30. Juli 2021 - 21:22 Uhr

Tavern Talk - Innovation noch möglich?

Ist das Ende der Fahnenstange bei MMORPGs bereits erreicht? Kann es noch Innovationen geben? Kann World of Warcraft noch mit coolen neuen Features glänzen? Oder ist es eigentlich immer nur noch das gleiche? Fragen, die in letzter Zeit unter einigen Artikeln und Videos von uns immer wieder gestellt werden. Unsere Antwort darauf ist ziemlich einfach: Es ist auf jeden Fall noch sehr viel möglich! Vor allem was standardmäßige MMORPG-Features angeht, sind noch viele Lücken zu füllen. Housing, Handwerk, Schiffe, Events, Individualisierung, Customization und einiges mehr. Doch wollen die Entwickler solchen Content überhaupt bieten?

Der Tavern Talk als Podcast

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Dunkelheit - Mitglied
Nach diesem Tavern Talk :

@Blizzard

Bitte den gehypten Andy einstellen !

Danke.
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DieLattevomZaun - Mitglied
Was ich mir persönlich wünschen würde das Wow wieder richtig geil wird 

- Plündermeister im Raid
- T - Sets wieder im Raid. Wie sehr hatte man sich auf den 2er und 4er boni gefreut und das wertet die Raids auch wieder mehr auf. Und das in Kombination mit dem Plündermeister ist perfekt auch, weil es nervt wenn iim Raid oder M+ ein item droppt was zwar höher vom itemlvl ist aber falsche stats - aber für eine andere Klasse super ist, man es aber nicht abgeben kann wegen dem Itemlvl...

- einen größeren Talentbaum mit mehr zu skillen und Abwechslung und mehr balance. Man benutzt ja doch eh quasi immer die gleichen.  Der Talentbaum musst nicht wie damals zu Bc sein vonnder Größe her. Aber  2- 4 mehr Sachen zu skillen wäre schon nice.

- Handwerk müsste ganz stark ausgebaut werden. 

Und da ist das Problem mit t sets und talentbaum. Da müssten sie ja arbeit rein stecken um alles zu balancen. Sieht man auch daran das es keine neue klasse zu shadowlands gab. Denke dss hat viele auch gestört. Sie machen es sich bequem und zu leicht.  Kaum was erweitern/verbessern aber hauptsache 200 Haustiere und mounts etc die dann nur eine andere farbe haben.... 


Ich hoffe sehr das der aktuelle Skandal letztendlich sich positiv auf wow auswirkt, glaube daran aber nicht wirklich
Morscerebri - Mitglied
Ich habe mir den Podcast noch nicht angehört, wollte aber schon mal meinen Ideensenf dazugeben.
Housing: Mit den Garnisonen haben sie ja bereits gezeigt, dass es möglich ist, ein Gebiet durch Phasing weiter zu entwickeln. Also warum nimmt man nicht in den Haupstädten ein vorhandenes Gebiet ung gibt es den Gilden? Die meisten Berufslehrer stehen trauriger Weise ja komplett nutzlos herum. Dann hat man in dem Gebiet wie in der Garnison, Flächen, die man mit Gebäuden bestücken kann. Ein Häuschen für Craften inkl. Lehrern, Mat-Händlern und Abossen usw. Ein Auktionshaus. Ein Gildenhaus (Gaststätte). Mir ist klar, dass es nicht möglich ist wie z.B. in SWotoR per Haken-System einzelne Möbel perfekt auszurichten, aber es würde doch schon reichen, wenn man sich für die unterschiedlichen Häuser unterschiedliche Themen auswählen könnte und nicht wie bei der Garni damals an eines gebunden ist. Der Clou: mit jedem Addon kann man sich neue Stile freispielen wie aktuell z.B. Ventir. Maldraxus, usw. Piraten- /Seefahrthemen aus BfA..
In jeder der vier Hauptstätte beide Seiten gibt es locker ein Bereich, in dem genug Platz ist. Jetzt die Frage, wie soll das funktionieren?
Ganz einfach jede Gilde sieht ihren eigenen Bereich aber auch alle anderen Spieler, die rumlaufen. Wenn ich aktuell frisch in Kortia angekommen bin ist der Archiv-Händler noch nicht in der Höhle, ich sehe aber alle spieler, die bei ihm stehen. Es ist also möglich, dass einzelne Spieler etwas sehen inkl. NPCs und trotzdem nicht für andere Spieler, die noch nicht so weit sind wegphasen, wie es früher immer war.
Man müsste halt darauf achten, dass NPCs je nach Thema immer ab selben Ort stehen und Gebäude alle einen gleichen Grundaufbau haben.
Aber ich will sehen, wie ander Gilden den Bereich eingerichtet haben. Auch kein Problem entweder man skaliert mit dem Gruppenführer oder die Wachen / Grunzer am Eingangsbereich sind Ansprechbar und man kann sich jeden freigegeben Gildenbereich anzeigen lassen.

