11. August 2020 - 13:13 Uhr

Shadowlands - Lore: Die Paktkampagne der Kyrianer mit Uther und Ar...

Nachdem die Levelphase vorbei ist und wir uns ins Endgame von Shadowlands stürzen dürfen, gibt es für die Lore-interessierten Spieler noch viel zu erleben. Denn erst dann beginnt die Reise in den Schlund, wo wir mehr über die Machenschaften des Kerkermeisters und Sylvanas erfahren. Außerdem startet die Paktkampagne und die angefangenen Geschichten in der Bastion, Maldraxxus, dem Ardenwald und Revendreth werden fortgesetzt. Denn die Erlebnisse in der Levelphase sind sozusagen nur das Intro und erst in den Kampagnen geht es richtig zu Sache! Heute werfen wir einen Blick auf das, was die Kyrianer erleben und dabei geht es vor allem um eine ganz wichtige Persönlichkeit: Uther Lichtbringer!


Was in der Levelphase geschah

Die Seele von Uther ist einige Male während der Levelphase in der Bastion zu sehen und direkt beim ersten Treffen sehen wir schon, dass Uther ein aufgestiegener Verschmähter ist. Er versucht zweifelnde Aspiranten davon zu überzeugen, ihre Prüfungen abzubrechen und sich den Verschmähten anzuschließen. Einer Gruppe von dunklen Kyrianern, die der Meinung sind, dass der Weg, den die Archon geht, der falsche ist. Während dieser Geschichte wird Uther ständig als "der Rachsüchtige" bezeichnet und von einer verhüllten Gestalt angeleitet.
 

Zusammen mit Lysonia, einer weiteren aufgestiegenen Verschmähten, hilft Uther beim Angriff auf die Elysische Feste, dem Sitz der Archon und ihren Paragons. Uther deaktiviert die Schutzzauber vom Tempels des Mutes, so dass die Streitkräfte des Hauses der Konstrukte von Maldraxxus in die Bastion gelangen und den Tempel angreifen können. Zwar schaffen wir es diesen Angriff zurückzuschlagen, doch von Uther fehlt danach jede Spur! 
 


Die Kampagne der Kyrianer

Im Laufe der ersten Kapitel der Kampagne, helfen wir einigen Aspiranten dabei aufzusteigen und lernen mehr über die Aufgaben der Kyrianer. So reisen wir zusammen mit unserem Seelenband Kleya nach Azeroth, um Seelen ins Jenseits zu überführen, auch wenn diese unverschuldet gestorben sind. Während der Rituals des Aufstiegs in der Elysischen Feste, greifen erneut die Verschmähten an und mit dabei ist auch wieder Uther. Sie zerstören das Emblem des Aufstiegs, welches der Archon die Macht verleiht, Aspiranten aufsteigen zu lassen. Doch das ist noch nicht alles, auch offenbart Devos, Paragon der Loyalität, dass sie die Anführerin der Verschmähten und nun der Paragon des Zweifels ist. 
 

Im späteren Verlauf werden dann die Spitzen des Aufstiegs angegriffen, der Endgame-Dungeon in der Bastion, in der die finale Schlacht zwischen Devos sowie den Verschmähten und der Archon sowie den Aufgestiegenen stattfindet. Während dieses Kampfes erfahren wir mehr über die Motivation von Devos als Anführer der Verschmähten. So konnte sie einen Blick in die Vergangenheit und Gedanken von Uther werfen, was dazu geführt hat, dass sie nicht länger an den Weg der Archon glaubt und einen neuen Pfad mit den Kyrianern gehen will. 

Zudem wird enthüllt, dass Devos mit dem Kerkermeister gesprochen und über die Ungerechtigkeit erfahren hat, die die Archon und die anderen Mitglieder vom Pantheon des Todes ihn angetan haben. Am Ende schaffen wir es jedoch Devos zu besiegen und dies lässt die Archon darüber nachdenken, ob ihr Weg eventuell wirklich nicht der 100% richtige ist. Lange hat sie geglaubt, dass die Lasten des sterblichen Lebens im Namen des Dienstes an den Schattenlanden abgeworfen werden müssen. Doch nun haben die Taten der Sterblichen, unsere Taten, zu einem Sieg gegen die Verschmähten geführt. Aber nun müssen wir uns erst einmal um den Kerkermeister kümmern, alles andere kann später besprochen werden.

