Oh mein Gott, ein seltener Gegner! Oh wow, eine Schatztruhe! Wann habt ihr euch das zum letzten Mal sagen gehört? In Battle for Azeroth? In Legion? In Warlords of Draenor? Sicherlich nicht, denn seit geraumer Zeit findet man die damals noch wirklich seltenen Vorkommnisse an jeder Ecke! Viele umherreisende Abenteurer ignorieren sie einfach komplett, da es kaum einen Nutzen hat, diese zu besiegen oder zu öffnen. Ziemlich schade, denn vor langer Zeit war es immer ein tolles Ereignis, wenn man einen besonderen Gegner oder eine schicke Truhe in der Welt fand.
Genau das haben auch die Entwickler gemerkt und deshalb einfach immer mehr und mehr Rares sowie Schatztruhe eingefügt. Schließlich hat es den Spielern Spaß gemacht diese zu finden. Dass es aber keine Besonderheit mehr ist, wenn sie überall herumstehen, da haben sie wohl nicht dran gedacht. Und genau darum geht es in dieser Ausgabe des Tavern Talks: Weniger ist (manchmal) mehr! Auch bei anderen Inhalten gilt dies. Wie z.B. Weltquests! Mehr dazu im Video!
Genau das haben auch die Entwickler gemerkt und deshalb einfach immer mehr und mehr Rares sowie Schatztruhe eingefügt. Schließlich hat es den Spielern Spaß gemacht diese zu finden. Dass es aber keine Besonderheit mehr ist, wenn sie überall herumstehen, da haben sie wohl nicht dran gedacht. Und genau darum geht es in dieser Ausgabe des Tavern Talks: Weniger ist (manchmal) mehr! Auch bei anderen Inhalten gilt dies. Wie z.B. Weltquests! Mehr dazu im Video!
Einfach traurig, was du manchmal für sachen raushaust, die einfach Bullshit sind.
Sammel dich mal und mach wieder anständige berichte, für die 20 Blizzard hater lohnt es sich nicht so einen schund zu erzählen.
Übrigens kritisiert Andi nicht nur, sondern gibt auch konstruktive Hinweise, wie Blizzard es besser machen könnte...
Aber gut, ihr hört und lest eh nur, was ihr wollt...
Sie sind richtig konstruktiv und gewinnbringend für alle Lesenden.
#triggered?
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Liebe Grüsse
Da waren Rares vor allem schon dadurch sehr beliebt, da sie häufig Taschen gedroppt haben.
Ja, TASCHEN, damals recht "rar", besonders wenn man erst mit WoW begonnen hatte :)
Auch das Endgame-Equipment.. es gab keine "Catch-Up Mechaniken".
Auch wenn die Ony-Prequest zum Teil ätzend war - wie oft ist Windsor bei mir gestorben ... - aber es war schon exklusiv - bzw. ein ABENTEUER -, diese Pre abgeschlossen zu haben!
Wer neu in den Raid kam, wurde zwar schon unterstützt, doch bis man Premiumitems wie "Drachenfangzahn" usw bekam, war man gern mal ein Jahr unterwegs (oder länger).
Und legendäre Item, die richtig legendär waren! Sulfuros - einfach schon episch einen Schmied zu finden, der den Ruf dafür hat! Dann noch die Blöcke farmen, wenn man tatsächlich das Auge erbeuten konnte. Oder die "Questreihe" zu Donnerzorn. Ja, nicht so "episch" mit viel puff puff wie heute, aber trotzdem reichhaltiger als viele der "epischen" heutigen Quests!
Zum Thema World Quests. Ich war noch nie Fan davon, für mich sind das "Quarter Daily Quests",
also vierteltägliche Quests, nur sinnbefreiter: Wie Andi schon sagte, einfach nur schnell schnell schnell abfarmen. Echt toll - nicht!
Klar, die Inszenierung ist vielleicht "besser" und die Faulheit der Leute wird extrem unterstützt, yeah!
Und nein, es ist nicht befriedigend, möglich "viel" Content zu machen, der einem auf dem Silbertablett serviert wird.