Zweite Idee. Jeder der den Erfolg "Der Wahnsinnige" gemacht hat, weiß, dass es Fraktionen gibt, die von feindlich bis Ehrführchtig in beide Richtungen (hin und zurück) "bearbeitet werden können". Gerade aktuell macht es immer weniger Sinn, die Horde gegen Allianz Thematik aufrecht zu erhalten. Erstens geht es immer gegen eine dritte Fraktion pro Addon, gegen einen Meta-Gegner, selbst wenn es Ursprünglich ein Horde Kriegshäupting ist/war bekämpfen Raids aus Horde oder Allianz gegen den Endboss. Warum dann nicht zusammen? Also Alli und Horde-Chars in einem Raid. Es gibt genug Lore Beispiele, wo Horde- und Alliechars befreundet waren und zusammen gekämpft haben.
Warum kämpfen Blutelfen nochmal gegen Menschen? Nur weil sich die damaligen Hochelfen von den Königreichen losgesagt haben macht das sie nicht zwangsläufig zu Todfeinden, oder? Aktuell Blutelfen sind auch nicht gerade gut zu sprechen auf ihre Verbündeten durch bekannte Geschehen.
Warum kann ich nicht als Taure bei den Nachtelfen questen? Als Mensch bei den Blutelfen? Letztendlich ist jeder unserer Chars nichts anderes als ein Glücksritter,der halt die Arbeit erledigt. Wenn ich als Nicht-Verlassener in Tirisfall oder Silberwald queste frage ich mich auch, würde das mein Taure/Ork/Troll/Panda usw. gutfinden, was da passiert und das unterstützen?
Warum kann man das Ganze Horde- und Allianzfraktionskonstrukt nicht ähnlich wie bei den Blutsegelbukanieren und dem Dampfdruckkartell-Fraktionen handhaben?
Mache ich eine Alli-Quest mit meinem Hordechar, die gegen die Horde geht, bekomme ich Rufabzug bei der Horde und Plus bei den Allies. Wenn ich gegen eine dritte Fraktion queste gibt es keine Abzüge bei Horde oder Allianz sondern nur Rufzuwachs für die Questgebende Fraktion.
Klar, man müsste alle alten Quests anfassen und überarbeiten, aber warum nicht? Nice wäre der Zusatz, dass man je nach Rufstand unterschiedliche Reaktionen von Fraktions-NPCs bekommt (Misstrauisch, neutral, freundlich).
Würde es die Vulpera interessiern wer in Voldun für sie questet? Kann ich nicht einfach ein Verräter sein, der wegen Sylvanas Machenschaften, sich direkt auf die Seite der Allianzfraktionen schlägt oder andersherum?
Es würde jedem Spieler, der Spaß am Questen hat unzählige neue Quest schenken. Abgesehen davon, dass das Problem der Rezepte, die jeweils nur auf einer Fraktionsseite erhältlich sind wäre damit auch passé.

Echter! Timewalk Content. Klar, einen 100% echten Timewalk bekäme man nur hin, wenn man das Spiel auf den betreffenden Kontenpatch zurückstellt, aber was ich meine ist, warum können wir nicht z.B. bei Pandaria Timewalk die alten Timeruns laufen, um die Transmogsets zu farmen oder zumindest Recolours, damit die Alten Erfolge nicht an Wert verlieren.
Warum kann zum Legion-Timewalk der Magierturm nicht wieder geöffnet werden?
Warum kann ich nicht den Zeitdrachen in den Anfangsgebieten ansprechen und die Vor-Cataclysmzeit auswählen?
Warum ist es nicht möglich, im Timewalk-Content alte Setboni und Schmuckstückefekte einfach zu benutzen? Lass das Teil doch Lv30 oder so ( je nach Addon) und dann halt für Timewalk attraktiv sein aber für aktuellen Content nutzlos. Ausgerichtet am aktuellen Charlevel wäre dann nicht 30 sondern 60 und somit wir der Bonus deaktiviert.
Welchen Einfluss hat denn Timewalk auf aktuellen Content? Lasst Die Leute doch ihren Spaß haben mit alten Sachen und Boni im Timewalk rum zu experimentieren.
Alter Content wäre auf einmal nicht mehr tot, nur so ein Gedanke.
Es sind so viele guten Sachen einfach rausgepatcht worden weil sie nicht mehr aktuell sind, aber die Beliebtheit von Classic / BC /WotLK- Servern sollte dem doch klar entgegensprechen.




 
randalica - Mitglied
ob innovation bei blizzard noch möglich ist, entzieht sich meiner kenntnis. wenn ich mir jedoch das aktuelle addon so ansehe: ja, es gibt innovationen, aber die gehen mittlerweile in eine richtung, die mir nicht mehr gefällt. man stelle sich vor: ich sehne mich nach draenor zurück *grusel*. der fokus geht imemr mehr in richtung kleingruppen, gilden werden immer weniger wert. ich kenne mittlerweile mehr leute,, die m+ laufen als leute, die in raids gehen.

da mir die entwicklung (auch storytechnisch) von wow immer mehr gegen den strich geht, habe ich am mittwoch nach über 12 jahren mein abo gekündigt. der support wird immer schlechter (letzte supportanfrage nach 1 woche gelöscht, weil jeden tag ein weiterer tag hinzugezählt wurde, bis ich vielleicht antwort bekommen würde (angefangen bei durchschnittlicher antwortzeit von 5 tagen, stetig angewachsen auf 10 tage), das storytelling immer weniger interessant, und scheinbar legt blizzard keinen wert mehr auf raiding, sonst könnte ich wohl nicht ausserhalb von raids klamotten kriegen, die den raid-items gleichwertig oder besser sind. activision/blizzard scheint mittlerweile mehr auf shareholder zu achten, als auf die spieler. schade eigentlich...
Kenpachi - Mitglied
Ich verstehe das Verlangen nach housing nicht. Einerseits wird rumgeheult das die Städte etc so leer sind, andererseits möchte man ein super langweiliges Feature um das alles nochmal zu verstärken. Außerdem empfinde ich das housing auch nicht wirklich zu WoW passt. 

