3. Februar 2020 - 07:44 Uhr

Wenn auf einmal der Endboss im World-First-Race verschwindet ...

Das Rennen um den World-First-Kill von N'Zoth in Ny'alotha ist ziemlich interessant. Nicht nur weil die Gilde Complexity Limit ziemlich schnell vorankam und man schon glauben konnte, dass sie den Endboss töten, bevor die bisher weltbeste Gilde Method überhaupt ihren ersten Pull machen konnte, sondern auch auf Grund einiger unschöner Bugs, schnellen Hotfixes der Entwickler und vermeintlichen Exploits, die in der Community stark diskutiert werden. So bekam z.B.  Ra-den mitten im Progress zusätzliche Lebenspunkte verpasst.

Auf Grund eines verkürzten Respawn-Timers vom Boss war es jedoch möglich mit Hexenmeistern eine Burst-Taktik zu kreieren, wodurch die zusätzlichen Lebenspunkte Ra-den nicht viel brachten. Etwas was die Entwickler offenbar nicht haben kommen sehen, doch geändert wurde daran im Endeffekt auch nichts mehr. Viel interessanter wurde es aber letzte Nacht, als Complexity Limit als erste Gilde die geheime mythische Phase von N'Zoth erreichte.

In dieser müssen sich die Helden durch ein Portal zur Herzkammer teleportieren, um dort einen Gesichtlosen zu töten. Die amerikanische Truppe probierte alles Mögliche aus, um die Phase erfolgreich abschließen zu können, doch sie schafften es nicht. Irgendwann kam ihnen dann die Idee das Portal und die Herzkammer einfach zu ignorieren. Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass eine Spielmechanik auf Grund hoher DPS oder HPS einfach ignoriert werden kann. Was dann aber geschah, damit hatte wohl niemand gerechnet. Nicht einmal die Entwickler.

Das Portal erschien und der alte Gott hatte keinen Psychischen Panzer aktiv. Die Gruppe schaffte es N'Zoth von 70% Lebenspunkte auf 25% Lebenspunkte herunterzuhauen, ohne dass irgendwelche anderen Mechaniken aktiv wurden. Mal abgesehen von Ewige Qualen, was die Heiler aber wegheilen konnten. Bei 25% Lebenspunkten angekommen aktivierte sich schlussendlich wieder Psychischer Panzer und Complexity Limit blieb nichts anderes übrig als doch das Portal zur Herzkammer zu nehmen, um den dortigen Gesichtslosen zu töten.

Das taten sie dann auch, töteten ihn und kehrten zurück zu N'Zoth, der aber nicht mehr da war. Wieso? Die Entwickler bemerkten wohl ihren Fehler, dass die Bossmechanik offenbar komplett umgangen werden kann, und ließen den Endboss von Ny'alotha für die ganze Region NA verschwinden. Ja, ihr habt richtig gelesen. Um zu verhindern, dass der verbuggte Endboss einfach so besiegt werden kann, entfernten die Devs ihn temporär, um einen Hotfix aufzuspielen. Als er wieder da war gab es eine merkliche Anpassung. So verursachte Ewige Qualen auf einmal sehr hohen Schaden, der nicht mehr gegengeheilt werden konnte. Im Video könnt ihr euch diesen "Glitch" anschauen.
 
 

Schreibe einen Kommentar

Du darfst keine Kommentare schreiben
Nur Mitglieder auf Vanion.eu können Kommentare schreiben und beantworten, sowie Votes abgeben. Logge dich also ein oder erstelle dir jetzt einen Account. Hat schließlich keine Nachteile.
sunnyboy - Mitglied
Andi, du schreibst Ra-den wurde gebufft, NACHDEM die erste Gilde, also Complexity Limit, ihn töten konnte. Das wäre ein extrem starker Nachteil für Method und andere Gilden gewesen, aber meiner Meinung nach entspricht das nicht den Fakten. Ra-den wurde schon WÄHREND der Tries von Complexity Limit gebufft, weil Blizzard schnell aufgefallen ist, dass er zu wenig HPS hatte und sie hatten dann die gebuffte Version getötet.
LexiHard - Mitglied
Warum??
Weil das erste Mal eine geheime Phase eines Kampfes betreten werden konnte und ein Bug auftauchte?? Aha...
Eine Phase, die zuvor von Spielern nicht gespielt werden konnte, welche das erste Mal überhaupt auf den Liveservern ist. Usw. 
Selbst wenn es intern getestet wurde, eine Liveversion verhält sich noch immer anders als eine Testversion. 

