17. April 2020 - 10:52 Uhr

Shadowlands - Loreschnipsel: Nathanos in den Schattenlanden!

Durch Build 34081 der Alpha von Shadowlands wurden einige neue NPCs in die Datenbank eingefügt. Unter anderem Nathanos Pestrufer und auch Calia Menethil, die zum Ende von Battle for Azeroth bereit war die Verlassenen zu unterstützen und ihnen zu zeigen, wie sie auch ohne ihre Bansheekönigin zurechtkommen. Nathanos ist als Elite-Gegner markiert und anscheinend auch als neuer Dungeon- oder Raidboss. Zwar befindet sich kein Eintrag zu ihm im Abenteuerführer, dies könnte jedoch aus Gründen der Geheimhaltung gemacht werden, um nicht zu viel von der zukünftigen Geschichte zu verraten.

Nathanos schien in Battle for Azeroth fast so unaufhaltsam wie Sylvanas zu sein. Er tauchte in allen wichtigen Handlungssträngen auf und entkam unversehrt. Selbst als Tyrande sich zur Nachtkriegerin verwandelte. Zuletzt sahen wir Nathanos an Sylvanas Seite, nach den Ereignissen des Vierten Krieges in der Zusatzquest für die Loyalisten der Bansheekönigin, in der er seine Liebe zu ihr versprach. Zudem wissen wir schon, dass er eine wichtige Rolle im Roman "Shadows Rising" haben wird. So wurde er von Sylvanas beauftragt Bwonsamdi zu finden und zu töten.


Nathanos "nur" als Boss in einem Dungeon einzusetzen halten wir für recht langweilig. Wie sieht es also mit den Raids aus? In Schloss Nathria soll es zehn Bosse geben, wovon aktuell aber nur sechs bekannt sind. Platz für Nathanos wäre also noch. Das würde sogar ganz gut passen, denn die Venthyr, die dort bekämpft werden, sind Verbündete des Kerkermeisters, die die Anima der Schattenlande zum Schlund weiterleiten. Es wäre gut möglich, dass der Herr Pestrufer im Schloss dafür sorgt, dass die Venthyr auch das machen, was sie sollen. 

Eine andere Möglichkeit ist die, dass Nathanos bereits für den zweiten Raid im Addon eingefügt wurde. Die Dataminer haben Ausrüstungssets mit dem Namen "MawRaid" in den Spieldateien gefunden, die darauf hinweisen könnten, dass ein Schlachtzug im Schlund geplant ist. Allerdings gibt es bisher keine weiteren Details zu diesem möglichen Raid und somit wäre es auch etwas komisch, wenn Nathanos auf einmal schon in die Liste der Bosse eingefügt wird. Wie dem auch sei, auf jeden Fall ist somit klar, dass Nathanos auch in Shadowlands eine Rolle spielt und nicht im Roman das Zeitliche segnet. 
 

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Vibrantlove2000 Legende
Pestrufer umhauen und das jede woche 2 bis 3mal! Jaaaa der soll sein Fett abkriegen. :D
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Privatier - Mitglied
Wo auch immer: Ich werde beim Kampf gegen ihn in der 1. Reihe stehen (und mich wahrscheinlich schon vor dem "Readycheck" auf ihn stürzen^^) und zum Ende hin werde ich ihm den Todesstoss versetzen. Es wird mir eine Genugtuung sein!! Wie ich diesen ekligen alten Schleimer hasse!! ;) ;) 
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Telepathie - Mitglied
Als Allianzler findet man den so oder so unsympathisch, aber ich kenne tatsächlich keinen Hordler auf meiner Freundesliste, der den mag xD
Schwarzbaer - Mitglied
naja erst dungeon boss zusein schließt ja nicht automatisch aus das er später nochmal als raid boss kämme. war ja bei anub'arak auch so. oder kael'thas der erst raidboss war. dann dungeon boss und jetzt wieder raid boss.
LikeADwarf - Mitglied
Mit Nathanos und Sylvanas würden zwei der aktuell interessantesten und besten Charaktere aus World of Warcraft verschwinden.

Schade, wird aber wohl so sein. 
Bedauerlich finde ich nur, dass wir hingehen Jaina schon seit Ewigkeiten ertragen müssen und sie, trotz ihrer Handlungen, nie zur Rechenschaft gezogen wird. 