Als nächstes geht es in der Kampagne darum, ein neues Emblem des Aufstiegs herzustellen und mächtige Artefakte in den Schattenlanden zu sammeln. Uther und Lysonia sind ebenfalls noch auf freiem Fuß und tauchen erst zum Ende der Geschichte wieder auf. Da Devos besiegt wurde, ist nun Lysonia die neue Anführerin der Verschmähten. Ihr neues Ziel ist der Tempel der Demut und Chyrus, der Paragon der Demut, wurde von ihnen in die Enge getrieben. Lysonia will die Energien des Schlunds nutzen, um den Tempel der Demut zu verunreinigen und den Paragon auf ihre Seite zu holen. 
 

 
 
Wir schaffen es uns zusammen mit Kleya bis Chyrus vorzukämpfen und erleben dann, wie Uther und Lysonia versuchen den Stolz vom Paragon der Demut zu manifestieren, um ihn zu schwächen. Doch zu ihrer Verwunderung funktioniert das nicht. Wie Chyrus ihnen erklärt, hat er Äonen lang an sich gearbeitet und es geschafft sich von jedem noch so kleinen Funken Stolz zu reinigen. So wie es der Weg der Kyrianer vorsieht. Nach diesem Fehlversuch erklingt die Stimme von Helya aus dem Portal zum Schlund, die Uther und Lysonia auffordert zu ihr zurückzukehren, da es noch mehr für sie zu tun gibt.
 

Um dem Ganzen endlich ein Ende zu setzen, reisen wir mit Kleya durch den Seelenfluss von Oribos in den Schlund und verfolgen Uther sowie Lysonia. Dort sehen wir, wie die Verschmähten sich in schlundgebundene Kyrianer verwandeln und zu Dienern vom Kerkermeister werden. Im späteren Verlauf treffen wir dann auf Helya, Lysonia sowie Uther und es gibt einen weiteren Höhepunkt der Geschichte. Lysonia soll zum neuen Paragon des Zweifels werden und um das zu erreichen, soll sie die Anima aus Uther extrahieren. Genau das tut sie auch und während wir eine Manifestation ihres Stolzes bekämpfen, verwandelt sie sich in einen mächtigen, schlundgebundenen Paragon!

Helya verschwindet und erteilt Lysonia den Auftrag sich um uns zu kümmern. Durch all das wissen wir nun, dass Helya die eigentliche Drahtzieherin hinter all dem ist, was mit den Kyrianern passiert. Sie verwandelt Kyrianer in die Diener des Kerkermeisters und sie hat Devos davon überzeugt, die Gruppe der Verschmähten zu bilden, um die Archon zu stürzen. Am Ende schaffen wir es natürlich erneut Lysonia zu besiegen, wobei sie fliehen kann. Zurück bleibt ein verletzter Uther, er jedoch nun einsieht, dass der Weg der Verschmähten nicht der Richtige ist. Wir kehren zurück zur Bastion, während Uther seinen eigenen Weg geht, um über all das nachzudenken, was geschehen ist.
 

In der Elysischen Feste angekommen, versammeln wir alle verbliebenden Paragons, um die nächste Schritte zu besprechen und Lysonia aufzuhalten. Denn sie hat bereits alle Verschmähten bei der Zitadelle der Loyalität versammelt, einst der Tempel von Devos. Um unsere Streitkraft zu stärken, reisen wir durch die Bastion und rufen weitere Aufgestiegene zusammen, die mit uns gegen die Verschmähten kämpfen sollen. Währenddessen schafft es auch endlich unserer Seelenband Pelagos all seine Zweifel abzulegen und seine Prüfungen zu bestehen, um zusammen mit uns in den Kampf zu ziehen.

