8. Februar 2021 - 15:41 Uhr

Tavern Talk - Was läuft falsch in Torghast?

Von Woche zu Woche liest man es immer öfters: es dauert zu lange, es ist zu schwer, es ist zu leicht, die Belohnungen sind nicht motivierend genug, das Balancing ist mies, die Animaboni sind uninteressant, man wird gezwungen etwas zu spielen, was man nicht möchte und so weiter und sofort. Torghast ist nicht wirklich beliebt bei einem Teil der Community. Kritik liest man viel, zwischendurch gibt es aber auch immer mal wieder einen positiven Kommentar zu lesen. Doch wieso ist dem so? Was ist falsch gelaufen beim Turm der Verdammten? 

Als das Feature damals angekündigt wurde, hatten viele Spieler richtig Bock auf den "Rogulike Dungeon" und auch in der Alpha von Shadowlands wurde Torghast immer wieder gelobt. Nun ist die Erweiterung seit knapp 12 Wochen live und kaum jemand möchte noch die Verließe des Kerkermeisters besuchen. Zeit ein wenig darüber zu reden, die Kritik zu analysieren und natürlich auch Verbesserungsvorschläge zu geben. Das Addon ist schließlich noch jung, Kinderkrankheiten gibt es immer und man kann hoffen, dass mit Patch 9.0.5 / Patch 9.1 Anpassungen kommen.

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Ajantis - Mitglied
Mein Haupproblem mit dem Turm ist, das man kaum einen selbst erspielten Fortschritt hat.
Da fand ich die Verstörende Visionen viel besser designt. Da fängt man als Lappen an und rennt direkt zum endboss, bis man dann einen clearrun machen kann mit allen masken, war ich eigentlich durchgehend motiviert. 
Turm ist jetzt schon öde und ich werde sicher noch bis ebene 8 spielen, aber Spaß ist etwas anderes.
Stahlbrecher - Mitglied
Als Mage bekommt man nur Def sachen und am Ende wird man trotzdem mit einem Hit gekillt sehr anspornend
Khalzum - Mitglied
Also Zwang würd ich jetzt nicht sagen, und nur für die Geschichte braucht man ja keinen 8er zu laufen, da langt auch ein 1er.
Kronara - Mitglied
Das Problem mit Torghast sind, wie bei vielen Features, die Beta Tester. DEREN Meinung wurde genommen um das Feature so anzupassen, wie die Tester es wollten.
Dabei repräsentierten diese in KEINER Weise die Gesamtheit der WoW Community. Dadurch ist das Ding auch so schrott geworden.
Sicher, Blizzard kann sagen "Wir haben auf euer Feedback gehört und es so angepasst, wie ihr es haben wolltet." Die die (in Relation) 5 ***pfosten hatten mal wieder keinen Plan!

Für das finden von Bugs und Co. kann man Closed Beta Tester nehmen. Aber zum anpassen solcher Features bedarf es Open Beta Tests, wo die Masse testen und Feedback geben kann.
Hat heut zu Tage so ziemlich jede Spieleschmiede verstanden... nur ganz wenige nicht und Blizzard gehört leider dazu.
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Teron - Mitglied
Mir macht Torghast Spaß, bzw. hat mir Spaß gemacht. "Hat mir Spaß gemacht", weil ich ich heute im ungefähr 5. Anlauf die 8. Ebene geschafft habe, obwohl ich mit Mort'regar von 13-18 meinen meistgehassten Korridor bekommen habe. Fast hätte ich beim Betreten von Etage 13 abgebrochen, weil ich in Mort'regar normalerweise nach kurzer Zeit auf der Strecke bleibe. Aber endlich hat alles gestimmt: Die richtigen Animaboni und einen leichten Endboss (Wächter der Seelen). Und warum ich das mache? Darum: Erfolgserlebnisse, nie wieder laufen im Schlund, ein Titel, ein Haustier und 8 Erfolge - für jeden Korridor einen. Das reicht Euch nicht? Ich finde die Belohnungen okay. Und in den regulären Korridoren gibts halt die Asche für meine Legendaries. So viel zu meiner Motivation Torghast zu laufen. Aber auch von der Art und Weise wie das ganze gemacht ist, finde ich es eigentlich nicht schlecht, auch wenn die eine oder andere Stelle manchmal etwas unfair gerät. Ich weiß schon ganz genau, warum ich eine Kabelmaus benutze: Die kann ich nicht gegen die Wand schmeißen.