Aber ja, so ist das. Freue mich dennoch :) 
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Aegwinn - Mitglied
Kein einziger Allianzcharakter wurde je zur Rechenschaft gezogen für irgendwas von uns Spielern ^^ Vergiss es, das wird nicht passieren
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Muhkuh - Mitglied

Mit Nathanos und Sylvanas würden zwei der aktuell interessantesten und besten Charaktere aus World od Warcraft verschwinden.


Sylvanas zieh ich dem Zusammenhang in Zweifel. Ich glaube nicht, dass sie verschwinden wird.
Muhkuh - Mitglied
Kein einziger Allianzcharakter wurde je zur Rechenschaft gezogen für irgendwas von uns Spielern

Arthas, Hirschhaupt...

Aschenwind...

Katrana Prestor...

 
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Buxx - Mitglied
Arthas, hirschhaupt wie erwähnt und anscheinend und wie es aussieht auch Tyrande!!!! Also von wegen nur Hordler!
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LikeADwarf - Mitglied
Also "nie" ist auch etwas überzogen.
Aber ich denke es ist unabstreitbar, dass die Allianz (aktuell) trotz ähnlich großer Verfehlungen und Schandtaten wie die Horde, deutlich besser davon kommt. Dies liegt wohl daran, dass Blizzard (auch wenn sie gerne anderes behaupten) die Allianz nachwievor als die Helden und die Horde als die Schurken bzw. moralisch ungefestigten betrachtet. 

Klar, Arthas gehörte sogesehen der Allianz an. Auch wenn er eigentlich nie wirklich unter der Flagge der Allianz irgendeinen Krieg zog. Sogesehen kann man dann ja auch sagen das Sylvanas und Nathanos Allianzler waren, die zur Rechenschaft gezogen gehören. Hirschhaupt gehörte doch zum Zirkel von Cenarius, oder ist das plötzlich eine Allianz Fraktion? Alleine das so dermaßen unwichtige Charaktere als Beispiel genommen werden... 

Ist im Grunde aber auch nicht wichtig wer und wie irgendwelche Charaktere bestraft werden. Es wird immer Figuren geben, mit denen man mitfiebern und die man mag, sein es Jaina, Arthas, Sylvanas oder Illidan. Ich persönlich fände Nathanos und Sylvanas zu verlieren höchst Bedauerlich. 

Man muss die Figuren einfach mal losgelöst von irgendwelchen Fraktionsvorlieben betrachten, dann könnte man nämlich zum Schluss kommen, dass sie echt cool sind :D
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Muhkuh - Mitglied
Hirschhaupt gehörte doch zum Zirkel von Cenarius, oder ist das plötzlich eine Allianz Fraktion?

Ja, er war dessen Anführer. Dazu war er aber auch noch "Co-Anführer" der Nachtelfen. Beides während der Abwesenheit und in Vertretung von Malfurion. Malfurion, der ziemlich deutlich "zur Allianz" gehört und trotzdem als "spiritueller Führer" des Zirkels des Cenarius angesehen wird.
LikeADwarf - Mitglied
Ah okay, wenn das ausreichend ist um zur Allianz zu zählen, dann ist das so. :) 
TetsuroKirisaki - Mitglied
@MuhKuh Arthas war zu dem zeitpunkt an dem er Todesritter und Hirschhaupt als er Anhänger Ragnaros wurden schon kein Allianz Mitglied mehr

Bei Aschenwinde als die verhaftet wurde war Kul'Tiras schon Mitglied in der Allianz von Sturmwind?