Ich will eigene Herausforderungen suchen und tolle Abenteuer bestreiten - nicht täglich, aber immer mal wieder und gern auch "ungeplant", weil sich plötzlich eine Gelegenheit ergeben hat ... zum Beispiel, wenn ein Rarmob gespawnt ist :)
World of Warcraft besteht aus unglaublich vielen Spielern, die sich in verschiedene Gruppen einteilen lassen. Mal ganz einfach gesagt z.B. Casual und Hardcore. Wenn die eine Gruppe glücklich ist, ist es die andere nicht. Quasi ein Licht- und Schatten-Spiel. ;)
Der Trend zur Vereinfachung hat schon vor vielen vielen Jahren angefangen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als Spieltiefe und Anspruch von z.B. Rollenspielen immer mehr zu Gunsten von "Oh" und "Ah", sprich coole Animationen und Filmchen zu weichen began. Das fand ich schon damals zur Zeiten von Nintendo vs Playstation sehr irritierend, dass dieses billige Konzept tatsächlich aufging. Und da war ich noch naiv zu glauben, das der Trend sich wieder drehen wird. Tja, und da sind wir heute :-)
Und natürlich wissen das die Entwickler auch, 100%ig, die sind ja nicht blöde.
Aber sie haben kaum eine andere Wahl. Der Kunde ist König, auch wenn der Kunde selbst nicht weiß, was gut für ihn ist.
Der Spieler von heute erwartet schnelle und häufige Dopamin-Kicks (Glücksgefühl bei Belohnung). Bloß nicht anstrengen, bloß nicht warten. Alles umsonst und das sofort. So ist das nun mal bei der Mehrheit, auch bei alten Hasen die von Früher schwärmen. Wer es nicht glaubt, möge mal ein altes Spiel, an das er nostalgische Gefühle hat, vom Dachboden herunterholen und spielen. Nach 10 Minuten hat man da schon keinen Bock mehr - zu anstrengend.
Die Kunst Blizzards besteht hauptsächlich darin, einerseits dass billige Konsumverhalten der Spieler zu bedienen, und andererseits trotzdem (den Anschein von ) Abwechslung zu gestalten. Diesen Spagatt schaffen sie immer noch am besten, oder nicht?
Ich persönlich erlebe die alten Spiele noch mal mit meinem kleinen Sohn. Spiele ab Jahrgang 2000 darf und kennt er gar nicht :-) Hab da Angst, dass er dumm und faul wird.
Nein, irgendwie nicht.
Schätze hab ich auf Voldun solang gefarmt, bis ich den ersten Erfolg hatte - aber - ich muss die ja nichtmal suchen, das zeigt mir alles Handynotes an - hingehen und aufheben - fertisch.
Der Spagat von dem Du sprichst führt zu einer emotionalen Inflation.
Es ist nichts besonderes mehr, wenn man die Hyäne erfarmt hat, bloß noch eine Nummer in der Sammlung.
Weißt mit welchen Mounts ich unterwegs bin?
Die, die ich mir lange und mühsam erfarmt oder ercampt habe. Aeonaxx, Flammenkralle, Onyxia, Huolon - da hab ich zum teil 5 Jahre daran gesessen! Alars Asche hab ich bis heute nicht, Oondasta, Sha des Zorns ... DAS sind Erfolgserlebnisse, wenns mal dropt!
Der Gaul aus Arathi - hab ich - pfff ... Den Säbler von der Dunkelküste? Jop, hab ich ... pffff.
Ich gehöre zu der Sorte die oftmals nicht mal die Weltbosse mehr machen, denn das was die abwerfen, braucht mein Main schon längst nicht mehr.
Die Droprate finde ich da ganz ok, da man das Ding solang umschmeisst, wie man etwas brauchen könnte (aber meist nicht bekommt - grrr ^^ )
Ich raide Heroisch und hab mal, weil es leicht ging, den 1 Boss in Uldir mythisch umgelegt. Einmal die Woche einen Schlüssel raufspielen - so 7 - 9, das reicht.
Also eher ein normaler Spieler.
Und trotzdem ist mein Main 380 geworden, eigentlich mühelos. Das Spiel fordert nicht im geringsten mehr.
