7. April 2021 - 12:02 Uhr

Tavern Talk - Blizzard, Mitarbeiter & Probleme!

In den letzten drei Wochen ist nicht ganz so viel in World of Warcraft passiert, dafür aber so einiges außerhalb des Spiels, was nicht unbedingt immer für gute Nachrichten rund um (Activision) Blizzard sorgte. Doch leider muss man sagen, dass das auch keine Seltenheit mehr ist. Das Image von Blizzard ist auf jeden Fall schon lange nicht mehr das, was es mal war, und dieses Thema kommt auch immer wieder auf den Tisch. Im heutigen Tavern Talk wollen wir darüber noch einmal etwas genauer reden, denn natürlich hat auch all das Auswirkungen auf World of Warcraft sowie Shadowlands. Viel Spaß beim Reinhören!

Der Tavern Talk als Podcast

Schreibe einen Kommentar

Du darfst keine Kommentare schreiben
Nur Mitglieder auf Vanion.eu können Kommentare schreiben und beantworten, sowie Votes abgeben. Logge dich also ein oder erstelle dir jetzt einen Account. Hat schließlich keine Nachteile.
checkmate - Mitglied
hmm, als ich vor 4 Monaten Shadowlands gekündigt habe, habe ich den üblichen Hohn und Spott als Lohn erhalten
Scheinbar ist SL mittlerweile bei vielen im Standing gesunken?
Miroe - Mitglied
Da ich selbst in einem internationalen Unternehmen arbeite, bei dem es derzeit viele Umstrukturierung gibt, kann ich die Situation der Mitarbeiter absolut verstehen, muss allerdings auch dazu sagen, dass die Dauer der Wartezeit durchaus mit Verhandlungen durch Betriebsräte oder ähnlichem zusammen hängen kann.
Bei unseren französischen Kollegen haben sich diese Verhandlung 12 Monate hingezogen, während wir deutschen Mitarbeiter letzte Woche die Entscheidungen mitgeteilt bekommen haben, obwohl die Ankündigung bereits Europaweit im Oktober 2020 erfolgte.
Ich kenne die Firmenstrukturen dort nicht, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen bei Umstruktierungen seine "überflüssigen" Mitarbeiter lieber früher als später los werden möchte, ist schon ziemlich hoch.

Als Casualspieler muss ich sagen, dass ich grundsätzlich noch genug in Shadowlands zu tun hätte und meine Zeit dort durchaus noch füllen könnte, allerdings fehlt es mir momentan an Motivation mich einzuloggen. 
Solche Motivationsprobleme hatte ich in diesem Ausmaß das letzte Mal zu Warlords of Draenor. 
Ich weiß aber nicht welche Option ich selbst bevorzugen würde. Entweder ein verlängertes Shadowlands mit rundem Abschluss oder lieber wieder ein "hingeklatschtes Ende" und die Hoffnung auf ein sehr gutes Folge-Addon... 

Das größte Problem ist meiner Meinung nach aber besonders das Schweigen und die fehlende Kommunikation. 

Die aktuelle Situation lässt vermuten, dass es sich in Richtung eines vorzeitigen Endes entwickeln wird.
Shalandana - Mitglied
Ich gehöre zu denen die mittlerweile gekündigt haben. Die Liste an Verfehlungen wurde mittlerweile einfach zu lang. Die Haltung der Firma zu China. Der Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Die aus meiner sicht viel zu geringen Ressourcen die man in WoW investiert im Verhältnis zum wirtschaftlichen Erfolg dieses Games. Dafür lässt man sich die vorhandenen Mitarbeiter in Überstunden totarbeiten, weil die Personalkosten müssen ja gedrückt werden. Hier übrigens auch zu nennen die mangelnde Moderation auf eig. sätmlichen Plattformen inklusive dem Spiel selbst, Abbau von Service und Support. Alles automatisiert, denn die Kosten müssen schließlich runter.

Die Firma wirkte zuletzt für mich immer gieriger und ausbeuterischer und irgendwann ist selbst als jahrelanger Fan ein Bogen überspannt. Und das habe ich u.a. auch bewusst angegeben als Kündigungsgrund.

