die Hintergründe ihrer Taten sind grundlegend verschieden, genau wie Sylvanas und Garrosh characterlich vollkommen verschieden sind, Garrosh ist sehr emotional und Sylvanas sehr kalt und berechnend. 
Ich hoffe das hat jetzt klar gemacht warum ich die Aussage Sylvanas wäre Garrosh 2.0 absurd finde. Außerdem finde ich stellt das Sylvie in den Schatten Garroshs, wo sie definitiv nicht hingehört. Sie ist nicht einfach eine Kopie von irgendwem sondern ihre eigene, zuweilen schrekliche, Person!
1
Lyantro - Mitglied
@kionus
1. Garrosh hatte sich nicht direkt verbündet sondern nur die macht genutzt (der Gott ist ja schon tot)
2.Saurfang wurde zum Veräter erklärt genauso wie Vol'jin als er ermordet werden solte - still the same :)

Es geht hier um den Grundbaukasten welchen Blizzard verwendet hat. Richtig die nuancen wie Charktereigenschaften, Herkunft etc mögen anders sein aber das Grundgerüst bleibt das gleiche also haben jene die sie für einen Garrosh 2.0 halten zumindest in dieser hinsicht recht.
2.0 ist auch nicht immer eine Kopie , oft auch ein Upgrade - ja sie ist definitiv gerissener als er, eben eine noch bessere Version das sie nach mehr als er gestrebt hat und taktischer vorging.

Ich versuch btw gar nicht erst, es an Hand von Real Life Situationen zu vergleichen das die bei Fanatsy Games nicht passt, sondern aus Entwicklungs-/und Schreibersicht. In einem  Game kommen immer Wiederholungen vor (siehe Naxx als Raid). Die Frage ist nur wie wird die Wiederholung durch die Spieler empfunden wird (spiele- und loretechnisch). Und gerade bei einem Rollenspiel ist es daher für mich und andere so, das sie solche Sachen kritischer sehen. :)
kionus - Mitglied
@Lyantro Ich denke bem Sylvanas Thema werden wir uns nicht einiger, von daher lasse ich das jetzt ruhen ;) aber zu dem Unterschied zwischen dem versuchten Mord an Vol'jin und dem Angriff auf Saurfang,
Bei Saurfang gab es einen echten Grund ihn als Verräter zu zeichnen, er hat in Lorderon (und auch in Darkshore fällt mir gerade ein) direkte befehle missachtet, und was noch viel wichtier ist, er ist aus dem Verlies "geflohen" mit sehr offensichtlicher hilfe der Allianz und ist danach nicht zur Horde zurück gekommen sondern hat sich in den Sümpfen des Elends versteckt. Für mich wäre das Zeichen genug, dass er kein teil der Horde mehr sein will. Somit ist er Fahnenflüchtig und Todesstrafe ist dafür nicht unüblich.

Vol'jins einziges "Verbrechen" war dem Kriegshäuptling zu wiedersprechen und seine Meinung laut zu sagen.

Kann man jetzt sehen wie man will, finde jedoch da gibt es einen sehr großen unterschied.
2
TiTan - Mitglied
Was für ein Quatsch.
"Also von der Geschichte her arbeiten Allianz und Horde nun zusammen, aber es macht keinen Sinn als Spieler selbst zu entscheiden, ob man als Hordler mit Allianzler xy zusammenarbeiten möchte"...
Man hätte ja zumindest so ne Light-Version nehmen können, dass man sich evtl. gegenseitig anschreiben kann, in Gruppen einladen kann und/oder das gesagt über /s verstehen kann. Dann könnte man sich in der offenen Welt immernoch umboxen, aber trotzdem zusammenspielen -,-
 
Muhkuh - Mitglied
 Dann könnte man sich in der offenen Welt immernoch umboxen

Darum geht's wohl gar nicht, sondern eher daraum, dass man sich einfach die Optionen zweier Fraktionen einfach offen- und damit das Ganze beibehalten möchte. Würde man das auch gameplaytechnisch auflösen würde, hat man damit die Storyoption verspielt und müsste "aufwändig", wenn man es eventuell für eine Story wieder bräuchte, wieder zwei, möglicherweise verfeindete, Fraktionen basteln.
Jasteni - Mitglied
@ Muhkuh nein hätte man nicht.
Das hätte man nur wenn man einen Lore technischen Frieden und zusammenhalt aufbauen würde.
Ändert man das dagegen nur Gameplay technisch kann ich soetwas wie BfA spielen und dann trotzdem abends zusammen raiden.
Weil für den Raid ist vollkommen egal ob man Allianz oder Horde ist, wie man in Daza gesehen hat.
Die Story passiert ja auch ausserhalb vom Gameplay warum also das Gameplay nicht auch ausserhalb der Story stattfinden lassen.
 