Erst denken - dann kommentieren. 
6
palmerin - Mitglied
Warcraft 3 Reforged hat es endgültig bewiesen. Von Blizzard kann man nicht mehr viel erwarten.
akaji - Mitglied
@lexyHard
die Tatsache das in dem Patch zu viel "verbuggt" ist und dann dazu noch der Katstrophale release von Wc3:Refund zeigt einfach das Blizzard nicht mehr für Qualität steht wie Sie es mal taten.. Es gab mal eine Zeit wo "coming soon" ein Blizzard Meme war und für "Qualität" stand... Jetzt ist es dank WC3 nur noch ein Zeicchen das Blizzard von Activision "umgebracht" wird.
Kyriae - Mitglied
die Tatsache das in dem Patch zu viel "verbuggt" ist

Hm, ich scheine ein anderes 8.3 zu spielen, bei mir war eine einzige Sache verbuggt (bei meinem 6. Twink, dem ich den Umhang geholt habe, konnte ich den letzten Gegner nicht umhauen, weil der immer wieder bei 5% verschwand und dann mit vollem Leben wieder an der Konsole stand, beim 7. Twink ging das dann wieder).

Ich kenne nicht einen einzigen Spieler, der enorme Probleme mit 8.3. hatte. Kleinigkeiten hatten einige, bei einem gab es Serverabbrüche was aber an seinem PC lag und nicht an Blizzard. 

Also scheint entweder hier mal wieder von einem Teil der Community aus einer Mücke ein Elefant gemacht worden zu sein, was denn durch diverse Fanseiten hochgepuscht wurde oder ich (und alle, die ich kenne und mit denen ich spiele) hatten ganz einfach Glück.

Im Übrigen wurden schon immer Justierungen an den Myth-Kämpfen während der "Run-Phase" gemacht, das ist bei BfA nichts Neues. 
1
Legendon - Mitglied
Ihr wisst aber schon das es seit 2008 Activision Blizzard heißt und somit der Einfluss schon seit Ewigkeiten in den Entwicklungsfluss des Spieles fließt?

Das ist der Zeitraum wo Wrath of the Lich King entstanden ist, was wohl kein schlechtes Addon war. Manche Fehler kann man nicht einfach so durch  testen herausfinden. Wenn das jetzt mehrmals hintereinander passieren würde, wäre das eher ein Gesprächsthema, jedoch kommt sowas bei sämtlichen trys von tausenden Gilden mal zum Vorschein und ist deshalb nicht während einer Testphase überblickbar.

Das Blizzard das Addon verhaun hat, sollte ja schon jeder gemerkt haben. Sie haben entweder zu viele Ressourcen in Legion reingesetzt, sodass BFA zu wenig Zeit hatte um richtig sich gedanklich zu entfalten oder haben zu viele Ressourcen in Dinge aufgewendet, die am Ende in Zeitverschwendung über gingen.

Wir spüren mit 8.3 jetzt 3 verschiedene Dinge als Langzeitfolgen:
1. Die Entlassung von vielen Mitarbeitern zum Ende letzten Jahres
2. Der große Aufwand an Ressourcen der 8.2 gekostet hat + die ganzen Abänderungen der eigentlich fertigen Features (Artefakt, Inseln etc.)
3. Der Druck und Aufwand an Ressourcen der jetzt bei Shadowlands gebraucht wird

Das Addon lässt sich gut mit Warlords of Draenor vergleichen. Sie haben gemerkt das unglaublich viele Fehlentscheidungen getroffen wurden und haben es versucht irgendwie durch Schadensbegrenung aufrecht zu erhalten. Ganz Patch 8.3 ist eine Schadensbegrenzung.. das sieht man zum einem an extrem mangelnder Qualitätssicherung (unglaublich viele Bugs), an teilweise unfertigen Content (neuer Content wirkt nur zum Teil fertig) und letzteres besteht der Content aus sehr viel Recyling.