Da helfen Rätselmounts ein wenig, das erarbeiten des Schwarmbewusstsein habe ich als Knaller empfunden - allerdings ... so aufwändig wars denn auch nicht, bis auf das letzte Rätsel, wir haben nen Guide benutzt ...Den Effekt dieses Mounts gibts aber nur, wenn die gleiche Gruppe, die es gemacht hat, das auch zusammen nutzt - ansonsten ist es nur ein holprig animiertes Mount - aber immerhin war es eine spannende Rätselreihe.
Ich meine, es sollte ein paar wenige Schätze geben. Aber wenn die jemand lootet, sollte der Schatz auf lange Zeit verschwunden sein - Respawn ein paar Tage oder so.
Aber das müsste schon ein toller Schatz sein, Gold in Mengen, ein geiles Ausrüstungsteil, Chance auf ein seltenes Mount. Was man findet ist - hm - wie der Inhalt einer alten geldbörse, die man in einem fremden Land gefunden hat. Eine Währung, die man kaum gebrauchen kann und noch dazu sehr wenig davon.
Wie oben schon gesagt, es ist Mainstream, es ist einfach, es ist kein Erlebniss mehr.
Derzeit warte ich auf den neuen Raid, jage meine Alts durch die Kriegsfronten und farme in den alten Gebieten Ruf, Mounts und Erfolge ab.
ich mag BfA, aber nur, weil ich WoW schon so lange spiele halte ich dem die Treue.
Das Besondere ist weg. Und ich finde das sehr schade.
Danke Andi für die Worte! Perfekt!
Und hier kommt Andi ins Spiel.....man wird satt...immer das Gleiche.Und immer mehr von dem Gleichen.Das Spiel verliert seinen Sinn.Es fehlt der Grund on zu kommen.
Und von dem Gleichen werden jetzt auch die Member abgeschreckt die das Spiel spielen wollen.Sie kennen ja das Spiel seit Anbegin.Und jetzt sehen sie das man Ihnen immer und immer wieder das gleiche Spiel in einem anderen Gewand vorlegt.
Die Masse schweigt und legt seine Waffe ab.Allein in meiner Gilde habe ich gut 15 Leute verloren.Ein paar haben gesagt warum.Ein paar haben einfach aufgehört.Alles Spieler die schon Jahre dabei gewesen sind.
Wohin es geht....mal die Börseninfos lesen.Oder aber auch andere Berichte von anderen Spielemagazinen ect.
Mein erster Satz war: "Stimmt alles so!". Wir sind also gar nicht verschiedener Meinung :-)
Ich hatte lediglich die Entwicklung erklärt, nicht begrüßt
Ich hatte auch wochenlang "King Krush" gefarmt, usw. Hab auch Mounts gefarmt, aber nur solange ich das gefühl hatte, ich würde mal fertig damit. Das Erfolgserlebnis also langausdauernd angelegt. Jetzt sammel ich nichts mehr, zu viel, zu trivial. Das einzige was mich noch anspricht, ist der mythic Raid.
@Andi
Zu den WQs: Da AP nicht mehr so wichtig ist wie bei Legion, muss man es theoretisch auch nicht mehr so dringend machen. Vielleicht ist das ja so eingeplant, also nur für Leute die da Bock drauf haben. Der Grindzwang ist da jedenfalls geringer. So gesehen positiv, oder?
Richtig.. der Spieler von heute erwartet Dopamin Kicks. Aber dieser Spielertyp zieht auch weiter zu andern Spielen. WoW dürfte daher weniger und weniger neue Spieler haben und wieder mehr und mehr alte Hasen oder Rückkehrer. Die erwarten oder weniger Dopamin und mehr Befriedigung wenn langfristige Ziele erreicht wurden.
Daher wäre in einem Fall wie WoW imho langsam ein Umdenken angesagt.
Nur befürchte ich, dass die alten Hasen bzw. die Rückkehrer in zu geringer Zahl nicht zufriedenstellend berücksichtigt werden (können). Blizzard als Unternehmen geht es vordergründich immer noch um Geld, nicht wahr?
Und der sprunghafte Spieler, den Du ansprichst, der geht nicht nur woanders hin, der kommt auch von wo anders her.
Kann ich eigentlich alles so unterschreiben.