28. Juli 2021 - 15:49 Uhr

Tavern Talk - Was kommt nach Shadowlands?

Viele viele Jahre folgten die World of Warcraft-Erweiterung einer Art Muster. So gab es eine Erweiterung, die gut bei der Community ankam (Wotlk), dann eine die weniger gut ankam (Cataclysm), dann wieder gut (MoP), dann wieder weniger gut (WoD) und dann wieder gut (Legion). Quasi ein Tik-Tok der WoW-Addons! Doch schaut man sich die generellen Bewertungen auf verschiedenen Seiten und die Meinung der "lauten Community" an, wurde dieses Muster mit Shadowlands durchbrochen. Sowohl Battle for Azeroth als auch die aktuelle Erweiterung sind weniger beliebt, was natürlich spuren hinterlässt. 

Die Frage ist nun, was kommt nach Shadowlands? Schaffen es die Entwickler noch einmal eine Tik-Erweiterung zu produzieren? Es wäre sicherlich möglich, zumindest wenn genug Ressourcen zur Verfügung stehen. Doch genau das könnte zum Problem werden. Durch die ganze Corona-Situation gibt es bereits starke Verzögerungen in Shadowlands und anders als z.B. in Warlords of Draenor, wurde nicht einfach ein Schlussstrich gezogen, um sich voll und ganz auf zukünftige Inhalte zu fokussieren. Über das und einiges mehr, geht es im heutigen Tavern Talk.

Der Tavern Talk als Podcast

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Kronara - Mitglied
Denke nicht, dass Patch 9.1.5 gecancelt wird. Er wird eh ein kleiner Patch und war immer als solche geplant.
9.2 wird der nächste große Patch sein, was auch nie anders geplant war. Die x.1er sollen nun die neuen großen Patches sein und die x.x5er die neuen kleinen Patches
9.3 wird es definitiv geben, da sie Shadowlands nicht kürzen werden wie damals WoD. Damit machen sie sich alles kaputt und könnten die Story gar nicht mehr vollständig erzählen.
Das ist aber wichtig für das Erzählsystem, das WoW mitlerweile verwendet. Nicht mal die Main Story wird am Ende der Erweiterung vollständig abgeschlossen, es geht weiter in den nächsten Erweiterungen. So wird es auch mit und nach Shadowlands der Fall sein.

Und ich denke, dass Blizzard den 2 Jahres Rythmus nicht einhalten wird. Sie werden aufgrund der Pandemie diesen verschieben.
Sie hatten ja in der Pandemie schon genug Probleme mit einem Content Patch, da bekommen die keine vollständige Erweiterung hin. Denn die Pandemie und Home Office ist noch lange nicht vorbei. Weder bei uns, noch in den USA!

Sollten sie es widererwartend doch so machen, wird die nächste Erweiterung zu 100% den Untergang von WoW endgültig einleuten. Da wird dann nicht mal mehr Free2Play was retten können. Ganz einfach weil sie dann eine komplette Erweiterung liefern müssten, die vom Inhalt nicht mehr zu bieten hat, als ein vollständiger und sauberer Content Patch. Dafürt gibt niemand freiwillig 30/40 Euro und mehr aus... und nach 3 Monaten wäre wieder die Luft raus... nene das wäre endgültig der Untergang von WoW!

@Andi
Blizzard hat mehrfach bestätigt, dass der Anteil derer, die das Abo (fast) komplett durchlaufen lassen, gar nicht so gering ist. Blizzard bezeichnet diese auch als Core Gamer und hat seit Legion mehrfach betont, dass es die wichtigste Zielgruppe ist. Daher kann sie gar nicht so klein sein.
Sicher ist ein neues AddOn lukrativer, wenn es denn das Geld auch wert ist. Nur bringt es Blizzard nichts, das neue AddOn raus zu hauen, das Geld zu kassieren, liefern aber Pandemie bedingt nur Müll und nach 1-2 Monaten sind dann fast alle Abonnenten weg. Aber genau das wird passieren, wenn sie nicht bis nach der Pandemie warten bzw. sich in der Pandemie 1 - 1 1/2 Jahre mehr Zeit nehmen!
Ezri - Mitglied
Vielen Dank für diesen Tavern Talk, ich genieße es jedes Mal mich in Ruhe hinzusetzen und deinen Ideen und Gedanken zuzuhören.