Und da ist noch nicht einmal ein Wort über die Qualität von WoW mit drin. Die hat nämlich aus meiner Sicht eben auch einfach nachgelassen. Nicht in allen Bereichen, manches ist auch besser geworden. Aber alles in allem fehlt dem Game einfach der frische Wind. Man hat halt eben einfach das Gefühl, es wird das Nötigste gemacht und damit hat es sich. Was ja auch wieder perfekt in das oben Beschriebene Schema passt.

Könnte das jetzt seitenlang ausführen. Aber vielleicht ist das einfach der "natürliche" Lauf der Dinge, dass gute Sachen irgendwann immer größer werden und letztlich daran selbst kaputtgehen. Aus meiner Sicht fühlt man die Monetarisierung des Spiels einfach seit jahren immer heftiger. Die schlauchförmigen Systeme, die Contentblocker, das Timegating. Dem Spiel fehlt komplett die Spielerfreiheit. Alles ist irgendwie gegated und in zeitliche einheiten unterteilt, durch die der Spieler schön artig durchgepumpt wird, keiner zu schnell, keiner zu langsam. So das es optimal in den Finanzplan der Firma passt. Es fühlte sich für mich zuletzt einfach nur noch wie ein Fließbandprodukt an.
 
4
Teron - Mitglied
Da befindet sich Blizzard aber in guter Gesellschaft. Mit China wollen sie doch alle - oder die allermeisten -  Geschäfte machen, und tun es auch, und dafür lassen sie sich von China auch demütigen. Sogar Staaten lassen sich von China vorführen. Alle versuchen ihre Kosten zu senken, und seien es Kosten in Form von Personal. Alle versuchen ihren Gewinn zu maximieren und die Firmeninhaber und Vorstände in Form von Gewinnausschüttungen glücklich zu machen. Das mag zum Teil ekelerregend sein, wenn die Vorstände Millionen abstauben und gleichzeitig hunderte Mitarbeiter zum Arbeitsamt geschickt werden, aber kein Unternehmen kann es sich langfristig erlauben ökonomisch nicht konkurrenzfähig zu sein. Vorstand: "Wie jetzt, ich kriege keinen Bonus dieses Jahr? Gehe ich halt woanders hin. Mal sehen ob ihr gleichwertigen Ersatz für mich bekommt - wohl kaum!" Das hat Blizzard alles nicht erfunden. Das traurige ist nur, dass Blizzard mal den Anspruch hatte anders zu sein und es nun nicht mehr ist. Willkommen in der Realität.

Contentblocker und Timegating stören mich nicht. Ich finde es legitim, dass Blizzard versucht zu verhindern, dass 24/7-Spieler den Spielern die Arbeit, Studium, Familie oder sonstige Verpflichtungen haben, all zu weit davonziehen. 
1
Shalandana - Mitglied
@Teron:

Es ist mir bewusst das auf solche Vorwürfe heute stets mit dem Satz "Willkommen in der Realität" reagiert wird. Besonders Konservative werfen damit mehr um sich als sonst etwas. Dahinter steckt immer der absurde Gedanke, dass Leute die anderen Fehlverhalten vorwerfen angeblich naiv wären, weil sie ja die Realität nicht verstünden. Sie sollten doch besser mal "realistisch" denken und in der Realität ankommen.

Doch letztlich soll nicht die Realität "erkannt" oder "verstanden" werden, denn die erkenne ich durchaus an, keine Sorge. Hinter der Aussage steckt viel mehr die Botschaft es so hinzunehmen wie es ist, was ja nun einmal heute das zentrale Wesensmerkmal des Konservatismus ist. Bestandswahrung und akzeptieren der Umstände so wie sie sind.

Eine Realität ist es so z.B. das sich heute die rechtfertigen müssen, welche Länder, Firmen, whatever für Fehlverhalten kritisieren, während die betreffenden Stellen unter dem "Das ist halt so Credo" verteidigt werden, weil die Zustände wie sie sind eben schon längst als eigene Realität akzeptiert wurden. Somit ist die Realitäts-Floskel letztlich auch eine billige Ausrede für das eigene Ich, denn wenn die Dinge eben so sind wie sie sind, dann brauche ich ja auch keine weiteren Gedanken darüber verschwenden und dann wird das eben schon irgendwie eben richtig so sein.