Ich musste mich nie zwingen da reinzugehen. In den Magierturm habe ich damals einmal kurz meine Nase reingesteckt, und dann hatte ich die Schnauze voll. Der hat mich nur einmal gesehen.

Blizzard kann gerne mehr solche Sachen wie Torghast produzieren. Warum einige Torghast zu schwer finden verstehe ich nicht. Ich bin ein alter Knacker und habe das auch geschafft. Also A**** zusammenkneifen und wieder rein. Immer wieder. Irgendwann klappt das. Das einzige was ich vielleicht zu kritisieren habe, ist die Tatsache, dass man mit leeren Händen dasteht, wenn man den Endboss nicht schafft. Vielleicht sollte Blizzard in den gewundenen Korridoren ein bisschen was springen lassen für die Bosse auf 6 + 12. Vielleicht die Asche für die Legendarys? Dann hat man wenigstens die schonmal. Ist aber nur so 'ne Idee. In den Visionen von Sturmwind und Orgrimar ist man auch nicht mit leeren Händen rausgeworfen worden, wenn man nicht alles geschafft hat.
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Bee - Mitglied
Nein bitte nicht mehr Sachen wie Boreghast.

Da steckt keine Mühe drin!
- Man knödelt sich gelangweilt durch immer die gleichen Mobtypen
- Animaboni, die ja "tolle neue" Arten eröffnen sollten, wie man seinen Char spielen kann, sind witzlos. Es gibt viel zuwenige davon. Am Ende rennt man mit eh den lgeichen Animaboni herum, und als Tank zu spotten damit der Gegner mehr Schaden bekommt, oder als Hunter Irreführung zu nutzen...Donnerwetter...ganz neue Erfahrungen...mein DH wäre fast zurück in sein Startgebiet gehüpft vor Extase, als er Augenstrahl nutzen sollte fürn Animabonus...
Am besten sidn aber die "Perks" z.B. für das Schattentor der Venthyr....das habe ich glaube ich einmal benutzt um zu gucken ob man damit auf nen anderne Balkon kommt....kommt man nicht...
- Die Quests belaufen sich auf das gleiche dutzend das man immer und immer wieder durchkauen kann...Egal ob nun Knispel seine Flöte sucht, Eumel seinen angeketteten Dude oder das kleine Kyrianerengelchen seine Glocke...
- Mobtypen sind pro Ebene immer die gleichen 3-4, total spannend...Agenten unterbrechen, weil die fearen, Fessler unterbrechen weil die nunja fesseln...ZzzzZzzzZzz
- keine Story, da sind unzählige Seelen drin, keine Story dazu....befreien tut man auch nur die Bagage des Grauens die man garnicht befreien möchte (ich zumindest nicht)
- Animaboni unterscheiden sich deutlich je nach Klasse/Specc. Habe mir die TC mit 4 verschiedenen Speccs gegeben (BM, Destro, Havoc und Guardian)
- 0 Wiederspielwert. Wer die TC beendet hat, geht da wohl nie wieder freiwillig rein, ausser vielleicht um wem zu helfen

Das ganze Ding ist witzlos, und als Blizzard das gemerkt hat, hat man vermutlich schnell das Prinzip mit der Seelenasche ausgedacht, weil dann die Spieler müssen.

Dazu dann noch nichtmal rewarding...gut klar können sie auch nicht machen. Das ganze Ding ist so einfach das bei der entsprechenden Belohnung das drölftausend Bots drin rumrennen würden, weil das Problem bekommt Blizz ja auch nicht in den Griff. 

