Im Hauptquartier von Blizzard einmal Mäuschen spielen und schauen, was die Entwickler dort so treiben. Das wäre wirklich ziemlich cool. An welchen Inhalten wird gearbeitet? Was sind die Pläne für die Zukunft? Wann sehen wir endlich Gnome in einem Cinematic-Trailer? Man könnte Antworten auf all diese Fragen bekommen. Doch auch interessant wäre es, Fakten über die vergangenen Entwicklungsprozesse zu bekommen. Vor allem, wenn es um Inhalte geht, die zwar geplant, später aber verworfen wurden. Denn die Liste ist äußerst lang! Vom Tanzstudio, über Housing, bis hin zu kompletten Raids.
Ins Besondere Content aus Warlords of Draenor wird man sehr wahrscheinlich häufig auf dieser Liste finden können. Die World of Warcraft Erweiterung, die viele Fans am liebsten vergessen würden. Nicht nur wegen des äußerst komischen Zeitreise-Szenarios, sondern auch auf Grund der äußerst langen Leerlaufphasen zwischen neuen Inhalten. Doch wieso gab es so wenig Content? Das ist eine gute Frage, denn schaut man sich einmal die anfänglichen Pläne der Entwickler an, findet man dort sehr viel mehr, als es im Endeffekt geworden ist. Generell ist es normal, dass im Laufe des Entwicklungsprozesses hier und da was gestrichen wird, aber im Falle von WoD war es sehr viel.
Das obere Bild stammt von der BlizzCon 2013, auf der damals Warlords of Draenor angekündigt wurde. Es zeigt die Karte von Draenor und alleine auf dieser Map findet man allerlei Inhalte, die so später nicht mehr ins Spiel kamen. Vor allem interessant sind dabei der "Shattrath Raid", der "Chronal Spire" und Farahlon. Wir werfen einen genaueren Blick auf diese und weitere Dinge, die wir in Warlords of Draenor vermisst haben.
Hatten sie eventuell selbst das Gefühl, dass Draenor nicht so sein wird, wie man es sich dachte? Und sie wollten es quasi einfach schnell hinter sich bringen? Oder aber haben sie sich während der Entwicklung dazu entschieden eine Anpassung ihres Entwicklungsablaufs vorzunehmen? Denn eines ist ganz klar: hätte es diese Content-Durststrecke in Warlords of Draenor nicht gegeben, dann hätten wir Legion, so wie wir es heute kennen und lieben gelernt haben, niemals gegeben. Die vielen Features, großartigen Klassenquests und gewaltigen Inhaltspatches sind einzig und allein deshalb entstanden, weil die Ressourcen so früh auf die Entwickler der Erweiterung umgelenkt wurden.
Was denkt ihr? Schreibt gerne eure Meinung unten in die Kommentare und diskutiert mit uns oder untereinander darüber, was die Entwickler sich wohl dabei gedacht haben. Eventuell kann man dabei auch in Betracht ziehen, ob es in Battle for Azeroth eventuell ähnlich ablaufen könnte. Wird es auf Grund der recht luftigen Feature-Liste eher zu einem Füller-Addon, um die Lore auf das nächste große Ding vorzubereiten? Wird es weniger Inhalte geben, damit die Entwickler sich schnell auf WoW 9.0 konzentrieren können?
Ins Besondere Content aus Warlords of Draenor wird man sehr wahrscheinlich häufig auf dieser Liste finden können. Die World of Warcraft Erweiterung, die viele Fans am liebsten vergessen würden. Nicht nur wegen des äußerst komischen Zeitreise-Szenarios, sondern auch auf Grund der äußerst langen Leerlaufphasen zwischen neuen Inhalten. Doch wieso gab es so wenig Content? Das ist eine gute Frage, denn schaut man sich einmal die anfänglichen Pläne der Entwickler an, findet man dort sehr viel mehr, als es im Endeffekt geworden ist. Generell ist es normal, dass im Laufe des Entwicklungsprozesses hier und da was gestrichen wird, aber im Falle von WoD war es sehr viel.