Zwar wird Realität überaus inflationär verwendet als Begriff, letztlich ist aber nichts an einem wirtschaftlichen System wirklich "real" im tatsächlichen Sinne. Real sind Naturgesetze. Gravitation z.B. Das wirtschaftliche System basiert alleine auf menschlichem Vorstellungsvermögen und "Vertrauen". Sie sind komplett abänderbar, je nachdem wer an den Schaltern sitzt. Das Etablieren der Vorstellung das die Systeme so wie sie sind eben "real" und ähnlich wie Naturgesetze unabänderlich sein sollen ist ja sozusagen eine wesentliche Grundvoraussetzung, warum sie funktionieren können. Würde aber z.B. morgen jeder Mensch sein Geld von der Bank holen wollen, würde die nicht reale Existenz des Systems eindrucksvoll zur Schaugestellt werden.

Aber natürlich ist mir bewusst, dass die Aussage ja eher darauf hinauslief, dass sich Blizzard als eines unter 100.000en Unternehmen nicht einfach irgendwelchen Marktmechanismen entziehen kann, was an und für sich so erstmal stimmt, innerhalb dieser eigenen geschaffenen Marktlogik. Ein Unternehmen wie Blizzard würde ja gegen seinen eigenen Existenzsinn verstoßen, würde es so etwas kategorisch ausschließen. Unternehmen kennen aber auch keine Moral, die kennen nur Menschen. Wohin das im extremsten aller Fälle führt, konnte man in 2. Weltkriegen leider sehen.

Das wird von hier aus auch nicht mehr besser werden. Die Branche ist zu einem riesigen Markt geworden. Es wird hier zwangsläufig zu einem Tag oder Zeitraum X kommen, einem Clash. Weil hier zunehmend Unvereinbares aufeinanderprallt. Ich sehe da auch wenig Hoffnung, wieso das anders laufen sollte. Die Monetarisierung der Branche beispielsweise findet ja auch schon seit Jahren immer intensiver statt und so auch die Expansion gen Ost.

Gamer werden natürlich auch zunehmend dafür sensibilisiert, damit gewisse Dinge eben auch Stück für Stück einfach als neue Realität so akzeptiert werden.


"Contentblocker und Timegating stören mich nicht. Ich finde es legitim, dass Blizzard versucht zu verhindern, dass 24/7-Spieler den Spielern die Arbeit, Studium, Familie oder sonstige Verpflichtungen haben, all zu weit davonziehen."


Hier muss ich dagegen wohl den Realitätsbegriff ins Spiel bringen. Das ist dem Unternehmen vollkommen egal, ob irgendjemand mitziehen kann. Hier geht es einfach darum die zeitlichen Spielabläufe der Spieler an die zeitliche Produktentwicklung anzugleichen und somit ist es einfach eine Form der Monetarisierung. Wie lange dürfen die Spieler für Inhalt X benötigen um in Zeitraum Y ausreichend Content Z zu produzieren zu möglichst niedrigen Kosten. Daher sind diese Elemente aus meiner Sicht in den letzten Jahren das Paradebeispiel für das Melken der Cash-Cow schlechthin geworden.

Es geht einfach nur um Zeitkontrolle. Die will Blizzard haben. Das Produkt darf sich aufkeinenfall zu schnell erschöpfen (= potentieller Verlust). Das führt dazu, dass zuweilen mehr Energie darauf verwendet wird, wie man die Spielzeit des Spielers maximal künstlich strecken könnte, anstatt diese Energie in die tatsächliche Entwicklung des eigentlichen Spielinhalts zu investieren.
2
Wilfriede - Mitglied
@Shalandana:
uff jetzt hab ich glaub +1 IQ bekommen nachdem ich deine Kommentare gelesen habe ;) 
GnomThron - Mitglied
Ich finde aber das man auch so fair sein muss das die Community mit schuldig ist das zwischen Blizzard und der Community nicht mehr eine so gute Kommunikation herrscht. Klar Blizzard macht definitiv Fehler aber dieses ganze genörgel, die drohungen und das jammern der Community lässt doch gar kein Durchblick mehr zu was die Spieler wollen und was nicht.
Man muss einfach mal zu einem Problemthema die Foren besuchen und man wird schnell merken das es öfters dort kreuz und quer geht ohne Verbesserungsvorschläge oder Selbstkritik.