Mich erschreckt aktuell was aus dem Spiel wird. Nichts ist mehr so wie es war und immer mehr wird es an den Casual-Spieler angepasst. Das finde ich wirklich traurig! Ich hoffe sie schaffen es das Ruder noch rumzureißen und machen es so wie von dir vorausgesagt - beenden SL mit 9.2 und konzentrieren sich voll aus die neue Erweiterung die wieder alle in den Bann zieht mit einer tollen Optik, spannender Story und ein paar Erneuerungen. Im Grunde kann WoW nur wachsen und sehen, was Spielern an anderen MMOs so gut gefällt. Oder sie ignorieren alles und schaufeln sich wirklich ihr eigenes Grab.
Kronara - Mitglied
Wo wird denn was an die Casuals angepasst. Diese Aussage stimmt seit Legion überhaupt nicht mehr!
Ganz im Gegenteil. Vieles von der Casual Scheiße wurde mit Legion, BfA und auch Shadowlands wieder entfernt bzw. teilweise rückgängig gemacht!
Teng - Mitglied
WoW hat eine Analogie zu "Wetten, dass...?"
Auch dort wurde es über die Jahre im Schnitt immer schlechter, auch wenn mal hier oder da eine bessere Show dabei war. Aber der Trend ging klar abwärts. Es gab halt nichts neues mehr, alles hatte man in ähnlicher Form schon einmal gesehen. Es plätscherte dahin.... Dann kam der große Skandal, der Unfall von Samuel Koch. Kurz danach war es dann vorbei mit der Show, sie wurde eingestellt.

Auch bei WoW geht der Trend seit Jahren abwärts, auch wenn es hier oder da mal einen Lichtblick gab. Man hat alles schon gesehen, was wirklich neues kommt nicht. Und den großen Skandal hat Blizzard jetzt auch, die Klage. Geht die Analogie weiter wird WoW demnächst (2-3 Jahre) eingestellt.
Ayphaton - Mitglied
Interessant ist das aktuell so viele auf den WoW Spieler, spielen Finalfantasy Trip sind Amazons New World in den Startlöchern steht und genau jetzt kommt der Skandal um die Ecke… ich hoffe so sehr, dass sie das Ruder rumreisen, aber da muss ich den Leuten hier leider recht geben schlimmer geht immer.
Oribos - Mitglied
Ich kann nur weiter hoffen und wünschen das Blizzard sich von Activision trennt. Wie wir zwar wissen, wird ehern in der Hölle Schnee liegen als das passieren wird aber ich denke das wäre das beste für alle. Außer den Profitgeiern natürlich :(
BlacksGood - Mitglied
Das wird sicherlich nicht passieren, aber man kann ja hoffen, dass die Obrigen mal "aufwachen" ;)
Kronara - Mitglied
Naja, man kann sich nicht einfach trennen.
Activision hält einen gewissen Anteil von Blizzard, der einen klaren Geldwert entspricht. Diesen Anteil müsste Blizzard Entertainment von Activision zurück kaufen und zwar mit Preisen ÜBER Marktwert (damit es sich für Activision lohnt).
Das Geld hat Blizzard gar nicht! Ergo ist es UNMÖGLICH!

Zudem würden sie von Activision dann als Publisher kein Geld mehr für Entwicklung und Co. bekommen. Woher soll Blizzard das Geld dann nehmen, vor allem wenn sie vorher ihre Anteile zurück kaufen müssen?

Die einzige Möglichkeit wäre, einen anderne Publisher zu finden, der Blizzard dafür fas Geld gibt, dafür dann aber auch diese Anteile bekommt... bzw. sie direkt von Acitivsion abkauft.
Aber dann wäre Blizzard Entertainment genauso an den neuen Publisher gebunden und den Anweisungen unterworfen, wie jetzt bei Acitivision.

