24. Februar 2018 - 08:23 Uhr

Warcraft Film - Duncan Jones: Es war ein politisches Minenfeld!

Zwar ist der Warcraft Film nun schon etwas älter, aber trotzdem gibt es immer wieder Interviews mit dem Regisseur Duncan Jones, der über die Produktion spricht. Vor einigen Tagen saß er zusammen mit einem Reporter der Webseite SyfyWire, um einige Fragen zu beantworten. Dabei ging es natürlich auch um den Erfolg der Spieleverfilmung und wieso es alles nicht so gut gelaufen ist, wie es eventuell hätte werden können. Schon vor einiger Zeit ließ Duncan über Twitter durchblicken, dass er die Schuld nicht bei sich sieht. 

Wie er nun im Interview von sich gab, war die ganze Produktion von Warcraft: The Beginning wohl ein politisches Minenfeld. Sehr oft wurde das Drehbuch noch einmal umgeschrieben, sogar während der Dreharbeiten, was sehr sehr schwer und auch entmutigend war. Generell war der Zeitpunkt für den Film einfach nicht gut. Denn Legendary Pictures, die Produktionsfirma hinter dem Film, hatte zu diesem Zeitpunkt mit einigen Problemen zu kämpfen. Sie hatten eine Partnerschaft mit Warner Bros, sie verließen Warner Bros und traten Universal bei, dann wurden sie an Wanda, einer chinesischen Filmgruppe verkauft und zu guter Letzt wurden dann noch diverse Mitarbeiter entlassen oder ersetzt, die auch am Warcraft Film beteiligt waren. Natürlich hatte auch Blizzard selbst immer ein Auge auf das ganze Projekt, schließlich ging es dabei um ihr Franchise. Sie waren also sehr sehr vorsichtig mit dem, was so passierte. 

All das passt perfekt zu seinem damaligen Tweet, in dem er erwähnte, dass er gerne eine Fortsetzung drehen würde, aber nur mit weniger Budget und mit weniger Köchen. Weniger Köche? War das Catering nicht gut? Nein, damit meint er wohl eher das Sprichwort "Viele Köche verderben den Brei". Man merkt also, dass während der Produktion zu viele Leute zu viele unterschiedliche Ansichten hatten, was unter anderem auch daran lag, dass sehr viel Geld mit im Spiel war. Wirklich sehr schade, vor allem da dieses Projekt für Duncan Jones eine Herzensangelegenheit war! Denn er ist ein großer Fan des Warcraft Franchise. 

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rathura - Mitglied
Für mich wäre es cool gewesen wenn Blizzard einfach da richtig Geldgeil rangegangen wäre und gesagt hätte: Ein Film für Krieg der Urahnen, dann die Warcraft Story von Beginn an. Also Szenen von Draenor, Krieg etc und einfach Chronisch abschlachten. 
Halt immer ein neuen Film :D
Muhkuh - Mitglied
Da Blizzard kein Filmstudio ist, haben sie die Rechte an eines Verkauft - zwar mit Vetorecht  und Mitbestimmungsrecht aber eben nicht der Boss.
VeriteGolem - Mitglied
Seitdem der Film rauskam erklärt uns der Regisseur warum der Film halt eher nicht so gut ist.....und warum er keine Schuld hat.

Hätte er diese Energie mal beim Werk an sich gezeigt. Lasst den Metzen einfach die Regie übernehmen und du hastn geilen Film.

Blizz ist selbst schuld, hätten sie das riesige Potential mal genutzt, anstatt beim Franchise etablieren aufzuspringen. So gesehen zeigt der Film halt wie albern Warcraft ist. Den Hulk finden alle geil, Orks die haargenauso aussehen albern. Marvel verdient sich mit Scheißfilmen den goldenen Schniepel und Blizz versenkt richtig Kohle.

Ach und der Film hätte 2010 kommen müssen. Auf der Höhe von WoW. Nicht auf dessen palliativen Abgesang.
AeonFlux - Mitglied
Ohne auf weitere Diskussionen einzugehen die so im Netz rumfliegen zu dem Film, möchte ich nur kurz den WoW beziehenden etwas auf den Weg geben.

Der Film heisst "Warcraft - The Beginning"
NICHT "World of Warcraft - The Beginning"

So und nun dürfen die beliebten "Downvotes" starten, sind eh nur virtuelle Pixeldäumchen die mich im RL kein bisschen jucken.
MfG
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rathura - Mitglied
Glaube viele sind einfach zu faul Warcraft zu schreiben anstatt WoW.
Der Film hat ja nichts mit World of Warcraft zu tun, da er viel früher spielt.

Gut macht ihn das trotzdem nicht, aber wer denkt der Film gibt Handlung auf WoW wieder, weiß es jetzt besser.
Mir war der Film einfach zusehr geprägt von vertauschten Tatsachen, fern von der eigentlichen Story und eine einzige aneinanderreihung "epischer" Sprichwörter.
Schattendings - Mitglied
Ich habe den Film ebenfalls jetzt mal gesehen auf Prime.
Ich finde den zwar als Film so an und für sich nicht schlecht, aber die Handlung ist schon sehr seltsam im Bezug auf WoW.
Wir nehmen einfach mal Orte und Personen, zig Handlungs-Fragmente, werfen das durch den Mixer und schauen was dabei raus kommt. Hauptsache es sieht aus wie WoW, ob das so passiert ist interessiert ja nicht.

 
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Muhkuh - Mitglied
Die Handlungsänderungen sind allerdings von Blizzard so abgesegnet worden und Chris Metzen meinte sogar, wenn er die Geschichte erst heute schreiben würde, würde er sie genau so schreiben, wie sie für den Film geändert wurden, denn seine eigene Story weist, aus heutiger Sicht und mit heutigem Wissen, einige mehr oder weniger grobe Logiklücken auf.
Schattendings - Mitglied
Und was hilft das? Das macht den Film nicht weniger seltsam wenn man die Handlung eigentlich anders kennt.
Major - Mitglied
konnte den film nun auch gucken dank Amazon Prime und ich muss ganz ehrlich sagen ich finde den Film auch nicht so gut als WoW Fan
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Vengeance - Mitglied
Als Warcraft bzw WoW Fan kommt man schon mit aber es fehlt doch einiges und der Film wirkt sehr gehetzt, hat der gute Mann recht zu viele Köche und "The Beginning", wenn du die bücher kennst, dann kannst du locker  ne Trilogie machen um die Basics rüber zu bringen 
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Shariq - Mitglied
ah das erklärt einiges, dennoch finde ich den film nicht schlecht, habe ihn schon 5 mal gesehen ^^. 
was mich aber ärgert das immer viel weg geschnitten wird, aber das ist bei vielen filmen so. 

 
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