Also nein, wenn ich bedenke wieviel Entwicklungszeit Blizzard da verplempert hat, dann bitte nich nochmal "sowas wie das", sondern bitte anständigen Content produzieren. Früher konnte das Blizzard auch mal. Content entwickeln den man machen wollte. Weil er Spass machte, heute designed Blizzard Content der entweder künstlich relevant gemacht wird weil man rein "muss" allerdings zum Glück nicht alles in Shadowlands....manches ist auch echt gut, aber dann halt timegated...

Will dir da echt nicht zu nahe treten, es freut mich das du deinen Spass dran hattest, aber die Mehrheit die ich kenne, also genaugenommen alle bis auf einen, finden Torghast zum würgen. Man vergleiche damit mal den Magetower, ebenfalls "einmalcontent" der aber herausfordernd war, der mit 100% sicherheit nur ein Bruchteil von Entwicklungszeit gekostet hat und der einfach so unfassbar viel besser war.
 
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Elbarista - Mitglied
Ich stimme zu, Torghast ist genial und macht mir sehr viel Spaß, ich hoffe ebenfalls auf weitere Features dieser Art.
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Teng - Mitglied
Ich habe diesen Hype um Thorgast nie verstanden.
Schon vor der Veröffentlichung von Shadowlands habe ich mich gefragt was das bitte sein soll, stundenlang immer gleiche Gänge mit immer gleichen Mobs und einem bis zur Unkenntlichkeit verzehrtem Charakter (der im Prinzip gar nicht mehr die eigene Klasse ist) zu spielen, wo soll das Spaß machen? Und schon da habe ich gesagt das Thorgast ein Shadowlands-Only Feature bleiben wird was mit dem nächsten Addon Achtkantig rausfliegt. Das bestätigt sich nun, leider....
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Leome - Mitglied
Wieso war der Magierturm so viel besser konzipiert als Torghast? Das ist doch gar nicht vergleichbar. Der Magierturm war nie als Langzeitbeschäftigung gedacht, den hat man so lange gemacht, bis man es einmal geschafft hat und dann nie wieder. Ok, durch drei (bis vier) Skillungen gab es doch einen gewissen Wiederholungseffekt, aber die Kämpfe waren ja auch komplett anders. Das ist IMHO so nicht mit den Inselexpeditionen oder Torghast zu vergleichen.

Und ja, ich mag Torghast zwar, aber ich würde mir auch mehr Langszeitmotivation wünschen. Wenn ich keine Asche mehr brauche, gibt es einfach keinen Grund mehr, da rein zugehen. Es könnte wenigstens Anima geben, wie halt auch bei den Inselexpeditionen (die ich, wenig überraschend, auch mochte). Anima als feste Belohnung, und zwar mehr für höhere Stufen. Und dann halt noch eine (geringe) Chance auf irgendwas anderes. Gerne auch Gear, oder eben Pets und Mounts.

Im direkten Vergleich vom Spielspaß gewinnt Torghast deutlich gegen die Inseln, finde ich. Aber die Motivation war bei den Inseln einfach länger vorhanden, da bin ich bis zum Schluss reingegangen. Jeder Woche die vier für die Quest und immer mit der Hoffnung, dass doch noch ein Mount droppt.
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Cocoon26 - Mitglied
Ich verstehe auch nicht wie manche Torghast mit den Magierturm oder den Inseln vergleichen können. Beim Magierturm musstes du mit dem zurecht kommen was dir deine Klasse geboten hat wärend du in Torghast mit OP Effekten zugeschmissen wirst. Und wie du schon sagtes Leome hatten die Inseln im gegensatz zu Torghast mehr Langzeitbeschäftigung. 