Und Katrana Prestor war ein als Mensch getarnter Schwarzer Drache der Sturmwind und der Allianz von innen schadete
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Graphiel - Mitglied
Ich muss ja gestehen, dass ich es für meinen Teil stets als sehr uninteressant empfunden habe, ob nun die Horde mehr Charaktere verloren hatte oder die Allianz. Ich finde es in dem Zusammenhang wichtiger danach zu fragen wann denn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um einen Char abzusägen. In meinen Augen spielt dafür gerade der Aufbau der Figuren eine tragende Rolle. Und hierbei würde ich den schwarzen Peter doch teilweise auch wieder zurück zur Horde bzw zu deren Schreiberlinge schieben wollen. Zwar hat die Allianz nach wie vor starke Charaktere wie Jaina in ihren Reihen, während die Horde viele starke Chars bereits ainbüßen musste, doch könnte man im Umkehrschluss auch fragen ob nicht dafür die Hordecharaktere besser aufgebaut werden? Bei der Allianz habe ich oft das Gefühl, dass hier sehr viele Figuren herumdümpeln, die zwar ihre Showtime bekommen, doch auch genau so oft einfach nur ihre alten Catchphrases herunter leiern und dann wieder in den Hintergrund treten. Genn Graumähne zum Beispiel: Faselt fast in jedem Addon davon wie doof doch die Horde und insbesondere Sylvanas sind, startet auch mal (wie in Legion) einen Angriff, steht ansonsten aber nur nutzlos in der Gegend herum. Tyrande ganz ähnlich. Erst jetzt in BfA durfte sie mal wieder Zähne zeigen, anstatt nur um Malfurion herum zu schlafenzeln. Zuvor war sie für mich quasi seit Ende WC3 nicht viel mehr als ein netter Sidekick. Mekkadril ganz ähnlich: Bekam jetzt in BfA mal einen Auftritt, der für mich etwas mehr als nur ein alberner Comedycharakter wurde

Schaue ich mir dagegen die Horde an, so werde ich manches mal ein klein wenig neidisch. Saurfang, Garrosh, jetzt Nathanos. Das waren für mich Charaktere für die ich nicht erst noch Bücher lesen musste, um sie im Spiel ernst nehmen zu können. Blizzard hat es geschafft dass ich mich für diese Charaktere begeistern kann, OHNE dafür auf Seiten der Horde spielen zu müssen. Etwas, was ihnen bei vielen Allianzcharakteren wie Mekkadril, oder Genn nicht gelang, obwohl ich auf Allianzseite spiele. Hier hatte ich halt wirklich den Eindruck, dass wir im Vergleich zur Horde vielleicht etwas mehr überlebende, aber auch etwas mehr langweilige Charaktere bekamen.




 
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Kyriae - Mitglied
 trotz ähnlich großer Verfehlungen und Schandtaten wie die Horde,

Wieviele Völker hat die Allianz schon fast vernichtet? Wie viele Städte unbewohnbar gemacht?

Schaue ich mir die Hordevölker an... Orcs -> Draenei, Orcs -> Sturmwind, Horde -> Theramore, Horde->Teldrassil, Horde ->Brennandam (Dorf)
Dazu kommt noch die Vernichtung Unterstadts durch Sylvanas

Die Allianz, da war die Sache mit dem Taurencamp (ein Dorf), die Sache mit Jaina und den Blutelfenmagier in Dalaran

Arthas (Allianz) hat beiden Fraktionen zugesetzt und als er Silbermond zerfetzt hat, gehörten die noch zur Allianz

Nicht ganz astrein Genn in Legion gegen die Schiffe von Sylvanas

Ich weiß, dass viele Hordler die Internierungslager auch als BÖSE ansehen, was sie jedoch nicht sind. Nach großen Kriegen gab es immer Internierungslager (ein Blick in die Geschichtsbücher) und in der WoW-Geschichte sorgten diese für den endgültigen Zerfall der ersten Allianz, da ein Teil (u.a. Gilneas) die Orcs töten wollte, andere Königreiche dies jedoch nicht machen wollten. 

Schaue ich mir jetzt mal die Masse an, so hat die Horde mehr Zivilisten abgeschlachtet wie die Allianz.
Hat die Horde mehr Kriege angefangen wie die Allianz.
Und wie oft wurde die Horde oder einer ihrer Anführer zur Rechenschaft für die Verbrechen gezogen?
Ich erinnere mich an einmal - nämlich Garrosh - und der wurde von BEIDEN Fraktionen zur Rechenschaft gezogen. 

Es ist aber so, dass Hordler sich immer als Opfer sehen und immer kritiklos einem Diktator hinterher rennen. 
Snippey - Mitglied
@LikeADwarf wo ist denn deiner Meinung nach ein unwichtiger Charakter genannt worden
  • Arthas Menethil - zentrale Figur in WC3 und WotLK
  • Fandras Staghelm - Mitbegründer des Zirkels, Führungskraft von Darnassus und quasi der Papst aller Druiden
  • Katrana Prestor - also wenn außerhalb der WoW-Community jemand einen Raidboss benennen kann, dann doch wohl ihr Alter Ego
  • Priscilla Ashvane - zentrale Figur der BFA-Allianzkampagne
Dagegen geht Nathanos mir als Allianzler in ganz BfA nur auf den Sack. Selbst als Untoter Priester ist meine Sympathie für ihn ... vernachlässigbar.
Muhkuh - Mitglied