Da ist es doch zumindest gut, dass sie noch Zeit hatten Mechaniken zu entwickeln die merken wenn irgendwo was schief läuft und somit ein wiederum großer Unfall vermieden wurde (World First mit Bug). BFA ist vorbei, hoffen wir einfach das Shadowlands nicht genau so eine Blamage overall wird wie es in diesem Addon der Fall war.






 
2
kaito - Mitglied
"BFA ist vorbei"

Ich glaub das ist das erste Addon das ich erleben wo der letzte Patch noch nicht ganz trocken ist und man davon redet dass das Addon vorbei ist. Das hat nicht mal WoD geschaft :(
palmerin - Mitglied
Sie haben Patch 8.3.5 für Shadowlands fallen gelassen. Shadowlands soll spätestens am 31.12.2020 erscheinen, die Zeit wird knapp. Ob das WoW-Team das schaffen kann, weiß niemand. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich mit dem Kauf des Addons warten werde und zunächst mal die Reaktionen dazu beobachte.
Muhkuh - Mitglied
Sie haben Patch 8.3.5 für Shadowlands fallen gelassen. 

Zu welcher Zeit soll ein Patch "8.3.5" geplant gewesen sein? Was,wenn es von Haus aus, so etwas gar nie hätte geben sollen? Wie kommt man darauf? Das lese ich grade zum ersten Mal. Wir haben doch allesamt keinerlei Einblick in die Patchpläne?
palmerin - Mitglied

Zu welcher Zeit soll ein Patch "8.3.5" geplant gewesen sein?

Mein Fehler, da wurde ich wohl ein Opfer von "Fake News". Ich habs nochmal nachgeprüft: Ion sagte, dass es keine Pläne für Patch 8.3.5 gibt.
Quelle: https://www.millenium.us.org/guide/10782.html
Grabschi - Mitglied
Wenn man Mitarbeiter entlässt die testen, dann kommt sowas raus.
1
Muhkuh - Mitglied
Bist du der Meinung, mehr Leute in der Q&A hätten getestet, was passiert, wenn man eine Bossphase, die nach den Regeln des Spiels "zu erledigen ist", einfach negiert und das dann festgestellt? Oder hätten die nur wieder und wieder den Bosskampf durchgespielt - wenn sie überhaupt so gut wären, ihn auf Mythic underequipt durchspielen zu können, was ich bezweifle - und zwar so wie er sein soll?

Ich denke richtiger wäre: "Wenn man Spielphasen geheim hält und auf dem PTR nicht testen lässt, von Leuten, die auch später genau dort unterwegs sind, dann kommt sowas raus". Ist nämlich nicht die erste "geheime" Phase und so gut wie keine hat wirklich so richtig funktioniert. Einmal - Algalon in WotLk - war sogar ein ganzer "geheimer" Boss extrem zu einfach geraten, weil er nie auf dem PTR unter "richtigen Bedingungen" getestet wurde, sondern nur im Q&A-Labor.

Also dieser Bug/Glitch um den es hier geht - anders als vermutlich einige Andere in letzter Zeit - hat meiner Meinung nach sehr wenig mit weniger Q&A-Personal zu tun.
3
Aegwinn - Mitglied
@Muhkuh: Ich bring die Ausrede auch mal auf der Arbeit xD Ernsthaft, sie haben schlicht scheisse gebaut. Sowas darf man sagen, denn es entspricht schlicht den Tatsachen. Fakt ist, das Qualitätsteam bei Blizz war schon immer schlecht und wird es wohl auch immer sein. Sie haben doch an einer AI gearbeitet, die menschliches Verhalten nachbauen soll. Dann sollen sie den Raid von dem AI Team in 100'000 Tests durchspielen lassen und sehen was dabei raus kommt. Vergleich was ne Top Gilde auf den Live Servern im Vergleich zum AI Team macht was dmg usw. angeht und pass es so an, damit es akurat ist. Es ist alles nur eine Frage des Willens. Aber ich kenne die Entscheidugnen, die da fallen. Warum in etwas Geld investieren, was sowieso niemand erwartet? Bugs sind ja normal ... Tuningfehler auch, wozu noch viel Zeit und Geld investieren, die Kunden fressens ja eh, weil sie nichts anderes gewohnt sind.

