9. Juli 2020 - 16:57 Uhr

Shadowlands Media Event - Unser Interview mit Patrick Dawson

Gestern fand ein Media Event zu Shadowlands statt und wir hatten, zusammen mit einigen anderen Content Creatorn und Pressevertretern, dabei die Chance uns mit dem Production Director Steve Dawson in einem Interview über die nächste Erweiterung zu unterhalten. Dabei ging es um die verschiedensten Themen und wir haben natürlich versucht brennende Frage zu stellen. Manchmal gab es gute Antworten, manchmal eher weniger. Doch schaut einfach selbst, folgend findet ihr eine Zusammenfassung der interessantesten Infos. Leider gibt es keinen Mitschnitt, da wir keine Aufnahme davon machen durften. 


Alle interessanten Infos aus dem Interview

  • Es wird keine Archäologie in den Schattenlanden geben. Die Entwickler haben sich dazu entschieden, da Archäologie in ihren Augen nicht in die Schattenlande hineinpasst. 
     
  • Der Kriegsmodus wird auf jeden Fall auch in Shadowlands vorhanden sein. Die Entwickler haben bislang noch nicht viel darüber gesprochen, doch es wird auf jeden Fall Anpassungen geben, was die Boni angeht. Außerdem kann es natürlich auch keine Flugzeuge mehr geben, die Vorratskisten abwerfen. 
     
  • Den Entwickler ist bewusst, dass es etwas zu lange dauert, bis die Ruhmeshalle beider Fraktionen für den aktuellen Raid gefüllt ist und somit der mythische Modus serverübergreifend besucht werden kann. Doch bald wird es bekanntlich neue Serververknüpfungen geben und dadurch sind dann auch wieder mehr Spieler auf dem eigenen Server vorhanden, um Gruppen damit aufzubauen. Es kann auch sein, dass in Zukunft noch etwas am Ruhmeshallen-System herumgeschraubt wird, dafür gibt es bislang aber noch keine Pläne.
     
  • Es ist nicht geplant PvP-Attribute in Shadowlands zurückzubringen. Die Dataminer haben zwar etwas über PvP-Macht in den Spieldateien gefunden, doch das ist nicht mehr aktuell.
     
  • In den kommenden Wochen wird es noch allerlei Klassenanpassungen geben. Die Entwickler sind noch nicht in der Balancing-Phase angekommen, wo es nur um das Tuning geht. Wichtig hierbei ist auch zu erwähnen, dass in Shadowlands die Pakte einen enormen Einfluss auf das Gameplay der Klassen haben. Es gibt die speziellen Paktfähigkeiten, die Seelenbande und die Medien, die die Spielweise beeinflussen. 
     
  • Der aktuelle Plan für die Medien ist der, dass es ganz normale Items sind, die es als Beute gibt. Mit neuen Patches gibt es auch neue und bessere Medien, die man als Spieler sammeln kann.
     
  • Mit dem Schlund wollen die Entwickler World of Warcraft wieder gefährlich machen. Diese Zone ist etwas, was es so schon lange nicht mehr gab. Es ist nicht möglich einfach ganz viele Quests einzuzsammeln, alles umzuhauen und fertig. Man muss taktisch vorgehen, auf seine Umgebung aufpassen und auch mal Pausen einlegen. Zwei Gegner auf einmal angreifen? Könnte böse ausgehen! Es gibt auch kaum Schnellreisesysteme und ein Ruhestein kann dort ebenso nicht gesetzt werden.
     
  • Den Entwicklern ist es sehr wichtig, dass die Spieler in Shadowlands selbst entscheiden können, was sie machen wollen. Das Feedback, dass sich Inhalte in Patch 8.3 fast schon wie ein Job angefühlt haben, kam an. Viele der neuen Systeme, vor allem in den Pakten, sind optional. Man muss sie nicht machen, um seinen Charakter zu verstärken. Torghast ist zwar ein Muss, um legendäre Gegenstände herstellen zu können, doch es gibt keine Zugangsbeschränkungen oder andere Dinge, die erfüllt werden müssen, um den Dungeon zu besuchen.
     
  • Durch die vielen Veränderungen an der Levelphase und der neuen Starterfahrung, sollen neue Spieler World of Warcraft einfach anfangen können zu spielen, ohne sich zu fühlen, als hätten sie vieles verpasst, was nachgeholt werden muss, um zu verstehen, worum es geht. Zudem sollen neue Spieler das moderne Spiel erleben können, ohne vorab durch alle bisherigen Erweiterungen durchgeschleift zu werden. Speziell Shadowlands ist ein guter Anfang für neue Spieler, da wichtige vergangene Storyereignisse, die man für den Verlauf der aktuellen Story wissen sollte, nebenbei noch einmal erzählt oder gezeigt werden.
     