Und mal davon abgesehen die Inhalte und den Aufbau zu vergleichen finde ich Torghast von der Story bisher sehr langweilig genau so wie den Schlund. Die Frage die ich mir oft stelle ist warum der Kerkermeister uns nicht mit seinen "endlosen Armeen" nicht einfach eine Falle stellt und beseitigt wenn wir in den Turm gehen? Er soll doch angeblich alles sehen können was dort passiert und seine Wachen melden sicherlich auch das der Schlundgänger immer wieder für Chaos sorgt. Aber nein der Kerkermeister ist wieder so ein Bösewicht der den Helden bis zum Schluss am leben lässt und seinen Plan folgt nur um im letzten Moment von diesen aufgehalten zu werden und sich wundert wie das passieren konnte.

Naja letzten Endes heißt es auch da wieder wer Torghast mag der kann ihn ja gerne spielen aber ich persönlich fand selbst die Kriegsfronten interessanter.
Kaeles - Mitglied
Ich verstehe die Aufregung nicht, es ist der Anfang der Erweiterung, es gab noch keinerlei Patches oä, wer weiß, was da noch kommt.
Man merkt, dass viele immer noch sehr viel Zeit haben und Blizzard musste ausgerechnet die Erweiterung weniger grindy machen die während einer Pandemie ist.... 
Bee - Mitglied
wwwww....weniger grindy ?
Echt jetzt ?

Wenn man das Endgame von SL erleben will grindet man sich nen Wolf. entweder nach Anima, oder man verplempert unzählige Stunden in M+ wo es ausser 35 Anima schon ab HC Raidgear nichts mehr wirklich zu holen gibt, um sich Optionen für die tolle Truhe zu sichern....weil darum dreht sich ja alles in SL. Irgendwie die Great Frust füllen.

Sorry in BFA 8.3 konnte ich in weniger als 70 Stunden played nen Char auf kurz unter Mythic Ilvl ziehen, hatte ne brauchbare Halskette, die Essenzen und die gängingen Corruptions. Jetzt farmt man sich nen Wolf um das Reisenetzwerk von 2 auf 3 auszubauen.....ohne das man damit Spass im Content hätte....
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Kaeles - Mitglied
@Bee:
Anima braucht man doch nicht fürs Endgame, das braucht man nur für die Pakte. 
Komplett ohne Grind gibt es kein MMO, aber der Grind ist in Gegensatz zu den anderen Erweiterungen viel geringer, da es vieles wöchentlich gibt. Klar, wer alles immer sofort und auf der Stelle haben will muss mehr machen. 
Stygia muss man eventuell fürs Endgame farmen wegen der Sockel, aber alles andere ist lediglich Lootglück. 
Graphiel - Mitglied
Ich bin jetzt mal faul und wiederhole einfach mal das hier, was ich bereits im offiziellen WoW Forum zu Torghast geschrieben habe:

Eigentlich ist es so, dass ich das Konzept von Dungeoncrawlern sehr mag, da diese wundervoll mit Atmosphären arbeiten können und somit prima in das Konzept des Schlundes passen würde. Ich habe damals auf dem SNES die Ahnenhöhle von Lufia geliebt und ein paar Jahre später bin ich (trotz des enttäuschenden Endcinematics) an meiner PS1 beim Deathtrap Dungeon hängen geblieben. Auf dem PC kam dann irgendwann Diablo 1 und auch das habe ich wirklich gerne gespielt. Bei Torghast will diese Liebe im Gegensatz zu den anderen Dungeoncrawlern jedoch einfach nicht aufkommen. Dabei kann ich nicht einmal sagen, dass ich das Setting oder das Gameplay besonders langweilig finde. Nein, für mich fühlt sich einfach die Atmosphäre in diesem Turm falsch an. Ich möchte mal versuchen es anhand von einigen Punkten näher zu beschreiben:
  1. Der Turm fühlt sich nicht wie ein Turm an:
    Wenn ich in der Ahnenhöhle, im Deathtrap Dungeon oder auch im Labyrinth von Diablo unterwegs bin, dann spielt es sich natürlich. Zwar verändern sich in Diablo oder auch der Ahnenhöhle ebenfalls per Zufall die Räumlichkeiten, doch bleibt zumindest die Konstante enthalten, dass es abwärts, also unter die Erde geht. Auch im Deathtrap Dungeon wurde einem dieses Gefühl vermittelt. Keine Frage: Immer wieder gab es mal diese verstörenden Etagen, die man in einer Höhle nicht erwarten würde, wie zum Beispiel ein Zirkus mit dämonischen Clowns, oder so etwas. Doch hatte ich dort nie das Gefühl es würde überhaupt keinen Unterschied machen ob ich nun eine Etage nach unten fahren würde oder nicht. Das Gefühl eines Labyrinths in dem es stets abwärts ging blieb in anderen Dungeoncrawler stets erhalten. Anders in Torghast: Hier habe ich oft den Eindruck es sei völlig egal ob ich die Treppen nun rauf oder runter laufe und wohin mich das nächste Tor nun führt. Selten bis gar nicht fühlt es sich für mich so an, als sei ich in Etage 8 nun tatsächlich auf einer höheren Etage unterwegs als in Etage 1. Alles wirkt mit kleinen Unterbrechungen so ebenmäßig. Natürlich soll auch Thorgast ein Labyrinth sein, welches eigentlich kein Ende nimmt (so der Kerkermeister es denn will), doch fehlen mir hier einfach die Anzeichen, dass ich mich auch nur ansatzweise nach oben bewege. In Diablo änderten sich beispielsweise die Bodenstrukturen des Dungeons. Man bewegte sich zunächst in Kellergewölben, begab sich anschließend in feste Gesteinsschichten und landete am Ende gar in brennenden Lavagebieten.Torghast besitzt ja nicht einmal Fenster, von denen man auf den Schlund herabblicken könnte.
  2. Die Geräuschkulisse:
    Ich finde es super, dass in Torghast nicht irgend eine alberne Musik dudelt, sondern nur gelegentlich diese leichte bedrückende Melodie. Doch wo sind die anderen Geräusche, die so eine unheimliche Atmosphäre überhaupt ausmachen? Warum haben beispielsweise diese großen Sensen, die da als Fallen herumpendeln nicht ein richtig fieses Quietschen und Schaben, wenn sie über den Boden schrammen? Geräusche, die einem wirklich kalt den Rücken herunter laufen und an die man sich auch nach Jahren mit wohligem Schauer zurück erinnert? Stattdessen sind sie komplett geräuschlos und das finde ich langweilig. Nehmen wir als Vergleich mal Naxramas: Erinnert sich noch jemand daran, dass dort ab und zu eine weibliche Stimme um Hilfe schrie? Wo sind solche Klagelaute in Torghast? Sowas regt doch die Fantasie des Spielers an und sorgt für eine wohlige Gruselatmosphäre. Dort sollen doch angeblich Seelen gequält werden. Aber außer einigem Gestammel wenn man sie befreit haben die Seelen in Torghast praktisch gar nichts zur Atmosphäre beizutragen.
  3. Die Menge an Gegnern:
    Ja, natürlich braucht es auch Gegner, damit das Gameplay funktionieren kann. In Torghast kommen sie mir allerdings viel zu oft wahllos und in zu unsinniger Zahl verteilt vor. Die Monster dort wirken nicht auf mich, als seien sie in ihren Etagen plaziert weil sie dort aus Sicht des Kerkermeisters besonders gut als Wachen geeignet wären, sondern weil man sie als Spieler halt umboxen soll um Bonis und/oder Fantasma zu sammeln. Unzählige Wachen patroulieren scheinbar sinnlos auf Plattformen herum, auf denen sich gerade andere Wachen prügeln. Alle 20 Meter steht mitten im Raum ein Schlundköter herum und nagt an einer random Seele. In einem Dungeoncrawler möchte ich mich nicht einfach nur wie in einem x beliebigen Actiongame durchschnetzeln. Hier will ich mich mit Spannung und einem beklemmenden Gefühl durch das Dungeon bzw den Turm bewegen. Taktisch vorgehen müssen und nicht einfach in die Mitte der Monsterhorde hüpfen und mit Britzelpengbamm-AOE einfach alles wegbomben.  
  4. Die Häufigkeit mit der man Torghast (laut Geschichte) besuchen soll:
    Wenn ich an alte Dungeoncrawler denke, dann waren das oft solche in denen der Held mit einem sehr beklemmenden Gefühl in sein Abenteuer gestiegen ist und dies auch nur dann wiederholte wenn es seinem Ziel unabdingbar erschien. Bei Torghast wirkt es hingegen auf mich, als würde uns Bolvar da für den wöchentlichen Einkauf hinschicken. „Sammel mal dies, hol mal das. Oh, jetzt weiß ich wo dein Freund steckt. Geh nochmal rein. Oh, nein… heute schau ich da nicht mehr rein. Aber nächste Woche wieder. Ich muss mich erst erholen und nachdenken.“ Das versaut mir ebenfalls den Spaß daran. Torghast sollte sich meiner Meinung nach als die ultimative Folterkammer des Schlunds einfach nicht so anfühlen als wäre es ein Spielplatz. Mir fällt es gerade schwer es so in Worte zu verpacken um genau verstehen zu können, was ich damit meine.