Das ist es halt... man verkauft Anteile des Unternehmens um Geld zu bekommen. Diese kann man meistens NIE WIEDER zurück kaufen. Nicht mal, wenn man enorm viel Gewinn macht. Denn mit dem Gewinn werden auch die Anteile wertvoller und damit teurer. Und zurück kaufen kann man nur zum aktuellen Wert bzw. meist sogar nur darüber.
Ryukatsu - Mitglied
Seht es doch auch mal positiv, liebe Community:
Von hier an gibt es keine Möglichkeit mehr, es schlimmer zu machen. Es kann nur noch bergauf gehen!!
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BlacksGood - Mitglied
Das Leben sollte einem gelehrt haben, dass es IMMER noch schlimmer geht ;)
Ryukatsu - Mitglied
@Rodby:
Oof. Ohje. Ja da hatte ich noch einen Funken Hoffnung, tut mir leid, haha.
Belegun - Mitglied
Die ganze Lore macht momentan keinen Sinn mehr.
 
Ursprünglich ging es um Titanen die Planeten von der Leere bzw old gods befreien wollen und die umformen inklusive emerald dream.
 
Dann wurde daraus eine Titanin auf die Sargearas scharf war. Der vom Chaos verdorben wurden ist, aber eigentlich von den Nathrezim die ja jemand anderen dienen.
 
Das Licht kämpft nur gegen Chaos und Leere.
 
Der Fluch des Fleisches betraf wohl nur Titanen Schöpfungen wie Zwerge, Gnome, Mogu und Rhamaken. Anscheinend sind die N811 bzw Elfen Kinder von Elune (wohl doch keine Trolle mehr die zu nah am Brunnen waren)
 
Wer erschuf den dann Trolle, Tauren, Furbolgs, Pandaren, Vulpera, die Schlangenviehcher und Echsenwesen aus Pandaria sowie die Vyrkul (die Ursprungsrassen auf Azeroth)
 
Und was ist mit Draenor ist da auch ne Seele drin?
 
Was ist mit den Astralen?
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Kronara - Mitglied
Macht für mich alles absolut Sinn.
Du solltest mal lernen, dass alles mehrere Perspektiven hat.

Ursprünglich ging es um Titanen die Planeten von der Leere bzw old gods befreien wollen und die umformen inklusive emerald dream.

Richtig! Darum ging es immer, bis die Titanen weg waren.

Dann wurde daraus eine Titanin auf die Sargearas scharf war. Der vom Chaos verdorben wurden ist, aber eigentlich von den Nathrezim die ja jemand anderen dienen.

Ähm nein? Diese Titanin ist ebenfalls ein Planet (Azeroth) und die Leere versucht mit Hilfe der alten Götter, diese zu verderben, da diese besonders stark ist und in der Lage wäre, die Leerenfürsten in unsere Ebene der Existenz zu lassen, wwodurch diese dann ausgelöscht werden würde.
Genau das, weswegen die Leerenfürsten ja an ungeborenen Titanenseelen wollen, die in Planeten (wie in Eiern) heranwachsen.

Sageras ist dem Wahnsinn verfallen weil er erkannt hat, dass man die Dämonen nicht vernichten kann. Egal wie viel Ordnung man bringt, so ist sie nicht konstant. Weder von natur aus da, noch beständig, wenn man nichts tut. Das Chaos aber schon.

Das Licht kämpft nur gegen Chaos und Leere.

Nicht ganz richtig. Das Licht kämpft gegen alles, was ein Feind des Lebens ist, da das Licht ein Hüter des Lebens ist.
Das waren anfänglich Chaos und Leere, aber auch der Tod z.B. wie wir aus Revendreth wissen.

Zu den anderen Fragen, woher die alle kommen, gibt es antworten. Kannst Du dir gerne selber durchlesen. Google hilft offizielle Quellen zu finden!

Und wie Blizzard erklärt hat, wurden wir in der Welt der Lebenden vor allem von den Titanen beeinflusst. Nicht nur was existenzen angeht, sondern auch was das "Wissen" angeht. Alles nur aus Sicht der Titanen.
Das Universum besteht aber nicht nur aus den Titanen. Diese vertreten die ORDNUNG, eine der SECHS kosmologischen Mächte des Unversums.
Der TOD ist eine weitere diesr Mächte und sieht die Dinge aus einer ganz anderen Richtung. Und die Schattenlande sind das Reich des Todes.
Die Naaru vertreten das LICHT, auch eine der sechs Mächte. Auch sie sehen vieles anders, als die anderen beiden Mächte. Das haben wir in der Vergangenheit schon mehrfach erfahren dürfen.