Der Content-Cut von Warlords of Draenor
Das obere Bild stammt von der BlizzCon 2013, auf der damals Warlords of Draenor angekündigt wurde. Es zeigt die Karte von Draenor und alleine auf dieser Map findet man allerlei Inhalte, die so später nicht mehr ins Spiel kamen. Vor allem interessant sind dabei der "Shattrath Raid", der "Chronal Spire" und Farahlon. Wir werfen einen genaueren Blick auf diese und weitere Dinge, die wir in Warlords of Draenor vermisst haben.
- The Chronal Spire
Beginnen wir mit dem Ort, der eigentlich auch als Startpunkt unserer Abenteuer auf Draenor hätte dienen sollen: dem Chronal Spire. Er befindet sich zwischen dem Tanaandschungel, dem Schattenmondtal und Talador. Wie wir wissen, gibt es einen solchen Ort nicht im Spiel und auch unsere Reise hat wo ganz anders begonnen. Nämlich beim Dunklen Portal, eben so, wie es auch damals bei The Burning Crusade der Fall war. Und auch dieses Portal befindet sich gar nicht auf dem Entwurf der Entwicklungskarte. Bedeutet also tatsächlich, dass die Story, wie wir nach Draenor kommen, eigentlich hätte ganz anders ablaufen sollen.
Doch wie genau hätte die Story ablaufen sollen? Nun, darüber kann man nur spekulieren, denn eine offizielle Aussage dazu gab es nie. Jedoch wird es etwas mit dem bronzenen Drachenschwarm zu tun gehabt haben. Denn bis Patch 6.2.2 konnte man den Drachen Chronalis auf den Liveservern antreffen. Außerdem gibt es in den Datenbanken auch noch den Eintrag Karabor Scene - Chronalis Crash. Ebenfalls wird vermutet, dass wir durch Karazhan nach Draenor hätten reisen sollen. Denn zu Zeiten von Patch 5.4 in Mists of Pandaria haben die Entwickler Anpassungen an dem alten Raid vorgenommen, die jedoch gar keine Relevanz mehr hatten. Eine komische Sache!
- Der Tanaanschungel
Also kein Dunkles Portal im Tanaandschungel und auch die erste Zone, die wir auf Draenor betreten sollten, war nicht der Dschungel. Welche Rolle sollte dieses Gebiet also erhalten? Nun, kam es euch nicht eigentlich auch immer komisch vor, dass diese unsichtbare Mauer rund um den Tanaandschungel aufgebaut und erst mit Patch 6.2 entfernt wurde? Schon etwas merkwürdig! Und auch deshalb gibt es die Spekulationen dazu, dass der Tanaandschungel hätte eine richtige Zone zum Release des Addons hätte werden sollen. Eventuell sogar als Endgame-Gebiet.
- Die Insel Farahlon
Bis zum Beta Patch 6.0.1.18505 konnten Spielern Farahlon auf der Weltkarte von Draenor als unentdeckte Insel im Nord-Osten der alternativen Welt sehen. Sie repräsentierte das Nethersturm der heutigen Scherbenwelt und gehört somit schon zu einem recht wichtigen Teil der Geschichte. Wie schon die Insel des Donners oder die Zeitlose Insel, sollte Farahlon zu einem späteren Zeitpunkt ins Spiel kommen und neue Inhalte in der offenen Welt bieten. Doch dazu kam es nie. Im Juli 2014 bestätigte Entwickler Cory Stockton ganz offiziell, dass Farahlon nicht als Inhalt von Warlords of Draenor dienen wird, da die Insel nicht mehr in die Storyline von Draenor passt.