Hirschhaupt als er Anhänger Ragnaros wurden schon kein Allianz Mitglied mehr


Der hat als Mitglied der Allianz intrigiert, hat versucht Teldrassil zu korrumpieren, war heimlich Anführer der Druiden der Flamme - all das WÄHREND er Teldrassil mitangeführt hat, nicht erst danach.
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LikeADwarf - Mitglied
Guter Punkt Graphiel, dem kann ich eigentlich so zustimmen. Einer der Gründe, wieso es bei der Allianz deutlich seltener zu Verlusten kommt, ist tatsächlich die langsamere Charakterentwicklung.

Aber so ist es ja oft, eher antagonistische Figuren sind spannender und werden auch eher mit Hintergrundgeschichten gesegnet. 

Ich wurde6mir wünschen, man würde auch in den Allianz Storys mehr Mut zeigen. Jaina würde anfangs so schön hassenswert aufgebaut... Sie stand Sylvanas teilweise in nichts nach, dann ist man jedoch sehr schnell wieder zurück gerudert, was schade war und einen mit dem Gefühl: Klar, die dürfte das mal wieder und jetzt kräht kein Hahn mehr danach, zurück ließ. 

Ich bin gespannt wie es in SL weiter geht und ob Blizzard die moralischen Grautöne der Allianz weiter hervor tut. 

Und Kyriae, dein Rechtfertigungsgeblubber wird echt anstrengend. Deine etwas verdrehte und dezent  verblendete Ansicht hielt ich ja erst für Spaß und überzogen, aber du meinst das wirklich ernst, oder? Für jemanden der sich angeblich so sehr mit der Lore beschäftigt, bist du aber ziemlich voreingenommen ;-) 
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Muhkuh - Mitglied
Für jemanden der sich angeblich so sehr mit der Lore beschäftigt, bist du aber ziemlich voreingenommen

In vielen Punkten hat sie aber auch Recht - von der Allianz als "Allianz" ging, im Gegensatz zur Horde, alter wie leider auch neuer, verhältnismässig wenig Aggression aus, von diverse Verstösse gegen Waffenruhen und Vergeltungs- bzw. Strafaktionen mal abgesehen. 

Das mit dem kritiklosen Diktatoren hinterherrennen ist natürlich Quatsch, es gab quasi immer namhaften moralischen Widerstand und in späterer Folge Putschversuche gegen die "Diktatoren", in dem Fall wohl grmeint Garrosh und Sylvanas, wobei letztere weniger wie ein Diktator aufgetreten in, zumindest nicht offen.
khamul93 - Mitglied
@kyria
uff.
dir Allianz wollte keine Völker ausrotten?
Ähm, die Untpten/Verlassenen? Die hsben extra Gruppen gebildet um sie auszurotten...
Wie viele Städte sie vernichtet/unbewohnbar gemacht hat? Da hat es eher an der Chance/den Mitteln gefehlt als am Willen...
und du wirfst Sylvanas ernsthaft vor das sie lieber IHRE EIGENE Staft zerstört als sie dem Feind zu überlassen? Dem Feind, der noch kurz voher dir Ausrottung ihres ganzen Volkes geplant hatte?
Silvermoon gehörte noch zur Allianz?,
in was für einet Zeitlinie denn?
Die Allianz starb defakto mit dem Marsch der Geißel.
Und die Internierungslager unterscheiden sich GEWALTIG von denen in der Realität...
Die haben ein festes Ziel und die Gefangenen wurden in der Regel wieder freigelassen.
Dinge die hier nicht zutreffen.






 
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Naschlap - Mitglied
Inwiefern stand denn bitte Jaina zu Sylvanas nach? Den Vergleich musst du mir aber mal erklären.

Während Jaina und Sylvanas eine gemeinsame Vorgeschichte haben, die durch Arthas stark geprägt wurde, so haben beide eine vollkommen andere Entwicklung nach seinem Ableben vollzogen. Während Jaina vorzugsweise bis zur Schalcht um Theramore noch an ihrem Konzept der kooperativen Zusammenarbeit beider Seiten gesetzt hatte - und sogar die erste Schlacht um Unterstadt beendete um weiteres Blutvergießen vorerst zu bremsen, so hat Sylvanas nicht im entferntesten diesen Pfad bestritten.