Zu anderen Punkten haben Blades und Kronara genug sehr adequate Meinungen abgegeben denen ich zustimme. 
Graphiel - Mitglied
Naja, was heißt schon leere Städte? Wenn ich mit meinem Char durch Sturmwind pilgere, dann ist die Stadt in dem Sinne auch nicht wirklich belebt. Die meisten stehen einfach nur am Auktionshaus oder am nahegelegenen Briefkaste herum. Als wirklich Leben in der Bude würde ich das so auch schon nicht bezeichnen wollen. ;)
Zulubas - Mitglied
Ich bin bzgl. Housing ehrlich gesagt auch zwiegespalten. Ich glaube der bessere weg wäre, die Städte einfach interaktiver zu gestalten und mehr Möglichkeiten anzubieten um sich dort die Zeit zu vertreiben abgesehen von Auktionen und co. Und sei es nur durch minispiele inspiriert aus der Realität wie es ja auch beim Dunkelmondjahrmarkt ganz gut funtioniert. Z.B. Quizrunden in manchen Gasthäusern, Obstgärten/Blumenbeete, in denen man als KK etwas pflanzen kann wenn man den Beruf erlernt hat. Oder z.B. einen Wochenmarkt, auf dem man dann relativ zufällig gewisse Handwerksmaterialien günstiger kaufen kann als z.B. in Oribos.

Ich denke hier gibt es unendlich viel Potenzial für Aktivitäten, die kurzweilig sind und freude bereiten, aber auch wie Andi es immer betont vor allem zeitlos sind und nicht mit jedem Addon über die Wupper gehen.
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Kenpachi - Mitglied
@Graphiel:
Ok

1. Genau von sowas wird geredet. 

2. Mir geht's nur um das langweilige Feature von housing. Es wird so abartig groß geredet von zb @Andi. 

Ich hab das in ESO gemacht über Wochen hinweg, es war weder erfüllend, spaßig, Belohnend oder ähnliches. Einfach nur ein instanzierter Bereich den du dekorieren kannst. Mega Langweilig :) 
Graphiel - Mitglied
@Kenpachi:
Siehste? Ich hab es damals in RoM gemacht und hatte einen Riesenspaß daran mir tolle Möbel zu bauen und meine Bude einzurichten. Was mich damals nur geärgert hat war die Sache, dass natürlich auch das Housing an die typischen F2P Itemshopelemente angeschlossen war und man so gezwungen wurde beispielsweise die Hausgröße regelmäßig mit Echtgeld aufrecht zu erhalten. In WoW (wo es solche Unverschämtheiten ja zum Glück nicht gibt) hätte mir das Modell aus RoM (natürlich ohne dreiste Itemshopabzocke) bereits völlig ausgereicht um meinen Spaß zu haben.

Das ist halt der springende Punkt: Nur weil du housing als langweilig empfindest geht das nicht allen so. Ich kann Andi da absolut verstehen. Ich finde Housing auch als reines Dekoelement großartig. Ich könnte mich da wochenlang drin austoben um all meinen Twinks eine individuelle Bude zusammen zu stellen, ohne das mir dabei langweilig wird. ;)
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Shagonaut - Mitglied
Großartiger Tavern Talk! Hat mir viel spaß gemacht ihn zu hören und hat mir wieder richtig Hoffnung gemacht. Die Idee mit dem Schiff-Konzept finde ich sehr spannend und Housing ist natürlich ein Klassiker. Da wünschte ich mir, die WoW-Devs würden das hören. :) Mal schauen was die Zukunft bringt.

Einen Punkte würde ich noch erweitern: Ich denke, die customization ist nicht das Ziel sonder nur ein Werkzeug in der Klaviatur eines MMORPG. Ich fand schon immer, es geht dabei um ein grundliegenderes Bedürfniss, in einem sozialem Umfeld seine Geschichten und Erfolge zu präsentieren. 

Ein Haus, das niemand sieht hätte einen wesentlich geringerer Motivator, als ein Haus, dass man mit Freunden besuchen und nutzen kann oder gar als Teil einer Gildenburg/Viertels/WG aufbauen kann. Da wäre die Motivation den Kopf des letzten Raidbosses oder das schönste Möbelstück zu craften doch gleich viel größer. 
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Wurschthaut - Mitglied
In WoW war immernoch am Erfolgreichsten KEINE Power-Systeme einzuführen! BC, WOTLK, CATA, MOP. Das war Content, kein System.

Mittlerweile bekommt man in jedem Patch ein neues Power-Up-System und verkauft es als Content.

Wenn WoW wieder wird wie die zuvor genannten AddOns, dann immer gerne! Denn das konnte Blizzarg richtig gut!
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Blades Legende
In einem Punkt kann ich dir nicht folgen.. dem der Artefaktwaffen. Ja, die sind verdammt gut angekommen. Eben weil sie tolle Designs, lore und Talentbäume beinhalteten. Aber warum konnten diese Talentbäume so umfangreich sein? Nur weil man vorher wusste das sie nur für dieses Addon sind, nur weil sie borrowed power waren. Man hätte sie neimals so fortführen können, aber mit nur 1-2 neuen Talenten in BfA hätte dieses feature eben niemand mehr toll gefunden.
Da liegt imho ein Denkfehler... borrowed power Systeme zu nehmen und sich dann vorzustellen man hätte sie so toll weiterführen können.

Hat WoW zuviel borrowed power? Aktuell absolut. Aber borrowed power selbst ist imho zwingend erforderlich um das Klassenmatschproblem aus MoP nicht nochmal zu bekommen.
Die Lösung wäre er "etwas" borrowed power und zusätzlich langlaufende neue Systeme wie z.B. Housing. Aber Systeme ohne Einfluss auf die Spielstärke des Chars. Man kann aber keine Systeme die nur duch borrowed power "toll" sind fortführen.
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Graphiel - Mitglied
Schönes Video, dem ich viel abgewinnen kann. :)