Blizzard einfach in Schutz nehmen nur weil sie ein Spiel anbieten das man spielt ist zwar nicht richtig aber genauso wenig ist es richtig ihnen alles in die Schuhe zu schieben wenn sich tausende Spieler zu blöd anstellen sachlich zu argumentieren was ihnen nicht passt und wieso.
So etwas wird ja hier auf Vanion des öfteren hoch angepriesen was auch richtig ist denn beschweren kann man sich ja bekanntlich am leichtesten.
Wilfriede - Mitglied
Als ob irgendeiner genau wüsste was er will!?
Selbstkritisch sein macht keiner mehr da es ja einfacher ist jemand anderem die Schuld an seinem Unglück zu geben. 
Das einzige was jeder für sich selbst weiß ist ob er zufrieden ist oder nicht. 
Verbesserungsvorschläge sind halt auch schwierig da die meisten nicht in der Materie drinnen sind. Bestes Beispiel die Erweiterung der Standadtasche im Inventar. Klingt einfach, war aber wohl nen ziemlicher Aufwand das im Classic Code zu ändern ohne das es Bugs im späteren Content gibt. 
Irgendwo muss man sich aber auch mal Luft machen. Da ist doch das offizielle Forum der beste Platz. Zumindest weiß dann Blizzard das die Spieler unzufrieden sind. 
Was dabei rauskommt wenn sie auf die Community eingehen sahen wir bei BfA und sehen es aktuell. 
Wo das Ende der Reise sein wird werden wir vermutlich früher sehen als wir denken^^
Andi Vanion.eu
Das wird nicht funktionieren. Wie schon sehr sehr sehr sehr sehr sehr oft im Tavern Talk erwähnt, gibt es in WoW einfach zu viele verschiedene Spieler, die alle was anderes wollen und gut finden. Es gibt überall Feedback, aber wenn das ungesetzt wird, dann "weint" eine andere Gruppe. Und genau das ist Blizzard selbst schuld. 
1
Wilfriede - Mitglied
@Andi:
Nur sollte man meinen das jeder es mit den Jahren gelernt haben sollte das man es eben nicht allen recht machen kann :D 
Wer weiß vielleicht geht Blizzard irgendwann mal wieder ihren eigenen Weg und machen das was SIE für gut erachten. 
Andi Vanion.eu
@Wilfriede:
Es wäre einfach von Vorteil, wenn sie einen Cut machen und klare Zielgruppen definieren würden. Aber sagen wir mal so... einen USP hat WoW dadurch und es funktioniert ja auch. Die Frage ist nur ob es so toll ist erfolgreich zu sein, während ein Großteil(?) der Kunden aber eigentlich permanent unzufrieden ist. 
Wilfriede - Mitglied
@Andi:
Dankeschön^^ jetzt verstehe ich den Satz auch. Ich hatte ja meine ganze Hoffnung damals in Star Wars The old Republic gesetzt. Also das SWToR eben WoW vom Thron stößt. Naja nach 2,5 Jahren war ich dann auch wieder bei WoW. Als ich das letzte mal rein geschaut habe wars im Endeffekt immer noch das gleiche. Geile Story/Level Phase aber das Endgame war schon am 2. Tag dann ausgelutscht. 
Kommt Zeit kommt Rat :) 
Khalzum - Mitglied
Das schlimmste an der ganzen Geldgeilheit finde ich ja, das viele Menschen Jahrzehnte lang für eine Firma arbeiten, den Erfolg herbeigearbeitet haben und am Ende werden sie einfach abgesägt ohne Wertschätzung... Ja, sie haben Geld verdient, aber das Menschliche fehlt...
1
Kyriae - Mitglied
Man kann sich natürlich auch alles schlecht reden, passt ja so gut in die Zeit.
Melinalike - Mitglied
Das hast du wunderbar gesagt ja mich kotzt es auch an wie unsozial diese Firmen mit ihren Mitmenschen umgehen. Es ist bezeichnend für unsere Zeit das nur das Geld zählt. Die oberen ein Prozent dieser Firmen verdienen sich dumm und dämlich.

Mir hat das Video sehr gut gefallen. Toller Tavern Talk. Ich hoffe es geht dir wieder besser.
 
