26. Februar 2020 - 09:26 Uhr

Weiterhin ein Mysterium - Das HD-Update vom Grabmal von Uther Lichtbringer

Uther Lichtbringer, eines der Gründungsmitglieder der Silbernen Hand sowie Anführer derer, Mentor von Arthas "Lichkönig" Menethil und treuer Ratgeber von König Terenas Menethil II. Ein sehr prominenter Charakter, den wir auch während unserer Abenteuer auf Azeroth antreffen. Allerdings nur als Geist, denn leider ist Uther tot. Als sich Arthas gegen Volk und Familie stellte, ermordete er Uther, der die Urne Therenas vor seinem wahnsinnigen Schüler schützen wollte. Zur Ehrung des berühmten Paladins wurde in den westlichen Pestländern ein Grabmal für ihn errichtet. 

Dieses besuchen viele Spieler jährlich zum Erntedankfests, denn während diesem werden die Helden der Horde sowie Allianz geehrt. Im Falle der Horde reist man ins Eschental zum Grabmal von Grom Höllschrei. Allianzler hingegen werden zur letzten Ruhestätte von Uther Lichtbringer geschickt. Seit Classic wurde es grafisch gesehen nicht aktualisiert und es sieht entsprechend ... alt aus. Doch mit Patch 8.0.1 änderte sich dies. Das Grabmal bekam ein schickes HD-Update und ist nun ein wahrer Augenschmaus. Aber wieso? Im Laufe von Battle for Azeroth spielte weder Uther noch sein Grabmal eine Rolle. Damals gab es allerlei Spekulationen, doch diese sind alle nicht aufgegangen. 
 


Die damaligen Spekulationen

  • Das Erntedankfest bekommt mit Battle for Azeroth ein Update spendiert. War dieser Feiertag bisher doch eher langweilig. Dann müsste aber auch noch das Grabmal vom Grom eine Aktualisierung bekommen, welches bisher noch nicht geschehen ist.
     
  • In den Pestländern wird eine weitere Kriegsfront mit einem Inhaltspatch von Battle for Azeroth aufgebaut. Ein mögliches Szenario wäre der Kampf um Andorhal und falls es so kommt, müssten die Entwickler auch eine HD-Version der Pestländer einfügen. Eventuell ist das Grabmal von Uther also nur der erste Schritt.
     
  • Die Geschichte zwischen Todesrittern und Paladinen, die mit Legion während der Klassenhallen-Kampagne gestartet wurde, könnte weitererzählt werden. Eventuell versuchen die Todesritter Uther von den Toten zurückzuholen? 
     
  • Calia Menethil, die Schwester von Arthas, spielt eine wichtige Rolle in Battle for Azeroth. Da Uther der Mentor von Arthas war, könnte er vielleicht auch eine Rolle in der neuen Geschichte der Schwester seines damaligen Schützlings spielen. 

Erst vor einigen Tagen veröffentlichten wir einen Artikel über 9 Inhalte, die es nicht auf die Battle for Azeroth-Liveserver schafften und vielleicht gehört Uthers Grabmal auch dazu. Es könnte gut sein, dass die Entwickler etwas mit dem Grabmal vor hatten, es sich dann aber anders überlegt haben. Jedoch wäre es auch möglich, dass die Überarbeitung von Uthers Grabmal ein Hinweis auf zukünftige Ereignisse darstellen soll. Uther stand in sehr enger Verbindung zu der ganzen Lichkönig-Thematik und mit Shadowlands steht unter anderem dieses Thema wieder im Fokus. Mal abgesehen davon werden wir ja bekanntlich auch auf Uther selbst im Reich Bastion treffen. 

Aber inwiefern ist das sein Grabmal wichtig und würden die Entwickler wirklich 2 Jahre bevor eine Teilzone wieder besucht werden muss diese bereits aktualisieren? Zumal das schicke Grabmal nun in den alten westlichen Pestländern herumsteht. Irgendwas passt da nicht wirklich zusammen und es wäre mal interessant zu erfahren, was die Entwickler sich dabei dachten...

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Sekorhex - Gast
Wieso ein Misterium. Man kam doch als Paladin in Legion doch in die Ecke für die Artefaktquestreihe oder irre ich mich da? Evtl wurde deswegen das alles geupdated.
Ajoki - Mitglied
„Doch mit Patch 8.0.1 änderte sich dies." Es wurde also nach Legion geupdated. :)
Snokeseye - Mitglied
Vlt kommt es mit shadowlands ja da Uther ja auch anwesend ist ^^
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Kusstro - Mitglied
Fände die Idee garnicht so schlecht. Oft wird das recyclen von Bossen und anderen NPC's ja eher negativ gesehen. So im Sinne von "Der Boss ist tot. Ah ne doch nicht." oder Zeitreisen ala WoD.
Aber hier befinden wir uns ja im Totenreich von daher wäre es garnicht so unlogisch auf die ein oder andere Weise auf längst Verstorbene Helden und Gegner zu treffen.