Ich bin als Generation WoD durchaus ein Spätzünder was WoW angeht, doch habe ich mir mit vielen F2P Titeln so einiges an Erfahrung ansammeln können. Rückwirkend muss ich sagen, dass Blizzard hier in meinen Augen teilweise auch einfach nur verflucht großes Glück hatte, dass sich viele potenziell gute Spiele mit ihrem unverschämten Finanzierungsmodell das Genick brachen. Ein Beispiel auf das ich immer mit einem lachen und einem weinenden Auge zurückblicke war damals Runes of Magic gewesen, welches bereits ein paar Inhalte besaß die du dir für WoW wünschen würdest:
  • Housing (zwar in einem instanzierten Bereich, aber vorhanden)
  • Berufe, die ans Housing gekoppelt waren. Schneider konnten Teppiche herstellen, Schreiner Möbel, Schmiede Dekowaffen/Wappen, usw
  • Handwerksmaterialen aus späteren Patches konnten für neue Housinginhalte verwendet werden
  • Umfärben von Ausrüstung
  • Ein Duales Klassensystem (Kombinationsmöglichkeiten wie z.B. Krieger/Schurke)
  • Gildenpvp mit betretbarer Gildenburg (Quasi Housing 2.0)
Selbst die Storyführung war solide. Es gab eine Art Metastory die immer mal wieder erweitert wurde und viele lokale, aber sehr liebevolle Nebenstorys (Die Geschichte von Snow Blake, oder Burg Grafu zum Beispiel). Und das ganze wohlgemerkt mit einer Engine die während meiner ganzen Spielzeit kein fliegen ermöglichte. Alles auf die Engine zu schieben kann in einen Augen daher nicht das Totschlagargument sein. manches mag mit der alten Engine nicht so schön umzusetzen sein, wie man es sich vielleicht vorstellt. Freies herumfahren auf dem Ozean zum Beispiel. Wenn das nicht geht, kann ich damit pauschal leben. Doch müsste es selbst damit doch möglich sein mehr zu erreichen als das, was wir in BfA mit den Inselexpeditionen bekamen.
  • Warum konnten wir unser Schiff nicht selbstständig gestalten?
  • Warum mussten die Expeditionen unbedingt ein PvP/PvE rumgegrinde werden und kein ECHTES Abenteuer?
  • Warum musste man sich über ein albernes Dungeonfindersuchtool dafür anmelden und bekam nicht wenigstens eine schöne Animation von einem auslaufenden und ankernden Schiff?
  • Warum mussten diese "Expeditionen" BfA only bleiben?
  • usw.
Eine der größten, wenn nicht gar das größte Problem von Blizzard ist hier in der tat diese Fixierung auf den aktuellen Content, anstatt die gesamte Welt lebendig zu halten. Alles soll nur ein besonderes Special für eine einzige Erweiterung sein, doch bloß nichts was die komplette Spielwelt mit einbezieht. "Housing? Ja doch, aber bitte nur als Erweiterungsfeature." Warum zum Teufel? Dann noch dieses viel zu starre Fraktionssystem in welchem sich aufgrund der strengen Unterteilung in Horde- und Allianzspieler GAR NICHTS bewegt. Gott was kotzt es mich inzwischen an, dass unsere Spielfigur nicht einfach eine neutrale Figur mit bestimmter Herkunft sein kann, die je nach Spielerentscheidung zwischen Horde und Allianz als eine Art Söldner pendeln kann. Was für Möglichkeiten sich allein dadurch ergeben würden, wenn "Champion" KEIN Mitglied von Horde bzw Allianz wäre. Völker, welche aufgrund von politischen Differenzen zwischen den Fraktionen wechseln/austreten/etc könnten ohne das der Spieler davon direkt betroffen ist. Was Blizzard da ständig als eine ihrer "Säulen von WoW" betitelt ist für mich inzwischen einer der größten Klötze am Bein dieses Spiels. Deshalb bin ich (im Gegensatz zu dir, lieber Andi) auch überhaupt kein Freund von weiteren verbündeten Völkern. Nicht nur, dass diese wie in BfA oft nur aus an den Haaren herbeigezogene Kopien der alten Völker darstellen (Stichwort: Leerenelfen/Lichtgeschmiedete Draenei), sie müssen ja auch immer in das dämliche geflecht von horde vs. Allianz einbezogen werden und führen die Spielwelt damit allmählich in immer absurdere Zustände. Elfen, die mit der Leere herumspielen und mitten durch Sturmwind spazieren. Und niemanden scheint es dort zu interessieren. Nicht einmal die lichtgeschmiedeten Draenei, die per definition schon alles andere als begeistert davon sein müssten.

Ich belasse es mal an dieser Stelle, sonst schreibe ich mich hier nur noch mehr in Rage. ;) 
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Rodby - Mitglied
Ganz ehrlich ? Ich habe das Gefühl, dass Blizzard garnicht weiß was sie mit WoW machen sollen. Die Gründer die eine Idee hatten, eine Vision hatten wie der Weg von WoW aussehen sollte, sind ja schließlich alle weg. Ja die neue Entwickler und CEO bringen neuen frischen Wind mit sich, aber ganz ehrlich ? Dieser "Wind" kommt irgendwie nur nicht an. Ich meine Blizzard fragt so häufig, was die Community will, da kann ich nur noch den Kopfschütteln. Blizzard hat selber entwickler, warum entwickeln die nicht ? Stattdessen wird die Community gefragt was die ahben wollen.... und nur weil  55 % der Community das haben will, heißt doch nicht das es alle haben wollen ...

Die Community ist keine Spielefirma, viele denken nicht über die Konsequenzen nach, wenn XYZ es ins Spiel schafft. Ich bin der Meinung, Blizzard hat vergessen was das Spiel ausmacht, und ich bin der Meinung, dass Blizzard schon etwas länger keinen Rotenfaden hat. Deswegen kommt WoW nur noch schleppend vorran.

Ob jetzt Activision daran schuld hat, weil sie gewisse Vorlagen an Blizzard hat, dass kann glaube ich keiner beantworten. Vielleicht ist da was dran. Wer weiß.

Das ist MEINE Meinung.

Kleine Nachricht an Andi: Du hast den Magierturm vergessen. :(  (Oder ich habe es überhört.) 