Als kleine Entschädigung wurde mit Patch 6.2 die legendäre Quest Farahlon, ahoi! eingefügt, für die man die Farahlonperle durch eine Marinemission bergen sollte. Im Questtext kann man folgendes lesen: "... die wunderschönen Felder und Wälder sind mit natürlichen Kristallformationen bedeckt, die es zum magischen Nexus von Draenor machen. Es ist praktisch unerreichbar. Die magischen Stürme im umgebenden Meer sind häufig und unberechenbar.". Eine schöne Vorstellung, die wir aber leider wohl nie mehr im Spiel sehen werden.
- Der Raid in Shattrath
Neben der Insel Farahlon ist Shattrath wohl der größte Content-Cut von Warlords of Draenor. Ein komplettes Raidtier wurde entfernt und das konnte man im Laufe der Erweiterung gut merken. Nicht nur, auf Grund der Content-Durststrecke, sondern auch wegen dem Verlauf der Story. Yrel hätte sehr wahrscheinlich eine wichtige Rolle in diesem Abschnitt eingenommen, die sie aber nie bekommen hat. Damals wurde von den Entwicklern gesagt, dass wir noch ein dunkles Geheimnis der Draenei-Dame lüften werden. Doch das geschah nie. Generell fehlte in ihrer Charakterentwicklung ein großes Stück. Wir lernten sie kennen und auf einmal war sie der Superheld von Nebenan. Etwas komisch!
Und wo wir schon über Aussagen der Entwickler reden, wurde damals auf der BlizzCon gesagt, dass Shattrath eigentlich von der Eisernen Horde eingenommen wurde und als Stützpunkt genutzt wird. Während der Quests in Talador wird zudem oft erwähnt, wie wichtig die Stadt ist. Doch dann ging es einfach nicht mehr weiter. Äußerst schade. Wir konnten niemals einen Blick unter die Kuppel der großen Stadt werfen und sehen, was sich dort so verbirgt. Vor allem daran merkt man sehr stark, dass es einmal andere Pläne gab.
- Ashrand, besser bekannt als Gorgrond
Den Namen Gorgrond gab es zu Beginn der Entwicklung von Draenor gar nicht. So wurde dieses Gebiet Ashrand genannt. Wie wir wissen, wurde der Name jedoch später für die World-PvP-Zone Ashran benutzt. Nun kam also Gorgrond auf die Weltkarte. Doch dieser Namenswechsel ist nur halb so interessant, wie die Tatsache, dass diese Zone eigentlich eine viel intensivere Story rund um die Eiserne Horde hätte bekommen sollen. Während der Alpha von Warlords of Draenor existiere der ganze Dschungel-Aspekt von Gorgrond noch gar nicht, dieser wurde erst im Nachhinein eingefügt. Weichen mussten dafür Quests, die sich noch sehr viel mehr mit der Story rund um die Eiserne Horde hätten beschäftigen sollen.
- Grommash Höllschrei als Endboss der Erweiterung
Woran wir ebenfalls gut erkennen können, dass im Entwicklungsverlauf von Warlords of Draenor eine entscheidende Anpassung vorgenommen wurde, ist die Tatsache, dass der Endboss der Erweiterung sich geändert hat. Noch auf der Gamescom 2014, also knapp drei Monate vor dem Release des Addon, wurde von Tom Chilton, dem damaligen Game Director, bestätigt, dass Grommash Höllschrei der Endboss von WoD sein wird. Doch daraus wurde offenbar nichts. Ganz im Gegenteil, wir haben uns sogar mit ihm angefreundet.
Das bedeutet also, dass der Storyübergang zu Legion, wie er mit Gul'dan, der Ankunft der Brennenden Legion und dem Beschwörungsritual für Archimonde gemacht wurde, so gar nicht hätte stattfinden sollen. Eine komische Vorstellung! Hätte es dann überhaupt das Legion geben sollen, wie wir es heute kennen? Oder gab es ganz und gar andere Pläne? Und falls ja, was waren das für Pläne?
Die große Frage ist: Warum?