Auf unserer Reise treffen wir auch auf Eridia, die Hand der Reinheit, am Tempel der Reinheit, die die Beherrschung verloren hat und voller Zorn ist, der sich manifestiert und den Tempel angreift. Sie war der Seelenband von Lysonia und kommt nicht mit dem Verrat von ihr klar. Doch wir schaffen es sie wieder zu beruhigen, damit sie sich unseren Streitkräften anschließen kann. 
 

Dann kommt es auch zum finalen Showdown bei der Zitadelle der Loyalität und wir bekämpfen zusammen mit unserer gesamten Streitkraft die Verschmähten. Doch genau das war der Plan von Lysonia. Alle Paragons und alle Aufgestiegen sind nun an diesem Ort, während die Archon in der Elysischen Feste ungeschützt ist. Sie ergreift die Chance und zieht mit ihren besten Kämpfern weiter zur Feste, um die Archon endlich zu besiegen und an die Macht über die Bastion zu gelangen. Wir bemerken den Hinterhalt und fliegen zusammen mit Chyrus zurück zum Sitz der Archon.
 

Dort angekommen sieht es schlecht für uns aus. Die Verschmähten haben die Überhand und die Archon ist bereits stark geschwächt. Doch unerwartete Hilfe trifft ein: Uther! Er stellt Lysonia zur Rede. All das war niemals vorgesehen für die Verschmähten. Die Macht des Schlunds in sich aufzunehmen und so zu einem Diener der Dunkelheit zu werden? Da verliert man als Kyrianer lieber die Erinnerungen an sein sterbliches Leben, statt ein Sklave vom Kerkermeister zu werden! All das, was einen Kyrianer auszeichnet, hat Lysonia bereits verloren. Sie hat einen dunklen Pfad gewählt und es muss Gerechtigkeit getan werden. Zusammen mit Uther schaffen wir es Lysonia schlussendlich zu besiegen und ihre Seele in den Schlund zu befördern. 
 

Die Verschmähten wurden besiegt und der Aufstand wurde beendet. Doch was geschieht nun mit Uther. Er bittet die Archon um Vergebung und sie erinnert sich an seine Seele. Devos kam vor einiger Zeit zu ihr und war davon überzeugt, dass Uther eine Verbindung zum Schlund habe. Sie übernahm seine Führung und ließ ihn aufsteigen, bevor er dazu bereit war. Es wurde neben Lysonia die zweite Hand des Paragons. Die Archon entscheidet sich dazu Uther in der Elysischen Feste verweilen zu lassen. Allerdings unter Beobachtung, während darüber entschieden wird, was sein ultimatives Schicksal sein wird. Während wir Uther auf seinem Weg in die temporäre Isolation begleiten, erzählt er uns mehr über das, woran er sich erinnern kann.

Seine Ausbildung zum Aspiranten war schwer und er erinnert sich an überhaupt nichts mehr aus seinem sterblichen Leben. Doch immer wenn er seine Augen schließt, sieht er seinen Tod. Er sieht ... ihn ... wie er vor ihm steht, mit seinem verfluchten Schwert in der Hand. Devos hat Uther davon überzeugt, dass sein Tod nicht richtig war. Sie hat ihm Gerechtigkeit versprochen. Doch was sie "ihm" angetan haben, war keine Gerechtigkeit. Es war Rache... Danach endet die Kampagne der Kyrianer und Uther steht in der Elysischen Feste als neutraler NPC. 


Fortsetzung folgt ...

Dies war nur der erste Teil der Kampagne der Kyrianer, denn im Laufe der Patches von Shadowlands werden natürlich noch weitere Kapitel hinzugefügt und diese versprechen sehr interessant zu werden. Durch das Datamining wissen wir bereits, dass Uther neben seiner dunklen Verschmähten-Version auch noch ein anderes Kyrianer-Modell hat. Nämlich eines mit einer blauen Hautfarben und weißen Flügeln. Ein Hinweis darauf, dass er im Laufe der Zeit wohl wieder zu einem normalen Kyrianer wird. Etwas, was bisher noch keinem Verschmähten gelungen ist. Die Archon hat eingesehen, dass ihr aktueller Weg nicht der richtige ist und vielleicht gehört die Transformation von Uther zu einem neuen Weg, der nun gegangen wird, um den Pfad des Aufstiegs der Kyrianer weniger qualvoll sein zu lassen. 
 