3
kaito - Mitglied
Es ist nicht bezeichnend für unsere Zeit das nur das Geld zählt, es sei denn du meinst mit "unserer Zeit" die Zeit der Menschheit seit sie den Tauschhandel angefangen hat, dann hast du durchaus recht. Der "kleine Mann" musste zu jeder Zeit für seine Rechte kämpfen.
Sicher gibt es immer wieder Unternehmen die beweisen das man auch gerecht und sozial sein kann, aber das bleibt aus einem sehr schlichten Grund leider die Minderheit.
1
Blades Legende
Das mit dem "vorzeitigen Beenden" sehe ich immer noch etwas anders. Ich vermute wirklich das kein Content am Ende gestrichen wird (das wäre für mich vorzeitiges Beenden) sondern das man den eigentlichen 9.1 gestrichen hat.
Also das der nun kommende 9.1 der eigentliche 9.2 war und wir dann den eigentlichen 9.3 als 9.2 sehen werden.
Dann würde auch die neue Zone / Gebiet, das war schon Torghast angreifen, Sylvanas als Gegner,... auf einen Schlag Sinn machen. Denn all das kommt für mich eigentlich einen Patch zu früh vom Gefühl her.
2
Snippey - Mitglied
für mich nicht. die Torghast-Questreihe/Kampagne hat mehr oder weniger direkt zu Torghast als Raid geführt. Ein neuer Teil des Schlundes passt mMn sehr gut dazu - einen Mittler kennen wir ja auch schon aus den Visionen von SW und OG - und Sylvanas möchte ich schon seit spätestens ihrer Flucht aus OG eine verpassen!
Blades Legende
@Snippey:
Was nciht überrascht.. das SL ein 2 Patchaddon werden muss dürfte sicher schon 2-3 Monate vor release festgestanden haben. Und ein dritter Patch passt in 2022 einfach nicht mehr rein.
kaito - Mitglied
Nun, es wird wohl Content fehlen, da ist mir recht egal ob man von vorzeitig redet oder es anders nennen will.
Andi Vanion.eu
@kaito:
this ;D

Also ja, kann gut sein Blades. Aber im Endeffekt ist es ein anderer Verlauf als geplant, der eher negativ als positiv sein wird. Falls es dazu kommt! We will see!
Blades Legende
@Andi:
Das das ganze für uns negativ ist bestreite ich gar nicht. Aber mir ist es tatsächlich lieber man streicht am Anfang etwas als das Ende zu ruinieren. Ich weiß auch nicht wirklich ob es besser gewesen wäre SL auf 2,5 oder 3 Jahre zu strecken, denn aufholen könnte man den Rückstand in 2 Jahren ja eh nicht.
Das wären doch wenn es wirklich an Corona liegt sie beiden Ansätze gewesen:
1) Bei 3 Patches bleiben und auf 2,5 Jahre gehen
2) Bei 2 Jahren bleiben und WoW 10. ca. im August - Oktober 2022 bringen.

Der Schaden ist leider so und so schon da, die lange Patchlücke jetzt bleibt so oder so.
Andi Vanion.eu
@Blades:
Nein, ich denke nicht, dass eine Streckung auf 3 Jahre gut wäre. Ich mein, man muss mal ganz ehrlich sein. Blizzard hat uns gezeigt, was geht (Legion) und dann mit BfA und nun noch einmal mit Shadowlands stark zurückgeschraubt. Dass das zu viel Kritk und negativen Kommentaren führt, ist nun keine Überraschung. Ein Addon in WoW mit 3 großen Patches, welches 3 Jahre lang geht, das funktioniert halt einfach nicht. Man ist was anderes gewohnt. Klar, bei anderen MMOs läuft es eventuell so, aber da ist auch die Einstellung der Leute anders. 

Ich lese es immer wieder "ach wenn es drei Jahre geht, wäre es nicht schlimm", doch das wäre es für den Großteil der Spieler. Vor allem da es halt verdammte Axt einfach keine Kommunikation gibt. Das ALLERGRÖßTE Problem.
Blades Legende
@Andi:
Wobei wir beide wissen das es in Legion nur geklappt hat weil man WoD davor komplett aufgegeben hatte. WoD hatte eigentlich nur einen Major Patch (6.1 zählt für mich nicht als Major Patch ;-) ). Der Witz ist, dass danach nun genau das passiert ist was ich damals während Legion schon geunkt hatte. Es war ja absehbar, dass man das mit normalen Ressourcen nicht wiederholen konnte. Was wirklich geht haben wir daher leider (!) nie gesehen. Denn BfA war halt exterm unterdurchschnittlich weil die Spielsysteme alle Fehlschläge waren.
"Was geht" liegt wohl irgendwo zwischen Legion und BfA.
Diesmal ist es aber schon speziell, Corona ist sicher ungeplant, die verlorenen zusätzlichen 2 Wochen durch das Feuer sind sicher ungeplant. Was mich stört ist die dumme Kommunikation. Imho kommt Ehrlichkeit immer am besten an. Aber nein.. Blizzard lügt uns an, dass sie mit Corona toll klar gekommen wären... tja... das sehen wir ja jetzt alle. 