  • Der Erfolg Herold der Titanen aus Ulduar wird nach dem Level-Squish weiterhin erreichbar sein. Die Entwickler werden ihn entsprechend anpassen.
     
  • Aktuell ist nicht geplant, dass Torghast während der Levelphase zum Leveln besucht werden kann. Doch das kann sich natürlich ändern. Inselexpeditionen sollten z.B. auch erst nur ein Endgame-System sein.
     
  • Auch in Shadowlands gibt es natürlich Ressourcen, die man sammeln muss. Doch es gibt nicht so etwas wie Artefaktmacht, so dass Spieler sich gezwungen fühlen, jede Weltquest zu machen. Viele der kosmetischen Belohnungssysteme können von Anfang an durchgefarmt werden. Wer also Lust darauf hat sehr viel Zeit zu investieren, um schnell alles freizuschalten, der kann das tun.
     
  • Der Pre-Patch wird wie immer 4-6 Wochen vor dem Release der Erweiterung erscheinen.
     
  • Die Entwickler versuchen immer wieder die Engine von World of Warcraft zu verbessern. In Battle for Azeroth wurde z.B. endlich der Multikern-Support eingeführt. Etwas neues in Shadowlands ist das Raytracing für Licht- und Schattenwurf.
     
  • Der Controller-Support ist einzig und allein dafür da, um es Spielern mit Einschränkungen zu ermöglichen World of Warcraft einfach mit einem Controller zu spielen, ohne dafür zusätzliche Software installieren zu müssen. Es gibt keine weiteren Pläne für den Ausbau dieses Features. 

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kaito - Mitglied
"Doch bald wird es bekanntlich neue Serververknüpfungen geben und dadurch sind dann auch wieder mehr Spieler auf dem eigenen Server vorhanden, um Gruppen damit aufzubauen:"

Wenn sie es denn auch hin bekommen. Der erste Versuch am Mittwoch ging ja ziemlich daneben. So sehr das sich sich gerade sehr bedeckt dazu halten. Mal neben dem das die Minizusammenlegungen die sie da wieder machen lediglich als magerer Tropfen auf Hektar große Wüsten bezeichennen kann. Nur mal im Vergleich. Die Nachtwache/Forscherliga und Todeswache/Zirkel des Cenarius (also eins der Paare das eigentlich letzten Mittwoch zusammen kommen sollte) haben aktuell zusammen gerade mal 15 Gilden die M gelistet sind. Blackhand 163. Quelle wowprogress.
Aber mal ganz davon ab, es wird trotzdem den bestehenden serverübergreifenden Raidgruppen nicht helfen, die nicht zuletzt auch deswegen immer wieder Spieler verlieren. Also sollten sie sich das mit der Ruhmeshalle und der Mechanik dahinter lieber noch mal besser überlegen. Oder noch besser, einfach abschaffen das es erst nach füllen dieser auch serverübergreifend geht. Ich versteh den Sinn dahinter eh nur sehr bedingt bis gar nicht.
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Andi Vanion.eu
Ich fand diese Antwort auch sehr unschön. Das war eine meiner Fragen, da ich auch persönlich davon betroffen bin. Meine Raidgruppe konnte in BfA nicht mythisch raiden, weil es zu lange dauerte, bis es für unsere Community möglich war. Mir als Antwort darauf zu geben, dass wir nach den Serververknüpfungen quasi alle aus der Community rausschmeißen sollen, die nicht von unserem Server sind, und nur Leute mitnehmen sollen, die dann von unserem Server sind, ist irgendwie ... nicht so geil xD
Grabschi - Mitglied
Finde auch das Nachtliga und Todeszirkel viel zu wenig ist. Und dann haben sie es nicht hinbekommen.

Was aber viel schlimmer ist, das null Erklärung kommt.

 
Nachtfuchs - Mitglied
Mich betrifft das persöhnlich nicht, da ich in meinem Alter nicht mehr die Muße dafür hab 4- 5 Tage die Woch 4-5 Stunden abnds zu progressen, aber mein Vorschlag wäre ja die Hundert Eu bzw. NA weit fraktionsübergreifend zu machen. Dann hätten die Ultra-Pros immer noch Ihren Anreiz, gleichsam wäre die Ruhmeshalle aber recht schnell voll, sodaß die X-realm gruppen loslegen könnten.
Muhkuh - Mitglied
aber mein Vorschlag wäre ja die Hundert Eu bzw. NA weit fraktionsübergreifend zu machen

Das geht halt insofern nicht, als das die fraktionsgetrennten Halls of Fame ein Versuch sind, auch Allianzgilden - außerhalb Chinas und Koreas - "kostengünstig" dazu zu animieren, im intensiveren "Progress" zu raiden, um auf dieser Liste verewigt zu werden.