1
TiTan - Mitglied
Zumal man ja auch oft mit irgendwelchen NPCs der anderen Fraktion rumgerannt ist (z.B. bei der Kriegskampagne beim Angriff auf Orgrimmar).
Da kann man es doch dem Spieler überlassen, ob er mit Mensch XY aus Sturmwind zusammenarbeiten möchte oder nicht, vorallem wenn die Fraktionen aktuell nicht gerade im direkten Krieg sind.
Der einzige Lore-Grund der dagegen sprechen könnte wäre die Sprache. Sonst sehe ich keinen Grund, warum ich einen Allianzler, den ich in der offenen Welt treffe, nicht einladen kann mit mir zu spielen. Ob die Person das dann möchte ist natürlich wieder eine andere Sache.
 
kaito - Mitglied
Das Blizzard die Fraktionen nicht auflöst war irgendwie klar, nicht weil es von der Stroy her klar ist, oder es weiterhin hartgesottenen Hasser gibt, sondern weil gewisse Aspekte des Spiels dann auf eine Art unwiderruflich flöten gingen mit denen sie wohl eben doch noch etwas vor haben, auch wenn nicht verständlich ist, warum sie nicht die Fraktionswahl unabhängig von der Rasse nun machen. Bleibt das eben erst al noch nur den NSC vorbehalten. Ich kann mit leben auch wenn ich es nach wie vor schade finde.
Creepy - Mitglied
Mich würde jetzt interessieren ob die Essenzen zu 8.3 accgebunden werden bzw man es leichter haben wird für twinks X.x
Marledor - Mitglied
Ich finde es auch sehr schade, dass ich nicht mit meinen Freunden auf der Hordenseite zusammenspielen darf.
Entweder "breche" ich also auf Dauer den Kontakt ab (Der deswegen sowieso einschläft) oder ich transe zur Horde und folge dem Trend.

Finde ich alles sehr schade, es gibt so viele neutrale Charaktere und Fraktionen - Daher hätte ich mir eine leichte Öffnung der Grenze gewünscht.
1
Kyriae - Mitglied
Ich finde das mit dem "kategorischen" Nein zu fraktionsübergreifenden Gameplay ein wenig schade. Man hätte es ja mal antesten können in den Pakten. Da wird bestimmt irgendwas dabei sein, wo man eine Gruppe für braucht und dies hätte man fraktionsübergreifend machen können. Für Instanzen und Raids bleiben die Grenzen erst einmal.  

Das mit den Loyalisten finde ich auch ein wenig Schade. Es hätte wenigstens eine kurz Questreihe geben können, wo die Loyalisten am Ende sehen: Okay, ich liebe Sylvanas, ich werde sie immer lieben, ABER das jetzt ist absoluter Bockmist. Das was die da jetzt vor hat, muss aufgehalten werden. 
Irgendwie so ein Abschluss nur für die (Gut, ich persönlich habe das Problem nicht, als Allianzspieler und mein Quotenhordler ist Pro-Saurfang ;) )
1
Bleakly - Mitglied
Der Frieden zwischen Allianz und Horde ist noch zu neu und zerbrechlich um die Grenzen zu lockern. Wenn er länger Bestand hat wird das Thema sicherlich auch noch ein paar mal aufkommen, auch wenn es fürs erste ausgeschlossen wurde, Meinungen und Pläne können sich ändern.
Two - Mitglied
Das sind doch mal fantastische Geschichtenschreiber: auf dem Höhepunkt der Story ist das Buch einfach zuende, ein weiteres Kapitel wird es nicht geben. Ich denke damit werden viele die der Sylvanas Story gefolgt sind zufrieden sein... nicht!
Muhkuh - Mitglied
Also "eigentlich" sind wir nun nach dem Höhepunkt, der Höhepunkt war das Mak'gora, das Sylvanas zwar gewonnen aber ebenso verloren hat. Die meisten Stories enden üblicherweise nach dem Höhepunkt und meist einem Epilog, der im Fall der Loyalisten, die Quest in den Geisterlanden ist. Saurfangs Story endet genau hier, die von Sylvanas geht im Cinematic-Trailer weiter, der "Spieler" kann aber nun mal gameplaytechnisch nicht aus der Horde aussteigen. 
Two - Mitglied
Nach Sylvanas gegen Saurfang war es nicht zuende, dann war Sylvanas gegen die ganze Horde. Und der Spieler muss ja auch nicht gleich aus der Horde aussteigen, auch wenn das sicherlich eine interessante Wendung gewesen wäre. Es wären ja durchaus auch andere Szenarien möglich, so könnte man einfach sagen der Spieler bleibt als "Spion" für Sylvanas in der Horde und bekommt spezielle Belohnungen die andere nicht haben, dafür aber andere wiederum nicht. 