Nun wissen wir also, welche Inhalte sich im Verlauf der Entwicklung von Warlords of Draenor alle geändert haben und man kann sich schon vorstellen, dass das Addon eigentlich hätte total anders ablaufen können. Mehr Inhalte, mehr Story und eventuell sogar gar keine Brennende Legion am Ende. Was jedoch bleibt ist die Frage, wieso man sich überhaupt dazu entschieden hat all den Content zu streichen und den Ablauf abzuändern. Was hat Blizzard dazu gebracht? Intern musste sie doch selbst wissen, dass das alles nicht gut laufen kann. Eine Antwort auf die Frage gab es bisher nicht.Hatten sie eventuell selbst das Gefühl, dass Draenor nicht so sein wird, wie man es sich dachte? Und sie wollten es quasi einfach schnell hinter sich bringen? Oder aber haben sie sich während der Entwicklung dazu entschieden eine Anpassung ihres Entwicklungsablaufs vorzunehmen? Denn eines ist ganz klar: hätte es diese Content-Durststrecke in Warlords of Draenor nicht gegeben, dann hätten wir Legion, so wie wir es heute kennen und lieben gelernt haben, niemals gegeben. Die vielen Features, großartigen Klassenquests und gewaltigen Inhaltspatches sind einzig und allein deshalb entstanden, weil die Ressourcen so früh auf die Entwickler der Erweiterung umgelenkt wurden.
Was denkt ihr? Schreibt gerne eure Meinung unten in die Kommentare und diskutiert mit uns oder untereinander darüber, was die Entwickler sich wohl dabei gedacht haben. Eventuell kann man dabei auch in Betracht ziehen, ob es in Battle for Azeroth eventuell ähnlich ablaufen könnte. Wird es auf Grund der recht luftigen Feature-Liste eher zu einem Füller-Addon, um die Lore auf das nächste große Ding vorzubereiten? Wird es weniger Inhalte geben, damit die Entwickler sich schnell auf WoW 9.0 konzentrieren können?




"Die World of Warcraft Erweiterung, die viele Fans am liebsten vergessen würden. Nicht nur wegen des äußerst komischen Zeitreise-Szenarios, sondern auch auf Grund der äußerst langen Leerlaufphasen zwischen neuen Inhalten."
Ja, die Erweiterung hatte, wie jede Erweiterung ihr Schwächen. Darunter die Content-Lücke, welche es aber wie die Erweiterungen davor auch schon gab, war nicht mal die längste würde ich meinen. Das Zeitreise-Szenario ist nicht abwägig wenn man es eh schon mit Bronzedrachen zu tun hat, welche die Zeit manipulieren können, siehe Chromie-Szenario oder jeder Caverns of Time Dungeon bzw der Raid. Oder aber der arge Story Umbruch in der Erweiterung.
Die Erweiterung hat soviel gebracht, was nun in Legion weiterenwickelt wurde. Recht viele Grundlagen gelegt für Techniken welche wir in WoW durchgehend nutzen.
Nehmen wir mal die Bonus-Questszonen und Dailie-Quest-Balkenkloppereien in Dreanor. Daraus wurden unsere Worldquests. Oder nehmen wir mal die Art des Story-Tellings. Dies wurde ebenfalls nochmal etwas verbessert (Ausnahme von 7.2 der Verheerenden Küste). Oder das umstrittene Item-Upgradesystem mit Kriegsgeschmiedet und Titangeschmiedet.
Wie wärs sonst mit der Garnision. Naja davon wurden nur die Missionen und Anhänger übernommen und verbessert bzw. angepasst.
Die Schwarzfels-Gießerei und die Höhlenfeuerzitadelle wurden durchaus gemocht. Das Leveling ging mit Account-Items und paar Methoden dermaßen schnell, das man bestenfalls 4 Stunden bis Max-Level gebraucht hat. Selbst das Story-Telling war so nichtmal schlecht.