2 Weitere Punkte, die ich nur noch mal in Kürze zusammenfassen möchte wären:

Die Belohnunge: Seelenasche alleine macht für mich noch keine lohnende Belohnung aus. Da es aber außer dieser quasi gar nichts gibt, was sich lohnend anfühlt und die oben beschriebenen Punkte noch oben drauf kommen ist Torghast für mich lediglich ein Pflichtprogramm, um meine Legys bauen zu können. Sonst aber nichts.

Fehlende "Speichermöglichkeit": Schon mal in den gewundenen Korridoren in den oberen Bereichen gewesen und dann aus dem Spiel geflogen weil der Server einen Hustenanfall hat, oder einem der Internetanbieter kurz den Saft andreht? Also ich ja und es fühlt sich für mich danach wie eine Bestrafung an, dass ich aufgrund dessen gleich aus Torghast geworfen werde und somit lediglich meine Zeit verschwendet habe.

Soweit mal meine Gedanken zu Thorgast. Wie gesagt: Eigentlich finde ich es schade, dass mich dieser Turm nicht so abholen kann, wie ich es mir von der Ankündigung her erhofft hatte. Aber so ist es halt. Leider…
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Cocoon26 - Mitglied
Dein vierten Punkt versteht man super da du dort alles gesagt hast was gesagt werden könnte. Nach einer absoluten Folterkammer fühlt sich der Turm wirklich nicht an egal wie viele Käfige Blizz da noch reinpacken will und die Quest die dich dort reinführen sind wirklich wie eine nicht endende Einkaufsliste.
kaito - Mitglied
Torghast wirkt auf mich wie der Versuch, mit möglichst wenig Aufwand die Spieler möglichst lange zu beschäftigen und die dafür von Blizzard gefundene Hauptantwort darauf scheint immer noch das heilige "RND" zu sein. Da geh ich doch lieber am Abend drei Stunden im Raid wipen, hab aber da dann Übung und neue Erkenntnisse gewonnen die ich das nächste mal umsetzten kann um weiter zu kommen und nicht nur einfach auf tolle Boni hoffen. Die Idee hinter den maximal x Toden werde ich eh nie begreifen, das haut einem vor allem nach 3 Stunden gewundene Korridore jegliche Lust weg. 
Was schade ist, ich hatte sehr auf Torghast gehofft, hörte sich nämlich damals wie ein echtes Träumchen an.
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Nova - Mitglied

Torghast wirkt auf mich wie der Versuch, mit möglichst wenig Aufwand die Spieler möglichst lange zu beschäftigen 