EINE Gesichte, aber VIELE Akteuere und Blickwinkel.

Wenn Du wissen willst, wie Komplex Geschichte sein kann, dann empfehle ich dir mal ausführliche Dokumentationen über die Entstehung Deutschlands anzuschauen.
Damit bist etliche Stunden beschäftigt und musst mehrere Jahrunderte Geschichte berücksichtigen. Viele Völker, Blickwinkel und Ereignisse.
Ich habe die meisten großen Dokumentationen schon mehrfach gesehen und entdecke und verstehe immer wieder Neues.

Nicht viel anders ist die Geschichte von WoW aufgebaut. Sehr Komplex. Ich kann verstehen, wenn es einigen ZU komplex ist (das ist nicht negativ gemeint). Allerding fehlt der Geschichte dann nicht der Sinn, sondern dem Leser/Zuschauer eher das Verständnis (ebenfalls nicht negativ gemeint).

Und wie LikeADwarf schon schrieb... auf vieles gibt es noch keine Antwort oder eben nur eine (aus Sicht der Titanen), obwohl es mehrere gibt!

MShadows - Mitglied
Naja, mal sehen ob da überhaupt noch was kommt....
Die ganzen großen Streamer und Youtuber hören alle auf und mit ihnen ganz viele andere Spieler.
Natürlich ist die ganze Sache mit den Arbeitsbedingungen unentschuldbar eigentlich, doch sollte Blizzard auch die Chance gegeben werden wirklich Veränderungen zu zeigen und sich zu bessern.

Ich hoffe für alle Retailspieler die verbleiben das endlich wieder ne Hammer Erweiterung kommt, wie zum Beispiel Legion.

Ich für mich persönlich hoffe nur das TBC so bleibt, weil es ist echt voll auf den Servern und es macht allen Spaß, und ich hoffe noch mehr auf Wrath of the Lich King Classic :) Also ist mir Retail nicht so wichtig, wobei das auch mit den Classic Servern zusammenhängen wird ob sich Retail noch lohnt.

Wie gesagt hoffe ich das alle wieder eine Erweiterung bekommen die sie lieben werden egal ob Classic Liebhaber oder Retail Spieler. 
Wilfriede - Mitglied

Die ganzen großen Streamer und Youtuber hören alle auf und mit ihnen ganz viele andere Spieler.

Also wenn wer aufhört weil nen Streamer und/oder Youtuber aufhört dem sorry ist doch nicht mehr zu helfen. Man spielt doch nicht ein Spiel wegen so nem Youtuber. Klar stoßen die einen vielleicht auf nen Spiel an aber das wars auch schon. 
Sorry ich höre doch auch nicht das WoW spielen auf falls der Andi die komplette Seite aufgibt? 
Nichts gegen dich Andi! Ich mag Vanion.eu :) aber das hindert mich nicht daran das WoW zu spielen oder nicht :D 

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maumau - Mitglied
@Wilfriede:
Du hast doch auch irgendwie von WoW erfahren, oder? Sei es durch Freunde, Werbung oder was auch immer. Streamer wie Asmongold sind so eine Plattform/Person die Werbung für Spiele macht und eine sehr große Reichweite haben. Wenn in seinem Stream WoW in einem schlechten Licht steht, sind zum einen Spieler die das Game noch nie gespielt haben negativ darüber eingestellt und zum anderen fühlen sich Leute denen ebenfalls einige Elemente im Spiel nicht mehr gefallen bestätigt. Es gibt viele verschiedene Meinungen zu dem Game und solche Streamer können diese negativ so wie auch positiv beeinflussen. Wenn all deine Freunde sagen, dass Game XY scheiße ist und sie es nicht spielen werden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du damit anfängst oder wieder anfängst eher niedrig,wie wenn sie das Gegenteil behaupten würden. Genauso fungiert hier ein Streamer, zu dem einige Zuschauer zum Teil auch eine parasoziale Beziehung haben und diese Rolle des Freundes sogar für den Zuschauer der Streamer ist.
Snippey - Mitglied
Also groß geworden ist WoW sicher nicht durch Streamer. Genausowenig wird es nicht wegen Streamern fallen... Auch wenn sie vielleicht eine reizvolle, kostengünstige Werbeplattform bieten. 