Was ich jetzt erwarte ist ein wirklich guter 9.1 egal ob im Juli oder im erst im September, aber er muss sitzen. Dann 6 Monate später ein guter 9.2 der wieder sitzen muss. Nur so können sie für mich das Vertrauen wieder herstellen. Denn so würde man zeigen "das waren ausßergewöhnliche Umstände aber sobald die vorbei waren lieferten wir wieder ab".
Wilfriede - Mitglied
@Blades:
und daran zweifel ich momentan leider sehr stark das 9.1 ein richtig guter contentpatch wird. Das was wir bisher sehen durften ist jetzt nicht sooo der Wahnsinn. Klar vieles neues aber ich vermute einfach zu wenig. Neues Transmog für Pakte, neuer Raid neues Gebiet. Ich befürchte leider das dass sehr schnell wieder ausgelutscht sein wird. Story ja klar aber die wird ja auch wieder denke ich gestreckt mit 1 Kapitel pro Woche. Hat man diese durch wird der Rest eben wahrscheinlich schon wieder langweilig sein. 

Aber ich lass mich überraschen und eines besseren belehren. Werde zu 9.1 auf jeden Fall reaktivieren. 
Teron - Mitglied
@Wilfriede:

Story ja klar aber die wird ja auch wieder denke ich gestreckt mit 1 Kapitel pro Woche.

Diese "Streckung" kannst du ganz einfach umgehen: Account erst wieder reaktivieren, sobald alle Kapitel gemacht werden können.
Wilfriede - Mitglied
@Teron:
Das ist richtig, nur hinkt für mich das Argument immer bissl. Dann könnte man auch sagen fang erst zum X.3 Patch wieder an dann kannst alles an einem Stück spielen ;) 
Blades Legende
@Wilfriede:
Das ist Geschmackssache. Bei vielen Serien ist mir das wöchentliche auch erehblich lieber als die Serie am Stück reinzuziehen. Das spekulieren, diskutieren,.. darüber gehöt für mich einfach dazu. Ansonsten hängt halt viel davon ab wie interessant das neue Gebiet sein wird.
Gilgamesch - Mitglied
@Andi: Wieso soll ein Teil gestrichen werden? kann ich grad nicht nachvollziehen...
SL kam doch im November raus?
Patch 9.1 wird vsl. im Juni / Juli rauskommen...
Patch 9.2 Dezember 2021 / Januar 2022
Patch 9.3 Juni / Juli 2022

XPack 10 kommt dann im Nov / Dez 2022 raus...

Geht doch alles voll auf? oder nicht?
 
Andi Vanion.eu
@Gilgamesch:
Zwischen 9.3 und einem neuen Addon vergehen 4 Monate? Das wäre eine Weltneuheit. ;)
Blades Legende
@Gilgamesch:
Afaik war das absolute Minimum zwischen dem letzten Major Patch und dem Addon 9 Monate. Einfach weil man sich voll auf dessen Entwicklung konzentrieren muss. Was du da schilderst ginge nur auf wenn der Patch lange vorher entwickelt wurde und nur zurückgehalten wurde. Etwas das man ev. i Legion ätte machen sollen. 
Aber aktuell zeigt nunmal 9.1 das da gar nichts vorbereitetet wurde und das kann man auch nciht mehr aufholen. Mit einem 9.3 nach ca. Februar 2022 wäre WoW 10 in 2022 ausgschlossen.
Einen 9.3 bis dahin sehe ich aber nicht und bzgl. WoW 10 in 2022 bin ich genauso sicher wie Andi, das wird Activision wegen der Einnahmen vorschreiben.