Auf mich wirkt das ganze Addon so. Bezüglich Torghast hat Blizzard es versäumt den Turm mit anderen Bereichen des Addons zu verknüpfen. Es reicht halt nicht, wenn ich eine Quest bekomme, befreie 10 Seelen oder Such nach infos im Turm. Wie schlecht konzipiert ist das Ganze eigentlich. Teilweise habe ich sogar die selben Quests direkt hintereinander bekommen. Eine abgegeben, ploppte direkt die selbe Quest noch mal auf. 
Dann kommt immer das selbe Gelaber und immer die selben Befreiungsaktionen, viel zu wenig wirklicher Event oder Geheimnisse die man lüften muss. Truhen die man durch dauerklick aufmacht. Tore durch ein Schiebespiel.. ui. Das ist alles so Lustlos designed. 
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Lalaland - Mitglied
Torghast hat das gleiche Problem wie Inselexpedition. Nein es ist sogar Inselexpedition 2.0.
  1. Beides hat auf dem Papier besser ausgeschaut als es in der Wirklichkeit ist.
  2. Beides bietet jetzt zu beginn einfach zu wenig an
  3. Die Motivation mehr als die Pflicht zu machen ist nicht vorhanden.
Blizzard müsste Torghast viel aktiver Betreiben. Blizzard müsste viel mehr Gimniks und anderes Reinpacken. Man müsste Pets, Mounts, Transmog, Spielzeuge etc. bekommen. Man könnte sogar Dinge reinpacken die man sonst nur im üblichen Weg bekommt mit der Begründung, dass der Mob der das Spawnt ja in Torghast jetzt ist nachdem er tot ist. All dies wäre Möglich.

Blizzard muss wie bei den Expeditionen einen extrinsischen Anreiz schaffen weil Intrinsisch ist da nichts.
  • Du holst deine Asche und gut ist
  • Du holst dein Mount und gut ist.
Aber das Motiviert einfach niemand mehr gross. 

Warum also hat Blizzard nicht aus den Fehlern von BFA gelernt?
  • Warum gibt es nicht per sofort einen Währung in Torghast?
  • Warum gibt es nicht von Anfang an Dinge zu kaufen die eine Motivation erzeugen? 
  • Warum packen wir nicht einfach den Lootpool von BFA und werfen ihn nach Torghast? (Das ist bewusst überspitzt geschrieben!)
  • Warum packen wir nicht Seltene Mounts, Pets, Transmog drops etc. in Torghast rein welchen man "NUR BEKOMMT" WENN man die 18 Layer abschliesst (Bot Prevention)
  • Warum hat Blizzard kein "Anima-wechsel-System" und - sagen wir - alle 2 Wochen kommen neue Klassenspezifische Animas rein mit denen Blizzard neue Abilities und Utilitys für Klassen testen möchte? Ich hatte ja wirklich hoffnung, dass Blizzard Torghast aktiv nutzt. Stattdessen ist es eine Leiche im System (gefühlt).
Die Antwort darauf ist aus meiner Sicht simpel. Blizzard hat nicht oder kann nicht die Notwendige Ressourcen stellen um das zu bewerksktelligen. Sie brauchen dafür länger Zeit und werden vermutlich erst mit dem nächsten Content Patch aktiv werden.