Aber selbst wenn man das nicht tut ... du kannst dir den möglichen Ablauf eines Bosskampfes sogar aufzeichnen. Noch ganz nach dem alten Moment, was passiert wenn dieses oder jenes Ereignis eintritt. Dass sie sowas nicht einkalkulieren wie die Bomben damals zu LK Zeiten, das kann wohl jeder verzeihen ... aber doch nicht in dem man einfach eine Mechanik ignoriert. Das ist doch das normalste der Welt, dass man ausprobiert, ob etwas überhaupt nötig oder wichtig ist ...
Muhkuh - Mitglied
aber doch nicht in dem man einfach eine Mechanik ignoriert.

Es wurde keine einfach "Mechanik", sondern eine ganze "Phase" ignoriert - in etwa, wie in deinem Beispiel, das Plattform"zerfallen" einfach nicht mit zu machen - eine, in der gar kein Schaden auf den Boss passieren "kann", weil man sich eigentlich gar nicht beim Boss befindet.

Wurde jetzt auch "ganz einfach" behoben - die einzige Fähigkeit, die der Boss in der Zeit machen würde, macht jetzt so enormen Schaden, dass er nicht gegenheilbar ist.
Du hast schon recht, es hat halt schlicht keiner damit gerechnet, dass jemand versuchen wird, eine "Phase" zu skippen - oder vll. wurde vergessen, den Schild des Bosses (wieder?) anzuheben.
wowhunter - Mitglied
Hat was von einer Safety-Car-Phase im Rennsport, weil die Strecke beschädigt ist und das in Ordnung gebracht werden muss. :D
4
Muhkuh - Mitglied
Wenn sie gemein gewesen wären, hätten sie sie durchziehen lassen und sie dann wegen Exploiting/Bugusing gebannt - denn, dass Limit DAS nicht bemerkt, dass das so nicht passen kann, dass der Boss, außer einer einzigen Schadenfähigkeit nichts mehr tut und ab 70% plötzlich einfacher ist als auf HC, ist mehr als unglaubwürdig - und sie wollten es trotzdem durchziehen, Blizzard hat mit dem Entfernen des Bosses mitten im Kampf Limit eigentlich sogar "beschützt".
4
kaito - Mitglied
Was Spieler immer alles im Eifer des Gefechts alles bemerken müssen… Sind wir doch nur bezahlenden Tester geworden?
khamul93 - Mitglied
Auch dann wird nicht verlangt das sofort aufgehört wird...
Im Gegenteil, dann sollte erst recht weiter gemacht werden damit man einen möglichst vollständigen Bugreport abliefern kann...
Muhkuh - Mitglied
Sind wir doch nur bezahlenden Tester geworden?

Bei "geheimen" Phasen, was "wir" uns ja so sehr wünschen, damit "nicht alles schon vorher bekannt ist", werden wir das wohl sein müssen, weil ein World First Rennen nicht simulierbar ist.
Und auch sonst sind wir leider seit jeher "bezahlende" Tester, denn PTRs gibt es ja nicht nur, damit sich World First Gilden schon mal Strategien überlegen können.
Auch dann wird nicht verlangt das sofort aufgehört wird...

