15. April 2021 - 09:18 Uhr

WarCraft: The Beginning - Neue gelöschte Szenen veröffentlicht

Erneut wird uns der WarCraft-Film in Erinnerung gerufen, der zwar für Fans ganz schön anzusehen war, doch für die breite Masse war es leider nur ein 0815-Fantasyfilm mit ganz netten Effekten, aber einer viel zu undurchsichtigen Geschichte. Sehr schade, denn wäre WarCraft: The Beginning ein Erfolg gewesen, hätten wir noch sehr viel mehr von diesem Franchise auf der großen Kinoleinwand gesehen. Dass irgendwo auf dem Papier mal von einer Trilogie die Rede war, das verriet Regisseur Duncan Jones nämlich schon öfters.

Wer gerne mehr gesehen hätte, für den gibt es heute ein besonderes Highlight. Denn auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Universal Pictures wurde ein knapp 15 Minuten langes Videos mit gelöschten Szenen veröffentlicht. Einige davon kennt man bereits, andere sind komplett neu. Das Video wurde auch auf dem Twitterkanal WarCraftMovie geteilt. Etwa ein Zeichen dafür, dass sich im Hintergrund etwas tut? Im September letzten Jahres machten sich bereits neue Gerüchte zu einem zweiten Teil breit.

Die gezeigten Szenen
  • Durotan beweist sich gegenüber Blackhand
  • Die Meinung der Orcs zur Teufelsmagie
  • Lothar und ein Schießeisen
  • Khadgar trifft einen Greifen
  • Weitere Eindrücke aus Sturmwind
  • Der Eingang zum Gasthaus in Goldhain
  • Chris Metzen als Händler in Sturmwind
  • Garonas Meinung dazu, dass die Menschen sich bereit für den Krieg machen
  • Elfen!
  • Antonidas macht Khadgar ein Angebot
 

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Minipink - Mitglied
Ich mag mich täuschen, aber war die Szene mit Lothar und dem Schießeisen nicht im Film vorhanden?
realLabereule - Mitglied
Ja wars sie, nur manche ausblicke und Kamera schwenks waren nicht so ausschweifend im Film gezeigt worden
mffN - Mitglied
Ich finde ihn sehr gut gemacht. Aber die Geschichte und wie alles erzählt wurde ist eine absolute Frechheit!!
1. Geht alles viel zu schnell, als nicht WC Fan hast du da keine Chance durchzublicken
2. Warum den Kanon ändern? Damit verprellst du doch die ganzen WC Lore Liebhaber

Ist so Schade, da hätte man richtig was draus machen können ala Herr der Ringe...
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Cocoon26 - Mitglied
Ich kenne mich mit der Lore von WC nicht so gut aus und dementsprechend fand ich es wirklich schwer zu verstehen was da manchmal vor sich ging und ja auch die jumps von Szene zu Szene waren viel zu schnell.

Aber wir kennen das ja alle mittlerweile mit den Filmen zu Videospielen. Meistens eine große Chance die verspielt wurde und ganz ganz ganz selten ein Meisterwerk.
BlacksGood - Mitglied
Wenn du den Film länger machst, um jeden Kleinigkeit zu erzählen, würde der Film recht langweilig werden.
Was ich allerdings auch sagen muss, ist, dass der Film nicht genau weiß, wo er eigentlich starten will.

Es gibt, mehr oder weniger, den ersten Angriff auf Sturmwind und die Niederlange der Orcs nicht. Daraufhin kommen jedoch die Orcs direkt durchs Portal.
Deswegen müsste man eigentlich sagen, dass der Film nach "Orcs vs. Humans" spielt......ja oder auch nicht.

Der Film in sich war nicht schlecht. Wer jedoch glaubt, das die Story des bzw. der Spiele oder Bücher erzählt wird, wird wirklich enttäuscht.
 
Sekorhex - Gast
@BlacksGood:
Naja ein sehr gutes Beispiel ist Herr der Ringe. Die kriegen es super hin in 3 Filmen die Story gut und spannend zu erzählen. Man hätte dies auch mit den Büchern machen können. Man hätte mit den Chroniken schon ein guten Film rausbringen können. Beim Zweiten Film dann die Krieger der Ahnen und dann sich mit den WoW Romanen auseinandersetzen können für noch mehr Filme. Es wäre verdammt viel Potential gewesen und Blizzard hätte ordentlich dran verdient.
Aegwinn - Mitglied
Ich würde behaupten, das aller aller grösste Problem, war und ist bei Blizzard immer noch ihre beinahe krankhafte fixierung auf Orcs vs. Humans. Nur ... haben sie in diesem Bereich halt einfach keine gute Story erzählt. (Meiner Meinung nach). Sie hätten eine perfekte Vorlage gehabt. Eine Vorlage, bei der sie alle möglichen Völker drinnen gehabt hätten. Menschen, Orcs, Zwerge, Elfen, Neruber, Dämonenjäger ... alles. Sie hätten einfach die Geschichte von Arthas erzählen sollen, mit dem nicht ganz happy End, dass er am Ende auf dem Frozen Throne sitzt. Abschlusskampf wäre episch gewesen wie sonst was ... eine Geschichte, die geradlinig erzählt werden kann und gleichzeitig sehr viele offene Fragen offen lässt für weitere Filme. z.B. ein Teaser auf die Orcs, von denen man dann erfahren will, warum die so lethargisch sind. Man hätte kurz Thrall zeigen können, da dies im Buch ja auch explizit vor kam. Man hätte Sylvanas zeigen können und so gleichzeitig hype aufs Spiel machen können, da sie dort ja eine grosse Rolle hat ... 