Jaina brach erst ihre Linie, als ihr die Stadt, die sie mit einem großen Opfer erkauft hatte, gnadenlos in einem Zug zertört und jegliche Form von Gnade verwehrt wurde. Ihre Bewohner in Ogrimmar zur Zielscheiben missbraucht und auch Schaukämpfe angehetzt wurden und sie jegliche Form von Hoffnung in eine Kooperation verloren hatte - obwohl sie soziemlich alles dafür gab. Ihre Rache und Wut konnte nur davon abgehalten werden, dass sie mit sich reden ließ, dass sie trotzdem anderen vergab und auch trotz all ihrem Hass auf die Fraktion, lieber kleinbei gab um den großen zu dienen. Nicht Charmant, aber trotzdem sah sie keinen Grund darin schonungslos massenmord und chemische Kriegsführung zum eigenen selbstzweck zu betreiben.

Dagegen sieht Sylvanas Ambiton völlig anders aus. Bereits mit ihren neuen Val'kyr, wonach scheinbar auch der Pakt mit dem Jailor beschlossen wurde, hat sie eine massive Expansionsbestrebung innerhalb der ehemaligen Regionen der Menschen vollzogen. Ihr Argument war ja auch nach wie vor "Wir können uns nicht vermehren, also müssen wir es zum Überleben machen" Noble Perspektive, aber trotzdem verwerflich, weil sie gerade weitere, vornehmens Unschuldige einem elenden Fluch unterzieht, wonach diese nie gefragt hatten. Komisch, wenn ihre Hauptzitat ist "Sind wir nicht alle Sklaven dieser Folter." Diese Bestrebung wurde auch innerhalb der Bücher immer deutlich und genau beschrieben, bis zum letzten Buch, wo sie selber Sturmwind am liebsten in ein zweites Unterstadt verwandelt hätte. Dazu schreckte Sylvanas nie davor zurück die Skrupellosesten Methoden zu ihrem eigenen Nutzen zu verwenden, wie schon oben beschrieben, waren Giftgas, Biowaffen oder ähnliches nicht im entferntesten ein Tabu, auch lobotomie war für die frei waltendenen Apotheker nicht ein Problem.

Also, ich sehe nicht ganz wie man Jainas Verbrechen, für die sie auch gesühnt hatte (Siehe ihre Kul Tiras Questreihe), mit denen von Sylvanas vergleichen kann oder sie auf eine Stufe stellen sollte.

Während die Magierin daran wuchs, dass ihre Idealvorstellung mit jedem Tag untermauert und torperdiert wurde, griff die Bansheekönigin nach mehr Macht und ging dabei äußerst Skrupelos vor.


 
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Telepathie - Mitglied
Ohje, die Hordler heulen schon wieder rum.
Dann lasst uns mal sehen wer die ganze Zeit den Krieg anzettelt:

Classic und BC nehme ich mal weg, da ich das jetzt nicht wirklich einer Fraktion zuordnen kann
Wrath of the Lich King - Lichkönig (eigene Fraktion)
Cataclysm - Todesschwinge (eigene Fraktion)
Mists of Pandaria - Garrosh mit der Zerstörung von Theramore
Warlords of Draenor - Garrosh mit seinem Vater und der eisernen Horde
Legion - Sargeras (eigene Fraktion)
Battle for Azeroth - Sylvanas mit der Ermordung von Calia Menethil und der Zerstörung Teldrassils UND Lordaeron

Sorry, aber eine Katrana Prestor und Aschenwind gehören NICHT zur Allianz. Erstere war nur als Beraterin verkleidet.
Ashenwind hätte sich niemals der Allianz angeschlossen, da sie Jaina für den Verlust ihres Mannes verantwortlich macht.

Auch glaube ich nicht, dass Tyrande im kommenden Addon sterben wird und Jaina schon gar nicht.
Sylvanas geht im Moment den selben Weg wie Garrosh und wir früher oder später draufgehen.

Und zu welcher Rechschaffenheit sollte Jaina gezogen werden?
Der Angriff auf Dazar'alor und die Ermordung von Rastakhan?
Sorry, aber der hatte etliche Chancen gehabt sich zu ergeben. Hatten die Bürger von Theramore damals nicht. Selbst die Blutelfen in Dalaran konnten sich damals in Pandaria ergeben :)
 
Muhkuh - Mitglied
Erstere war nur als Beraterin verkleidet.