Wenn jemand seine Meinung aus einer Quelle zu sehr beeinflussen lässt, ist das seine Sache, wäre aber nicht meine Art. Meine Kumpels haben früher gerne CS gespielt. Ich fands kacke. Habe es nicht mitgespielt und guess what? Sind immer noch Kumpels.
 
Kronara - Mitglied
Ganz viele? Ein paar wenige Hundert, von Millionen Spielern!
Kann man absolut ignorieren!

TBC wird bald genauso leer sein, wie es am Ende Classic war. Einfach weil kein neuer Content kommen wird und jeder den irgendwann X-mal (auch mit Twinks) durch hat.

Retail kann sicher ohne Classic überleben... umgekehrt... niemals!
Gilgamesch - Mitglied
Du sprichst mir voll aus der Seele, so sehe ich das auch... Activision sollte sich von Blizzard verabschieden... denn dieses ist wie Sargeras... ein Parasit
und Blizzard sollte wieder in die pushen kommen
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Wilfriede - Mitglied
Und ich dachte bei dem Titel es geht um ernsthafte Gerüchte für die nächste Erweiterung :D und dachte nur "ist es schon so weit darüber zu sprechen?" 
Ich habe bisher sehr viel Spass an 9.1. Sicherlich nicht das non plus ultra aber das M+ gerenne macht endlich wieder Spass nachdem nicht alles so festgefahren ist wie mit dem ersten Season Affix. 
Einzig blöde ist das die Erfolge fürs upgraden der M+ items mit jedem Char neu erarbeitet werden muss. 
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Ryukatsu - Mitglied
Ich kann die Stimmen von wegen "Reset" und "WoW 2" nicht mehr hören. Es ist nicht einfach zu viel Aufwand, es gibt schlichtweg KEINE RESSOURCEN dafür und sie werden auch keine Ressourcen mehr für dieses Franchise bekommen, dass so dermaßen in den Sand gesetzt wurde.
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Kusstro - Mitglied
Erst Corona und jetzt die Sache mit dem toxischen Arbeitsklima. Ich glaube es wird noch eine Weile dauern bis wir sehen was nach Shadowlands kommt.
Alexistda - Mitglied
Ich denke, das Spiel ist mittlerweile einfach viel zu groß.
Viel zu viele verschiedene Gegenstände, zu viele Haustiere, zu viele Reittiere.
Man kann viele Dinge einfach nicht mehr so genießen wie vor 10... 15 Jahren.

Was das Spiel wieder wirklich magisch machen würde, wäre ein WoW 2.
Das Einzige, was für mich wichtig wäre, wäre es irgendwie mit der Geschichte zu verbinden, so dass die Spieler zwei Chars, die auf Stufe 0 zurückgesetzt werden, ein Reittier oder ein Haustier etc. mit nach WoW 2 nehmen könnten :) um immer noch eine Verbindung zu einem Char zu haben, den man seit mehreren Jahren spielt.
Andi Vanion.eu
Kann ich so zustimmen. Leider glaube ich nicht, dass ein WoW 2.0 gut wird, wenn man die aktuellen Designphilosophien beibehält. 
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Legendon - Mitglied
Das wäre doch mal ne krasse Aktion. Alles steht im Zeichen eines Neuanfangs..
Der Jailer schafft es einfach die Realität neu zu gestalten und daraus entsteht dann WoW 2. 
Das passt doch auch super mit dem Neuanfang zusammen den Blizzard gerad in Sache Unternehmensstruktur und Arbeitswelt macht.

Mein Wunsch wäre: 
Shadowlands ist das Ende von WoW und danach wird bekannt gegeben das es nicht weiter geht und die Produktion eines neuen WoW in Arbeit ist.
Dann sollen sie einfach in der Richtung einige Jahre von der Bildfläche verschwinden und sich Zeit lassen was gutes neues zu erschaffen.
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Borbarad - Mitglied
@Legendon:

Normalerweise hätte ich den letzten Abschnitt als unrealistischen Quark abgetan. Aber, mittlerweile denke ich, dass das irgendwie echt so passieren kann... Es würde mich nicht sooo sehr wundern.
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Azuregon - Mitglied
@Legendon:

Guter Gedankengang, allerdings halte ich das Szenario für unrealistisch, zumindest, dass die Marke zeitweise verschwindet. Ich halte aktuell drei/vier Szenarios für realistisch.