So viel Potential einfach verschwendet.

Achja und einfach weil ichs noch sagen will. Die Schauspielerwahl war einfach beschissen. Allen voran Kadghar. Und warum Henry Cavill nicht genommen wurde, der leidenschaftlicher WoW Spieler ist ... ist mir auch schleierhaft. Stellt euch ihn vor als Arthas ...
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Cocoon26 - Mitglied
@Sekorhex

Aber auch bei den Film kam das alte Motto von Blizzard wieder durch. Nur der Endcontent zählt und deswegen wird es kurz gemacht xD

Spaß bei Seite du hast recht. Herr der Ringe ist eines der schönsten Beispiele wenn es darumgeht aus längst erzählten Geschichten einen Film zu machen. Klar haben sie einiges aus den Büchern wegfallen lassen damit es in die drei Filme passt aber diese Szenen waren dann auch meistens welche wie kleine Nebenunterhaltugen oder ewiges gestarre zweier Charaktere.

Auch die Charakter Einführung war in Herr der Ringe super. Man hat Frodo gezeigt wie er etwas am lesen war und dann zu Gandalf lief als er ihn singen hörte. Dann kam die freundliche begrüßung der beiden und schon hatte man das Gefühl das es dicke Freunde sind. Auch Pippin's und Merry´s erste Szene hat uns sofort aufgeklärt das diese beiden unreifen Hobbits gerne etwas nicht zu ernst nehmen und das Gandalf die beiden wohl schon des öfteren ermahnen und bestrafen musste und dabei sind die beiden eigentlich nur Nebencharaktere in den Büchern.
In Warcraft Film ging es nur BÄM da habt ihr alle Charaktere.
 
BlacksGood - Mitglied
@Sekorhex:
Ich denke einfach sie haben ein Film gemacht, haben geschaut wie es ankommt, und gucken dann wie sie weiter machen. Leider machen viele das heutzutage so.
Bestes Beispiel ist derzeit Disney mit den ganzen Serien zum Marvel Universum
wowhunter - Mitglied
Ich denke die Zielgruppe für Warcraft ist im Vergleich mit HdR zu klein, um daraus so ein riesen Projekt zu machen (drei Filme, 10 Stunden Filme).
Warcraft war (abseits von China) ja auch eher ein Flop verglichen mit den Erwartungen/Kosten.

Und wie bei jeder Verfilmung einer großen Vorlage muss man sich entscheiden: Was zeigt man im Film, was lässt man weg.
Bei Warcraft hat man sich entschieden, viel drin zu lassen, wodurch für alle Punkte natürlich weniger Zeit ist.
Umgekehrt ist natürlich auch die Frage, kann man Dinge aus der Story weglassen, ohne die eigentliche Geschichte zu sehr zu verfälschen?
Am Ende muss man einfach sagen, dass die Story, die man im Film erzählen wollte, einfach für einen Spielfilm zu umfangreich ist.

Trotzdem fand ich den Film gut und würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen.
 
lkionus - Mitglied
Das problem war nicht das setting. Das Problem war, dass man sich an den falschen stellen dazu entschieden hat von der Vorlage abzuweichen.
Der erste Krieg war als Szenario für den film perfekt. Man kann die ganze geschichte mit den Orks und Draenei in einem kurzen LotR style intro zusammenfassen, dabei könnte man gut viele der Details die zu größeren Universum gehören auslassen oder abändern. Also einfach sagen "die orcs wurden von Dämonen manipulliert und korumpiert, desshalb haben sie die Draenei abgschlachtet und wollen jetzt Azeroth angreifen" Den ganzen bums mit KJ und den anderen Dämonen kann man komplet weg lassen.
Dann kommen die Orcs nach azeroth und wir sehen Kadhar, Mediv, Krieg, Garona, blablabla, Kadghar finded raus, das Mediv von dem dämon besessen ist der die Orcs manipuliert ist, tötet ihn, geht zurück nach SW, mehr Krieg, Garona tötet Llane, Orcs zerstören SW und der Film endet mit Lothar, Kadghar, Varian die in Lordaeron ankommen und der zuschauer sieht, es ist ja noch nicht alles verloren, es gibt noch ganz viele menschenreiche die den Kontinent verteidigen.

Dieser ganze Fokus auf Gul'dan und das Fel, Lothars und Garonas komische Liebesgeschichte und so viel von King Llane hätte man weg lassen sollen.

Hauptcharactere: Durotan, Doomhammer, Garona, Kadhar, Mediv und Lothar.
Llane, Blackhand Gul'dan hätten alle einen schritt in den Hintergrund nehmen können und leute wie Antonidas und Alodi hätte der Film nicht gebraucht.
 
Aegwinn - Mitglied
@lkionus:Zusätzlich das die Geschichte mit dem "Fel" einfach grässlich war im deutschen. Es wirkt auf mich einfach mehr lächerlich als etwas anderes. In deiner Story btw. stell dir vor es hätte mit der Szene geendet, in dem der kleine Arthas Menethil auf dem Balkon steht und sieht wie die Kriegsflüchtlinge ankamen ... und man spekulieren konnte ob das nun Arthas ist und all jenen, die sich mit der Story nicht so gut auskannten nach dem Film über Stunden erklären, warum die Szene so geil war und wer Arthas ist usw.
 
Aegwinn - Mitglied
Ich hab den Film nach längerer Zeit vor kurzem wieder gesehen und ich muss sagen, ich fand ihn sogar noch schlechter als beim 1. Mal schauen :/ echt schade