Blizzard wird hier wohl auch Nummer sicher gegangen sein, nachdem Limit den Ra-den "Exploit" - wenn es einer ist, was "anzunehmen ist", wenn nach dem Kampf a) die Lebenspunkte des Bosses für alle Anderen angehoben wurden und b) Limit sagt, Blizzard hätte ihnen gesagt, nächste ID wäre der Reset-Timer des Bosses wie bei allen anderen auch bei 30 und nicht mehr bei 10 Sekunden -  auch "durchgezogen" hat. :P
Und was wäre passiert, wenn Blizzard hier nicht "abgebrochen" hätte? Limit hätte weiter gemacht, vermeintlich den World First errungen und man hätte das dann entweder drin lassen müssen - und limit hätte immer zu hören bekommen, sie hätten ja bloß Bugusing betrieben und auch in Zukunft würde ihnen immer so was "nachgesagt" werden, oder man hätte Limit den World First aberkennen müssen, nachdem sie vorher schon "ewig" an Phase 1 zu knabbern hatten, dafür hätte Blizzard aber einen "möglichst vollständigen Bug-report".^^
1
kaito - Mitglied
"Bei "geheimen" Phasen, was "wir" uns ja so sehr wünschen, damit "nicht alles schon vorher bekannt ist", werden wir das wohl sein müssen, weil ein World First Rennen nicht simulierbar ist."

Das ist aber die völlig falsche Denkweise. Weil ist geheim darum müsst ihr mit Bugs oder Logikfehlern leben wenn schon das was nicht geheim ist von Bugs und Logikfehlern strotzt… ähm, ne?
Muhkuh - Mitglied
 Weil ist geheim darum müsst ihr mit Bugs oder Logikfehlern leben

Allerdings ist das hier jetzt halt schwer als "Logikfehler" - das würe zB. Algalon damals der Fall gewesen, der auch geheim war und der "zu einfach2 ausgefallen ist - einzuordnen und als "Bug" auch nur schwerlich, weil das Ding nur dadurch "getriggert" wird, dass man den eigentlich fix vorgegebenen Ablauf negiert. Es lässt sich jetzt vermutlich vortrefflich darüber streiten, ob Blizzard bedenken müsste, dass World First Gilden versuchen, etwas das ihnen Probleme bereitet, einfach auszulassen und ob das auch bedeutet, bedenken zu müssen, dass eine ganze Phase, die eigentlich alle nacheinander abzuspulen sind, "übersprungen" bzw. "an andere Stelle verschoben" wird. Und ob so etwas überhaupt von jemand Anderem vorab testbar ist.
Ernie - Mitglied
ein ban deswegen is quatsch. nicht so offen wie sie es kommuniziert und gemacht haben. 
klar haben sie es bemerkt und wollten bewusst weiter machen um andere phasen zu sehen und nicht um zu killen. 

welchen exploit haben sie bei ra-den genutzt? lebenspunkte wurden schon angehoben nachdem sie, wenn überhaupt, wenige tries hatten. 
Muhkuh - Mitglied
welchen exploit haben sie bei ra-den genutzt? 

Den, den nach ihnen "alle" genutzt haben und der laut ihnen mit der nächsten ID nicht mehr möglich sein wird, weil Ra-dens Respawn-Timer mit den nächsten Wartungsarbeiten auf "Normal" angehoben wird.:
"Auf Grund eines verkürzten Respawn-Timers vom Boss war es jedoch möglich mit Hexenmeistern eine Burst-Taktik zu kreieren, wodurch die zusätzlichen Lebenspunkte Ra-den nicht viel brachten". 
Muhkuh - Mitglied
aber eben genau das hat limit doch gar nicht gemacht. 

Stimmt, Limit hat "bloß" die Burstphase am Anfang verlängert, indem sie CD-"Fähigkeiten" mit längerer Laufzeit gezündet, den Boss und damit die CDs resettet und den Kampf neu gestartet haben. 
Das die anderen das dann noch auf die Spitze getrieben haben - Method mit dem Hexer-Stacking und dem doppelten Reset - ändert ja nicht viel daran, dass auch Limits "Idee" schon sehr dunkelgraue Zonen streift. Bei beiden wurden von "Zusehern" "Banns" gefordert - es sehen also auch bei Limit Leute die Grenze zwischen "Grauzone" und "unerlaubtes Vorteil verschaffen" überschritten.
Ernie - Mitglied
limit hat gemacht was gang und gäbe ist (oder willst du jeden m+ spieler bannen der meta vorm pull zieht?). sie sind auch die einzigen, die hero in p1 genutzt haben. 
Ausrastelli - Mitglied
Tja seit den Zusammenschluss mit Activision kann sich Blizzard von ihrem Qualitätssiegel "When its done" verabschieden.
Muhkuh - Mitglied
Stimmt. Denn C'thun vor 14 Jahren war ja zu keiner Zeit irgendwie verbugged, sondern so richtig "done". ;)