 
Andi Vanion.eu
Ich glaube kein Spieler hat gesagt, dass er Kriegsfronten, Expeditionen, Pakte oder Torghast haben will. ;)

magierturm habe ich erwähnt. 
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jelzone - Mitglied
blizz ist glaube ich noch nicht ein einziges mal auf die wünsche der comm. eingegangen. sie denken sie würden es tun aber schießen jedesmal daneben. seit jahren wünscht sich jeder housing usw. 
Rosenstolz - Mitglied
Das grundlegende Problem an WoW ist, dass es nicht mehr wirklich aus Leidenschaft für die Spieler entwickelt wird.
Es geht zu mehr als 90% ums Geld. Darum wird fast nur noch generischen Content, keine wirkliche Innovationen mehr.

Sicher geht es bei anderen MMOs auch ums Geld, aber wenn man sich z.B. ESO anschaut,
wo die Entwickler in ihrer FREIZEIT mit der Community in Kontakt treten, um Feedback zu erhalten,
um gemeinsam mit der Community Abenteuer zu erleben oder um der Community Ideen zu entlocken, die auch umgesetzt werden.

Aber gut, Community in WoW hieß und heißt meist "Zweckgemeinschaft für bessere Items" - nicht mehr.

Ich kann jeder/jedem echt nur empfehlen, auch mal in andere MMOs zu schauen.
ihr verpasst sonst soooo viel. Ob es nun ein Asia-Grinder sein muss, muss man selbst entscheiden.
Es gibt auch westliche MMOs, die ohne viel Blink Blink mit übermäßigen Schwertern und zu kleinen Röcken verdammt gut Geschichten erzählen.
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Rosenstolz - Mitglied
btw: Die Größe ist leider kein echter Grund.

ESO hat zum Beispiel das Antiquitätensystem eingeführt,
bei dem man in jedem Gebiet gewisse Antiquitäten ausbuddeln kann.
Und es gibt fast ebenso viele Gebiete in ESO wie in WoW, trotzdem hat man es eingefügt,
auch um die alten Gebiete (noch) belebter zu machen.
Das hat in Legion doch auch gut geklappt, wir awaren in den alten Zonen unterwegs,
haben dort Geschichten erlebt, man denke allen ein "Tyrs Fall" aka "Tirisfal".
Klar, man muss für so ein System auch eine gewisse Relevanz schaffen,
also gute Endgame-Ausrüstung zum Beispiel.
Aber: Wo ein Wille, da ein Weg. Die alten Entwickler konnten das.
Die neuen WOLLEN es schlicht nicht mehr ... auch wenn es dauerhaft die Nutzerzahlen besser dastehen lassen würde,
die Kuh lässt sich schlicht leichter melken, wenn man nur ein Gebiet mit langweiligen 10120929 Sammelitems hinklatscht.

Bei ESO heißt es auch bewusst "Kapitel" - man kann vor- und zurückblättern,
wenn man zum Beispiel mit einem Freund zusammenspielen möchte.
Hier klappt auch das "storydriven Content"-System... eben über jeweils ein bis zwei Zonen.
Begegnet man gewisse Charaktere später noch einmal, kann man sie auch auf vergangene Abenteuer ansprechen - sofern man diese mit ihnen bereits erlebt hat. Es wird sogar unterschiedlich auf die verschiedenen Volker reagiert! Es ist also möglich, aber dafür gehört jede Menge Liebe fürs Details und weniger Blick auf die Aktien.
Muhkuh - Mitglied
aber wenn man sich z.B. ESO anschaut,
wo die Entwickler in ihrer FREIZEIT mit der Community in Kontakt treten, um Feedback zu erhalten,
um gemeinsam mit der Community Abenteuer zu erleben oder um der Community Ideen zu entlocken, die auch umgesetzt werden.

Was bei WoW ja nicht der Fall ist, wie zB. zig private Twitteraccounts inkl. Communityinteraktionen beweisen...?


Was beim folgendem das Alleinstellungsmerkmal von ESO sein soll, das WoW nicht hat, müssest du bitte auch noch mal erklären:
:
Begegnet man gewisse Charaktere später noch einmal, kann man sie auch auf vergangene Abenteuer ansprechen - sofern man diese mit ihnen bereits erlebt hat. 
???
 Es wird sogar unterschiedlich auf die verschiedenen Volker reagiert!
???

ESO hat sicher ganz viele Dinge, die WoW nicht hat, aber das zählt da jetzt nicht unbedingt dazu
 
Bei ESO heißt es auch bewusst "Kapitel" - man kann vor- und zurückblättern,
wenn man zum Beispiel mit einem Freund zusammenspielen möchte

"Gruppensynchronisierung" anyone?
Wobei..du hast Recht - Mainstory-Kapitel einer Erweiterung - aka. "Endgamecontent" - kann man nicht zurücksynchronisieren.

 
Erenjaeger - Mitglied
@Rosenstolz:

Das Antiquitätensystem klingt auch stark nach Archäologie was WoW schon seit über 10 Jahren hat. Also neben der Synch-Funktion auch etwas, was ESO von WoW nicht sonderlich abhebt.
Kronara - Mitglied
Natürlich ist WoW noch ein MMORPG. Ka was Du für Kriterien ansetzt, aber es gibnt nur 2 Kriterien.
1. MMO = Masse an Spielern und die hat WoW!
2. RPG und das hat WoW mit Charakterentwicklung, Story und Co. ebenfalls!

Wichgtig, gerade bei RPG rede ich von den Basics die UNBEDINGT sein müssen, damit es RPG ist. Und die halt WoW ausnahmslos ALLE!
Sicher kann man RPG auch sehr umfragreicher gestallten... aber das ist nicht notwendig, damit es RPG ist!
Und fast alles was Du nennst, ist optional und nicht grundlegend für RPG oder gar für MMORPG. Denn so ziemlich jedes Feature das Du nennst gibt es eben NICHT in jedem MMORPG (selbst wenn man WoW außen vor lässt).