Gut das ist jetzt meine Meinung und da stehe ich nicht alleine da. Die Erweiterung war aus meinen Augen nicht schlecht.
Da sehe ich Cataclysm als schlechter an, zumindest was das Leveln von 85-90 und den Endcontent anging.
Das Grommash nicht der Endboss wurde, sehe ich nicht so schlimm an oder das Gorgrond umbenannt wurde.
Ich hätte mich natürlich auch über ein Shattrath Raid, über Karabor und über Faralon gefreut, es fühlt sich für mich zumindest nicht an als wären diese so wichtig gewesen.
Aber um Andi ein Lob zu geben, es ist alles sonst echt gut zusammengetragen und geschrieben.
@Feedback: Ich gebe dir Recht, dass ich eventuell etwas zu viel eigene Meinung habe einfließen lassen. Ich finde übrigens auch, dass das Storytelling super war und auch die Raids klasse. Das mit dem Contentloch hast du aber eventuell falsch verstanden. Ja, am Ende JEDER Erweiterung gab es bisher diese Durststrecke. Das stimmt. Aber in WoD gab es diese Durststrecke auch zwischen Patch 6.1 und 6.2, da einfach ein Raidtier oder ein Farahlon fehlten.
P.S.: Andi weiter so mit deinen Beiträgen, sind zu 99% echt gut. (100% gibts nicht, da man es nicht jeden Recht machen kann)
das ist das rotierende Prinzip... und ja, sie haben vor 4-5 Jahren auch erwähnt, das sie einige Addons als "Lückenfüller" einbauen werden... welche zuvor nicht vorgesehen waren... Jetzt kann sich jeder seine eigene Meinung bilden...
In meinen Augen wird BoA wieder von T2 programmiert, welche für Cata & WoD verantwortlich waren und gehe stark davon aus, dass die Qualität sich zu T1 deutlich unterscheiden wird... Dafür wird das übernächste Addon, wo es dann auch Lore mäßig reinpasst, wieder ein richtig geiles vl. gerade um N'Zoth ;)
Ich denke die Entwickler hatten die Idee von WoD lange im Kopf, waren in der Umsetzung sehr gut dabei und dann kam die Idee zu Legion, noch vor dem WoD Release. Die Idee hat Blizzard so umgehauen, dass sie so schnell wie möglichst dorthin wollten, aber wie? Wie soll man einen passenden Übergang finden, von einer Erweiterung die schon zu 90% fertig ist nach Legion. Genau, man schreibt die Geschichte von WoD einfach so um, dass es passt. So wurde vieles entfernt und dafür andere Dinge hinzugedichtet. Es war ein Fehler für WoD, jedoch der Anfang von Legion.
Und wenn ein Spieler ernsthaft aufgrund eines subjektiven Reviews eine Klasse diese nicht spielen mag, finde ich das zwar auch wenig nachvollziehbar, das bedeutet allerdings nicht, dass er das nicht machen darf. Du verwechselst hier grade mein Argument des "Plagiierens" mit deiner persönlichen Abneigung gegen einen bestimmten Youtuber. Das ist Debattieren auf Äpfel und Birnen Niveau.
Zumal hier sehr oft Artikel erscheinen, die nen Tag vorher auf Reddit/Youtube recht groß waren. So ein wenig eigene Kreativität fänd ich einfach mal top.
Wenn ich an die Schulzeit zurück denke kann ich mich auch erinnern, dass man bei Texten teils eins zu eins den Satz bzw Formulierungen wieder gegeben hat, weil es einfach keine andere Möglichkeit gab diesen Teil anders zu formulieren, da er sonst einen völlig anderen Sinn bekommen hätte.
Wenn hier wirklich welche meinen, dass bei jedem Artikel der hier steht eine Quellenangabe wie bei einer Doktorarbeit gemacht werden muss, dann schuldigt habt ihr irgendwie den Schuss nicht gehört.