1. Szenario:

Shadowlands wird ordentlich beendet und das nächste Addon kommt Ende des nächsten Jahres. Paralell wird langsam ein Team für ein WoW-Rework (oder WoW 2) gebildet, welches dann mit der übernächsten (oder einer weiteren danach) Erweiterung beginnt. Content kann nicht hart zurückgesetzt werden. Da verlieren sich dann zu viel Spieler und laufen Gefahr ein Spiel ohne Verbindung zu den alten Zeiten zu schaffen. Heißt der bisherige Conten bzw. Spielfortschritt muss doch irgendwie mit. Eventuell nicht alles, aber ein Teil. Das die Welt sich verändern muss, ist eigentlich klar. Keine Ahnung was passieren kann - Shadowlands bietet eigentlich eine gute Grundlage dafür die Welt außerhalb der Schattenlanden zu verändern.
Wie gesagt ein Remaster von WoW wird einfach nicht ausreichen, um das Spiel weiterhin erfolgreich zu halten. Dafür bieten die bisherigen Addons zu viel verbesserte Texturen.

2. Szenario:

Es wird endlich Warcraft 4 angekündigt, welches die Brücke zwischen dem aktuellen WoW und dem "neuen" WoW schlagen könnte. Die Geschichte spielt dann mal einige Jahre später und gibt den Neustart für "WoW 2". Bis WoW 2 veröffentlich wird, läuft "WoW 1" regulär weiter mit kleinerem Content und erzählt dann die Geschichte bis zum Ergeinis X weiter. Beispielsweise könnte man die Geschichte von Warcraft 4 und WoW 1, sowie WoW 2 paralell / überlappend laufen lassen und dann mit WoW 2 starten. Warcraft 4 erzählt dann das Ende von "WoW 1" und den Start von "WoW 2". Das Warcraft 4 wirklich als Brücke für WoW dient. Zusätzlich könnte man das ganze noch mit einem neuen Kinofilm oder einer Serie weiter hypen.

3. Szenario:

WoW läuft, sowie es ist, einfach weiter. Es gibt alle zwei/drei Jahre ein neues Addon und konzentriert sich wieder auf starken Content. Die Spielerzahlen sind immerhin nicht ganz so schwach. Das ganze könnte dann nochmal 6-10 Jahre weiter sogehen, bis sich wirklich die WoW-Kuh nicht mehr melken lässt und leer ist. Bis dahin wird sich Blizzard, hoffentlich ohne Activion, etwas gutes neues überlegt haben.

4. Szenario:

Mit den nächsten Addons wird die Spielerbasis weiterhin schrumpfen. Blizzard sieht sich irgendwann gezwungen das Spiel auf Free-to-play umzustellen. Das bringt nochmal einige neue Spieler und hält WoW auf "kleiner" Flamme weiterhin am Leben. Finanzierung allein durch kosmetische Items und Addons. Funktioniert bei anderen Games, wie GW2 und TESO auch. 





 
LikeADwarf - Mitglied
@Legendon:
Ich frage mich halt immer, wieso geglaubt wird das mit einem WoW 2.0 plötzlich alles anders wird?
Was soll den besser werden? Von der technischen Seite ist WoW immer besser geworden. Klar, eine komplett neue Engien wüde wieder einen größeren Sprung ermöglichen, aber die Technik ist vermutlich mit der geringste Porblem.