Doch das ware Highlight ist natürlich die Rolle von Arthas! Sein Auftritt wird durch die Kampagne bereits angekündigt. Wie im letzten Gespräch mit Uther klar wird, hat er zusammen mit Devos (und eventuell Lysonia) Rache an "ihm" genommen. An dem, der ihn getötet hat. Arthas Seele befindet sich auf jeden Fall im Schlund und dort ist offenbar etwas mit ihm geschehen. Sehr wahrscheinlich gehört ein weiteres Aufeinandertreffen zwischen Uther und ihm mit zu dem Prozess der Reinigung von Uther, um erneut zu einem normalen Kyrianer zu werden. Wer weiß, eventuell retten wir auch Arthas Seele aus dem Schlund... 

Zu guter Letzt bleibt natürlich auch die Frage offen, was genau denn dem Kerkermeister von der Archon und den anderen Mitglieder vom Pantheon des Todes angetan wurde. Oder eher gesagt: Wieso wurde es ihm angetan? Denn wir wissen ja bereits, dass der von ihnen in den Schlund verbannt wurde. Diese Geschichte wird natürlich nicht nur während der Paktkampagne der Kyrianer weiter vorangetrieben, sondern auch während unserer Abenteuer im Schlund selbst. 

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Distresschen - Mitglied
wuhu :D ich hatte so gehofft das wir wieder auf Arthas treffen! Das macht mich gerade happy :D
LikeADwarf - Mitglied
Freut mich auf jeden Fall für all die Fans von Arthas :)
Hoffentlich kriegt er einen für die Fans würdigen auftritt spendiert.

Mich würde aber, ähnlich wie @Sora wenn überhaupt ein Aufeinandertreffen von ihm und Sylvanas interessieren. Für mich ist die Bansheekönigin das, was für viele Arthas ist. Der interessanteste und am besten geschriebene WoW Charakter. 
Manchmal wünschte ich, dass es bei Thrall in eine ähnliche Richtung gegangen wäre, aber so bleibt er eben ein netter, durchaus cooler aber auch eben sehr glatter Grüner Dude :D ich mag ihn dennoch.
Sora - Mitglied
Uhhh Stellt euch vor Arthas trifft auf Sylvanas in den Schattenlanden das kann nur gut werden :D
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Andi Vanion.eu
Naja Sylvanas wird wohl durch den Jailer Zugang zur Seele von Arthas haben nehme ich an. 
Graphiel - Mitglied
Ich fände das auch geil. Was da alles für Möglichkeiten bei rumkommen könnten. *.* Ich muss dabei an Blizzards Versprechen denken, dass Sylvanas nicht wie Garrosh enden wird. Wie wäre es, wenn sie stattdessen in den Shadowlands eingekerkert wird? Mit Arthas als Wächter oder so. Goth, das würde ich sowas von abfeiern :D
LikeADwarf - Mitglied
Ja.... weil in dieser Story Sylvanas und nicht Arthas die Böse ist. 
Andi Vanion.eu
Oh Gott, Shadowlands wird sowas von der Loregasmus ... ich hoffe sie schaffen es dieses Mal den roten Faden zu halten. Aber aktuell sieht es ziemlich gut aus. Arthas incoming!
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Nova - Mitglied
Arthas erschlägt den Jailor und wird der neue/alte Lich King. :P Hoffe auch auf ein Wiedersehen, wie immer sie das unterkriegen. Aber Lore Technisch scheint der Jailor derjenige gewesen zu sein die Artefakte Helm und Schwert nach Azeroth bringen lies bevor er eingekerkert wurde. Zumindest so manche Lore Theorien 
Andi Vanion.eu
Also ich hoffe eher, dass Arthas Erlösung findet und am Ende in Ruhe gelassen wird. ;)
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Nymeria - Mitglied
Alles rund um Arthas ist ziemlich tricky, das dürfen sie auf gar keine Fall vermasseln (N'zoth *hust*). Wenn sie das nicht ordentlich hin bekommen, wird ihnen das die Community nie verzeihen. Das ist ihnen aber - glaube ich (bzw. hoffe es) - auch bewusst.