Der engste Berater eines Königs gehört zu welcher Fraktion? Ganz egal ob er sich da nur eingeschleust hat, um sie zu seinen Zwecken zu manipulieren, er ist, solange nicht enttarnt, für alle Andeten ein "Mitglied" dieser Fraktion. Wenn dem nicht so wäre, könnte man den gleichen Argumenten sagen, Sylvanas sei schon lange kein Mitglied der Horde mehr gewesen, denn sie hat ja schon seit ihrem Selbstmord für den Jailor gearbeitet und hat die Horde seither nur noch zu ihren Zwecken manipuliert...

Und man wird zur Rechenschaft gezogen, nicht zur Rechtschaffenheit...
Hogzor - Mitglied

Ohje, die Hordler heulen schon wieder rum.

Danke, dass du es mir so einfach machst. Da muss ich garnichtmehr weiterlesen.

LikeADwarf - Mitglied
... eigentlich hätte mir klar sein sollen, dass mein Kommentar wieder die Büchse der Pandora öffnet.
Naschlap - Mitglied
Na, was hast du erwartet?

Du stellst hier irgendwelche Vermutungen in den Raum, ziehst willkürliche Vergleiche zwischen Charaktere die du nicht magst, stellst Situationen auf eine Stufe die es nicht sind und sagst dann, du öffenest die Büchse der Pandora? Vielleicht, nur als vorschlag, sollte man vorher seinem eigenen Bias ablegen bevor man solche Claims von sich tritt.
 
Sousou - Mitglied
Ich sags mal so... Jaina wollte die Horde für die Handlung von Garrosh zur Rechenschaft ziehen. Es war also ein Reaktion und keine Aktion und in Dalaran war es eine Reaktion auf den Verrat der Blutelfen.
Tyrande mag die Horde zwar gar nicht - hätte aber nie von sich aus einen Krieg gegen sie angefangen. Ihre Verwandlung zur Nachtkriegering war auch nur eine Reaktion auf die Aktion von Sylvannas und leider auch Anduin.

Und jetzt vergleich das mal mit Garrosh und Sylvannas, was die beiden getan haben. Klar musste man sie zur Rechenschaft ziehen, aber wofür willst du Jaina und Tyrande zur Rechenschaft ziehen?

Und in der Allianz sind Jaina und Tyrande beide sehr beliebt.
Wer Nathasnos als einen der interessantesten und besten Charaktere bezeichnet sollte sich vielleicht mal selbst untersuchen lassen.
 
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LikeADwarf - Mitglied
Was ich erwartet habe?
Ganz einfach, nichts! Ich habe lediglich meine Meinung geäußert, mehr nicht. Mir hätte klar sein sollen, dass es Leute gibt die das Spiel so ernst nehmen, dass sie Aktionen eines Charakters auf's schärfste Verurteilen und ähnliche Vorgehen bei anderen Figuren tolerieren und akzeptieren. 

Natürlich ist eine Sylvanas im Vergleich zu Jaina "dunkler", schließlich steckt da eine lange Charakterentwicklung hinter, die ganz andere Wege nahm. Aber wie hier immer Aktion mit Reaktion verglichen wird, ist lächerlich. Ganz ehrlich: Taten sind und bleiben Taten. 

Ein Person die den Mörder eines geliebten Menschen umbringt, gehört genau so hart bestraft, wie der Mörder selbst. 

Tut mir leid Naschlap, ich habe auch keine Lust dir ellenlang die Verbrechen eines Charakters aufzuführen, wenn du wirklich nicht die Rationalität besitzt das zu sehen, das selbe gilt auch für Sousou, vielleicht solltet ihr euch beide seinen letzten Satz mal zu Herzen nehmen, bevor ihr das bei anderen tut. 

Und was Nathanos interessant macht, was er z. B. anderen Charakteren, die an sich länger eine Rolle spielen und theoretisch mehr lore besitzen voraus hat? Na ihr sagtest es doch: Reaktion und Aktion... Wollt ihr nur Schurken die Reagieren oder Schurken die Agieren? 

Ich, und das ist ganz persönlich, bevorzuge Aktionen. 
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Sekorhex - Mitglied
Gibt mir Sylvanas als Raidboss, damit ich endlich ihren blöden Kopf aufspießen kann. Dann habe ich endlich meine Seelenruhe...
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