Ich würde darauf tippen, dass das hier eher nicht am "Zusammenschluss mit Activision" liegt, sondern wohl mehr daran, dass scheinbar keiner bei Blizzard damit gerechnet hat - die Frage ist, warum das so ist, eigentlich müssten sie selbst wissen, dass jede Chance genutzt wird -, dass Gilden einfach eine ganze Phase komplett "skippen", also selbst den Ablauf ändern. Der Boss ist ja nicht von selbst verschwunden, sondern wurde von Blizard aktiv rausgenommen, als man bemerkt hat, Limit zieht dieses Ausnutzen wohl voll durch - um damit Limit im Rennen um den WF drin zu lassen, denn sie Durchziehen lassen hätte zwangsläufig wohl eine Aberkennung des Kills und einen Bann bedeutet und Method hätte den wWorld First damit quasi geschenkt bekommen.
3
Aegwinn - Mitglied
@Muhkuh: Fairerweise muss man dazu aber auch sagen, dass Blizzard mit AQ unter anderem erstmal wirklich begann Raidbosse mit komplizierteren Fähigkeiten und Abläufen einzuführen. Dass sie auf dem Gebiet nicht sonderlich erfahren waren in ihrem ersten MMORPG kann man denke ich gut verzeihen. Nach 15 Jahren sieht es aber doch ein bisschen anders aus und es passt sehr gut in die Sichtweise von @Andi rein. Als er in seinem neusten Video über das QA Team sprach. 

Ändert aber nichts daran, dass es immer Leute geben wird, die den kleinsten Fehler als pure Absicht sehen wollen und dabei ein riesen Fass aufmachen. Ich find den wahren Skandal eigentlich eher, dass diese geheime mythische Phase irgendwie total lächerlich ist ... wow ... mal wieder durch ein Portal in einen alten Gott gehen und dort drin etwas töten ... wie originel. 
Muhkuh - Mitglied

ch find den wahren Skandal eigentlich eher, dass diese geheime mythische Phase irgendwie total lächerlich ist 


wowhead und co. vermuten aktuell, dass es nicht die "einzige" Secret-Phase des Bosses gewesen sein könnte aber nichts genaues weiß man nicht, weiter als bis 20% - bei diesem Versuch um den es hier geht - ist noch keiner gekommen.

Man geht übrigens nicht "in den Boss", man geht über das Portal in Azeroths Herzkammer - das Ding mit den Essenzen und so -, wo eine Art Miniboss zu besiegen ist.
Andi Vanion.eu
@Aegwinn: Bezüglich der geheimen Phase muss man noch sagen, dass nicht bekannt ist, ob es das schon war. ;) 
kaito - Mitglied
Der Verdacht erhärtet sich, dass 8.3 mit der heißen Nadel gestrickt wurde.
Bigshiks - Mitglied
Richtig so, so nen Quatsch können die bei einem Boss mittendrin machen aber nicht beim endboss wo es wirklich um den world first geht
1
kaito - Mitglied
Warum nicht beim letzten? Wäre es besser gewesen sie ihn legen zu lassen um dann den Frist Kill zu stornieren auf Grunde eines Bugs? Hatten wir so was ähnliches nicht sogar schon mal? Da ist doch ein verschwinden lassen beutend fairer.
Bigshiks - Mitglied
@Kaito ich Rede von der Gilde... Richtig so von Blizzard da hart durchzugreifen
Muhkuh - Mitglied
@Bigshinks: Das war das Gegenteil von "hart durchgreifen" - "hart durchgreifen" wäre gewesen, den Boss stehen zu lassen, den Kill abzuwarten, ihn danach wegen Exploting/Bugusing abzuerkennen und Limit zu bannen und damit Method den Sieg zu schenken. Dies wurde mit dem Eingriff verhindert.
1