Mich würde z. B. ein WoW 2 eher dazu bewegen in Zukunft kein WoW mehr zu spielen...
Jedes Addon ist doch im Grunde ein neues WoW...
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Alexistda - Mitglied
@LikeADwarf:
Das Problem ist in meinen Augen einfach, dass das Spiel zu groß ist.
Wer braucht noch ein Reittier, ein Haustier, eine neue schicke Rüstung, geschweige denn Gold.
Alles ist in Hülle und Fülle vorhanden. Ein neues Haustier juckt mich mittlerweile 0.
Früher hat man sich schon über eine 8. Tasche gefreut ;).
Und genau das Gefühl würde in WoW 2 wieder auftreten.
Naja... ich glaube zwar nicht, dass es ein WoW2 geben wird....
tallerghostwalt - Mitglied
Meiner (sehr unpopulären, ich weiß schon ;-) ) Meinung nach hat Blizzard dieses Tik-Tok-Schema schon mit Legion verlassen. Das liegt v.a. daran, dass mich Dungeons, Raids und andere typische Endgame-Inhalte aber so was von gar nicht interessieren, ich spiele WoW tatsächlich wegen der Geschichten und Kampagnen (ja sowas gibt's) - und da kommen die letzten Erweiterungen bei mir nicht so weg wie bei den meisten. Ich konnte mit vielen der Legion-Zonen, der gesamten Nachtelfen- und Dämonengeschichte und einigen der großen Gameplay-Elemente (World Quests, der Missionstisch, der sogar für den Story-Fortschritt gebraucht wurde,...) sehr wenig anfangen. Das ging soweit, dass ich mit dem Levelcap praktisch komplett aufgehört habe.

BfA fand ich dagegen wieder richtig gut, das eigentlich ausgelutschte Horde-gegen-Allianz-Thema wurde endlich mal wieder richtig gut erzählt und v.a. inszeniert und sowohl Level- als auch Fraktionskampagne zählen für mich zum Besten seit MoP. Dass die Alten Götter am Ende abgespeist wurden stört mich persönlich nicht, ich fand die immer eher albern ;-)

Shadowlands dagegen holt mich wieder kaum ab, auch wenn Maldraxxus mich positiv überrascht hat und generell das Storytelling abgesehen von Bastion ganz okay ist. Aber mir ist auch das ganze Kosmische in der Erzählung alles ein wenig zu abgehoben, wirklich mein Interesse wecken kann man bei mir damit nicht.
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LikeADwarf - Mitglied
Oh Gott!
Da ist noch jemand, der es so sieht wie ich *___* Wobei ich bei Legion zumindest die Paktkampagnen sehr nett fand!
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tallerghostwalt - Mitglied
@LikeADwarf: Hehe :-)
Bei den Paktkampagnen von Legion kenne ich nur die der Druiden, und ja, schlecht war die jetzt nicht. Aber wo ich die dann in BfA mal nachholen/abschließen wollte wusste ich auch gleich wieder, warum ich abgebrochen hatte: Zunächst durfte ich erstmal mehrere Tage hintereinander meine Missionstisch-Kumpane zum Quest-Item-Sammeln los schicken - ich dachte nur die ganze Zeit, lasst mich doch das Zeugs sammeln, ich bin da viel schneller ^^
Suramar genauso: Ich will da die Kampagne weiter spielen - darf ich nicht, erst soll wieder Mana gesammelt werden, vorher bekomm ich meine Quest nicht... Boah ey, ist ja okay  das die Entwickler den Fortschritt etwas gaten wollen, aber dann doch bitte mit vernünftigen Mechaniken :-D Glücklicherweise haben sie's in BfA und SL ja dann wieder besser gemacht.
 
Teng - Mitglied
Wenn ich daran denke was für riesen Möglichkeiten man mit Shadowlands hatte und was dann letzten endes aus diesem Potential gemacht wurde, ganz ehrlich, da weiß ich nicht aus welchem Hut Blizzard plötzlich ein "Tik-Addon" ziehen will. 
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Teron - Mitglied

Sowohl Battle for Azeroth als auch die aktuelle Erweiterung sind weniger beliebt, was natürlich spuren hinterlässt. 

Ich mag Shadowlands. Belegt bei mir einen guten Mittelfeldplatz. Da gibts schlimmeres: Cataclysm, WoD und die heilige Kuh der Community Burning Crusade. Das einzige was ich an BC gut fand, war der Raidcontent.

/flames on :)
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Lottzel - Mitglied
Stimme ich dir komplett zu.
Außerdem mochte ich auch BfA. 
Ja klar auch da hätte man einiges besser machen können, aber: ich mochte es xD
Snippey - Mitglied
Da WoW die breite Masse ansprechen will, wird es immer Menschen geben, die ein AddOn nicht gut finden. Und der Trend, der sich die letzten Jahre abspielt, ist, dass die Unzufriedenen immer lauter werden. da sollte man meines Erachtens nach nicht viel hineingeben. Mir haben WoD, BfA und Shadowlands (bisher) sehr viel Spaß gemacht, aber ich schreibe auch nicht unter jedem Beitrag, dass es so war (vielleicht unter jeden zweiten :) ).