TL:DR: Inselexpedition 2.0, Blizzard lernt nicht aus Fehlern, ein weiteres Papierkonzept das realisiert scheisse umgesetzt ist.
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Higgipott - Mitglied
Torghast ist für ein Hauptfeature einer Erweiterung wirklich nicht gut zuende gedacht. Ich persönlich gehe gerne rein und probiere auch immer wieder unterschiedliche Synergien der Boni aus. In der Gilde sind aber auch einige die Torghast nicht mögen und nur reingehen weil sie müssen. Die gewundenen Korridore halte ich für zu  lang, bzw schlecht gemacht. Nachdem ich das Schlundmount auf Ebene 8 bekommen habe, gibt es definitiv keinen Grund da nochmal zweieinhalb Stunden reinzugehen. Es gibt keine Asche in den Korridoren und man muss immer alle 18 Ebenen am Stück spielen, was einfach sehr lange dauert. Da bekommt man im selben Zeitaufwand im Raid mehr und bessere Belohnungen. Hier muss Blizzard etwas tun, sonst besucht bald keiner mehr die Korridore.
Insgesamt fehlen abwechslungsreichere Belohnungen, Anima und mehr unterschiedliche Gegner würden auch nicht schaden. Wenn es schon Kvaldir in Torghast gibt, warum dann keine anderen Gegner die wir in früheren Expansions ins Jenseits geschickt haben?
Andi Vanion.eu
Ich finds gar nicht so verkehrt als Solospieler auch etwas zu haben, wo ich 2-3 Stunden rein kann. Aber die Belohnung muss dann auch entsprechend interessant sein. Das mit einem Raid zu vergleichen halte ich eher für eine schlechte Idee, denn es gibt ja auch keine Ausrüstung. 
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kaito - Mitglied
@Andi:
Es müsste für mich nicht mal die dicke Belohnung sein, aber die Möglichkeit mir den Erfolg wirklich erarbeiten zu können, den hätte ich gern. Aber wenn ich nach x Toden oder absehbar nicht mehr die richtigen Bonis bekomme und abbrechen kann/muss, dann ist das einfach sehr sehr sehr unbefriedigend.
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CoDiiLus2 Champion
Ich finde Torghast nicht so schlimm. Aber ich gehe anders ran als andere. Ich spiele Torghast immer nur wenn ich möchte. Aktuell weil ich mein Legendäres Item auf 235 erhöhen möchte.
Aber ich mach mir nicht viel Arbeit aktuell. Ich gehe lieber nur die 4er Runden. Die sind zwar sehr einfach, aber man schafft sie in kurzer Zeit. Ich würde auch mehr schaffen, aber ich will mir nicht unnötig arbeit machen.

Ich finde aber das es recht magere Belohnung gibt. Von allen Runs, was schon gut 20 oder mehr waren, habe ich erst 1 Pet bekommen. Das war gestern.
Der Run, fühlt sich so nicht unbedingt belohnend genug an. Ich erwarte nicht das mir alles zu fliegt und je höher der Schwierigkeitsgrad ist desto eher bekommt man warscheinlich eine Belohnung, aber dennoch. Wie mit den Inseln, das ist nicht ausreichend belohnend. Ich habe auch endlose Inseln gemacht und von den Inseln eher selten was bekommen.
Ich gehe aber nicht zwingend wegen Belohnung rein.

Was das Balancing angeht finde ich dies nicht wild. Es ist stark abhängig von den Animabonies und Zufallsevents. Hier spielt der Faktor Zufall halt eine große Rolle. Man kann dies nicht so einfach balancen.  Allerdings finde ich lassen sich nicht immer direkte Builds machen. Es kommt ja alles Zufall. So kann man den ganzen Durchlauf auch nur Kacke bekommen.
Als Überlebensjäger hätte ich gern mal Bonies für die Bombe. Überhaupt ein Build aufbauen ist fast nie gegeben finde ich. Ich kann mit Glück Tötungsbefehl X mal verstärken, oder diese Kacke spielen eine Falle zu schmeißen und ein Leuchtfeuer reinzuwerfen. Das spielt sich so bescheiden Fall zu werfen, Globale Abklingzeit, Leuchtfeuer werfen.  Wohl gemerkt beides erst auf den Punkt zu den Gegnern setzen. Wenn es durch Auswahl des Gegners direkt da hingeworfen wird und damit auslöst, wäre das was anderes.

Zum Thema Abwechslung.
Die Umgebung sind auf Dauer leider langweilig. Man läuft nur durch "Graue" Flure mit unterschiedlichen Farbfiltern abhängig vom Korridor.
Das ist ein Grund warum ich nicht oft reingehe.
Auch die Gegner vielfalt ist nicht groß.


Insgesamt finde ich dies schon gut, aber besuche es zu selten wegen Abwechslung und Belohnungsarmut.
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