Ich finde auch nicht, dass jedes MMORPG jedes mögliche Feature haben muss oder gar sollte. Es muss zum MMORPG passen, also zu dem Setting und der Lore!
Ein MMORPG kann auch zu viele Features haben und das schreckt auch viele ab, egal ob sie pflicht oder optional sind!

Housing/Gildenhallen (am Ende auch Housing, nur größer)
Wäre sehr schön. Sehr schön sogar und ich würde für das Feature auch noch extra bezahlen, wenn es sein müsste.
Nur ist es mit der Engine absolut unmöglich bzw. nur so rudimentär, dass es niemanden gefallen würde. Das wurde mehrfach von Blizzard gesagt.
Die Engine lässt sich lt. Blizzard auch nicht mehr anpassen/ändern, so dass es möglich wäre. Deswegen war auch mit der Garni nicht mehr möglich!
Ergo müsste eine ganz neue Engine her. Das würde WoW aber ggf. so stark verändern, dass es einfach nicht mehr WoW wäre!
Was ist einem nun wichtiger? Für mich dass WoW eben WoW bleibt!
Eine neue Engine und dann Housing? Gerne, aber der GRafik Stil, das Feeling des Gameplays usw. MÜSSEN einfach bleiben wie sie sind, denn DAS ist WoW!

Berufe bzw Hobbys
Sorry, nutzt niemand. Sieht man an Archeologie! Daher gibt es dafür keinen neuen Content und auch keine anderen neuen Nebenberufe, da es eben kaum jemand nutzt!
Selbst Angeln, welches einen größeren Nutzen hat, macht kaum jemand großartig.
Ich mach Archeologie auch nur wegen dem Mount, da ich Mountsammler bin! Danach rühre ich den Beruf auch nicht mehr an!

Navel Content
Passt doch in WoW kein bisschen!
Deswegen habe ich bei Insel Expedition eben NICHT an ein eigenes Schiff und Crew gedacht oder gar Kämpfe. Und ich hätte es auch nicht haben wollen. Es passt einfach NICHT!
Dass es im Endeffekt "nur" Szenarien waren fand ich gut. Die Umsetzung war... naja.

Events
Haben wir doch etliche (z.B. Winterhauchfest) und für meinen Geschmack genug!

Klassen
Gab es doch ständig. Neue Klassen wie Todesritter, Demonenjäger, Mönch.
Genauso neue Völker und neue Rasse-Klassen-Kombination.
Kann es halt nicht in jeder Erweiterung geben, wäre sonst auch viel zu viel!

Aber sicher ist da noch Luft für mehr und ich denke, da wäre auch noch viel machbar.
Tank Spec für Schamanen, Heiler Spec für Schurken (Apotheker) usw., fände ich auch sehr nice ^^
Oder den Schattenjäger als neue Klasse... geilo ^^

Fun Sachen
Sieht man an den Paktsanktum Features... nutzen auch die wenigstens aktiv!


Und Andi, ich finde nicht, dass die von dir genannten Sachen nicht funktioniert haben!
Sie waren vielleicht nicht perfekt, aber sie hatten genauso Liebhaber, nicht nur  Gegner!
Und manches konnte Blizzard aufgrund der Engine gar nicht besser machen oder es hätte von der Lore her nicht gepasst.
Z.B. Kriegsfronten: Richtige Gebietseroberung ist mit der Engine ebenfalls schwer zu machen, wurde von Blizzard gesagt. Daher das "gescriptete" und daher auch kaum die Möglichkeit, eine Kriegsfront zu verlieren. Aber es gab genug, die verloren haben ;)
Und vor allem, wenn man Gebiete aktiv erobern muss, sorry dann werden die meisten Gebiete in 95% der Zeit immer bei der selben Fraktion sein, je nachdem welche Fraktion auf dem Server(verbund) dominiert!

Und was Du aufzählst was dich Hypen würde... verstehe ich. Ginge mir mit einigen auch so (siehe unten).
"Aber ganz anders wie wenn man liest ..." ja das sagst Du JETZT, wo Du die Features kennst und ggf. nicht magst.
Aber alles was Du aufzählst hätte auch Housing enthalten können (Du redest ja über die Begriffe/Namen).
Un mich haben Pakte mega gehypt. Neue Berufe wären für mich hingegen ein abvsoluter Abtörner. Wie etwas, was niemand braucht, kaum jemand macht und dann eh von den Entwicklern kaum noch beachtet wird!

Ganz ehrlich. Auf Housing reitest Du auch zu sehr rum. Ja Hpusing ist nice und ich hätte es auch gerne. Es ist faktisch aber kein Feature, dass man bei MMORPGs unbedingt erwartet.
Trotz dass ich Housing in WoW gerne hätte, so habe ich es in anderen MMORPGs aber noch nie genutzt. Einfach weil es entweder schlecht umgesetz war (wie auch dann in WoW bei der aktuellen Engine) oder zu zeitaufwendig/teuer (Miete etc. wie in AION) oder mir einfach optisch etc. nicht zusagte.
Ich warte gespannt auf Lost Ark. Auch das hat Housing und ich freue mich drauf. Aber ob ich es nutzen werde... ka da ich noch nicht weiß, wie es umgesetz wird.

Naja und das Klassensystem ist eigentlich Standard und das was viele wollen.
Sicher es gibt auch viele die MMORPGs ohne Klassen bevorzugen (New World) oder wo man immer frei wechseln kann (Final Fantasy), aber das ist halt nicht der Normalzutand. Das sind nun mal feste Klassen. Ob man das nun mag oder doch eines der anderen System, das ist wieder was anderes und eher eine individuelle Sache.
Das Klassensystem wie in Final Fantasy würde mit der WoW Lore gar nicht funktionieren.