Und wenn man bedenkt wie alt Warcraft (nicht nur WoW) mitlerweile ist, gibt es sicher viele Charaktere die jüngere Spieler, wenn überhaupt, dann nur aus Geschichten kennen. (oder schlechten Kinoadaptionen)
 
Shariq - Mitglied
Da wir ja wissen was für eine erweiterung kommt, könnte es eben damit zu tun haben.
er soll ja darin vor kommen also warum nicht C:
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Hirnschnipsel - Mitglied
Vielleicht... einfach für ein schöneres Foto :D Für den Feldfotografen ( Erfolg " Feldfotograf"), benötigt man auch das Grabmal. Klingt jetzt nur Teilweise plausibel. Allerdings sieht es so deutlich schöner aus. 
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Brabrax - Mitglied
Viele alte Gebiete könnten mMn mal einen neuen Anstrich vertragen. Der Wald von Elwynn und Sturmwind waren etwa die ersten Gebiete, die 2004/2005 designed wurden und das sieht man. Viele Häuser sind noch geschlossen, Dekoration ist meist nur sehr karg vorhanden, im Gegensatz zu beispielsweise der Garnison oder Boralus. Als Rollenspieler würde ich mir da mal ein Update wünschen, unabhängig davon, ob es der "Content" braucht oder nicht.
Muhkuh - Mitglied
Das sowieso. Ich befürchte aber, das wird nur dann passieren, wenn es der "Content" braucht, denn es braucht dazu Ressourcen - in erster Arbeitskraft in dem Fall - und die sind immer der begrenzende Faktor und werden dann "lieber" dafür eingesetzt, wo "die meisten Leute" direkt davon "profitieren". 
Snippey - Mitglied
Also gerade Sturmwind ist ein schlechtes Beispiel, es ist deutlich "jünger" und hat von Erweiterung zu Erweiterung viele (kleine) Überarbeitungen genossen. Zu Cata wurden alle Gebiete in der ein oder anderen Form überarbeitet und die Community war da gemischter Gefühle.

Es gab in SW mal einen Park mit einem Druidenhain, dafür keinen Hafen. Hinter dem Portal im Magierturm gab es nur einen kurzen Gang, kein T mit Portalen. das Schloss, SI:7, die Botschaft und die Anlagen darum herum, Bank und AH im Zwergendistrikt... Mit jeder Erweiterung werden Kleinigkeiten geändert. Wozu sollen die Entwickler noch mehr Zeit für das komplette Redesign alter Gebiete aufbringen, wenn sie es nach lauten Stimmen der Community nicht einmal schaffen, vernünftigen neuen Content hinzubekommen?
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Nova - Mitglied
ozu sollen die Entwickler noch mehr Zeit für das komplette Redesign alter Gebiete aufbringen, wenn sie es nach lauten Stimmen der Community nicht einmal schaffen, vernünftigen neuen Content hinzubekommen?
Damit das komplette Spiel, zumindestens grafisch im Jahre 2020 ankommt und nicht im Jahre 2005. Nicht umsonst werden neue Spieler nach den 10 Einfürungsleveln direkt in BFA teleportiert. 
Winchester Legende
2005 passt nicht ganz denn Cata kam Dezember 2010. Also sind die Gebiete von 2009/2010 je nach Entwicklung. Schliesslich wurde so ziemlich alles überarbeitet fürs fliegen. 2004/2005er Gebiete sieht man aktuell in Classic.

Aber ja ich wäre ebenfalls für eine Überarbeitung auf neuem Stand, zudem eine neue Storyline welche auch ohne ein Übel ala Todesschwinge auskäme. ZB der reine Fraktionskrieg.
 
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CoDiiLus2 Champion

Der Wald von Elwynn und Sturmwind waren etwa die ersten Gebiete, die 2004/2005 designed wurden und das sieht man. Viele Häuser sind noch geschlossen

Sturmwind hat mit Cataclysm ein Update erhalten. Vielleicht hast du das verpasst. ;)
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Taiki - Mitglied
Wenn man auf die jahre achtet die zwischen den überarbeitungen zwischen Classic und Cata lag und nun ist es wirklich mehr als Zeit..

Ich meine in BFA kamen sie ja dazu schon das ein und andere anzupassen nicht zu vergessen die überarbeitung von sehr sehr vielen Mobs da wird es wirklich Zeit..

Man muss ja nur von Dunkelküste nach Eschental fliegen oder Arathi nach Vorgebirge etc..

Ich hoffe so sehr es passiert in dieser hinsicht etwas!
Brabrax - Mitglied

Sturmwind hat mit Cataclysm ein Update erhalten. Vielleicht hast du das verpasst. ;)


Ja, im Tal der Helden und Park -> Nichts -> Löwenruh wurde etwas gemacht, ebenso Kleinigkeiten, wie die Burg oder der Magierturm. Aber schau dich mal genauer um. Schau in die Häuser. Auf die Straßen, auf denen seit 15 Jahren die selben Kinder im selben Alter herumrennen.
LikeADwarf - Mitglied
... verdammt ihr wisst doch was Brabrax meint... Fakt ist, dass z. B. Sturmwind fast noch aus 15 Jahre alten Grafikeinheiten besteht und wie viele Andere Gebiete ruhig eine generelle Überholung gebrauchen könnte. 
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Kusstro - Mitglied
Ich finde auch dass es mal wieder Zeit wäre für eine Überarbeitung der alten Welt. Aber ich erinnere mich da noch gut an Cataclysm. Da wurde Kalimdor und das alte Königreich komplett überarbeitet sowohl grafisch als auch von den Quests her. Was massiv Zeit und Ressourcen gekostet hat. Und am Ende hat sich die Mehrheit der Community nur beschwert weil es zu wenig neuen Endgamecontent gab. (Viele interessiert der Levelbereich einfach nicht)

Und jetzt mit Shadowlands wo das leveln komplett überarbeitet wird und man quasi garnichtmehr in die alten Gebiete muss sondern zB komplett in BFA leveln kann schwindet die Bedeutung und das Interesse der alten Gebiete noch mehr.