Das "Muster Tik-Tok" verliert sich auch bereits bei den ersten beiden AddOns, da sich auch BC großer Beliebtheit erfreute. 
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Teng - Mitglied

 Und der Trend, der sich die letzten Jahre abspielt, ist, dass die Unzufriedenen immer lauter werden. da sollte man meines Erachtens nach nicht viel hineingeben

Und wenn die Unzufriedenen nun immer lauter werden weil das Spiel tatsächlich immer schlechter wird? Und deshalb die Unzufriedenen immer lauter werden weil es immer mehr werden? Wäre nicht so clever das dann einfach zu ignorieren oder?!

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Snippey - Mitglied
@Teng:
"nicht viel" ist nicht gleich "nichts", also lege mir bitte keine Dinge an die Tasten, die ich so nicht behauptet habe (ausserdem habe ich das Wörtchen "zu" vergessen). Es ging mir einfach darum, dass die "Wutbereitschaft" stark anwächst. Es ist unmöglich, das Spiel allen Spielern recht zu machen und diese Entwicklung gestaltet es nicht gerade leichter.

WOTLK war einfach die Hochzeit des Spiels, den Statistiken kann man entnehmen, dass danach die Zahlen sanken und sanken. Einzige Ausnahme war Legion, wo die Zahlen schlagartig wieder anstiegen. Das sehe ich nicht ausschließlich auf einen Qualitätsmangel hindeutend, sondern einfach darauf, dass das Genre einfach nicht mehr zeitgemäß bzw. so beliebt ist. 

Der Launch von Shadowlands war der bisher smootheste, lagfreiste Start eines WoW-Addons. Keine ewigen Warteschlangen, Ladebildschirme, Flugreittierminuten vor der Garnison etc. und das obwohl zu dem Zeitpunkt um die 7 Millionen aktive Accounts geschätzt wurden, bei BfA  waren es um die 4 Millionen. Aktuell sollen es um die 2-3 Millionen sein. Das ist immer noch eine sehr gute Zahl, an die nur FFXIV aktuell herankommt.

Natürlich gehen die Zahlen runter, weil die Spieler das Spiel nicht mehr spielen mögen. Aber das liegt denke ich eher daran, dass auch Blizzard das Genre nicht neu erfinden kann, das Sachen einfach immer wiederkehren. Vielen stoßen ja die "geborgten Kräfte" und das Timegating auf, aber was soll man aus Entwicklersicht anders machen können, dass die Spieler längerfristig beschäftigt sind? Die Levelphase strecken? Die bisherigen Mächte immer weiter ausbauen? Das würde immer wieder einen massiven Catchup für Twinks und vor allen Neueinsteiger bedeuten, oder irgendwetwas anderes mieses, das einen Teil der Community aufregt.

 
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Cocoon26 - Mitglied
Ah jo...Die Expeditionen. Voll vergessen. Kann man da eigentlich jetzt alleine rein? Ich fand die gar nicht schlecht aber bis man ne Gruppe hat dauert es leider nun.

Das du öfters mal negativ klingst Andi ist mir auch aufgefallen aber da muss ich für mich fairerweise sagen das ja auch deine Arbeit von einen Spiel abhängig ist das gerade viel negatives durchmacht. Da bringt es auch nix wenn man es nur schönredet. Als es mit WoW noch "rund" lief war deine Meinung auch viel positiver und du hast öfters mal negatives ausgelassen weil es mehr positives gab. Aber dich jetzt dafür zu deabonnieren kann ich nicht verstehen.
Andi Vanion.eu
Leider nicht @Expeditionen. 

und danke für deine Worte zum Thema deabonieren. 
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Cocoon26 - Mitglied
@Andi

und danke für deine Worte zum Thema deabonieren. 

Nicht dafür. Du machst einen guten Job und wenn dann mal etwas negativer klingt sollte man sich immer das positive im Hinterkopf behalten.

Danke für deine Arbeit und auf bessere Zeiten.