Transmog und färben. Naja da Blizzard mit Farben arbeitet um zu zeigen, aus welchen Content bzw. welchem Schwierigkeitsgrad man die Rüstung hat, ist Färben halt kontraproduktiv!

Was ich gerne hätte
  • Housing, solange eine neue Engine nicht aus WoW ein anderes Game macht
  • Tank Schamane und Heiler Schurke
  • Das Berufe wieder wichtiger werden. Statt das im Raid, M+ und Co. die Items droppen, droppen dort Mats (je nach Content andere Mats), womit man sich dann Items hersellen kann. Oder man bekommt in dem Content nur die Basis Varianten und kann sie nur über die Berufe verbessern und ggf. anpassen (finde da die Waffen in Blade & Soul cool).
  • Das Herz System aus Guild Wars 2. Ist das bessere Quest System, im Enbdeffekt aber fast wie Welt Quests.

Und zum Abschluss: Ich finde alles muss Story relevant (driven) sein, wenn es Sinn macht! Denn das macht WoW aus!
Aber auch das ist eben Geschmackssache!
Allerdings gibt es Ausnahmen. Für Housing macht es kein Sinn, das mit Sory zu erklären. Geht eifnach Punkt.
Es wurde auch nie mit Story erklärt, warum wir ein neues Skillsystem haben. Das ist halt nix Story relevantes, Housing auch eher nicht.
Schiffe wären es eher. Denn private Schiffe gibt es nicht einfach so in WoW, Häuser schon.

Naja ein Thema, da werden die meisten Spieler eh immer unterschiedlicher Meinung sein ^^
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Sahif - Mitglied
Hobbys bzw. neue Berufe würden mMn nur mit Housing Sinn machen. Dass man da wirklich eine neue Engine braucht glaube ich erst wenn es schlechtes Housing gibt oder wir gutes mit einer neuen Engine. Es wäre nicht das erste Mal, dass die sagen das geht mit der Engine nicht und dann kommt es doch. Tol Barad wäre z.B. ein Fall von Gebietseroberung denn man auch auf Teilgebiete anwenden könnte. Der Rucksack konnte auch plötzlich erweitert werden obwohl es oft gesagt wurde dass es nicht geht. Ich denke die Entwickler sind selbst teilweise überrascht was sie noch aus dieser Engine rauskitzeln, aber es ist einfach zu viel Aufwand ein gutes Housing in WoW zu etablieren und dann ist es besser es direkt sein zu lassen statt schlechtes Housing anzubieten.