Es ist toll, dass du Bellular Video dazu gesehen hast HankiTanky. Ich z. B. nicht. Mich hat dieser Artikel erreicht und der reicht mir auch, unter anderem weil ich solche Informationen lieber lesen als mich von irgendeinem Youtuber vollquatschen zu lassen.
Also, bei aller Kritik die man durchaus anbringen kann, bitte wenn richtig. Denn Mühe hat sich der gute Andi hier wirklich gemacht. Der Artikel ist (finde ich) gut geschrieben, durch seine Gliederung gut zu lesen, wird durch Bilderwahl und Verlinkungen angenehm lebendig gehalten und hat wie immer eine persönliche Note.
Ach, und das nächste Mal bitte bei dem Nick auch etwas mehr Mühe geben und wirklich kreativ werden. ;)
Womöglich gab es das Szenario "Abtrünnige vom Bronzedrachenschwarm wenden sich gegen Ally/Horde, Garrosh wird durch diese in die Parallelwelt geschickt, man muss im Pre-Event gg diese Abtrünnigen Bronzedrachen kämpfen (early beta - Bronzedrachenportale (wie in den HdZ Instanzen) in Tanaris -> Pre-Event), man schlägt sich durch und dringt mit Hilfe von Nozdromu/Khadgar? nach Draenor vor um die Zeitlinie wieder zu reparieren (-> Chronal Spire)." Hinter All dem steckt dann Wrathion - was ja bisher auch bekannt ist.
Finde das Szeanrio etwas langweilig - kein dunkles Portal - keine Inavsion unserer Welt - weshalb sollte man nach Draenor gehen, außer dem meist verhassten Orc (Garrosh) dort den Gar aus zu machen. Dazu die Beweggründe hinter den Aktionen der bronzenen - welche Rolle spielt Wrathion? Eigennutz? Größenwahn? Evtl. doch korrumpiert?
Wie sollte es nach WoD weitergehen? Wenn Grommash der Endboss gewesen wäre - wo wäre der flüssige Übergang gewesen? Das passt alles nicht in das Konzept, das Blizzard derzeit verfolgt (fließender Übergang, packende Story usw.).
Garrosh ist pissed - geht nach Draenor weil Wrathion Hilfe gg Burning Legion will - Invasion durch Iron Horde - Rückschlag nach Draenor - Eroberung Draenors - Invasion der Burning Legion in Tanaan - endgültiges Bezwingen der linken Hand von Sargeras (Archimonde) - Bezwingen von Guldan - Bezwingen von KJ (rechte Hand von Sargeras) - Rückschlag der Legion auf Argus - versiegen der Wiederbelebungsmacht der Legion durch das Bezwingen von Argus - Verbannen von Sargeras durch Illidan - ab hier weiß ich nicht wie es zu der Wunde in Silithus kommt (lass mich überraschen) - das hört sich doch viel interessanter an. Die Burning Legion war ja ein Feind der Voidlord/Oldgods - evtl. ist ja Wrathion doch von den Oldgods korrumpiert und hat uns somit auf einen Weg geführt den Alten Göttern einen Feind weniger zu bescheren - wer weiß das schon...
Andererseits weiß man wann er zur Welt kam? War es vor der Korruption Todesschwinges oder danach? Je nachdem könnte er entweder ebenfalls unter dem Einfluss der alten Götter stehen wie es bei Medivh der Fall war mit Sargeras. Oder aber er ist "rein" und Wrath bezieht sich auf den Zorn den er gegenüber der alten Götter verspührt und er will sich mit der Macht Azeroths an ihnen für den Tod seines Vaters rächen...
Natürlich weiß man das, schließlich spielt man im Ödland die Story der....sagen wir Rettung durch Rheastrasza....seines durch die Experimente des roten Drachen Rheastrasza geläuterten Eis und dessen erneute Rettung vor Todesschwinge, bei der Rheastrasza sich und ihr eigenes Ei opfert.