Stattdessen sagt man einfach: "Schön das du dir die Mühe gemacht hast, war aber umsonst." Das ist maximal frustrierend.
1
SchneidoR - Mitglied
Liegt halt daran das Blizzard eine Story verfolgt die schon für die nächsten Erweiterungen feststeht. Wenn dann die Spieler aufschreien das sie lieber Sylvanas folgen wollen dann wird diese Option in das Spiel integriert aber es ist nicht der Plan der Entwickler. Im neuen Addon soll es für die Loyalisten wie weiter gehen? Dritte Loyalisten- Fraktion oder wie? Dieser Geschichtsstrang war ne kleine Spielerei die auf Verlangen einiger Spieler implementiert wurde. Da die Entwickler das so nicht wollten war doch abzusehen das dies mit dem neuen Addon endet.
2
Muhkuh - Mitglied
dann war Sylvanas gegen die ganze Horde

Und Sylvanas weiterhin gegen Allianz und Sylvanas gegen alles Leben, alles weiter erzählt im Cinematic- und Gameplaytrailer und im Addon "Shadowlands".
Wenn dann die Spieler aufschreien das sie lieber Sylvanas folgen wollen dann wird diese Option in das Spiel integriert

Auf dem PTR zur Saurfang-Story war anfangs ja auch tatsächlich nur die Option, Saurfang zu unterstützen, das Loyalisten-Ding, das sieht man auch an der Form der Erzählung über größtenteils nur Ingamedialoge und bißchen anders formulierten Questtexten, statt wirklich eigenen und anderen Quests, war tatsächlich "Fanservice".
2
Ernie - Mitglied
welche mühen hast du dir genau gemacht die andere sich, mit ner anderen entscheidung, nicht gemacht haben? 
story technisch ist es nur logisch. sie macht ihr eigenes ding und braucht eh keinen mehr. nur noch alle seelen (vermutlich). und belohnen wird sie dich auch nicht mehr weil sie eben weg ist. 
aber gut; dass du das nur für ne belohnung machen wolltest zeigt wieder nur den ganzen trend und das kaputte system
Two - Mitglied
@Ernie: ich mach so was nur für die Story, der Rest interessiert mich bei WoW schon lange nicht mehr. Wenn die dann eine eigentlich interessante Story auf halber Strecke auf den Müll werfen weil sie keinen Bock mehr haben die weiter zu entwickeln, dann wäre es das minsteste gewesen sich dafür zumindest mit irgend einer Belohnung entschuldigen, damit sich der Spieler nicht vollkommen verarscht vorkommt. Aber so viel Zeit hat Blizzard für die Spieler nicht mehr, da wird nur noch das allernötigste umgesetzt und der Rest bekommt den langsam ausgerollten Mittelfinger.

Ich hab keine Ahnung ob die da inzwischen hoffnungslos unterbesetzt sind und WoW nur noch im Maintenaince Mode läuft, oder ob die inzwischen völlig den Kontakt zu den Spielern verloren haben, aber das ist schlicht unschön und hat wenig mit dem Detailverliebten WoW von früher zu tun.