Ansonsten sehe ich vieles ähnlich wie du. Auch wenn WoW nah an der Eierlegenden Wollmilchsau ist muss es nicht alles enthalten was es in anderen MMORPGs gibt. 
Cocoon26 - Mitglied
Was ich mir wünschen würde für WoW.
  • Ich würde Housing sehr begrüßen und das man durch viele Tätigkeiten wie z.B. Erfolge, Berufe oder einfach durch Händler dann an Möbel oder Deko kommen könnte um es selbst einzurichten.
  • Hobbys oder kleinere Nebenaktivitäten wären in WoW auch mal was schönes. Es gibt genug Spiele die so etwas wie z.B. Karten oder Würfelspiele reingebracht haben um einfach aus spaß ein paar Gold gegen ein Haufen NPC's oder Spieler zu wetten.
  • Normale Kleidung wäre auch mal was feines. In fast jeden Spiel kann man sich normale Shirts, Schuhe, Kleider, Hüte und so weiter holen. In WoW aber werden dir Shirts zur verfügung gestellt die entweder mit den blöden Wappen von Fraktionen zugeballert sind oder die dicke Flicken drauf haben. Wer sich ein knapp 2 Meter langes Schwert mit Teufelsmagie reparieren lassen kann beim Schmied der wird wohl auch in der Lage sein dürfen eine Hose zu kaufen die nicht verseucht oder beschädigt ist.
  • Verbesserungen oder besser gesagt neu aufgemachte Feiertage. Es lohnt sich kein Stück mehr die Feiertage zu beachten außer um ein zwei Teile zu bekommen die neu reingekommen sind oder die es danach nicht mehr geben wird. Es gibt keine wirklich neuen Aufgaben jedes Jahr und unsere Charaktere können auch keine lustige Festtagsbräuche ausführen. Du loggst dich ein, rennst um das Gasthaus in Goldhain herum, sammelst für ne Stunde bunte Eier, kaufst damit einen nackten Vogel und verschacherst diesen dann für ein paar Gold im AH weil du ihn bereits seit 6 Jahren besitzt. Es fehlt der frische Wind und die Vorfreude auf die Feiertage.
Was meiner Meinung nach vertane Chancen waren.
  • Was die größte vertane Chance in WoW ist das sie mit der Welt immer weniger machen. Ich bin einer der es nie eilig hat das Fliegen zu lernen in einen neuen Addon da ich mir gerne die Zeit nehme die Map zu erkunden. Pandaria ist da für mich das beste Beispiel. Während meine Freunde schon ein paar Level gemacht hatten bin ich noch die Flüsse entlang gelaufen und fand ein paar interessante Dinge oder Kleinigkeiten. Die Map war so farbenfroh und schön designt so das ich locker ein paar Stunden damit verbracht habe sie zu erkunden. Auch am Anfang von BfA bin ich mich mit meinen DH auf den Berg an der Grenze zum Sturmsangtal hochgekraxelt indem ich Teufelsrausch und Metamorphose eingesetzt habe. Als ich auf der Spitze ankam fand ich dort das Skelett eines Sturmdrachens. Ich war schon happy darüber das ich dort ohne zu fliegen hoch kam aber das Skelett war die Kirsche auf der Sahne. Ich fühlte mich als wäre ich für meinen Erkundungsdrang belohnt worden von Blizzard. Nun reicht es wenn man durchs questen eh einmal überall lang muss und außer ein paar leere Höhlen findet man meistens nichts. WoW bietet eine so coole und offene Welt die dazu einlädt das man sie erkundet aber das scheint nicht mehr so wichtig zu sein für Blizzard.
  • Die Garnision war am Anfang echt stark. Es fühlte sich gut an wenn man ein neues Gebäude setzen oder verbessern konnte. Nach einer Weile war da aber schon die Luft raus und man hat sie nur für seine Berufe oder zum sammeln benutzt. Es laufen einfach hunderte NPC's hin und her und du kannst einfach nix mit ihnen anstellen. Wie Andi im Video sagte fehlt da auch einfach das individuelle.
  • Die Inselexpeditionen war in meinen Augen eine sehr coole Idee aber es stellte sich dann schnell als reiner Farmspot heraus. Klar mache ich sie irgendwo immer noch gerne wenn man mal reinkommt aber ein wenig Vielfalt hätte dem nicht geschadet. Wie Andi im Video ja schon sagte ist es das Ziel der Inselexpeditionen alles zu töten was sich bewegt und dann das Azerit aus den Boden zu saugen mit unseren magischen Trinkhalm an einer Kette.
  • Nazjatar klang am Anfang auch sehr cool als Blizzard sagte das dort dann die Kommandanten auftauchen und ein Gebiet beanspruchen würden. Letzten Endes wurden sie mit einen Totenkopf auf der Map makiert und standen blöd herum. Die Naga hatten so viel Potenzial mit Nazjatar aber nein Blizzard musste sie ja mit einen alten Gott in BfA reinquetschen.
  • Zum Thema BfA im Allgemeinen muss ich sagen das die Kriegskampagne das Beste war was das Addon zu bieten hatte. Sie war in meinen Augen gut geschrieben und ich hatte richtig lust zu sehen was die Horde und die Allianz gegenseitig aushecken. Die Kampagne war auch der Grund für mich das ich nun beide Fraktionen aktiv spiele.
Was man rauslassen könnte.
  • Die geliehenen Kräfte. Ich fand die Artefaktwaffen natürlich mega geil aber es nervt einfach das unser Charakter sich nur stark anfühlt weil wir solche Kräfte geliehen bekommen. Als ob unser Charakter nicht in der Lage wär nach unzähligen Schlachten eine Eulenkatze zu besiegen. Nein das geht nur dann glatt wenn wir Aschenbringer bei uns haben mal blöd gesagt. Natürlich sollten wir nun nicht alles einfach so umklatschen können aber ich wünsche mir nur das wir allein durch das leveln uns schon stärker fühlen und nicht weil wir eine Kette tragen die wir eh wieder abgeben müssen.
  • Tote NPC's zurückholen. Zum Beispiel bin ich ein riesen Fan von Garrosh aber ich fand es mehr als schade das Blizzard ihn in SL nochmal zeigen musste. Seine Story war vom Anfang bis zum Ende (damit meine ich seinen Tod in Nagrand) perfekt. Letzten Endes war er ein Gegner ja aber wir konnten ihn auf seinen Weg dorthin begleiten und wissen warum er so gehandelt hat. Es war alles abgeschlossen aber nein sie mussten ihn in einer billigen cutscene nochmal zeigen damit er das wiederholen kann wofür er schon vorher stand und was wir schon wussten nur um sich dann selbst zu pulverisieren.
Naja ich denke diese Punkte reichen erstmal. Es ist alles nur meine Meinung und die braucht natürlich keiner teilen.
Ich finde das Blizzard sich selbst ohrfeigen sollte das sie in jeden Patch nur über Raids, M+ und ein System das eh nicht mehr zu retten ist reden anstatt das was sie sonst noch bieten könnten.

Tolles Video Andi! Es hat mir den Abend versüßt beim leveln. :)
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Toby - Mitglied
Immer wenn Andi Garnision statt Garnison sagt, entzündet sich irgendwo spontan ein Duden. ^^ 
Spaß beiseite!! ^^

Du sprichst mir in weiten Teilen aus der Seele. Blizzard sollte sich wirklich wieder auf seine ursprünglichen Stärken besinnen. Gute und beliebte Systeme aus anderen Spielen nehmen und einfach besser in WoW umsetzen. Vor allen Dingen gute Features und Systeme auch mal über Expansions hinweg ausbauen und fortführen statt jedes Mal den Versuch zu unternehmen das Rad neu zu erfinden.
Ein Spiel wie WoW sollte nicht ausschließlich aus Gear-Grind in M+ und Raid bestehen - mehr RPG Inhalte bitte!

Ich persönlich bin seit längerem der absolute Casual Spieler und ich würde mir sooooo viel mehr Bereiche wünschen in denen ich mich entspannt austoben kann, statt der immer gleichen wenigen Features und Mechaniken. Zumal ich das Gefühl habe, dass von Legion zu BfA zu Shadowlands die Möglichkeit da auch stark abgenommen haben. Ich rede hier nicht davon, täglich nur die immer gleichen Rares abzugrasen in der Hoffnung, dass mal ein Mount oder Pet dropt.

Wie gesagt, sprichst mir wirklich aus meiner kleinen Gamer Seele <3


 
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mormondt - Mitglied
wow is einfach kaum noch darauf ausgelegt VIEL zeit drin zu verbringen. denke daher  is auch kein interesse bei blizz an sachen wie housing oder so, sprich wo man viel zeit mit "verschwendet". klar kann man auch 24/7 m+ rennen..... aber ich denke is klar was ich mein.

thema ausrüstung färben, ein kompromiss könnte zb sein, dass man "nur" die alten tier-sets färben kann und dann halt eben alles was neu kommt. wenn man will geht des scho. 
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